Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

docker: Anwendungen und Erfahrungen

8 views
Skip to first unread message

Marcus Röckrath

unread,
Oct 31, 2023, 5:20:03 AM10/31/23
to
Hallo,

nachdem Sebastian Ertz schon vor einiger Zeit docker für eisfair
bereitstellt, würde es mich - und vielleicht auch andere - durchaus mal
interessieren, für welche Anwendungen es so eingesetzt wird.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Ulrich Hupe

unread,
Oct 31, 2023, 10:12:33 AM10/31/23
to
würde es mich - und vielleicht auch andere - durchaus mal
> interessieren, für welche Anwendungen es so eingesetzt wird.
>
ich setzte es ein für:

--> Portainer
--> iobroker
Pihole
nextcloud
quake

Gruß, Ulrich

Marcus Röckrath

unread,
Oct 31, 2023, 12:00:03 PM10/31/23
to
Hallo Ulrich,

Ulrich Hupe wrote:

> Pihole

interessant, war bislang immer davon ausgegangen, dass das auf den Raspi
beschränkt sei.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Kay Martinen

unread,
Oct 31, 2023, 1:00:03 PM10/31/23
to
Am 31.10.23 um 16:53 schrieb Marcus Röckrath:
> Hallo Ulrich,
>
> Ulrich Hupe wrote:
>
>> Pihole
>
> interessant, war bislang immer davon ausgegangen, dass das auf den Raspi
> beschränkt sei.

So weit ich drüber gelesen habe ist das im kern eine Art DNS-Proxy der
"schlechte" Adressen aussperrt - und noch eine WebUI dazu mit bringt.
IMO kann man das auch unter beliebigen PC OS installieren und auch in
einer VM. Da hätte ich allerdings eher an LXC gedacht als Docker aber
wenn man den Platz dafür verschwenden will, warum nicht.

Und was Raspi-Spezifisches angeht: Die meiste Software die es dafür gibt
existierte ja schon vorher auf i32 u. Co. Es ist also eher so das die
auf 'arm' portiert ist. Pihole mag da die Ausnahme sein weil gern auf
einem Raspi eingesetzt denn der ist günstig, sparsam und klein. Aber das
muß ja kein ausschlaggebender Faktor sein.

Bye/
/Kay

--
"Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)

Heinz-Peter Faasen

unread,
Oct 31, 2023, 1:19:07 PM10/31/23
to
Hallo Kay,

> So weit ich drüber gelesen habe ist das im kern eine Art DNS-Proxy der
> "schlechte" Adressen aussperrt - und noch eine WebUI dazu mit bringt.

richtig. Es gibt im Netz Listen, die man dazu verwenden kann. Oder man
pflegt selbst entsprechende blacklists.

> Und was Raspi-Spezifisches angeht: Die meiste Software die es dafür gibt
> existierte ja schon vorher auf i32 u. Co. Es ist also eher so das die
> auf 'arm' portiert ist. Pihole mag da die Ausnahme sein weil gern auf
> einem Raspi eingesetzt denn der ist günstig, sparsam und klein.

Nö, pi-hole gibt es für verschiedene Distris.

Gruß
Heinz-Peter

Marcus Röckrath

unread,
Oct 31, 2023, 1:50:03 PM10/31/23
to
Hallo Kay,

Kay Martinen wrote:

>>> Pihole
>>
>> interessant, war bislang immer davon ausgegangen, dass das auf den Raspi
>> beschränkt sei.
>
> So weit ich drüber gelesen habe ist das im kern eine Art DNS-Proxy der
> "schlechte" Adressen aussperrt

Ist mir klar, ich weiß, was Pihole macht. Die c't hat das mal ausführlich
behandelt und das klang damals so, als ob man nicht wahlweise einen Raspi
benutzen kann, sondern das Projekt speziell für den Raspi gemacht wurde.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Kay Martinen

unread,
Oct 31, 2023, 2:00:03 PM10/31/23
to
Am 31.10.23 um 18:19 schrieb Heinz-Peter Faasen:
> Hallo Kay,
>
>> So weit ich drüber gelesen habe ist das im kern eine Art DNS-Proxy der
>> "schlechte" Adressen aussperrt - und noch eine WebUI dazu mit bringt.
>
> richtig. Es gibt im Netz Listen, die man dazu verwenden kann. Oder man
> pflegt selbst entsprechende blacklists.

