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Warnung vor DPD!

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Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 4:02:45 AM3/9/06
to
Hallo!

Ich habe heute das zweite Paket von DPD innerhalb weniger Wochen
erhalten, dessen Inhalt zerbröselt ist.

Abgesendet wurden beide Pakete in UK über Parceline DPD, im zweiten Fall
gegen meinen ausdrücklichen Wunsch (Ich wollte DHL EuroPlus).

Ich kann nur von DPD abraten:
DHL kriegt es nämlich hin, vergleichbare Pakete sicher von Deutschland
nach Finnland zu transportieren, also traue ich denen auch den Weg
UK<->Deutschland zu.

Insbesondere muß berücksichtigt werden, daß es in Finnland derzeit -13°C
sind, so daß der Kunststoffinhalt der Pakete dort noch spröder ist als
hier oder in England.

Ich habe jedenfalls für mich entschieden, keine Pakete mehr anzunehmen,
die von DPD zugestellt werden und werde das jetzt in mein eBay "Über
mich" aufnehmen.

--
Mit freundlichen Grüßen
Hauke Hagenhoff

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Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 8:01:27 AM3/9/06
to
Stefan Meul schrieb:
> Am Thu, 09 Mar 2006 10:02:45 +0100 schrieb Hauke Hagenhoff (MID

>> Ich kann nur von DPD abraten:
>> DHL kriegt es nämlich hin, vergleichbare Pakete sicher von Deutschland
>> nach Finnland zu transportieren, also traue ich denen auch den Weg
>> UK<->Deutschland zu.

> ...


>> Ich habe jedenfalls für mich entschieden, keine Pakete mehr anzunehmen,
>> die von DPD zugestellt werden und werde das jetzt in mein eBay "Über
>> mich" aufnehmen.

> Ich bekomme auch höchst ungern Pakete von DPD. Bei uns war mehrfach
> *garantiert* jemand zu Hause, aber statt Paket gabs nur nen Zettel im
> Kasten. "Die" sind zu faul, Treppen hoch zu laufen und schmeißen lieber 3x
> einen Zettel ein und lassen es Dich dann im Stützpunkt abholen :-(
Welcher auch grundsätzlich sonstwo auf'm Acker ist.

"Über mich" bei eBay sagt jetzt Folgendes:

--- schnipp ----

Ich lehne grundsätzlich den Empfang von Paketen über DPD (incl.
Parceline DPD) ab, da die Schadensrate erfahrungsgemäß 100% beträgt.
Pakete, die über DPD verschickt werden = Annahme verweigert!

Pakete, die über andere Paketdienste als DHL, Hermes und ausnahmsweise
auch Parcelforce/GLS zugestellt werden, nehme ich nur an der Haustüre
an. Bin ich nicht da, laufen diese zurück, da ich als geschätzter Kunde
erwarte, daß mir Pakete gebracht werden, wenn ich für den Versand
bezahle und nicht, daß ich sie mir in Dutzenden km Entfernung auf der
grünen Wiese abholen muß, sonst hätte ich auch Barzahlung bei Übergabe
vereinbaren können!

No acceptance of parcels delivered by Parceline DPD!

Limited acceptance of parcels not delivered by DHL, Hermes, Parcelforce/GLS.

--- schnapp ----

In meinem Fall ist es halt so, daß GLS im Nachbarort ist. Das ist grad
noch zumutbar, sonst stünde GLS mit auf der Liste der begrenzt
akzeptierten Paketdienste.
Ich habe jetzt nämlich echt die Schnauze voll von diesen Hobbypaketdiensten.

Kläffen wie die Großen, scheißen aber ganz kleine Haufen.

> Hermes ist übrigens auch so ein Horror. Ein Paket von Köln nach Aachen hat
> 2 Wochen gebraucht. Angekommen ist es dann irgendwann abends gegen 21.30
> Uhr. Ein schmieriger, stinkender Privatzusteller brachte es.

Hermes kommt immerhin oft an und dann hat man gute Chancen, daß der
Inhalt nicht kaputt ist.
Kann als B-Wahl noch durchgehen.
Deren Problem sind halt die Zusteller die durch absolute Ortsunkenntnis
glänzen und die Laufzeiten.
Kaputt ist eher selten was, will heißen, man hat eine Chance.

Wenn etwas wichtig oder sensibel ist, muß aber DHL ran.

> DHL rulez :-)
Eben.

Jan Reimes

unread,
Mar 9, 2006, 8:13:11 AM3/9/06
to
Hi!

> Ich bekomme auch höchst ungern Pakete von DPD. Bei uns war mehrfach
> *garantiert* jemand zu Hause, aber statt Paket gabs nur nen Zettel im
> Kasten. "Die" sind zu faul, Treppen hoch zu laufen und schmeißen lieber 3x
> einen Zettel ein und lassen es Dich dann im Stützpunkt abholen :-(

Hm, da habe ich aber auch genau die gegenteilige Erfahrung gemacht,
nämlich dass die DPD-Leute immer auf Teufel-komm-raus die Pakete
loswerden (angeblich werden die ja nicht nach Arbeitszeit sondern nach
zugestellten Lieferungen bezahlt?!).

So wurden Pakete teilweise ohne Benachrichtigung(!) bei den Nachbarn
abgegeben oder auf der Benachrichtigung konnte man den Bildungsgrad den
Auslieferers ablesen. Einmal stand bei "Abgegeben bei:" einfach nur
"Tabak" auf dem Zettel - es stellte sich heraus, dass das Paket 2
Hausnummern weiter(!) im Kiosk abgegeben wurde, der aber außer normalen
Kippen gar keinen Tabak führt.

Aber wenn die Auslieferer anscheinend noch weniger Zeit haben, wird auch
mal einfach nur ein Zettel eingeworfen, ohne überhaupt zu klingeln, das
scheint ebenfalls geläufige Praxis zu sein ...

> Hermes ist übrigens auch so ein Horror. Ein Paket von Köln nach Aachen hat
> 2 Wochen gebraucht. Angekommen ist es dann irgendwann abends gegen 21.30
> Uhr. Ein schmieriger, stinkender Privatzusteller brachte es.

Mit denen hab ich eigentlich bislang ganz gute Erfahrungen gemacht. Is'
halt billich :-)

> DHL rulez :-)

Dem kann man nur zustimmen :-)

Gruß,
Jan

Andre Stollenwerk

unread,
Mar 9, 2006, 8:17:00 AM3/9/06
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Pakete, die über andere Paketdienste als DHL, Hermes und ausnahmsweise
> auch Parcelforce/GLS zugestellt werden, nehme ich nur an der Haustüre
> an. Bin ich nicht da, laufen diese zurück, da ich als geschätzter Kunde
> erwarte, daß mir Pakete gebracht werden, wenn ich für den Versand
> bezahle und nicht, daß ich sie mir in Dutzenden km Entfernung auf der
> grünen Wiese abholen muß, sonst hätte ich auch Barzahlung bei Übergabe
> vereinbaren können!

ich muss hierzu jetzt mal anmerken, dass DHL (also ehemals POST) mich
bis jetzt immer zur Hauptpost hat laufen lassen. Es war schon mehr als
einmal so, dass ich den wunderschönen roten Zettel vor der Tür liegen
hatte, obwohl ich da war. Und dann kommt auf das Hauptpost noch der
Spaßfaktor sich mit zig anderen Leuten da nochmal für ne halbe Stunde
anstellen zu dürfen.

Also bin ich von daher sehr froh, wenn ich einen privaten Paketdienst
erwische, der dann mehrfach zustellt, bzw. wenn eine Handynummer auf dem
Paket vermerkt ist nachfragt wann ich da bin, oder ob er es bei einem
Nachbarn abgeben darf. Wobei ich da Hermes dann auch wieder ausschließen
muss, da die es ja wirklich regelmäßig schaffen Päckchen länger als
eine Woche durch Deutschland dudeln zu lassen... :-(

Andreas_Nett

unread,
Mar 9, 2006, 8:23:31 AM3/9/06
to
Gib mir mal deinen Ebaynamen, damit du bei mir auf der Liste der
gesperrten Bieter landest.

Achim Luecking

unread,
Mar 9, 2006, 8:23:59 AM3/9/06
to
Jan Reimes wrote:
> Hm, da habe ich aber auch genau die gegenteilige Erfahrung gemacht,
> nämlich dass die DPD-Leute immer auf Teufel-komm-raus die Pakete
> loswerden (angeblich werden die ja nicht nach Arbeitszeit sondern nach
> zugestellten Lieferungen bezahlt?!).

Was dann dazu führt, wie bei mir unlängst, daß ich die Trackingnummer
vom Absender bekam und ich im Tracking abends nachlesen konnte, daß er
das Paket bei mir mittags um 13 Uhr abgegeben haben will. Da ich da
definitiv nicht daheim war, dürfte ich dann erstmal suchen, wo denn mein
Paket freundlicherweise abgegeben wurde, denn ein Anruf bei DPD ergab
sinngemäß: "Schauen Sie ins Tracking System, bei einem Herrn Lücking
sollte ihr Paket sein." - "Toll, das bin ich selber, ich hab's aber
nicht. Und nu?" - "Dann Fragen sie doch mal im Haus oder in der
Nachbarschaft rund..."

>> DHL rulez :-)
>
> Dem kann man nur zustimmen :-)

Kann ich bislang auch nicht meckern, immer prompt und zügig bedient
worden, allerdings genieße ich als Neu-Münchner den schönen Service der
Packstation, womit einem Schlange stehen im Postamt zu blöden
Öffnungszeiten erspart bleibt, weil man sein Paket mit einem Balkencode
auf der Benachrichtiungskarte aus 'nem Automaten holen kann.

Grüße, Achim

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 8:33:15 AM3/9/06
to
Lexi Pimenidis schrieb:

> Da bin ich etwas anderer Meinung: zugegeben, daß Hermes längere
> Lieferzeiten hat und die Zusteller Privatleute sind.

Und zuverlässig unzuverlässige Ortskenntnis haben.

Das mag alles noch gut klappen, wenn Du was nach Aachen,
Adalbertsteinweg schickst, aber Titz-Hasseltsweiler, Poststraße;
Rheinbach-Berscheid, Berscheid und ähnliche Lokationen überschreiten
regelmäßig den Horizont der Hobbypaketdienstler.

> Aber das Handling
> von beschädigten Lieferungen handeln die *wesentlich* kulanter als DHL.
Mir ist es lieber, ich habe erst gar keine Schäden.
Der letzte Schaden bei DHL liegt so lange zurück, daß der Verein da noch
"Deutsche Post" hieß.
Der Schaden wurde zwar erst nach etwas hin und her reguliert, dafür aber
überreguliert.
Verloren habe ich eine gebrauchte Festplatte, welche ich für 200 DM bei
eBay verkauft hatte.
Reguliert wurde der Wiederbeschaffungswert von 600 DM.

