Keine zwei Monate wohne/arbeite ich in Aachen und schon habe ich einen
abgetretenen Außenspiegel an meinem Auto zu beklagen (Beifahrerseite bei
rechts am Straßenrand geparktem Auto; definitiv nicht abgefahren,
sondern purer Vandalismus). 180 EUR sagt die Citroen-Werkstatt.
Dankeschön. Ist das "normal" hier in Aachen?
Google-Groups liefert einen Thread vom September 2005, in dem von hohen
Vandalismus-Schäden berichtet wird. Au weia. Da muß man ja fast froh
sein, daß nicht auch noch auf kompletter Länge der Lack verkratzt war.
Hat jemand der Mitleser ähnlich negative Erfahrungen machen müssen in
letzter Zeit?
Gruß,
MM
Danach wusst ich auch, warum die Autoversicherung hier so teuer is :-/
- henning
Matthias Mühlich <mueh...@iap.uni-frankfurt.de> writes:
> [...]
>
> Google-Groups liefert einen Thread vom September 2005, in dem von
> hohen Vandalismus-Schäden berichtet wird. Au weia. Da muß man ja
> fast froh sein, daß nicht auch noch auf kompletter Länge der Lack
> verkratzt war. Hat jemand der Mitleser ähnlich negative
> Erfahrungen machen müssen in letzter Zeit?
Welkenrather Straße, letztes Neujahr: Luft aus beiden Vorderreifen
abgelassen. Ansonsten wurde mir noch ein Außenspiegel abgefahren,
die Verursacherin kam aber dafür auf.
Einzelschicksale sind natürlich so eine Sache. Eine gut gemachte
Statistik wäre interessant.
Tschö,
Torsten.
--
Torsten Bronger, aquisgrana, europa vetus ICQ 264-296-646
letzten Herbst gab's hier mal ein paarmal den Fall eingeschlagener
PKW-Scheiben.
Die Person wurde dann aber afaik geschnappt. Nen Drogi, wenn ich das
recht im Kopf habe.
Ansonsten ist es in Aachen doch recht ruhig, finde ich.
OK, von Fahrrädern jünger als 15Jahre ist hier DRINGEND abzuraten,
solange sie nicht IMMER in den eigenen 4 Wänden geparkt werden können.
Abgetretende Spiegel auf beiden Seiten, abgeknickte Antenne, geklaute
Firmenzeichen vorne und hinten, Beule im Kotflügel, abgekratzte Tüv und
ASU Plaketten, abgebrochener Scheibenwischer hinten.
Und das alles in den letzten 6 Monaten!!!!!
Hat einer mehr zu bieten
Gruß
Marius
> Abgetretende Spiegel auf beiden Seiten, abgeknickte Antenne, geklaute
> Firmenzeichen vorne und hinten, Beule im Kotflügel, abgekratzte Tüv und
> ASU Plaketten, abgebrochener Scheibenwischer hinten.
> Und das alles in den letzten 6 Monaten!!!!!
> Hat einer mehr zu bieten
Paris könnte mithalten.
Aber im Essener Asiviertel passiert weniger...
--
Mit freundlichen Grüßen
Hauke Hagenhoff
Matthias Mühlich wrote:
> Hallo!
>
> Keine zwei Monate wohne/arbeite ich in Aachen und schon habe ich einen
> abgetretenen Außenspiegel an meinem Auto zu beklagen (Beifahrerseite bei
> rechts am Straßenrand geparktem Auto; definitiv nicht abgefahren,
> sondern purer Vandalismus). 180 EUR sagt die Citroen-Werkstatt.
> Dankeschön. Ist das "normal" hier in Aachen?
Kommt wohl darauf an wo man wohnt. In der Gegend Klinikum/Kullen hab ich
auch schon so einiges an Vandalismus gesehen und von Bekannten erzählt
bekommen. Bei mir im Schanzviertel ist es auch nicht so toll, da ist
auch schon einiges im Bekanntenkreis passiert. Wo ich früher gewohnt
habe, nähe Bendplatz, habe ich nichts von Vandalismus mitbekommen.
> Google-Groups liefert einen Thread vom September 2005, in dem von hohen
> Vandalismus-Schäden berichtet wird. Au weia. Da muß man ja fast froh
> sein, daß nicht auch noch auf kompletter Länge der Lack verkratzt war.
> Hat jemand der Mitleser ähnlich negative Erfahrungen machen müssen in
> letzter Zeit?
Ist IMHO eigentlich auf konstantem Niveau geblieben in der letzten Zeit.
MfG
Thomas
Dazu mal meine persönliche Statistik 2001-2006!
2x Roller gestohlen
1x Autoradio gestohlen
1x Motorradplane gestohlen
2x Typenschild Roller gestohlen (incl. 1x gebrochener Kaskade)
1x Außenspiegel (Auto) abgebrochen
1x Wohnungseinbruch
Ich für meinen Teil bin RESTLOS bedient und mache XXX nach meinem
Verschwinden aus dieser Stadt!
Gruß
Jan
> Ist das "normal" hier in Aachen?
Ich fürchte leider ja! Abgetreten wurde mir der Spiegel zum Glück noch
nicht, aber versucht wohl schon öfter. Spuren sind deutlich sichtbar und
er war schon einige Male überbogen!
Von Kratzern und Beulen brauchen wir wohl gar nicht sprechen, da sind
die Aachener Parker wenig vorsichtig.
Ich hab momentan:
Verbeultes Nummernschild (vermutlich von einer Anhängekupplung)
Verkratzte Stossstange vorn und hinten
Kratzer am Seitespiegel Fahrerseite
Traurig aber wahr.
wo stand der Wagen denn genau? "Erweitertes Ostviertel", d.h. der
Bereich irgendwo zwischen Hansemann-/Kaiserplatz, Jülicher Str. und dem
Bahnhof Rothe Erde oder in einem der Aachener Sozialwohnungsghettos?
>
> Keine zwei Monate wohne/arbeite ich in Aachen und schon habe ich
> einen abgetretenen Außenspiegel an meinem Auto zu beklagen
> (Beifahrerseite bei rechts am Straßenrand geparktem Auto; definitiv
> nicht abgefahren, sondern purer Vandalismus). 180 EUR sagt die
> Citroen-Werkstatt. Dankeschön. Ist das "normal" hier in Aachen?
Hier in Aachen gibt es leider ein erhöhtes Vorkommen an Asozialen, wie
in den meisten deutschen Großstädten. Ich wohne ziemlich nahe am
Ostviertel und habe auch schon einiges mit Leuten erlebt, die in weniger
liberalen Staaten nicht frei herum laufen bzw. sich nicht ohne
Sanktionen in der Stadt bewegen würden.
Die sehr liberale Ordnungspolitik in Aachen tut ein Übriges.
Glücklicherweise steht mein Wagen in der Garage.
>
> Google-Groups liefert einen Thread vom September 2005, in dem von
> hohen Vandalismus-Schäden berichtet wird. Au weia. Da muß man ja fast
> froh sein, daß nicht auch noch auf kompletter Länge der Lack
> verkratzt war. Hat jemand der Mitleser ähnlich negative Erfahrungen
> machen müssen in letzter Zeit?
>
Wie gesagt, Vandalismus und Gewalt haben in den letzten Monaten und
Jahren massiv zugenommen. Es bleibt zu hoffen, daß darauf in geeigneter
Form reagiert wird.
Gruß
Christof
Gruß, Christian
Christof Proft schrieb:
> wo stand der Wagen denn genau?
Vor dem Haus Gasborn 33. Ich habe Anwohnerparkausweis Zone H
(Heinrichsallee und angrenzende Straßen Richtung Stadtmitte).
> Hier in Aachen gibt es leider ein erhöhtes Vorkommen an Asozialen, wie
> in den meisten deutschen Großstädten.
Von Frankfurt ist mir Vandalismus nicht in diesem Maße bekannt (außer
Grafitti-Schmierereien bzw. S-Bahn-Scheiben-Verkratzen). Und Asoziale /
Drogenabhängige gibt's da auch zur Genüge.
> Die sehr liberale Ordnungspolitik in Aachen tut ein Übriges.
???
Meinst meinst Du? Kannst Du einen "Neu-Aachener" aufklären?
Gruß,
MM
scheint ja gestern nicht der einzige Vorfall in dieser Richtung gewesen
zu sein:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=806136&firmaid=11559&keygroup=
> Vor dem Haus Gasborn 33. Ich habe Anwohnerparkausweis Zone H
> (Heinrichsallee und angrenzende Straßen Richtung Stadtmitte).
>
>> Hier in Aachen gibt es leider ein erhöhtes Vorkommen an Asozialen, wie
>> in den meisten deutschen Großstädten.
>
> Von Frankfurt ist mir Vandalismus nicht in diesem Maße bekannt (außer
> Grafitti-Schmierereien bzw. S-Bahn-Scheiben-Verkratzen). Und Asoziale /
> Drogenabhängige gibt's da auch zur Genüge.
Da wird seit einigen Jahren massiv durchgegriffen, insbesondere im
Bereich Kaiserstraße/Hauptbahnhof B-Ebene. Polizei, Ordnungsamt und
"schwarze Sheriffs". Das tat auch not, hatte die Gegend in den
Achtzigern/frühen Neunzigern einen sehr schlechten ruf, so daß Besucher
wegblieben und Geschäfte schlossen.
>
>> Die sehr liberale Ordnungspolitik in Aachen tut ein Übriges.
>
> ???
>
> Meinst meinst Du? Kannst Du einen "Neu-Aachener" aufklären?
>
1991/92 wurde unter rot-grün ein Drogenhilfecafè am Kaiserplatz
eröffnet. Vorher war die Drogenszene in der Stadt verteilt, seitdem
treten die Probleme am Kaiserplatz massiert auf, zumal durch das Cafe
auch Abhängige von außerhalb "angefüttert" werden.
Man versucht, mit Polizei und Ordnungsamt die Verhältnisse in den Griff
zu kriegen, scheint aber nicht zu funktionieren.
