Physik 7 Klasse Gymnasium

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Pinkie Mclucas

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Aug 5, 2024, 12:56:10 AM8/5/24
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DenLehrplanPLUS fr das neunjhrige Gymnasium finden Sie unter www.lehrplanplus.bayern.de. Den Lehrplan bestimmter spt beginnender Fremdsprachen fr das achtjhrige Gymnasium finden Sie unter www.isb.bayern.de/gymnasium/faecher/sprachen/weitere-sprachen.

W&aumlhrend die Sch&uumller im bisherigen Unterricht einen &Uumlberblick &uumlber die wichtigsten Teilgebiete und Konzepte der Physik erworben haben, erweitern sie nun in der Oberstufe ihre F&aumlhigkeiten, indem sie ihre Kenntnisse durch theoretische Grundlagen vertiefen und miteinander verkn&uumlpfen. Dies f&uumlhrt einerseits zu einer breiten naturwissenschaftlichen Allgemeinbildung, die vor allem auf der zielgerichteten Verwendung fundamentaler Prinzipien und zeitgem&aumler physikalischer Modelle beruht, andererseits erwerben die Sch&uumller auf diese Weise ein modernes Weltbild, in das diese Prinzipien und Modelle sinnvoll eingebettet sind.


Auch durch die Verwendung abstrakter Modelle knnen die Sch&uumller nun anspruchsvollere Probleme lsen, wobei die N&uumltzlichkeit mathematischer Verfahren an vielen Stellen deutlich wird. Dar&uumlber hinaus erkennen sie, dass physikalische Modelle die Basis f&uumlr das Verst&aumlndnis vieler Alltagsph&aumlnomene und technischer Anwendungen bilden. Die regelm&aumlige Verwendung geeigneter Software erleichtert ihnen einerseits das Auswerten und Dokumentieren von Experimenten und veranschaulicht ihnen andererseits komplizierte physikalische Sachverhalte.


Elektromagnetismus und ein Einblick in die spezielle Relativit&aumltstheorie sind die zentralen Themen der Jahrgangsstufe 11. Aufbauend auf qualitativen Vorstellungen entwickeln die Sch&uumller ein tragf&aumlhiges Feldkonzept, das auf wenigen Grundaussagen basiert und mithilfe dessen sich viele scheinbar unterschiedliche statische und dynamische Ph&aumlnomene erkl&aumlren lassen, da sie auf gleichen Prinzipien beruhen. Im Rahmen der speziellen Relativit&aumltstheorie lernen die Sch&uumller einige erstaunliche Effekte kennen, die bei Bewegungen sehr hoher Geschwindigkeit auftreten. Dabei erkennen sie, dass die Ideen Einsteins das heutige Verst&aumlndnis von Raum und Zeit entscheidend gepr&aumlgt haben.


Sch&uumller, die die Lehrplanalternative Biophysik w&aumlhlen, lernen die Grundlagen eines modernen und faszinierenden Zweigs der Physik kennen, der zunehmend an Bedeutung gewinnt und mittlerweile eine Schl&uumlsselposition in der interdisziplin&aumlren Forschung innehat. Vor diesem Hintergrund begreifen die Sch&uumller, dass mithilfe physikalischer Modelle und Arbeitsmethoden weitreichende Aussagen &uumlber die Funktionsweise biologischer Systeme getroffen werden knnen. Dabei erfahren die jungen Erwachsenen auch, dass geeignete Modelle einerseits einen gewissen Komplexit&aumltsgrad haben m&uumlssen, um sinnvolle Aussagen zu ermglichen, andererseits die Beherrschbarkeit von Modellen mit ihrem Komplexit&aumltsgrad rapide abnimmt.


