Ich stelle diese Frage mal auf Deutsch, da zu ihrer Beantwortung
Kenntnisse dieser Sprache zwingend erfordelrich sind.
Also, keine Diskussion darüber, dass Englisch für Ausländer leichter zu
lernen ist, dass es international verbreiteter ist, dass es auch kürzer
ist.
Aber ist es schöner als Deutsch?
Das ist die Frage, die ich stellen wollte, und ich freue mich schon auf
die Antworten.
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Before you buy.
lang_lebe...@my-deja.com wrote:
> Also, keine Diskussion darüber, dass Englisch für Ausländer leichter zu
> lernen ist, dass es international verbreiteter ist, dass es auch kürzer
> ist.
>
> Aber ist es schöner als Deutsch?
Nö.
Martin
\\|//
(o o)
-----oOOo-(_)-oOOo--------
Martin Bitter
u4...@abdn.ac.uk
mbi...@mozartmail.com
--------------------------
No, English is not more beautiful than German. But,usefulness,
not beauty, is the basic reason for any language. The most
beautiful language? I would say Chinese, specifically Cantonese.
GFH
Ja. Es klingt nicht so streng. Es gibt viele Englische Ausdruecke, die
man ueberhaupt nicht in's Deutsche uebersetzen kann, weil sie dann
keinen Sinn machen wuerden.
Delila
Ja, "fast." Englisch ist meine Muttersprache, aber ich finde Deutsch viel
schöner. Und ich habe auch beobachtet, dass fast Jede Person betrachtet ihre
eigene Muttersprache als die schwerste zu lernen. Das habe ich zuerst
wahrgenommen als ich hier gelesen habe, dass die meisten Deutschen glauben
Deutsch die unter die schwersten Sprachen zu sein...
>Also, keine Diskussion darüber, dass Englisch für Ausländer leichter zu
>lernen ist, dass es international verbreiteter ist, dass es auch kürzer
>ist.
>
>Aber ist es schöner als Deutsch?
Etwas weniger kantig und deshalb etwas eleganter.
Dafür ist Deutsch logischer und präziser. Nicht umsonst war es noch
vor hundert Jahren _die_ Sprache der Wissenschaft.
Allerdings hat sich mal ein Engländer in einer Astronomiezeitschrift
darüber beschwert, daß man das "wundervolle Deutsch" der Zeit Karl
Schwarzschilds (neunzehntes Jahrhundert) heute nicht mehr lesen bzw.
schreiben würde. Dem ging es wohl wieder um den Klang, nicht die Prä-
zision.
MfG,
F^2
> Etwas weniger kantig und deshalb etwas eleganter.
>
> Dafür ist Deutsch logischer und präziser. Nicht umsonst war es noch
> vor hundert Jahren _die_ Sprache der Wissenschaft.
>
> Allerdings hat sich mal ein Engländer in einer Astronomiezeitschrift
> darüber beschwert, daß man das "wundervolle Deutsch" der Zeit Karl
> Schwarzschilds (neunzehntes Jahrhundert) heute nicht mehr lesen bzw.
> schreiben würde. Dem ging es wohl wieder um den Klang, nicht die Prä-
> zision.
--------------------------------------------------
Hi Frank,
Niemand wird der Uberlegenheit der deutschen Sprache auf dem Gebiet der
Wissenschaft widersprechen. Aber was wuerden Sie zu manchen Deutschen sagen,
die behaupten (ich habe es selbst gehoert), dass die deutsche Sprache
"maennlich" sei.
Meinen sie damit dass die deutsche Sprache mehr den militaerischen
Angelegenheiten angemessen sei als dem Schreiben der feinfuehligen Sachen,
wie Gedichten ? Klingt dass Ihnen aber wie ein Kompliment was die deutsche
Sprache betrifft ?
Nun erwaehne ich das auch nicht weil ich ihrer Ansicht teile. Ich moechte
nur wissen wollen ob das Wort "maennlich", hinsichtlich des vorliegenden
Themas, von den Deutschen im allgemeinen ueberhaupt
als "schoen" interpretiert werden koennte, weil die Deutschen, die ihre
Muttersprache mit so einem Wort
bezeichnen, schienen mir auch darauf ziemlich stolz zu sein.
John Mukherjee
"J. D. Mukherjee" wrote:
> Niemand wird der Uberlegenheit der deutschen Sprache auf dem Gebiet der
> Wissenschaft widersprechen. Aber was wuerden Sie zu manchen Deutschen sagen,
> die behaupten (ich habe es selbst gehoert), dass die deutsche Sprache
> "maennlich" sei.