> Während DHL sich in letzter Zeit immer mehr darauf beschränkt, dem
> Kunden alles vorzuwerfen und alles bis zum Sankt-Nimmerleinstag
> verzögert, ist Hermes extrem kulant und wickelt Schäden schnell und
> professionell ab.

Wie gesagt, ich hatte noch nie das Vergnügen, mit DHL über
Schadensersatz diskutieren zu müssen, weil die eben auch nix kaputtmachen.
Der Inhalt des Paketes nach Finnland war absolut grenzwertig verpackt:
Ein Monitor mit der Bildröhre nach unten zeigend, nur 1cm Polsterung.
Obenauf ein Homecomputer in Karateposition auf der Rückseite der
Bildröhre kippelnd, kein Platz mehr für Polsterung darüber.
Es kam trotzdem alles so an wie verschickt.

Von daher hat DHL ja auch ein bißchen Recht, wenn sie davon ausgehen,
daß Ware, die kaputtgeht, falsch verpackt worden sein muß.


> Aus diesem Grund, und weil es oft fast nur halb so
> teuer ist wie DHL, versende ich alles, was nicht zeitkritisch ist,
> inzwischen ausschliesslich per Hermes.

Aus diesen Gründen verschicke ich praktisch ausschließlich über DHL:
- In Deutschland kommt es bei jedem Empfänger zumindest bis kurz vor die
Haustür, das auch fast immer intakt.
- Hermes hat das Problem der Rückläufer mit "Anschrift falsch" wegen
Ortsunkenntnis der Zusteller. Von drei Rückläufern wurde auch nur einer
kostenlos erneut verschickt, die anderen habe ich dann ohne
Kostenerstattung durch Hermes sowieso mit DHL ans Ziel bringen müssen.
- Hermes ist lahm

Ich finde Hermes jetzt nicht unbedingt furchtbar. Absolut
zeitunkritische Sendungen verschicke ich auch schonmal per Hermes, oder
lasse sie mir per Hermes schicken.

Ausschlußkriterien sind für mich:

- Hohe Verlust- und Schadensquoten (DPD). Nehme ich auch nicht mehr an.

- Abholung im Depot ist für Empfänger unzumutbar (FedEx, UPS, GLS und
Konsorten). Über solche Anbieter versende ich nicht. Nehme ich aber an,
wenn ich da bin. Ich hole es aber nicht im Depot ab, ich habe
schließlich für den Versand bezahlt und nicht für Abholung. Im Falle von
GLS mache ich derzeit eine Ausnahme, weil ich halt nicht sooo weit vom
Depot wohne.

Damit bleiben nur DHL und Hermes...

Negativkriterien sind:
- lange Laufzeiten
- unzuverlässige Zustellung (unberechtigte Rückläufer)

Damit bleibt nur DHL. Hermes wie gesagt in Ausnahmefällen.

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 9, 2006, 8:39:14 AM3/9/06
to
Stefan Meul schrieb:

> Bei uns war mehrfach
> *garantiert* jemand zu Hause, aber statt Paket gabs nur nen Zettel im
> Kasten. "Die" sind zu faul, Treppen hoch zu laufen und schmeißen lieber 3x
> einen Zettel ein und lassen es Dich dann im Stützpunkt abholen :-(

Und mir wurde das Paket ganz bequem an die Arbeitsstelle geliefert.
Ich war mit diesem Service sehr zufrieden.

Hardy

--
Wenn man sich in der Altstadt (Düsseldorf) den Zug anschaut, braucht man
sich quasi nur umdrehen, um in der Kneipe gleich weiterzufeiern. In Köln
dreht man sich rum und wird von einem Japaner fotografiert.
Bjoern Schreiber im oecher.talk

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 8:48:19 AM3/9/06
to
Andre Stollenwerk schrieb:

> ich muss hierzu jetzt mal anmerken, dass DHL (also ehemals POST) mich
> bis jetzt immer zur Hauptpost hat laufen lassen.

Dann ist die Hauptpost vermutlich auch die nächstgelegene Filiale.
Also ich hole Pakete hier vor Ort im Tabakladen ab, wo ich auch Pakete
verschicke.

> Also bin ich von daher sehr froh, wenn ich einen privaten Paketdienst
> erwische, der dann mehrfach zustellt

Das finde ich absolut sinnleer.
Wer dienstags um 9:30 nicht da ist, ist es in der Regel mittwochs und
donnerstags um die Zeit auch nicht.
Wechselschichtler mal ausgenommen.

Was nutzt mir also die Gewißheit, daß das Paket aus dem 60km entfernten
Depot morgen und übermorgen wieder an meiner Wohnung vorbeigefahren
werden wird?

Da ist es mir lieber, ich kann es am selben Tag abends abholen. Vor Ort.

Und wenn Du nicht zur Post latschen willst (Die meisten Deutschen
besitzen ein Auto oder kennen jemanden, der eines hat), kannst Du immer
noch bei DHL anrufen und einen neuen Zustelltermin vereinbaren.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 8:48:56 AM3/9/06
to
Andreas_Nett schrieb:

> Gib mir mal deinen Ebaynamen, damit du bei mir auf der Liste der
> gesperrten Bieter landest.

Wieso? Schickst Du per DPD?

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 8:57:12 AM3/9/06
to
Jan Reimes schrieb:

> Hm, da habe ich aber auch genau die gegenteilige Erfahrung gemacht,
> nämlich dass die DPD-Leute immer auf Teufel-komm-raus die Pakete
> loswerden (angeblich werden die ja nicht nach Arbeitszeit sondern nach
> zugestellten Lieferungen bezahlt?!).

Kann gut sein.
Mich wollte er das Paket auch nicht kontrollieren lassen. Meine
Vorbehalte wird er auch nicht vermerkt haben.

Der E-Mail-Verkehr mit DPD dreht sich im Moment im Kreis:
Die Carbon-Copy meiner Mitteilung an den Versender wurde von einem ganz
anderen Depot (Duisburg statt Hückelhoven) mit der Frage nach der
Paketnummer beantwortet. Nachdem ich dann mühsam von achtundelfzig
Aufklebern alle Nummern abgeschrieben und ans Depot in Duisburg
geschickt hatte, erhielt ich soeben vom Depot in Hückelhoven die
Mitteilung, daß das Paket gegen 9:30 zugestellt wurde (Ach?).

> So wurden Pakete teilweise ohne Benachrichtigung(!) bei den Nachbarn
> abgegeben oder auf der Benachrichtigung konnte man den Bildungsgrad den
> Auslieferers ablesen. Einmal stand bei "Abgegeben bei:" einfach nur
> "Tabak" auf dem Zettel - es stellte sich heraus, dass das Paket 2
> Hausnummern weiter(!) im Kiosk abgegeben wurde, der aber außer normalen
> Kippen gar keinen Tabak führt.

Das Abliefern bei Nachbarn ist ja durchaus gang und gäbe und soll mir
auch recht sein, solange der Zusteller nicht fast noch Nachbarstädte mit
einbezieht (Also im selben Haus sollte es schon sein).

>> Hermes ist übrigens auch so ein Horror. Ein Paket von Köln nach Aachen hat
>> 2 Wochen gebraucht. Angekommen ist es dann irgendwann abends gegen 21.30
>> Uhr. Ein schmieriger, stinkender Privatzusteller brachte es.
> Mit denen hab ich eigentlich bislang ganz gute Erfahrungen gemacht. Is'

Es ist erträglich und für manche Dinge brauchbar...

> halt billich :-)
Das auf jeden...

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 8:59:42 AM3/9/06
to
Achim Luecking schrieb:
> Jan Reimes wrote:

>>> DHL rulez :-)
>> Dem kann man nur zustimmen :-)
> Kann ich bislang auch nicht meckern, immer prompt und zügig bedient
> worden, allerdings genieße ich als Neu-Münchner den schönen Service der
> Packstation, womit einem Schlange stehen im Postamt zu blöden
> Öffnungszeiten erspart bleibt, weil man sein Paket mit einem Balkencode
> auf der Benachrichtiungskarte aus 'nem Automaten holen kann.

Das ist natürlich extrem geil.
Könnten die hier ruhig auch machen, weil der Tabakladen, der hier Post
mimt, seine Öffnungszeiten auch eher als Unterbrechung der Pausen sieht.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 9:03:07 AM3/9/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:
> Stefan Meul schrieb:

>> Bei uns war mehrfach
>> *garantiert* jemand zu Hause, aber statt Paket gabs nur nen Zettel im
>> Kasten. "Die" sind zu faul, Treppen hoch zu laufen und schmeißen lieber 3x
>> einen Zettel ein und lassen es Dich dann im Stützpunkt abholen :-(
> Und mir wurde das Paket ganz bequem an die Arbeitsstelle geliefert.
> Ich war mit diesem Service sehr zufrieden.

Glaub mir, wenn DHL weiß, wo Du arbeitest, z.B. weil es der Absender als
Zieladresse angegeben hat, dann bringen auch die Dir das Paket dorthin.
Dafür sogar unversehrt.

Trotzdem muß ich neidlos anerkennen, daß ich es toll finde, wenn DPD
jetzt Kristallkugeln hat um herauszufinden, wo jemand arbeitet, wenn er
nicht zuhause ist.

Muß aber neu sein, denn vor ein paar Monaten noch ging ein Paket als
unzustellbar zurück, weil der Absender das a hinter der Hausnummer
vergessen hatte.

Jan Reimes

unread,
Mar 9, 2006, 9:53:20 AM3/9/06
to
Hiho,

>> So wurden Pakete teilweise ohne Benachrichtigung(!) bei den Nachbarn
>> abgegeben oder auf der Benachrichtigung konnte man den Bildungsgrad den
>> Auslieferers ablesen. Einmal stand bei "Abgegeben bei:" einfach nur
>> "Tabak" auf dem Zettel - es stellte sich heraus, dass das Paket 2
>> Hausnummern weiter(!) im Kiosk abgegeben wurde, der aber außer normalen
>> Kippen gar keinen Tabak führt.
>
> Das Abliefern bei Nachbarn ist ja durchaus gang und gäbe und soll mir
> auch recht sein, solange der Zusteller nicht fast noch Nachbarstädte mit
> einbezieht (Also im selben Haus sollte es schon sein).

Naja, in einem Mehrfamilienhaus mit 12 verschiedenen Mietparteien sieht
das mMn schon was anders aus. Zumindest bei uns im Haus gibts neben den
lieben Nachbarn auch welche, wo ich lieber keine Pakete abholen möchte
und mir es lieber ist, wenn ich das Paket einen Tag später erhalte.

Ich weiß nicht, was der DPD-Zusteller vorher geraucht hatte, aber einmal
wurde das Paket im 4.OG(!) abgegeben, ich wohne im ersten ... da die
Leute ja eher von der schnellen Sorte sind, glaube ich nicht, dass er
die anderen 2,5 Geschosse durchgeklingelt hat und ebenfalls dort niemand
anzutreffen war.