Nach der letzten Kommunalwahl, vor der auch Alternativen zum Kaiserplatz
zur Diskussion standen, hat Rot-Grün dafür gesorgt, daß alles beim Alten
bleibt "es gibt keine Alternative".
Offene Drogenszene am Ende einer Einkaufsstraße ist eindeutig Politik
zugunsten einer winzigen Randgruppe auf Kosten der Mehrheit. Die
Klientel für eine ganze Reihe kleinerer Staftaten in der Umgebung
verantwortlich, ferner zieht sie sonstiges "Gesocks" ins dortige Viertel.
Weiter gab es jahrelang in NRW im Allgemeinen und in Aachen im
Besonderen eine sehr liberale Ausländerpolitik, was sich in einem
Ausländeranteil von 17,8% bei einer Arbeitslosenquote in der Gruppe von
30% manifestiert. Da sind viele Jugendliche bei, deren Gewalt- und
Frustpotential sehr hoch ist...
Gruß
Christof
> Vor dem Haus Gasborn 33. Ich habe Anwohnerparkausweis
> Zone H (Heinrichsallee und angrenzende Straßen Richtung
> Stadtmitte).
Hehehe,
nur mal am Rande - eine noch miesere innenstadtnahe Lage wirst du
schwerlich finden. Sprich mal mit ein paar Oechern, die können dir
lustige Geschichten von der Gegend erzählen. Heinrichsallee ist auch
schön, insbesondere wenn du auf Drogenprostituierte stehst. Durch die
Nähe zum Kaiserplatz können die Fixer selbst mit akuten
Entzugserscheinungen zu deinem Wagen kriechen und dein Radio klauen
(oder ein halbvolles Päckchen Zigaretten).
Das alles ist dir bei der Wohnungsbesichtigung nicht aufgefallen? *fg*
Zieh um, miete dir eine Garage oder fahr ein Auto bei dem ein Spiegel
nicht 180.- EUR kostet - ansonsten wirst du wenig Freude in der Gegend
haben. Eine Teilkasko ohne Selbstbeteiligung würde sich eventuell auch
lohnen.
ROFL
Cay
[Frankfurt]
> Da wird seit einigen Jahren massiv durchgegriffen, insbesondere im
> Bereich Kaiserstraße/Hauptbahnhof B-Ebene. Polizei, Ordnungsamt und
> "schwarze Sheriffs". Das tat auch not, hatte die Gegend in den
> Achtzigern/frühen Neunzigern einen sehr schlechten ruf, so daß Besucher
> wegblieben und Geschäfte schlossen.
So isses. Die Grünen und andere Linke haben zwar kräftig gegen diese
"staatliche Repression" gemeckert und polemisiert, aber kaum ein
Frankfurter dürfte sich die alten Zustände mit offen herumliegenden
Drogenspritzen zurückwünschen...
Gruß,
MM
Kann sein, dass ich das war!? ;)
bin seit 6 Jahren hier, und in der Zeit wurden 2 Spiegel
abgetreten, einmal die Scheibe eingeschlagen+Diebstahl,
einmal die Tür aufgebrochen+Radio geklaut, einmal ein
Reifen zerstochen und einmal das Glasdach eingeschlagen.
Alex
Das Viertel südöstlich davon ist mir negativ in Erinnerung geblieben,
ebenso die Ecke deutlich weiter östlich. Meine Arbeitskollegen hatten
auch nichts Negatives gesagt...
Gruß,
MM
BTW: Von Frankfurt aus sich eine Wohnung in AC zu organisieren, ist auch
nicht die leichteste aller Übungen.
Hi,
wo die Diskussion eh gerade ins Stammtischniveau abgleitet vielleicht
noch ein kleiner Hinweis zur Drogenpolitik der Polizei. Die
Konzentration von Abhängigen auf einige wenige Orte ist durchaus
gewünscht, so lässt sich die Clientel leichter beobachten und unter ggf.
unter Kontrolle halten. Das die Situation am Kaiserplatz so ist wie sie
ist liegt eher im völligem Versagen der staatlichen Drogenpolitik in den
letzten 20 Jahren (sowohl Rot als auch Schwarz) und der fehlenden
Bereitstellung von finanziellen Mitteln weil eben kein Geld für soetwas
da ist.
Das Ausrüsten von irgenwelchen Assies mit schwarzen Bomberjacken,
Schlagstöcken und Elektroschockern als Ultima Ratio für ein hübsches
Stadtbild und eine sichere Umgebung zu verkaufen ist eine super Lösung.
Alternativ könnte man chinesische Methoden einführen und Drogensüchtige,
Obdach- und Arbeitslose als Volksverräter erschiessen oder wenigstens in
Umerziehungslager stecken - die Welt würde schöner werden.
Gruß
Cay
>> Das alles ist dir bei der Wohnungsbesichtigung nicht aufgefallen?
>> *fg*
>
> Das Viertel südöstlich davon ist mir negativ in Erinnerung geblieben,
> ebenso die Ecke deutlich weiter östlich. Meine Arbeitskollegen hatten
> auch nichts Negatives gesagt...
Hmm, selbst als Zugezogener weiß man das eigentlich und ein Oecher wird
dich merkwürdig anschauen wenn du sagst das du am Gasborn wohnst.
Erkundige dich bei der Gelegenheit mal nach der bewegten Vergangenheit
der Straße. (am besten bei "echten Aachenern 35+) Naja, wenn die
Wohnung schön ist...
Aber im Ernst - miete dir eine Garage, das dürfte die praktikabelste
Lösung sein.
Gruß
Cay
Cay Juechtern schrieb:
> Das Ausrüsten von irgenwelchen Assies mit schwarzen Bomberjacken,
> Schlagstöcken und Elektroschockern als Ultima Ratio für ein hübsches
> Stadtbild und eine sichere Umgebung zu verkaufen ist eine super Lösung.
Zur Info: Die Frankfurter "schwarzen Sheriffs" auf Kaiserstraße oder der
westlichen Zeil (-> Hauptwache) sind nicht staatlich (wie auch? -- dafür
gibt's Polizei), sondern von der Vereinigung örtlicher Einzelhändler
initiiert und bezahlt. Aus Frustration über das Versagen staatlicher
Stellen.
Genau da sehe ich aber das Problem: wenn der Staat Wildwuchs erlaubt bei
Drogenszene und der damit verbundenen Kriminalität, dann gibt's nicht
mehr Sicherheit für alle, sondern nur noch für die, die sich private
Sicherheitsdienste leisten können. IMHO keine schöne Vorstellung.
BTW: Die "schwarzen Sheriffs" waren von Anfang an mehr als umstritten,
aber seit dieser Initiative haben sich auch die Stadtoberen wieder zu
mehr Polizeipräsenz in den Problemzonen entschlossen. So daß man jetzt
streiten kann, wem das Verdient der reduzierten Kriminalitätsprobleme
gebührt, denn das reklamiert jeder für sich, bei gleichzeitigem Verweis
auf die angebliche "Ineffektivität" der anderen...
> [restliche Polemik von Cay gesnippt]
Gruß,
MM
Gruß, Chris
>lustige Geschichten von der Gegend erzählen. Heinrichsallee ist auch
Als Anwohner einfach mal die Info:
Abgesehen vom Umfeld:
Seit 2 Jahren keine Beanstandungen, was Fahrzeuge und Rädern betrifft.
Zuvor in anderen Aachener Vierteln:
8 Fahrräder gestohlen, 2 demoliert, 2 Außenspiegel, 1 EBD, 3 x
Sachbeschädigung Auto.
> Cay Juechtern schrieb:
>> Das Ausrüsten von irgenwelchen Assies mit schwarzen Bomberjacken,
>> Schlagstöcken und Elektroschockern als Ultima Ratio für ein hübsches
>> Stadtbild und eine sichere Umgebung zu verkaufen ist eine super
>> Lösung.
>
> Zur Info: Die Frankfurter "schwarzen Sheriffs" auf Kaiserstraße oder
> der westlichen Zeil (-> Hauptwache) sind nicht staatlich (wie auch? --
> dafür gibt's Polizei), sondern von der Vereinigung örtlicher
> Einzelhändler initiiert und bezahlt. Aus Frustration über das Versagen
> staatlicher Stellen.
Hmm, wie heisst es so schön im GG "jegliche Gewalt geht vom Staat
aus..."
Tja, vielleicht gelingt es dir ja mit den örtlichen (gemeint ist das
Dreieck Promenadenstraße, Gasborn und Heinrichsallee) Gemüsehändlern
und Dönerbudenbetreibern etwas ähnliches auf die Beine zu stellen, wer
weiß.
Aber zu deiner Beruhigung - durch Errichtung des Dorint Hotels auf der
Brachfläche des alten Bushofes ist es zu einer erheblichen Aufwertung
der Gegend gekommen, so dass Überlegungen bestehen die offene
Drogenszene zu Verlagern, etwa in Richtung Rehmplatz. Allerdings eher
mittelfristig - leg dir also schon mal ein paar Spiegel parat.
Viel Spass in Aachen ;-)
Cay
> 1991/92 wurde unter rot-grün ein Drogenhilfecafè am Kaiserplatz
> eröffnet. Vorher war die Drogenszene in der Stadt verteilt, seitdem
> treten die Probleme am Kaiserplatz massiert auf, zumal durch das Cafe
> auch Abhängige von außerhalb "angefüttert" werden.
Quelle?
AFAIK darf man das Café nur nach einer Registrierung benutzen, bei der
unter anderem der Wohnsitz überprüft wird und eine Nutzungserlaubnis gibts
nur für "Einheimische".
> Man versucht, mit Polizei und Ordnungsamt die Verhältnisse in den Griff
> zu kriegen, scheint aber nicht zu funktionieren.
> Nach der letzten Kommunalwahl, vor der auch Alternativen zum Kaiserplatz
> zur Diskussion standen, hat Rot-Grün dafür gesorgt, daß alles beim Alten
> bleibt "es gibt keine Alternative".
