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syslinux ... habs noch nicht kapiert :-(

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Uwe Kunze

unread,
Jun 27, 2022, 10:50:46 AM6/27/22
to
Hallo NG, ich brauche nochmal Eure Hilfe:

Ich möchte einen eis1 auf einen anderen Datenträger umziehen und den
Bootsektor neu schreiben.

Ausgangslage:

- es handelt sich um ein reines MBR-System

- der eis1 bootet mit extlinux, das Paket syslinux ist installiert

- eis1 verwendet eine swap-Partition /dev/sda1, das root-Filesystem
befindet sich (zusammen mit boot) auf /dev/sda2

- weitere Partitionen gibt es nicht


Meine Vorgehensweise (unter Verwendung einer Live-CD):

- auf dem neuen Datenträger nur EINE neue Partition /dev/sda1 angelegt
(weil ich auf Swap künftig verzichten will) und aktiviert

- das gesamte Filesystem vom alten Datenträger (vormals /dev/sda2) auf
den neuen Datenträger (jetzt /dev/sda1) kopiert

- in der fstab den Eintrag für die Swap-Partition entfernt und die UUID
für die neue root-Partition aktualisiert


Als noch LILO benzutzt wurde, habe ich jetzt (gefühlt 100 mal
erfolgreich) wie folgt weitergemacht:

- mit der Live-CD gebootet
- /dev/sda1 gemountet
- mich mit CHROOT und SU in das eis-Dateisystem eingeklinkt
- die lilo.conf angepasst
- das Kommando LILO ausgeführt -> der MBR wurde geschrieben, fertig !




So ... da lilo nun durch extlinux ersetzt wurde, geht das SO nicht mehr.

Ich boote eine Live-CD, klinke mich mit CHROOT und SU in das
eis-Dateisystem ein und führe dann das Kommando syslinux aus ... aber
mit welchen Parametern ??

Außerdem muss ich doch vorher mindestens die alte UUID (APPEND
root=UUID=xxxxxx) in der extlinux.conf im Verzeichnis in /boot/extlinux
anpassen ?


Wie schreibe ich also einen neuen Bootsektor mit syslinux, damit die
Kiste wieder startet ?

Außerdem ... ich möchte gern auf dem Datenträger noch zwei weitere OS
installieren und den syslinux-Bootmanager des eis später (händisch)
erweitern, wie mache ich das ?


Danke im Voraus an alle Helfer*innen und Grüße.
Uwe

Gerd Walter

unread,
Jun 27, 2022, 1:38:10 PM6/27/22
to
Hallo Uwe,

aus der Suchmaschine deiner Wahl.
https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/pipermail/eisfair/2021-May/0
44736.html

Angaben ohne Gewähr.

--
Gruß Gerd

Uwe Kunze <u.kun...@t-online.de> Wrote in message:
> Hallo NG, ich brauche nochmal Eure Hilfe:Ich möchte einen eis1 auf einen anderen Datenträger umziehen und denBootsektor neu schreiben.Ausgangslage:- es handelt sich um ein reines MBR-System- der eis1 bootet mit extlinux, das Paket syslinux ist installiert- eis1 verwendet eine swap-Partition /dev/sda1, das root-Filesystembefindet sich (zusammen mit boot) auf /dev/sda2- weitere Partitionen gibt es nichtMeine Vorgehensweise (unter Verwendung einer Live-CD):- auf dem neuen Datenträger nur EINE neue Partition /dev/sda1 angelegt(weil ich auf Swap künftig verzichten will) und aktiviert- das gesamte Filesystem vom alten Datenträger (vormals /dev/sda2) aufden neuen Datenträger (jetzt /dev/sda1) kopiert- in der fstab den Eintrag für die Swap-Partition entfernt und die UUIDfür die neue root-Partition aktualisiertAls noch LILO benzutzt wurde, habe ich jetzt (gefühlt 100 malerfolgreich) wie folgt weitergemacht:- mit der Live-CD gebootet- /dev/sda1 gemountet- mich mit CHROOT und SU in das eis-Dateisystem eingeklinkt- die lilo.conf angepasst- das Kommando LILO ausgeführt -> der MBR wurde geschrieben, fertig !So ... da lilo nun durch extlinux ersetzt wurde, geht das SO nicht mehr.Ich boote eine Live-CD, klinke mich mit CHROOT und SU in daseis-Dateisystem ein und führe dann das Kommando syslinux aus ... abermit welchen Parametern ??Außerdem muss ich doch vorher mindestens die alte UUID (APPENDroot=UUID=xxxxxx) in der extlinux.conf im Verzeichnis in /boot/extlinuxanpassen ?Wie schreibe ich also einen neuen Bootsektor mit syslinux, damit dieKiste wieder startet ?Außerdem ... ich möchte gern auf dem Datenträger noch zwei weitere OSinstallieren und den syslinux-Bootmanager des eis später (händisch)erweitern, wie mache ich das ?Danke im Voraus an alle Helfer*innen und Grüße.Uwe


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http://usenet.sinaapp.com/

Uwe Kunze

unread,
Jun 27, 2022, 3:09:59 PM6/27/22
to
Hallo Gerd bzw. Markus (dessen Hilfe das ist),

>
https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/pipermail/eisfair/2021-May/044736.html

den MBR habe ich mittels dd geschrieben. Statt "mbr missing" bekomme ich
jetzt "OS missing" beim Booten

Ich hab noch was anderes probiert:

Die alte Platte gebootet ... die neue Platte in /mnt eingehängt.
Da auf der neuen Platte /proc und /dev naturgemäß leer sind, habe ich
/dev von der alten Platte kopiert und /proc mit mount -t proc proc
/mnt/proc eingehängt.

Jetzt habe ich mich wieder mit chroot in das neue Dateisystem
eingeklinkt und eine Paket-Neuinstallation von extlinux gemacht .... was
auch grundsätzlich erstmal läuft.

Allerdings schlägt das Schreiben des MBR letzlich fehl, die
Paketausgaben lauten:

Installation of: extlinux (3.2.0) ...
Done !
Boot flag set - /dev/sda1
ABORT! MBR installation to partition (/dev/sda)!

Setup of extlinux bootloader failed!
The partition on wich the MBR record is to be installed
cannot be identified.

Successfully installed: extlinux (3.2.0)!


Vielleicht könnte der "Erfinder" des extlinux-Paketes (Holger?) mehr
dazu sagen?

Gruß Uwe

Uwe Kunze

unread,
Jun 27, 2022, 5:55:18 PM6/27/22
to
Fürs Protokoll ... hab die Sache jetzt wie folgt "gelöst":


> Ich möchte einen eis1 auf einen anderen Datenträger umziehen und den
> Bootsektor neu schreiben.


Ich habe lilo wieder "reaktiviert" und (wie beschrieben) die Kiste mit
LILO wieder zum Booten gebracht.

Danach habe ich das Paket "extlinux" drüberinstalliert ... auch das ging
ohne Probleme (Fehlermeldungen).

Leider bootete die Kiste mit dem neu installierten extlinux dann doch
nicht (Operating System is missing)... lt. WIKI liegt das wahrscheinlich
daran, dass die von mir neu angelegte Root-/Boot-Partition des eis nicht
bei Sector 63 beginnt.

"Check whether the first partition at the boot device starts at sector 1
rather than sector 63 or 2048. Check this with fdisk -l. If it starts at
sector 1, you can move the partition(s) with gparted from a rescue disk."

(https://wiki.archlinux.org/title/syslinux)


Ob ich die Partition nochmal verschiebe oder neu anlege, weiß ich noch
nicht.

Aktuell boote ich einfach wieder mit "lilo".
Mir ist klar, dass jeder neue Kernel die lilo,conf in lilo.conf.OLD
umbenennt und das lilo-Binary löscht, aber darauf kann man sich ja
(übergangsweise) einstellen und "Vorkehrungen" treffen.

Gruß Uwe

Marcus Röckrath

unread,
Jun 28, 2022, 12:30:02 AM6/28/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

> Leider bootete die Kiste mit dem neu installierten extlinux dann doch
> nicht (Operating System is missing)... lt. WIKI liegt das wahrscheinlich
> daran, dass die von mir neu angelegte Root-/Boot-Partition des eis nicht
> bei Sector 63 beginnt.
>
> "Check whether the first partition at the boot device starts at sector 1
> rather than sector 63 or 2048. Check this with fdisk -l. If it starts at
> sector 1, you can move the partition(s) with gparted from a rescue disk."

Wie hast du die Platte vorbereitet?

Was sagt fdisk -l?

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Uwe Kunze

unread,
Jun 28, 2022, 2:35:15 AM6/28/22
to
Moin Marcus,

>> Leider bootete die Kiste mit dem neu installierten extlinux dann doch
>> nicht (Operating System is missing)... lt. WIKI liegt das wahrscheinlich
>> daran, dass die von mir neu angelegte Root-/Boot-Partition des eis nicht
>> bei Sector 63 beginnt.
>>
>> "Check whether the first partition at the boot device starts at sector 1
>> rather than sector 63 or 2048. Check this with fdisk -l. If it starts at
>> sector 1, you can move the partition(s) with gparted from a rescue disk."
>
> Wie hast du die Platte vorbereitet?

