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Welches Ahnenforschungsprogramm?

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Thorsten Graf

unread,
Jan 10, 2000, 3:00:00 AM1/10/00
to
Ich benutze bisher Family History (schon ziemlich alt). Welches andere
Ahnenforschungsprogramm kann man denn empfehlen (es sollte vor allem nicht
zu teuer sein)? Bitte anmailen unter: Thorst...@gmx.de

Vielen Dank


Karsten Rudorf

unread,
Jan 12, 2000, 3:00:00 AM1/12/00
to Thorsten Graf
Hallo!

Es gibt eine Menge von Ahnenprogrammen!
Ich nutze "Ahnenforschung mit RS-AHNEN", selbst geschrieben. ;-)

Schau mal auf meine WEB-Seite unter

http://home.t-online.de/home/karstenrudorf/

Hier kanst Du auch eine SW-Demo herrunterladen.

Gruß
Karsten Rudorf

=================================================================


Thorsten Graf schrieb:

Peter Schulz

unread,
Jan 13, 2000, 3:00:00 AM1/13/00
to Thorsten Graf
Hallo,

ich bin auch noch auf der Suche nach dem optimalen Programm (welches es
wahrscheinlich gar nicht gibt) und habe mir schon eine ganze Reihe
angeschaut.

Die nachfolgenden 4 Grenealogieprogramme in der preislichen Mittelklasse
sind jedenfalls betrachtenswert:

- Brother's Keeper (wer kennt es noch nicht?) ist ein mehrsprachiges
Shareware-Programm aus den Staaten - ausführliches Handbuch in Deutsch
(Vollversion: 49 US$)
http://ourworld.compuserve.com/homepages/brothers_keeper

- PC-Ahnen 2000 (ehemals PC-Ahnen 98) ist ein Programm von Günther
Schwärzer. Ebenfalls Shareware und basiert auf Clipper/DBase
(DOS-ähnliche Oberfläche). Trotz der nicht mehr ganz zeitgemäßen
Oberfläche bietet das Programm im Datenabgleich einige interessante
Funktionen - ausführliche Dokumentation (Vollversion: 70 DM)
http://home.t-online.de/home/pcahnen

- WinElke V2 (Nachfolger: GenMaster V3 - noch im Betatest) ein Programm
von Ralph Hedke. Programm basiert auf einer MS-ACCESS-Datenbank, was mir
persönlich recht nahe kommt (z.B. für Massenänderungen/-bereinigungen
mittels kleiner Scripts) (Vollversion: 99 DM)
http://www.hedke.de

- Ahnenforscher 2000 ist ein neues Schweizer Programm von Remo Schlauri,
sehr professionell gemacht, basiert auf einer PARADOX-Datenbank, freie
Definition eigener Felder, Unterstützung von Tags mit GEDCOM 5.5 - sehr
gute Online-Dokumentation (Vollversion: 90 SFr)
http://www.ontec.ch/ahnenforscher

Alle Programme sind als Test- bzw. Shareware-Versionen downloadbar.

Programmbeschreibungen und -tests findet man auch unter
http://familienforschung.net

Eine Übersicht der deutschen Genealogieprogramme unter
http://w3g.med.uni-giessen.de/gene/misc/softw-d.html

Empfehlenswert auch folgende Homepage
http://home.t-online.de/home/dorisreuter

Gruß Peter Schulz

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Sascha Ziegler

unread,
Jan 14, 2000, 3:00:00 AM1/14/00
to
Hallo,

On Thu, 13 Jan 2000 22:44:48 +0100, Peter Schulz <Pe...@gmx.de> wrote:

[...]


>Programmbeschreibungen und -tests findet man auch unter
>http://familienforschung.net

das ist nicht ganz richtig. Die URL lautet
http://www.familienforschung-online.de !

Viele Grüße
Sascha Ziegler

-------------------------------------
Redaktion Familienforschung-Online. Ihr genealogisches
Internetmagazin.