Klär mich mal auf, welche Alternativen das waren.
> Offene Drogenszene am Ende einer Einkaufsstraße ist eindeutig Politik
> zugunsten einer winzigen Randgruppe auf Kosten der Mehrheit. Die
> Klientel für eine ganze Reihe kleinerer Staftaten in der Umgebung
> verantwortlich, ferner zieht sie sonstiges "Gesocks" ins dortige Viertel.
Ich bin geneigt zu glauben, dass jedes andere Viertel sich genauso über
eine Verschiebung bedanken würde.
> Weiter gab es jahrelang in NRW im Allgemeinen und in Aachen im
> Besonderen eine sehr liberale Ausländerpolitik.
Da würde ich mich auch für ein paar Beispiele interessieren.
> Gruß
>
> Christof
Viele Grüße
Christian
> Quelle?
> AFAIK darf man das Café nur nach einer Registrierung benutzen, bei der
> unter anderem der Wohnsitz überprüft wird und eine Nutzungserlaubnis gibts
> nur für "Einheimische".
>
es ist allgemein bekannt, daß auch auswärtige Junkies den Kaiserplatz
bevölkern. Auch wenn man nicht in das Cafe reinkommt, findet man doch
Gleichgesinnte und wird in Ruhe gelassen. Wie an vielen Orten in
Deutschland. Kein Wunder, daß unser Land immer mehr zum Tummelplatz für
Randgruppen wird.
>> Man versucht, mit Polizei und Ordnungsamt die Verhältnisse in den Griff
>> zu kriegen, scheint aber nicht zu funktionieren.
>> Nach der letzten Kommunalwahl, vor der auch Alternativen zum Kaiserplatz
>> zur Diskussion standen, hat Rot-Grün dafür gesorgt, daß alles beim Alten
>> bleibt "es gibt keine Alternative".
>
> Klär mich mal auf, welche Alternativen das waren.
Verlegung z.B nach Gut Wolf, auf das alte Gelände des
Strassenverkehrsamtes. Ein paar Container da hin, Spundwand drum, ein
wenig Stadtmöblierung und fertig ist die Laube. Es gibt auch noch ein
paar andere Ecken, z.B Aachen-Westbahnhof, der hintere Bendplatz oder
freie Flächen auf der Hüls.
Auf jeden Fall nicht in die Stadt, an das Ende der Haupteinkaufsstraße,
die an dieser Stelle ohnehin eklatante Qualitätsmängel aufweist.
>
> Ich bin geneigt zu glauben, dass jedes andere Viertel sich genauso über
> eine Verschiebung bedanken würde.
Richtig. In Heerlen gibt es daher in der Stadt seit ca. 10 Jahren
Videoüberwachung, ebenso im Bahnhofsumfeld, nachdem die Nederlandse
Spoorwegen Anfang der Neunziger ob der desolaten Zustände gedroht hat,
den Zugverkehr drastisch zu reduzieren. Seitdem wird da für Ruhe
gesorgt. Nur in Aachen passiert halt nichts "bloß keine
Videoüberwachung! Bloß kein Polizeistaat!". Dafür läßt man weiterhin zu,
daß die schweigende Mehrheit terrorisiert wird und nennt dies Toleranz.
Wenn die tatsächlich die Junkies ins Rehmviertel schieben, kippt das da
völlig. Bereits heute ist das ein klassisches Beispiel, wie in Anfang
der Achtziger nach Abriß des Straßenbahndepots aufwendig saniertes
Viertel durch massiven Zuzug der drei "A-Gruppen" (Arme, Alkies,
Ausländer) in relativ kurzer Zeit herunterkommt.
Auch habe ich die Leute dann näher vor der Nase. Danke!
>
>> Weiter gab es jahrelang in NRW im Allgemeinen und in Aachen im
>> Besonderen eine sehr liberale Ausländerpolitik.
Es war jahrelang in fast keinem anderen Bundesland so einfach
-vielleicht Bremen ausgenommen- eine Einreise- und Aufenthaltserlaubnis
zu bekommen. Dies wohlgemerkt schon zu den Zeiten vor dem
Ausländergesetz 1991, als aus der kann-Bestimmung zur
Familienzusammenführung ein Rechtsanspruch wurde.
Auch lehnte NRW die Abschiebung geduldeter Kosovo-Flüchtlinge auch dann
noch ab, als diese in anderen Bundesländern bereits fast abgeschlossen war.
Gruß
Christof
Man sollte ihr "Mehmet" und ein paar Junkies im Gestezimmer
einquartieren. Ich glaube, sie wird sich bedanken. Ob es sie bekehrt,
wage ich aber zu bezweifeln.
Sollte die große Koalition eine vernünftige Umweltpolitik zu Stande
bringen (wie seinerzeit Töpfer), gehe ich ohnehin davon aus, daß sich
das Projekt "Grüne" in den nächsten Jahren ganz von selber erledigt.
Gruß
Christof
> wo die Diskussion eh gerade ins Stammtischniveau abgleitet vielleicht
> noch ein kleiner Hinweis zur Drogenpolitik der Polizei. Die
> Konzentration von Abhängigen auf einige wenige Orte ist durchaus
> gewünscht, so lässt sich die Clientel leichter beobachten und unter ggf.
> unter Kontrolle halten. Das die Situation am Kaiserplatz so ist wie sie
> ist liegt eher im völligem Versagen der staatlichen Drogenpolitik in den
> letzten 20 Jahren (sowohl Rot als auch Schwarz) und der fehlenden
> Bereitstellung von finanziellen Mitteln weil eben kein Geld für soetwas
> da ist.
>
Und in der fehlerhaften Wahl des Ortes. Im Innenstadtbereich läßt sich
die "Clientel" nicht komplett unter Kontrolle halten, wer dies behauptet
ist ebenso weltfremd wie mancher Politiker, der die Zustände nur von den
Papporten der Drogenbeauftragten kenn, da er selber im "Speckgürtel"
wohnt und sich von solchen Orten fernhält.
> Das Ausrüsten von irgenwelchen Assies mit schwarzen Bomberjacken,
> Schlagstöcken und Elektroschockern als Ultima Ratio für ein hübsches
> Stadtbild und eine sichere Umgebung zu verkaufen ist eine super Lösung.
> Alternativ könnte man chinesische Methoden einführen und Drogensüchtige,
> Obdach- und Arbeitslose als Volksverräter erschiessen oder wenigstens in
> Umerziehungslager stecken - die Welt würde schöner werden.
>
Die privaten Wachleute sind eine Reaktion auf das Versagen der
staatlichen Gewalt. Die Leute findet man mittlerweile an vielen
ehemaligen "sozialen Brennpunkten", in Innenstädten, aber auch in
öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnhöfen. Halt überall, wo eine
Klientel auftritt, die unter Kontrolle gehalten bzw. vertrieben werden muß.
Daß massive staatliche Gewalt keine Lösung ist, dürfte klar sein. In
Singapur, wo die halbe Kaiserplatz-Bevölkerung ungespitzt am Galgen
landen würde, gibt es auch Drogenkonsum und -Schmuggel. Dies nicht zu knapp.
Gruß
Christof
Die Stadt hat neulich noch betont, auf Qualität zu achten, daher dort
keine Dönerbude und keinen Handyladen zuzulassen.
Mal sehen, wie lange die durchhalten.
<polemik> Wäre das nicht ein schöner Ort für das Café Plattform? </polemik>
Gruß
Christof
Westbahnhof halte ich definitiv für ungeeignet. Die Fahrgäste, die spät
abends ankommen oder abfahren würden sich bedanken. Ins Uni-Viertel muss
man die Junkies nun wirklich nicht ziehen. Gut Wolf klingt schon besser,
ist auch nicht allzu weit vom Polizeipräsidium entfernt und ließe sich
so sicher besser kontrollieren. Außerdem ist das kein Wohngebiet.
Am Bendplatz ließe das wohl vermehrte Straftaten bei Veranstaltungen auf
dem Platz befürchten.
> gesorgt. Nur in Aachen passiert halt nichts "bloß keine
> Videoüberwachung! Bloß kein Polizeistaat!". Dafür läßt man weiterhin zu,
> daß die schweigende Mehrheit terrorisiert wird und nennt dies Toleranz.
Richtig so, auf Videoüberwachung sollte nur dann zurückgegriffen werden,
wenn das Problem nicht durch Verlegung in ein anderes Viertel oder
vermehrte Polizeipräsenz vor Ort in den Griff zu bekommen ist!
Überwachungskameras haben auf öffentlichen Straßen und Plätzen nix zu
suchen.
>>lustige Geschichten von der Gegend erzählen. Heinrichsallee ist auch
> Als Anwohner einfach mal die Info:
> Abgesehen vom Umfeld:
> Seit 2 Jahren keine Beanstandungen, was Fahrzeuge und Rädern betrifft.
> Zuvor in anderen Aachener Vierteln:
> 8 Fahrräder gestohlen, 2 demoliert, 2 Außenspiegel, 1 EBD, 3 x
> Sachbeschädigung Auto.
Kann ich bestätigen.
5 Jahre Heinrichsallee/Kaiserplatz ohne nennenswerte Vorfälle (bis auf
einige sich aufwärmende Junkies in meinem Treppenhaus im Winter). Im letzten
Jahr hatte ich einen PKW, der unbeschadet auf der Allee und im Wohnviertel
Maxstr. auf A-Weg geparkt war.
Auch meine spätabendlichen Heimwege sind bis auf einige dumme Sprüche
unbeschadet geblieben, deutlich unangenehmere Situationen habe ich auf dem
Markt oder anderen heimeligen Vierten erlebt.