Das hat man mir in San Francisco auch erzählt (es war aber kein
Deutscher):
"Ooooooo .... you're from Germany!!!! The German language sounds so, so
... *butch*!!!!"
:-)
>> Also, keine Diskussion darüber, dass Englisch für Ausländer
>> leichter zu lernen ist, dass es international verbreiteter
>> ist, dass es auch kürzer ist.
>>
>> Aber ist es schöner als Deutsch?
>
> Ja. Es klingt nicht so streng. Es gibt viele Englische
> Ausdruecke, die man ueberhaupt nicht in's Deutsche uebersetzen
> kann, weil sie dann keinen Sinn machen wuerden.
Und umgekehrt. Z.B. zwei CD's von Rammstein heißen ``Herzeleid''
bzw. ``Sehnsucht'' :-) Allein schon diese Titel sind völlig
unübersetzbar, ganz zu schweigen vom Rest der Texte. Wenn man
sich englische Übersetzungen deutscher Prosa oder deutsche
Übersetzungen englischer Prosa ansieht, wird einem schlecht. Die
beiden Sprachen scheinen vollkommen inkompatibel zu sein.
Deutsch/Russisch kann man hingegen viel besser übertragen.
--
Nils Goesche
Ask not for whom the <CONTROL-G> tolls.
Am Tue, 10 Oct 2000 11:50:24 GMT hat lang_lebe...@my-deja.com
in
soc.culture.german Folgendes geschrieben:
> Mahlzeit!
>
> Ich stelle diese Frage mal auf Deutsch, da zu ihrer Beantwortung
> Kenntnisse dieser Sprache zwingend erfordelrich sind.
>
> Also, keine Diskussion darüber, dass Englisch für Ausländer leichter zu
> lernen ist, dass es international verbreiteter ist, dass es auch kürzer
> ist.
>
> Aber ist es schöner als Deutsch?
>
> Das ist die Frage, die ich stellen wollte, und ich freue mich schon auf
> die Antworten.
Was heißt schön? Wenn Du *nur* klangvoll meinst, kann man imo weder
Englisch noch Deutsch als besonders schön bezeichnen.
Um nur Deutschland und Großbritannien zu vergliechen: beide Sprachen
können ähnlich überheblich und nasal klingen (gerade bei affektiertem
Hochdeutsch bzw. "Queen's English"), melodisch, also doch klangvoll
(wie beim fränkischen bzw. Südwalesischen Dialekt), "savvy"
(Kohlenpott-Platt bzw. Londoner Dialekt), gemütlich (schwäbisch bzw.
Midlands-Dialekt), lebhaft (Sächsisch bzw. Geordie). Englisch hat
viele kurze Begriffe, die es im Deutschen einfach nicht gibt, ist also
in mancherlei Hinsicht "griffiger"; andererseits kann man im Deutschen
Abstrakte Ideen, für die es keine fertigen Begriffe gibt, viel
schneller und genauer in Worte fassen.
Ich spinne hier mal ein bisschen rum: wenn man mal die zwei Sprachen
mit einem Kinderbaukasten vergleicht, hat Englisch viele bunte und
nützliche Fertigteile, aber nicht genug normale Bausteine, die doppelt
und dreifach belegt werden müssen; Deutsch hingegen hat normale
Bausteine in allen möglichen Ausführungen, man vermisst aber die
Spezialteile, die man schnell und mit großer Wirkung einbauen kann.
Natürlich alles nur imo.
--
Dave
Dave Blair
Halle/Saale, EU
>Und ich habe auch beobachtet, dass fast Jede Person betrachtet ihre
>eigene Muttersprache als die schwerste zu lernen. Das habe ich zuerst
>wahrgenommen als ich hier gelesen habe, dass die meisten Deutschen glauben
>Deutsch die unter die schwersten Sprachen zu sein...
Deutsch gilt international als schwer, vermutlich deshalb, weil man,
anders als im Englischen, zwischen männlich, weiblich und sächlich
unterscheiden muß. Daß die Sprache, verglichen mit denen (zumindest
teilweise) romanischen Ursprungs, etwas härter in der Aussprache ist,
verwirrt Engländer, Franzosen, Spanier etc. noch weiter.
In dieses Schema paßt, daß das sehr harte Russisch als noch schwerer
gilt.