Hermann da Fonseca-Wollheim

unread,
Jan 14, 2000, 3:00:00 AM1/14/00
to

Thorsten Graf schrieb:

> Ich benutze bisher Family History (schon ziemlich alt). Welches andere
> Ahnenforschungsprogramm kann man denn empfehlen (es sollte vor allem nicht
> zu teuer sein)? Bitte anmailen unter: Thorst...@gmx.de
>
> Vielen Dank

Ich benutze "Familienstammbaum" (ca. DM 50, z.B. bei Karstadt), die deutsche
Version von FamilyTreeMaker. Es soll in Kürze eine neue Version herauskommen.
Es ist einfach zu benutzen und bietet fast unbegrenzte Mööglichkeiten zur
Aufnahme von Zusatzinformationen. Es hat allerdings einige Nachteile:
1. Es hat nur ein einziges Feld für Vornamen und Nachname(n). Bei eienem
zusammengesetzten Familiennamen wie meinem erscheint der letzte Teil des
Namens im Register.
2. Wenn man, wie international üblich, den Familiennamen in großen
Buchstaben schreiben will, muss man bei jeder Eingabe bestätigen, dass das
wirklich beabsichtigt ist.
3. Viel gravierender ist, dass das Programm keine Ehen zwischen
Familienmitgliedern vorsieht. Vor allem muss man sich vorsehen, wenn es
meldet, (z.B. bei Heiraten zwischen Cousin und Cousine), dass die gleiche
Person offenbar zweimal eingetragen sei. Es fragt dann, ob es die beiden
Personen "verbinden" soll. beantwortet man da mit "ja", so ist eine Sekunde
später eine der beiden, mit ihrer mühsam eingegebenen gesamten Ahnenreihe
verschwunden!


Reinhard Riepl

unread,
Jan 14, 2000, 3:00:00 AM1/14/00
to
Hermann da Fonseca-Wollheim schrieb:

>
>>
> Ich benutze "Familienstammbaum" (ca. DM 50, z.B. bei Karstadt), die deutsche
> Version von FamilyTreeMaker. Es soll in Kürze eine neue Version herauskommen.
> Es ist einfach zu benutzen und bietet fast unbegrenzte Mööglichkeiten zur
> Aufnahme von Zusatzinformationen. Es hat allerdings einige Nachteile:
> 1. Es hat nur ein einziges Feld für Vornamen und Nachname(n). Bei eienem
> zusammengesetzten Familiennamen wie meinem erscheint der letzte Teil des
> Namens im Register.
> 2. Wenn man, wie international üblich, den Familiennamen in großen
> Buchstaben schreiben will, muss man bei jeder Eingabe bestätigen, dass das
> wirklich beabsichtigt ist.
> 3. Viel gravierender ist, dass das Programm keine Ehen zwischen
> Familienmitgliedern vorsieht. Vor allem muss man sich vorsehen, wenn es
> meldet, (z.B. bei Heiraten zwischen Cousin und Cousine), dass die gleiche
> Person offenbar zweimal eingetragen sei. Es fragt dann, ob es die beiden
> Personen "verbinden" soll. beantwortet man da mit "ja", so ist eine Sekunde
> später eine der beiden, mit ihrer mühsam eingegebenen gesamten Ahnenreihe
> verschwunden!

Na, Servus,

sollen diese einzigartigen features jetzt auch noch eine "Empfehlung"
für dieses tolle Programm sein? Das würde ich ja nicht einmal dann
nutzen, wenn man mir 50 DM dazu schenkt!
Reinhard


--
http://home.t-online.de/home/R.Riepl/surnames.htm

Josef Ramsperger

unread,
Jan 14, 2000, 3:00:00 AM1/14/00
to
Hallo,

On Thu, 13 Jan 2000 22:44:48 +0100, Peter Schulz <Pe...@gmx.de> wrote:


>ich bin auch noch auf der Suche nach dem optimalen Programm (welches es
>wahrscheinlich gar nicht gibt) und habe mir schon eine ganze Reihe
>angeschaut.

zu diesem Thema gibts ein Diskussionsforum unter:
http://www.ahnen-und-wappen.de/progfor/index.html

Gruss
Ramsperger
--
Ramsperger's HOMEPAGE * Genealogie, Heraldik und Geschichte
http://www.ahnen-und-wappen.de

Wilfried Neumann

unread,
Jan 15, 2000, 3:00:00 AM1/15/00
to
Hermann da Fonseca-Wollheim schrieb am 14.01.2000:
>
>Ich benutze "Familienstammbaum" (ca. DM 50, z.B. bei Karstadt), die
>deutsche
>Version von FamilyTreeMaker. Es soll in Kürze eine neue Version
>herauskommen.
>Es ist einfach zu benutzen und bietet fast unbegrenzte
>Mööglichkeiten zur
>Aufnahme von Zusatzinformationen. Es hat allerdings einige Nachteile:
..