Gruß,
Kerstin
Kurfürstenstr, Mehrfamilienhaus mit tagsüber offener Tordurchfahrt. In 5
Jahren:
- zweimal einer Mitbewohnerin den Roller tagsüber aus dem Hof geklaut
- einmal Spritzbesteck im Hausflur vor der Kellertüre
- zweimal Gelbe Säcke im Hof aufgeschlitzt und sich von mir erwischen
lassen -> schnelles Weglaufen erhält die Gesundheit
- zweimal Jugendliche beim "Kiffen" in der Tordurchfahrt erwischt ->
sind friedlich weitergezogen, nachdem ich mit der Polizei gedroht habe
("mußt Du 110 anrufen!")
- ein Graffiti am Haus, künstlerisch minder wertvoll (einfarbiges
Gekrakel) -> Farbe
- einem Mitbewohner das Auto aufgebrochen und Radio geklaut
Gruß
Christof
Na prima, darauf warte ich schon! :-(((
Und der Konsumraum kommt dann in den früheren Rehmplatz-Grill? Darüber
werden sich dann die Leute freuen, die sich darüber beklagt haben, dass
im Rehmplatz-Grill (auch) Bier verkauft wurde.
Ich bin bisher immer (mehrfach, aber nicht öfter als ein/zwei Mal im
Monat) unbehelligt quer über den Kaiserplatz gegangen, sollte sich das
(dort, am Rehmplatz oder anderswo) mal ändern, ...
Gruß
Norbert
--
Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
jeder ist davon überzeugt, er habe genug davon.
Dem kann ich mich voll und ganz anschliessen!
> Hat jemand der Mitleser ähnlich negative Erfahrungen machen müssen in
> letzter Zeit?
in der wirichsbongardstraße am besten nie direkt vor der bowlingbahn
parken .. endete bei mir mit nem langen kratzer und nem kaputten spiegel :(
gruß,
laszlo
Gibt es dazu eine Statistik?
Häufig ist es nämlich so, dass sich die "gefühlte Kriminalitätsrate"
deutlich höher ist als die tatsächliche. Was u.A. so Law&Order Affen wie
Schily, Beckstein, Koch, Beust, Schill etc zu verdanken ist.
mfg
matthias
--
[...]und über allem erhob sich eine pilzförmige Wolke. Dies geschah in
einer Welt, die vom grausamsten aller Götter, REALPOLITIK, geschaffen
worden war.
Illuminatus!-Der goldene Apfel, Shea&Wilson
Alos manchmal frag ich mich ja schon, in was für einer Gruppe ich hier
gelandet bin.
Wie hier "Asozial", Arme, Ausländer, Drogenabhängige oder Randgruppen im
allgemeinen gehetzt wird ist ja echt nicht mehr schön.
Und dann nebenbei auch noch "schwarze Sheriffs" und Kameraüberwachung
fordern.
Vielleicht auch noch Handabhacken auf Diebstahl?
unglaublich
Was willst du uns mit diesem Satz sagen? Sollen wir uns alle gleich
kleiden, gleich reden, gleich verhalten und die gleichen Hobbies haben,
damit es keine Randgruppen mehr gibt? Oder sollen sich nur alle Leute
die sich einer Gruppe, der unter X% der Bevölkerung angehören, zugehörog
fühlen, ändern so dass sie nur noich Gruppen die einen entsprechend
großen Anteil der Bevölkerung repräsentieren angehören? Und was ist
eigentlich überhaupt eine "Randgruppen" und was ist so schlimm an denen?
Ich verstehe es wirklich nicht, bitte kläre mich auf.
Oder habe ich den negativen Unterton in diesen Satz nur
hineininterpretiert und in wirklichkeit ist dir die Vielfältigkeit
unserer Gesellschaft gar kein Dorn im Auge bzw. es freut dich sogar?
mfg
Wer so polemisch aus einer (vermutlich) eher politisch rechts der Mitte
liegenden Position argumentiert wie Christof hier oder anderswo, ist
selbst "gesellschaftliche Randgruppe". Ich frage mich, ob Christof
bewußt ist, daß man sein obiges -- eindeutig negativ besetztes -- Zitat
auch auf seine eigene Darstellung hier in oecher.talk anwenden kann? ;-))
> Was willst du uns mit diesem Satz sagen?
Würde mich auch interessieren. Die Entwicklung geht doch eher in die
andere Richtung: was nicht "mainstream-kompatibel" ist, steht unter
zunehmendem Rechtfertigungsdruck.
Ich sehe nämlich durchaus eine Entwicklung weg von der Vertretung von
gesellschaftlichen Partikularinteressen ("Randgruppenförderung" und
haarsträubende gesellschaftspolitische Experimente wie zu Zeiten der
ersten rot-grünen Koalitionen) und hin zu Projekten, für die sich
einfacher breite Mehrheiten finden lassen. In erster Linie natürlich,
weil die öffentlicher Kassen ziemlich leer sind, aber auch weil den
Politikern -- unabhängig von der jeweiligen Richtung -- IMHO zunehmend
der politische Gestaltungswillen abhanden kommt und vorwiegend der Weg
des geringsten Widerstandes gegangen wird.
Gruß,
MM
Das ist in diesem Zusammenhang ganz einfach: Diejenigen, die ohne
triftigen Grund das Eigentum anderer Leute oder der Allgemeinheit
beschädigen, weil sie weder anständig erzogen wurden noch irgendeinen
Gemeinsinn haben - also Vandalen, Sprayer, Glasschneiderkratzer und
Zierleistenklauer. Leute, die Anderen die Außenspiegel abtreten, sind
für mich die puren Egoisten: ich habe Lust dazu, also trete ich drauflos
- erwischt werde ich eh nicht. Schlimmer geht es kaum noch...
Gruss, Oliver
> Keine zwei Monate wohne/arbeite ich in Aachen und schon habe ich einen
> abgetretenen Außenspiegel an meinem Auto zu beklagen (Beifahrerseite bei
> rechts am Straßenrand geparktem Auto; definitiv nicht abgefahren,
> sondern purer Vandalismus). 180 EUR sagt die Citroen-Werkstatt.
> Dankeschön. Ist das "normal" hier in Aachen?
Kommt auf die Wohngegend an. Hier bei uns (südlich vom Bahndamm am
Hauptbahnhof ist das leider normal. Trotzdem oder gerade deswegen würde
ich dringen dazu raten, jede "echte" Straftat (also z.B.
Sachbeschädigung) auch anzuzeigen. Wenn es eine Häufung in der Statistik
gibt, passiert *vielleicht* irgenwann doch mal etwas.
> Hat jemand der Mitleser ähnlich negative Erfahrungen machen müssen in
> letzter Zeit?
Innerhalb eines Jahres nach Neuwagenkauf:
- Nach einigen Wochen: Versuch, die Spiegel abzutreten (kein bleibender
Schaden). Vermutlich Kids aus der Nachbarschaft, die ganze Straße war
betroffen.
Nach ca. 3 Monaten ist der Wagen dann von der Straße auf einen
Stellplatz vor'm Haus "umgezogen". Keine gute Idee, denn...
- Nach weiteren 3 Montaten: Tiefe Kratzer vorne in der Stoßstange,
vermutlich durch spielende Kinder verursacht (Anmerkung: ein großer
Spielplatz ist hinter dem Haus)
- um Weihnachten rum: Kratzer hinten in der Stoßstange. Fahrerflucht,
vermutlich beim Wenden in der Einfahrt passiert.
- Vor einigen Wochen: An einem halben Dutzen Autos die Herstellerlogos
abgezogen oder abgebrochen. Auch hier wieder vermutlich durch Kinder aus
der Nachbarschaft, deren Eltern offenbar nicht wissen oder nicht wissen
wollen, was ihre "lieben Kleinen" nach Einbruch der Dunkelheit draussen
so treiben. :(
Nicht das wir uns falsch verstehen, ich habe nichts gegen Kinder. Aber
bei Vandalismus ist ziemlich schnell Ende mit der Kinderliebe.
Gruß
Thorsten
1) Eine Arbeitskollegin berichtete mir heute morgen, im Radio hätte sie
von 33 beschädigten Autos in Aachen plus Kreis Aachen an diesem
Wochenende gehört. Vermutlich war mein Fall noch gar nicht dabei, denn
die Anzeige habe ich erst gestern nach der Arbeit erstattet. Für ein
Wochenende ist 33 eine beachtliche Zahl...
2) Die Reaktionen in diesem Thread geben auch ein deutliches Indiz (kein
Beweis!) dafür, daß Aachen offenbar ein Vandalismus-Problem hat.
3) Selbiges bestätigte mir der Polizist gestern bei meiner Anzeige gegen
Unbekannt, und der muß es eigentlich wissen.
> Häufig ist es nämlich so, dass sich die "gefühlte Kriminalitätsrate"
> deutlich höher ist als die tatsächliche.
Eventuell auch deshalb, weil Vandalismus-Straftaten bei einer
Aufklärungsrate von etwa 1% oft nicht mehr zur Anzeige gebracht werden?
> Was u.A. so Law&Order Affen wie
> Schily, Beckstein, Koch, Beust, Schill etc zu verdanken ist.
Aha. Wer von "Law&Order Affen" spricht, sitzt im Glashaus, wenn er sich
über die Wortwahl anderer Leute aufregt...
Außerdem: der Aussage: "Ich will nicht, daß Asoziale mein Eigentum
zerstören!" sollte eigentlich jeder normal denkende Mensch vorbehaltlos
zustimmen können -- ohne dem anderen gleich eine Vorliebe für
"Handabhacken bei Diebstahl" zu unterstellen.
Gruß,
MM
Selbst wenn AC ein Vandalismusproblem hat, was ich nicht beurteilen kann
und wozu mir die hier getätigten Aussagen so ziemlich gar nix beweisen,
ist das keine ANtwort auf meine Frage. Die bezig sich nämlich darauf,
dass Christof behauptet hat, dass es einen Anstieg gegeben hat
>> Häufig ist es nämlich so, dass sich die "gefühlte Kriminalitätsrate"
>> deutlich höher ist als die tatsächliche.