Man kann diese Listen auch mit Adblock, ublock o.a. nutzen. Gab's nicht
auch ein AddOn für den Bind im Eisfair das ähnliches tut?

Viel mehr tut PiHole ja auch nicht, es ist kein webproxy drin der nach
Schadsoftware scannen könnte. Man könnte im Grunde auch die Listen
downloaden und mit 127.0.0.1 o.ä. in die hosts-datei einpflegen. PiHole
ist nur OotB Bequemer und für mehr als nur einen Computer.

>> Und was Raspi-Spezifisches angeht: Die meiste Software die es dafür gibt
>> existierte ja schon vorher auf i32 u. Co. Es ist also eher so das die
>> auf 'arm' portiert ist. Pihole mag da die Ausnahme sein weil gern auf
>> einem Raspi eingesetzt denn der ist günstig, sparsam und klein.
>
> Nö, pi-hole gibt es für verschiedene Distris.

Was'n? Genau das hab ich doch gemeint. Den Firefox z.b. gab es vor dem
Raspi. Den hat danach also eher jemand dorthin portiert.

Andererseits braucht man auf einer PC-Plattform kein Tool wie z.b.
'raspi-config' das vielleicht kein binary ist (ncurses-scripting denke
ich) aber brauchen tut man's dennoch nur auf dem Raspi weil es auf
dessen HW-Eigenheiten abgestimmt ist. Oder besseres Beispiel: Die
overlay-files für die ganze BCM-HW und der etwas schräge Bootvorgang
beim Raspi (erst videocore, dann CPU) die man auf dem PC auch nicht
braucht (Dort bootet die Haupt CPU und nicht die Grafikkarte!).

Pihole ist auch nur ein Oberbegriff für die dahinter stehende
Software-sammlung. Und der mag zuerst mit dem Raspi aufgetreten sein.
Was aber nicht zwangsläufig heißt das es die Software da drin zuerst auf
dem Raspi gab. Sachen wie dnsmasq, curl, lighthttpd, php, sqlite gab es
wohl vorher schon PC-Basiert. Hier ist nur jemand auf die Idee gekommen
das auf einem RasPI zusammen zu werfen und das ganze als "PiHole"
vorzustellen. https://docs.pi-hole.net/main/origins/

Also klar das es die Mixtur auch für andere Plattformen/Distris gibt.

Kay Martinen

unread,
Oct 31, 2023, 2:10:02 PM10/31/23
to
Am 31.10.23 um 18:43 schrieb Marcus Röckrath:
Ist vielleicht schon etwas her und da war's sicher einfacher das mit
einem Raspi zu machen - fürs ganze LAN. Man kann das sicher auch zu Fuß
und auf anderem Wege erreichen und heute auch auf anderen Plattformen.

IMHO gab es für den Bind beim Eisfair doch auch ein AdBlock Plugin oder?

Die Leute sind halt mit der Zeit/Weiterentwicklung auch bequemer; oder
fauler; geworden und nehmen das was am wenigstens Stress verspricht.

Früher gab's nur CLI, heute ist vieles/alles Klicki-Bunti.
Früher gab's Textkonfig, heute muß es mindestens ein ('setup')Menü sein.
Früher mußte man viel lernen, heute braucht man oft nur die WebUI-Hilfe.
...
Früher hieß es mal "wir bleiben bei SysVinit"... Ja, sorry. Den mußte
ich noch mal mit einflechten... ;-)

Holger Bruenjes

unread,
Oct 31, 2023, 3:10:23 PM10/31/23
to
Hallo

Am 31/10/2023 um 18.56 schrieb Kay Martinen:
> Am 31.10.23 um 18:19 schrieb Heinz-Peter Faasen:

> Man kann diese Listen auch mit Adblock, ublock o.a. nutzen. Gab's nicht
> auch ein AddOn für den Bind im Eisfair das ähnliches tut?

gibt es nach wie vor ;-)

bind9-plugin-adserver

Holger

Ulrich Hupe

unread,
Nov 1, 2023, 4:05:26 AM11/1/23
to
> ich setzte es ein für:
>
> --> Portainer
> --> iobroker
> Pihole
> nextcloud
> quake

Ich setze es vor allem ein bei Anwendungen, die es als Paket nicht gibt.
Die Container sind gekapselt und wirken sich nicht auf das System aus.
Ich habe sogar ganz einfach "Nextcloud all in one" (minimal) über Docker
auf einen Raspberry installiert ohne extra eine Datenbank etc extra zu
installieren. Das cron update läuft dann nicht so einfach....
Man ist ein Stück weit systemunabhängig.
Das gilt auch für pihole,
Docker hat auch Nachteile wie updates z.B.

