Hi,
Ich wäre prinzipiell eventuell interessiert an dem PVA dem violettem PLA.
PVA zum experimentellen Drucken von Gussformen für hartes G26/G27 gieß-Polyurethan.
Will dich aber nicht davon abbringen das Filament zu OeG3Dzu bringen.
Dort wird es sicher schneller einer Verwendung zukommen.Ich will irgendwann mal mittels Gießen Kleinbauteile produzieren die mechanisch etwas stabiler sind.
Duroplaste haben ja weniger creep unter Dauerlast. Das kommt zwar für gewöhnlich mit etwas mehr Sprödigkeit,
aber das ist für meine Anwendung ok.
(Außerdem kann ich ja eventuell mit Faserarmierung experimentieren.)Mir ist lieber ein einziges (soll-bruch) Element bricht als dass sich alle Elemente bis zur Unbrauchbarkeit dehnen.
Konkret: Zug- und Druck-Kettensegmenten für mein Reibschlus-vermeidendes Baukastensystem
https://reprap.org/wiki/ReChain_Frame_System (und meine "shape lock chain" Modelle auf thingiverse)
(eventuell irgendwann für einen selbst-replizierenden Pick&Place Roboter):
Ich werde dann irgendwann allerdings auch größere Stückzahlen brauchen.
Und PVA Gußformen sind nicht wiederverwendbar sondern addieren sogar einen wiederkehrenden weiteren Arbeitsschritt.
Weiters ich hab keine praktische Erfahrung wie schnell sich PVA im heißem Wasser auflöst. Vermute langsam.
Also vielleicht doch nicht so eine gute Idee.
Ich bin wahrscheinlich besser bedient wenn ich (wie geplant) weiche
filaflex-TPU Gußformen drucke und mit G27-PU ausgieße. Hoffe ich finde ein Trennmittel das funktioniert.
PU & TPU verbinden sich wahrscheinlich sehr gerne.
Meinen Ultimaker hab ich schon (vor grob zwei Jahren) erfolgreich upgegradet um extrem weiches TPU drucken zu können.
(Mit einem "indirected direct drive" marke flex3drive. Das funktioniert pipi-fein. Wartezeit war damals aber viele Monate.)
Erste Gieß-Experimente sind jetzt schon lange überfällig.
Die meiste Zeit ist bis jetzt geflossen:
ins Konzept, ins Design, in erste Prototypen und in noch nicht veröffentlichte detailreichere Dokumentation.
Neuer Job ist auch da also jetzt leider auch bei mir wenig Zeit.
LG
Lukas
PS: Btw: Ich denke eventuell an eine Defensivpublikation
um "zahnvoll" zu verhindern das meine Idee patentiert wird. Anstatt nur zu hoffen.
Ich will sicherstellen dass die Idee für jeden überall und für "immer" frei zur Verfügung stehen bleibt.
Ich kann einen hash und ein bisschen Metadaten von Fotos von Prototypen
(oder vielleicht sogar einem snapshot *.zip meiner development zim-wikis) auf die Ethereum Blockchain schreiben.
indem ich eine 0ETH Transaktion mit angehängter Nachricht an eine meiner eigenen Adressen schicke.
ABER ich bräuchte glaubwürdig unabhängige Beobachter als dritte die mit ihrer eigenen (sicher aufbewahrten) Ethereum Adresse
bestätigen/bezeugen das sie diese und jene Publikation zu diesem und jenem Datum auf dieser und jener Plattform gesehen haben.
Das heißt: Ich würde dann darum bitten:
(1) Eine von mir vorbereitete publikations-bestätigungs-Nachricht in hex-form (so wie es die ETH Blockchain verlangt)
als 0ETH Transaktion zu meiner ETH Adresse an die ich Hash und Metadaten der Publikation gesendet habe.
~~ (z.b.: mit der Kombination von Myeterwallet webinterface & Metamask Browser Plugin) ~~
(2) Mich zu darüber informieren. Ich trage dann die Zuordnung: public-ETH-address zu Realnamen in einen bei mir physisch lokal aufbewahrten Passwortmanager ein.
(3) Die verwendete ETH Addresse (private key) sicher und dauerhaft bei sich aufzubewahren.
(4) Eventuell (hoffentlich unwahrscheinlich) Im Ernstfall eine Kontaktierung zu erwarten und dann nochmals eine Bestätigung abzugeben.
Via Signatur mit der hoffentlich noch nicht verlorenen ETH adresse.
Probleme:
(1) zu kompliziert -- speziell für potentielle helfer noch nie was mit Ethereum gemacht haben -- (erfordert installation von "Metamask" sicheres Backup von private Keys und Navigation von "Myeterwallet" Website)
(2) nicht komplett gratis -- ein paar cent "gas"-Kosten -- ich würde aber ein zwei Euro in Form von Ether rüber wachsen lassen so dass potentielle Helfer kein Geld in crypto konvertieren müssen.
(3) Wegen dem fehlen jeglicher Anonymität auf Ethereum (absoluter Transparenz) und keinem "recht vergessen zu werden"
darf ich die Zuordnung der kontakt-Adressen absolut nicht auf die Blockchain schreiben.
Stattdessen wäre diese Zuordnung zentralisiert bei mir. Diese Lösung gefällt mir jedoch nicht wirklich.
Leute sollten nicht mich kontaktieren müssen wenn sie von bösartigen Patenthaien attackiert werden.
Und was wenn ich gerade nicht erreichbar bin, mir etwas zustößt, ...
Das ist aber noch alles nicht aktuell. Dauert wahrscheinlich noch eine ganze Weile bis ich eine
erste Publikation und Publikationsbestätigungstemplate beisammen habe.
Was haltet ihr von der Idee? Oder einfach schutzlos publizieren und hoffen?
(Copyright und Patente sind beide komplett nutzlos in meinem Fall.)
Ich will hier nicht den Thread hijacken also bei
längerer Antwort vielleicht ein neuer Mail-Thread starten.