F^2
>"Frank Feger" <fr...@astro1.physik.uni-siegen.de> wrote :
>> Dafür ist Deutsch logischer und präziser. Nicht umsonst war es noch
>> vor hundert Jahren _die_ Sprache der Wissenschaft.
>
>> <snipped by F^2>
>
> Hi Frank,
>
>Niemand wird der Uberlegenheit der deutschen Sprache auf dem Gebiet der
>Wissenschaft widersprechen. Aber was wuerden Sie zu manchen Deutschen sagen,
>die behaupten (ich habe es selbst gehoert), dass die deutsche Sprache
>"maennlich" sei.
Noch nie gehoert, koennte aber auf "kantig" zurueckgehen.
>Meinen sie damit dass die deutsche Sprache mehr den militaerischen
>Angelegenheiten angemessen sei als dem Schreiben der feinfuehligen Sachen,
>wie Gedichten ?
Was die entsprechenden Leute damit meinen, weiss ich nicht, wenn ja,
dann teile ich diese Meinung nicht - es gab und gibt viele deutsch-
sprachige Dichter. Fuer das Militaer ist das harte Deutsch aber zwei-
fellos gut geeignet.
>Klingt dass Ihnen aber wie ein Kompliment was die deutsche
>Sprache betrifft ?
Nein - haengt aber von der Auffassung ab. Wenn man damit meint, dass
Deutsch Ecken und Kanten hat, statt glattgebuegelt daherzukommen,
dann waere es ein Kompliment.
>Nun erwaehne ich das auch nicht weil ich ihrer Ansicht teile. Ich moechte
>nur wissen wollen ob das Wort "maennlich", hinsichtlich des vorliegenden
>Themas, von den Deutschen im allgemeinen ueberhaupt
>als "schoen" interpretiert werden koennte, weil die Deutschen, die ihre
>Muttersprache mit so einem Wort
>bezeichnen, schienen mir auch darauf ziemlich stolz zu sein.
Wenn mir denn klar waere, was die Leute damit nun meinen ...
Gruesse an die kanadische Kueste!
F^2
Die Schönheit einer Sprache hängt meiner Ansicht nach immer von der
Begabung des Benutzers ab.
Was einer der Gründe ist, warum ich versuche, alle Texte wenn möglich in
der Originalsprache zu lesen. Bei einer Übersetzung geht so gut wie
immer etwas verloren - wenn der Übersetzer es tatsächlich schaffen
würde, die Übersetzung so gut wie das Original zu machen, dann sollte er
lieber eigene Bücher schreiben...
Der Typ, der die deutsche Übersetzung von "Futurama" verbrochen hat,
sollte allerdings geteert und gefedert werden...
- Juergen Hubert
anker...@my-deja.com wrote:
> In article <8ruvpv$s1u$1...@nnrp1.deja.com>,
> lang_lebe...@my-deja.com wrote:
> > Ich stelle diese Frage mal auf Deutsch, da zu ihrer Beantwortung
> > Kenntnisse dieser Sprache zwingend erfordelrich sind.
> >
> > Also, keine Diskussion darüber, dass Englisch für Ausländer leichter
> zu
> > lernen ist, dass es international verbreiteter ist, dass es auch
> kürzer
> > ist.
> >
> > Aber ist es schöner als Deutsch?
> >
> > Das ist die Frage, die ich stellen wollte, und ich freue mich schon
> auf
> > die Antworten.
>
mkhan wrote:
> "J. D. Mukherjee" wrote:
>
> > Niemand wird der Uberlegenheit der deutschen Sprache auf dem Gebiet der
> > Wissenschaft widersprechen. Aber was wuerden Sie zu manchen Deutschen sagen,
> > die behaupten (ich habe es selbst gehoert), dass die deutsche Sprache
> > "maennlich" sei.
>
> Das hat man mir in San Francisco auch erzählt (es war aber kein
> Deutscher):
>
> "Ooooooo .... you're from Germany!!!! The German language sounds so, so
> ... *butch*!!!!"
