F 16 Vs Mig-29 Deutsch

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Valorie Carlee

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Aug 4, 2024, 2:16:19 PM8/4/24
to riurownbuthe
DeutscheGeschichte der MiG-29: 1990 bahnte sich mit der Wiedervereinigung Deutschlands etwas aussergewhnliches an. Die westdeutsche Bundeswehr sollte Gert der ostdeutschen Nationalen Volksarmee bernehmen. Gem einiger Regeln wurden diese Waffensysteme ausgewhlt. Letztendlich traf es die Luftwaffe am besten: sie 'durfte' 20 einsitzige MiG 29A und vier doppelsitzige Trainer MiG-29UB 'Fulcrum'-Jagdflugzeuge bernehmen, eines der besten Flugzeuge der Welt. Fr den Flugbetrieb im westlichen Luftraum erhielten die deutschen Fulcrums die Bezeichnung MiG-29G (fr Germany) und MiG 29GT (Germany/Trainer).

Einige Monate wurde das Flugzeug beim 'Erprobungsgeschwader MiG-29' in Preschen auf Herz und Nieren geprft; TAUGLICH ! Alle Flugzeuge wurden daraufhin nach Laage bei Rostock verlegt und der Verband in 'Jagdgeschwader 73' umbenannt. Da auch das Jagdbombergeschwader 35 so getauft wurde, war eine Zusammenlegung dieser beiden Verbnde geplant. Dieser erfolgte letzendlich 1993. So verrichten nun 22 MiG-29 (eine abgestrzt) und 16 F-4F Phantom II nebeneinander ihren Dienst beim Jagdgeschwader 73 'Steinhoff (Stand: 2004). Ab dem Jahr 2002 wird die MiG 29 durch den Eurofighter abgelst.


Die Flgelkonstruktion mit breiter Flgelwurzel bringt einen grossen Teil des Auftriebs durch den Rumpfansatz, was die Langsamflugeigenschaften verbessert. Typisch fr die MiG-29 sind die grossen Klappen, die die Luftansaugschchte der Triebwerke am Boden abdecken um ein Eindringen von Fremdkrpern zu vermeiden. Beim Start saugen die Triebwerke Luft ber Lamellenschchte auf der Rumpfoberseite an. Am Heck befinden sich die Luftbremse und ein Bremsschirm.


Die Maschine besitzt einen 16-Bit-Bordcomputer, einen Frontscheibenprojektor (HUD) zuzglich eines Monitors, eine bordeigene Fehlererkennung (Aekran) und zwei Sensorsysteme. Mit dem Radar knnen Luftziele (Reichweite 70 km) erfasst werden und mit dem FLIR/Laserentfernungsmesser (Reichweite 7 km, Laserklasse 3 in Deutschland) die Infrarotziele. Bemerkenswert ist auch eine Helmvisieranlage, die es dem Piloten erlaubt, mittels Kopfbewegung ein Ziel anzuvisieren. Die Zielsuchkpfe der Raketen erhalten dann automatisch die Zielparameter.


1972 begann man in der Sowjetunion ber eine neue Jgergeneration nachzudenken. Auslser waren die westlichen Projekte der spteren McDonnell Douglas F-15 und Lockheed Martin F-16. Mit dem ins Leben gerufenen Programm PFI (Fortgeschrittenes Frontjagdflugzeug) sollte ein Jger geschaffen werden der Bomber ber weite Entfernungen eskortieren konnte und bei Bedarf in der Lage war, Streifzge bis zu 300 km tief ber gegnerischen Gebiet durchzufhren. Ferner mute der PFI in der Lage sein jeden bekannten und zuknftigen Jger des Westens zu schlagen. Das Programm zielte auf einen leichten und in groer Stckzahlen zu bauenden Jger. Er sollte die Deckung der eigenen Bodentruppen und des Hinterlandes bernehmen.


Die MiG-29 wurden in die ehem. Ostblockstaaten Polen, Bulgarien, Rumnien, Tschechoslowakei, Ungarn, Jugoslawien und DDR-Deutschland geliefert. Aber auch nach Kuba, Nordkorea, Syrien, Iran, Irak, Jemen, Indien und Malaysia exportiert. Bis jetzt wurden ca. 1.270 Stck aller Versionen der MiG-29 gebaut.


Rund 400 Millionen Mark berwiesen die Bonner nach Washington, um den Transport von Rstungsgtern per Schiff oder Flugzeug zu finanzieren. Die Flugpltze Ramstein und Frankfurt sind Dreh- und Angelpunkt fr den US-Nachschub. Das kann gar nicht hoch genug veranschlagt werden, heit es in einem internen AA-Vermerk.