>3. Viel gravierender ist, dass das Programm keine Ehen zwischen
>Familienmitgliedern vorsieht. Vor allem muss man sich vorsehen, wenn
>es
>meldet, (z.B. bei Heiraten zwischen Cousin und Cousine), dass die
>gleiche
>Person offenbar zweimal eingetragen sei. Es fragt dann, ob es die
>beiden
>Personen "verbinden" soll. beantwortet man da mit "ja", so ist eine
>Sekunde
>später eine der beiden, mit ihrer mühsam eingegebenen gesamten
>Ahnenreihe
>verschwunden!
>
Moin Hermann,

ich benutze ebenfalls FTW 1.0 in der deutschen Version seit etwa
3 Jahren.
Ich habe eben innerhalb einer Familie einen Cousin und eine
Kusine heiraten lassen.
Und alle daten sind noch da.
Ich weiß nicht, was in Deiner Datei passiert ist, aber falls
hier ein Fehler in FTW vorliegt, scheint er nur sporadisch
aufzutreten.

Liebe Grüße

Wilfried

********************************************************************
Wilfried Neumann
Lesumbroker Landstrasse 14
28719 Bremen
Deutschland
049-421-6448633
mailto:Wilfrie...@gmx.de
Url: http://www.genealogy.net/privat/neumann/
Mitglied der http:///www.genealogy.net/gene/vereine/maus/
und im http://www2.genealogy.net/gene/vereine/VFFOW/vffow.htm
sowie
http://www2.genealogy.net/gene/vereine/CompGen/index.html
Noch mehr? http://www.my-ged.com/neumann/
********************************************************************


Rainer Etterling

unread,
Jan 15, 2000, 3:00:00 AM1/15/00
to

Hermann da Fonseca-Wollheim <hermann.da.fo...@pandora.be>
schrieb in im Newsbeitrag: 387EBF6A...@pandora.be...

>
>
> Thorsten Graf schrieb:
>
> > Ich benutze bisher Family History (schon ziemlich alt). Welches
andere
> > Ahnenforschungsprogramm kann man denn empfehlen (es sollte vor allem
nicht
> > zu teuer sein)? Bitte anmailen unter: Thorst...@gmx.de
> >
> > Vielen Dank
>
> Ich benutze "Familienstammbaum" (ca. DM 50, z.B. bei Karstadt), die
deutsche
> Version von FamilyTreeMaker. Es soll in Kürze eine neue Version
herauskommen.
> Es ist einfach zu benutzen und bietet fast unbegrenzte Mööglichkeiten
zur
> Aufnahme von Zusatzinformationen. Es hat allerdings einige Nachteile:
> 1. Es hat nur ein einziges Feld für Vornamen und Nachname(n). Bei
eienem
> zusammengesetzten Familiennamen wie meinem erscheint der letzte Teil
des
> Namens im Register.
> 2. Wenn man, wie international üblich, den Familiennamen in großen
> Buchstaben schreiben will, muss man bei jeder Eingabe bestätigen, dass
das
> wirklich beabsichtigt ist.
> 3. Viel gravierender ist, dass das Programm keine Ehen zwischen
> Familienmitgliedern vorsieht. Vor allem muss man sich vorsehen, wenn
es
> meldet, (z.B. bei Heiraten zwischen Cousin und Cousine), dass die
gleiche
> Person offenbar zweimal eingetragen sei. Es fragt dann, ob es die
beiden
> Personen "verbinden" soll. beantwortet man da mit "ja", so ist eine
Sekunde
> später eine der beiden, mit ihrer mühsam eingegebenen gesamten
Ahnenreihe
> verschwunden!
>

Es gibt wohl zwei verschiedene Ahnenforschungsprogramme namens
"Familienstammbaum". Das eine wurde urprünglich von Broderbund
vertrieben, heute von The Learning Company, das andere von GSP. Eine
Differenzierung scheint hier angebracht.