Mit einem grafischen Partitions-Tool eine neue primäre ext4-Partition
angelegt und aktiviert, in diesem Fall (aus Gründen der späteren
Backup-Kompatibilität) mit Acronis.

Braucht extlinux eine "spezielle" Vorbereitung der Partition ?

> Was sagt fdisk -l?

Start bei 2048 ... also lt. Wiki eigentlich o.k.
Trotzdem klemmts mit extlinux.

Gruß Uwe


Marcus Röckrath

unread,
Jun 28, 2022, 3:00:02 AM6/28/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

>>> "Check whether the first partition at the boot device starts at sector 1
>>> rather than sector 63 or 2048. Check this with fdisk -l. If it starts at
>>> sector 1, you can move the partition(s) with gparted from a rescue
>>> disk."
>>
>> Wie hast du die Platte vorbereitet?
>
> Mit einem grafischen Partitions-Tool eine neue primäre ext4-Partition
> angelegt und aktiviert, in diesem Fall (aus Gründen der späteren
> Backup-Kompatibilität) mit Acronis.
>
> Braucht extlinux eine "spezielle" Vorbereitung der Partition ?

Nein.

>> Was sagt fdisk -l?
>
> Start bei 2048 ... also lt. Wiki eigentlich o.k.
> Trotzdem klemmts mit extlinux.

Also trifft doch obige Hinweis auf deinen Fall nicht zu und die Parttion
liegt an korrekter Stelle.

Wenn er das OS nicht findet, vermute ich mal, dass er kernel und initrd
nicht findet.

Wie sieht /boot/extlinux/extlinux.conf aus?

Post doch mal fdisk -l.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Uwe Kunze

unread,
Jun 28, 2022, 11:38:48 AM6/28/22
to
Hi Marcus,

>> Start bei 2048 ... also lt. Wiki eigentlich o.k.
>> Trotzdem klemmts mit extlinux.
>
> Also trifft doch obige Hinweis auf deinen Fall nicht zu und die Parttion
> liegt an korrekter Stelle.

Ja ... zum Zeitpunkt des Posts hatte ich das noch nicht überprüft, aber
es war die einzig schlüssige Erklärung, weil eigentlich alles andere
stimmt ... es sei denn, Du findest einen Fehler ;-)


> Wenn er das OS nicht findet, vermute ich mal, dass er kernel und initrd
> nicht findet.

Wie gesagt ... vielleicht findest Du einen Grund ... ich finde ihn nicht.

> Wie sieht /boot/extlinux/extlinux.conf aus?

-------------------------------------------------------------------------
# /boot/extlinux/extlinux.conf - bootloader configuration
# created: 2022-06-27 22:57:46
#-------------------------------------------------------------------------

PATH com32
UI menu.c32
DEFAULT eis
PROMPT 0
MENU TITLE eisfair - EXTlinux - Bootmenu
TIMEOUT 30

LABEL eis
MENU LABEL eis
KERNEL ../kernel
INITRD ../initrd.gz
APPEND root=UUID=a25f4b82-bcb3-c7df-ac1e-eeabc2fd9be3
raid=noautodetect consoleblank=600

LABEL 5.10.118-VIRT
MENU LABEL 5.10.118-VIRT
KERNEL ../kernel-5.10.118-eisfair-1-VIRT
INITRD ../initrd-5.10.118-eisfair-1-VIRT.gz
APPEND root=UUID=a25f4b82-bcb3-c7df-ac1e-eeabc2fd9be3
raid=noautodetect consoleblank=600

Die UUID ist die der Boot/Root-Partition, ich habe sie händische
geändert ... und sie ist korrekt. Daran kanns nicht liegen ...


> Post doch mal fdisk -l.

Disk /dev/ram0: 64 MiB, 67108864 bytes, 131072 sectors
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 4096 bytes
I/O size (minimum/optimal): 4096 bytes / 4096 bytes

...

Disk /dev/ram15: 64 MiB, 67108864 bytes, 131072 sectors
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 4096 bytes
I/O size (minimum/optimal): 4096 bytes / 4096 bytes


Disk /dev/sda: 223.57 GiB, 240057409536 bytes, 468862128 sectors
Disk model: SanDisk SSD PLUS
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disklabel type: dos
Disk identifier: 0x13a61438

Device Boot Start End Sectors Size Id Type
/dev/sda1 * 2048 4196351 4194304 2G 83 Linux


Findest Du was fehlerhaftes ?
Ich leider nicht ...

Wie gesagt ... auch das Installscript des extlinux-Paketes findet keinen
Fehler.

Und lilo bootet ...

Gruß Uwe

Uwe Kunze

unread,
Jun 28, 2022, 11:56:30 AM6/28/22
to

> LABEL eis
> MENU LABEL eis
> KERNEL ../kernel
> INITRD ../initrd.gz
> APPEND root=UUID=a25f4b82-bcb3-c7df-ac1e-eeabc2fd9be3
> raid=noautodetect consoleblank=600
>
> LABEL 5.10.118-VIRT
> MENU LABEL 5.10.118-VIRT
> KERNEL ../kernel-5.10.118-eisfair-1-VIRT
> INITRD ../initrd-5.10.118-eisfair-1-VIRT.gz
> APPEND root=UUID=a25f4b82-bcb3-c7df-ac1e-eeabc2fd9be3
> raid=noautodetect consoleblank=600

Als Ergänzung:

kernel-5.10.118-eisfair-1-VIRT gehört root (644)
initrd-5.10.118-eisfair-1-VIRT.gz gehört ebenfalls root, aber mit 600.
Genauso die Symlinks. Das Verzeichnis /boot gehört root mit 755.

Ist das (aus Sicht von extlinux) korrekt so ?

Gruß Uwe

Marcus Röckrath

unread,
Jun 28, 2022, 12:10:02 PM6/28/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

Sieht erstmal gut aus - ich finde hier nichts ungewöhnliches und wenn,
versteckt es sich hier gut.

Kannst du mal ein Filmchen vom Boot machen - irgendwas muss doch angezeigt
werden.

> Und lilo bootet ...

Es ist aber nun nicht mehr der lilo-Bootsektor drauf, oder?

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Holger Bruenjes

unread,
Jun 28, 2022, 12:13:12 PM6/28/22
to
Hallo Uwe

Am 28/06/2022 um 17.38 schrieb Uwe Kunze:

> Findest Du was fehlerhaftes ?
> Ich leider nicht ...
>
> Wie gesagt ... auch das Installscript des extlinux-Paketes findet keinen
> Fehler.

hast du mal porbiert den mbr von Hand draufzuklopfen

wie, steht auch im EXTlinux Wicki und in der Antwort von Gerd

Holger

Marcus Röckrath

unread,
Jun 28, 2022, 12:20:02 PM6/28/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

> Als Ergänzung:
>
> kernel-5.10.118-eisfair-1-VIRT gehört root (644)
> initrd-5.10.118-eisfair-1-VIRT.gz gehört ebenfalls root, aber mit 600.
> Genauso die Symlinks. Das Verzeichnis /boot gehört root mit 755.
>
> Ist das (aus Sicht von extlinux) korrekt so ?

Ist hier auch so.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Uwe Kunze

unread,
Jun 28, 2022, 1:17:01 PM6/28/22
to
Hallo Holger, hallo Marcus

> hast du mal porbiert den mbr von Hand draufzuklopfen
> wie, steht auch im EXTlinux Wicki und in der Antwort von Gerd

ja, das habe ich als erstes gemacht (mit dd)
leider dasselbe Ergebnis :-(

Als der MBR noch leer war, meldete das BIOS: "mbr not found".

Nachdem ich mit dd den MBR geschrieben hatte, kam: "no operation system"
(das ist die im extlinux-MBR eingebaute Fehlermeldung, steht auch so im
Wiki).

Wie Marcus auch sagt ... das Problem ist eher der Bootsektor der
Partition ... nicht der MBR.


Ich hab jetzt mal mit der "SuperGrub2"-CD gebootet ... die kann den MBR
überspringen und Partitonen direkt booten (Chainload) ... und dabei
bekomme ich die Fehlermeldung:

error: invalid signature

Mache ich dasselbe mit der Originalplatte, dann bootet er normal ... ich
bekomme das extlinux-Bootmenü und es geht weiter.

DAS scheint mir das Problem zu sein ... aber welche Signatur ist hier
gemeint ???

Besteht da außerdem ein Zusammenhang, dass die neue boot/root-Partition
nicht mehr /dev/sda2 ist, sondern jetzt /dev/sda1 ?

Ist da vielleicht irgendwas (Signatur, UUIDs ...) in der initrd
festgebacken, was jetzt nicht mehr passt ?

Gruß Uwe



Die "Supergrub2-Disk" kann ich wärmstens empfehlen ... bei allen
"Transplantationen" von Betriebssystemen (Windowse, Linuxe ...) auf
andere Platten oder zurückgespielten Backups usw. kommt das Ding bei mir
zum Einsatz.

https://www.supergrubdisk.org/super-grub2-disk/

Uwe Kunze

unread,
Jun 28, 2022, 1:25:40 PM6/28/22
to

> Ist da vielleicht irgendwas (Signatur, UUIDs ...) in der initrd
> festgebacken, was jetzt nicht mehr passt ?

