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PBC Grundsatzprogramm - Praeambel

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Michael Niermann

unread,
Sep 2, 1991, 11:23:12 AM9/2/91
to
Standard-Disclaimer:
Der Inhalt des folgenden Postings spiegelt nicht unbedingt
die Meinung des Postenden wieder.
Ich poste dies aus rein informationellen und unterhaltenden Gruenden.

Michael

Praeambel

" Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist! " (Psalm 144,15)

Fuer die Mitglieder der PBC ist das vom Heiligen Geist inspirierte Wort Gottes
des Alten wie des Neuen Testaments die Norm ihres Denkens und Handelns.

In der PBC finden sich Buerger aus allen gesellschaftlichen Schichten und
Gruppen zusammen, die aus Liebe und Gehorsam Gott gegenueber fuer ihre
Mitmenschen Verantwortung uebernehmen.

Richtschnur ihrer Entscheidungen ist ausschliesslich die Heilige Schrift und
die sich darauf gruendenden Menschenrechte.

Die PBC bekennt sich zum demokratischen Rechtsstaat und seinem Grundgesetz.

Die PBC sieht ihr Ziel darin, Gottes ewig gueltiges Wort fuer die Menschen
aller Voelker, Rassen und Hautfarben in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen.
Dabei geht es um ein verbindliches Leben als bekennende Christen, die treu zu
Gott und seinem Wort, der Bibel, stehen. Hier gilt das Wort Jesu Christi aus
Johannes 15,14:

"Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete! "

Die Partei PBC will das Bewusstsein foerdern, dass sich einmal alle Menschen
fuer ihr Handeln in Familie, Gesellschaft und Politik vor dem Schoepfer
Himmels und der Erde verantworten muessen. Unser zeitlich begrenztes Leben ist
Vorbereitung fuer das ewige Leben. Das Alte wie das Neue Testament lehrt
deutlich, dass einmal alle Menschen ihre Knie vor Jesus Christus, dem Herrn
ueber Leben und Tod, beugen muessen (Psalm 22, 30 und Philipper 2,10 - 11).

"Gerechtigkeit erhoeht ein Volk, aber die Suende ist der Leute Verderben! "
(Sprueche 14, 34)

--
E-MAIL: Michael....@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE | InHouse: @gimli
NorthNet: mur...@sol.north.de | Bitnet: 148...@DOLUNI1.Bitnet | irc: Murray
Michael Niermann |Ammerlaender Heerstr. 389 |D-2900 Oldenburg | NEW! 0441/776342
-=#* Some people make the world more special just by being in it! *#=-
---> so viele suesse informatiker - Princess, 21.8. <---

Stefan Stapelberg

unread,
Sep 2, 1991, 9:22:48 PM9/2/91
to
In article <68...@uniol.UUCP> Michael....@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Michael Niermann) writes:
>Fuer die Mitglieder der PBC ist das vom Heiligen Geist inspirierte Wort Gottes
>des Alten wie des Neuen Testaments die Norm ihres Denkens und Handelns.

Damit sind die Mitglieder circa 2000 Jahre zu spaet dran. Jesus' Weisheiten
von anno dazumals haben nicht mehr allzuviel Bezug zur heutigen Welt und an
den wenigen Stellen, wo ein Bezug hergestellt werden koennte, werden die
Weisheiten gruendlich missverstanden und falsch gedeutet (zumindest dem
einfachen Volk gegenueber).

>Richtschnur ihrer Entscheidungen ist ausschliesslich die Heilige Schrift und
>die sich darauf gruendenden Menschenrechte.

O Jessas. Naja, angeblich faellt ja die chinesische Regierung Entscheidungen
auch gemaess den Weisungen des I Ching, welches noch ein paar tausend Jahre
aelter ist als die Bibel.

>Himmels und der Erde verantworten muessen. Unser zeitlich begrenztes Leben ist
>Vorbereitung fuer das ewige Leben. Das Alte wie das Neue Testament lehrt

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Wenn ich's mir aussuchen darf, dann moechte ich gerne wie der Bhudda sterben,
friedlich unter einem Feigenbaum sitzend mit einem Laecheln auf den Lippen.
Und nicht jaemmerlich und mit Schmerzen am Kreuz. Muss wohl irgendwas falsch
gemacht haben, der Jesus (soviel zum Thema Geschaefte mit der Angst vorm Tod).

Gruesse, Stefan

--
Lama Babyatollah Comedownie

Kai Alexander Scharwacht

unread,
Sep 3, 1991, 1:49:18 PM9/3/91
to
In article <68...@uniol.UUCP>, Michael....@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Michael Niermann) writes:
> Richtschnur ihrer Entscheidungen ist ausschliesslich die Heilige Schrift und
> die sich darauf gruendenden Menschenrechte.