Tglich rollen Munitionszge in die Verladehfen Nordenham, Emden, Brunsbttel und Bremerhaven. Abertausende Schu Panzermunition vom Kaliber 120 Millimeter fr die mit einer deutschen Kanone ausgestatteten US-Tanks M1 Abrams sind unterwegs, modernste Artilleriegeschosse fr 155-Millimeter-Haubitzen wurden verladen.


Bis auf den Verteidigungsvorrat drfen die Alliierten auch die Depots der Luftwaffe plndern. Wenn der Krieg lnger dauert, warnte vorige Woche ein Luftwaffengeneral, bleiben wir am Boden; fr die Bundeswehr-Flieger gebe es bald keine Ersatzteile mehr. Briten und Italiener erhalten leihweise Ersatzteile fr die mit den Deutschen gemeinsam entwickelten Tornado-Jagdbomber. Die Amerikaner bedienen sich mit Nachschub fr Phantom-Kampfjets.


Italien darf sich fr seine Tornados die Mehrzweckwaffe 1 abholen. Das ist ein Behlter, der unter den Bauch des Tornado geklinkt wird und innerhalb weniger Sekunden Hunderte von Minen und Kleinbomben, etwa ber einem Flugplatz, verschieen kann. Auer den Briten besitzt kein Land der Welt eine vergleichbare Waffe.


Wie viele Raketen und Bomben aus Bundeswehrbestnden bereits am Golf sind, wute vorige Woche nicht einmal Wehrminister Gerhard Stoltenberg. Deshalb erteilte er Order nachzurechnen: Bei Gesprchen mit Kollegen aus den am Bombenkrieg beteiligten Staaten will er diese Woche Vorwrfe abwehren knnen, die Deutschen shen nur tatenlos zu.


ffentlich bekennen sich die Bonner nur ungern zu ihrem Golf-Einsatz. Um nicht als Kriegsteilnehmer dazustehen, verstecken sie sich hinter der Formel, Bomben, Raketen und Ersatzteile wrden den Alliierten nur leihweise berlassen. Da wir davon jemals ein Stck wiedersehen, wei ein Hardthhen-General, glaubt doch kein Mensch.


Mehr als 1,6 Milliarden Mark Militrhilfe hat Bonn den westlichen Kriegsteilnehmern bereits im vorigen Jahr zugesagt. Das reicht von der Abgeltung von Flughafengebhren bis zur Lieferung von 60 speziell fr das Aufspren von chemischen Kampfstoffen ausgersteten Fuchs-Panzern an die Amerikaner.


Weitere Hilfe bewilligte Helmut Kohl: fr die Franzosen 3700 Panzerabwehrraketen der Typen Hot und Milan, dazu Gert zum Verlegen und Rumen von Minen. Die Trken bekommen 1000 Panzerabwehrraketen. Den USA wurde versprochen, die Deutschen wrden bis zu 1000 Verwundete tglich transportieren und 1000 Betten in Bundeswehrkrankenhusern bereitstellen. Transall-Flugzeuge der Bundesluftwaffe bernehmen Routineflge der Amerikaner innerhalb Europas, damit US-Transporter frei sind fr den Golf-Einsatz.


Bei einer Waffenschau in Munster orderte der Chef des amerikanischen Material Command, Generalmajor Billy Thomas, im Herbst Rstungsgter aus Bestnden der vormaligen Nationalen Volksarmee (NVA) im Wert von 480 Millionen Mark - vom Flammenwerfer bis zum Feuerlschfahrzeug.


Aus den Bunkern des Bundeswehrkommandos (Ost) gehen nun Ersatzteile und Waffen ins Kriegsgebiet. Auch die Trken drfen, wenn sie wollen, NVA-Schiezeug im Wert von gut zwei Milliarden Mark bernehmen: Kalaschnikow-Sturmgewehre nebst Waggonladungen an Munition sind bereits unterwegs, Strela-Luftabwehrraketen sowie Schtzenpanzer sowjetischer Bauart sind verladebereit. Die Hilfe, so ein Hardthhen-Vermerk, ist unentgeltlich.


Den 18 Alpha Jets auf dem trkischen Sttzpunkt Erhac sollen demnchst Roland-Flugabwehrraketen zum Schutz vor mglichen irakischen Luftangriffen folgen. Fr deren Transport wird wahrscheinlich ein bewhrter Helfer sorgen mssen - die Sowjetunion. Denn als die Hollnder Patriot-Luftabwehrraketen und die Deutschen Fuchs-Sprpanzer in die Trkei schafften, muten sie mangels eigener Transportkapazitten auf die Dienste der staatlichen sowjetischen Aeroflot zurckgreifen. Die kassierte pro Flug eine knappe Million Mark, zahlbar im voraus entweder in Mark oder US-Dollar.

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