Nee .... das ist sicher Käse ... die initrd wird ja erst geladen, wenn
das extlinux-Bootmenü durch ist. Und da kein Bootmenü kommt, kanns auch
nicht die initrd sein.

Gruß Uwe

Holger Bruenjes

unread,
Jun 28, 2022, 1:30:04 PM6/28/22
to
Hallo Uwe

Am 28/06/2022 um 19.17 schrieb Uwe Kunze:

> Besteht da außerdem ein Zusammenhang, dass die neue boot/root-Partition
> nicht mehr /dev/sda2 ist, sondern jetzt /dev/sda1 ?
>
> Ist da vielleicht irgendwas (Signatur, UUIDs ...) in der initrd
> festgebacken, was jetzt nicht mehr passt ?

ja klar, die UUID steht in der initrd, wenn du die Plattengeometrie
aenderst musst du auch eine neue intrd erzeugen

Holger

Uwe Kunze

unread,
Jun 28, 2022, 1:36:01 PM6/28/22
to

>> Ist da vielleicht irgendwas (Signatur, UUIDs ...) in der initrd
>> festgebacken, was jetzt nicht mehr passt ?
>
> ja klar, die UUID steht in der initrd, wenn du die Plattengeometrie
> aenderst musst du auch eine neue intrd erzeugen

ok, das mache ich .... aber ich bin mir fast sicher, dass das nicht die
Ursache ist ...

a) die initrd wird erst NACH dem extlinux-Bootmenü geladen (und das
Bootmenü kommt ja schon nicht)

b) lilo würde ja ebenfalls nicht booten können !



Um eine neue initrd zu erzeugen, reicht es, den (vorhandenen) Kernel
nochmal drüberzubügeln ?

Gruß Uwe

Uwe Kunze

unread,
Jun 28, 2022, 1:58:56 PM6/28/22
to
Wie ich bereits vermutet hatte: die initrd ist NICHT die Ursache.

Ich habe eine neue initrd erzeugt:

mkinitrd --force /boot/initrd-5.10.118-eisfair-1-VIRT.gz
5.10.118-eisfair-1-VIRT

und mich davon überzeugt, dass sie auch wirklich neu ist.

Danach (sicherheitshalber) nochmal mit lilo gebootet .... alles o.k.
(wie vorher auch).

Dann das extlinux-Paket drüberinstalliert .... keine Fehlermeldungen.

Dann neu gebootet ... und wie gehabt:

der MBR wird geladen und bringt dann die Meldung

"missing operating system".

KEIN BOOTMENÜ !

Gerd Walter

unread,
Jun 28, 2022, 2:06:43 PM6/28/22
to
Am 28.06.22 um 19:58 schrieb Uwe Kunze:

> Dann neu gebootet ... und wie gehabt:
>
> der MBR wird geladen und bringt dann die Meldung
>
> "missing operating system".
>
> KEIN BOOTMENÜ !

Hast du dieses schon probiert?

https://wiki.syslinux.org/wiki/index.php?title=Common_Problems#Missing_Operating_System_.28mbr.bin.29

bzw.

https://wiki.syslinux.org/wiki/index.php?title=Common_Problems#Missing_OS_.28gptmbr.bin.29


--
Gruß Gerd

Uwe Kunze

unread,
Jun 28, 2022, 2:29:26 PM6/28/22
to
Hallo Gerd,

Danke für Deinen Hinweis.

>> "missing operating system".
Im Wiki steht:

"Both the Syslinux and "standard" Master Boot Records will yield the
message "Missing operating system." if none of the partitions in the
partition table are marked as active."

In meinem Fall gibt es nur eine einzige Partition (/dev(sda1), und die
ist natürlich auch aktiviert, sonst könnte ja auch lilo nicht booten.

Das Problem ist:

Der alte lilo-Bootloader funktioniert (bringt das Bootmenü und bootet
die Partition /dev/sda1), der neue extlinux-Bootloader bringt kein
Bootmenü und bootet daher auch nichts.

Der einzige Hinweis auf die Ursache scheint die Information
"error: invalid signature" zu sein beim Versuch, mittels chainload zu
booten.

Gruß Uwe

Uwe Kunze

unread,
Jun 28, 2022, 2:35:40 PM6/28/22
to

> Der einzige Hinweis auf die Ursache scheint die Information
> "error: invalid signature" zu sein beim Versuch, mittels chainload zu
> booten.

Meine neue Boot/Root-Partition ist ext4, die alte Partition war ein
ext3-Dateisystem.

Ich habe eben mal nachgeschaut, um sicherzustellen, dass extlinux auch
mit dem ext4-Dateisystem klarkommt:

"EXTLINUX is a new syslinux derivative, which boots from a Linux
ext2/ext3/ext4/btrfs or xfs filesystem."

https://www.systutorials.com/docs/linux/man/1-extlinux/

Das sollte also auch nicht die Ursache sein ...

Gruß Uwe

hilix

unread,
Jun 28, 2022, 4:41:15 PM6/28/22
to
Am 28.06.22 um 19:17 schrieb Uwe Kunze:
> Die "Supergrub2-Disk" kann ich wärmstens empfehlen ... bei allen
> "Transplantationen" von Betriebssystemen (Windowse, Linuxe ...) auf
> andere Platten oder zurückgespielten Backups usw. kommt das Ding bei mir
> zum Einsatz.
...das kann ich nur nachdrücklich bestätigen. Das Teil ist geil!
Gruß / Hilmar.

hilix

unread,
Jun 28, 2022, 4:52:05 PM6/28/22
to
Am 28.06.22 um 20:29 schrieb Uwe Kunze:
> Der einzige Hinweis auf die Ursache scheint die Information
> "error: invalid signature" zu sein beim Versuch, mittels chainload zu
> booten.
>
BIOS Einstellung?

Marcus Röckrath

unread,
Jun 29, 2022, 1:10:03 AM6/29/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

> der MBR wird geladen und bringt dann die Meldung
>
> "missing operating system".
>
> KEIN BOOTMENÜ !

ls -laR /boot

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Uwe Kunze

unread,
Jun 29, 2022, 2:17:04 AM6/29/22
to
Moin Marcus,

>> KEIN BOOTMENÜ !
> ls -laR /boot

/boot:
total 15048
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Jun 28 20:12 .
drwxrwxrwx 25 samba users 4096 Jun 28 22:13 ..
-rw-r--r-- 1 root root 512 May 8 2019 boot.0800
-rw-r--r-- 1 root root 512 Mar 10 2019 boot.0810
-rw-r--r-- 1 root root 512 Dec 28 2020 boot.0820
-rw-r--r-- 1 root root 512 Feb 24 2021 boot.0830
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Jun 28 19:51 extlinux
-rw------- 1 root root 9409251 Jun 28 19:48
initrd-5.10.118-eisfair-1-VIRT.gz
lrwxrwxrwx 1 root root 33 Jun 27 22:53 initrd.gz ->
initrd-5.10.118-eisfair-1-VIRT.gz
lrwxrwxrwx 1 root root 30 Jun 27 22:53 kernel ->
kernel-5.10.118-eisfair-1-VIRT
-rw-r--r-- 1 root root 5793024 May 27 02:32
kernel-5.10.118-eisfair-1-VIRT
-rw------- 1 root root 164864 Jun 28 20:12 map
-rw-r--r-- 1 root root 18 Aug 30 2017 usb-drive

/boot/extlinux:
total 196
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Jun 28 19:51 .
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Jun 28 20:12 ..
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Jun 28 19:51 com32
-rw-r--r-- 1 root root 740 Jun 28 19:51 extlinux.conf
-r--r--r-- 1 root root 119740 Apr 9 17:47 ldlinux.c32
-r--r--r-- 1 root root 58880 Apr 9 17:47 ldlinux.sys

/boot/extlinux/com32:
total 320
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Jun 28 19:51 .
drwxr-xr-x 3 root root 4096 Jun 28 19:51 ..
-rw-r--r-- 1 root root 169864 Jan 22 21:00 libcom32.c32
-rw-r--r-- 1 root root 67584 Jan 22 21:00 libgpl.c32
-rw-r--r-- 1 root root 24016 Jan 22 21:00 libmenu.c32
-rw-r--r-- 1 root root 23968 Jan 22 21:00 libutil.c32
-rw-r--r-- 1 root root 26252 Jan 22 21:00 menu.c32

Gruß Uwe

Marcus Röckrath

unread,
Jun 29, 2022, 2:20:03 AM6/29/22
to
Hallo Gerd,

Gerd Walter wrote:

>> KEIN BOOTMENÜ !
>
> Hast du dieses schon probiert?

>
https://wiki.syslinux.org/wiki/index.php?title=Common_Problems#Missing_Operating_System_.28mbr.bin.29

Bei eigenen Recherchen im Internetnet stieß ich auf das Tool ms-sys, was
Bootsektoren schreiben bzw. Informationen über Bootsektoren anzeigen kann.

Ob es hier hilfreich sein kann, kann ich nicht sagen, aber Versuch macht
kluch.