Na wenn sich _da_ die Menschenrechte drauf gruenden, dann gute Nacht. Was
die Leute bisher aus der "heiligen" Schrift herausinterpretiert haben
laesst mich doch ziemlich gruseln. Wann wird es denn dann wieder ein
'Sodom und Gomorrha' geben ? ;-)

--

Kai A. Scharwacht

-------------------------------------------------------------------------------
| Kai A. Scharwacht, IRB, Dept. of Comp. Sci., | |
| University of Dortmund, P.O. Box 500500, | "Beam me up, Scotty, |
| 4600 Dortmund 50, West-Germany | there's no intelligent |
| Phone/Fax +49 231 755 (2444/2386) | life down here !" |
| E-Mail ks@unido.{UUCP|BITNET} | |
-------------------------------------------------------------------------------
"I declare the bazaar open !" - James, 'Dinner for one'

Michael Niermann

unread,
Sep 4, 1991, 9:10:59 AM9/4/91
to
k...@unido.informatik.uni-dortmund.de (Kai Alexander Scharwacht) writes:
>In article <68...@uniol.UUCP>, Michael....@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Michael Niermann) writes:
>> Richtschnur ihrer Entscheidungen ist ausschliesslich die Heilige Schrift und
>> die sich darauf gruendenden Menschenrechte.
>Na wenn sich _da_ die Menschenrechte drauf gruenden, dann gute Nacht. Was
>die Leute bisher aus der "heiligen" Schrift herausinterpretiert haben
>laesst mich doch ziemlich gruseln. Wann wird es denn dann wieder ein
>'Sodom und Gomorrha' geben ? ;-)
Eben, "interpretiert". Aus der Bibel laesst sich anscheind alles und jedes
herauslesen. Der Islam fusst doch auch stark auf dem alten Testament, und
was die orthodoxen Juden damit gemacht haben...nun ja...

Nur am Rande: Ich moechte nochmal betonen, dass ich nichts mit der PBC
oder ihrem Programm zu tun habe. Ich finde es nur eine schoene Diskussions-
Grundlage. Wenn, dann sollte Waldi das Programm verteidigen...

Michael

> "I declare the bazaar open !" - James, 'Dinner for one'

Cheerio, Miss Sophie!
--
MAIL: Michael....@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE | ARBI: murray@gimli


NorthNet: mur...@sol.north.de | Bitnet: 148...@DOLUNI1.Bitnet | irc: Murray

Michael Niermann | Ammerlaender Heerstr. 389 | D-2900 Oldenburg | 0441/776342

Michael Kallweitt

unread,
Sep 5, 1991, 1:16:18 PM9/5/91
to
In article <53...@unido.informatik.uni-dortmund.de> k...@unido.informatik.uni-dortmund.de
(Kai Alexander Scharwacht) writes:
(Sender was: ne...@unido.informatik.uni-dortmund.de)

> Na wenn sich _da_ die Menschenrechte drauf gruenden, dann gute Nacht. Was
> die Leute bisher aus der "heiligen" Schrift herausinterpretiert haben
> laesst mich doch ziemlich gruseln. Wann wird es denn dann wieder ein

Das ist doch kein Argument. Es gibt (ausserhalb der Mathematik) wohl
kaum ein Buch oder eine Lehre, die keinen Spielraum fuer individuelle
Auslegungen und Interpretationen laesst. Die Welt ist nicht
ein-eindeutig, und das ist auch gut so.

Gruss,
// Micha K.

--
Michael Kallweitt m...@mkist.ruhr.sub.org {veeble|watzman}!horga!mkist!mk
'die kindheit vergessen und lernen, die gitter zu lieben... DESTROY SCHOOL'

Kai Alexander Scharwacht

unread,
Sep 6, 1991, 5:56:38 AM9/6/91
to
In article <077...@mkist.ruhr.sub.org>, m...@mkist.ruhr.sub.org (Michael Kallweitt) writes:
> In article <53...@unido.informatik.uni-dortmund.de> k...@unido.informatik.uni-dortmund.de
> (Kai Alexander Scharwacht) writes:
> > Na wenn sich _da_ die Menschenrechte drauf gruenden, dann gute Nacht. Was
> > die Leute bisher aus der "heiligen" Schrift herausinterpretiert haben
> > laesst mich doch ziemlich gruseln.
> Das ist doch kein Argument. Es gibt (ausserhalb der Mathematik) wohl
> kaum ein Buch oder eine Lehre, die keinen Spielraum fuer individuelle
> Auslegungen und Interpretationen laesst. Die Welt ist nicht
> ein-eindeutig, und das ist auch gut so.