Das erstgenannte habe ich im Herbst 1996 bei Karstadt für 19,95 DM
gekauft und bin damit für meinen Bedarf als Hobby-Familienforscher auch
ganz zufrieden. Die genannten Probleme treten bei mir jedenfalls nicht
auf.

Bei einem Test der Computer-Bild in Heft 16/99 vom August letzten Jahres
hat dieses Programm als Testsieger abgeschnitten (Testergebnis: gut,
Preis/Leistungsverhältnis: sehr gut) und war dort mit einem Preis von
10,--DM angegeben. Weitere Programme im Test waren in der Reihenfolge
des Testergebnisses:
2. "Ahnengalerie 2.0" von The Learning Compagny, 30,-- DM (gut / sehr
gut)
3. "Ahnenforschung" von Koch Media, 35,-- DM (gut / gut)
4. "Ahnengalerie 1.6" von Pearl, 10,--DM ( gut / sehr gut)
5. "Mein Stammbaum 4.2" von Havas Interactive, 50,-- DM (befriedigend /
befriedigend)
6. "Ahnenforschung 4.3" von Topos, 20,-- DM (befriedigend / sehr gut)
7. "Ahnenforschung 4.3" von Systhema, 30,-- DM (befriedigend / gut)
8. "Ahnenforschung" von Mitcom, 30,-- DM (befriedigend / gut)
9. "Familienstammbaum" von GSP, 50,-- DM (ausreichend / mangelhaft)
10. "Ahnenchronik 1.75" von CDV, 30,-- DM (mangelhaft / mangelhaft)

Mit dieser Programmen-Auswahl wurde wohl eher dem Bedarf von
Hobby-Genealogen entsprochen. Mehr den Anforderungen für den
professionellen Bereich entsprechende Programme wie GEN-Profi u. ä.
waren nicht im Test.

Ich habe im August 1998 bei Broderbund wegen einer Neuausgabe
nachgefragt, aber nur eine sehr unbestimmte Antwort bekommen. Über eine
angeblich geplante Neuausgabe für dieses Jahr habe ich auch schon
gelentlich in dieser NG und auch anderswo gelesen, aber noch keine
offizielle Verlautbarung des Herausgebers gesehen.

Rainer


Helge.Robitzsch

unread,
Jan 17, 2000, 3:00:00 AM1/17/00
to
Reinhard Riepl wrote:
> > 2. Wenn man, wie international üblich, den Familiennamen in großen
> > Buchstaben schreiben will, muss man bei jeder Eingabe bestätigen, dass das
> > wirklich beabsichtigt ist.

Man darf hier nicht verschiedene Dinge in einen
Topf werfen. Ein Genealogieprogramm sollte zwischen
Eingabe- und Ausgabekonventionen sauber unterscheiden.

Bei der Eingabe von Daten ist es wichtig, dass keine
Information verloren geht. Daher ist die Festlegung
auf eine Namenseingabe in Grossbuchstaben (auch als
Option) unsinnig. Es gibt beispielsweise keinen
Grossbuchstaben fuer das "scharfe" s (sz, ß).
Wie soll man den Namen Waßmann in Grossbuchstaben
eingeben? Oder McKenzie? Bei Eingabe als WASSMANN
bzw. MCKENZIE werden bereits hier Daten verfaelscht.
Die Originalschreibweise kann aus der Grossschrift
nicht mehr eindeutig restauriert werden.

Etwas anders liegen die Dinge bei der Ausgabe, also
etwa bei der Erstellung von Reports. Hier mag eine
Option zum Grossschreiben der Zunamen sinnvoll sein.
Ich persoenlich wuerde aber auch hier zur Hervorhebung
eine Option fuer Fettdruck der Namen bevorzugen,
um den genannten Problemen aus dem Weg zu gehen.


Helge Robitzsch

Helge.Robitzsch

unread,
Jan 17, 2000, 3:00:00 AM1/17/00
to
Rainer Etterling wrote:
> Bei einem Test der Computer-Bild in Heft 16/99 vom August letzten Jahres
> hat dieses Programm als Testsieger abgeschnitten (Testergebnis: gut,
> Preis/Leistungsverhältnis: sehr gut) und war dort mit einem Preis von
> 10,--DM angegeben.

