Der Gauss-Algorithmus ist ein quasi vereinfachtes Additionsverfahren und
eigentlich - verbunden mit Zeilensummenkontrolle - auch besonders
zuverl�ssig.
Im vorliegenden Fall kann man nat�rlich auch das schul�bliche - oft
etwas unsystematische - Additionsverfahren ohne feste Reihenfolge der
Variablenelimination verwenden.
Im obigen Fall erh�lt man durch Einsetzen die Gleichungen
a+b+e = 4, 81a + 9b + e = 52, 16a + 4b + e = 7,
die sich durch Addition des (-1)-fachen der ersten Gleichung und
anschlie�ende Division durch 8 bzw. 3 auf
10a + b = 6, 5a + b = 1 mit den L�sungen a = 1, b = -4 reduzieren;
Einsetzen z.B. die erste genannte Gleichung liefert dann e = 7.
War so etwas gemeint?
Alternativ k�nnte man das Polynom als Polynom 3. Grades in x^2 (mit
St�tzstellen (1|4), (9|52), (4|7)) betrachten, das Interpolationspolynom
bilden und zusammenfassen, um die Koeffizienten a, b, e zu erhalten.
Klaus-R.
Hallo Brigitte,
wenn man die gewonnenen Werte a = 1 und b = -4 zum Beispiel in die erste
Gleichung a + b + e = 4 einsetzt, erh�lt man 1 - 4 + e = 4,
was nach Addition von 3 auf beiden Seiten zu e = 7 f�hrt.
Wenn das zu kurz war, kann ich aber auch gerne noch den gesamten Weg mit
allen Zwischenresultaten aufschreiben.
Gru�, Klaus-R.
> Hallo Klaus,
> du hast "unser" Problem voll erfasst. Kannst du uns den ganzen Weg fᅵr die
> Ermittlung von "e" mal zeigen. Wir verrechnen uns stᅵndig beim
> Ad-verfahren. Viele Grᅵᅵe Brigitte
ganz "brutale" Methode:
Wenn die Lᅵsung falsch ist, muss ja irgendwann diese falsche Lᅵsung
entstanden sein.
Also: die Stelle mit Proben einkreisen
- wenn sie noch falsch ist, kᅵnnte noch alles richtig sein (wenn nicht noch
mehr Fehler da sind)
- wenn sie das ersten mal richtig ist, ist der Fehler im Umformungsschritt
davor
mit freundlichen Grᅵᅵen
Friedrich Hattendorf
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Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom;
sobald man aufhᅵrt, treibt man zurᅵck
Benjamin Britten