Sicher, aber nur solange dadurch niemand unterdrueckt wird oder zu Schaden
kommt, wie in meinem Beispiel. In der Bibel stehen auch Sachen, die
mit den heutigen Menschenrechten wie sie allgemein definiert sind nicht
zusammenpassen. Die heilige Schrift ist _gegen_ Religionsfreiheit oder
gleichgeschlechtliche Liebe. Daher halte ich die grundsaetzliche Definition
der Menschenrechte ueber die Bibel fuer etwas abstrus.

Juergen Ernst Guenther

unread,
Sep 10, 1991, 2:23:02 PM9/10/91
to
In <53...@unido.informatik.uni-dortmund.de>, Kai Alexander Scharwacht writes:
> In article <077...@mkist.ruhr.sub.org>, m...@mkist.ruhr.sub.org (Michael Kallweitt) writes:
> > In article <53...@unido.informatik.uni-dortmund.de> k...@unido.informatik.uni-dortmund.de
> > (Kai Alexander Scharwacht) writes:
> > > Na wenn sich _da_ die Menschenrechte drauf gruenden, dann gute Nacht. Was
> > > die Leute bisher aus der "heiligen" Schrift herausinterpretiert haben
> > > laesst mich doch ziemlich gruseln.
> > Das ist doch kein Argument. Es gibt (ausserhalb der Mathematik) wohl
> > kaum ein Buch oder eine Lehre, die keinen Spielraum fuer individuelle
> > Auslegungen und Interpretationen laesst. Die Welt ist nicht
> > ein-eindeutig, und das ist auch gut so.
>
> Sicher, aber nur solange dadurch niemand unterdrueckt wird oder zu Schaden
> kommt, wie in meinem Beispiel. In der Bibel stehen auch Sachen, die
> mit den heutigen Menschenrechten wie sie allgemein definiert sind nicht
> zusammenpassen. Die heilige Schrift ist _gegen_ Religionsfreiheit oder
> gleichgeschlechtliche Liebe. Daher halte ich die grundsaetzliche Definition
> der Menschenrechte ueber die Bibel fuer etwas abstrus.

Gut. Kannst Du das auch belegen? Ansonsten halte ich das fuer
dilettantisches Geschwaetz.

Man kann es mit der christlichen (aber auch der islamischen) Religion
halten, wie man will. Die Menschenrechte, so wie wir sie heute begreifen
wurden aber nachweislich durch Buecher wie Bibel und Koran beeinflusst.
Natuerlich propagieren beide Religionsfreiheit, aber verstaendlicherweise
zunaechst die eigene...
--
----- muf...@asbach.nbg.sub.org ----- asbacco maggiore, zentralfranken -----

Wolf fragte mich unvermittelt: "Magst DU Christen?"
-- Ich stutzte und schaute aus dem Fenster "Eigentlich nicht..."

Kai Alexander Scharwacht

unread,
Sep 16, 1991, 1:10:51 PM9/16/91
to
In article <A0bb...@asbach.nbg.sub.org>, muf...@asbach.nbg.sub.org (Juergen Ernst Guenther) writes:
> In <53...@unido.informatik.uni-dortmund.de>, Kai Alexander Scharwacht writes:
> > Sicher, aber nur solange dadurch niemand unterdrueckt wird oder zu Schaden
> > kommt, wie in meinem Beispiel. In der Bibel stehen auch Sachen, die
> > mit den heutigen Menschenrechten wie sie allgemein definiert sind nicht
> > zusammenpassen. Die heilige Schrift ist _gegen_ Religionsfreiheit oder
> > gleichgeschlechtliche Liebe. Daher halte ich die grundsaetzliche Definition
> > der Menschenrechte ueber die Bibel fuer etwas abstrus.
> Gut. Kannst Du das auch belegen? Ansonsten halte ich das fuer
> dilettantisches Geschwaetz.

Belegen kann ich es: Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Liebe ueber die
Story von Sodom und Gomorrha, mangelnde Religionsfreiheit ueber 'Du sollst
keinen anderen Gott haben neben mir.`

Zu Deiner Aeusserung ueber 'dilettantisches Geschwaetz':

See figure 1.


---------------------------------
! _ !
! { } !
! | | !
! | | !
! .-.! !.-. !
! .-! ! ! !.-. !
! ! ! ! ; !
! \ ; !
! \ ; !
! ! : !
! ! : !
! ! : !
! !
!_______________________________!
Figure 1.

