Thesmall chamber music composition Es sang vor langen Jahren was completed in 1984, when Diether de la Motte, a German musicologist and radio producer had asked ten composers to set the poem Der Spinnerin Nachtlied by Clemens Brentano to music. Hence the dedication in the subtitle: Motette fr de la Motte.
The composition was premiered in November 1984 at the Hanover University of Music and Drama (Hochschule fr Musik und Theater Hannover) and was performed by the students Andrea Gropp (alto), Markus Honegger (violin) and Burghard Teichert (viola).
Pari Intervallo provides respite from denser surroundings. Comprised of gravid lead tones resting on a blanket of softer commentary, it is a funereal postlude, waiting and watching as the end draws near, promising not cessation but new life in its reverberant heart. It is a sublime meditation on the meaning of divinity and the divinity of meaning, a soul left unscripted by the wayside, where it can be captured neither on paper nor in sound. And yet, here we find an attempt to sketch its contours against our better judgment, against our feelings of inadequacy, against our assumptions of complexity in all things spiritual. In this piece we find the fibers that bound the garments of Christ on the cross, the creaking of knees of those who knelt at his feet. Pari Intervallo shimmers like heat distortion, moving with the force of a slow tide before receding into a still sea.
Es sang vor langen Jahren sets a German poem (text and translation available here) by Clemens Brentano (1778-1842) for alto, violin, and viola. Alto Susan Bickley weaves a delicate song in this bare setting. Her tone is rich, as if residing somewhere in the back of her throat, heard before it is seen. The strings are like a lectern upon which the poetry rests, its pages bronzed with age.
On the whole, Arbos goes down like a potion brewed in a vast melodic crucible. This is music that revels in its own exiguousness, for it is within those empty spaces that the greatest discoveries await us.
Ich emancipire hierdurch meinen SklavenDavid Rice, und weise meine Testamentsvollstreckeran, ihm hundert Dollar auszuzahlen. Ich empfehleihn der Achtung und dem Vertrauen einer jedenGemeinde, in der er sich niederlassen sollte. Er istvierundzwanzig Jahre lang mein Sklave gewesen,whrend welcher Zeit ihm von mir unbedingtesund unbegrnztes Vertrauen geschenkt worden ist.Sein Verhltni zu mir und meiner Familie iststets von der Art gewesen, da sich ihm tglich Gelegenheitdarbot, uns zu hintergehen oder zu bevortheilen,und dennoch hat ihm nie ein erheblichesVergehen, selbst nicht ein Versto gegen die Gesetzedes Anstandes in seiner Stellung zur Last gelegtwerden knnen. Seine Intelligenz ist hherer Art,seine Rechtlichkeit ber jedem Verdachte, und seinGefhl fr Recht und Schicklichkeit richtig und sogargelutert. Ich bin der Meinung, da er einengerechten Anspruch darauf hat, dieses Zeugni vonmir mit in die neuen Verhltnisse zu nehmen,welche er einzugehen genthigt ist; es gebhrt seinenlangen und treuen Diensten von der aufrichtigenFreundschaft, die ich fr ihn hege. Whrend desununterbrochenen, vertrauten Verkehrs durch vierundzwanzigJahre habe ich ihm nie ein unfreundlichesWort gesagt, und nie dazu Veranlassung gehabt.Ich habe nie einen Menschen gekannt, der wenigerFehler und mehr gute Eigenschaften hatte, als er.
Es soll nicht behauptet werden, da ein Charakter,wie der Onkel Tom's gewhnlich zu findensei, aber er hat mehr als einmal existirt; und esist so eine Schmach, Verachtung und erzwungeneLasterhaftigkeit auf das Haupt des unglcklichen Afrikanersgehuft worden, da er wohl mit Rechteinen Anspruch auf eine so gnstige Schilderunghat, als sie mit Wahrheit und Wahrscheinlichkeitbereinstimmt.