Gruß,
Jan

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 9, 2006, 9:58:39 AM3/9/06
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Andre Stollenwerk schrieb:
>
>> ich muss hierzu jetzt mal anmerken, dass DHL (also ehemals POST) mich
>> bis jetzt immer zur Hauptpost hat laufen lassen.
>
> Dann ist die Hauptpost vermutlich auch die nächstgelegene Filiale.
> Also ich hole Pakete hier vor Ort im Tabakladen ab, wo ich auch Pakete
> verschicke.

Verschicken kann ich in der Postagentur in Birgden, das sind genau
2Km. Abholen muss ich Pakete aber in Heinsberg auf dem Postamt. Und
das sind 9Km.
Da lasse ich mir doch lieber nach Erkelenz ins Krankenhaus liefern.

>> Also bin ich von daher sehr froh, wenn ich einen privaten Paketdienst
>> erwische, der dann mehrfach zustellt
>
> Das finde ich absolut sinnleer.
> Wer dienstags um 9:30 nicht da ist, ist es in der Regel mittwochs und
> donnerstags um die Zeit auch nicht.
> Wechselschichtler mal ausgenommen.

Aber bei einigen privaten Zustelldiensten, lässt sich auch eine Zeit
aushandeln.

> Da ist es mir lieber, ich kann es am selben Tag abends abholen. Vor Ort.

Für manchen ist vor Ort mehrere Kilometer.
Daran mag es aber auch liegen, das unterschiedliche Zusteller
unterschiedlich kundenfreundlich arbeiten. In der großen Stadt sind
pro Straßenzug wesentlich mehr Pakete zuzustellen. Da macht das eine
mehr oder wenig den Kohl nicht fett.
Auf dem Land, kann dass schon eine zeitraubende Angelegenheit sein, so
dass der Zusteller versucht, auf möglichst das Paket beim ersten
Zustellversuch quit zu werden.

> Und wenn Du nicht zur Post latschen willst (Die meisten Deutschen
> besitzen ein Auto oder kennen jemanden, der eines hat), kannst Du immer
> noch bei DHL anrufen und einen neuen Zustelltermin vereinbaren.

Also bei mir steht auf der Karte immer wo ich abholen soll.
Mag sein, dass das im Kleingedruckten steht, auf der DPD-Karte wurde
explizit um Anruf gebeten, um die bestmögliche Zustellung vereinbaren
zu können. Sonst wäre ich da nie auf die Idee gekommen anzurufen.

Hardy

--
Dumping ist das Schlagwort schlechthin für den
Betroffenheitsjournalismus, wenn es um Einzelhandel geht.
Carsten Engelmann

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 9, 2006, 10:01:28 AM3/9/06
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Glaub mir, wenn DHL weiß, wo Du arbeitest, z.B. weil es der Absender als
> Zieladresse angegeben hat, dann bringen auch die Dir das Paket dorthin.
> Dafür sogar unversehrt.

Aber nicht nach einem gescheiterten Zustellversuch.

Hardy

--
Nichts gegen Verwandschaft, aber Freunde kann man sich aussuchen.
Peter Wenz in drm

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 9, 2006, 9:59:28 AM3/9/06
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Andreas_Nett schrieb:
>> Gib mir mal deinen Ebaynamen, damit du bei mir auf der Liste der
>> gesperrten Bieter landest.
>
> Wieso? Schickst Du per DPD?

Nö, aber wer mir vorschreiben will, wie ich versenden soll, mit dem
möchte ich keine Geschäfte machen.

Hardy

--
Meine guten alten Aldi-Tüten hätte ich ihm aber nicht gegeben. Schließlich sind
das die Samsonites unter den Einkaufstüten.
(Uta Kramer in dafa)

Stefan Schmitz

unread,
Mar 9, 2006, 10:25:10 AM3/9/06
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> "Über mich" bei eBay sagt jetzt Folgendes:
>
> --- schnipp ----
>
> Ich lehne grundsätzlich den Empfang von Paketen über DPD (incl.
> Parceline DPD) ab, da die Schadensrate erfahrungsgemäß 100% beträgt.
> Pakete, die über DPD verschickt werden = Annahme verweigert!

Und was soll dir das bringen?

Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass sich jeder Verkäufer deine
mich-Seite durchliest, bevor er dir etwas schickt? Und natürlich ist
das rechtlich völlig irrelevant, was da steht.

Message has been deleted

Stefan Schmitz

unread,
Mar 9, 2006, 10:38:04 AM3/9/06
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> > ich muss hierzu jetzt mal anmerken, dass DHL (also ehemals POST) mich
> > bis jetzt immer zur Hauptpost hat laufen lassen.
>
> Dann ist die Hauptpost vermutlich auch die nächstgelegene Filiale.
> Also ich hole Pakete hier vor Ort im Tabakladen ab, wo ich auch Pakete
> verschicke.

Wie kriegt man die Post /DHL dazu, nicht zugestellte Sendungen in der
nächstgelegenen Agentur abzuliefern?

> > Also bin ich von daher sehr froh, wenn ich einen privaten Paketdienst
> > erwische, der dann mehrfach zustellt
>
> Das finde ich absolut sinnleer.
> Wer dienstags um 9:30 nicht da ist, ist es in der Regel mittwochs und
> donnerstags um die Zeit auch nicht.
> Wechselschichtler mal ausgenommen.

Ich habe keine Erfahrungen als Empfänger bei anderen Paketdiensten,
aber dieses Problem stellt sich doch gerade bei DHL.
Abends um 21:30 (wie hier berichtet) ist man sicher eher zu Hause als
zu DHL-Zeiten.

> Was nutzt mir also die Gewißheit, daß das Paket aus dem 60km entfernten
> Depot morgen und übermorgen wieder an meiner Wohnung vorbeigefahren
> werden wird?

Wenn das zu frei vereinbaren oder zumindest wechselnden Zeiten
passiert, ist das doch prima.

> Da ist es mir lieber, ich kann es am selben Tag abends abholen. Vor Ort.

In der halben Stunde nach Feierabend vor Postschließung muss der
Empfänger (zusammen mit allen anderen berufstätigen Postkunden) auf
eigene Kosten die Arbeit der Post erledigen - super.

> Und wenn Du nicht zur Post latschen willst (Die meisten Deutschen
> besitzen ein Auto oder kennen jemanden, der eines hat), kannst Du immer
> noch bei DHL anrufen und einen neuen Zustelltermin vereinbaren.

Ein einziges Mal - und mit der Gewissheit, dass du wieder nicht zu
Hause bist, wenn die wollen.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 11:51:31 AM3/9/06
to
Stefan Schmitz schrieb:
> Hauke Hagenhoff schrieb:

> Wie kriegt man die Post /DHL dazu, nicht zugestellte Sendungen in der
> nächstgelegenen Agentur abzuliefern?

Das tut sie automatisch.
Ich kenne keinen Ort, wo dem nicht so wäre.
Ich habe zumindest noch nie gehört, daß ein Paket, dessen Zustellung in
Rheinbach gescheitert ist, in Meckenheim abgeholt werden müsste.
Und wenn ich in Merkstein nicht zuhause war, dann hole ich das Paket
auch nicht in Wolkenkuckuckshausen ab, sondern in Merkstein.

> Ich habe keine Erfahrungen als Empfänger bei anderen Paketdiensten,
> aber dieses Problem stellt sich doch gerade bei DHL.
> Abends um 21:30 (wie hier berichtet) ist man sicher eher zu Hause als
> zu DHL-Zeiten.

Die Paketdienste kommen alle in etwa zur gleichen Zeit, zumindest bei
mir. DHL als letztes, aber (leider) inzwischen auch vormittags.
GLS und DPD rauschen so zwischen 9 und 10 hier an. DHL zwischen 11 und 12.
Wenn man woanders wohnt, ist DHL womöglich eher da und GLS kommt später,
das hängt von deren Touren ab.
Die 21:30 aus einer anderen Nachricht stammen von einem entnervten
Hermes-Paket-Empfänger, da hat der Zusteller das nicht eher gefunden.

Ansonsten bieten fast alle Paketdienste noch eine zeitgenaue Zustellung
an, das ist aber eine Sonderleistung und die geht eigentlich nur nach
vorne, also "vor 9", "vor 12" usw.

Da brauchst Du Dir also von Alternativen keine Änderung zu erhoffen.

Im Gegenteil: UPS z.B. liefert samstags nur gegen Aufpreis.

>> Was nutzt mir also die Gewißheit, daß das Paket aus dem 60km entfernten
>> Depot morgen und übermorgen wieder an meiner Wohnung vorbeigefahren
>> werden wird?
> Wenn das zu frei vereinbaren oder zumindest wechselnden Zeiten
> passiert, ist das doch prima.

Es passiert nicht zu wechselnden Zeiten.
Jeden Tag dieselbe Zeit, +/- 'ne halbe Stunde vielleicht.

>> Da ist es mir lieber, ich kann es am selben Tag abends abholen. Vor Ort.
> In der halben Stunde nach Feierabend vor Postschließung muss der
> Empfänger (zusammen mit allen anderen berufstätigen Postkunden) auf
> eigene Kosten die Arbeit der Post erledigen - super.

Moooment...
Die nächste Post ist in 99% der Fälle näher als das Depot der
Hobbypaketdienste.

Such Dir was für die Gegend um Aachen aus:

GLS: Alsdorf
UPS: Eschweiler?
DPD: Hückelhoven
FedEx: ???
DHL: Merkstein, Straß, Kohlscheid, Aachen, Aachen-*, Alsdorf,...
Hermes: Merkstein, Straß, Kohlscheid, Aachen, Aachen-*, Alsdorf,...

Merkst Du was?
Die Arbeit des Transporteurs machst Du nicht bei DHL oder Hermes. Die
machst Du bei DPD, GLS, usw.

Für mich ist, neben DHL und Hermes mit ihren Paketshops vor Ort, GLS mit
Alsdorf halt grad noch erträglich, der Rest ist eine Zumutung.

Wenn ich in Kohlscheid wohnen würde, wäre auch GLS eine Zumutung.

>> Und wenn Du nicht zur Post latschen willst (Die meisten Deutschen
>> besitzen ein Auto oder kennen jemanden, der eines hat), kannst Du immer
>> noch bei DHL anrufen und einen neuen Zustelltermin vereinbaren.
> Ein einziges Mal - und mit der Gewissheit, dass du wieder nicht zu
> Hause bist, wenn die wollen.

Häh? Du verwechselst da was.
Die Gewißheit hast du bei DPD, GLS, usw.
Von daher kann ich gut auf drei Zustellversuche verzichten, nicht aber
auf die Abholung VOR ORT.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 11:57:37 AM3/9/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:

> Hauke Hagenhoff schrieb:
>> Andre Stollenwerk schrieb:

>> Also ich hole Pakete hier vor Ort im Tabakladen ab, wo ich auch Pakete


>> verschicke.
> Verschicken kann ich in der Postagentur in Birgden, das sind genau
> 2Km.

