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PC-Kauf?

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Ulli Horlacher

unread,
Mar 11, 2004, 7:50:09 AM3/11/04
to
Wo kauft man zur Zeit PCs?

Ich brauche fuer meine Eltern einen neuen Linux-PC. Der soll moeglichst
billig sein, aber er muss 100% Linux-kompatibel sein. Genau letzteres will
mir kein Verkaeufer zusichern. Der Hardware-Markt ist ja leider explodiert
was die Anzahl der Komponenten angeht, ich hab laengst die Uebersicht
verloren.

Am liebsten waer mir ein PC-Haendler, der eine 500 Euro Kiste vorraetig
hat, wo ich meine Knoppix-CD einlegen kann und schauen, ob alle
Komponenten erkannt und unterstuetzt werden. Metacomp hat z.B. nix
vorraetig in der Preisklasse, sondern nur aufm Prospekt. Ich will aber
nichts blind bestellen, sondern im Laden testen und dann kaufen.


--
-- Ullrich Horlacher, BelWue Coordination ------- mailto:fram...@belwue.de --
Computing Centre University of Stuttgart (RUS) phone: +49 711 685 5868
Allmandring 30, D-70550 Stuttgart, Germany fax: +49 711 678 8363
-- saft://saft.belwue.de/framstag ----------------- http://www.belwue.de/ ----

Thomas Hochstein

unread,
Mar 12, 2004, 6:10:04 AM3/12/04
to
Ulli Horlacher schrieb:

> Ich will aber
> nichts blind bestellen, sondern im Laden testen und dann kaufen.

Du kannst, wenn Du willst, auch einfach ein Fertigsystem im
Versandhandel kaufen, testen und bei Nichtgefallen zurücksenden
(Rückgaberecht im Fernabsatz). Das ist allerdings zugegebenermaßen
nicht so bequem und auch ggü. dem Händler nicht notwendig die feine
Art.

-thh

Florian Weimer

unread,
Mar 12, 2004, 4:15:37 PM3/12/04
to
Thomas Hochstein <t...@inter.net> writes:

Und er muß ein System von der Stange nehmen, weil das Rückgaberecht
bei maßgeschneiderten Geräten nicht greift.

--
Current mail filters: many dial-up/DSL/cable modem hosts, and the
following domains: atlas.cz, bigpond.com, freenet.de, hotmail.com,
libero.it, netscape.net, postino.it, tiscali.co.uk, tiscali.cz,
tiscali.it, voila.fr, wanadoo.fr, yahoo.com.

Markus Knittig

unread,
Mar 12, 2004, 6:55:45 PM3/12/04
to
Quote [ Florian Weimer * 3845. September 1993 ]

>> Du kannst, wenn Du willst, auch einfach ein Fertigsystem im
>> Versandhandel kaufen, testen und bei Nichtgefallen zurücksenden
>> (Rückgaberecht im Fernabsatz). Das ist allerdings zugegebenermaßen
>> nicht so bequem und auch ggü. dem Händler nicht notwendig die feine
>> Art.
> Und er muß ein System von der Stange nehmen, weil das Rückgaberecht
> bei maßgeschneiderten Geräten nicht greift.

Gab es da nicht erst ein Gerichtsurteil das dass doch greift?
Weil es für den Händler ohne Probleme möglich ist die Teile wieder
auszubauen und wiederzuverwenden.

MfG
Markus

--
Wer wirklich Autorität hat, wird sich nicht scheuen, auch Fehler zuzugeben.
(Bertrand Russell)

Florian Weimer

unread,
Mar 13, 2004, 4:17:27 AM3/13/04
to
Markus Knittig <dev-...@knittig.de> writes:

> > Und er muß ein System von der Stange nehmen, weil das Rückgaberecht
> > bei maßgeschneiderten Geräten nicht greift.
>
> Gab es da nicht erst ein Gerichtsurteil das dass doch greift?

Es ist im Gesetz explizit die Rede von "nach Kundenspezifikationen
angefertigt". Ich denke mal, daß, trotz Rechtsschutzversicherung, kaum
jemand in nächster Zeit dagegen klagen wird. Es sieht ziemlich
aussichtslos aus.