Auf meinem eis sieht dies für die Bootplatte so aus:

eis # ms-sys /dev/sda
/dev/sda has an x86 boot sector,
it is a public domain syslinux master boot record, like the one this
program creates with the switch -s on a hard disk device.
It has windows disk signature 0x10a3ad76.

eis # ms-sys /dev/sda1
/dev/sda1 has an x86 boot sector,
it is an unknown boot record
The OEM ID is SYSLINUX

Paket ms-sys steht ab ca. 8:40 zur Installation bereit.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Uwe Kunze

unread,
Jun 29, 2022, 3:04:01 AM6/29/22
to
Hi Marcus,

es ist nicht zu glauben ... der Fehler ist mit großer Sicherheit
gefunden .... ich werde es später verifizieren:

Sowohl das Tool "ms-sys" (Danke dafür !) als auch cfdisk sagen:

/dev/sda1 has a NTFS file system.
/dev/sda1 has an x86 boot sector,
it is an unknown boot record
The OEM ID is NTFS

!!!

Gparted sagt, es ist eine ext4-Partition ... als solche habe ich sie
angelegt ... sie wird auch von fstab als ext4 eingebunden und verhält
sich auch so.

Aber in der Signatur der Partition steht offenbar "NTFS" ... daher wohl
auch "error: invalid signature" beim Versuch, mittels chainload zu
booten.

Gibts doch nicht (*kopfschüttel) !!!

Ich werde testen, warum das Partitonierungstool (hier war es Acronis
2016) eine ext4-Partition anlegt, sie aber als NTFS kennzeichnet.

Ich melde mich später wieder ... erstmal DANKE für die entscheidende Idee !

Gruß Uwe

Holger Bruenjes

unread,
Jun 29, 2022, 3:22:31 AM6/29/22
to
Hallo Uwe

Am 29/06/2022 um 09.03 schrieb Uwe Kunze:

> Aber in der Signatur der Partition steht offenbar "NTFS" ... daher wohl
> auch "error: invalid signature" beim Versuch, mittels chainload zu
> booten.
>
> Gibts doch nicht (*kopfschüttel) !!!
>
> Ich werde testen, warum das Partitonierungstool (hier war es Acronis
> 2016) eine ext4-Partition anlegt, sie aber als NTFS kennzeichnet.

das laesst sich ja einfach aendern mit fdisk

hmm, aber das ist ja eine USB Platte, macht Acronis das aus dem Grund?

Holger

Uwe Kunze

unread,
Jun 29, 2022, 4:00:38 AM6/29/22
to
Hallo Holger,

>> Ich werde testen, warum das Partitonierungstool (hier war es Acronis
>> 2016) eine ext4-Partition anlegt, sie aber als NTFS kennzeichnet.
>
> das laesst sich ja einfach aendern mit fdisk

Ohne neu formatieren zu müssen ?
Hast Du da mal eine Kommandozeile ?

> hmm, aber das ist ja eine USB Platte, macht Acronis das aus dem Grund?

Nein, eine Sata-SSD. Ich klemme sie (bei Bedarf) auch mal über einen
SATA-to-USB-Adapter als USB-Platte an .... aber zum Zeitpunkt der
Partitionierung war sie an Sata angeschlossen.

Der ursprüngliche Datenträger war/ist ein USB-Stick .... aber dort war
das Dateisystem ext3, die Signatur stimmt und extlinux funktioniert.
Übrigens auch mit Acronis partitioniert ... vielleicht ist das ein Bug
und tritt nur auf, wenn man ext4 wählt ?!

Ich verwende Acronis schon jahrelang ... aber DAS ist mir noch nie
aufgefallen ... wie gesagt, ich werde das ausführlich testen.

Gruß Uwe

Holger Bruenjes

unread,
Jun 29, 2022, 5:29:45 AM6/29/22
to
Hallo Uwe

Am 29/06/2022 um 10.00 schrieb Uwe Kunze:

>>> Ich werde testen, warum das Partitonierungstool (hier war es Acronis
>>> 2016) eine ext4-Partition anlegt, sie aber als NTFS kennzeichnet.
>>
>> das laesst sich ja einfach aendern mit fdisk
>
> Ohne neu formatieren zu müssen ?
> Hast Du da mal eine Kommandozeile ?

nein, ich habe hier keinen mbr mehr, aber die Hilfe innerhalb fdisk
sollte da Auskunft geben

l zum Auflisten der moeglichen Typen und dann als Typ 83 auswaehlen

das muesste t sein zum aendern

>> hmm, aber das ist ja eine USB Platte, macht Acronis das aus dem Grund?
>
> Nein, eine Sata-SSD. Ich klemme sie (bei Bedarf) auch mal über einen
> SATA-to-USB-Adapter als USB-Platte an .... aber zum Zeitpunkt der
> Partitionierung war sie an Sata angeschlossen.

Naja, es steht aber da

/boot/usb-drive

hat allerdings in Zeiten von udev keine Bewanndnis mehr

> Der ursprüngliche Datenträger war/ist ein USB-Stick .... aber dort war
> das Dateisystem ext3, die Signatur stimmt und extlinux funktioniert.
> Übrigens auch mit Acronis partitioniert ... vielleicht ist das ein Bug
> und tritt nur auf, wenn man ext4 wählt ?!

ob jetzt ext3 oder ext4 hat damit ueberhuapt nichts zu tun

> Ich verwende Acronis schon jahrelang ... aber DAS ist mir noch nie
> aufgefallen ... wie gesagt, ich werde das ausführlich testen.

Acronis benutze ich nicht, da kann ich nichts zu sagen

Marcus Röckrath

unread,
Jun 29, 2022, 5:30:02 AM6/29/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

> es ist nicht zu glauben ... der Fehler ist mit großer Sicherheit
> gefunden .... ich werde es später verifizieren:
>
> Sowohl das Tool "ms-sys" (Danke dafür !) als auch cfdisk sagen:
>
> /dev/sda1 has a NTFS file system.
> /dev/sda1 has an x86 boot sector,
> it is an unknown boot record
> The OEM ID is NTFS
>
> !!!

Ich hatte das für die Partition 1 gepostet, obwohl extlinux wohl im MBR der
Platte (sda) sitzt. Aber hier passt es zu der Ausgabe von sda.

Sagt das bei dir für sda, das, was zu erwarten war?

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Marcus Röckrath

unread,
Jun 29, 2022, 5:40:02 AM6/29/22
to
Hallo Holger,

Holger Bruenjes wrote:

> l zum Auflisten der moeglichen Typen und dann als Typ 83 auswaehlen
>
> das muesste t sein zum aendern

Laut seinem fdisk-Output hat die Partition den Typ 83.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Marcus Röckrath

unread,
Jun 29, 2022, 7:00:02 AM6/29/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

> es ist nicht zu glauben ... der Fehler ist mit großer Sicherheit
> gefunden .... ich werde es später verifizieren:
>
> Sowohl das Tool "ms-sys" (Danke dafür !) als auch cfdisk sagen:
>
> /dev/sda1 has a NTFS file system.
> /dev/sda1 has an x86 boot sector,
> it is an unknown boot record
> The OEM ID is NTFS
>
> !!!

Was sagt de Befehl eigentlich für die Ursprungsplatte:

ms-sys /dev/sda2

Wäre die Überlegung, ob man die ersten 512 Bytes der aktiven Partition von
der Ursprungsplatte auf die Neue überträgt:

1. Urspungsplatte

dd if=/dev/sda2 of=erster_sektor bs=512

2. neue Platte

dd if=erster_sector of=/dev/sda1

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Uwe Kunze

unread,
Jun 29, 2022, 9:16:26 AM6/29/22
to

> Naja, es steht aber da
> /boot/usb-drive

Das ist (immernoch) das Dummy-File, welches man mal brauchte, damit der
USB-Treiber in die initrd geschrieben wurde.
Schon vergessen :-) ?

> hat allerdings in Zeiten von udev keine Bewanndnis mehr

Ja, ist halt immernoch vorhanden, man weiß ja nie ;-)

>> Der ursprüngliche Datenträger war/ist ein USB-Stick .... aber dort war
>> das Dateisystem ext3, die Signatur stimmt und extlinux funktioniert.
>> Übrigens auch mit Acronis partitioniert ... vielleicht ist das ein Bug
>> und tritt nur auf, wenn man ext4 wählt ?!
>
> ob jetzt ext3 oder ext4 hat damit ueberhuapt nichts zu tun
Mißverständnis.
Ich meinte, dass evtl. von Acronis erzeugte ext3-Partitionen die
korrekte Signatur bekommen (wie auf den alten Datenträger), von Acronis
erzeugte ext4-Partitionen jedoch fälschlicherweise die NTFS-Signatur
tragen (wie in meinem Fall mit dem neuen Datenträger offenbar passiert ist).

Ich habe schon 'zigmal Umzüge (debian, eis etc.) mit Acronis vorbereitet
... aber diese aktuelle Geschichte ist mit noch nie vorgekommen,
vielleicht, weil ich bislang immer ext3 angelegt habe oder lilo bzw.
grub2 dieser Fehler offenbar "egal" ist und erst jetzt unter extlinux
zum Vorschein kam.

Gruß Uwe

D. Oezbilen

unread,
Jun 29, 2022, 6:25:42 PM6/29/22
to

> ...das kann ich nur nachdrücklich bestätigen. Das Teil ist geil!
> Gruß / Hilmar.

