Wichtigstes Ergebnis:
Nach einer Untersuchung von Verkehrsteilnehmern in Delft verleiten bessere
Radverkehrsbedingungen nur wenige Autofahrer zum Umsteigen aufs Fahrrad.
Wirksamer dagegen erscheinen Massnahmen, die Autofahrer *wahlfrei* machen
und ihre objektiven oder subjektiven Gruende fuers Autofahren abbauen.
Zum Inhalt:
Weil in den Niederlanden bereits die meisten Menschen mit dem Rad fahren, der
Radverkehr aber verkehrspolitisch weiter gesteigert werden soll, wurden
Potentiale zur weiteren Steigerung des Radfahrens erforscht. Dazu wurden in
Delft die Motive der Fahrradnutzung untersucht. Weil die Haelfte aller Wege,
die dort nicht mit dem Fahrrad unternommen werden, Autofahrten sind, sind die
Autofahrer die wichtigste Zielgruppe fuer eine Steigerung des Radverkehrs
in Delft.
...
Untersuchung:
"Mobiliteit, fietsgebruik en veiligheid" (niederl. Original),
von Jan A. Kropman, Instituut voor Toegepaste Sociale Wetenschappen ITS,
in: Tagungsband zum Symposium "Perspectieven voor 15 milioen fietsers"
(dt. Perspektiven fuer 15 Millionen Radfahrer) am 21.11.1990 zum 15. Jahrestag
des niederlaendischen Radfahrerverbandes Fietserbond enfb, Woerden 1991,
ISBN 90-79609-09-6.
Anschrift:
ENFB, Postbus 2150, NL-3440 DD Woerden, Tel. +31-3480-23119 (Bezugsquelle).
Jan A. Kropman, ITS, Postbus 9048, NL-6500 KJ Nijmegen (Autor).
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Elmar Steinbach, GMD, ste...@gmdzi.gmd.de