Oh Gott, Birgden...
Da möchte ich nicht begraben liegen.
16:41 der letzte Bus, Prost Mahlzeit.

> Abholen muss ich Pakete aber in Heinsberg auf dem Postamt. Und
> das sind 9Km.

Jau. So ist das halt, wenn man in der Pampa wohnt.

> Da lasse ich mir doch lieber nach Erkelenz ins Krankenhaus liefern.

Richtig. Würde ich auch machen.
Aber das hat ja jetzt nix mit DHL, DPD usw. zu tun.
Weil: Das Krankenhaus finden die alle.
Das Depot von GLS wäre für Dich dennoch in Alsdorf und damit deutlich
weiter als die Post.

>> Da ist es mir lieber, ich kann es am selben Tag abends abholen. Vor Ort.
> Für manchen ist vor Ort mehrere Kilometer.

In Birgden ist doch alles mehrere Kilometer entfernt.
Ich war Karneval da, hab ich halt überreden lassen.
Ich habe dem Herrgott gedankt, endlich wieder dort weg zu sein.
Nichtmal Taxis gibt es da.

>> Und wenn Du nicht zur Post latschen willst (Die meisten Deutschen
>> besitzen ein Auto oder kennen jemanden, der eines hat), kannst Du immer
>> noch bei DHL anrufen und einen neuen Zustelltermin vereinbaren.
> Also bei mir steht auf der Karte immer wo ich abholen soll.

Korrekt, weil das nunmal für die meisten Leute die bessere Lösung ist,
weil sie das Paket so oft noch am selben Abend kriegen.
DHL stellt aber auf Wunsch auch ein zweites Mal zu.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 12:01:32 PM3/9/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:

> Hauke Hagenhoff schrieb:
>> Andreas_Nett schrieb:

>>> Gib mir mal deinen Ebaynamen, damit du bei mir auf der Liste der
>>> gesperrten Bieter landest.
>> Wieso? Schickst Du per DPD?
> Nö, aber wer mir vorschreiben will, wie ich versenden soll, mit dem
> möchte ich keine Geschäfte machen.

Mußt Du auch nicht. Wenn ich sehe, das über DPD verschickt werden wird,
dann bestelle ich da erst garnichts.
Es ist aber mein gutes Recht, auch keine Geschäfte mit Anbietern zu
machen, denen die Kunden sowas von am Arsch vorbeigehen, daß er ihnen
zumutet sich ein Paket in Hückelhoven abzuholen, obwohl er für den
ganzen Versand bis Herzogenrath-Merkstein bezahlt hat.

Denn wenn ich den Sprit bis Hückelhoven und zurück UND die ganze Zeit
rechne, dann ist jeder Laden vor Ort billiger.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 12:09:56 PM3/9/06
to
Stefan Schmitz schrieb:

> Hauke Hagenhoff schrieb:
>> "Über mich" bei eBay sagt jetzt Folgendes:
>> --- schnipp ----
>> Ich lehne grundsätzlich den Empfang von Paketen über DPD (incl.
>> Parceline DPD) ab, da die Schadensrate erfahrungsgemäß 100% beträgt.
>> Pakete, die über DPD verschickt werden = Annahme verweigert!
> Und was soll dir das bringen?
Reine Genugtuung.
Die ganze "Über mich"-Seite ist reiner Firlefanz. Trotzdem finde ich es
ganz witzig, da was hinzuschreiben.
Und einer meiner "Kunden" hätte sich auch besser vorher diese Seite
durchgelesen, dann hätte er die 20 EUR für das Schreiben von meinem
Rechtsanwalt gespart.

> Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass sich jeder Verkäufer deine
> mich-Seite durchliest, bevor er dir etwas schickt?

Kann er ja auch garnicht, weil ich ja auch den Kauf auslöse :-)
Die meisten Verkäufer geben aber an, über wen sie verschicken, zumindest
auf Nachfrage.

> Und natürlich ist das rechtlich völlig irrelevant, was da steht.

Das meiste auf eBay ist rechtlich irrelevant.
Trotzdem schließt immer noch fast jeder Privatanbieter eine Garantie
aus, die er vorher garnicht eingeschlossen hat.

Ich glaube aber auch kaum, daß die Abnahmeverpflichtung bei eBay einen
Zwang zur Abholung beinhaltet, wenn Versand vereinbart wurde.
Ich muß auch keinen Handwerker bezahlen, der statt zu mir zu jemandem
30km weiter fährt und dort arbeitet.

Stefan Schmitz

unread,
Mar 9, 2006, 12:11:30 PM3/9/06
to
Das hier ist ein Thema für de.etc.post,
deshalb X-Post mit F'up dahin

Hauke Hagenhoff wrote:
> > Wie kriegt man die Post /DHL dazu, nicht zugestellte Sendungen in der
> > nächstgelegenen Agentur abzuliefern?
>
> Das tut sie automatisch.
> Ich kenne keinen Ort, wo dem nicht so wäre.

Hier in Aachen landet der Krempel in der 3km entfernten Hauptpost,
nicht in der 500m nahen Agentur oder der 2km entfernten Filiale.

> Ich habe zumindest noch nie gehört, daß ein Paket, dessen Zustellung in
> Rheinbach gescheitert ist, in Meckenheim abgeholt werden müsste.
> Und wenn ich in Merkstein nicht zuhause war, dann hole ich das Paket

Vielleicht hast du in Herzogenrath den Vorteil, dass es da keine
Hauptpost gibt?

> auch nicht in Wolkenkuckuckshausen ab, sondern in Merkstein.
>

>>>[wiederholte Zustellungen zur gleichen Zeit, wenn man nicht da ist]


>>>
> > Ich habe keine Erfahrungen als Empfänger bei anderen Paketdiensten,
> > aber dieses Problem stellt sich doch gerade bei DHL.
> > Abends um 21:30 (wie hier berichtet) ist man sicher eher zu Hause als
> > zu DHL-Zeiten.
> Die Paketdienste kommen alle in etwa zur gleichen Zeit, zumindest bei
> mir. DHL als letztes, aber (leider) inzwischen auch vormittags.
> GLS und DPD rauschen so zwischen 9 und 10 hier an. DHL zwischen 11 und 12.
> Wenn man woanders wohnt, ist DHL womöglich eher da und GLS kommt später,
> das hängt von deren Touren ab.
> Die 21:30 aus einer anderen Nachricht stammen von einem entnervten
> Hermes-Paket-Empfänger, da hat der Zusteller das nicht eher gefunden.

Was sagen die Fachleute zu den üblichen Zustellzeiten?

> Ansonsten bieten fast alle Paketdienste noch eine zeitgenaue Zustellung
> an, das ist aber eine Sonderleistung und die geht eigentlich nur nach
> vorne, also "vor 9", "vor 12" usw.
>
> Da brauchst Du Dir also von Alternativen keine Änderung zu erhoffen.
>
> Im Gegenteil: UPS z.B. liefert samstags nur gegen Aufpreis.
>
> >> Was nutzt mir also die Gewißheit, daß das Paket aus dem 60km entfernten
> >> Depot morgen und übermorgen wieder an meiner Wohnung vorbeigefahren
> >> werden wird?
> > Wenn das zu frei vereinbaren oder zumindest wechselnden Zeiten
> > passiert, ist das doch prima.
> Es passiert nicht zu wechselnden Zeiten.
> Jeden Tag dieselbe Zeit, +/- 'ne halbe Stunde vielleicht.
>
> >> Da ist es mir lieber, ich kann es am selben Tag abends abholen. Vor Ort.
> > In der halben Stunde nach Feierabend vor Postschließung muss der
> > Empfänger (zusammen mit allen anderen berufstätigen Postkunden) auf
> > eigene Kosten die Arbeit der Post erledigen - super.
> Moooment...
> Die nächste Post ist in 99% der Fälle näher als das Depot der
> Hobbypaketdienste.

Wenn man es denn selbst abholen muss. Und dieses Problem scheint mir
doch eher DHL-typisch zu sein.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 12:26:05 PM3/9/06
to
Jan Reimes schrieb:

>> Das Abliefern bei Nachbarn ist ja durchaus gang und gäbe und soll mir
>> auch recht sein, solange der Zusteller nicht fast noch Nachbarstädte mit
>> einbezieht (Also im selben Haus sollte es schon sein).
> Naja, in einem Mehrfamilienhaus mit 12 verschiedenen Mietparteien sieht
> das mMn schon was anders aus. Zumindest bei uns im Haus gibts neben den
> lieben Nachbarn auch welche, wo ich lieber keine Pakete abholen möchte
> und mir es lieber ist, wenn ich das Paket einen Tag später erhalte.

Naja, das hat mit der Anzahl der Parteien eher weniger zu tun. Den
meisten Streit haben IMHO die Nachbarn in Reihenhaussiedlungen...

Wirklich mal werbekonform ist aber bei der Deutschen Post/DHL, daß die
wirklich jeden Müller mit Vornamen kennen (Da gab's doch mal dieses
Plakat: Wir kennen jeden Müller. Mit Vornamen. Und darunter dann 15
Klingelschilder, von denen auf 10 nur "Müller" stand.).

DHL ist einer der zwei Größten der Welt. In Deutschland sowieso. Von der
Post brauchen wir garnicht reden.
Damit kommt die Post jeden Tag in fast jedes Haus. DHL zumindest regelmäßig.
Dadurch haben die einfach einen Vorteil, wenn es darum geht, Pakete im
Hinterhaus, im Hof, am Kellereingang oder, wenn die Anschrift nicht
100%ig stimmt, zwei Hausnummern weiter zuzustellen.

Ich bin mir ziemlich sicher, daß das Paket an Hausnummer 1 durchaus
seinen Weg zu mir in Hausnummer 1a gefunden hätte, wenn es über DHL
verschickt worden wäre.

Und zu diesem Wissen über den Kunden gehört es auch, daß viele
Post/DHL-Zusteller durchaus wissen, wer seine Pakete nicht bei Nachbar x
haben will oder die Adressaten aus ihrem Bezirk auch erkennen, wenn sie
sie woanders antreffen.

Oder wie in meinem Fall, daß der Briefträger wusste, daß DIN
B4/C4-Umschläge an mich für eine bestimmte Zeit Bewerbungsmappen
enthielten und vor die Wohnungstür gelegt werden sollen, statt in den
Briefkasten gesteckt zu werden.

Aber sicher wird es auch bei DHL oder der Post idiotische Zusteller
geben, daran habe ich eigentlich keinen Zweifel.

In diesem Thread ging es mir daher auch eher um die inherenten Nachteile
von DPD im Konkreten und Hobbypaketdiensten im Allgemeinen als um
einzelne Zusteller.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 12:27:43 PM3/9/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:
> Hauke Hagenhoff schrieb:

>> Glaub mir, wenn DHL weiß, wo Du arbeitest, z.B. weil es der Absender als
>> Zieladresse angegeben hat, dann bringen auch die Dir das Paket dorthin.
>> Dafür sogar unversehrt.
> Aber nicht nach einem gescheiterten Zustellversuch.