Und fuer UEFI Systeme ist es reFIND. Auch sehr phett.
<https://www.rodsbooks.com/refind/>

Gruss
Derya


Stefan Puschek

unread,
Jun 30, 2022, 4:03:16 AM6/30/22
to
Hallo Derya,

Am Thu, 30 Jun 2022 00:25:41 +0200
schrieb "D. Oezbilen" <oezb...@gmx.net>:
das habe ich auf "PCs" nie ans laufen gekriegt; auf Macs absolut kein
Problem damit - um nicht zu sagen "ziemlich genial", aber meine
Notbücher von HP / Acer wollten nicht damit :(

keine Ahnung, was ich damals falsch gemacht hatte...

> Gruss
> Derya

Groetjes
Stefan

D. Oezbilen

unread,
Jun 30, 2022, 6:40:26 AM6/30/22
to
Hallo Stefan,

> Notbücher von HP / Acer wollten nicht damit :(
ohne eine EFI-Part und eine korrekte Umsetzung (im Bios der HW) funkt
reFIND nicht.

> keine Ahnung, was ich damals falsch gemacht hatte...
Muss nicht an Dir liegen, kann auch in der Firmware liegen. Anfangs
wurde UEFI ziemlich loechrig umgesetzt. Dann macht reFIND nix, einfach
nix. Zumindest kann es UEFI IBM Server booten. Da waere ich mit GRUB/2
ISO aufgelaufen.
Mit diesen beiden ISOs kann man alles booten.

Gruss
Derya

Marcus Röckrath

unread,
Jul 1, 2022, 9:50:02 AM7/1/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

> es ist nicht zu glauben ... der Fehler ist mit großer Sicherheit
> gefunden .... ich werde es später verifizieren:
>
> Sowohl das Tool "ms-sys" (Danke dafür !) als auch cfdisk sagen:
>
> /dev/sda1 has a NTFS file system.
> /dev/sda1 has an x86 boot sector,
> it is an unknown boot record
> The OEM ID is NTFS
>
> !!!

Bist du weitergekommen?

Ansonsten mal folgende Repararturidee:

Nach Boot per lilo machst du wieder den Umstieg auf extlinux, installieren
wir sicherheitshalber nochmal den MBR für sda:

dd bs=440 count=1 conv=notrunc if=/usr/libexec/syslinux/mbr.bin of=/dev/sda

Nun installieren wir auch nochmal extlinux (nicht das Paket):

extlinux --install --device /dev/sda1 /boot/extlinux

Zeigt nun ms-sys folgendes?

eis # ms-sys /dev/sda
/dev/sda has an x86 boot sector,
it is a public domain syslinux master boot record, like the one this
program creates with the switch -s on a hard disk device.
It has windows disk signature 0x10a3ad76.

eis # ms-sys /dev/sda1
/dev/sda1 has an x86 boot sector,
it is an unknown boot record
The OEM ID is SYSLINUX

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

D. Oezbilen

unread,
Jul 1, 2022, 10:08:46 PM7/1/22
to
Hallo Uwe, @all,
ich bin bei extlinux auch gegen die Wand gelaufen; daraufhin habe ich
grub/2 V2.0.6 auf eisx64 kompiliert, konfiguriert, chainloading,
ISO-Boot (deb11) Konfig bei.
Solltest Du Interesse haben oder andere so ist das Zeug unter

grub2_V206_eisx64.tar.gz
<https://mega.nz/file/0kFHHDwJ#_I5xsPpWUkKvC_933hP9086Vo3Bhues1jcTrHQMQGyo>

grub2_V206_eisx64.tar.gz.md5
<https://mega.nz/file/1tlkDSCS#vmqWm06irZZjFxP7I0l7v3TAdfge79sSdSLLkaZbfJw>

zu kriegen. In der Datei

README.grub2_4_eisx64

habe ich beschrieben, wie man diesen grub/2 (auf eisx64) in einen
anderen Grub/2 einbindet.
Ebenso, wie man vom eisx64-Grub wieder rueck auf den Ausgangs-Grub
kommt, also das Chainloading (hin/her). Klar kann man eisx64 mit einem
andern grub/2 starten, wenn man andere Linux-Installationen auf der HD
hat. Sollte nix anderes drauf sein, dann halt mit diesem Compilat grub/2
V2.0.6 direkt auf eisx64.

Kompiliert wurde mit:

./configure --sysconfdir=/etc --includedir=/usr/include \
--enable-boot-time \
--enable-cache-stats \
--enable-grub-mkfont \
--enable-efiemu \
--enable-device-mapper \
--enable-grub-themes \
--enable-grub-mount \
--enable-liblzma

Egal wie, wenn man extlinux nicht mehr hat, kann es spaeter bei einem
Update Koppschmerzen geben, wenn der mbr ueberschrieben wird. Dann ist
wieder(?) extlinux am Start. Die Umstellung, sofern noch die grub.cfg
unter /boot/grub/grub.cfg vorhanden ist, waere mit grub-install /dev/sda
auch sehr schnell machbar.

Viel Erfolg.
Oez.

Uwe Kunze

unread,
Jul 2, 2022, 11:09:28 AM7/2/22
to
Hi Marcus (und Holger),

> Bist du weitergekommen?

Ich habe in den letzten Tagen (vor Deinem Post) die Prozedur mehrmals
wiederholt ... dabei mit verschiedenen Tools partitioniert ... immer
dasselbe :-(

Mit lilo booten klappt problemlos, mit dem extlinux-Paket wird zwar der
mbr korrekt installiert, aber die boot-Partition (und damit auch das
Bootmenü) bleiben unerreichbar.


> Ansonsten mal folgende Repararturidee:
>
> Nach Boot per lilo machst du wieder den Umstieg auf extlinux, installieren
> wir sicherheitshalber nochmal den MBR für sda:
>
> dd bs=440 count=1 conv=notrunc if=/usr/libexec/syslinux/mbr.bin of=/dev/sda
>
> Nun installieren wir auch nochmal extlinux (nicht das Paket):
>
> extlinux --install --device /dev/sda1 /boot/extlinux
>
> Zeigt nun ms-sys folgendes?

Ja :-)
Und die Kiste bootet jetzt auch wieder mit extlinux !!!

Sag bitte, sollte nicht das extlinux-Paket prinzipiell genau diese
beiden Aktionen (also dd und extlinux --install) auch ausführen ?

Der mbr wird vom Paket definitiv korrekt geschrieben ... es hakt am
2.Teil (also extliux --install) ... das steht jetzt fest.

Im "Normalfall" (also bei einer Neuinstallation von eis) klappt ja alles
.... aber in diesem speziellen Fall möglicherweise nicht ... was meint
ihr dazu ?

Danke für Deine Hilfe und den "richtigen Riecher" ;-)

Gruß Uwe


Nachtrag, eine Sache fällt noch auf:

Das (blaue) extliux-Bootmenü wird nach dieser Prozedur nicht mehr für 30
Sekunden angezeigt, es "rauscht" beim Booten einfach durch ... obwohl es
keinerlei Veränderungen in der /boot/extlinux/extlinux.conf gab ("PROMPT
0" und "TIMEOUT 30" dürften ja hier die Parameter sein).

Ich habe testhalber danach nochmal das Paket extlinux drüberinstalliert
... keine Änderung. Auch die (Re-)Installation des Kernelpaketes ändert
nichts .... das Bootmenü stoppt nicht, sondern pfeift ohne Prompt
einfach durch. Habt ihr eine Idee, warum ?

Marcus Röckrath

unread,
Jul 2, 2022, 12:20:01 PM7/2/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

>> Nach Boot per lilo machst du wieder den Umstieg auf extlinux,
>> installieren wir sicherheitshalber nochmal den MBR für sda:
>>
>> dd bs=440 count=1 conv=notrunc if=/usr/libexec/syslinux/mbr.bin
>> of=/dev/sda
>>
>> Nun installieren wir auch nochmal extlinux (nicht das Paket):
>>
>> extlinux --install --device /dev/sda1 /boot/extlinux
>>
>> Zeigt nun ms-sys folgendes?
>
> Ja :-)
> Und die Kiste bootet jetzt auch wieder mit extlinux !!!

Fein, dann lag ich richtig. Hatte mal testweise eine leere Platte in meinem
USBstick-eis partioniert, formatiert und mit Daten per cp versehen.

> Sag bitte, sollte nicht das extlinux-Paket prinzipiell genau diese
> beiden Aktionen (also dd und extlinux --install) auch ausführen ?

Das macht es.

Allerdings --install nur, wenn extlinux zum ersten Mal installiert wird,
danach nur noch --update.

Das ist IMHO auch erstmal so in Ordnung, denn --install prügelt gnadenlos
den MBR der Parttion drüber, --update aktualisiert den nur, wenn er dort
auch schon sys/extlinux vorfindet.

Generelles --install bei Updates von extlinux will ich so ohne weiteres
Nachdenken nicht empfehlen.

IMHO nimmt das extlinux-Paket an, dass es schon aktiv ist,
wenn /boot/extlinux/extlinux.conf existiert.

Das war bei dir der Fall, denn du hast ja eine Kopie eines Systems erstellt.

