Als Alternative wird der alleinige Einsatz des Computers in den einzelnen
Unterrichtsfaechern gesehen: z.B. Deutsch mit Textverarbeitung oder
Mathematik mit Tabellenkalkulation etc.
Wir fuehren zur Zeit einen Schulversuch zum durchgaengigen Unterricht in
Informatik von Klasse 7 bis Klasse 10 am saechsischen Gymnasium durch und
suchen noch nach vielschichtigen Meinungen pro und auch kontra.
Mehr Infos zum Schulversuch und dem konkreten Lehrplan unter unserer
Schuladresse (s.u.).
Vielen Dank fuer Eure Wortmeldungen!
MvG
Andreas
--
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| "Manfred-von-Ardenne-Gymnasium" Riesa-Weida
| Greizer Strasse 2 01587 Riesa
| Homepage der Schule Tel.: 03525 / 501710
| http://www.riesa.de/grw Fax : 03525 / 501713
|
| Andreas Schulz email : a...@gyriwei.rg.sn.schule.de
|
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Das alles hat aber zunaechst mit der Informatik als solcher nichts zu
tun.
Und wer sich dafuer Interessiert, was die Kisten in ihrem Inneren so
machen, und wie man denen sowas beibringt, sollte in Informatik
unterrichtet werden.
Also ganz klare Trennung: Anwendung in die Faecher, vielleicht sogar,
um die Fachthemen nicht aus dem Lehrplan zu schmeissen, in den
Nachmittag als AG.
Die binaere Logik, Schaltalgebra, Programmierung usw. in den Informatik-
Unterricht.
> Wir fuehren zur Zeit einen Schulversuch zum durchgaengigen Unterricht in
> Informatik von Klasse 7 bis Klasse 10 am saechsischen Gymnasium durch und
> suchen noch nach vielschichtigen Meinungen pro und auch kontra.
>
Ueber das Ergebnis solltest Du hier auch berichten.
Mich wuerde es interessieren.
> Mehr Infos zum Schulversuch und dem konkreten Lehrplan unter unserer
> Schuladresse (s.u.).
>
Ah,
muss ich mal schaun.
> Vielen Dank fuer Eure Wortmeldungen!
>
Bitte bitte, ist Deine Bandbreite ;-)
Schoenen Gruss
Olaf
Hi, Andreas.
Dazu einige Anmerkungen...
Informatik ist NICHT das herumklicken in Anwendungsprogrammen.
Ein paar Stunden Textverarbeitung in Deutsch, ein paar Excelstunden
oder Mathcad in Mathe koennen zwar nicht schaden, aber sind keine
Informatik. Autofahren ist ja auch kein Maschinenbau;-)
Soviel zur Anwenderseite.
Informatik als Unterricht ist ein weites Feld. Manche meinen,
da muesse programmiert werden, andere meinen, da muessen
theoretische Grundlagen vermittelt werden, wieder andere sind
von soziologischen Wechselwirkungen der Informatik mit ihrer
Umwelt begeistert.
All das wird dann im Studium mehr oder weniger abgedeckt.
Was imho die Schule leisten kann, ist z.B. das heranfuehren an
die Informatik als eine Wissenschaft, die mehr ist, als Winword
und Quake. Erzaehlt den Schuelern, was an der Uni abgeht, dazu
bieten sich Kontakte zu den nahegelegenen Informatikfakultaeten
an, irgendeinen Prof suchen, der ein paar Fragen (...dem Lehrer)
beantworten kann, damit dieser ueberhaupt weiss, was Sache ist.
Wir haben teilweise sehr hohe Abbrecherquoten. Das kommt
auch von diesen Missversatendnissen.
>
> Wir fuehren zur Zeit einen Schulversuch zum durchgaengigen Unterricht in
> Informatik von Klasse 7 bis Klasse 10 am saechsischen Gymnasium durch und
> suchen noch nach vielschichtigen Meinungen pro und auch kontra.