Doch.
Zwar nicht wie bei DPD/GLS/etc. sinnleer ungefragt, sondern auf Anfrage.

Message has been deleted

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 9, 2006, 2:10:13 PM3/9/06
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:
>> Hauke Hagenhoff schrieb:
>
>>> Glaub mir, wenn DHL weiß, wo Du arbeitest, z.B. weil es der Absender als
>>> Zieladresse angegeben hat, dann bringen auch die Dir das Paket dorthin.
>>> Dafür sogar unversehrt.
>> Aber nicht nach einem gescheiterten Zustellversuch.
> Doch.
> Zwar nicht wie bei DPD/GLS/etc. sinnleer ungefragt, sondern auf Anfrage.

Laut unserem Zusteller ist das nicht möglich außerhalb eines
kostenpflichtigen Nachsendeantrags. BTDTNT

Hardy

--
Ich verwende seit einen 1/4 Jahrhundert keine Unterhosen.
(Das Mösl in dafa)

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 9, 2006, 2:30:34 PM3/9/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:
> Hauke Hagenhoff schrieb:
>> Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:
>>> Hauke Hagenhoff schrieb:

>>>> Glaub mir, wenn DHL weiß, wo Du arbeitest, z.B. weil es der Absender als
>>>> Zieladresse angegeben hat, dann bringen auch die Dir das Paket dorthin.
>>>> Dafür sogar unversehrt.
>>> Aber nicht nach einem gescheiterten Zustellversuch.
>> Doch.
>> Zwar nicht wie bei DPD/GLS/etc. sinnleer ungefragt, sondern auf Anfrage.
> Laut unserem Zusteller ist das nicht möglich außerhalb eines
> kostenpflichtigen Nachsendeantrags. BTDTNT

Wenn ich nochmal in die Situation kommen sollte, eine
Benachrichtigungskarte zu kriegen, scanne ich sie Dir (und dem
Zusteller) :-)
Auf der einen Seite steht, um was für eine Art Sendung es sich handelt
und wo sie abgeholt werden kann, auf der anderen Seite sind Felder für
Antrag auf erneute Zustellung (Jau, kann man auch schriftlich machen,
sehr sinnreich).

Ich will allerdings nicht ausschließen, daß sich das geändert haben mag,
da ich seit Monaten keine solche Karte mehr gesehen habe (Die Pakete von
meinem direkten Nachbarn nehme immer ich an, meine Pakete immer der
Nachbar unter uns 8-) und auch bei der letzten nicht drauf geachtet
habe, da ich mir den Kram lieber am selben Tag abhole, als sie mir in
den Klassenraum oder auf früher auf eine Baustelle zustellen zu lassen.

Norbert Lack

unread,
Mar 9, 2006, 2:47:04 PM3/9/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:

> Und mir wurde das Paket ganz bequem an die Arbeitsstelle geliefert.

Ich habe auch schon von DPD transportierte Pakete an meine Arbeitsstelle
geliefert bekommen --- allerdings erst beim *dritten* Zustellversuch, da
jedes Mal schon ab 17:30 Uhr im Depot Hückelhoven niemand mehr ans
Telefon ging, obwohl auf der Benachrichtigung eine Erreichbarkeit bis 18
Uhr angegeben war.

Dass ein Paket eine Laufzeit von fast einer Woche hatte, ist noch eine
andere Sache (zusätzlich zur mangelnden telefonischen Erreichbarkeit von
DPD noch eine Falschzustellung und anschließend Koordinationsprobleme).

Steht DPD eigentlich für "DePpen Deutschlands" oder so?

Gruß
Norbert

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Laszlo Bardos

unread,
Mar 10, 2006, 7:01:50 AM3/10/06
to
On Thu, 09 Mar 2006 10:02:45 +0100, Hauke Hagenhoff
<Hauke.H...@gmx.de> wrote:

> Ich habe heute das zweite Paket von DPD innerhalb weniger Wochen
> erhalten, dessen Inhalt zerbröselt ist.

hmmm .. hab da mal vor 5 jahren als aushilfskraft gearbeitet und da
wundert mich deine beschreibung überhaupt nicht.

damals wurden pakete aufs band gesemmelt dass es in der ganzen halle
gescheppert hat (obwohl es schon so unerträglich laut war). vor allem
schwere pakete wurden intelligenter weise im lkw sehr weit oben gestapelt
sodass die überlebenswahrscheinlichkeit sehr niedrig war: warum
runterheben wenn die schwerkraft es auch von alleine erledigt.

sehr leichte (aber zerbrechliche oder "nicht werfen"-) pakete hatten es da
nicht besser weil diese handball mässig auf das band befördert wurden.
seit dieser zeit war für mich auf jeden fall klar dass ich nie etwas mit
DPD verschicken werde. selbst die arbeiter munkelten dass bei der post
penibel auf den sorgsamen umgang mit den paketen geachtet würde.

gruß,

laszlo

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 10, 2006, 8:39:17 AM3/10/06
to
Angelique Presse schrieb:
> Hauke Hagenhoff wrote:
>
>> - Abholung im Depot ist für Empfänger unzumutbar
>
> Was passiert eigentlich, wenn man tatsächlich einfach nicht die Möglichkeit
> hat, ins Depot zu fahren und das Paket abzuholen (unmögliche Arbeitszeiten,
> kein Auto,...)? Kann man dann mit denen wenigstens nen Termin vereinbaren
> oder ist das dann Pech?

Eher Pech.
Begrenzt lassen sich wohl auch Termine vereinbaren, aber halt wirklich
nur arg begrenzt.
Der gangbarste Weg ist in dem Fall, das Paket dann an irgendeine
Firmenadresse liefern zu lassen. Wohl dem, der im Innendienst arbeitet
oder jemanden mit Innentätigkeit damit belästigen kann, seine Pakete
anzunehmen.

Also mir fällt auf Anhieb keine Branche ein, in der dermaßen irrational
auf unfähige, unvorbereitete und auch nicht billigere Konkurrenz
ausgewichen wird, als die Paketbranche.

Abgesehen von Hermes sind die alternativen Paketdienste nicht nur meist
langsamer, sondern zumeist auch teurer als DHL.

Ein Paket von Deutschland ins europäische Ausland kostet bei 20kg
Gewicht 32 EUR, Luftpost 48 EUR. Mit Paketmarken weniger.
Die Hobbypaketdienstler wollen dafür ab 100 EUR aufwärts haben. Die
ausländischen "Posten" übrigens oft auch (z.B. Poste Italiane, UK Royal
Mail; andere kosten zumindest deutlich mehr als DHL: La Poste (FR),
spanische Post, portugiesische Post).

Auch ansonsten kann DHL gut mit den Hobbypaketdiensten mithalten, die
qualitätsbedingt geringfügig höheren Preise kann man echt verschmerzen,
vor allem weil man keinen Insel-, Diesel-, Nebenstraßen-, "Nachname mit
Y"- ö.ä. Zuschläge zahlt, sondern direkt weiß, was ein Paket kostet,
egal ob in die Münchener Innenstadt oder auf einen Leuchtturm auf Helgoland.

Für Großabnehmer gelten ja ohnehin nochmals andere Preise. Ich denke
z.B. nicht, daß Amazon oder Reichelt den vollen Preis bezahlen.

Trotzdem verwenden Versender wegen 0-50 Cent Ersparnis zu Lasten der
Kunden solche Klitschen, kapier ich nicht.
Vor allem, wenn währenddessen in anderen Branchen gegen weit schlechtere
Konkurrenten wenig Fuß zu fassen ist.
Es ist z.B. unglaublich, wie viele Deutsche blind jeden Mist nehmen, den
die T-Com denen aufschwatzt...

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 10, 2006, 8:42:36 AM3/10/06
to
Angelique Presse schrieb:
> Hauke Hagenhoff wrote:

>> Aber sicher wird es auch bei DHL oder der Post idiotische Zusteller
>> geben, daran habe ich eigentlich keinen Zweifel.

> Vor allem scheinen bei uns im Haus alle naslang irgendwelche anderen
> Zusteller Dienst zu tun. Ich sehe da nur ganz selten mal ein Gesicht
> zweimal, wenn ich so im Zweiwochenabstand mal einem Zusteller begegne.

Also ich hatte bisher überall immer den jeweils selben Zusteller, von
der Urlaubsvertretung mal abgesehen.
Aber *schulterzuck* keine Ahnung ob das generell so ist.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 10, 2006, 9:10:25 AM3/10/06
to
Laszlo Bardos schrieb:

> hmmm .. hab da mal vor 5 jahren als aushilfskraft gearbeitet und da
> wundert mich deine beschreibung überhaupt nicht.

:-)

> sehr leichte (aber zerbrechliche oder "nicht werfen"-) pakete hatten es
> da nicht besser weil diese handball mässig auf das band befördert
> wurden. seit dieser zeit war für mich auf jeden fall klar dass ich nie
> etwas mit DPD verschicken werde. selbst die arbeiter munkelten dass bei
> der post penibel auf den sorgsamen umgang mit den paketen geachtet würde.

Penibel ist übertrieben. Sie werden halt normal behandelt, d.h.
getragen/gefahren und nicht geworfen.

Die Briefsortiertanlagen sind übrigens faszinierend...

Riesige Bänder durch die halbe Halle...

Da kommen dann die gestempelten Briefe rein, alle durch die
Stempelmaschine schon automatisch ausgerichtet und jagen die Wand
entlang. Dabei wird die Adresse gelesen (auch Handschrift) und die
Briefe landen in Fächern für Gebiete, bzw. für Zieladressen vor Ort in
Fächern für Zustellbezirke.

Ich mutmaße, daß dabei inzwischen auch mit gespeicherten Adressen für
Nachsendeanträge abgeglichen wird, denn seit Jahren erhalte ich Briefe
aus Nachsendung mit Aufklebern aus Briefzentren, die eher in der Nähe
des Absender denn der ursprünglichen Zieladresse liegen, während solche
Briefe früher immer zum eigentliche Zielpostamt liefen und erst dort
umadressiert wurden.

Ich hab da auch mal eine Anektode für die ewigen Post/DHL-Nörgler:

Ich habe mir mal den Lapsus erlaubt, in einer Bewerbung Adressat und
Anrede unterschiedlich zu schreiben:

Firma XY
z.Hd. Frau Schmitz
Beispielstr. 10

12345 Musterstadt

Sehr geehrter Herr Müller,

Das fiel mir dann nach dem Einwerfen am zuhause liegenden Doppel auf.
Ich also ab zum Briefkasten, den Typ für die Leerung abfangen...

Der kommt, wollte mir den Brief aber, trotz Vorlage des
Personalausweises, nicht aushändigen ("Das dürfen wir nicht und wir
werden regelmäßig kontrolliert."), er verwies mich an die Hotline der Post.

