10 Populäre Irrtümer bei Online-Sicherheit

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hewe

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Feb 9, 2010, 6:49:00 AM2/9/10
to Senioren-Internet Rödermark
Das Online-Sicherheitsteam der Postbank hat täglich Kontakt mit einer
Vielzahl von Online-Kunden. Wir haben daher - nicht repräsentativ - in
einer Stichprobe erhoben, welche Argumente oder Irrtümer gegen mehr
Sicherheit sprechen. Die Reihenfolge erhebt keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. Wenn Sie sich aber beim Durchlesen dabei ertappen,
dass Sie ähnlich denken, dann sollten Sie sich unsere Tipps dazu
durchlesen.

Wichtig zu wissen:
Wer die Sicherheitshinweise der Postbank beachtet, ist geschützt. Dazu
gehören die Verwendung eines aktualisierten Virenscanners und einer
Firewall sowie das regelmäßige Update des Betriebssystems.
Bei Fragen steht die Postbank unter 0800 / 100 89 06 gerne zur
Verfügung.

1. Platz Beim Online-Banking mache ich nur kleine Überweisungen, -
falls die in fremde Hände fallen, kann ich den Verlust verschmerzen.
Daher brauche ich mich nicht um Online-Sicherheit kümmern.

Irrtum:
Betrüger haben es nicht auf kleine Überweisungen, sondern auf den
kompletten Zugang zu Ihrem Bankkonto abgesehen. Während Sie eine
vermeintlich kleine Überweisung vornehmen, könnte ein Schadprogramm
auf Ihrem ungeschützten Rechner die Daten abändern und einen größeren
Betrag an einen MIttelsmann überweisen.

Tipp:
Ein aktualisierter Virenscanner bemerkt ein Schadprogramm und
verhindert, dessen Einnistung auf dem Rechner.
Außerdem hilft die kostenlose, mobileTAN der Postbank. Denn die SMS
wird auf das Handy getrennt vom PC gesendet. In der SMS werden die
Empfängerkontonummer und der Betrag übermittelt, die bei der Postbank
vorliegen. Diese müssen Sie mit Ihren Überweisungsdaten abgleichen. So
erkennen Sie, ob die Überweisung manipuliert wurden und müssen
gegebenenfalls den Vorgang abbrechen.

2. Platz Die Updates der Virenscanner bringen nichts, weil es zu
lange dauert, bis die Hersteller reagieren!

Irrtum:
Die Hersteller analysieren rund um die Uhr die aktuelle Bedrohungslage
und entwickeln umgehend Gegenmaßnahmen. Man darf nicht vergessen, dass
die Hersteller untereinander im Wettbewerb um den Kunden stehen, der
das beste Antivirenprogramm kaufen möchte.

Tipp:
Regelmäßig vergleichen Computerzeitungen wie CHIP, Computerbild oder
c't die Erkennungsrate von neuen, noch unbekannten Computerviren durch
die Software.

3. Platz Ich lasse mich doch nicht bange machen! Wenn ich
Auffälligkeiten an meinem PC feststelle, werde ich mich kümmern.

Irrtum:
Viele Schadprogramme sind heute so gut programmiert, dass man als
Anwender erst einmal nichts bemerkt. Und wenn Ihnen etwas auffällt,
ist es schon zu spät.

Tipp:
Wenn Sie regelmäßig Virenscanner, Firewall und Betriebssystem updaten,
ist Ihr PC geschützt.

4. Platz Jetzt gerade muss ich schnell im Internet arbeiten, ich habe
keine Zeit für eine Aktualisierung des Virenscanners oder des
Betriebssystems! Das mache ich später.

Irrtum:
Diese Zeit müssen Sie sich nehmen, denn täglich werden neue Viren und
Trojaner entdeckt. Damit diese keine Chance haben, Ihren Rechner zu
verseuchen, müssen Sie jedes Update einspielen.

Tipp:
Viele Programme lassen sich so einstellen, dass sie selbstständig im
Hintergrund nach Updates suchen und diese auch herunterladen. Nur die
Bestätigung zur Installation müssen Sie noch selbst geben, das darf
kein Programm selbst vornehmen.

5. Platz Ein Komplett-Scan meines Rechners dauert mir zu lange. Die
Stunden habe ich einfach nicht. Und parallel laufen lassen geht auch
nicht, weil dann der Rechner zu langsam wird.