>
> :-)
yes it sounds very harsh and as one person put it "sharp edged".
it seems it is spoken entirely in the mouth, i.e. none of the sounds
are formed in the nose or throat. this makes it sound more
divorced from deeper feelings and emotions, since it is divorced
from deeper passages in the physical body. this would be consistent
with the theses presented in this thread that german is a masculine language,
and a language of science and precision (i.e. an intellectual language
if you will), vs. a feminine language such as french which would be
spoken more from emotion, from the body (nose and throat), and
more suited to poetry and love.
i believe language is more powerful and essential than most of us
realize. it is sort of like air, you never really notice how critical
and influential it is until it is gone, as long as it's there you don't
even notice it. language can influence the way our brain functions,
in two respects: first, since it seems most of us think in language,
our language defines the parameters of thought, serving as our
very repertoire of conceptual devices, thereby simultaneosly
facilitating and limiting the range of thought. secondly, the
way the language sounds and more precisely the way we
produce those sounds using our body i think serves to either
emphasize or diminish various aspects of consciousness,
e.g. german language emphasizes intellect (and therefore
necessarily de-emphasizes emotion) and french emphasizes
emotion and thus must deemphasize intellect. i think these
two factors can profoundly influence our conscious experience,
and in that way our mother tounge plays a substantial role
in the shaping of the personality.
it is no accident that some of the most brilliant and cerebral
scientists, mathemeticians and philosophers spoke german
as their native language Einstein, Kant, Jung, Freud, (help me,
I'm sure there are plenty others). In fact Kant is the most
cerebral/intellectual/analytical philosopher who ever lived
and Einstien the most cerebral/intellectual/analytical scientist
who ever lived. I am suggesting that their
native language may very well have helped facilitate the
functioning of their brains on more intellecutal, analytical
levels, that perhaps they would not have been so successful
as innovative thinkers if they'd had a different native language,
on the other hand they may have been less fluent with their
emotions than if they had spoken french or italian natively.
to put it less long-windedly: perhaps latin is the language
of the right brain and german is the language of the left
brain?
i myself speak English, a germanic language, as my native
language, and German as a second language. i also find
that my intellect is my single strongest and most developed
trait, even to a fault (as you may have already concluded
yourself).
given all this, i think it would greatly benefit a child to
speak both a latin as well as a germanic language natively,
thereby balancing the two hemispheres of the brain,
providing a richer conceptual and emotional framework,
a more fluent self-expression capability, and a deeper
grasp of both languages.
Of course French, Italian, Spanish, Rumanian, and so on were derived from
Latin. But, aside from the general pronunciation of the vowels, we really
know nothing about the flavor of the Latin language as it was spoken by the
ancients. Latin as used (or formerly used) by the Catholic Church is fairly
dry sounding, and lacks the emotional color of Italian. As a very logical,
consistent, and beautifully inflected language, I would think that Latin as
we know it today would fall more into the intellectual camp. So rather than
recommending Latin, it might make more sense to recommend one of the
so-called modern Romance languages (no pun intended).
Robert.
Yes, I think German is a pleasure to read but not too pleasant to
listen to.
this makes it sound more
> divorced from deeper feelings and emotions, since it is divorced
> from deeper passages in the physical body. this would be consistent
> with the theses presented in this thread that german is a masculine
language,
> and a language of science and precision (i.e. an intellectual language
> if you will), vs. a feminine language such as french which would be
> spoken more from emotion, from the body (nose and throat), and
> more suited to poetry and love.
>
>
> it is no accident that some of the most brilliant and cerebral
> scientists, mathemeticians and philosophers spoke german
> as their native language Einstein, Kant, Jung, Freud, (help me,
> I'm sure there are plenty others). In fact Kant is the most
> cerebral/intellectual/analytical philosopher who ever lived
> and Einstien the most cerebral/intellectual/analytical scientist
> who ever lived. I am suggesting that their
> native language may very well have helped facilitate the
> functioning of their brains on more intellecutal, analytical
> levels, that perhaps they would not have been so successful
> as innovative thinkers if they'd had a different native language,
> on the other hand they may have been less fluent with their
> emotions than if they had spoken french or italian natively.
>
However, I think your claims about the intellectual/emotional effects
of language to be sweeping and unsupported. A perusal of the history
of mathematics, for instance, shows that the center of innovation has
shifted through the centuries among many places in the world
(including 'emotional' France). If you find Germans to be more
productive in scientific/intellectual matters, it is probably due to
other cultural factors such as their historic approach to education
rather than to language. How would you explain their contribution to
music - seems emotions are a significant component here?
Regards
David
German has its moments. Consider Mozart's Die Zauberflöte.
There is a lot of very fine German poetry. (An inflected
language makes poetry a lot easier.) German is not limited
to political speeches.
Parisi & Watson wrote:
> Chris Schefler wrote in message <39EE91E1...@earthlink.net>...
> [...]
