Tipps für sicheren Umgang mit dem Netz

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Feb 9, 2010, 1:59:16 AM2/9/10
to Senioren-Internet Rödermark
Tipps für sicheren Umgang mit dem Netz

Frankfurt (apn) • Das Internet eröffnet nicht nur ungezählte
Möglichkeiten, es birgt auch viele Gefahren, die nur schwer zu
erkennen sind. Wer sich beim Surfen sicher fühlt, weil er im
ge¬mütlichen Wohnzimmer sitzt, irrt. Denn wer sich ins Netz begibt;
gibt oft mehr von sich preis, als ihm bewusst ist. Eini¬ge Fragen und
Antworten:

Wer steckt hinter den Gefahren, die im Internet lauern?
Längst sind es nicht mehr halbstarke Computerfreaks, die zum Spaß in
ihren Hinterzimmern Gemeinheiten austüf¬teln, „Wir haben, es mit
global agieren¬den', arbeitsteiligen Organisationen zu tun",
sagt .Matthias Gärtner, Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI). „Sobald eine Sicherheitslücke aufkommt,
wird diese innerhalb eines Tages ausgemacht." So nutzen Kriminelle
'schnell jedes Schlupf¬loch, das ihnen Programme des Internet-Nutzers
bieten.

Wie greifen die Kriminellen am liebsten an?
Derzeit betrachten die BSI-Experten den sogenannten
Identitätsdiebstahl als größtes Problem. Mit Tricks versuchen
Betrüger, an Benutzernamen und 'Pass¬wörter zu gelangen. Wer böse
Absichten hegt, kann auch mit sensiblen Informa¬tionen aus dem
persönlichen Bereich viel Unheil anrichten. Diese können zum Beispiel
in die Hände von Kriminel¬len gelangen, wenn diese in soziale
Netzwerke wie Facebook oder MeinVZ einbrechen.

Was können Fremde mit geklauten Da¬ten anfangen?
Sie können im Namen der Opfer auf¬treten. Mit PIN und TAN eines Online-
Kontos können sie etwa Geld überweisen. Auch Bestellungen auf Kosten
Drit¬ter sind eine gängige Betrugsmethode.

Wie gehen die Täter vor?
Beliebt ist nach wie vor das sogenann¬te Phishing, wie BSI-Experte
Gärtner er¬klärt. Dabei gaukeln die Täter dem Op¬fer zum Beispiel vor,
dass er sich auf der Homepage seiner Bank befindet. Wenn er dann
Passwort und Transaktionsnum¬mer eingibt, gelangen diese in die Hän¬de
der Gauner. Wer ein sogenanntes Botnetz einrichtet, kapert mit Hilfe
von Spionageprogrammen (Trojanern) frem¬de Rechner und steuert diese
fern. So lassen sich zum Beispiel ungewünschte Werbemails (Spam)
verbreiten oder durch massenhafte Anfragen ganze In¬ternetseiten
lahmlegen (Denial-of-Service-Attacke).

In welcher Größenordnung muss man sich die Internetkriminalität
vorstellen?
Gesicherte Zahlen sind kaum zu fin¬den. Das BSI schätzt, dass
mittlerweile mehr als 95 Prozent des weltweiten E-Mail-Verkehrs aus
Spam besteht. Gewiss ist, dass unerwünschte Mails und
Internetkriminalität mittlerweile einen hohen Milliardenbetrag kosten.
Sicher¬heitsvorkehrungen, entgangene Arbeits¬zeit und Betrugsschäden
kommen dabei zusammen.

Wie kann man sich schützen?
Gärtner rät zu regelmäßigen Updates, Firewalls und Virenprogrammen.
Vor al¬lem aber sollten die Internetnutzer ge¬sunden Menschenverstand
walten las¬sen. „Man würde ja auch nicht mit einer prall gefüllten
Brieftasche und einer teu¬ren Uhr in die dunkelste Ecke des Bahnhofs
gehen", sagt er. Bevor man Daten 1 herausgibt, sollte man sicher immer
fra¬gen, ob das auch notwendig sei. Grund¬sätzlich müsse
gelten: ..Jeder Beteiligte muss in seinem Sicherheitsbereich
Vor¬kehrungen treffen und dabei auch an die anderen denken."

Weitere Informationen:
www.klicksafe.de
www.sicher-im-netz.de
www.bsi-fuer-buerger.de
www.verbraucher-sicher-online. de
www.saferinternet.org

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