Bei Wahl der Lehrplanalternative Astrophysik lernen die Sch&uumller, dass hier verschiedene Teilgebiete der Physik zusammenwirken und insbesondere Erkenntnisse aus der Atom- und Kernphysik sowie der Relativit&aumltstheorie groe Fortschritte ermglicht haben. Sie lernen zudem, dass in der Astrophysik h&aumlufig nur Absch&aumltzungen mglich sind, die aber trotzdem zu stichhaltigen Aussagen f&uumlhren, wobei stets die Annahme zugrunde liegt, dass die physikalischen Gesetze universelle G&uumlltigkeit besitzen. Wo immer mglich flieen Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten in den Unterricht ein, da die steigende Pr&aumlzision astrophysikalischer Messungen fortw&aumlhrend zu einer F&uumllle neuer Informationen f&uumlhrt, die ganz entscheidend zum tieferen Verst&aumlndnis des Universums beitragen. Damit erleben die Sch&uumller die Astrophysik als aktuelle und lebendige Wissenschaft.


Da die Betrachtung des Sternhimmels jeden Sch&uumller fasziniert, ist sie durch keine Unterrichtsmethode zu ersetzen. Deshalb soll den Sch&uumllern mehrfach die Gelegenheit zu Beobachtungsabenden gegeben werden.


Die Sch&uumller lernen, wie sich das bisher nur qualitativ betrachtete elektrische Feld &uumlber die Kraftwirkung auf einen geladenen Probekrper quantitativ und in seiner r&aumlumlichen Struktur genauer erfassen l&aumlsst. F&uumlr einfache F&aumllle wird die &Uumlberlagerung elektrischer Felder veranschaulicht und plausibel gemacht. Erg&aumlnzend f&uumlhren Energiebetrachtungen zum Begriff des elektrischen Potentials. Dabei erkennen die Sch&uumller die Bedeutung der Spannung als Potentialdifferenz. Elektrostatische Ph&aumlnomene aus der Lebenswelt der Sch&uumller machen ihnen schlielich die Bedeutung der Physik im Alltag deutlich.


Die Sch&uumller &uumlbertragen das zur Beschreibung des elektrischen Feldes entwickelte Konzept auf das Magnetfeld. Die magnetische Flussdichte definieren sie &uumlber die Kraftwirkung auf ein stromdurchflossenes Leiterst&uumlck. Dabei erkennen sie, dass die Bewegung von Ladungen eine Ursache f&uumlr Magnetfelder ist und lernen, wie damit homogene Magnetfelder erzeugt werden knnen. Bei der Gegen&uumlberstellung der Gren und Eigenschaften von elektrischem und magnetischem Feld werden Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede deutlich.


Nachdem die Sch&uumller in der Jahrgangsstufe 10 einen Einblick in grundlegende Inhalte und Denkweisen der Quantenphysik gewonnen haben, untersuchen sie nun exemplarisch Eigenschaften von Quantenobjekten genauer. Mit der quantitativen Auswertung und Deutung des Photoeffekts erlangen sie ein weitergehendes Verst&aumlndnis f&uumlr den Teilchencharakter von Photonen. Der Wellencharakter von Elektronen l&aumlsst sich anhand eines Experiments zur Elektronenbeugung zeigen und unter Einbeziehung der De-Broglie-Wellenl&aumlnge auch plausibel machen. Die Sch&uumller lernen, dass im mikroskopischen Bereich der strenge Determinismus durch Wahrscheinlichkeitsaussagen ersetzt werden muss, und erfahren die Bedeutung der Unbestimmtheitsrelation von Heisenberg. So erkennen sie, dass das klassische Teilchenbild zur Beschreibung des Mikrokosmos ungeeignet ist und durch ein neues Teilchenkonzept ersetzt werden muss.


Die Methoden, mit denen in der Wissenschaft der Aufbau der Materie in immer kleineren Dimensionen untersucht wird, sind sich prinzipiell &aumlhnlich. In der Regel beschiet man die zu untersuchende Materie mit geeigneten Teilchen und analysiert die durch Wechselwirkungsprozesse gestreuten oder erzeugten Teilchen. Die Sch&uumller verstehen, dass das Erforschen immer kleinerer Strukturen Teilchen mit immer kleinerer Wellenl&aumlnge und damit Beschleuniger f&uumlr hhere Teilchenenergie notwendig macht. Die Besch&aumlftigung mit den Strukturuntersuchungen auf sehr kleinen L&aumlngenskalen macht den Sch&uumllern die Bedeutung und die Notwendigkeit von Grundlagenforschung f&uumlr die Gewinnung neuer Erkenntnisse bewusst.