Meine Hauptanwendung ist der iobroker, für die gesamte smarthome
Geschichte (basiert auf wifi).

Den gibt es nun mal nicht als Paket.

Gruß, Ulrich

Marcus Röckrath

unread,
Nov 1, 2023, 5:00:04 AM11/1/23
to
Hallo Ulrich,

Ulrich Hupe wrote:

>> ich setzte es ein für:
>>
>> --> Portainer
>> --> iobroker
>> Pihole
>> nextcloud
>> quake
>
> Ich setze es vor allem ein bei Anwendungen, die es als Paket nicht gibt.

Ich denke, das war auch Sebastians Idee, das Paket zu bauen. Wir sind mit
den wenigen Teamern überhaupt nicht in der Lage. alles abzudecken.

> Die Container sind gekapselt und wirken sich nicht auf das System aus.

Das wäre ein angenehmer Nebeneffekt, jedoch käme ich wohl nicht auf die
Idee, nur ein rudimentäres System zu haben, auf dem dann alle Anwendungen
in Containern laufen.

> Das gilt auch für pihole,

Kurze Fragen zu pihole:

Dessen eingebauter Webserver läuft ja auf Port 80, was ja mit einem Apachen
kollidieren würde. Kann das auf einen anderen Port gesetzt werden.

Welche Art der Einbindung als DNS-Serverhast du gewählt?

> Docker hat auch Nachteile wie updates z.B.

Welcher Art?

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Sebastian Scholze

unread,
Nov 1, 2023, 5:14:26 AM11/1/23
to
Hallo Marcus,

Am 01.11.2023 um 09:55 schrieb Marcus Röckrath:
> Kurze Fragen zu pihole:
>
> Dessen eingebauter Webserver läuft ja auf Port 80, was ja mit einem Apachen
> kollidieren würde. Kann das auf einen anderen Port gesetzt werden.

Der Webserver läuft ja erst einmal im internen Docker-Netz auf Port 80.
Dadurch kollidiert nichts.
Diese kannst Du dann nach außen weiterleiten.

Das kannst Du dann auf einen beliebigen Port umbiegen.

Wenn Du direkt docker nutzt, kannst Du das wie folgt machen:
docker run -p <host_port>:<container_port> <image_name>

Wenn Du beispielsweise docker-compose benutzt kannst Du das wie folgt
umbiegen:
...
services:
pihole:
image:pihole/pihole:2023.10.0
container_name: pihole
ports:
- "53:53/tcp"
- "53:53/udp"
- "80:80/tcp"
...


Gruß,
Sebastian

Marcus Röckrath

unread,
Nov 1, 2023, 5:50:03 AM11/1/23
to
Hallo Sebastian,

Sebastian Scholze wrote:

> Das kannst Du dann auf einen beliebigen Port umbiegen.
>
> Wenn Du direkt docker nutzt, kannst Du das wie folgt machen:
> docker run -p <host_port>:<container_port> <image_name>
>
> Wenn Du beispielsweise docker-compose benutzt kannst Du das wie folgt
> umbiegen:
> ...
> services:
> pihole:
> image:pihole/pihole:2023.10.0
> container_name: pihole
> ports:
> - "53:53/tcp"
> - "53:53/udp"
> - "80:80/tcp"
^^^^^^^^^^^^^^^

Dann wirklich 80:80 oder z. B. 8080:80?

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Sebastian Scholze

unread,
Nov 1, 2023, 6:09:15 AM11/1/23
to
Hallo Marcus,

Am 01.11.2023 um 10:48 schrieb Marcus Röckrath:
>> - "53:53/udp"
>> - "80:80/tcp"
> ^^^^^^^^^^^^^^^
>
> Dann wirklich 80:80 oder z. B. 8080:80?

Das war nur ein Beispiel.
Also könntest Du dort definieren 8080:80 und der pihole Webserver wäre
außerhalb des Docker-/Container-Netzwerks auf Port 8080 erreichbar.

Gruß,
Sebastian

Sebastian Scholze

unread,
Nov 1, 2023, 6:10:53 AM11/1/23
to
Hallo Ulrich, Marcus,

Am 01.11.2023 um 09:55 schrieb Marcus Röckrath:
>> Docker hat auch Nachteile wie updates z.B.
>
> Welcher Art?