>
> Eventuell auch deshalb, weil Vandalismus-Straftaten bei einer
> Aufklärungsrate von etwa 1% oft nicht mehr zur Anzeige gebracht werden?
kann ich nicht beurteilen, da ich mit soetwas Null Erfahrung habe.
>
>> Was u.A. so Law&Order Affen wie
>> Schily, Beckstein, Koch, Beust, Schill etc zu verdanken ist.
>
>
> Aha. Wer von "Law&Order Affen" spricht, sitzt im Glashaus, wenn er sich
> über die Wortwahl anderer Leute aufregt...
>
Stimmt da muss ich dir Recht geben. Affe ist das völlig falsche Wort.
Das arme Tier hat nun wirklich nix mit Law&Order zu tun.
Und bei meiner Kritik ging es auch nicht darum, dass gewisse Aktionen
als asozial bezeichnet wurden. Auch wenn man sich über die Benutung
dieses Wortes streiten kann, so drückt es doch zumindest eine richtig
Richtung aus. Meine Kritik ging gegen die allgemeine Beschimpfung und
Niedermachung bestimmter Bevölkerungsgruppen.
> Außerdem: der Aussage: "Ich will nicht, daß Asoziale mein Eigentum
> zerstören!" sollte eigentlich jeder normal denkende Mensch vorbehaltlos
> zustimmen können -- ohne dem anderen gleich eine Vorliebe für
> "Handabhacken bei Diebstahl" zu unterstellen.
>
Ich bezog mich nicht darauf, dass sich Leute überes Spiegelabtreten u.ä.
augeregt haben. Soetwas finde ich persönlich auch scheiße.
leider Bezweifle ich, dass diese Einstellung wirklich nur einer
Randgruppe innewohnt.
Vielleicht, ganz eventuell vielleicht möglicherweise.
Momentan lässt sich meine Erfahrung mit der Polizei (mehrere von mir
bzw. meiner Frau erstattete Anzeigen wegen Einbruchs, Sachbeschädigung,
Diebstahl) am besten mit "Verwaltung" beschreiben:
- Anzeige aufnehmen
- lochen
- abheften
- erfolglos einstellen
Interessanterweise fanden der Einbruch und die Sachbeschädigungen am
Karlsgraben (zwischen Jakobstraße und Lochner-/Johanniterstraße) statt,
hier am Rehmplatz habe ich vor einigen Jahren mein (altes, aber noch
relativ gut aussehendes) Fahrrad einige Nächte "folgenlos" vor dem Haus
vergessen --- mit meinem neuen Rad werde ich das aber nicht ausprobieren.
Gruß
Norbert
Hast Du *vor* der Bowlingbahn geparkt oder darauf?
SCNR
Christoph
In der Verlängerung der Wirichsbongardstraße auf den letzten Metern zur
Schützenstraße habe sowohl ich an meinem Auto, als auch meine Freundin
an ihrem Auto schon Außenspiegel verloren. vor ein paar Wochen wurde mir
in die rechte hintere Seite Schon eine Beule getreten. (Wohnen etwas
über ein jahr hier)
Alle Drei Vorfälle immer vom Fußweg aus, also ziemlich offensichtlich
Vandalismus.
Keine Ahnung wo die Leute her kommen, ob besoffen aus dem Bowlingcenter,
Nightlife oder aus dem Ambiente Lationo in der Schützenstraße oder was
weiß ich woher sonst. Gerade bei letzterem wäre ich eh stark dafür, dass
der Besitzer mal einen Türstehter *vor* die Tür stellt, denn jetzt wo es
wieder wärmer wird werden da auch gerne mal gespräche über 10-15m
entfernung vor der tür gehalten und das in der nacht von Mittwoch auf
Donnerstag wo normale leute schlafen morgens zwischen 4 und 5 Uhr.
Fazit: Aachen und Vandalismus an Autos scheint schon zusammen zu gehören
-> Regionalklasse der Versicherung.
Gruß Sven
> oder aus dem Ambiente Lationo in der Schützenstraße oder was weiß ich
> woher sonst. Gerade bei letzterem wäre ich eh stark dafür,
Beim Laden angefragt? Es wäre vermutlich ein glücklicher Zufall, wenn
Verantwortliche des Ambiente Lationo diese Gruppe, diesen Thread und
genau deinen Artikel lesen.
Freundliche Grüße,
Christoph
> Vielleicht auch noch Handabhacken auf Diebstahl?
Nö.
Aber Alternativen zum Wellness-Urlaub auf Staatskosten wären schon ratsam.
--
Mit freundlichen Grüßen
Hauke Hagenhoff
> Fazit: Aachen und Vandalismus an Autos scheint schon zusammen zu gehören
> -> Regionalklasse der Versicherung.
Dir ist aber schon klar, dass du hier eigentlich die
Vollkasko-Schadensklasse meinst, nicht TK oder Haftpflicht?
Erstaunlicherweise ist in Aachen auch die HP-Klasse sehr hoch. Aber wenn
man sich die vielen von Anhängerkupplungen verbeulten Nummernschilder
und Stoßstangen ansieht, paßt das ja wieder in's Bild :(
Gruß
Thorsten
> Erstaunlicherweise ist in Aachen auch die HP-Klasse sehr hoch.
Was ist daran erstaunlich?
Also ich habe zuerst gesehen, daß sie hoch sein MUSS, habe es dann
nachgesehen und wurde bestätigt.
Aber wenn ich hier die Führerscheinpflicht auch für Aachener einfordere,
dann wird das ja nur als blöder Kommentar abgetan.
In weniger liberalen Gegenden Deutschlands würden 90% der Aachener keine
Fahrerlaubnis kriegen.
>Hmm, wie heisst es so schön im GG "jegliche Gewalt geht vom Staat
>aus..."
Meinst du der Staat hätte den Spiegel abgetreten, oder gilt das GG
nicht für die Assis?
>der Gegend gekommen, so dass Überlegungen bestehen die offene
>Drogenszene zu Verlagern, etwa in Richtung Rehmplatz. Allerdings eher
>mittelfristig - leg dir also schon mal ein paar Spiegel parat.
Also sooo ist es nicht wirklich. Allerdings hat sich die Stadt beim
Investor für die Wegschaffe des Straßenstrichs ins Wort begeben. Die
Drogenszene soll am Kaiserplatz bleiben.
Grüße
Jo
>Alternativ könnte man chinesische Methoden einführen und Drogensüchtige,
>Obdach- und Arbeitslose als Volksverräter erschiessen oder wenigstens in
>Umerziehungslager stecken - die Welt würde schöner werden.
Das würde ich uneinschränkt begrüßen.
Jo
>Mannmannmann, Du solltest Dir aber wirklich mal Gedanken über Deine
>Weltsicht und/oder Terminologie machen. "Ein erhöhtes Vorkommen an
>Asozialen" - wer ist das? Die, die weniger verdienen als Du? Oder die,
>die weniger arbeiten? Oder einfach nur alle, die irgendwie anders sind?
>*kopfschüttel*
Frag doch noch so dumm, du weißt ganz genau, wen der Poster meint und
genau diese nenne ich auch Asoziale oder von mir aus auch dissoziale
Persönlichkeiten.
> "Wenn's Dir nicht passt, dann zieh doch nach Singapur!"
Nö, die Asis ziehen an den Driescher Hof!
>"Zero Tolerance" bestehen sollte)
>wird, so fürchte ich, sicher kommen. Besser wird es dadurch nicht
>werden.
Aber ganz sicher wird es dadurch besser. Da hat es nie Zweifel
gegeben.
>Ich denke, eine so kurz gedachte "Symptombekämpfung" wird zu einer
>weiteren Ghettoisierung führen und die aktuellen sozialen Probleme nicht
>lösen, sondern nur an einer Stelle konzentrieren. Also im Endeffekt
>Stadtviertel schaffen, um die man am Besten einen hohen Zaun zieht, sich
>selbst überlässt und nach aussen hin gut abschirmt - ganz nach dem Motto
>"Pack schlägt sich, Pack verträgt sich."
Nur das "wird" ist falsch. Die Stadtviertel haben wir doch schon
lange.
> Derartige Modelle werden ja
>bereits in Brasilien und Argentinien gefahren.
Und in jeder deutschen Groß- und Mittelstadt.
Grüße
Jo
Moin Joachim!
Also zuerst habe ich ja gedacht, dass wäre einfach nur gute provokative
Satire.
Aber nachdem ich dann noch deine anderen Postings gelsen habe, bezweifle
ich nicht nur diese Überlegung sondern auch die letzten Reste
demokratischen Denkens bei dir.
Vielleicht kannst du mich ja aufklären, damit ich mich zwischen Lachen
und Verachtung entscheiden kann.
>> Das würde ich uneinschränkt begrüßen.
>>
>
>Also zuerst habe ich ja gedacht, dass wäre einfach nur gute provokative
>Satire.
>Aber nachdem ich dann noch deine anderen Postings gelsen habe, bezweifle
>ich nicht nur diese Überlegung sondern auch die letzten Reste
>demokratischen Denkens bei dir.
Ich erkläre es dir die Satire mal so: Während ich mein posting
geschrieben habe, hat ein Mitglied der 3A Gruppe die Seitenscheibe
eines meiner Fahrzeuge eingeschlagen, um einen geringfügigen
Einbruchdiebstahl vorzunehmen. Schaden EUR 1000,--, Verkauf des
Diebesgutes am Kaiserplatz EUR 50,--. Unglaublich aber wahr, geschehen
in der Haßlerstr. am helllichten Tag.
Und da, lieber Mathias, will ich nichts von Demokratie hören. Und nur
weil ich das Gesockse nicht liebend an meine Brust drücken möchte, bin
ich noch lange kein Antidemokrat, das Gegenteil ist der Fall, da
darfst du ganz beruhigt sein.
Grüße
Jo
Hallo Joachim!
>
>
>>>Das würde ich uneinschränkt begrüßen.
>>>
>>
>>Also zuerst habe ich ja gedacht, dass wäre einfach nur gute provokative
>>Satire.
