Bollwerk Do. 15.00 erstes Treffen

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soulo...@gmx.de

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Aug 28, 2013, 7:35:42 AM8/28/13
to uwess...@wilmawirbt.de, Ingo Frost, VeronikaUrsu...@hnee.de, sven.ch...@flusskontakt.de, wolfram....@hnee.de, otelo...@googlegroups.com
Liebe Freunde,

als erstes Treffen haben einige diesen Donnerstag ab 15.00 Uhr bei uns in der A.-Bebel 16 vorgeschlagen.

Lieber Ingo hättest du Zeit und Lust das Treffen zu moderieren?

Herzlichst Thorsten & Familie
 
Leben und Arbeiten an einem Ort der inspiriert und dabei auch noch suffiziente Lösungen ermöglicht, um möglichst frei zu wirken zu können, wäre unser ideal für die nahe Zukunft.
 
Diese Möglichkeit hat sich durch die Begegnung mit dem Grundstück an der Bollwerkstrasse hinter der Rathauspassage, der ehemaligen Tischlerei, für uns ergeben, die immer wieder bei unseren Hausprojekttreffen Thema war, aber leider war nicht allzu viel bekannt.
 
Das Grundstück gehört einer älteren Dame, Namens Ruth Sadeh, in Israel, die es nach der Wende zurück bekam und damals existierte noch eine Firma für Küchen dort, die eigentlich das Gelände übernehmen wollte.
Eine Insolvenz ließ dies scheitern, auch mit der Stadt und Immobilienmaklern war keine geeignete Lösung zu finden und so zogen die Jahre ins Land.
 
Die Gebäude verfielen, es gab Brandstiftung, die Schrotthändler bedienten sich und die Natur breitete sich wieder aus.
 
Über den Kontakt zu dem Korrespondenten Ulrich Sahm in Jerusalem, der schon mal über Frau Sadeh und die unterschiedlichen Entschädigungszahlungen in Europa schrieb, kam ich in Kontakt mit der Familie Sadeh.
 
Gemeinsam mit Ingo hatte wir ein Skypetelefonat mit Ruth und hatten aber große Schwierigkeiten Sie zu verstehen, da Sie sehr leise sprach und uns wenig sagen konnte, da ihr Sohn sich um diese Dinge kümmern würde.
 
Am 12. April besuchte Tal mit seinem Vater Avraham Eberswalde und traf sich mit mir und Uli für eine ersten persönliches Gespräch, was aus meiner Sicht sehr angenehm überraschend war.
 
Sie interessieren sich sehr dafür das Areal zu einem Ort für Eberswalde zu machen, der dem Andenken an die Familie gerecht wird und den Sie gerne besuchen kommen.
 
Daher begrüßen sie es sehr, wenn sich eine interessierte Gruppe mit guten Ideen für dieses Gelände annehmen würde.
 
Die beiden Herren Sadeh sind selber Bauingenieure und betreuen Bauprojekte mit bis zu 400 Wohneinheiten. Sie interessierten sich insbesondere für Ideen für Ökologisches Bauen, Co-working und Kreislaufsysteme für Wasser, Energie, Abwasser, Recycling und Lebensmittel.
 
Sie selber möchten ein solches Projekt unterstützen, aber selber keine direkte Aufgabe übernehmen.
 
Eine besondere Aussage war, dass je besser das Konzept für dieses Projekt wird, desto irrelevanter ist die Frage des Wertes des Areals für die Familie Sadeh.
 
Wie gesagt es geht der Familie vorrangig um das Andenken der Familie in Eberswalde und nicht um Geldwerte.
 
Zur Entwicklung des Grundstückes wurde bei dem Besuch ein Vertrag mit der Stadt abgeschlossen, die auch die Untersuchung auf Altlasten übernehmen wird, dies soll möglichst bald geschehen.
 
Da es Mischgebiet ist, wäre eine Kombination von Leben und Arbeiten eh vom Flächennutzungsplan vorgegeben.
 
Das Gelände ist über 1 ha groß und alle Bauten können entfernt werden.
 
Es gibt ein Gutachten über den Baugrund, was ich anhänge.
 
Es würde unsere kleine Familie sehr freuen, wenn wir uns als potenzielle Wohngruppe diese Woche für eine erstes konkretes Treffen zusammenfinden könnte.
 
Ich habe schon einige Ideen zusammengetragen, die ich euch gerne vorstellen möchte.
 
Als Organisationsform würde ich gerne eine Wohnungsbaugenossenschaft vorschlagen, sollte sich damit jemand intensiver auseinandergesetzt haben, würde es uns sehr freuen. Ein gutes Beispiel aus der Schweiz: http://www.kraftwerk1.ch/geschichte/kraftwerk1.html
 
Wenn man sich die Bilder im Anhang ansieht, braucht es noch sehr viel Fantasie. Erhaltenswert erscheint mir die alte Industriehalle fürs Co-Working und HEi (www.hei-münchen.de[http://www.hei-münchen.de]).
 
Ich persönlich wünsche mir vielfältige Leichtbauhäuser aus Holz, Lehm, Silicon, Glas usw., Jurten, Baumhäuser, CNC-Häuser, Inflatable Buildings and Greenhouses uvm. und innovative Kreislaufhaussysteme als Opensource Architecture zum Nachmachen.
 
Dies als ersten Funken zur Anregung für dieses Projekt und wie gesagt, wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns diese Woche zusammenfinden könnten und ein konkreteres Bild gemeinsam entwickeln.
 
Herzliche Grüße
 
Thorsten, Sophie, Justus und Mattis
 
 
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Inflatable Museums building
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