Inwieweit denn?
Da gibt es doch auch recht einfache Möglichkeiten.

Gruß,
Sebastian

Ulrich Hupe

unread,
Nov 1, 2023, 6:37:06 AM11/1/23
to

> Kurze Fragen zu pihole:
>
> Dessen eingebauter Webserver läuft ja auf Port 80, was ja mit einem Apachen
> kollidieren würde. Kann das auf einen anderen Port gesetzt werden.
>
> Welche Art der Einbindung als DNS-Serverhast du gewählt?
>
>> Docker hat auch Nachteile wie updates z.B.
>
> Welcher Art?
>
viele Fragen :)

ich empfehle die Administration mit Portainer
Die Ports kollidieren natürlich.
Alle benötigten Ports müssen natürlich durchgeleitet werden.
Man kann sie aber in die entsprechenden Container "umbiegen"
Hat man einen Apache auf Port 80, spricht man den im Docker Container
z.B. über 8080 (8080:80) oder Steuerungen über MQTT auf (1882:1882) an etc
Bei diversen Anwendungen wie den web server von pihole, iobroker und
HABpanel muß man sich das schon gut überlegen, da standardmäßig die
Kommunikation zum Docker über bridging läuft.
Das kann man ändern auf network,
Sieh Dir einfach den Portainer an.

Bei der Einbindung des DNS für pihole gehe ich davon aus, daß nur wenige
Rechner im Internet rumsurfen. Da habe ich dort die IP des Pihole
angegeben, alternativ den Router.
Im Pihole steht der Router (im Router der normale DNS) und alternativ
z.B. Cloudfare.
Dann ist das ausfallsicher ;-)
Aber da ist alles möglich.
Pi hole ist schlicht eine Umleitung zur Abfrage der Adresse, mehr nicht.

Nachteile von Docker sind auch gleichzeitig die, welche für eine
Kapselung sprechen.
Updates gehen nur über ein neues Image oder über übliche updates auf der
Docker Konsole. Das OS kennt die Applikation ja nicht.
Hier kann es zu Problemen kommen wenn eine Applikation erweiterte Daten
hält.
Diese sollten dann persistent gespeichert werden (Installation).
Dann sind sie auch über rsync z.B. für ein backup verfügbar.
Daher vermeide ich auch größere Anwendungen wie Nextcloud .......auf Docker.
Beim iobroker z.B. geht das update über ein neues Image, wenn vorhanden.
Der Js-controler aber über die Docker Konsole
Die Adapter aber nur über die intro

Docker erweitert die Anwendungsmöglichkeiten als kleiner! servlet- und
application- container. (Tomcat/ JBoss ist ja entfernt ähnlich)

Es ist schlicht eine IT- Archtekturfrage.....

Ulrich

Marcus Röckrath

unread,
Nov 1, 2023, 7:00:03 AM11/1/23
to
Hallo Ulrich,

Ulrich Hupe wrote:

> ich empfehle die Administration mit Portainer

Hast du das als Docker-Container installiert oder selbst aus den Quellen
kompiliert und installiert.

Wenn ich mir auf https://github.com/portainer/portainer/releases die binary
Pakete anschaue, stecken da docker und docker-compose nämlich selbst mit
drin.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Ulrich Hupe

unread,
Nov 1, 2023, 7:45:07 AM11/1/23
to

> Hast du das als Docker-Container installiert oder selbst aus den Quellen
> kompiliert und installiert.
>
> Wenn ich mir auf https://github.com/portainer/portainer/releases die binary
> Pakete anschaue, stecken da docker und docker-compose nämlich selbst mit
> drin.
>
Wenn ich diese Anwendungen selbst compiliere, könnte ich ja gleich ein
einfaches Paket meiner Applikationen für den Eis bauen,....
Den ganzen Aufwand incl. testen möchte man ja möglichst nicht.
Man kann auch so einfach mal was testen, ohne das System zu verbiegen.

Ich habe auf Eis das Docker Paket installiert und dann über docker run
den Portainer mit pers. Volumen.
hier z.B. eine gute Anleitung
https://kayomo.de/blog/portainer-unter-docker-installieren/

Anschließend ist es simpel andere Anwendungen über Portainer zu
installieren. (Hausfrauen geeignet !)