> Weil es für den Händler ohne Probleme möglich ist die Teile wieder
> auszubauen und wiederzuverwenden.

Das kommt in erster Linie auf die Komponenten an.

Die Arbeitszeit für den Zusammenbau (und Tests, auch wenn das
unrealistisch ist) kann man nicht ersetzen.

Andreas Vögele

unread,
Mar 13, 2004, 6:55:10 AM3/13/04
to
Florian Weimer schreibt:

> Markus Knittig writes:
>
>> > Und er muß ein System von der Stange nehmen, weil das Rückgaberecht
>> > bei maßgeschneiderten Geräten nicht greift.
>>
>> Gab es da nicht erst ein Gerichtsurteil das dass doch greift?

>> [...] Weil es für den Händler ohne Probleme möglich ist die Teile


>> wieder auszubauen und wiederzuverwenden.
>
> Das kommt in erster Linie auf die Komponenten an.

Und auch auf das mitgelieferte Handbuch. Wenn im Handbuch des
Computers erklärt wird, wie der Endkunde den Speicher selbst aufrüsten
oder eine Steckkarte selbst einbauen kann, kann sich der Händler
schlecht auf den Standpunkt stellen, dass die Rücknahme eines zum
Beispiel auf Kundenwunsch mit mehr Hauptspeicher ausgestatteten
Systems unverhältnismäßig aufwendig wäre.

Was den PC-Kauf angeht: Ich hatte mir im Sommer für 400 Euro einen
"Linux-PC" bei Vobis gekauft, den ich als Arbeitsplatzrechner
verwende. Wenn man vom lauten Lüfter absieht, bin ich zufrieden. Auf
den Webseiten von Vobis kann ich zur Zeit allerdings den Linux-PC nich
mehr finden.

Bei Conrad Elektronik gibt es zur Zeit für 350 Euro einen PC ohne
Betriebssystem. Allerdings ist die Grafikkarte in die Hauptplatine
integriert. Das müßte man in der Tat vor Ort mit einer Knoppix-CD
testen. Hier die Daten:

AMD Athlon XP Prozessor 2000+ Mainboard MSI KM2M Combo - L
OnBoard-Grafik mit bis zu 32 MB Shared Memory Sound & LAN OnBoard 256
MB DDR-RAM 40 GB Festplatte mit 5400 U/min 52x CD-Laufwerk
3,5"-Diskettenlaufwerk. Ohne Betriebssystem. Inkl. Tastatur, 3
Tasten-Maus, Mauspad und Handbuch.

Albrecht Eissler

unread,
Feb 11, 2006, 11:20:16 AM2/11/06
to
Hallo Uli,

welche Komponenten sollen denn Probleme machen bei einer aktuellen
Distribution? Natürlich sollte man's nicht mit einem Aldi-PC mit
irgendwelchen exotischen TV-Karten versuchen wollen, aber sonst ... Bei
Linux empfiehlt es sich ohnehin, auf bewährte Hardware zurückzugreifen.
Was spricht denn gegen ein gutes gebrauchtes Gerät?. Gebracom in der
Bussenstraße (www.gebracom.de) hat aus seinen Bosch-Schulungszentren
immer höchst solide, gut erhaltene Geräte zum vernünftigen Preis, die
bei mir unter Linux noch nie Schwierigkeiten gemacht haben. Ich habe in
den letzten drei Monaten dort einen HP VL420 mit PIV/1,7 (200 EUR) und
einem IBM M50 PIV/3,0 (400 EUR) gekauft. Den Vectra habe ich vor gut
drei Jahren neu für meinen Schwiegervater gekauft (damals für fast 2.000
EUR). Allerdings ist bei Gebracom WinXP Pro immer dabei und kann nicht
"herausgenommen" werden. Ob man die Desktops bei Gebracom im Laden
testen kann,habe ich noch nicht ausprobiert, aber bei den Laptops
geht's. Ansonsten könntest Du Dir die Rechner auch mal bei mir in
Möhringen angucken.

Gruß, Albrecht

P.S.: Ich bekomme bei Gebracom keine Provision, kein Angst. Ich bin nur
zufriedener Kunde und kenne den Oberchef vom Studium.


Ulli Horlacher schrieb:

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