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Dumme Lehrer

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Happy Oyster

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Feb 21, 2004, 6:50:12 PM2/21/04
to
Das ist die Überschrift eines Artikels auf der Titelseite der
Nordsee-Zeitung vom 17.2.2004 :

<quote>
Experte: Kluge Viertklässler sind im Lesen so geschwind
und genau wie "schwache" Pädagogen
</quote>

Weiter, im Text :

<quote>
Das obere Drittel der Viertklässler könne beim Lesen auch mit
dem unteren Drittel der Handwerksmeister mithalten, sagte der
Experte: "Das hat uns selbst sehr verblüfft." Das Niveau der
schwächsten 10 Prozent der künftigen Handwerksmeister
erreichen sogar schon 2/3 der Grundschüler.
</quote>

Vorher, im Text :

<quote>
Bei "Stolpertests", bei denen es um Genauigkeit, Geschwindigkeit
und inhaltliches Verständnis beim Lesen gehe, hätten 30 Prozent
der 10-jährigen Mädchen und Jungen das gleiche Ergebnis gehabt
wie die leistungsschwächeren Lehrer, sagte der Siegener
Erziehungswissenschaftler Hans Brügelmann.
</quote>


Zum Fall der Handwerksmeister kann man den Herren Wissenschaftlern
"lockeren Umgang" mit der Statistik bescheinigen, denn im Vergleich
standen 6000 Schüler zu 75 Meisterschüler, so daß bei letzteren 10
Prozent 7 oder 8 Personen sind (was ist ein halber Meister ?), also
eine für einen sinnvollen Vergleich viel zu geringe Anzahl.

Aber um die Handwerksmeister geht es auch gar nicht, sondern um die
Lehrer. An DENEN zeigt sich nämlich, daß so etliche von denen seit der
4. Klasse anscheinend nichts dazugelernt haben...

Vielleicht sollte eben doch nicht jeder Lehrer werden, den es danach
drängt...


Vor allem haben ideologische und bornierte Pfuscher unser
Bildungssystem in den Abgrund gefahren. Höchste Zeit, es endlich
wieder auf Vordermann zu bringen. In diesem Zusammenhang freue ich
mich, Sie auf diese Veranstaltung hinweisen zu können, wo wir über das
Thema diskutieren können:


19.2.2004:
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Öffentlicher Vortrag und Diskussion

Bernd Ostermeyer

(Deutscher Lehrerverband)
bildungspolitischer Berater des Niedersächsischen Elternvereins:


Die beste Förderung

für alle Schüler

Warum ein gegliedertes Schulsystem in Deutschland
erfolgreicher ist als Gesamtschulen


Donnerstag, 26. Febr. 2004

19.00 Uhr

Lessingschule Bremerhaven

Hafenstraße 122

Eine Veranstaltung der Lehrerverbände im DBB

- - -

Bei allen wissenschaftlichen Untersuchungen über den Kompetenzerwerb
der Schüler an staatlichen Schulen (TIMSS, PISA, IGLU) hat das
Bundesland Bremen auffallend schlecht abgeschnitten. Die Förderung der
schwachen und sozial benachteiligten Schüler wie auch die der
Ausländerkinder ist schlechter als in allen anderen Bundesländern.

In Bremen und Bremerhaven wird die Schulpolitik ununterbrochen seit 50
Jahren von der SPD bestimmt. Zahlreiche Gesamtschulen existieren seit
vielen Jahren. Die Einheitsschule für alle Begabungen steht als
Zielsetzung im Schulgesetz, und große Schritte sind auf dem Weg zu
ihrer Verwirklichung getan. Im neuen Schulgesetz soll jetzt die
Zusammenlegung von Haupt- und Realschule zur "Sekundarschule"
beschlossen werden.

Obwohl der "integrierte" Unterricht bei uns in höchsten Tönen
gepriesen und die leistungs- und begabungsgerechte Beschulung als
Selektion bekämpft wird, sind die Ergebnisse des real existierenden
Schulsystems katastrophal.

Dabei weiß die SPD genau, dass die Schüler an deutschen Gesamtschulen
deutlich schlechtere Leistungen erbringen als die im gegliederten
Schulsystem. So wandten sich die Bundesvorstände der AG Bildung der
SPD und der GEW ein Vierteljahr vor Veröffentlichung der 1.
PISA-Studie an die Bildungsminister der SPD regierten Länder und
forderten, dass die PISA-Ergebnisse in einer Form veröffentlicht
werden, die k e i n e n Leistungsvergleich in Abhängigkeit von der
Schul f o r m (Gesamtschule -gegliedertes Schulwesen) zulassen.

Diese Briefe veröffentlichte die Zeitschrift Focus.


Brigitte Speth, Bundesvorsitzende der AG für Bildung der SPD,
wörtlich:

"Es ist ohne Test vorher zu sagen, dass Länder
mit selektiven Schulsystemen, die den Strukturreformen
der letzten 30 Jahre widerstanden haben, bessere
Schülerleistungen in allen Schulformen haben werden."


Muss hierzu noch etwas gesagt werden?


- - -

Bernd Ostermeyer erläutert in seinem Vortrag, weshalb das gegliederte
Schulsystem in Deutschland erfolgreicher ist als Einheitsschulen,
weshalb die Orientierungsstufe abgeschafft werden musste, welche
Vorteile ein Gymnasium ab Klasse 5 hat. Und er wird sich kritisch mit
dem Aktionismus der Bildungspolitiker nach PISA befassen.


Bernd Ostermeyer vom Deutschen Lehrerverband, Dachorganisation
mehrerer Lehrerverbände im DBB, ist bildungspolitischer Berater des
Niedersächsischen Elternvereins. Er leitet das
Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium in Celle, Europaschule und
Ganztagsgymnasium mit Musikzweig.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich zu informieren,
Fragen zu stellen und zu diskutieren.


Winfried Stölting
Kolberger Str. 34
27607 Langen
Tel.: 04743 - 8382
http://www.ariplex.com/ins/ins_top.htm

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Ich freue mich auf zahlreiches Erscheinen.

Mit freundlichem Gruß

Aribert Deckers
--
Der Fälscher

http://www.ariplex.com/ama/ama_no12.htm

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