Auf einem Raspberry oder Banana etc. funktioniert das genauso. (Docker
natürlich über apt-get install )
Man ist damit ein Großteil Plattform unabhängig, was die Daten angeht.

Gruß, Ulrich

Ulrich Hupe

unread,
Nov 1, 2023, 7:50:36 AM11/1/23
to

> nachdem Sebastian Ertz schon vor einiger Zeit docker für eisfair
> bereitstellt, würde es mich - und vielleicht auch andere - durchaus mal
> interessieren, für welche Anwendungen es so eingesetzt wird.
>
Bin ich jetzt der quasi Einzige, der Docker praktisch im Einsatz hat?

Ulrich

Marcus Röckrath

unread,
Nov 1, 2023, 8:20:04 AM11/1/23
to
Hallo Ulrich,

Ulrich Hupe wrote:

> Anschließend ist es simpel andere Anwendungen über Portainer zu
> installieren. (Hausfrauen geeignet !)

Ich fühl' mich diskriminiert. ;-))))))))

Als langjähriger Hausmann bestehe ich auf Hausman*in, oder wie gendert man
das nun korrekt - also üblicherweise weibliche Grundbegriffe in Richtung
männlich? Hausfrauen*er????

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Marcus Röckrath

unread,
Nov 1, 2023, 8:20:04 AM11/1/23
to
Hallo Ulrich,

Ulrich Hupe wrote:

Viele sind es offenbar nicht, Sebastian Ertz bestimmt auch, denn
üblicherweise baut man Pakete, wenn man persönlich daran Interesse hat.

Ich denke jetzt zumindest mal über pihole (zum Spielen) nach.

Ich denke aber auch, dass mancher eisfair-Nutzer es auch schlicht noch nicht
mitbekommen hat, dass es das gibt.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Ulrich Hupe

unread,
Nov 1, 2023, 10:19:16 AM11/1/23
to
Am 01.11.2023 um 13:14 schrieb Marcus Röckrath:
>
> Als langjähriger Hausmann bestehe ich auf Hausman*in, oder wie gendert man
> das nun korrekt - also üblicherweise weibliche Grundbegriffe in Richtung
> männlich? Hausfrauen*er????
>
LandLord !

Ulrich Hupe

unread,
Nov 1, 2023, 10:23:02 AM11/1/23
to

> Ich denke jetzt zumindest mal über pihole (zum Spielen) nach.
>
> Ich denke aber auch, dass mancher eisfair-Nutzer es auch schlicht noch nicht
> mitbekommen hat, dass es das gibt.
>
Der iobroker ist cool (s.a. blockly)
Damit kann man putzige Sachen machen (ohne zus. Verdrahtung)wie :
Die Waschmaschine schaltet sich ein, wenn der Himmel wolkenfrei ist und
die Solaranlage bestimmte Power liefert, ansonsten geht das Licht in der
Küche an.

Rolf Bensch

unread,
Nov 1, 2023, 10:51:34 AM11/1/23
to
Hallo Ulrich,

Am 01.11.23 um 12:50 schrieb Ulrich Hupe:
>
> Bin ich jetzt der quasi Einzige, der Docker praktisch im Einsatz hat?

mein einziger Docker-Container (=PiHole) läuft auf einem Synology-NAS. Meine Eis laufen als virtuelle Maschinen. Darauf noch Docker zu betreiben - quasi "Container im Container" - ist nicht so mein Ding.

Grüße

Rolf

Marcus Röckrath

unread,
Nov 1, 2023, 11:20:03 AM11/1/23
to
Hallo Rolf,

Rolf Bensch wrote:

> Meine Eis laufen als virtuelle Maschinen. Darauf noch Docker zu betreiben
> - quasi "Container im Container" - ist nicht so mein Ding.

Kann man das wirklich miteinander vergleichen/gleichsetzen? Docker-Container
und eine virtuelle Maschine?

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Sebastian Scholze

unread,
Nov 1, 2023, 11:22:59 AM11/1/23
to
Hallo Ulrich,
unter eisfair setze ich / setzen wir das bisher nicht ein.
Aber ansonsten machen wir starken Gebrauch von Docker Containern.
Wir setzen das bei uns in der Softwareentwicklung ein um Softwaresysteme
automatisiert zu bauen, zu testen und zu deployen.

Privat nutze ich Docker "nur" für pihole und openhab.