Ich also die Post angerufen:
Ich: "Dieses und jenes Problem..."
Post: "Wir fragen beim Briefzentrum Aachen an, ob die den Brief abfangen
können."
Kurz darauf, Telefon klingelt:
Stimme am Telefon: "Briefzentrum Aachen. Wir haben hier x Millionen
Sendungen, wir finden Ihre nicht. Wir informieren aber das Postamt
Musterstadt, daß die den Brief abfangen sollen."
Tags darauf, wieder das Telefon:
Stimme am Telefon: "Post Musterstadt, wir haben Ihren Brief aufgehalten
und schicken den jetzt zu Ihnen zurück."

Ich habe also die korrigierte Bewerbung rausgeschickt und bekam auch
kurz darauf einen großen weiß-gelben Umschlag mit dem Aufdruck
"Postsache - Service des Postes" und meiner alten Bewerbung drin.

Ein paar Wochen später hatte ich genau diese Stelle...

Auch ansonsten können sich diese Hobbydienstleister eine große Schnitte
von der Post/DHL abschneiden:

Ich habe genau einmal einen beschädigten Brief enthalten (Weil etwas
drin war, was nicht reingehört, das nur nebenbei):
Der Original-Umschlag hatte ein klitzekleines Loch, dafür war dann aber
ein transparenter Umschlag drumrum mit dem Aufdruck: "Sendung beim
Transport beschädigt, Versiegelt durch Deutsche Post AG - Mailing
damaged during transport, sealed by Deutsche Post AG - Derselbe Sermon
auf französisch."

So, und jetzt bin ich mal gespannt darauf, wie das aussehen wird, wenn
Idioten wie DPD ab nächstem Jahr in den Markt für Briefpost kommen.
Beim B2B und B2C Briefverkehr glänzt die private Konkurrenz ja schon
jetzt mit exorbitanten Verlustraten.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 10, 2006, 9:30:12 AM3/10/06
to
Angelique Presse schrieb:
> Hauke Hagenhoff wrote:
>> Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:

>>> Also bei mir steht auf der Karte immer wo ich abholen soll.
>> Korrekt, weil das nunmal für die meisten Leute die bessere Lösung ist,
>> weil sie das Paket so oft noch am selben Abend kriegen.

> Bei mir steht da immer drauf "am nächsten Werktag jedoch nicht vor 12 Uhr".
> Also nix mit "am gleichen Abend".

Stand bei uns früher auch drauf. Inzwischen steht da aber "Heute, jedoch
nicht vor 15 Uhr" drauf.
Wobei man in der Praxis die Paket auch schon früher am selben Tag
gekriegt hat, man wollte wohl vermeiden, daß sich alles in der
Postagentur/der Postfiliale knubbelt, was wohl passiert wäre, wenn da
"Heute, jedoch nicht vor 17 Uhr" gestanden hätte.

Ausnahmen (Ich kann halt nicht ausschließen, daß es Einöden gibt, in
denen der Zustellbezirk so weitläufig ist, daß die Tour erst nach Ende
der Öffnungszeiten oder so kurz davor, daß man nicht mehr ausgeladen
kriegt, beendet ist) bestätigen die Regel, von daher schrieb ich ja auch
"oft".

Vielleicht kann Hardy ja was dazu sagen, denn wenn bei ihm "Heute"
draufsteht, dann hat das diesbezüglich Aussagekraft, einödiger als
Birgden geht nämlich in D nicht ;->.

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 10, 2006, 9:34:39 AM3/10/06
to
Stefan Meul schrieb:

> Wenn der Zusteller uns nicht gefunden hat, ist er saudumm.
Ist ja nicht auszuschließen.
In Titz-Hasseltsweiler konnte ich sowas auch mal beobachten.
Ungefähr 5x fuhr der Hermes-Wagen quer über die Poststraße, Schild hing
an der Kreuzung dran. Dann fragte er nach, ob er auf der Poststraße sei...

> IMHO kam der um 21:30, weil er dann über Nacht ein warmes Auto hat und es
> unter der Brücke zu kalt wird. Oder weil er dann erst nach dem letzten
> Vollrausch annähernd fahrtüchtig war.
LOL

> Als ich den Typ sah, ahb ich sogar kurzfristig überlegt, das Paket nicht
> anzunehmen, um kein Ungeziefer in die Wohnung zu bekommen...
Eine nicht ganz sinnfreie Überlegung. Geht mir bei manchen eBay-Artikeln
generell so...

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 10, 2006, 9:40:37 AM3/10/06
to
Angelique Presse schrieb:
> Andre Stollenwerk wrote:

>> ich muss hierzu jetzt mal anmerken, dass DHL (also ehemals POST) mich
>> bis jetzt immer zur Hauptpost hat laufen lassen. Es war schon mehr als
> Die Post stellt das Paket auch nochmal zu, wenn Du die rote Karte ausfüllst
> und zurückschickst.
Jor. Das glaubt MIR aber keiner...

> Ansonsten hab ich bei uns im Haus auch schon die Erfahrung gemacht, daß
> Pakete einfach irgendwo im Haus abgegeben wurden und _keine_
> Benachrichtigung im Briefkasten war. Das war bisher immer reines Glück, daß
> die Sachen dann doch noch bei mir gelandet sind.
Du hast zuviele Nachbarn ;-)
Das machen übrigens alle Paketdienste so...
Daher bin ich froh, mich darauf verlassen zu können, daß eh nur ein
Nachbar zu den entsprechenden Zeiten da ist...

Der DHL-Zusteller hat bei uns übrigens irgendwie eine Rangliste.
Wenn ich da bin, habe ich die Pakete für unseren direkten Nachbarn am
Arsch (Was ärgerlich ist, da die dann bis zum Wochenende bei uns im Flur
stehen), wenn ich nicht da bin hat sie der Nachbar unter uns.

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 10, 2006, 10:32:23 AM3/10/06
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Also ich hatte bisher überall immer den jeweils selben Zusteller, von
> der Urlaubsvertretung mal abgesehen.
> Aber *schulterzuck* keine Ahnung ob das generell so ist.

Als die Post noch Staatsbetrieb und mit Beamten gespickt war, gab es
auf jeden Fall feste Zusteller, sowohl bei Brief-, wie auch bei der
Paketpost. Das weiß ich von meinen Ferienjobs bei der Post.
Allerdings ist mir mittlerweile auch aufgefallen, dass unser
Stammzusteller[1] anscheinend häufig im Urlaub oder krank ist...
Zumindest sieht man auch alle naselang ein neues oder anderes
Gesicht.

Hardy

Fußnoten
--------

[1] Auf dem Dorfe, stellt der Briefzusteller auch die Pakete zu.

--
Wenn ich mir Lebensformen wie Toennes, Bojasch etc. anschaue duerfen die
sehr froh sein, ihr Dasein mit Acrylamid entschuldigen zu koennen.
René Fuchs

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 10, 2006, 10:27:18 AM3/10/06
to
Angelique Presse schrieb:

> Die Post stellt das Paket auch nochmal zu, wenn Du die rote Karte ausfüllst
> und zurückschickst.

> Ansonsten hab ich bei uns im Haus auch schon die Erfahrung gemacht, daß
> Pakete einfach irgendwo im Haus abgegeben wurden und _keine_
> Benachrichtigung im Briefkasten war. Das war bisher immer reines Glück, daß
> die Sachen dann doch noch bei mir gelandet sind.

Wenn ich den Threadverlauf so verfolge, komme ich mehr und mehr zu der
Ansicht, dass das eher ein Zustellerproblem, denn ein Problem des
Dienstes ist.
Vielleicht würde eine Beschwerde bei der Niederlassung des
betreffenden Paketdienstes auch schon Wunder wirken, am Besten
schriftlich.

@Hauke: Hast du das bei DPD mal versucht?

Hardy

--
Nichts gegen Verwandschaft, aber Freunde kann man sich aussuchen.
Peter Wenz in drm

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 10, 2006, 10:41:38 AM3/10/06
to
Laszlo Bardos schrieb:

> damals wurden pakete aufs band gesemmelt dass es in der ganzen halle
> gescheppert hat (obwohl es schon so unerträglich laut war).

Ferienjob im Paketumschlag bei der gelben Post:

Danach wusste ich warum Paket_umschlag_. Da gings auch nicht anderst
zu. Allerdings gab es damals, wie es bei DHL jetzt ist, genau
Vorschriften, wie ein Paket verpackt sein muss, damit Schadensersatz
geleistet wurde. Der Hinweis "zerbrechlich" musste nicht beachtet
werden.

Hardy

--
Liest Du drf, wirst Du lernen, dass selbst der Osama gegen
Fahrradhelme ein Anfänger ist.
Peter Wenz

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 10, 2006, 10:56:45 AM3/10/06
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Vielleicht kann Hardy ja was dazu sagen, denn wenn bei ihm "Heute"
> draufsteht, dann hat das diesbezüglich Aussagekraft, einödiger als
> Birgden geht nämlich in D nicht ;->.

Die Zeiten wo ein heute draufstand, sind seit DHL vorbei, bei der
gelben Post war das noch üblich. Heutzutage wird auf den nächsten
Werktag verwiesen.
Wobei der Zusteller, wie ich aus einem Gespräch mit ihm entnehmen
durfte, seine Tour am frühen Nachmittag beendet ist.
Aber solltest du mal auf dem Heinsberger Postamt gewesen sein, sollte
dir klar sein, warum dort nur eine Abholung am nächsten Werktag
möglich ist...
Es sei denn du willst Strom kaufen oder ein Handy, da sind sie sehr
dienstbeflissen...
Aber im Blumenladen in Birgden, da macht es Spass einzuliefern, da
gibts dann auch immer ein nettes Schwätzchen und Tipps, wie man
Portokosten senken kann. Nur leider, leider ist eine Abholung dort
nicht möglich.

Hardy, die Einöde kann durchaus besser sein.

--
Für die einen ist es Duplo, für die anderen der
dümmste Werbespot der Welt
(Alex Bär)

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 10, 2006, 10:59:30 AM3/10/06
to
Laszlo Bardos schrieb:

> damals wurden pakete aufs band gesemmelt dass es in der ganzen halle
> gescheppert hat (obwohl es schon so unerträglich laut war).

Ferienjob im Paketumschlag bei der gelben Post:

Danach wusste ich warum Paket_umschlag_. Da gings auch nicht anderst

zu. Allerdings gab es damals, wie es bei DHL jetzt ist weiß ich nicht,
genaue Vorschriften, wie ein Paket verpackt sein muss, damit

Martin Wiesner

unread,
Mar 10, 2006, 11:07:59 AM3/10/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler <schi...@web.de> wrote:

> Laszlo Bardos schrieb:
>
> > damals wurden pakete aufs band gesemmelt dass es in der ganzen halle
> > gescheppert hat (obwohl es schon so unerträglich laut war).
>
> Ferienjob im Paketumschlag bei der gelben Post:
>
> Danach wusste ich warum Paket_umschlag_. Da gings auch nicht anderst
> zu.