Irrtum:
Die Zeit für einen Komplett-Scan müssen Sie von Zeit zu Zeit
einplanen. Nur so haben Sie die Gewissheit, dass Ihr System sauber
ist.

Tipp:
Lassen Sie doch den Rechner überprüfen, während Sie zum Beispiel am
Samstag einkaufen gehen. Oder der Scan läuft in der Nacht, während Sie
den Rechner nicht benötigen.

6. Platz Ich spare mir die Anti-Virensoftware, das ist nur
Geschäftemacherei.

Irrtum:
Ohne geschützten PC sollten Sie nie ins Internet gehen, dafür lauern
einfach zu viele Gefahren. Tests in Computerzeitungen zeigen immer
wieder, wie schnell ein ungeschützter Rechner im Internet verseucht
wird. Beim Online-Banking gehört es außerdem zu Ihren
Sorgfaltspflichten, einen aktualisierten Virenscanner und eine
Firewall einzusetzen und das Betriebssystem regelmäßig upzudaten.

Tipp:
Es gibt auch kostenlose Versionen von Anti-Virensoftware, die schon
gute Ergebnisse liefert. Mehr dazu auf den Sicherheitsseiten des BSI

7. Platz Ich arbeite mit einem MAC- oder Linux-Betriebssystem. Da
brauche ich weder Virenscanner noch Firewall, da gibt es keine
Bedrohungen.

Irrtum:
Zwar stimmt es, dass die meiste Schadsoftware für Windows geschrieben
wird. Aber die Betrüger schlafen nicht. Und so tauchen nach und nach
auch die ersten Schadprogramme für MAC und Linux auf.

Tipp:
Auch für die "exotischen" Betriebssysteme gibt es Virenscanner und
Firewall. Auch bieten die Hersteller Update des Betriebssystems an.
Außerdem wird bei den Sorgfaltspflichten in den Besonderen Bedingungen
für das Online-Banking nicht zwischen Betriebssystemen unterschieden.

8. Platz Die Antiviren-Software kann nur erkennen, was schon im Umlauf
ist. Und dann ist es eh zu spät.

Irrtum:
Neben einem umfangreichen Verzeichnis aller bisher aufgetauchten
Schadprogramme enthalten alle Programme auch Erkennungsmuster. So kann
das Programm beurteilen, ob sich der PC auffällig verhält, ein
Programm korrekt arbeitet oder der Verdacht auf Infizierung besteht.
Noch bevor ein Labor die Programme analysiert hat, kann so vorgebeugt
werden.

Tipp:
Auch diese Leistungsfähigkeit der Programme wird regelmäßig in
Computerzeitschriften getestet.

9. Platz Ich nutze ja nur noch die mobileTAN der Postbank, die ja
kostenlos ist. Da kann ich erkennen, wenn mein Rechner verseucht ist.
Daher spare ich mir die Software und die Updates.

Irrtum:
Zwar sind Sie grundsätzlich durch die mobileTAN in der Lage, eine
Manipulation der Überweisung vor Freigabe zu erkennen und
gegebenenfalls abzubrechen.
Wir raten Ihnen aber dringend dazu, dennoch einen Virenscanner und
eine Firewall einzusetzen und das Betriebssystem immer auf dem
neuesten Stand zu halten. Schließlich haben es die Betrüger auf alle
persönlichen Daten Ihrer Festplatte abgesehen. Beispielsweise auch
Ihre eMail-Zugangsdaten.

Außerdem könnte Ihr PC missbraucht werden für die Verteilung von
Schadsoftware an weitere Rechner. Damit werden Sie unfreiwillig zum
Komplizen der Betrüger.

Tipp:
Es gibt bereits kostenlose Virenscanner, die auch schon ganz
brauchbare Dienste leisten. Mehr dazu auf den Seiten des BSI

10. Platz Meine Antiviren-Software ist zu alt, es gibt keine Updates
mehr. Der Hersteller verlangt, dass ich eine neue Version kaufe. Das
ist mir zu teuer.

Irrtum:
Gerade die Updates machen die Antiviren-Software so wertvoll. Die
Hersteller investieren Zeit und Geld, um die weltweiten Bedrohungen zu
analysieren und Schutzmaßnahmen für den PC zu entwickeln.

Tipp:
Es gibt bereits kostenlose Virenscanner, die auch schon ganz
brauchbare Dienste leisten. Mehr dazu auf den Seiten des BSI

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