Liebe Gaeste,
Umweltverbaende und Tuerschuetzer fordern seit langem das Verbot des
Einsatzes von Treibnetzen beim Thunfischfang.
In diesen Treibnetzen verfangen sich auch andere Meerestiere, insbesondere
Delphine, die dann in den Netzen jaemmerlich verenden.
Engagierte Menschen und auch Grossbetriebe verzichten zunehmend auf Thunfisch
auf der Speisekarte.
Das Studentenwerk Oldenburg wird sich diesem Engagement anschliessen und
nach Verbrauch der Restbestaende zum Jahreswechsel keinen Thunfisch mehr
verarbeiten.
Wir denken, diese Entscheidung wird von Ihnen unterstuetzt, denn niemand
kann sich der Verantwortung fuer den Erhalt der natuerlichen Grundlagen
entziehen.
Ihr Studentenwerk
--
MAIL: Michael....@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE | ARBI: murray@gimli
NorthNet: mur...@sol.ccc.de | Bitnet: 148...@DOLUNI1.Bitnet | irc: Murray
Michael Niermann | Ammerlaender Heerstr. 389 | D-2900 Oldenburg | 0441/776342
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>Das Studentenwerk Oldenburg informiert:
>Liebe Gaeste,
>Umweltverbaende und Tuerschuetzer fordern seit langem das Verbot des
>Einsatzes von Treibnetzen beim Thunfischfang.
>In diesen Treibnetzen verfangen sich auch andere Meerestiere, insbesondere
>Delphine, die dann in den Netzen jaemmerlich verenden.
>Engagierte Menschen und auch Grossbetriebe verzichten zunehmend auf Thunfisch
>auf der Speisekarte.
>Das Studentenwerk Oldenburg wird sich diesem Engagement anschliessen und
>nach Verbrauch der Restbestaende zum Jahreswechsel keinen Thunfisch mehr
>verarbeiten.
>Wir denken, diese Entscheidung wird von Ihnen unterstuetzt, denn niemand
>kann sich der Verantwortung fuer den Erhalt der natuerlichen Grundlagen
>entziehen.
>Ihr Studentenwerk
Hmmm...
Solange die Delphine und der andere Kram wenigstens mit verarbeitet
wuerden .. :))))
pb
Wie vor einiger Zeit in einer Dokumentation gezeigt wurde, stellen einige
Fangflotten beim Thunfischfang auf Netze mit geringer Maschenweite um, in
denen sich die Delphine (um die geht es wohl) nicht mehr verfangen koennen.
Taucher sorgen dann dafuer, dass die Delphine das Netz verlassen, bevor der
Thunfischfang eingebracht wird.
Dummerweise ist das die Eigeninitiative der Fangflotte und keineswegs
gesetzlich vorgeschrieben. Vielleicht koennte hier der Druck der
Oeffentlichkeit (wie diese Aktion hier, die ich durchaus - als unbetroffener -
befuerworte) was tun.
--
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Wolfgang Klimt (kl...@informatik.tu-muenchen.de)
>Wie vor einiger Zeit in einer Dokumentation gezeigt wurde, stellen einige
>Fangflotten beim Thunfischfang auf Netze mit geringer Maschenweite um, in
>denen sich die Delphine (um die geht es wohl) nicht mehr verfangen koennen.
>Taucher sorgen dann dafuer, dass die Delphine das Netz verlassen, bevor der
>Thunfischfang eingebracht wird.
Ich glaube nicht, dass es nur um die Delphine geht, denn in Netzen verfangen
sich auch andere Tiere. Au"serdem wird auch der Meeresboden ziemlich in Mit-
leidenschaft gezogen.
Servus,
Thomas
--
Thomas Brunner
Physik-Department E17 : tbru...@Physik.TU-Muenchen.DE
TU Muenchen, |FIDO-Net: Thomas Brunner 2:244/8002.7
8046 Garching,Germany |inter :
Die Probleme liegen ja wohl nicht nur bei den Delphinen (obwohl die am besten
dazu geeignet sind, unser Mitleid zu erwecken, weil die sind ja sooooo suess),
sondern auch bei anderen Meerestieren, also auszer bei Saeugern auch bei
Voegeln und Fischen. Schlimm sind vor allen Dingen die Netze, die unkon-
trolliert durch die Meere treiben und alles fangen, was zwischen die Maschen
geraet, dann unter der Last der Kadaver versinken und nach vollzogener
Verwesung wieder auftauchen - nett, so eine Art perpetuum mobile.