Nur hatte acronis dir die ersten 512 Bytes von sda1 verändert, womit ein
extlinux --update dies nicht mehr anrührt, dies macht nur ein extlinux
--install.

Wenn man mit Fremdtools abeitet, muss man gegebenenfalls halt manuell
nacharbeiten, dass muss ein Paket nicht berücksichtigen.

> Der mbr wird vom Paket definitiv korrekt geschrieben ... es hakt am
> 2.Teil (also extliux --install) ... das steht jetzt fest.

Ich weiß, der MBR von sda war nicht das Problem, das hatte ja vorher schon
dein ms-sys gezeigt - nur die Rückkehr zu lilo macht den natürlich ebenso
kaputt.

> Nachtrag, eine Sache fällt noch auf:
>
> Das (blaue) extliux-Bootmenü wird nach dieser Prozedur nicht mehr für 30
> Sekunden angezeigt, es "rauscht" beim Booten einfach durch ... obwohl es
> keinerlei Veränderungen in der /boot/extlinux/extlinux.conf gab ("PROMPT
> 0" und "TIMEOUT 30" dürften ja hier die Parameter sein).

Meine Kisten haben keinen Monitor, dass kann ich ohne Aufwand nicht
nachstellen.

Bitte poste mal die gesamte extlinux.conf.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Uwe Kunze

unread,
Jul 2, 2022, 12:59:14 PM7/2/22
to
Hi Marcus,

> Allerdings --install nur, wenn extlinux zum ersten Mal installiert wird,
> danach nur noch --update.

> IMHO nimmt das extlinux-Paket an, dass es schon aktiv ist,
> wenn /boot/extlinux/extlinux.conf existiert.

Na da braucht man sich nicht wundern ... da hätte ich das Paket noch
1000 mal drüberbügeln können ...

> Wenn man mit Fremdtools abeitet, muss man gegebenenfalls halt manuell
> nacharbeiten, dass muss ein Paket nicht berücksichtigen.

Und deshalb war die Frage in meinem Ausgangsthread auch:

> Ich boote eine Live-CD, klinke mich mit CHROOT und SU in das
> eis-Dateisystem ein und führe dann das Kommando syslinux aus ... aber
> mit welchen Parametern ??

:-)
:-)

ok, extlinux, nicht syslinux ... aber die Fragestellung war recht klar ;-)


> Bitte poste mal die gesamte extlinux.conf.

Ist auch in diesem Thread bereits drin:

PATH com32
UI menu.c32
DEFAULT eis
PROMPT 0
MENU TITLE eisfair - EXTlinux - Bootmenu
TIMEOUT 30

LABEL eis
MENU LABEL eis
KERNEL ../kernel
INITRD ../initrd.gz
APPEND root=UUID=a25f4b82-bcb3-c7df-ac1e-eeabc2fd9be3
raid=noautodetect consoleblank=600

LABEL 5.10.118-VIRT
MENU LABEL 5.10.126-VIRT
KERNEL ../kernel-5.10.126-eisfair-1-VIRT
INITRD ../initrd-5.10.126-eisfair-1-VIRT.gz
APPEND root=UUID=a25f4b82-bcb3-c7df-ac1e-eeabc2fd9be3
raid=noautodetect consoleblank=600

Ich habe mal "PROMPT 0" rausgeschmissen ... bewirkt aber nichts.

Ist klar ... wenn nur EIN Kernel installiert ist, braucht man das Menü
nicht unbedingt ... aber irgendeinen Grund musses ja wieder geben.

Die Wartezeit wird übrigens als "1" angezeigt.... das kann man beim
Booten gerade so lesen. Das widerspricht aber dem Eintrag "TIMEOUT 30" :-(

Gruß Uwe

Uwe Kunze

unread,
Jul 2, 2022, 1:06:03 PM7/2/22
to
Hier steht natürlich auch 5.10.126

> LABEL 5.10.118-VIRT

Kommt von Copy & Paste ;-)

Marcus Röckrath

unread,
Jul 2, 2022, 1:20:02 PM7/2/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

>> Wenn man mit Fremdtools abeitet, muss man gegebenenfalls halt manuell
>> nacharbeiten, dass muss ein Paket nicht berücksichtigen.
>
> Und deshalb war die Frage in meinem Ausgangsthread auch:
>
>> Ich boote eine Live-CD, klinke mich mit CHROOT und SU in das
>> eis-Dateisystem ein und führe dann das Kommando syslinux aus ... aber
>> mit welchen Parametern ??

Den MBR in der Platte schreibt man (Annahme sda):

GPT:
dd bs=440 count=1 conv=notrunc if=/usr/libexec/syslinux/gptmbr.bin
of=/dev/sda

MBR:
dd bs=440 count=1 conv=notrunc if=/usr/libexec/syslinux/mbr.bin of=/dev/sda


Den ersten Sektoer der bootfähigen Partition (Annahme sda1):

extlinux --install --device /dev/sda1 /boot/extlinux

extlinux prüft, ob /boot/extlinux wirklich auf der angegebenen Partition
liegt und meckert im Fehlerfall.

> Ist klar ... wenn nur EIN Kernel installiert ist, braucht man das Menü
> nicht unbedingt ... aber irgendeinen Grund musses ja wieder geben.

Ich weiß nicht, da man ja eventuell Parameter angeben will - außerdem sind
es doch 2 Bootoptionen.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Helmut Backhaus

unread,
Jul 2, 2022, 1:40:35 PM7/2/22
to
Hallo Zusammen,

Am 02.07.22 um 18:59 schrieb Uwe Kunze:
>> Bitte poste mal die gesamte extlinux.conf.
>
> Ist auch in diesem Thread bereits drin:
>
> PATH com32
> UI menu.c32
> DEFAULT eis
> PROMPT 0
> MENU TITLE eisfair - EXTlinux - Bootmenu
> TIMEOUT 30
^^ Also nach meiner Meinung nach sind das 1/10 sec ;)

>
> LABEL eis
> MENU LABEL eis
> KERNEL ../kernel
> INITRD ../initrd.gz
> APPEND root=UUID=a25f4b82-bcb3-c7df-ac1e-eeabc2fd9be3
> raid=noautodetect consoleblank=600
>
> LABEL 5.10.118-VIRT
> MENU LABEL 5.10.126-VIRT
> KERNEL ../kernel-5.10.126-eisfair-1-VIRT
> INITRD ../initrd-5.10.126-eisfair-1-VIRT.gz
> APPEND root=UUID=a25f4b82-bcb3-c7df-ac1e-eeabc2fd9be3
> raid=noautodetect consoleblank=600
>
> Ich habe mal "PROMPT 0" rausgeschmissen ... bewirkt aber nichts.
>
> Ist klar ... wenn nur EIN Kernel installiert ist, braucht man das Menü
> nicht unbedingt ... aber irgendeinen Grund musses ja wieder geben.
>
> Die Wartezeit wird übrigens als "1" angezeigt.... das kann man beim
> Booten gerade so lesen. Das widerspricht aber dem Eintrag "TIMEOUT 30" :-(

Wenn ich das richtig gelesen habe, hast Du mit Deiner Vermutung recht
(ein Eintrag nicht warten).

Schau mal hier unter Timeout und Totaltimeout:
https://wiki.syslinux.org/wiki/index.php?title=Config

Ich habe hier in der Abhandlung den Faden verloren, es wäre schön wenn
das noch mal jemand funktionierend zusammenfassen könnte!

Ich hab mich damit auch mal bis zur Verzweiflung ausgek....!

Ich hab dann ne Krücke mit menu.lst (ohne grub zu installieren) gebaut
(bei mir sind das alles VM's), aber das ist wie gesagt ne Krücke!

Gruß,
Helmut

Marcus Röckrath

unread,
Jul 2, 2022, 2:10:02 PM7/2/22
to
Hallo Helmut,

Helmut Backhaus wrote:

> Ich habe hier in der Abhandlung den Faden verloren, es wäre schön wenn
> das noch mal jemand funktionierend zusammenfassen könnte!

Steht in meinem Posting drin: Ei dd- und ein extlinux-Befehl.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Helmut Backhaus

unread,
Jul 2, 2022, 3:29:27 PM7/2/22
to
Hallo Marcus,

Am 02.07.22 um 20:08 schrieb Marcus Röckrath:
> Hallo Helmut,
>
> Helmut Backhaus wrote:
>
>> Ich habe hier in der Abhandlung den Faden verloren, es wäre schön wenn
>> das noch mal jemand funktionierend zusammenfassen könnte!
>

Das hier macht es intressant!

> Steht in meinem Posting drin: Ei dd- und ein extlinux-Befehl.
>

dd ist ok um den mbr zu erstellen ...

Welcher extlinux Befehl?

Wo finde ich "extlinux"?

Ich habe noch eine Blechkiste und auf der finde ich keine ausführbare
Datei die "extlinux-wasauchimmer" heißt.

Auch ein update-extlinux finde ich nicht ...

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir das noch nie aufgefallen
ist ...


Gruß,
Helmut

Marcus Röckrath

unread,
Jul 2, 2022, 3:40:02 PM7/2/22
to
Hallo Helmut,

Helmut Backhaus wrote:

> Welcher extlinux Befehl?