>
> Mehr Infos zum Schulversuch und dem konkreten Lehrplan unter unserer
> Schuladresse (s.u.).
>
...
Ist ja lustig... Ich hab auch in der 7. Klasse das erste mal an
einem Compi, genauer an einem Terminal, gesessen und Spielchen
in Basic eingehackt ;-)
Jaja, ich weiss, strukturiertes Programmieren und so... Aber
das war das einzige, was unsere Lehrer damals konnten und das
war im Vergleich zu anderen Schulen schon viel.
Die 8. Klasse hatte dann ein Wp-Fach namens Bankrechnen, wieder
mit Basic. Da wurde eine Kontofuehrung (Ein- und Auszahlungen,
Zinsen, Betraege speichern...) "programmiert" und wenn der
Lehrer gerade nicht da war, Wolfenstein auf dem Apple IIe
gezockt ;-)
In der 9.und 10. gabs leider nichts neues, dafuer gings
in 11, 12 und 13 richtig los. Pascal, Einfuehrung in Fraktale
und Chaostheorie, incl. selbstprogrammiertem Apfelmaennchen
(Der Apple IIe brauchte dafuer rund 6 Stunden in Hi-Res)
Datenbankanwendungen mit D-Base, Sortieralgorithmen, Theorie
und Programmierung, sowie damals aktuell: Volkszaehlung.
Heute duerften sich leicht aktuelle Punkte finden, die Ihr
ausbauen koennt, z.B. Verschluesselungsalgorithmen und
Sicherheit im elektronischen Zahlungsverkehr, aber auch
Datenschutz allgemein. Im Vergleich mit der Zeit vor 10-15
Jahren kommt es mir vor, als ob die Sensibilitaet dafuer
abgenommen haette.
So, ich hoffe, ich bin nicht zu sehr abgeschweift und konnte
weiterhelfen.
P.S. Fup to de.soc.informatik.misc
Viele Gruesse, Frank Schaffer,
HRF EDV-Systemberatung H. Rainer Fraebel
> Welche Argumente sprechen fuer den Informatik-Unterricht als eigenstaendiges
> Unterrichtsfach an einem Gymnasium, um den Einsatz des Computers auch in
> anderen Faechern zu ermoeglichen?
>
> Als Alternative wird der alleinige Einsatz des Computers in den einzelnen
> Unterrichtsfaechern gesehen: z.B. Deutsch mit Textverarbeitung oder
> Mathematik mit Tabellenkalkulation etc.
Das anwenden von Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen hat
relativ wenig bis gar nichts mit Informatik zu tun. Aus diesem Grund ist
ein eigenständiger Informatik-Unterricht auf jeden Fall begrüßenswert,
auch wenn er meiner Meinung nach nicht als Pflichtunterricht angeboten
werden sollte. Informatik zählt schließlich nicht zur benötigten
Allgemeinbildung.
Den Einsatz von Computern im Unterricht halte ich für sinnvoll, solange
ein bestimmter Rahmen nicht überschritten wird. Wo setzt man z.B. eine
Textverarbeitung im Deutschunterricht ein??? Beim Diktat??? Gut für den,
der die Rechtschreibkontrolle bedienen kann ;-) Ansonsten werden doch
Lektüren behandelt, und Grammatik gelernt. Dafür wird dann wohl keine
Textverarbeitung benötigt.
Im Mathe-Unterricht ist der Rechner zur Lösungsverifikation sehr
sinnvoll. Aber die Grundlagen sind wohl einfacher und schneller an der
Tafel erklärt.