Gruß,
Sebastian

Alexander Dahl

unread,
Nov 1, 2023, 12:23:03 PM11/1/23
to
Moin,

Marcus Röckrath schrieb Mittwoch, 1. November 2023, 16:13 (CET):
> Hallo Rolf,
>
> Rolf Bensch wrote:
>
>> Meine Eis laufen als virtuelle Maschinen. Darauf noch Docker zu betreiben
>> - quasi "Container im Container" - ist nicht so mein Ding.
>
> Kann man das wirklich miteinander vergleichen/gleichsetzen? Docker-Container
> und eine virtuelle Maschine?

Natürlich kann man das vergleichen, gleichsetzen aber nicht. Es gibt
wichtige Unterschiede:

- in einer VM läuft ein separater Kernel
- in einem Container läuft im besten Fall "nur" die Anwendung
- Container können trotzdem fett sein, nicht wenige Docker-Images
basieren auf einem kompletten Debian/Ubuntu

Insofern passt der Vergleich Container im Container eigentlich nicht.
Es ist vielmehr Container in virtueller Maschine.

Ich setze Docker auch ein, allerdings nicht auf eisfair, sehr wohl aber
in einer virtuellen Maschine (mit Xen als Hypervisor und Debian als VM).
Wobei das fast egal ist, was man jetzt als Docker Host nimmt, wenn man
auf dem Host selbst nicht mehr viel laufen hat, sondern das quasi nur
die Umgebung ist um die Container auszuführen.

Ich benutze das im Moment u.a. für prosody (XMPP Server), influxdb,
Telegraf, und HGKeeper. Plane demnächst nextcloud von nativer
Installation in Debian nach Docker umzuziehen, zumindest den PHP-FPM
Teil.

Das lässt sich mit Ansible oder Docker Compose auch ganz nett
versioniert ablegen und wiederherstellen.

Gerade für so runtime Umgebungen wie PHP, Ruby, Go, etc. ist Docker ganz
nett, weil es da immer wieder zu Problemen kommt, wenn man mehrerer
dieser Runtimes auf einem Host laufen lassen will.

Wie man diese Container aktuell hält, ist aber tatsächlich ein Problem.
Das ist leider nicht so einfach wie bei klassischen Distributionen, da
immer mitzubekommen wann Updates verfügbar sind.

Grüße
Alex

--
***** http://blog.antiblau.de/ *****************************
GnuPG-FP: C28E E6B9 0263 95CF 8FAF 08FA 34AD CD00 7221 5CC6

Alexander Dahl

unread,
Nov 1, 2023, 12:23:03 PM11/1/23
to
Moin,
Das ist ein generisches Femininum, Du bist mitgemeint.

Marcus Röckrath

unread,
Nov 1, 2023, 12:40:03 PM11/1/23
to
Hallo Alexander,

Alexander Dahl wrote:

>> Ich fühl' mich diskriminiert. ;-))))))))
>>
>> Als langjähriger Hausmann bestehe ich auf Hausman*in, oder wie gendert
>> man das nun korrekt - also üblicherweise weibliche Grundbegriffe in
>> Richtung männlich? Hausfrauen*er????
>
> Das ist ein generisches Femininum, Du bist mitgemeint.

Gerade in der Zeit vor 2000, als ich komplett bei den Kindern zuhause war,
war ich weder von der Frauen- ("kann der das")noch von der Männerwelt (der
ist wohl nicht in der Lage, eine Familie zu ernähren) mitgemeint. :-))))

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Sascha Pohl

unread,
Nov 1, 2023, 4:57:42 PM11/1/23
to
Hallo Marcus,

Am 31.10.2023 um 10:13 schrieb Marcus Röckrath:

> nachdem Sebastian Ertz schon vor einiger Zeit docker für eisfair
> bereitstellt, würde es mich - und vielleicht auch andere - durchaus mal
> interessieren, für welche Anwendungen es so eingesetzt wird.

ich nutze docker in einer virtuellen Maschine neben meinem virtuellen
Eisfair unter Proxmox.
Dort laufen unter anderem Vaultwarden als Passwortmanager (ein Clone zu
Bitwarden) Paperless-ngx (Dokumentenmanagement) und Traefik (ein Proxy).
Einen zweiten docker nutze ich auf einem Raspi-2b, dort laufen meine
Zigbee- und meine Homematic-Anbindung als Container.