Aus dem extlinux-Paket.

Ist nur nötig, wenn man selbst "rumspielen" will, für interne Zwecke wird
ein "temporäres" extlinux-Binary bereitgestellt.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Helmut Backhaus

unread,
Jul 2, 2022, 3:48:38 PM7/2/22
to

Hallo Marcus,

Am 02.07.22 um 21:38 schrieb Marcus Röckrath:
> Hallo Helmut,
>
> Helmut Backhaus wrote:
>
>> Welcher extlinux Befehl?
>
> Aus dem extlinux-Paket.
>
> Ist nur nötig, wenn man selbst "rumspielen" will, für interne Zwecke wird
> ein "temporäres" extlinux-Binary bereitgestellt.
>

Kann es sein, das man das gar nicht braucht?

Ich hab gerade mal in der extlinux.con einen Label und einen Menüeintrag
zum "Deppen-eintrag gemacht und das timeout auf 150 gestezt und dann
einfach gebootet ...

Das hat gegriffen!
Alles!

Ohne extlinux.irgendwas ...

War einfach nur mal so ein "Versuch macht kluch" ...


Gruß,
Helmut

Marcus Röckrath

unread,
Jul 2, 2022, 4:00:03 PM7/2/22
to
Hallo Helmut,

Helmut Backhaus wrote:

>>> Welcher extlinux Befehl?
>>
>> Aus dem extlinux-Paket.
>>
>> Ist nur nötig, wenn man selbst "rumspielen" will, für interne Zwecke wird
>> ein "temporäres" extlinux-Binary bereitgestellt.
>>
> Kann es sein, das man das gar nicht braucht?

Genau das; der automatische Wechsel von lilo zu extlinux benötigt natürlich
das extlinux-Binary, welches dann temporär zur Verfügung steht.

Anders als bei lilo ist bei Konfigurationsänderungen oder neuen Kerneln kein
erneuter Aufruf nötig!

Anders als lilo kann extlinux das Dateisystem lesen, also insbesondere die
Konfigurationsdatei und die Bootdateien.

> Ich hab gerade mal in der extlinux.con einen Label und einen Menüeintrag
> zum "Deppen-eintrag gemacht und das timeout auf 150 gestezt und dann
> einfach gebootet ...
>
> Das hat gegriffen!
> Alles!
>
> Ohne extlinux.irgendwas ...

Genau so.

Wenn man aber wie nach der Aktion von Uwe doch extlinux erneut aufrufen
muss, braucht man das Binary auf dem System, deshalb gibt es auch das
extlinux-Paket.

Andererseits kann man mit dem extlinux-Binary auch einmalige Optionen für
den nächsten Boot setzen etc.

Im Thread "Wechsel des Bootloaders"
https://groups.google.com/g/spline.eisfair/c/FE5O7fYWQZc/m/AoHOA2rqAgAJ
hatte ich mal was dazu geschrieben.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Uwe Kunze

unread,
Jul 2, 2022, 4:26:58 PM7/2/22
to
Hallo Helmut, Marcus und alle Interessierten,

>> Ich habe hier in der Abhandlung den Faden verloren, es wäre schön wenn
>> das noch mal jemand funktionierend zusammenfassen könnte!

ein laaaanger Thread für eine recht "einfache" Lösung des Problems.

Ich wollte einen (unter MBR-Geometrie installierten) eisfair1 (mit /boot
und / auf derselben Partition) auf einen anderen Datenträger übertragen,
dabei die Zielpartitionen und deren Größen verändern.

Problem dabei war, den extlinux-Bootlader auf der neuen Platte wieder zu
aktivieren ... was aber im Grunde nicht "schwieriger" ist als vorher
dasselbe mit dem alten Bootloader "lilo" zu machen.

Wichtig ist, dass vor dem Umzug das Paket "syslinux" installiert wurde
.... das liefert eine mbr.bin mit, die später für die neue Platte
gebraucht wird.


Also ... ich habe eine neue Festplatte genommen und eine primäre
ext4-Linux-Partition darauf angelegt und aktiviert (hier: sda1)

Dann habe ich das gesamte Dateisystem des eis1 von der alten Platte
(dort war es sda2) auf die neue Platte (hier sda1) kopiert. Dazu habe
ich eine Live-CD (hier: gparted-0.18.0-2) benutzt.

Die neue Partition sda1 (auf der neuen Platte) muss dieselbe UUID wie
die alte Partition sda2 (auf der alten Platte) bekommen, weil in der
mitkopierten initrd.gz die UUID der alten Partiton "festgebacken" ist.

Daher habe ich die alte UUID mit "blkid" ausgelesen und mit "tune2fs"
auf die neue Partiton übertragen.

Jetzt kann man die alte Platte beiseite legen und mit der o.g. Live-CD
booten.

An der Konsole der Live-CD mounte ich die neue Partition (mount
/dev/sda1 /mnt). Da das Verzeichnis /mnt/dev leer ist und keine
Geräteinformationen enthält (die Partition ist ja nicht gebootet,
sondern nur eingehängt), habe ich das /dev - Verzeichnis der Live-CD an
diese Stelle übertragen.

Jetzt trete ich in das eisfair-System mit "chroot /mnt" ein und
übernehme mit "su -" die root-Rolle.

Bis hierhin ist die Vorgehensweise identisch zu der unter dem
lilo-Bootloader.

Jetzt müssen 2 Schritte erfolgen. extlinux verlangt einen (vorgegebenen)
Master-Boot-Record auf /dev/sda sowie einen weiteren Boot-Record auf
/dev/sda1.

Beide Anweisungen hat Marcus hier gepostet ... ich zitiere sie nochmal.

Der mbr wird mit dd geschrieben .... Voraussetzung ist, dass das Paket
"syslinux" schon auf der alten Platte installiert war (siehe oben):
> dd bs=440 count=1 conv=notrunc if=/usr/libexec/syslinux/mbr.bin of=/dev/sda


Der Bootsektor auf sda1 wird geschrieben mit:
> extlinux --install --device /dev/sda1 /boot/extlinux

Das wars.
Mit "exit" und nochmal "exit" das Dateisystem des eis wieder verlassen,
das originale (leere) Verzeichnis /mnt/dev wieder herstellen und die
eis-Partition unmounten.

Nach einem Neustart (ohne Live-CD) bootet der eis1 wieder mit dem
extlinux-Bootmanager.

Wenn das Bootmenü nur 1 Sekunde lang angezeigt wird, hat Helmut den
richtigen Tipp gegeben:

Der TIMEOUT in /boot/extlinux/extlinux.conf ist in Millisekunden
angegeben ! Ändere den Eintrag auf TIMEOUT=300, dann ist das Bootmenü
für 30 Sekunden verfügbar.

Danke an alle Mitwirkenden ;-)
Gruß Uwe

Helmut Backhaus

unread,
Jul 2, 2022, 4:30:08 PM7/2/22
to
Hallo Marcus,

Am 02.07.22 um 21:59 schrieb Marcus Röckrath:
> Hallo Helmut,
>
> Helmut Backhaus wrote:
>
>>>> Welcher extlinux Befehl?
>>>
>>> Aus dem extlinux-Paket.
>>>
>>> Ist nur nötig, wenn man selbst "rumspielen" will, für interne Zwecke wird
>>> ein "temporäres" extlinux-Binary bereitgestellt.
>>>
>> Kann es sein, das man das gar nicht braucht?
>
> Genau das; der automatische Wechsel von lilo zu extlinux benötigt natürlich
> das extlinux-Binary, welches dann temporär zur Verfügung steht.
>
> Anders als bei lilo ist bei Konfigurationsänderungen oder neuen Kerneln kein
> erneuter Aufruf nötig!
>
> Anders als lilo kann extlinux das Dateisystem lesen, also insbesondere die
> Konfigurationsdatei und die Bootdateien.
>
>> Ich hab gerade mal in der extlinux.con einen Label und einen Menüeintrag
>> zum "Deppen-eintrag gemacht und das timeout auf 150 gestezt und dann
>> einfach gebootet ...
>>
>> Das hat gegriffen!
>> Alles!
>>
>> Ohne extlinux.irgendwas ...
>
> Genau so.
>
> Wenn man aber wie nach der Aktion von Uwe doch extlinux erneut aufrufen
> muss, braucht man das Binary auf dem System, deshalb gibt es auch das
> extlinux-Paket.

Aber das ist kein "normales" Paket, oder?
Denn das ist bei mir installiert ...

inst.│extlinux│3.2.0 │stable│2022-01-22│EXTLINUX - Linux Loader and
Bootmenu│https://www.pack-eis│


>
> Andererseits kann man mit dem extlinux-Binary auch einmalige Optionen für
> den nächsten Boot setzen etc.

Das kenne ich von Alpine ...

>
> Im Thread "Wechsel des Bootloaders"
> https://groups.google.com/g/spline.eisfair/c/FE5O7fYWQZc/m/AoHOA2rqAgAJ
> hatte ich mal was dazu geschrieben.
>

Werde ich morgen mal lesen ...

Danke Dir!