Für den Umgang mit Anwendungsprogrammen sollte ein Fach EDV eingeführt
werden. Vielleicht auch als Alternative für Informatik. So kann sich die
Klasse in zwei Gruppen teilen. In die, die sich für die Interna des
Rechners interessieren, und solche, die nur Software anwenden wollen.
mfg
Sven
z.B. daß ich gerade 4h gebraucht hab um 25 (doppel-)seiten und 3
folien zu drucken. vielleicht kann mir ja mal in informatik jemand
erklären, wie man diese windows-only-drucker richtig in griff kriegt?
das bringt einen vielleicht mit den nerven runter. und der altkluge
herr der dieses achsotolle gerät gekauft hat meint ich soll einfach
meine ganzen netten sachen in word konvertieren und auf seinem rechner
drucken. held, wie soll ich ein vektorgrafikformat in word
konvertieren?
scheiß drauf und xpost und flup to sss
--
Lieber heimlich schlau als unheimlich doof!
-> http://www.tomix.de/niels/
Ich stimme all denen zu, die schon gesagt haben, daß Anwendungsprogramme
nix mit Informnatik zu tun haben.
Ich stimme nicht zu, daß man in der Mittelstufe Textverarbeitung oder
Tabellenkalkulation lernen soll. Das ist nämlich eine festlegunbg auf 1
system, das bald veraltet sein könnte (wer hat vom Apple geschrieben (no
offence meant)). Und Mittelstufenprobleme mit einer Tabellenkalkulation
lösen ist wie mit dem Porsche zum Bäcker fahren. Das macht man besser zu
Fuß.
Ich stimme zu, daß Informatik als AG angeboten werden sollte und zwar:
es sollte jeder der Info belegt nachher wissen, was hardware, und was
software ist. was ein betriebssystem und was ein Programm ist.
Grundsätzlich! nicht hardware ist der pentium und Betriebssystem its der
blaue Bildschirm, der etwa alle nas lang erscheint.
Außerdem kann man Programmieren lernen. Das halte ich auch in der
Mittelstufe für eine gute Sache, da lernt man nämlich (unter Umständen)
wie man ein komplexes Problem in kleine lösbare Teilschritte unterteilt.
Und man lernt Programmen mißtrauen. (Hoffentlich nimt kein Programmierer
einen Computerausdruck für die Wahrheit!)
Und was Windows-drucker angeht: ROTFL! Niemals softwareabhängige
Hardware kaufen!!!
have fun!
--
Manfred Kraut
Forschungszentrum Karlsruhe HVT-EA
Postfach 3640
76021 Karlsruhe
Tel.: 07247/824772
Fax : 07247/823186
Marco
Sven Hirsch schrieb:
> Hallo Andreas
>
> > Welche Argumente sprechen fuer den Informatik-Unterricht als eigenstaendiges
> > Unterrichtsfach an einem Gymnasium, um den Einsatz des Computers auch in
> > anderen Faechern zu ermoeglichen?
> >
Ich weiss nicht genau, wie sehr Du da in die Tiefe gehen willst, aber hier in
Paderborn hat ein Freund von mir ueber das Thema seine Diplomarbeit
geschrieben. IIRC kam heraus, dass die Gruende nicht eben besonders sind.
Wenn es Dich interessiert, kann ich dir seine Mail-Adresse auf Anfrage
zumailen. Ins usenet moechte ich sie ohne seine Erlaubnis ungern stellen.
Klaus
--
Klaus Schroeder (ell...@uni-paderborn.de)
-*- -*-
"Der Beweis ueberzeugt uns von etwas - aber nicht der
Gemuetszustand des Ueberzeugtseins interessiert uns -
- sondern die Anwendungen, die diese Ueberzeugung belegen."
L. Wittgenstein in
Bemerkungen ueber die Grundlagen der
Mathematik, Teil III (1939-1940)
-*-
Sorry fuer die ueberlange Sig, ich habe anscheinend beim Aufraeumen die
gekuertzte Fassung entfernt.
> Welche Argumente sprechen fuer den Informatik-Unterricht als eigenstaendiges
> Unterrichtsfach an einem Gymnasium, um den Einsatz des Computers auch
> ...Vielen Dank fuer Eure Wortmeldungen!