Diesen "Test" sollte man keinesfalls als Basis
fuer eine Programmauswahl verwenden. Die Tester
hatten offenbar wenig oder keine Ahnung von
Genealogie. Man erkennt das u.a. daran, dass die
Faehigkeiten der Programme, zu den Daten detaillierte
Quellenangaben zu speichern, bei der Bewertung
ueberhaupt nicht beachtet wurden.

> Mit dieser Programmen-Auswahl wurde wohl eher dem Bedarf von
> Hobby-Genealogen entsprochen. Mehr den Anforderungen für den
> professionellen Bereich entsprechende Programme wie GEN-Profi u. ä.
> waren nicht im Test.

Ob Hobby oder professioneller Bereich: jeder, der
Zeit und Geld in das Zusammentragen genealogischer Daten
investiert, legt Wert darauf, dass seine Arbeit nicht
voellig nutzlos ist. Daten ohne genaue Quellenangaben sind
zumindest fuer nachfolgende Generationen nahezu unbrauchbar.

Wichtige Beurteilungskriterien fuer Genealogie-Software
sind also unter anderem:

- Koennen zu jeder Informationseinheit beliebig viele
Quellen angegeben werden?
- Werden Quellenangaben in einer eigenen Liste (oder besser in
einer hierarchischen Folderstruktur) verwaltet, so dass
jede Quelle nur einmal einzugeben ist?
- Koennen fuer jede Quelle mehrere Aufbewahrungsorte (Archive)
angegeben werden?
- Kann man aus Quellendaten gewonnene Schlussfolgerungen speichern
und mit einem Mass fuer deren Zuverlaessigkeit (Wahrscheinlichkeit)
versehen?
- Kann das Programm widerspruechliche Daten verkraften, z.B.
mehrere Geburtsdaten und -orte fuer eine Person?
- Ist es moeglich, neue Typen von Ereignissen (z.B. Beitritt zu einem
Verein) und Personen-Attributen (z.B. Haarfarbe) zu definieren,
ohne diese Angaben in simplen Bemerkungs-Feldern speichern
zu muessen?

Programme, die dies nicht leisten bzw. dem Anwender nicht
ein strikt quellenbezogenes Arbeiten nahebringen, sind
auch fuer den Anfaenger oder Laien nicht zu empfehlen.

Helge Robitzsch

Rainer Etterling

unread,
Jan 17, 2000, 3:00:00 AM1/17/00
to

Helge.Robitzsch <hr...@math.uni-goettingen.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 388303...@math.uni-goettingen.de...

> Rainer Etterling wrote:
> > Bei einem Test der Computer-Bild in Heft 16/99 vom August letzten
Jahres
> > hat dieses Programm als Testsieger abgeschnitten (Testergebnis: gut,
> > Preis/Leistungsverhältnis: sehr gut) und war dort mit einem Preis
von
> > 10,--DM angegeben.
>
> Diesen "Test" sollte man keinesfalls als Basis
> fuer eine Programmauswahl verwenden. Die Tester
> hatten offenbar wenig oder keine Ahnung von
> Genealogie. Man erkennt das u.a. daran, dass die
> Faehigkeiten der Programme, zu den Daten detaillierte
> Quellenangaben zu speichern, bei der Bewertung
> ueberhaupt nicht beachtet wurden.

Erläuterungen gelöscht

> Programme, die dies nicht leisten bzw. dem Anwender nicht
> ein strikt quellenbezogenes Arbeiten nahebringen, sind
> auch fuer den Anfaenger oder Laien nicht zu empfehlen.
>
> Helge Robitzsch

Dieser Einschätzung stimme ich, mit gewissen Einschränkungen, zu.
Ich würde allerdings schon einen Unterschied machen, ob jemand sich
hobbymäßig für seine Vorfahren interessiert oder ob jemand
wissenschaftlich fundierte Dukumentation betreiben will. Das ist ja dann
letzlich auch eine Frage der Kosten für entsprechende Programme.

Wichtiger als diese unterschiedliche Bewertung finde ich es allerdings
den Ausgangspunkt dieses threads nicht aus dem Auge zu verlieren:

TG: Ich benutze bisher Family History (schon ziemlich alt). Welches
TG: andere Ahnenforschungsprogramm kann man denn empfehlen (es
TG: sollte vor allem nicht TG: zu teuer sein)?

