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SEX Drogen Politik

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Achim Scheve

unread,
Dec 7, 1993, 5:04:00 AM12/7/93
to
Hallo!
Manchmal ist nicht entscheidend, was in der Zeitung steht, sondern
was nicht in der Zeitung steht....
Helmut Diegel CDU-Landtagsabgeordneter aus Hagen wurde in der
Oeffentlichkeit rehabilitiert.
Ihm war vorgeworfen worden mit einer 16-jaehrigen Prostituierten
im Auto von einer Zivilstreife erwischt worden zu sein und auf der
Polizeiwache richtig Rabatz gemacht zu haben.
In Wirklichkeit war es etwas anderes:
Bei der Parkplatzsuche sei ihm ein junges Maedchen auf sein Auto
zugelaufen. Das Maedchen habe geweint und erzaehlt es sei von einem
Tuerken ueberfallen und vergewaltigt worden.
Diegel wollte die junge Frau zur Polizei bringen, wurde aber dann
von der Streife angehalten....
Aus den Akten geht hervor, dass die 16 jaehrige Prostituierte
Jenny R. am Nachmittag des 3. November mit einem tuerkischen
Arbeiter in dessen Auto Geschlechtsverkehr hatte. Jenny R. in einer
Befragung durch eine Jugendrichterin: Ich hatte franzoesisch
vereinbart. Doch dann hat er sich auf mich draufgelegt und mich
vergewaltigt, obwohl ich das nicht wollte.
Direkt im Anschluss an das Geschehen wurden die Prostituierte
und der Tuerke von einer Polizeistreife kontrolliert.
Anschliessend, so die Rauschgiftsuechtige Jenny R., sei sie in die
City gegangen und habe insgesamt zehn Tabletten der starken
Betaeubungsmittel Rohypnol und Medinox geschluckt. Danach habe
sie sich "einen Schuss" Heroin gesetzt. An weitere Vorgaenge koenne
sie sich nicht mehr erinnern.
Allein aus Zeitgruenden kann also kein Geschlechtsverkehr
stattgefunden haben....

Anmerkungen:
1.)Wenn der Abgeordnete an dem heulenden Maedchen vorbeigefahren
waere, so waere dies in Deutschland ein Ruecktrittsgrund.
(Unterlassene Hilfeleistung ist in Deutschland strafbar....)
2.)Etwa zur selben Zeit verstarb ein CDU-Bundestagsabgeordneter
in einem SEX-Club nahe bei Bonn.
3.)Auch seitdem besuchten hunderte von Personen des oeffentlichen
Lebens einschlaegige Einrichtungen und trafen dort auf dutzende
von Journalisten, die sich dort auch vergnuegten.
Die Presse berichtet nicht ueber das Sexleben von Politikern,
da die Buerger erwarten, dass die Politiker ein solches besitzen
und deswegen Politiker besucht Puff denselben Nachrichtenwert hat
wie Brieftraeger von Hund gebissen.
4.)In diesem Fall wurde in einer Dortmunder Zeitung wohl nur
deswegen darueber berichtet, da der Redakteur, wegen der damaligen
Erpressung "Kohle und Atom" durch die CDU veraergert war....
(Im Normalfall waere selbst ein tatsaechlicher Quickie eines Politikers
mit einer 16-jaehrigen Prostituierten kein Thema gewesen.)

Achim

Martin Emmerich

unread,
Dec 9, 1993, 6:24:42 AM12/9/93
to

>3.)Auch seitdem besuchten hunderte von Personen des oeffentlichen
>Lebens einschlaegige Einrichtungen und trafen dort auf dutzende
>von Journalisten, die sich dort auch vergnuegten.
>Die Presse berichtet nicht ueber das Sexleben von Politikern,
>da die Buerger erwarten, dass die Politiker ein solches besitzen
>und deswegen Politiker besucht Puff denselben Nachrichtenwert hat
>wie Brieftraeger von Hund gebissen.

Oskar Lafontaine, der Ministerpräsident des Saarlandes und
zukünftiger Finanzminister, falls es der SPD gelingt, die Wahlen
zu gewinnen, hat in einem Fernseinterview auf die Frage nach
seinen Hobbys geantwortet: "Fressen, Ficken, Saufen".

--
Martin Emmerich
m...@grmbl.saar.de

0xdeadbeef

Michel Fougeres

unread,
Dec 10, 1993, 11:04:26 PM12/10/93
to
Excerpts from netnews.soc.culture.german: 9-Dec-93 Re: SEX Drogen
Politik by Martin Emme...@grmbl.sa
> Oskar Lafontaine, der Ministerpräsident des Saarlandes und
> zukünftiger Finanzminister, falls es der SPD gelingt, die Wahlen
> zu gewinnen, hat in einem Fernseinterview auf die Frage nach
> seinen Hobbys geantwortet: "Fressen, Ficken, Saufen".
>
> --
> Martin Emmerich
> m...@grmbl.saar.de
>
> 0xdeadbeef

Aber das ist kaum zu glauben. Ich habe geglaubt er sei ein vornehmen Mensch.

=== mf
------------------------------------------------------------------------------
Nichts is den grooten man te klein.

Martin Emmerich

unread,
Dec 12, 1993, 4:52:02 PM12/12/93
to
In <Ih2IP_G00WBMI=l=k...@andrew.cmu.edu> Michel Fougeres <mf...@andrew.cmu.edu> writes:

>Excerpts from netnews.soc.culture.german: 9-Dec-93 Re: SEX Drogen
>Politik by Martin Emme...@grmbl.sa
>> Oskar Lafontaine, der Ministerpräsident des Saarlandes und
>> zukünftiger Finanzminister, falls es der SPD gelingt, die Wahlen
>> zu gewinnen, hat in einem Fernseinterview auf die Frage nach
>> seinen Hobbys geantwortet: "Fressen, Ficken, Saufen".
>

>Aber das ist kaum zu glauben. Ich habe geglaubt er sei ein vornehmen Mensch.

Der? Ha!

Das wirklich Schlimme ist dabei nur, daß das bei einer ganzen
Reihe seiner Wähler groß ankommt, nämlich bei denen, die außer
Fressen, Ficken und Saufen sonst nicht viel im Sinn haben.
"Der ist ja wenigstens ehrlich" heißt es dann. Meiner
Einschätzung nach trifft nichts _weniger_ auf Herrn Lafontaine
zu, als das.

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