Schlimm ist im uebrigen auch die Tatsache, dass der Grossteil der gefangenen
Tiere nicht zu verwerten ist/nicht verwertet wird, weil die Thunfische z.B.
von den duennen Nylonfaeden teilweise regelrecht in Stuecke geschnitten werden.
Weregoose
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- guen...@eva.fmi.uni-passau.de (Thorsten Guenther) Weregoose@irc -
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>Wie vor einiger Zeit in einer Dokumentation gezeigt wurde, stellen einige
>Fangflotten beim Thunfischfang auf Netze mit geringer Maschenweite um, in
Frage: Warum hatten die Netze vorher groessere Maschengroesse, warum reicht
jetzt eine kleinere?
In Schleppnetzen koennen sich wohl immer noch einige Dinge/Tiere verfangen,
und die Beschwerung von Schleppnetzen reisst den Boden auf, wie schon jemand
geschrieben hat.
MfG Michael
< Dummerweise ist das die Eigeninitiative der Fangflotte und keineswegs
< gesetzlich vorgeschrieben. Vielleicht koennte hier der Druck der
< Oeffentlichkeit (wie diese Aktion hier, die ich durchaus - als unbetroffener -
< befuerworte) was tun.
<
Siehe USA. Dort sind nicht derartig gekennzeichnete Thunfische inzwischen
unverkaeuflich. Deshalb kriegen wir die mit hoeherem Aufwand und ohne
Delphine gefangenen Thunfische auch nicht im Laden zu sehen -- die kriegen
die Amis. Offenbar laesst sich sowas aber mit genuegend oeffentlichem Druck
aendern.
Abgesehen davon sind die Riesennetze, mit denen Thunfisch gefangen wird, auch
so nicht gerade umweltfreundlich. Im Pazifik schwimmen mittlerweile wohl
einige tausend Kilometer Netze (so ein Teil ist bis zu 50 Kilometer lang),
die sich irgendwannmal von den entsprechenden Schiffen losgerissen haben.
Sehr unschoen, was sich darin dann alles verfaengt.
--
Matthias Urlichs -- url...@smurf.sub.org -- url...@smurf.ira.uka.de /(o\
Humboldtstrasse 7 -- 7500 Karlsruhe 1 -- Germany -- +49-721-9612521 \o)/
>Das Studentenwerk Oldenburg informiert:
[...stuff geloescht...]
>Engagierte Menschen und auch Grossbetriebe verzichten zunehmend auf Thunfisch
>auf der Speisekarte.
Thumbs Up!!!!
>Das Studentenwerk Oldenburg wird sich diesem Engagement anschliessen und
>nach Verbrauch der Restbestaende zum Jahreswechsel keinen Thunfisch mehr
>verarbeiten.
Nochmal Thumbs up!!!!!...aeh...moment Verbrauch der Restbestaende bis
Jahresende? Heisst das es gibt bis Sylvester jeden Tag Thunfisch?
>Wir denken, diese Entscheidung wird von Ihnen unterstuetzt, denn niemand
>kann sich der Verantwortung fuer den Erhalt der natuerlichen Grundlagen
>entziehen.
Die Mensa unterstuetzt uns ja auch, in dem sie durch seltsame,
undefinierbare Beilagen, den Fisch ... vergaellt ist wohl das richtige Wort.
--
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| Kai L. Buerhoop, Brandsweg 29b, W-2900 Oldenburg, FRG |
| Kai.Bu...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de |
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|> Abgesehen davon sind die Riesennetze, mit denen Thunfisch gefangen wird, auch
|> so nicht gerade umweltfreundlich. Im Pazifik schwimmen mittlerweile wohl
|> einige tausend Kilometer Netze (so ein Teil ist bis zu 50 Kilometer lang),
|> die sich irgendwannmal von den entsprechenden Schiffen losgerissen haben.
|> Sehr unschoen, was sich darin dann alles verfaengt.
|>
|> --
|> Matthias Urlichs -- url...@smurf.sub.org -- url...@smurf.ira.uka.de
DAS IST EIN PROBLEM!!!!
Die Netze treiben so lange, bis sie von so vielen Leichen beschwert sind,
dass sie versinken. Leider sind die Netze aus Kunstfasern, das heisst sie
zersetzen sich seeeeeehhhhhhrrrrr..... langsam. Sie kommen also wieder
hoch sobald die Last verwest ist. So geht das dann ueber Jahre! Bis das
Netz zu kaputt ist oder die Schwimmer abgerissen oder es so voller Sklette
ist, dass es unten bleibt!
angelo
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