Die Sch&uumller befassen sich abschlieend mit den fundamentalen Teilchen und Wechselwirkungen des Standardmodells der Teilchenphysik. Damit verf&uumlgen sie &uumlber eine abgerundete Vorstellung vom Aufbau der Materie, die mit dem Stand der Forschung zu Beginn des 21. Jahrhunderts vereinbar ist.


Aufbauend auf den in der Jahrgangsstufe 9 erworbenen Grundkenntnissen &uumlber die Radioaktivit&aumlt vertiefen die Sch&uumller ihr Verst&aumlndnis &uumlber die Wechselwirkung von radioaktiver Strahlung mit Materie. Damit knnen sie die ntigen Manahmen zum Strahlenschutz verstehen und einsch&aumltzen. Ihre inzwischen erworbenen mathematischen Kenntnisse und Fertigkeiten erlauben es ihnen, Berechnungen zur Altersbestimmung mithilfe des radioaktiven Zerfalls durchzuf&uumlhren.


Die Sch&uumller eignen sich die physikalischen Grundlagen der technischen Nutzung der Kernphysik an. Damit soll die Mglichkeit geschaffen und die Bereitschaft geweckt werden, sich bei Fragen zur Kerntechnik ein eigenes, fachlich fundiertes Urteil zu bilden und dieses verantwortungsbewusst zu vertreten.


Die Sonne ist der einzige Stern, der von der Erde aus als ausgedehnte Scheibe sichtbar ist und bei dem Vorg&aumlnge und Strukturen auf der Oberfl&aumlche beobachtbar sind. Im Wechselspiel zwischen Theoriebildung und zielgerichteter Beobachtung gewinnen die Sch&uumller eine F&uumllle von Informationen &uumlber die Sonne, die sie sp&aumlter auf andere Sterne &uumlbertragen knnen. Bei der Untersuchung des Sonnenspektrums vertiefen sie die in Ph 9.2 gewonnenen Kenntnisse aus der Atomphysik und lernen die Spektralanalyse als eine wesentliche Arbeitsmethode der Astrophysik kennen.

Die Sch&uumller erfahren, wie sich mithilfe der Strahlungsgesetze aus der Energieabstrahlung der Sonne deren Oberfl&aumlchentemperatur bestimmen l&aumlsst. Ausgehend von der Messung der Bestrahlungsst&aumlrke des direkten Sonnenlichts auf der Erdoberfl&aumlche ermitteln sie die Grenordnung der Strahlungsleistung der Sonne. Bei der Kl&aumlrung der Frage nach der Energiequelle wird den Sch&uumllern die Bedeutung kernphysikalischer Kenntnisse bewusst.


Mit der Milchstrae lernen die Sch&uumller eine typische Spiralgalaxie kennen und erfahren, wie sich aus radioastronomischen Beobachtungen die Lage unserer Sonne innerhalb der Milchstrae bestimmen l&aumlsst. Davon ausgehend gewinnen sie einen Eindruck vom Aufbau und der Gre einer Spiralgalaxie. Auerdem lernen sie Methoden kennen, mit denen sich Informationen &uumlber andere Galaxien gewinnen lassen und erweitern dabei nochmals ihr Wissen &uumlber astronomische Strukturen. Die Untersuchung von weit entfernten Objekten einschlielich Quasaren f&uumlhrt unter anderem zur Hubble-Beziehung, die ebenso wie die kosmische Hintergrundstrahlung ein Beleg f&uumlr die Expansion des Universums ist. Dadurch wird die Urknalltheorie f&uumlr die Sch&uumller in ihren Grundaussagen verst&aumlndlich.


Physik Aktiv ist ein Physik-Wettbewerb der Bezirksregierung Arnsberg, der gerade jngere Schlerinnen und Schler fr die Physik begeistern und dabei auch noch jede Menge Spa machen soll. Erreicht wird dieses Ziel durch herausfordernde, teambasierte Aufgaben zum Tfteln, Basteln und Ausprobieren mit alltglichen "Werkstoffen".

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