Illegaler Paketdienst
Mit einer neuen Masche versuchen Kriminelle derzeit Buerger dazu zu
bringen, widerrechtlich erlangte Waren weiter zu leiten. Dies
berichtet
das Bundeskriminalamt [
http://www.bka.de] in Wiesbaden. Dazu versenden
die Betrueger E-Mails, in denen sie Empfaengern einen lukrativen Job
als
"Warenagent" anbieten. "7858 pro Monat ist vorstellbar. Anlieferer
gesucht!!! Auch fuer Fruehrentner geeignet! Ein Fahrzeug kann gestellt
werden." - so oder aehnlich lautet der Mailtext. Die auf diese Weise
angeworbenen Warenagenten sollen Ware entgegennehmen und diese an eine
von den Betruegern genannte Adresse oder Packstation fuer eine
Provision
weiterleiten. Die meist teuren Waren stammen aus Ersteigerungen von
Online-Auktionshaeusern. Dort haben die Kriminellen mit zuvor
ausgespaehten und missbrauchten Kundendaten Waren ersteigert. Als
Lieferadresse geben die Betrueger die Adresse des Warenagenten an, um
selbst anonym zu bleiben. Das Geld fuer die Ware stammt aus zuvor
durchgefuehrten Phishing-Angriffen auf Kunden die Online-Banking
betreiben. Lassen Sie sich auf keinen Fall auf das Angebot, als
Warenagent zu arbeiten, ein. Sie koennen sich durch das Weiterleiten
der
widerrechtlich erlangten Waren strafbar machen.