>
> MvG
> Andreas
Auf unserer Schule gibt es in der 9+10 info als Differenzierung neben
BioChemPhy, Franz.,ErdeGeschi etc. Da lernen wir einfach Grundlagen von
Officeprogrammen und Steuerung von Modellen (Fischertechnic), Fraktale,
und
Logikschaltungen. Zusätzlich gibt es eine Computer-AG, die sich
nachmittags um
die Computer kümmert (Neue Geräte einrichten ...) und nebenher auch noch
den
Schuleigenen Internetanschluß nutzt. Persölich finde ich die AG
sinnvoller weil
man da nur interessierte trifft und "wirklich" notwendige Dinge
lernt.(Was nützt
mir win95 wenn ich nicht auf´s CD-Rom zugreifen kann oder die Festplatte
im Bios
eingetragen werden muß)
MfG
Peter Fey
PS: unsere website www.st-anna.de
> Schuleigenen Internetanschluß nutzt. Persölich finde ich die AG
> sinnvoller weil
> man da nur interessierte trifft und "wirklich" notwendige Dinge
> lernt.(Was nützt
> mir win95 wenn ich nicht auf´s CD-Rom zugreifen kann oder die Festplatte
> im Bios
> eingetragen werden muß)
Was ist denn "wirklich notwendig"? Das man selber die Festplatte im Bios
eintraegt?
Das wohl absolut nicht. Das aendert sich von Bios zu Bios und von Monat zu
Monat. Das Wissen ist schneller veraltet als man denkt. Genau das gleiche
trifft auch auf die Bedienung von irgendwelchen Office-Programmen zu.
ciao, Knut
--
Don't trust everything you hear and don't trust anything you say.
>[Sollen wir am Gymnasium Informatik anbieten?]
----------------- -----------------
Inhalt:
A: Kurs für praktische Info-Arbeits- -Methoden & -Hilfen.
B: Fach für Programmieren.
C: Fach über Information/Intelligenz.
----------------- -----------------
A: Kurs für praktische Info-Arbeits- -Methoden & -Hilfen.
Empfehlenswert.
Empfohlener Inhalt: *
* Methoden und Hilfen für die Info-Arbeit der Schüler.
* Basis für künftige Nutzung der
ständig verbesserten/neuen Methoden und Hilfen.
Insbesondere:
Darstellung, Umformung, Gestaltung, Strukturierung, Ablegen,
Publizieren, Finden, automatische Bearbeitung
(mit mindestens einer einfachen Scriptsprache),
Vernetzung, 'Info-Mining', Statistik,.. von Information.
Tele-Kooperation, eMail, Mailinglists, Newsgroups, 3W, FTP,
Office-System,...
----------------- -----------------
B: Fach für Programmieren.
Empfehlenswert.
Solch ein Fach ist ähnlich gut begründet wie Mathe oder Physik
und besser als Aufsatz-Schreiben, Ethik oder gar Religion.
Empfohlener Inhalt: *
* weniger die zufällig existenten Methoden, Hilfen, Tricks;
* mehr Prizipielles, Zeitloses
über Info- -Felder & -Automaten ('Programme',..),
über ausführbare Sätze ('Anweisungen/'Absichten', Regeln,..),
über Grund-Automaten (Tabellen,..).
* möglichst auch über: -
- Explizierung von Sätzen
(Sätze besagen implizite Sätze:
einer besagt viele (Detaillierung),
viele besagen zusammen einen (Erkennung). )
- Generalisierungs-Methoden und unscharfe Methoden
('Ähnliches für Ähnliches', 'Neuronale Netze', 'Fuzzy Logik',..).
- Kombinations-Methoden ('genetische Methoden',...)
- Entwurfs-Methoden
(für zu erzielende Ergebnisse
( für Fragen, Antworten, Info- -Felder & -Automaten,...)).
- Qualifizierungs-Methoden.