Nicht in uerster Verzweiflung, sondern infeierlicher Hoffnung und Zuversicht drfen wir demKampfe zuschauen, der jetzt Amerika durchwhlt.Es ist der Angstschrei des Teufels der Sklaverei,der von fern die Stimme eines nahenden Jesus gehrthat, und die edle Gestalt durch Zuckungenverzerrt, aus der er ihn endlich vertreiben wird.
Keine inneren Kmpfe irgend einer andernNation der Welt knnen fr den Europer von sogroem Interesse sein wie die Amerika's, denn Amerikabevlkert sich immer mehr aus Europa, und jederEuroper, der an seinen Ufern landet, erlangtfast unmittelbar seine Stimme in den Berathungen.
Wenn dehalb die Unterdrckten andrer Nationenin Amerika ein Asyl dauernder Freiheit zufinden wnschen, so mgen sie bereit sein, mit Herz,Hand und Stimme gegen das Institut der Sklavereizu kmpfen; denn diejenigen, die Andere zuSklaven machen wollen, knnen selbst nicht langefrei bleiben.
Die schwarzen glsernen Augen begannen von einerArt boshaften Muthwillens zu glnzen, und das kleineWesen begann mit einer klaren, gellenden Stimme einejener sonderbaren Neger-Melodien, nach der sich ihre Hndeund Fe im Takte bewegten, whrend sie sich im Kreiseherum drehte, mit den Hnden und Knien zusammenschlug,und jene sonderbaren Kehllaute hren lie, die der heimathlichenGesangsweise ihres Geschlechtes eigentmlichsind; und endlich zwei oder drei Sprnge in die Luft machend,kam sie mit einem gedehnten Schlutone, der sounirdisch klang wie die Pfeife einer Locomotive, auf denTeppich nieder, und stand dann wieder mit gefalteten Hndenda, und dem Ausdrucke scheinheiliger Sanftmuth undFeierlichkeit im Gesichte, der nur durch die listigen Blickeunterbrochen wurde, die sie in schrger Richtung aus ihrenAugenwinkeln umherscho.
Nun, Augustin, in aller Welt, sage mir nur, wozuist das? sagte Mi Ophelia. Dein Haus ist so vollvon dieser Plage, da man kaum seinen Fu niedersetzenkann, ohne auf eins dieser Wesen zu treten. Wenn ichdes Morgens aufstehe, so finde ich eins hinter der Thrliegen und schlafen, einen andern schwarzen Kopf unterdem Tische, und wieder einen andern auf der Fudeckevor der Thr; und an allen Gittern hngen sie, undgrinsen und schneiden Gesichter, und in der Kche wlzensie sich fortwhrend auf dem Boden umher! Wozu hastDu denn dieses Wesen noch nthig gehabt?
Augustin, ich habe die Sache nicht in diesem Lichte [S. 4]betrachtet, sagte Mi Ophelia, augenscheinlich sanfter werdend.Wohl, es kann vielleicht ein chtes Bekehrungswerksein, fgte sie hinzu, das Kind mit etwas gnstigerenBlicken betrachtend.
St. Clare hatte die rechte Feder berhrt, denn MiOpheliens Gewissenhaftigkeit war immer wach. Aber,bemerkte sie noch, ich sah wirklich die Nothwendigkeit nichtein, dieses noch zu kaufen, da bereits genug im Hausevorhanden sind, um alle meine Zeit und Gewandtheit inAnspruch zu nehmen.
Wohlan, Cousine, sagte St. Clare, indem er siebei Seite zog, ich habe Dich wegen meiner albernen Redenum Verzeihung zu bitten. Du bist so gut, da siekeine Bedeutung haben knnen. Sieh, die Sache ist diese.Das kleine Wesen gehrte einem Paar trunkener Geschpfe,die ein niedriges Wirthshaus halten, an dem ich alle Tagevorber komme; und ich konnte das Schreien und Prgelndieses Kindes nicht mehr anhren. Das Mdchensah aufgeweckt und possierlich aus, als wenn sich was ausihr machen lasse, und so kaufte ich sie, und will sie Dirgeben. Versuche Du nun, ihr eine orthodoxe, neu-englischeErziehung zu geben, und sieh zu, was sich mit ihr machenlt. Du weit, ich selbst besitze keine Fhigkeiten in dieserRichtung, aber ich mchte, da Du es versuchtest.