Dann wissen wir ja jetzt, warum Hermes so schonend mit Paketen
umgeht - die Hermes-Rentner [1] können im Gegensatz zu den jungen
Burschen bei DHL und DPD die Pakete einfach nicht so weit werfen...


bis dann,

Martin

[1] *ahem* 'tschuldigung...

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 10, 2006, 11:32:24 AM3/10/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:

> @Hauke: Hast du das bei DPD mal versucht?

Reklamatieren kann nur der Absender. Als Empfänger habe ich keinen
Vertrag mit dem Paketdienst.
Und bei dem Absender kann ich schon froh sein, überhaupt IRGENDWAS
erhalten zu haben. Ich war kurz davor "Nicht erhaltene Artikel melden"
anzuklicken und den Anwalt einzuschalten.
Ohne die Blödheit des Absenders gäbe es diesen Thread ja garnicht, denn
ich hatte extra DHL EuroPlus gewünscht und dafür auch £20+VAT statt
£17+VAT bezahlt.

Ich habe diesen Aufpreis gerne bezahlt, denn wenn dementsprechend
verschickt worden wäre, hätte ich jetzt intakte Ware statt Splitter.

Frank Arnim

unread,
Mar 10, 2006, 12:44:43 PM3/10/06
to
Angelique Presse <ange...@nurfuerspam.de> wrote:


>> (FedEx, [...]
>Und dann? Geht das Paket zurück oder kann man nen Termin absprechen?

bei FedEx kann man eine 0800-er-Nummer anrufen und einen konkreten
Termin vereinbaren oder Nachbarn der Entgegennahme benennen usw.
Bislang absolut zuverlässig

Frank Arnim

unread,
Mar 10, 2006, 12:54:16 PM3/10/06
to
Hauke Hagenhoff <Hauke.H...@gmx.de> wrote:

>Ich habe genau einmal einen beschädigten Brief enthalten (Weil etwas
>drin war, was nicht reingehört, das nur nebenbei):
>Der Original-Umschlag hatte ein klitzekleines Loch, dafür war dann aber
>ein transparenter Umschlag drumrum mit dem Aufdruck: "Sendung beim
>Transport beschädigt, Versiegelt durch Deutsche Post AG - Mailing

Na, genau DAS habe ich schon duzendmal mit DPAG erlebt :-(
Der Inhalt hatte dann häufig etwas mit Puzzle zu tun.


Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 10, 2006, 1:42:31 PM3/10/06
to
Frank Arnim schrieb:
> Hauke Hagenhoff <Hauke.H...@gmx.de> wrote:

>> Ich habe genau einmal einen beschädigten Brief enthalten (Weil etwas

> Na, genau DAS habe ich schon duzendmal mit DPAG erlebt :-(
> Der Inhalt hatte dann häufig etwas mit Puzzle zu tun.

Tja, es gibt halt immer wieder Spezis, die meinen aus einer Warensendung
oder einem Päckchen einen Brief machen zu müssen, um Porto zu sparen.

Sowas zerfetzt dann in den Maschinen und gefährdet nebenbei noch die
Gesundheit der Postmitarbeiter.
Mir sind selber innerhalb weniger Stunden um die Ohren geflogen:
- Schlüssel
- Musikkassetten
- Nazi-Ornamente
Alles in herkömmlichen Briefen.

AGB, Punkt 5
(1) Der Absender ist verpflichtet, für jede Leistung das dafür in dem
Verzeichnis "Leistungen und Preise" oder anderen Preislisten vorgesehene
Entgelt zu zahlen. [...]

Christoph Schmitz

unread,
Mar 10, 2006, 2:19:08 PM3/10/06
to
Hauke Hagenhoff wrote:
>
> Tja, es gibt halt immer wieder Spezis, die meinen aus einer Warensendung
> oder einem Päckchen einen Brief machen zu müssen, um Porto zu sparen.
>
> Sowas zerfetzt dann in den Maschinen und gefährdet nebenbei noch die
> Gesundheit der Postmitarbeiter.
> Mir sind selber innerhalb weniger Stunden um die Ohren geflogen:
> - Schlüssel
> - Musikkassetten
> - Nazi-Ornamente
> Alles in herkömmlichen Briefen.

Ich zitiere mal von der Homepage der Deutschen Post:
"Neben Schriftstuecken ist es auch moeglich, kleine
Gegenstaende oder Waren als Beilagen im Brief zu
versenden."
Wenn man dem Kunden sowas anbietet, sollte man sich
darauf einrichten, dass es genutzt wird (z.B. Briefe
mit Gegenstaenden gesondert behandeln).

Christoph

Dirk Weihrauch

unread,
Mar 10, 2006, 2:23:25 PM3/10/06
to

Heute hab ich innerhalb eines Jahres den dritten Zusteller (von DHL)
begrüßen dürfen. Der 'originale' Zusteller ist ein älterer Herr (ca.
50), der mir schonmal einen Laserdrucker in den dritten Stock
geschleppt hat, und auch sonst sehr nett.
Der zweite ist ca. 35 (laut Auskunft des Ersteren seine Vertretung an
seinen freien Tagen) und war zu bequem, eine DVD und eine Spindel
hochzutragen. Ich mußte ihm dann in den ersten Stock entgegenkommen.
Heute kam der dritte mit einem Toner nach mehrmaligem Rufen dann doch
die Treppe hoch.
Karten finde ich eigentlich nur bei Abwesenheit im Kasten.

Gruß Dirk

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 10, 2006, 2:59:15 PM3/10/06
to
Dirk Weihrauch schrieb:

> Der zweite ist ca. 35 (laut Auskunft des Ersteren seine Vertretung an
> seinen freien Tagen) und war zu bequem, eine DVD und eine Spindel
> hochzutragen. Ich mußte ihm dann in den ersten Stock entgegenkommen.
> Heute kam der dritte mit einem Toner nach mehrmaligem Rufen dann doch
> die Treppe hoch.

IMHO ist es schon eine Zumutung, vom Zusteller das Erklimmen der
oberern Stockwerke zu verlangen. Im Gegensatz empfinde ich es als
einen Akt der Höflichkeit ihm im wahrsten Wortsinne entgegenzukommen.
Im Gegensatz zu dir müsste er, verhielte sich jeder so wie du, viele
Stockwerke arbeitstäglich erklimmen.
Das fällt bei mir unter den Bereich: Was du nicht willst, das man dir
willst, das du auch keinem andern willst, was willstn du?

Hardy, von O.Waalkes oder so oder so ähnlich

--
Nimm hier diesen Dialer, er macht Dich noch geiler.
Installier' diese .EXE, erfreu' Dich am Sexe
mit bärtigen Frauen. Es wird Dich umhauen!
H.G. Bickel in drtl

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 10, 2006, 3:00:45 PM3/10/06
to
Christoph Schmitz schrieb:

> Ich zitiere mal von der Homepage der Deutschen Post:
> "Neben Schriftstuecken ist es auch moeglich, kleine
> Gegenstaende oder Waren als Beilagen im Brief zu
> versenden."
> Wenn man dem Kunden sowas anbietet, sollte man sich
> darauf einrichten, dass es genutzt wird (z.B. Briefe
> mit Gegenstaenden gesondert behandeln).

Früher gabs dafür den Rollenstempel, der Hammerstempel stellte sich
durchaus des Öfteren als supoptimal heraus. BTDTNT.

Hardy

--
..., wenn man ein paar Jahre an der Nadel hängt kennt man sich mit
verschreibungspflichtigen Medikamenten ähnlich gut aus wie ein
Apotheker, genießt allerdings nicht ganz das gesellschaftliche Ansehen.
Cay Juechtem im oecher.talk

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Björn Schreiber

unread,
Mar 10, 2006, 7:44:51 PM3/10/06
to
Am Sat, 11 Mar 2006 00:09:29 +0100 schrieb Angelique Presse:

>> [1] Auf dem Dorfe, stellt der Briefzusteller auch die Pakete zu.
>

> Also der meiner Eltern ist klasse. Der weiß, wo er die Pakete hinlegen kann,
> wenn keiner da ist und tut das dann auch zuverlässig.

Sowas ist eines der Dinge, weswegen ich meine Vermieter schätze. Nicht nur,
dass deren Hauswartungsfirma auch quasi alle kleinen Hausmeisterjobs im
Haus macht, die haben hier auch ihr Büro und nehmen auch meine Pakete an.

Inzwischen haben Boten keine Chance mehr, nur den Zettel auszufüllen und
wieder zu verschwinden, die Cheffin sieht nämlich direkt aus ihrem
Bürofenster auf die Tür.
--
"the prius is so slow, the child could run on the street, retrieve the ball
ang grow to puberty before you actually hit it."
Jeremy Clarkson, Topgear

Markus Dobel

unread,
Mar 10, 2006, 10:17:52 PM3/10/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler wrote:
> IMHO ist es schon eine Zumutung, vom Zusteller das Erklimmen der
> oberern Stockwerke zu verlangen. Im Gegensatz empfinde ich es als
> einen Akt der Höflichkeit ihm im wahrsten Wortsinne entgegenzukommen.

Meines Erachtens (und laut Auskunft eines Postlers auch gemäß der
Dienstvorschrift von Post und DHL) ist es einfach sein Job, genau das zu
tun. Ich bin auch ein Freund von Zuvorkommenheit, und habe auch nichts
dagegen, dem Postler entgegenzukommen, um ihm eventuelle
Treppensteigerei zu ersparen.

Allerdings gibts es in meinem Haus einen Aufzug, und wenn mich dann
einer am Samstag um 9 mit den Worten "Post, kommen sie runter" aus dem
Bett klingelt, und auch keine 5 Minuten warten will, damit ich nicht
Barfuss im Nachtgewand durchs Haus latschen muss, ist es mit der
Zuvorkommenheit einfach vorbei. Für die blöde Abholkarte im Briefkasten
hätte er mich nicht wecken müssen.

Gruss, Markus

--
Kewboqrd!Lqwout° Zqs yur Hmlle ist ein Kewboqrd!Lqwout°

Message has been deleted

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 11, 2006, 4:41:49 AM3/11/06
to
Christoph Schmitz schrieb:
> Hauke Hagenhoff wrote:

>> Mir sind selber innerhalb weniger Stunden um die Ohren geflogen:
>> - Schlüssel
>> - Musikkassetten
>> - Nazi-Ornamente
>> Alles in herkömmlichen Briefen.
> Ich zitiere mal von der Homepage der Deutschen Post:
> "Neben Schriftstuecken ist es auch moeglich, kleine
> Gegenstaende oder Waren als Beilagen im Brief zu
> versenden."

Da steht aber nicht, daß die Dinger von der Pflicht des Kunden, eine
geeignete Verpackung zu wählen, ausgenommen sind.

Es ist ganz einfach:

Ein "normaler" Brief kann maschinell verarbeitet werden und wird es
auch, anders wären Postlaufzeiten von ca. 15h und Preise von 55ct auch
nicht zu erreichen (Kurz vor der Leerung um 18 Uhr eingeworfen, am
nächsten Morgen zugestellt).