- Verbesserungs-Methoden (Verändern, Kombinieren von Bewährtem).
- Parallele Vorgänge/Programme/Pläne.
- Ziel-orientierte Reaktions-Hierarchien (ähnlich Firmen).
- 'Engines' ('Prozessoren', 'Interpretierer').
- Programm-Umformer ('Compilierer').
- Sprachen für Programme und für Information (XML,..).
- Schnittstellen, 'Oberflächen'
(bis hin zu Prinzipien Corba-ähnlicher Dienste)
- Diverse Hierarchien und ihr Zusammenspiel
(Typen, Teile, Funktionen.)
----------------- -----------------
C: Fach über Information/Intelligenz.
.. über Info-Darstellung, nutzbare Formen,
Erzeugung, Propagierung, Nutzung von Information,
Methoden dafür (= Intelligenz-Methoden)
Wärmstens empfehlenswert!!: *
* Wir stehen am Anfang einer Epoche der systematischen
Erzeugung, Propagierung, Nutzung von Information.
(der systematischen Ziel- -Strebigkeit, -Orientierung)
(Der potentielle Nutzen von Information ist unbegrenzt.)
* .. zugleich vor der größten Menschheits-Bedrohung: durch
sich stetig selbstverbessernde technische Subjekte
(zielstrebige 'Programme' im PC und im Internet)
(zielstrebige Subjekte: wollend, glaubend, könnend).
* Der Wettbewerb der Nationen, der Firmen, der Individuen wird
zunehmend ausgetragen auf dem Feld Information & Kommunilation.
* Die Wissenschaft von Information/ Intelligenz/ Ziel-Strebigkeit
ist die Grund-Wissenschaft. (Mathe ist _ein_ Teil von ihr.)
(Und im zentralistisch verblödeten Deutschland
fragen sich vereinzelt 'Pioniere'
der zentralistischen Schule
der 'Politiker & Beamten' & 'Intellektuellen'/Wortreichen
'sollen wir ..?' !!)
(.. statt Schulen im Wettbewerb,
Schulen Ziel-orientierter Macher, für den Markt,
mit Macher-Gesellschaft statt
Gesellschaft von Beamten & 'Intellektuellen'/Wortreichen.)
Empfohlener Inhalt: *
* Wie erzeugt, qualifiziert, verbessert man Unter-Ziele aus
Zielen, relevanten Annahmen, Erfahrung (und anderen Hilfen)?
* Wie erzeugt, qualifiziert, verbessert man relevanten Annahmen,
aus Zielen, niedrigeren Annahmen, Erfahrung (und anderen Hilfen)?
* Wie nutzen Ziel-Gemeinschaften Information?
(Nationen, Firmen, 'die Schule', 'die Wissenschaft',..)
* Wie können sich Subjekte
(Ziel-strebig Wollende, Glaubende, Könnende)
und Ziel-Gemeinschaften
stetig verbessern?
(Stetige Selbst-Verbesserung ist die oberste Intelligenz-Methode.
.. neben Ratio (Orientierung an Zielen & Erfahrung).)
* Begriffe: ihre Definition, Beschreibung, anwendbare Fragen,
Begriffs-Typen, Ähnlichkeit, Unschärfe,
Verwandtschaft, Affinität,...
* Sätze: ausführbare Sätze, Explizierung von Sätzen,
(Sätze bestehen aus Satz-Kern (einer Automaten-Gruppe)
und (optional) aus Parametern,
die direkt oder indirekt genannt sein können.)