Das war die ursprünglich gestellte Frage.

Eine Antwort darauf hier in dieser newsgroup in Form einer fundierten
Empfehlung wäre sicherlich nicht nur für den Fragesteller interessant.
Mit der Auflistung der an ein gutes Programm zu stellenden Anforderungen
scheint mir hier nicht viel geholfen zu sein.

Wo bleiben die Antworten der (nicht ihre kommerziellen Interessen in den
Vordergrund stellenden) Fachleute?

Rainer


Paul David Doherty

unread,
Jan 18, 2000, 3:00:00 AM1/18/00
to
In article <85vvi4$dqe$1...@news.nwn.de>,

Rainer Etterling <r.ett...@nwn.de> wrote:
>
>Wo bleiben die Antworten der (nicht ihre kommerziellen Interessen in den
>Vordergrund stellenden) Fachleute?

Das Problem dabei ist aber, dass es diese Art von Fachleuten (also Leute,
die sehr viel Zeit und Geld haben und alle verfuegbaren Programme wochen-
lang auf Herz und Nieren testen koennen) nicht in ausreichender Anzahl
zu geben scheint. Die meisten von uns verwenden ja wahrscheinlich die
verfuegbare Freizeit fuer die *Genealogie*, und nicht fuer das Testen von
Genealogie-Software.

Man schaut sich halt um und entscheidet sich irgendwann fuer ein bestimmtes
Programm, und dabei bleibt man dann auch, wenn sich nicht entscheidende
Schwaechen herausstellen. Ich benutze z.B. das englischsprachige "Legacy
Family Tree" und bin damit recht zufrieden, auch wenn sich nach laengerem
Gebrauch einige Schwachpunkte herauskristallisiert haben. Ich koennte
mich nun nach einem Programm umsehen, dass diese Schwaechen nicht hat,
aber auch da wuerden sich nach einiger Zeit sicher (andere) Schwachpunkte
herausstellen. Und die Zeit verwende ich lieber fuer etwas besseres, kann
aber aus diesem Grund "mein" Programm eigentlich nicht mit anderen
vergleichen. Anderen wird es genauso gehen, so dass es ziemlich schwierig
ist, "Einsteigern" sinnvolle Empfehlungen zu geben.

-- Dave


Wolfgang Tennigkeit

unread,
Jan 18, 2000, 3:00:00 AM1/18/00
to

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Rainer Etterling <r.ett...@nwn.de>
An: <GEN-...@rootsweb.com>
Gesendet: Montag, 17. Januar 2000 21:54
Betreff: Re: Welches Ahnenforschungsprogramm?

> > Programme, die dies nicht leisten bzw. dem Anwender nicht
> > ein strikt quellenbezogenes Arbeiten nahebringen, sind
> > auch fuer den Anfaenger oder Laien nicht zu empfehlen.
> >
> > Helge Robitzsch
>
> Dieser Einschätzung stimme ich, mit gewissen Einschränkungen, zu.
> Ich würde allerdings schon einen Unterschied machen, ob jemand sich
> hobbymäßig für seine Vorfahren interessiert oder ob jemand
> wissenschaftlich fundierte Dukumentation betreiben will. Das ist ja dann
> letzlich auch eine Frage der Kosten für entsprechende Programme.

Ich betreibe unser "Hobby" erst seit acht Jahren. In dieser Zeit haben sich
etwa 150 genealogische Bücher über Tausend Microfiches 10 Microfilme 50 DIN
A4-Ordner mit Kopien von Kirchenbüchern bzw. Standesamtsunterlagen usw.
angesammelt.
Ich kann also meine Daten immer wieder nachschlagen.
Aber wo um Gottes Willen soll ich sie finden ohne detaillierte
Quellenangabe?
Wer unser "Hobby" zum Vorzeigen von 50 Ahnen pflegt, der mag mit einem
Programm in der 50.-DM-Klasse bedient sein.
Viele Jahre Arbeit, mit unter Jahrzehnte (ob Hobbymäßig oder
wissenschaftlich fundiert) in eine Sache investieren ohne "Provi-Programm"
halte ich Leichtsinn.
Im Grunde arbeiten wir doch alle miteinander an wissenschaftlich fundierte
Dukumentationen.
alsdann, Wolfgang

Karsten Rudorf

unread,
Jan 18, 2000, 3:00:00 AM1/18/00
to Rainer Etterling
Hallo!