Gruß,
Helmut

Uwe Kunze

unread,
Jul 2, 2022, 4:32:59 PM7/2/22
to
Nachtrag:

> Wichtig ist, dass vor dem Umzug das Paket "syslinux" installiert wurde
> .... das liefert eine mbr.bin mit, die später für die neue Platte
> gebraucht wird.

das Ganze funktioniert auch mit einem gpt-System ... dann wird der
Master-Boot-Record auf /dev/sda einfach nur ein anderer.

Statt

> dd bs=440 count=1 conv=notrunc if=/usr/libexec/syslinux/mbr.bin of=/dev/sda

schreibt man mit dd die "gptmbr.bin" in den Master-Boot-Record mit:

> dd bs=440 count=1 conv=notrunc if=/usr/libexec/syslinux/gptmbr.bin of=/dev/sda

(Zitate aus Marcus' Posts).

Der "Rest" ist identisch.

Uwe

Helmut Backhaus

unread,
Jul 2, 2022, 4:34:32 PM7/2/22
to
Hallo MArcus,

Am 02.07.22 um 22:30 schrieb Helmut Backhaus:
>
> Aber das ist kein "normales" Paket, oder?
> Denn das ist bei mir installiert ...
>
> inst.│extlinux│3.2.0  │stable│2022-01-22│EXTLINUX - Linux Loader and
> Bootmenu│https://www.pack-eis│
>
>

Syslinux heißt das Zauberwort (Paket) :-))

Danke Marcus und Danke Uwe!!

Gruß,
Helmut

Uwe Kunze

unread,
Jul 2, 2022, 4:35:01 PM7/2/22
to
Hallo Helmut,

hab grad nochmal eine "Zusammenfassung" geschrieben.

Danke für Deinen Tipp mit dem "TIMEOUT" (Millisekunden-Angabe) in der
extlix.conf !

Gruß Uwe

Marcus Röckrath

unread,
Jul 2, 2022, 4:50:02 PM7/2/22
to
Hallo Helmut,

Helmut Backhaus wrote:

>> Aber das ist kein "normales" Paket, oder?
>> Denn das ist bei mir installiert ...
>>
>> inst.│extlinux│3.2.0  │stable│2022-01-22│EXTLINUX - Linux Loader and
>> Bootmenu│https://www.pack-eis│
>
> Syslinux heißt das Zauberwort (Paket) :-))

Stimmt, das Binary steckt im syslinux-Paket.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Marcus Röckrath

unread,
Jul 2, 2022, 4:50:02 PM7/2/22
to
Hallo Helmut,

Helmut Backhaus wrote:

>> Wenn man aber wie nach der Aktion von Uwe doch extlinux erneut aufrufen
>> muss, braucht man das Binary auf dem System, deshalb gibt es auch das
>> extlinux-Paket.
>
> Aber das ist kein "normales" Paket, oder?
> Denn das ist bei mir installiert ...
>
> inst.│extlinux│3.2.0 │stable│2022-01-22│EXTLINUX - Linux Loader and
> Bootmenu│https://www.pack-eis│

Natürlich ist es ein normales Paket!

Es ist nur eben kein zwingend notwendiges Paket für den Betrieb des eisfair.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Marcus Röckrath

unread,
Jul 2, 2022, 5:10:03 PM7/2/22
to
Hallo,

Marcus Röckrath wrote:

>>> Aber das ist kein "normales" Paket, oder?
>>> Denn das ist bei mir installiert ...
>>>
>>> inst.│extlinux│3.2.0  │stable│2022-01-22│EXTLINUX - Linux Loader and
>>> Bootmenu│https://www.pack-eis│
>>
>> Syslinux heißt das Zauberwort (Paket) :-))
>
> Stimmt, das Binary steckt im syslinux-Paket.

Um das jetzt mal sauber aufzudröseln - weil im Thread immer von extlinux die
Rede war, habe ich das einfach nicht genauer recherchiert:

Das extlinux-Paket bringt die Umstellung von lilo auf extlinux, bringt dabei
ein temporäres extlinux-Bin mit, welches nach der Installatiuon wieder
entfernt wird.

Braucht man für manuelle "Experimente" doch das extlinux-Bin, installiert
man dann das syslinux-Paket zusätzlich.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Marcus Röckrath

unread,
Jul 3, 2022, 5:30:02 AM7/3/22
to
Hallo Uwe,

Uwe Kunze wrote:

> Also ... ich habe eine neue Festplatte genommen und eine primäre
> ext4-Linux-Partition darauf angelegt und aktiviert (hier: sda1)
>
> Dann habe ich das gesamte Dateisystem des eis1 von der alten Platte
> (dort war es sda2) auf die neue Platte (hier sda1) kopiert. Dazu habe
> ich eine Live-CD (hier: gparted-0.18.0-2) benutzt.
>
> Die neue Partition sda1 (auf der neuen Platte) muss dieselbe UUID wie
> die alte Partition sda2 (auf der alten Platte) bekommen, weil in der
> mitkopierten initrd.gz die UUID der alten Partiton "festgebacken" ist.
>
> Daher habe ich die alte UUID mit "blkid" ausgelesen und mit "tune2fs"
> auf die neue Partiton übertragen.

Du hast auf swap verzichtet; benutzt man aber auch swap, muss man deren UUID
auch übernehmen.

mkswap -U <UUID> <device>

setzt diese.

> Jetzt kann man die alte Platte beiseite legen und mit der o.g. Live-CD
> booten.

Ich habe zum Kopieren eines eis-Systems auf eine leere Platte (sda) ein eis
auf USB-Stick (sdc) benutzt.

Nach Partitionieren und Formatieren der Platte habe ich sie mit

mount /dev/sda3 /mnt
mkdir /mnt/boot
mount /dev/sda1 /mnt/boot

eingebunden.

> An der Konsole der Live-CD mounte ich die neue Partition (mount
> /dev/sda1 /mnt). Da das Verzeichnis /mnt/dev leer ist und keine
> Geräteinformationen enthält (die Partition ist ja nicht gebootet,
> sondern nur eingehängt), habe ich das /dev - Verzeichnis der Live-CD an
> diese Stelle übertragen.
>
> Jetzt trete ich in das eisfair-System mit "chroot /mnt" ein und
> übernehme mit "su -" die root-Rolle.

Ich kann nun auf chroot und dev-Tricksereien verzichten und direkt wie schon
gepostet mit dd und extlinux das System vorbereiten

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Stefan Puschek

unread,
Jul 3, 2022, 6:57:58 AM7/3/22
to
Hallo Marcus,
kannst Du das bitte mal in ein How-to giessen - denn diesen Posting
findet doch kein Mensch, wenn er es braucht...

Groetjes
Stefan


Marcus Röckrath

unread,
Jul 3, 2022, 8:00:02 AM7/3/22
to
Hallo Stefan,

Stefan Puschek wrote:

> kannst Du das bitte mal in ein How-to giessen - denn diesen Posting
> findet doch kein Mensch, wenn er es braucht...

Nachdem Uwe per PM eine HowTo angeregt hat, habe ich ihn gebeten, ein
solches mal aufzusetzen - ich beteilige mich dann gerne durch Lesen,
Ergänzen oder Korrigieren.

Es gibt eigentlich zuviele Szenarien:

Uwe hat Acronis benutzt, was irgendwie die Platte nicht bootbar hinterlassen
hat, weil der erste Sektor der Bootpartition nicht mehr passte. Zudem hatte
Uwe auch die Partitionen geändert - Verzicht auf swap, Root war vorher
samt /boot auf sda2 und wird nun sda1.

Macht man eine Imagekopie auf eine neue Platte z. B. mit
Partimage-Live-System, düfte das Ziel ohne manuelle Eingriffe bootbar sein.
Dies sollte auch nich gelten, wenn man mit Gnuparted noch nachträglich die
Partitionsgrößen anpasst.

Je nach verwendeter Methode zur Erstellung der Kopie wird immer wieder ein
anderes Rezept nötig.

Ich habe nach Formatierung der neuen/leeren Platte den Inhalt per rsync vom
anderen Server gezogen.

Grundsätzlich gilt folgendes:

UUIDs aller Partitionen erhalten, weil das z. B.auch in der fstab
niedergelegt ist.

Man kann dies beim Formatieren sowohl bei mkswap als auch bei mkfs.ext4 mit
dem Parameter -U sofort setzen.

Für ext-Dateisysteme auch nachträglich mit tune2fs setzen.

Sowohl im 1. Sektor der Platte als auch im 1. Sektor der bootbaren Partition
muss Syslinux drin stecken:

Platte: Schreiben von mbr.bin bzw. gptmbr.bin mittels dd.

Partition: Schreiben mit "extlinux --install".

Ein HowTo im Wiki sollte von Anwendern geschrieben werden, nachdem sie das
mal selbst durchgespielt haben - Anwender finden meist bessere "Worte" als
jemand der technisch zu tief drinsteckt.

Wenn jemand den Anfang macht, kann im Wiki dann duchaus ein Rezeptsammlung
entstehen, die dann eine Reihe der oben skizzierten Szenarien abbildet.

Aber wie gesagt: Platte mit partimage vorbereitet, dürfte keinerlei
Nacharbeit erfordern.

Zudem empfehle ich, sich einen eis auf USBstick zu erstellen, der in
vielerlei Hinsicht Optionen im Problemfall eröffnet.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]
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