* Zusammenspiel von Begriffen wie:
Ziele, Erfolg,
Annahmen, Fragen, Antworten, Erfahrung, Methoden,
Relevanz, Nützlichkeit, Betroffenheit, Abhängigkeit,
Überzeugtheit, 'Zutreffend-heit' (bei Unschärfe),
Intelligenz-Methoden (.. der Nutzung von Information),
Info- -Felder & -Automaten (Netz- & Grund- -Automaten),
Reflexe ( Input ->- Automat ->- Output ),
Reflektieren (entwickeln, explizieren, spielen,..),
Generalisierung (Ähnliches für Ähnliches), Unschärfe,
(relativ) widerspruchsfreie Info-Umformung (Mathe, Logik,..),
Vereinfachungs-Formen für Aufzählungen von Sätzen,
Entwerfen & Entwickeln
(Qualifizieren & Verbessern
(Verändern & Kombinieren von Bewährtem)),
Wettbewerb (von Komponenten, von (Teil-) Ergebnissen),
Evolution,
Hierarchien (Typen, Teile, Funktionen, Abstraktion, Detaillierung),
Erkennen, Reagieren, Detaillieren,
Ereignisse, Vorgänge, Pläne, Programme,
Ereignis-Abstände, Reaktions-Zeit,
Überschneidungen von Wirkungs-Wellen,
veränderliche Warte-Information (seitherige & künftige),
Selbst- -Beobachtung, -Betrachtung, -Unterbrechung, -Verbesserung,
Ökonomie (Aufwand/Nutzen, Chancen/Risiko,...)
Die Wissenschaft von
Information/ Intelligenz/ Ziel-Strebigkeit
ist die Grund-Wissenschaft.
(Mathe ist _ein_ Teil von ihr.
Die Biologie liefert Lösungs-Beispiele.
Organisationen sind teils Subjekte, teils Ziel-Gemeinschaften.)
---------------- ----------------
Zur Info-Form:
Solide Arbeits-Information besteht wesentlich aus Aufzählungen:
relevante Fragen & Antworten.
--
Gruß, Hermann => http://InfoProp.de/home.htm. Projekte: *
* 'Verantwortlichkeit statt Zentralismus' => ../home.htm
* 'Neue Informatik' (Informations-Kultur) => ../i.htm
* 'Nützliche Information in nutzbarer Form' => ../i.htm#ios
>Als Alternative wird der alleinige Einsatz des Computers in den einzelnen
>Unterrichtsfaechern gesehen: z.B. Deutsch mit Textverarbeitung oder
>Mathematik mit Tabellenkalkulation etc.
Das ist keine Alternative, sondern allenfalls eine Ergänzung.
Informatik hat IMO praktisch nichts mit Textverarbeitung oder
Tabellenkalkulation zu tun. Den Umgang mit Textverarbeitungen in der
Schule zu lernen, halte ich ohnehin höchstens im Rahmen einer AG für
sinnvoll, weil die meisten Funktionen moderner Textverarbeitungen für
Leute, die nur einen einfachen Text schreiben wollen, schlicht unnötig
sind. Der Vorgang des Tippens an sich unterscheidet sich ja kaum vom
Maschinenschreiben.
Christoph
XPost&F'up2 schule.informatik.allgemein
>Und Mittelstufenprobleme mit einer Tabellenkalkulation
>lösen ist wie mit dem Porsche zum Bäcker fahren. Das macht man besser zu
>Fuß.
Wenn das Ziel die Problemlösung ist, schon. Aber in diesem Fall ist
IMHO der Weg das Ziel. Zumindest Grundkenntnisse über die
Funktionsweise einer Tabellenkalkulation sollte man haben.
>Außerdem kann man Programmieren lernen. Das halte ich auch in der
>Mittelstufe für eine gute Sache, da lernt man nämlich (unter Umständen)
>wie man ein komplexes Problem in kleine lösbare Teilschritte unterteilt.
Das halte ic hauch für wichtig. Ein Problem dürfte allerdings sein,
qualifizierte Lehrer zu finden. Bei uns wurde ITG
(informationstechnische Grundbildung) vom Mathelehrer mit erledigt;
der interessierte sich zwar für Computer, aber ein Informatiker war er
sicher nicht...
Christoph
F'up2 ssf