Der ComputerBild Test ist "nonsens" gewesen. Da stimme ich zu.
Programme gibt es Massenweise. Gute Programme leider wenig.
Sicherlich ist das auch eine Preisfrage.
Ich als Autor von "Ahnenforschung mit RS-AHNEN", auch unter
"Ahnenforschung" von MitCom GmbH (8. Platz im Test) bekannt, kann
ein Lied davon singen.
Ist das Programm zu teuer will es keiner mehr haben. Die billigen
Programme sind meißt schon "stein-alt". Mein Programm wird immer
noch in der Version v1.16 vertrieben, obwohl mitlerweile die
Version v1.18 aktuell ist und der Vertriebspartner die Version v1.17e
besitzt.
Ich schreibe das Programm in meiner Freizeit, nach meinen Bedürfnissen
als Hobby-Genealoge. Für meine Zwecke reicht es, wenn nicht erweitere
ich es und reiche die aktuelle Version meinen Anwendern weiter.
Bei einem Update-Preis von 10,- DM (2x pro Jahr) ist das keine
Geldschneiderei. Damit werden nicht mal die Strom- und eMeilkosten
abgedeckt.

Fazit: Man sollte mehrere Programme testen und dann, das für "SICH" am
einfachsten und zweckmäßigsten Programm auswählen

http://home.t-online.de/home/karstenrudorf/

Gruß
Karsten Rudorf

Rainer Etterling schrieb:


>
> Helge.Robitzsch <hr...@math.uni-goettingen.de> schrieb in im
> Newsbeitrag: 388303...@math.uni-goettingen.de...
> > Rainer Etterling wrote:
> > > Bei einem Test der Computer-Bild in Heft 16/99 vom August letzten
> Jahres
> > > hat dieses Programm als Testsieger abgeschnitten (Testergebnis: gut,
> > > Preis/Leistungsverhältnis: sehr gut) und war dort mit einem Preis
> von
> > > 10,--DM angegeben.
> >
> > Diesen "Test" sollte man keinesfalls als Basis
> > fuer eine Programmauswahl verwenden. Die Tester
> > hatten offenbar wenig oder keine Ahnung von
> > Genealogie. Man erkennt das u.a. daran, dass die
> > Faehigkeiten der Programme, zu den Daten detaillierte
> > Quellenangaben zu speichern, bei der Bewertung
> > ueberhaupt nicht beachtet wurden.
>
> Erläuterungen gelöscht
>

> > Programme, die dies nicht leisten bzw. dem Anwender nicht
> > ein strikt quellenbezogenes Arbeiten nahebringen, sind
> > auch fuer den Anfaenger oder Laien nicht zu empfehlen.
> >
> > Helge Robitzsch
>
> Dieser Einschätzung stimme ich, mit gewissen Einschränkungen, zu.
> Ich würde allerdings schon einen Unterschied machen, ob jemand sich
> hobbymäßig für seine Vorfahren interessiert oder ob jemand
> wissenschaftlich fundierte Dukumentation betreiben will. Das ist ja dann
> letzlich auch eine Frage der Kosten für entsprechende Programme.
>

> Wichtiger als diese unterschiedliche Bewertung finde ich es allerdings
> den Ausgangspunkt dieses threads nicht aus dem Auge zu verlieren:
>
> TG: Ich benutze bisher Family History (schon ziemlich alt). Welches
> TG: andere Ahnenforschungsprogramm kann man denn empfehlen (es
> TG: sollte vor allem nicht TG: zu teuer sein)?
>
> Das war die ursprünglich gestellte Frage.
>
> Eine Antwort darauf hier in dieser newsgroup in Form einer fundierten
> Empfehlung wäre sicherlich nicht nur für den Fragesteller interessant.
> Mit der Auflistung der an ein gutes Programm zu stellenden Anforderungen
> scheint mir hier nicht viel geholfen zu sein.
>

> Wo bleiben die Antworten der (nicht ihre kommerziellen Interessen in den
> Vordergrund stellenden) Fachleute?
>

> Rainer

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