Ja.. offenbar kann man das so stehen lassen (keine Widersprüche bisher^^), da ist alles gesagt.
2012 hab ich meinen Drucker als kaputten, nicht kompletten Bausatz gekauft und von dir einen Stepper-Treiber bekommen, bevor eine Düse nach der anderen zerfiel.
Mittlerweile hab ich die meisten Teile mindestens 2mal, aber seit 2014 wurde nichts mehr kaputt.
Ich bin auch immer noch bei Slic3r 1.27 und Marlin RC1.02 geblieben. Mein Druckbett bleibt einfach waagerecht, Constant-Volume-Vorschub brächte einfach zu selten zu wenig Vorteil, und mit Support hab ich auch schon ewig nicht mehr gedruckt - schon beim Zeichnen achte ich darauf, daß alles von unten nach oben wachsen kann oder drehe und zerstückle es, damit es in Einzelteilen druckbar wird.
So ist der Drucker für mich heute ein Werkzeug wie die Bohrmaschine... ok, der Vergleich hinkt, aber beides dient seinem Zweck, ist stets parat, wartungsfrei, und... man braucht keine Selbsthilfegruppe mehr für den Betrieb.
Ich wollte ein paar Anwendungen präsentieren, vielleicht mach ich das noch, aber Fotos und Beschreibungen anfertigen ist grad nicht drin...
Jedenfalls hab ich heute erst einen Schwimmbad-Boden-Sauger von Batterie- auf Akkubetrieb umgebaut und dafür gedruckte Innereien hergestellt,
und manchmal steht der Drucker auch einfach nur wochenlang still.
Weil die Zeit, als Vasen, gescannte Gesichter und in Höchstform: Gitarren gedruckt wurden, einfach vorbei ist.
Ich blicke mit Freude auf Lebensabschnitte wie Motorrad, World-of-Warcraft, Gitarrenspiel, 3D-Druck oder Arduino-Fieber zurück und habe am "Ende" jeder Epoche daran gezweifelt, daß mich wohl wieder mal etwas monate- oder jahrelang in seinen Bann ziehen würde. Naja, bisher hab ich auch immer gezweifelt und wurde nie enttäuscht.
Danke auch für die vielen Treffen, die aufregenden Neuigkeiten (Material aus dem Riesen-Drucker für Möbel, Schach-Figur aus dem Mini-DLP-Drucker, Lukas mit der Atomic-Bomberman-Idee und viiiele, viele Projekte und ... alles!),
einfach in der Gruppe bleiben...
LG, Christoph