Sehe gar nicht, wozu Master St. Clare noch 'ne Niggerinbraucht! sagte Dinah, whrend sie den neuen [S. 5]Ankmmling mit keinen sehr freundlichen Blicken betrachtete.Mag sie nicht unter meinen Fen haben!
Du geh'! Nicht mehr Niggerin als Du bist, MiRosa, sagte Dinah, welche die letztere Bemerkung aufsich bezog. Bild'st Dir wohl ein, Du wrst 'ne Weie?Bist gar nichts, nicht schwarz, nicht wei. Will doch lieber'was sein.
Mi Ophelia sah, da hier Niemand zu finden sei,der die Beaufsichtigung des Waschens und Ankleidens bernehmenwrde, und fand sich dehalb genthigt, es miteiner sehr unfreundlichen und unwilligen Hlfe von SeitenJane's selbst zu thun.
Sehen Sie, da! sagte Jane, auf diese Markendeutend, zeigt das nicht, da sie ein Taugenichts ist?Wir werden schne Arbeit mit ihr haben, glaube ich. Ichhasse alle diese Niggerkinder! sind so ekelhaft! Ich wunderemich, da Master sie gekauft hat!
Das Niggerkind hrte alle diese Bemerkungen mitunterwrfiger, klglicher Miene an, die ihm gewohnheitsgemzu sein schien, aber unterlie dabei nicht, scharfe,verstohlene Blicke auf den Schmuck zu werfen, den Janein ihren Ohren trug. Als Topsy endlich reinlich undordentlich angezogen, und ihr Haar kurz abgeschnittenworden war, sagte Mi Ophelia mit einiger Zufriedenheit,da sie christlicher aussehe als zuvor, und begannbereits im Geiste Plne fr ihren Unterricht zu entwerfen.
Bin nie geboren worden! fuhr Topsy mit einemneuen Grinsen fort, welches so koboldartig aussah, da,wenn Mi Ophelia berhaupt nervenreizbar gewesenwre, sie sich leicht htte einbilden knnen, irgend einschwarzes Gnomenkind aus dem diabolischen Reiche vorsich zu haben; allein Ophelia war nicht nervenschwach,sondern derb und praktisch, und sagte dehalb mit einigerSchrfe:
Niemand, was ich wei, sagte das Kind miteinem kurzen Lachen. Die Idee schien es besonders zuamsiren, denn seine Augen blinzelten, und es fgte hinzu:Ich denke, ich bin gewachsen; 's hat mich Niemandgeschaffen.
Mi Opheliens Ansichten ber Erziehung waren wiealle ihre anderen Ideen bestimmt und geordnet, und ausderjenigen Schule, welche vor ungefhr hundert Jahrenin Neu England herrschend war, und noch jetzt in einigenabgelegenen, unverderbten Theilen zu finden ist, wohinkeine Eisenbahnen fhren. Sie lieen sich ziemlich genauin wenige Worte fassen: Den Kindern Aufmerksamkeitzu lehren, wenn mit ihnen gesprochen wird; ihnen denKatechismus, Nhen und Lesen zu lehren und sie zuzchtigen, wenn sie Unwahrheiten sagen; und obgleichin der Fluth von Licht, welches sich jetzt ber Erziehungverbreitet, diese Principien natrlich weit in den Hintergrundgetreten sind, so lt sich doch nicht in Abredestellen, da unsere Gromtter unter ihrer Herrschaftmanche recht brave Mnner und Weiber erzogen haben,wie Viele von uns werden bezeugen knnen. Jedenfallswute Mi Ophelia nichts Anderes zu thun, und beganndeshalb das Erziehungswerk ihres heidnischen Zglingsmit vollem Eifer.
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