>>Aber nachdem ich dann noch deine anderen Postings gelsen habe, bezweifle
>>ich nicht nur diese Überlegung sondern auch die letzten Reste
>>demokratischen Denkens bei dir.
>
>
> Ich erkläre es dir die Satire mal so: Während ich mein posting
> geschrieben habe, hat ein Mitglied der 3A Gruppe die Seitenscheibe
> eines meiner Fahrzeuge eingeschlagen, um einen geringfügigen
> Einbruchdiebstahl vorzunehmen. Schaden EUR 1000,--, Verkauf des
> Diebesgutes am Kaiserplatz EUR 50,--. Unglaublich aber wahr, geschehen
> in der Haßlerstr. am helllichten Tag.
>
> Und da, lieber Mathias,
bitte mit "tt" ;-)
> will ich nichts von Demokratie hören. Und nur
> weil ich das Gesockse nicht liebend an meine Brust drücken möchte,
Davon war auch gar nicht die rede, ich habe nirgendwo Vandalismus gut
geheißen.
> bin
> ich noch lange kein Antidemokrat, das Gegenteil ist der Fall, da
> darfst du ganz beruhigt sein.
Nein deshalb würde ich dich auch nicht als antidemokart bezeichnen. Aber
Arbeitslose in ein Umerziehungslager zu stecken, wie du es eben
befürwortet hast ist doch einen andere Liga.
mfg
matthias
>> will ich nichts von Demokratie hören. Und nur
>> weil ich das Gesockse nicht liebend an meine Brust drücken möchte,
>
>Davon war auch gar nicht die rede, ich habe nirgendwo Vandalismus gut
>geheißen.
>
>> bin
>> ich noch lange kein Antidemokrat, das Gegenteil ist der Fall, da
>> darfst du ganz beruhigt sein.
>
>Nein deshalb würde ich dich auch nicht als antidemokart bezeichnen. Aber
>Arbeitslose in ein Umerziehungslager zu stecken, wie du es eben
>befürwortet hast ist doch einen andere Liga.
Von Arbeitslosen war nicht die Rede, ich weiss schon, wen ich ins
Umerziehungslager stecken muss. Und auch Umerziehungslager ist nicht
antidemokratsich, das ist schlichte praktische Hilfe.
Grüße
Jo
> Und auch Umerziehungslager ist nicht antidemokratsich, das ist
> schlichte praktische Hilfe.
Umerziehungslager setzen auf Belohnung im Wechsel mit Angst und Strafe,
und dabei entstehen keine mündigen Bürger, sondern dressierte,
obrigkeitsabhängige Roboter. Gelebte Demokratie basiert aber auf
mündigen Bürgern.
Freundliche Grüße,
Christoph
Mein Vater bekommt jedes Mal einen Horror, wenn er aus dem
Rhein-Main-Gebiet nach Aachen kommt.
Die viel gescholtenen Belgier und Niederländer fahren jedenfalls besser
und rücksichtsvoller als die Aachener.
Gruß
Christof
Wer möchte dies schon?
Da es sich in den letzten Jahren gezeigt hat, daß zu viel Liberalität
massiv ausgenutzt wird, bleibt wohl auch nichts anderes übrig, die
Toleranzschwelle niedrig zu setzten und asoziales Verhalten zu
sanktionieren.
Das hat nichts mit rechtem Gedankengut zu tun, die Feinde der Demokratie
liegen nicht nur auf der LAW-And-Order-Seite, sondern auch bei den
Leuten, die sich asozial verhalten und die Rechte und Lebensqualität
ihrer Mitbürger beeinträchtigen.
Die "Rechten" haben außer Randale und Parolen (s. Sächsischer Landtag -
gut daß die NPD sich dort bloßstellen kann) nichts drauf, aber auch die
etablierten Parteien unternehmen kaum etwas.
Die Diskussionen über Kriminalität, Randale oder Gewalt an Schulen,
Zuwanderung und Integration werden abebben, wenn die Auflagen der
Presseerzeugnisse damit nicht mehr gesteigert werden können.
Dann wird auch die Politik weiterwurschteln wie bisher, kann man damit
doch keine Lorbeeren gewinnen, aber schnell in die rechte Ecke gestellt
werden.
Gruß
Christof
Argumentation umgedreht, Du hast Recht. Mea Culpa.
> leider Bezweifle ich, dass diese Einstellung wirklich nur einer
> Randgruppe innewohnt.
>
vielleicht war das Posting zu negativ besetzt. Es geht nicht um
Uniformität, sondern über Toleranz gegen über alles und jedem, auch
gegenüber Gruppen, die unsere Gesellschaft aktiv destabilisieren und in
die Rechte anderer eingreifen.
Insofern hätte ich besser "Störgruppen" schreiben sollen. Die Freiheit
des Einzelnen hört bekanntlich dort auf, wo die des Anderen anfängt.
Rechter bin ich nicht, die Rechten bringen uns nicht weiter, sondern
polarisieren nur weiter in einem Land, das schon Probleme genug hat. Es
reicht, daß die Krakeeler im Sächsischen Landtag sitzen und sich dort
bloßstellen.
Weiteres im anderen Posting (5.04. 0:13).
Gruß
Christof
> Ja, also ...
>
>> Hmm, wie heisst es so schön im GG "jegliche Gewalt geht
>> vom Staat aus..."
>
> Meinst du der Staat hätte den Spiegel abgetreten, oder gilt
> das GG nicht für die Assis?
Hehehe,
kannst du zusammenhängende Texte erfassen und interpretieren Joachim?
Das Grundgesetz gilt selbstverständlich für jeden der von der
freiheitlichen, demokratischen Grundordnung beseelt ist, daher auch für
die Assis.
Und nein, ich bezog mich mit "Gewalt" nicht auf das Abtreten von
Außenspiegeln sondern auf die Ausübung von staatlicher Gewalt durch
"schwarze Sheriffs".
Gruß
Cay
Dem würde ich doch glatt widersprechen. Eine funktionierende Demokratie
braucht meiner Meinung nach eine lebendige "Rechte" genauso wie eine
lebendige "Linke". Bloß die Rechts_extremisten_ können mir gestohlen
bleiben...
Gruß,
MM
Genau das ist das Problem, was ich mit den üblichen (eher
links-orientierten) Gleichmacherei- und Laissez-faire-Ansätzen habe: es
führt zum genauen Gegenteil von dem, was die Initiatoren eigentlich
wollen, nämlich zu einer Selektion nach Geldbeutel.
Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems = boomende Privatschulen,
weitgehend ausländerfrei, elitär, je nach Wahl auch erst ab einem
bestimmten Geldbeutel, je nach Wahl auch moslem- und judenfrei (weil
christlich-konfessionell gebunden); und am bedenklichsten dabei: Staat
gibt jede Einflußmöglichkeit auf.
Masseneinwanderung kulturell inkompatibler Gruppen, offene Drogenszene
etc ("Toleranz"-Prinzip, Ablehnung von "staatlicher Repression",
Darstellung von "Strafe" als antiquiertes Konzept) = Privatisierung von
Sicherheit für Reiche mit eigenen Sicherheitsdiensten und auf der
anderen Seite Aufgabe bestimmter Viertel (oder, wie neulich geschehen,
Schulen); zwar keine physikalischen Mauern, aber doch Abschottung mit
"unsichtbaren Mauern". Motto: "Wie, Du kommst aus der Banlieue? -- Dann
schauen wir uns mal die anderen Stellenbewerber an..."
Das ist nicht das, was ICH will, aber argumentativ sitze ich damit
regelmäßig zwischen den Stühlen zwischen "links"/"progressiv" und
"rechts"/"konservativ"...
Gruß,
MM
Volle Zustimmung. Sturer und egoistischer als hier geht's kaum.
Setze noch das Zusetzen von Kreuzungen, das Verhalten im Kreisverkehr
und das selbstverständliche Befahren von Fussgängerbereichen
(Neupforte/Annutiatenbach) und von Feldwegen dazu.
jens
Hier im Kreis Aachen ist es eher das selbstverständliche Nichtbefahren
der Schutzstreifen.
Folgende Straßensituation:
-----------------------------------------------
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
-- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
____________ ____________
---/------------\_________/------------\_______
------ = Straßenrand
- - - = Schutzstreifen
-- -- = Mittelstreifen
/\ = Parkstreifen auf der Straße
Wenn die Parkstreifen in Benutzung sind, ist die verbleibende Straße
breit genug, um mit der zulässigen Geschwindigkeit (30km/h) aneinander
vorbeizufahren.
Es sei denn, und das war hier die Regel, die Leute nutzen den gähnend
leeren, nur gestrichelt eingezeichneten, Radweg nicht mit.
Dann bilden sich in beiden Richtungen Staus:
Von der einen Seite stehen die Fahrzeuge vor den parkenden Fahrzeugen
und warten, daß die Nasen endlich an der Engstelle vorbei sind.
Und da diese ja mit 20km/h statt 30km/h herfahren (Gibt ja 10km/h Abzug,
wenn man andernortens geblitzt wird) kommt von der anderen Seite eine
ganze Polonaise...
An dieser Stelle habe ich das aber ganz gut in den Griff gekriegt:
Da es immer wieder dieselben sind die mir hier begegnen und ich immer so
gefahren bin, wie es bei vorschriftsmäßigem Verhalten der anderen eh
möglich gewesen wäre (Ich habe den älteren Lack -> Die anderen weichen
aus), wird hier inzwischen auch der Schutzstreifen mitbenutzt.
--- Schnipp ---
Ein Radfahrstreifen ist ein auf die Fahrbahn gemalter Radweg, abgegrenzt
durch eine durchgehende Linie. Er verbindet die Vorteile des Radwegs
(abgeteilter Bereich) mit denen der Fahrbahn (im Sichtfeld der Autofahrer)
Ein mit unterbrochenen Linien abgeteilter Bereich am Fahrbahnrand, mit
Fahrradsymbol gekennzeichnet, darf bei Bedarf auch von Autos befahren
werden.
