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Lehrerin: Einstellung im Erziehungsurlaub?

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Arne Schober

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Aug 6, 2000, 3:00:00 AM8/6/00
to
Hallo,

meine Freundin befindet sich derzeit im Erziehungsurlaub (Sohn ist erst 7
Monate alt) und hat jetzt endlich (nach 4 Jahren) ein Einstellungsschreiben
bekommen. Was kann sie tun? Hat jemand Erfahrungen?

Kann sie die Stelle annehmen und anschließend sagen, daß sie im
Erziehungsurlaub ist oder hat sie evt. die Möglichkeit bevorzugt eine halbe
Stelle in der Nähe des Wohnortes zu bekommen?

Danke für die Hilfe.

Gruß
Arne.

Klaus Wagner

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Aug 6, 2000, 3:00:00 AM8/6/00
to
Mann haben Beamte Probleme!


Arne Schober

unread,
Aug 6, 2000, 3:00:00 AM8/6/00
to
Der Sinn einer solchen Newsgroup besteht bestimmt nicht darin,
unqualifizierten Blödsinn zu hinterlassen.

mfg.
Arne Schober

Klaus Wagner <k.wag...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
398D9809...@t-online.de...
> Mann haben Beamte Probleme!
>

Klaus Wagner

unread,
Aug 8, 2000, 3:00:00 AM8/8/00
to
Hi,

ich selbst unterrichte nebenberuflich Teile für einen Meisterkurs und
kenne daher ca. 20 Jahre lang verschiedenste Lehrer. Von ihnen höre ich
immer wieder den gleichen Jammer "ja in der freien Wirtschaft, da könnte
ich Geld verdienen".
Nachdem ich hier z.T. übel beschimpft wurde möchte ich doch folgendes zu
bedenken geben:

Wenn eine Frau mit Kind in der "freien Wirtschaft" wieder eine
Arbeitsstelle sucht, sagt der Personalchef "... na dann kommen Sie mal
wieder, wenn Ihr Kind größer und selbständiger geworden ist, sonst
fehlen Sie uns ja mehrmals im Jahr." Ist das Kind dann größer und
selbständiger, so bekommt die Frau den letzten Hiwi-Job, weil "...
inzwischen nun doch deutlich Berufserfahrung fehlt".

Wird sie dann endlich eingestellt, so geruhen die Personalchefs einen
befristeten Arbeitsvertrag über ein Jahr auszustellen. Hat die Frau dann
ordntlich gearbeitet, d.h. die gewünschten Überstunden erbracht (habt
Ihr eine Vorstellung, was einer Hausfrau da zugemutet werden darf?? 3
Monate lan 45-Stundenwoche + 5 Überstunden je Woche, anschließend
40-Stundenvertrag) dann wird ein weiterer Arbeitsvertrag über 1 Jahr
angeboten. Nach Ablauf dieses Jahres kommt es in den seltensten Fällen
zu einer Übernahme in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis, denn die Frau
ist nicht "qualifiziert genug" und man stellt nach dem gleichen Prinzip
wieder eine neue Mitarbeiterin ein.

Originalton eines Personalchefs: "Unsere Firma muß atmen."

So und jetzt vergleicht Ihr Staatsdiener mal mit der "freien
Wirtschaft".

Gruß
Klaus


Klaus Wagner

unread,
Oct 7, 2000, 3:00:00 AM10/7/00
to
Weil wir uns ohne zu schämen im Spiegel sehen wollen :-))

Carsten Hausdorf schrieb:

> X-No-Archive: Yes
>
> Klaus Wagner schrieb:


>
> > So und jetzt vergleicht Ihr Staatsdiener mal mit der "freien
> > Wirtschaft".

> Letzgenannte haben es besser, da diese nämlich die Rente nicht
> versteuern müssen, wir Beamte aber die Pension. Wenn es doch alles so
> toll ist im Beamtenstatus Leute, warum habt ihr das dann nicht auch
> gemacht ? Woran hat es gehapert :- ) ?
>
> Man mailt sich ... Carsten
>
> --
> You can contact me at: http://www.hausdorf.org
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