> >given all this, i think it would greatly benefit a child to
> >speak both a latin as well as a germanic language natively,
> >thereby balancing the two hemispheres of the brain,
> >providing a richer conceptual and emotional framework,
> >a more fluent self-expression capability, and a deeper
> >grasp of both languages.
>
> Of course French, Italian, Spanish, Rumanian, and so on were derived from
> Latin. But, aside from the general pronunciation of the vowels, we really
> know nothing about the flavor of the Latin language as it was spoken by the
> ancients. Latin as used (or formerly used) by the Catholic Church is fairly
> dry sounding, and lacks the emotional color of Italian. As a very logical,
> consistent, and beautifully inflected language, I would think that Latin as
> we know it today would fall more into the intellectual camp. So rather than
> recommending Latin, it might make more sense to recommend one of the
> so-called modern Romance languages (no pun intended).
Thanks, that's what I intended, not literally latin but a language based on it.
I forgot they were called "Romance" languages. Supports my theory even
more. :-)
>
>
> Robert.
David Sophus wrote:
> In article <39EE91E1...@earthlink.net>,
> Chris Schefler <an...@earthlink.net> wrote:
> >
> >
> >
> > yes it sounds very harsh and as one person put it "sharp edged".
> > it seems it is spoken entirely in the mouth, i.e. none of the sounds
> > are formed in the nose or throat.
>
> Yes, I think German is a pleasure to read but not too pleasant to
> listen to.
>
> this makes it sound more
> > divorced from deeper feelings and emotions, since it is divorced
> > from deeper passages in the physical body. this would be consistent
> > with the theses presented in this thread that german is a masculine
> language,
> > and a language of science and precision (i.e. an intellectual language
> > if you will), vs. a feminine language such as french which would be
> > spoken more from emotion, from the body (nose and throat), and
> > more suited to poetry and love.
> >
>
> >
> > it is no accident that some of the most brilliant and cerebral
> > scientists, mathemeticians and philosophers spoke german
> > as their native language Einstein, Kant, Jung, Freud, (help me,
> > I'm sure there are plenty others). In fact Kant is the most
> > cerebral/intellectual/analytical philosopher who ever lived
> > and Einstien the most cerebral/intellectual/analytical scientist
> > who ever lived. I am suggesting that their
> > native language may very well have helped facilitate the
> > functioning of their brains on more intellecutal, analytical
> > levels, that perhaps they would not have been so successful
> > as innovative thinkers if they'd had a different native language,
> > on the other hand they may have been less fluent with their
> > emotions than if they had spoken french or italian natively.
> >
>
> However, I think your claims about the intellectual/emotional effects
> of language to be sweeping and unsupported. A perusal of the history
> of mathematics, for instance, shows that the center of innovation has
> shifted through the centuries among many places in the world
> (including 'emotional' France). If you find Germans to be more
> productive in scientific/intellectual matters, it is probably due to
> other cultural factors such as their historic approach to education
> rather than to language. How would you explain their contribution to
> music - seems emotions are a significant component here?
The great German speaking composers composed extremely
complex multi-part scores (symphonies, etc.) quite an intellectual feat.
Perhaps that's why they were geniuses--they possessed such
emotional depth and range and the German intellect to express
them musically.
Perhaps also they became musicians precisely because
of the inability to express emotion in their native language, and/or
the lack of "musicality" in German.
>
>
> Regards
> David
> Delila <bre...@rcn.com> writes:
> > Ja. Es klingt nicht so streng. Es gibt viele Englische
> > Ausdruecke, die man ueberhaupt nicht in's Deutsche uebersetzen
> > kann, weil sie dann keinen Sinn machen wuerden.
>
> Und umgekehrt. Z.B. zwei CD's von Rammstein heißen ``Herzeleid''
> bzw. ``Sehnsucht'' :-) Allein schon diese Titel sind völlig
> unübersetzbar, ganz zu schweigen vom Rest der Texte. Wenn man
> sich englische Übersetzungen deutscher Prosa oder deutsche
> Übersetzungen englischer Prosa ansieht, wird einem schlecht. Die
> beiden Sprachen scheinen vollkommen inkompatibel zu sein.
> Deutsch/Russisch kann man hingegen viel besser übertragen.
> --
> Nils Goesche
> Ask not for whom the <CONTROL-G> tolls.
Und dann sind da Schwerwoerter :) "Daemlicher Armleuchter" <g>, z.b.
What did you call me? Umm, a damned candelabra :)
--
Derrik