Kapiert ?

Ciao,
Kai

Maurice Kowalsky

unread,
Sep 17, 1991, 5:49:44 AM9/17/91
to
k...@unido.informatik.uni-dortmund.de (Kai Alexander Scharwacht) writes:

>Belegen kann ich es: Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Liebe ueber die
>Story von Sodom und Gomorrha, mangelnde Religionsfreiheit ueber 'Du sollst
>keinen anderen Gott haben neben mir.`

Mir ist die Geschichte von Sodom und Gomorrha bekannt.
Leider bekomme ich nicht die Kurve.
Wo steht die Angelegenheit mit der gleichgeschlechtlichen Liebe ?

-> Ist es eine Auslegung, oder steht es im Bibeltext ?

(Ich zweifele nicht an Dir. Es interessiert mich nur.
Also: Keine Kunstwerke, bitte !)

[...](Das Kunstwerk ... deleted)


Ciao ... Maurice 17-9-91

Matthias Urlichs

unread,
Sep 18, 1991, 1:00:27 PM9/18/91
to
In sub.politik, Artikel <A0bb...@asbach.nbg.sub.org>,
schreibt muf...@asbach.nbg.sub.org (Juergen Ernst Guenther):

< In <53...@unido.informatik.uni-dortmund.de>, Kai Alexander Scharwacht writes:
< >
< > Sicher, aber nur solange dadurch niemand unterdrueckt wird oder zu Schaden
< > kommt, wie in meinem Beispiel. In der Bibel stehen auch Sachen, die
< > mit den heutigen Menschenrechten wie sie allgemein definiert sind nicht
< > zusammenpassen. Die heilige Schrift ist _gegen_ Religionsfreiheit oder
< > gleichgeschlechtliche Liebe. Daher halte ich die grundsaetzliche Definition
< > der Menschenrechte ueber die Bibel fuer etwas abstrus.
<
< Gut. Kannst Du das auch belegen? Ansonsten halte ich das fuer
< dilettantisches Geschwaetz.
<
Beispiele folgen..:

< Man kann es mit der christlichen (aber auch der islamischen) Religion
< halten, wie man will. Die Menschenrechte, so wie wir sie heute begreifen
< wurden aber nachweislich durch Buecher wie Bibel und Koran beeinflusst.

Das hat auch keiner bestritten.

< Natuerlich propagieren beide Religionsfreiheit, aber verstaendlicherweise
< zunaechst die eigene...

Falls du es nicht merkst -- das ist ein Widerspruch.


So, was finden wir denn nun alles fuer schoene Sachen in der Bibel...

Inzest (anderes blieb den Kindern von Adam und Eva wohl kaum uebrig)
Frauen als Besitz (Du sollst nicht begehren deines Nachbarn ...); Lot, der dem
Mob seine jungfraeulichen Toechter zum Vergewaltigen anbietet, wenn sie nur
seine Besucher in Ruhe lassen.
Wir bestrafen Ehebruch mit dem Tod, ebenso Homosexualitaet (Leviticus
20:10-16 -- leider weiss ich nicht, was "Leviticus" auf deutsch heisst)
und Gotteslaesterung (1 Koenige 18:16-20 -- hat sich was mit
Religionsfreiheit).
Voelkermord (diverse Stellen -- wie es halt so zugeht, wenn Gott einem Volk
ein Land verspricht, in dem nun leider schon andere Voelker leben... :-( )

Eine laengere Liste hierzu wird unregelmaessig in alt.atheism gepostet.

"Crucifixes are sexy because there's a naked man on them" -- Madonna

--
Matthias Urlichs -- url...@smurf.sub.org -- url...@smurf.ira.uka.de /(o\
Humboldtstrasse 7 -- 7500 Karlsruhe 1 -- Germany -- +49-721-9612521 \o)/

Heiko W.Rupp

unread,
Sep 18, 1991, 3:47:03 PM9/18/91
to
In article <68...@uniol.UUCP>, Michael Niermann writes:

> [...Programm der PBC..]


> Gott und seinem Wort, der Bibel, stehen. Hier gilt das Wort Jesu Christi aus
> Johannes 15,14:
>
> "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete! "

Das ist die beruehmte christliche Naechstenliebe - mache ich, was mein
naechster will, so ist er gut Freund mit mir, wenn nicht habe ich eben
Pech gehabt.


--
Heiko W.Rupp, Gerwigstr.5, D-7500 Karlsruhe 1 | h...@pilhuhn.ka.sub.org
When you have seen one killer bee, you have seen them all.

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