--- Schnapp ---
Jens de Vries <dev...@mailinator.com> writes:
>> wie wahr, die Verkehrsmoral (Ampel beachten, einfädeln lassen,
>> Rücksichtnahme) ist in Aachen sehr schlecht.
>
> Volle Zustimmung. Sturer und egoistischer als hier geht's kaum.
Und woran könnte das liegen? Erdstrahlen? Heiße Quellen? Inzucht?
Tschö,
Torsten.
--
Torsten Bronger, aquisgrana, europa vetus ICQ 264-296-646
>>> wie wahr, die Verkehrsmoral (Ampel beachten, einfädeln lassen,
>>> Rücksichtnahme) ist in Aachen sehr schlecht.
>> Volle Zustimmung. Sturer und egoistischer als hier geht's kaum.
> Und woran könnte das liegen? Erdstrahlen? Heiße Quellen? Inzucht?
Vorsichtig gedacht: Generationen von laxen Prüfern.
das wage ich zu bezweifeln. Kann das aber natürlich nicht belegen :)
> weitgehend ausländerfrei, elitär, je nach Wahl auch erst ab einem
> bestimmten Geldbeutel, je nach Wahl auch moslem- und judenfrei (weil
> christlich-konfessionell gebunden); und am bedenklichsten dabei: Staat
> gibt jede Einflußmöglichkeit auf.
Das stimmt definitiv nicht. Denn ich D darf nicht einfach jedeR eine
Privatschule aufmachen und dort unterrichten was er/sie will. Da gibt es
Vorgaben vom Staat und die werden normalerweise auch kontrolliert.
Okay, ich verbessere mich: der Staat gibt einen merklichen Teil seiner
Möglichkeiten auf.
Gruß,
Matthias
Solange die dann keine Spiegel mehr abtreten...
> Gelebte Demokratie basiert aber auf
> mündigen Bürgern.
Die wohl erzogen wurden und ihre Mitmenschen achten.
Gruss, Oliver
Ich habe das ja immer auf die Nähe zu Holland geschoben, aber das hatten
wir ja oben schon anderslautend.
Gruss, Oliver
Christoph Conrad schrieb:
> Umerziehungslager setzen auf Belohnung im Wechsel mit Angst und Strafe,
Ich würde "Belohnung im Wechsel mit Angst und Strafe" ganz allgemein für
ein Merkmal von "Erziehung" halten.
(Wobei im Regelfall weder das eine noch das andere notwendig sein
dürfte, denn es gibt einen weiten Bereich an tolerierbaren
Verhaltensweisen und das ist gut so, denn das zeichnet unsere frei
westliche Gesellschaftsform gerade aus.)
Gruß,
MM
> Solange die dann keine Spiegel mehr abtreten...
Darum ging es nicht, sondern um die Frage, ob "Umerziehungslager"
antidemokratisch sind. BTW: Die Wikipedia kennt den Begriff
"Umerziehungslager" ausschliesslich im Kontext totalitärer Regime.
Grundsätzlich stimme ich zu, dass dressierte Menschen aus Angst vor
Strafe dazu gebracht werden können, jedwedes Verhalten zu vermeiden.
>> Gelebte Demokratie basiert aber auf mündigen Bürgern.
> Die wohl erzogen wurden und ihre Mitmenschen achten.
Du bringst einen neuen Aspekt ein, nämlich "Achtung vor Mitmenschen".
Ich bevorzuge Achtung, die aus Mitgefühl, Liebe und Selbsterkenntnis
freiwillig entgegengebracht wird. Erziehung im "Umerziehungslager"-Stil
erzeugt Roboter, die vermeiden und zu selbstbestimmten Handeln unfähig
werden. Davon haben wir genug.
Freundliche Grüße,
Christoph
Die Holländer fahren um Welten besser als Aachener.
Wo sie nerven, ist es wenigstens erklär- und damit gewissermaßen auch
entschuldbar:
In den Niederlanden beträgt das Tempolimit auf Autobahnen halt 120,
meistens aber eher 100.
Das Ganze wird dann mit drakonischen Strafen durchgesetzt. Will man
nicht ständig auf den Tacho gucken, muß man halt 90 fahren.
Das macht folgende zwei Verhaltensweisen verständlich:
NL fährt in Deutschland wie die gesengte Sau um die Ventile freizufahren...
NL fährt in Deutschland genau wie in NL und blockiert dabei die linke Spur.
Das ist aber irgendwie entschuldbar.
Denke ich an meinen Urlaub in Holland, hat es meine Freundin und mich
auch sehr viel Konzentration gekostet, grundlos langsam zu fahren.
Irgendwann waren wir immer wieder bei 140km/h angekommen, um dann
abzubremsen und das Spiel geht von vorne los.
Der Kaskopp in D kennt halt seine Karre nicht, weiß nicht wie sie bei
180 liegt, ist die Geschwindigkeit auch garnicht gewohnt und hat auch
nicht verinnerlicht, daß grad 50% der Verkehrsteilnehmer schneller
fahren wollen.
Im Stadtverkehr kann ich hingegen keinen Unterschied zwischen AC und NL
erkennen, abgesehen von den normalen Symptomen der Ortsfremdheit.
Hauke Hagenhoff schrieb:
> Die Holländer fahren um Welten besser als Aachener.
Die Aussage ist ungefähr so gut belegbar wie "Ich war um Welten besser
als du!", und dazu ist sie auch noch so verallgemeinernend *ugly*
Just my 2 Cents,
thomas
na dann solltest du demnächst die Textte besser lesen, denen du
uneingeschränkst zustimmt.
Ich darf zitieren:
"Alternativ könnte man chinesische Methoden einführen und Drogensüchtige,
Obdach- und Arbeitslose als Volksverräter erschiessen oder wenigstens in
Umerziehungslager stecken - die Welt würde schöner werden."
> Und auch Umerziehungslager ist nicht
> antidemokratsich,
Doch das ist es.
FACK
gute Lektüre zu dem Thema ist Anthony Burgess' "A Clockwork Orange"
Oliver Urschel <her_mit_...@gmx.de> writes:
Dann schieben wir's einfach auf selektive Wahrnehmung und es wird
konsistent. Irgendwann hat mir z.B. jemand gesagt, daß "SU" für
"Sau unterwegs" seht. Seit dieser Zeit fühle ich mich
überpropotional von Autofahrern aus Siegburg geärgert, weil ich
jedesmal den Spruch murmele.
Und in regionale Unfallstatistiken geht wesentlich mehr ein als das
fahrerische Können oder die Freundlichkeit der Verkehrsteilnehmer.
>> Ich habe das ja immer auf die Nähe zu Holland geschoben, aber das
>> hatten wir ja oben schon anderslautend.
> Dann schieben wir's einfach auf selektive Wahrnehmung und es wird
> konsistent.
Nein.
> Irgendwann hat mir z.B. jemand gesagt, daß "SU" für
> "Sau unterwegs" seht. Seit dieser Zeit fühle ich mich
> überpropotional von Autofahrern aus Siegburg geärgert, weil ich
> jedesmal den Spruch murmele.
Also trifft für Dich zwar selektive Wahrnehmung zu, denn SU (Nicht
Siegburg, sondern der ganze Rhein-Sieg-Kreis) hat "nur" Regionalklasse 7.
Aachen hat 11.
Und das ist durchaus sichtbar:
Wenn ich in Aachen unterwegs bin, sehe ich auch immer einen Unfall. Sehe
ich mal keinen, sind es beim nächsten Mal halt 2 oder 3, teilweise in
nur 200m Abstand.
Das ist in Bonn (Fast genauso autofreundlich wie Aachen) oder im
Rhein-Sieg-Kreis nicht der Fall.
Nein, auch nicht in Düren.
Wenn Du die Sprüche "Suche Unfall" oder "Dumme Nüsse"
> Und in regionale Unfallstatistiken geht wesentlich mehr ein als das
> fahrerische Können oder die Freundlichkeit der Verkehrsteilnehmer.
Es geht ein: Die Häufigkeit der von Fahrern aus dem gewählten
Zulassungsbezirk VERURSACHTEN Unfälle.
Genau genommen sind die Regionalklassen Bereiche von
Wahrscheinlichkeiten, daß ein Fahrzeug aus einem Zulassungsbezirk
verursachend an einem Unfall beteiligt ist, verglichen mit der
Wahrscheinlichkeit im Bundesdurchschnitt.
Der statistische Fehler (Mietwagen aus Zulassungsbezirk X aber Fahrer
aus Y u.ä.) dürfte nicht sehr gravierend sein.
Zur selektiven Wahrnehmung:
Man kann seinen eigenen Vorurteilen oder Unglauben ein Schnippchen schlagen:
Man fahre auf der A4 von Aachen Richtung Köln, dort fahren in etwa
gleich viele Aachener und Dürener, dazu noch Kölner, Bergheimer,
Siegburger u.v.m., je nach Streckenabschnitt.
Wann immer man grundlos in zähfließenden Verkehr kommt und das ERSTE
Fahrzeug zumindest der Farbe und Form nach grob erkennen kann, das
Kennzeichen aber nicht, merke man sich dieses Fahrzeug.
Dieses prüfe man dann, sollte sich der zähfliessende Verkehr wieder
auflösen.
Es wird mit 99% Wahrscheinlichkeit ein Aachener sein.
Ich habe es selber gemacht. Von drei zähfliessenden Passagen waren drei
von Aachenern verursacht.
Nach x Wiederholungen waren dann auch mal ein BM oder ein Belgier dabei.
Früher oder später wird auch ein Siegburger dabei sein oder ein Kölner.
Deppen gibt es halt überall, nur halt eben nicht in der Häufung.
> Dann schieben wir's einfach auf selektive Wahrnehmung und es wird
> konsistent. Irgendwann hat mir z.B. jemand gesagt, daß "SU" für
> "Sau unterwegs" seht.