Grüße
Sascha

Sascha Pohl

unread,
Nov 1, 2023, 5:01:48 PM11/1/23
to
Hallo Ulrich,

Am 31.10.2023 um 15:12 schrieb Ulrich Hupe:

> --> iobroker

ich nutze openhab, allerdings in einer virtuellen Maschine.
Ich habe mich für openhab entschieden, weil man das auch von unterwegs
bequem und kostenlos per Smartphone bedienen kann.

> Pihole

In einer weiteren virtuellen Maschine nutze ich Adguard.
Das ist von der Funktion dasselbe, mir gefällt dabei aber die Optik der
Weboberfläche besser.

> Gruß, Ulrich

Grüße
Sascha

Sascha Pohl

unread,
Nov 1, 2023, 5:05:14 PM11/1/23
to
Hallo Ulrich,

Am 01.11.2023 um 09:05 schrieb Ulrich Hupe:

> Docker hat auch Nachteile wie updates z.B.

Für die Updates habe ich Watchtower als Container laufen.
Der prüft auf Updates der Container, informiert, oder aktualisiert sogar
automatisch, je nach Konfiguration.

> Gruß, Ulrich

Grüße
Sascha

Rolf Bensch

unread,
Nov 2, 2023, 3:26:37 AM11/2/23
to
Hallo Marcus,

Am 01.11.23 um 16:13 schrieb Marcus Röckrath:
> Hallo Rolf,
>
> Rolf Bensch wrote:
>
>> Meine Eis laufen als virtuelle Maschinen. Darauf noch Docker zu betreiben
>> - quasi "Container im Container" - ist nicht so mein Ding.
>
> Kann man das wirklich miteinander vergleichen/gleichsetzen? Docker-Container
> und eine virtuelle Maschine?

Auf technischer Ebene sicherlich nicht. Organisatorisch ist die Verwaltung der "Container" aber ähnlich. Ein Blick auf die zu erwartende Netz-Infrastruktur lässt mich immer zurückschrecken (ein bisschen NAT hier, ein bisschen Bridge dort...). Da bliebe ich lieber auf meinen überschaubaren Ebenen.

Grüße

Rolf

Marcus Röckrath

unread,
Nov 2, 2023, 5:30:04 AM11/2/23
to
Hallo Rolf,

Rolf Bensch wrote:

> Auf technischer Ebene sicherlich nicht. Organisatorisch ist die Verwaltung
> der "Container" aber ähnlich. Ein Blick auf die zu erwartende
> Netz-Infrastruktur lässt mich immer zurückschrecken (ein bisschen NAT
> hier, ein bisschen Bridge dort...). Da bliebe ich lieber auf meinen
> überschaubaren Ebenen.

Ich bin auch kein Freund davon, auf zuvielen Hochzeiten zu tanzen und
Container sind auch nicht das allein heilig machende Mittel.

Ich finde allerdings zunehmend Softeware, die nur noch z. B. als Flatpak
angeboten wird. Hat nicht auch Ubuntu den Weg Richtung Grundsystem plus
Container eingeschlagen, den eine Ubuntu-Ableger (Mint?) nicht mitgehen
will.

Grundsätzlich finde ich es für eisfair aber eine ganz gute Sache, dass
Sebastian Docker gebaut hat und auch sehr aktiv betreut - ein Dank mal an
Sebastian E. für sein eisfair-Engagement als "freier externen"
Paketentwickler.

Das gibt hier die Möglichkeit, gegebenenfalls Software einzusetzen, für die
es nur wenige Interessenten oder auch zuwenig Team-Mannkraft gibt.

Natürlich fehlt es dann an der eisfair-Konfigurationsschicht für in
Containern eingesetzte Software.

--
Gruß Marcus
[eisfair-Team]

Ulrich Hupe

unread,
Nov 2, 2023, 9:28:08 AM11/2/23
to

> Für die Updates habe ich Watchtower als Container laufen.
> Der prüft auf Updates der Container, informiert, oder aktualisiert sogar
> automatisch, je nach Konfiguration.
>
das teste ich mal . Danke!

Gruß, Ulrich

Daniel Vogel

unread,
Nov 2, 2023, 3:01:55 PM11/2/23
to
Hallo Ulrich,

Am 01.11.23 um 12:50 schrieb Ulrich Hupe:
> Bin ich jetzt der quasi Einzige, der Docker praktisch im Einsatz hat?

bei mir läuft jenkins inc. build Agent sowie gitea inc. postgresql in
Docker Containern unter eisfair-64.

--
Gruß Daniel
[eisfair-Team]

0 new messages