HR = Hessisch Rindvieh
EMS = Einer Muss Sterben
BÜR = Bauer Überholt Rechts
tbc.
Damit lassen sich fantastisch Feindbilder aufbauen, wie du ja bereits
ausgeführt hast.
Und jeder der schneller ist als ich, ist eh ein verantwortungsloser
Raser.
Fast hätte ich die lahmen Schnecken vor mir vergessen.
Hardy
--
Michael J. Schülke über McKinsey:
Das sind Berater -- Du kannst von ihnen nicht erwarten,
daß sie Deutsch sprechen, dann würde ja jeder merken,
daß sie auch nur mit Wasser kochen... ;-)
> Hallo!
>
> Christoph Conrad schrieb:
>> Umerziehungslager setzen auf Belohnung im Wechsel mit Angst und Strafe,
>
> Ich würde "Belohnung im Wechsel mit Angst und Strafe" ganz allgemein für
> ein Merkmal von "Erziehung" halten.
Richtig, das ist die klassische Konditionierung. Eine von drei
möglichen Erziehungsarten, anerkanntermaßen die schlechteste.
Hardy
--
Ein Internet-Browser ist nur ein unbedeutendes Stück
Software. (Bill Gates, Dezember 1995)
Nur interessehalber, was sind die anderen beiden, und wer hat diese zur
schlechtesten annerkannt.
> Nur interessehalber, was sind die anderen beiden, und wer hat diese zur
> schlechtesten annerkannt.
Lässe fär, lässe allee
ist eine weitere.
Die schreibt sich allerdings in manchen Quellen anders.
> Torsten Bronger schrieb:
>
>> Dann schieben wir's einfach auf selektive Wahrnehmung und es wird
>> konsistent. Irgendwann hat mir z.B. jemand gesagt, daß "SU" für
>> "Sau unterwegs" seht.
>
> HR = Hessisch Rindvieh
> EMS = Einer Muss Sterben
> BÜR = Bauer Überholt Rechts
http://home.arcor.de/zinsmath/sms-sprueche/autoschilder.html o.ä., da
gibt's ne ganze Menge mehr davon.
Gruß,
Karl
--
Geiz vernichtet Vielfalt. Geiz vernichtet Qualität.
Geiz vernichtet Arbeitsplätze. GEIZ IST BLÖD!
PM bitte an die Absender-Adresse vor dem @web.de
Hauke Hagenhoff <Hauke.H...@gmx.de> writes:
> Torsten Bronger schrieb:
>
>> Oliver Urschel <her_mit_...@gmx.de> writes:
>>
>>> Ich habe das ja immer auf die Nähe zu Holland geschoben, aber das
>>> hatten wir ja oben schon anderslautend.
>>
>> Dann schieben wir's einfach auf selektive Wahrnehmung und es wird
>> konsistent.
>
> Nein.
Der Witz wird schal. Ich greife daher nur eine Sache heraus:
> [...]
>
>> Und in regionale Unfallstatistiken geht wesentlich mehr ein als
>> das fahrerische Können oder die Freundlichkeit der
>> Verkehrsteilnehmer.
>
> Es geht ein: Die Häufigkeit der von Fahrern aus dem gewählten
> Zulassungsbezirk VERURSACHTEN Unfälle.
So, und in die "Häufigkeit der von Fahrern aus dem gewählten
Zulassungsbezirk VERURSACHTEN Unfälle" geht eben "wesentlich mehr
ein als das fahrerische Können oder die Freundlichkeit der
Verkehrsteilnehmer".
Genauso wie deine Antwort mit den Generationen von laxen Prüfern
nichts zur Klärung beigetragen hat, weil man dann wieder fragen muß,
woher die kommen sollen.
Du hast nur Klasse 11, der Rest deiner "Statistik" ist von
systematischen Fehlern durchsetzt, die weder du noch sonstwer
abschätzen kann.
>Also trifft für Dich zwar selektive Wahrnehmung zu, denn SU (Nicht
>Siegburg, sondern der ganze Rhein-Sieg-Kreis) hat "nur" Regionalklasse 7.
Als Langzeit SU'ler: Siegburg ist im regionalen Sprachgebrauch die
übliche Abk. für RSK.
Die treten dann nur noch Spiegel ab, wenn es
ihnen befohlen wird. Dafuer tun sie dies und
andere Dinge dann aber, ohne nachzudenken.
Christoph
>
>Grundsätzlich stimme ich zu, dass dressierte Menschen aus Angst vor
>Strafe dazu gebracht werden können, jedwedes Verhalten zu vermeiden.
>
Richtig, keine Strafen mehr für Verkehrsdelikte!
Lutz
> Nur interessehalber, was sind die anderen beiden, und wer hat diese zur
> schlechtesten annerkannt.
Die Zweite wäre Lernen am Erfolg, die dritte Lernen am Modell.
Und als schlechteste wurde mir die klassische Konditionierung in den
Soziologieunterrichten der Ausbildung und zweier Fachweiterbildungen
verkuaft, vom unterichtenden Soziologen.
Hardy
--
Wenn ich die Einhand-Bandbestücker und -Wagenbelader beobachte und nach
der völlig überraschenden Geldforderung der Kassiererin lerne, an welchen
Körper- und Accessoirstellen manche Leute ihr Geld vermuten, kann ich mit
Kleingeldzahlung damit nicht konkurrieren. (Bernd Wortmann)
> Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:
>> Matthias Mühlich schrieb:
>>
>>> Hallo!
>>>
>>> Christoph Conrad schrieb:
>>>
>>>> Umerziehungslager setzen auf Belohnung im Wechsel mit Angst und Strafe,
>>>
>>> Ich würde "Belohnung im Wechsel mit Angst und Strafe" ganz allgemein für
>>> ein Merkmal von "Erziehung" halten.
>>
>> Richtig, das ist die klassische Konditionierung. Eine von drei
>> möglichen Erziehungsarten, anerkanntermaßen die schlechteste.
>>
>
> Nur interessehalber, was sind die anderen beiden, und wer hat diese zur
> schlechtesten annerkannt.
Meine Formulierung war sehr unglücklich:
s/Erziehungsart/Lernart/
Hardy
--
Um täglich 2500 kcal zu bekommen und dich fortzupflanzen braucht man
nur einen Faustkeil. Spaß kommt aber eben erst auf wenn die 2500 kcal
gut schmecken und aus der Fortpflanzung Sex wird.
Konrad Wilhelm in dafa
> Matthias Botzen schrieb:
>
>> Nur interessehalber, was sind die anderen beiden, und wer hat diese zur
>> schlechtesten annerkannt.
> Lässe fär, lässe allee
> ist eine weitere.
> Die schreibt sich allerdings in manchen Quellen anders.
Das ist keine Lernart, das ist ein Erziehungs-/Führrungsstil.
Hardy
--
Wenn jetzt das 2DF noch nachzieht, diesen pastoralen Wischmopp
Steinbrecher vom Schirm holt und Kerner endgültig in die Küche
verbannt, dann könnten öffentlich-rechtliche Sportsendungen
direkt wieder Spaß machen. (HG.Bickel über ÖR-Sportreporter)
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:
> Und als schlechteste wurde mir die klassische Konditionierung in den
> Soziologieunterrichten der Ausbildung und zweier Fachweiterbildungen
> verkuaft, vom unterichtenden Soziologen.
Da wird dir ein Psychologe/Psychotherapeut, aber was ganz anderes
erzählen *g*
Kommt halt imho einfach darauf an, um was genau es geht, was gelernt
werden soll. Die Konditionierung ist z.B. sehr wirkungsvoll beim
verlernen / neu lernen von sehr eingefahrenen Angewohnheiten, wird
deshalb eben verstärkt in der Psychotherapie (Stichwort
Verhaltenstherapie) angewandt... Und der Mensch lernt einen Großteil
seiner Verhaltensmuster, seinen Umgang mit Emotionen usw. eben nunmal in
der Zeit bis zum zehnten Lebensjahr, klar das da vieles nicht rational ist!
Grüße,
thomas
Das hört sich ja so an, als ob diese Menschen zur Zeit erst nach
gründlicher Überlegung die Spiegel abtreten.
SCNR,
Frank
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:
> Die Zweite wäre Lernen am Erfolg,
Hmmmm. Ich glaube, Du vermischst ein bißchen Lernen mit Erziehen. "Der
Außenspiegel ist mit nur einem Tritt schön weit weggeflogen!" ist auch
ein "Erfolgserlebnis".
Wenn Du sozial kompatible Menschen *erziehen* willst (anstatt
Weltmeister im Außenspiegel-Weit-Treten zu trainieren), kommst Du meiner
Meinung nach nicht um die Definition von Grenzen des erlaubten
Verhaltensbereichs herum. Womit wir wieder bei den "ach-so-antiquierten"
(Belohnung)/Strafe-Konzepten wären, die man durch Gleichsetzung mit
Hundedressur so wunderbar verächtlich machen kann...
Wenn Du erwartest, daß Menschen unter Verweis auf die großen Philosophen
des christlich-abendländischen Kulturkreises (und darüber hinaus) exakt
begründen können, warum man keine Außenspiegel abtritt, dann dürfest Du
falsch liegen. Die meisten Menschen tun das nicht, weil sie etwas
hatten, das einer zunehmenden Anzahl von Bengels heute offensichtlich
fehlt: Eltern, die ihnen klipp und klar gemacht haben, daß man gewisse
Sachen nicht tut.
Gruß,
MM
PS: Um nicht geschlechtsspezifisch zu sein: für Gören gilt Entsprechendes.
Vielleicht ist das so wenn man in Siegburg, in direkter Umgebung davon
oder zumindest auf der schäl Sick wohnt. Für mich als Rheinbacher ist
und bleibt das der Rhein-Sieg-Kreis.
Allein schon deshalb, weil ich seit 25 Jahren im Rhein-Sieg-Kreis wohne,
aber noch nicht einmal in meinem Leben in Siegburg war.