Luftpolsterumschläge sind halt teurer im Porto, weil sie auch von Hand
gestempelt und sortiert werden müssen.

Dafür können dann auch unförmige Gegenstände drin sein.

In einem normalen Briefumschlag kriegst Du maximal eine
Kunden-/Debit-/Kredit- o.ä. Karte sicher verschickt.

> Wenn man dem Kunden sowas anbietet, sollte man sich
> darauf einrichten, dass es genutzt wird (z.B. Briefe
> mit Gegenstaenden gesondert behandeln).

Das wird ja auch getan.
Aber wenn die Post bei 22 Millionen Briefsendungen am Tag aus jedem
Standardumschlag erstmal die falsch verpackten auslesen müsste, dann
würde das Porto wohl 5 EUR kosten.
Von daher ist es doch sinnvoller, die Absender Deiner Warensendungen
raffen sich dazu auf, die passenden Umschläge zu nehmen, oder?
Dann müssen wir alle nur für die Sendungen mehr Porto bezahlen, die es
auch wirklich erfordern.

Dirk Weihrauch

unread,
Mar 11, 2006, 5:03:08 AM3/11/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb am Fr, 10 Mrz 2006 19:59:15 GMT:

> Dirk Weihrauch schrieb:
>
>> Der zweite ist ca. 35 (laut Auskunft des Ersteren seine
>> Vertretung an seinen freien Tagen) und war zu bequem, eine DVD
>> und eine Spindel hochzutragen. Ich mußte ihm dann in den ersten
>> Stock entgegenkommen. Heute kam der dritte mit einem Toner nach
>> mehrmaligem Rufen dann doch die Treppe hoch.
>
> IMHO ist es schon eine Zumutung, vom Zusteller das Erklimmen der
> oberern Stockwerke zu verlangen. Im Gegensatz empfinde ich es als
> einen Akt der Höflichkeit ihm im wahrsten Wortsinne
> entgegenzukommen.

Erstens bezahle ich für diese Dienstleistung, schließlich ist ein
Paket und kein Päckchen.
Zweitens sehe ich nicht ein, warum ich auf den Zuruf "Paketpost!"
meine Schuhe anziehen, die Treppe runter und dann wieder rauf soll.
Ich bin kein DHL-Angestellter, der Pakete auf den letzten Metern
ausliefert.

> Das fällt bei mir unter den Bereich: Was du nicht willst, das man
> dir willst, das du auch keinem andern willst, was willstn du?

Wenn er nicht die Treppe rauf und runter will, warum muß ich es dann?
Er bekommts bezahlt, ich nicht. Wenn er rufen würde "Paket für
Weihrauch, könnten Sie runterkommen?" komme ich sofort.

Gruß Dirk

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 11, 2006, 5:15:55 AM3/11/06
to
Angelique Presse schrieb:
> Hauke Hagenhoff wrote:

>>> Ansonsten hab ich bei uns im Haus auch schon die Erfahrung gemacht, daß
>>> Pakete einfach irgendwo im Haus abgegeben wurden und _keine_
>>> Benachrichtigung im Briefkasten war. Das war bisher immer reines Glück,
>>> daß die Sachen dann doch noch bei mir gelandet sind.
>> Du hast zuviele Nachbarn ;-)

> Studentenwohnheim eben... Knapp 180 Mieter im Haus. Und unseres ist noch
> eines der kleineren Wohnheime.
Da kannst Du froh sein, daß es überhaupt jemals bei Dir angekommen ist.
Ich habe im Studentenwohnheim ein Netzteil für ein Notebook verloren,
weil so ein Hobbypaketdienst das sonstwo abgeliefert oder nur abgestellt
hat.
Zumindest DHL ist das in diesem Fall nicht in den Sinn gekommen, da
musste ich dann abholen, was mir in diesem Fall deutlich lieber ist.

War übrigens das Wohnheim Schillerstraße.

>> Der DHL-Zusteller hat bei uns übrigens irgendwie eine Rangliste.
>> Wenn ich da bin, habe ich die Pakete für unseren direkten Nachbarn am
>> Arsch (Was ärgerlich ist, da die dann bis zum Wochenende bei uns im Flur
>> stehen),

> Nimm sie halt nicht an.
Naja, man ist halt freundlich :-)
Ich stelle sie dann eigentlich auch meistens dort vor die Tür, was der
DHL-Typ nicht darf :-)
Kann man aber bei uns im Haus bringen.

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Mar 11, 2006, 12:51:04 PM3/11/06
to
Markus Dobel schrieb:

> Allerdings gibts es in meinem Haus einen Aufzug, und wenn mich dann
> einer am Samstag um 9 mit den Worten "Post, kommen sie runter" aus dem
> Bett klingelt, und auch keine 5 Minuten warten will, damit ich nicht
> Barfuss im Nachtgewand durchs Haus latschen muss, ist es mit der
> Zuvorkommenheit einfach vorbei.

Das ist jetzt aber ein anderes Szenario.

Hardy

--
Erinnere mich nicht an den peinlichen Umstand,
daß ich bei den Daten von meinen derzeitigen Leben
alle Backups nur auf einen einzigen Planeten (die Erde) lagere.
Das Mösl in dafa

Hauke Hagenhoff

unread,
Mar 12, 2006, 5:14:10 AM3/12/06
to
Hartmut 'Hardy' Schiszler schrieb:
> Markus Dobel schrieb:

>> Allerdings gibts es in meinem Haus einen Aufzug, und wenn mich dann
>> einer am Samstag um 9 mit den Worten "Post, kommen sie runter" aus dem

> Das ist jetzt aber ein anderes Szenario.

Jau.
Da müsste man echt erst Erhebungen über die ganze Republik durchführen,
um da repräsentative Gewichtungen auf die Paketdienste zu machen.
Bei mir war es der GLS-Mensch, der nicht die Treppe rauf wollte (Er ist
dann aber doch rauf, ich hatte nix an den Füssen).
Das übertrage ich aber nicht auf ganz GLS, genauso wie ich die
Freundlichkeit meines DHL-Boten nicht auf ganz DHL hochrechne.

Christof Proft

unread,
Mar 14, 2006, 6:55:27 AM3/14/06
to
Hallo,

>
> Als die Post noch Staatsbetrieb und mit Beamten gespickt war, gab es
> auf jeden Fall feste Zusteller, sowohl bei Brief-, wie auch bei der
> Paketpost. Das weiß ich von meinen Ferienjobs bei der Post.
> Allerdings ist mir mittlerweile auch aufgefallen, dass unser
> Stammzusteller[1] anscheinend häufig im Urlaub oder krank ist...
> Zumindest sieht man auch alle naselang ein neues oder anderes
> Gesicht.
>
Stammzusteller gibt es nicht mehr. Vielmehr gibt es mittlerweile pro
Zustellbezirk mehrere eingewiesene Zusteller, langfristig ist geplant,
diese auf eine Wochenarbeitszeit von 20 Stunden zu bringen und die
Anzahl der Vollzeitzusteller abzubauen.

Ferner gibt es seit einigen Jahren Arbeitszeiterfassung und die Bezirke
werden im ca. jährlichen Rhythmus anhand der Sendungsmengen neu
aufgeteilt (zumindest in größeren Städten). Früher sind die Bezirke alle
Jubeljahre mal geändert worden und hatten auf Jahre hinaus feste
Zusteller. Die kannten dann üblicherweise die Kunden und ihre Vorlieben
und Marotten und konnten ihre Arbeitsweise selber optimieren, da sie
nicht wie heute die Arbeitszeit abgezogen bekommen, wenn sie früher
wieder in der Zustellbasis zurück sind. Dafür wurde zu Spitzenzeiten
halt länger gearbeitet.

Heute schwanken die Sendungsmengen erheblich stärker als früher, was
derartige Verfahrensweisen unwirtschaftlich macht.

Gruß

Christof

Christof Proft

unread,
Mar 15, 2006, 8:04:02 PM3/15/06
to
Hallo,

> Ein "normaler" Brief kann maschinell verarbeitet werden und wird es
> auch, anders wären Postlaufzeiten von ca. 15h und Preise von 55ct auch
> nicht zu erreichen (Kurz vor der Leerung um 18 Uhr eingeworfen, am
> nächsten Morgen zugestellt).
>
> Luftpolsterumschläge sind halt teurer im Porto, weil sie auch von Hand
> gestempelt und sortiert werden müssen.
>
> Dafür können dann auch unförmige Gegenstände drin sein.
>
> In einem normalen Briefumschlag kriegst Du maximal eine
> Kunden-/Debit-/Kredit- o.ä. Karte sicher verschickt.

Oder ne 3Com Netzwerkkarte. Hat lebenslange Garantie :-) .
Ich hab mal so eine geschickt bekommen. Die hat auch noch einwandfrei
funktioniert.

> Das wird ja auch getan.
> Aber wenn die Post bei 22 Millionen Briefsendungen am Tag aus jedem
> Standardumschlag erstmal die falsch verpackten auslesen müsste, dann
> würde das Porto wohl 5 EUR kosten.
> Von daher ist es doch sinnvoller, die Absender Deiner Warensendungen
> raffen sich dazu auf, die passenden Umschläge zu nehmen, oder?
> Dann müssen wir alle nur für die Sendungen mehr Porto bezahlen, die es
> auch wirklich erfordern.

Das erzähl mal im öffentlichen Dienst (Stadt, RWTH). Da kommt es mehr
auf Umweltschutz und Frauenquote an, als auf effektives und sicheres
Arbeiten. Da kommen häufig genug Sendungen mit gut abgelagertem
Recyclingpapier (Umschlag und wohl auch Inhalt) rein, damit würde ich
mir aus Angst um die sauberen Finger nicht mal mehr den A*sch abwischen.
Wenn da dann noch Gegenstände drin sind, die man nicht direkt erkennt,
kann die Steuerung der Sortiermaschine wieder ein Reißereignis handeln.

Gruß

Christof
>

Matthias Botzen

unread,
Mar 16, 2006, 4:44:53 AM3/16/06
to
Christof Proft schrieb:

>
> Das erzähl mal im öffentlichen Dienst (Stadt, RWTH). Da kommt es mehr
> auf Umweltschutz und Frauenquote an, als auf effektives und sicheres
> Arbeiten. Da kommen häufig genug Sendungen mit gut abgelagertem
> Recyclingpapier (Umschlag und wohl auch Inhalt) rein, damit würde ich
> mir aus Angst um die sauberen Finger nicht mal mehr den A*sch abwischen.
> Wenn da dann noch Gegenstände drin sind, die man nicht direkt erkennt,
> kann die Steuerung der Sortiermaschine wieder ein Reißereignis handeln.
>

Ich habe jetzt den Zusammenhang zwischen Umweltschutz und ineffektivem
Arbeiten nicht verstanden. Macht das Recyclingpapier die Maschienen
kaputt oder wie?
Ich habe zumindest noch kein Unterschied zwischen dem Altpapier das ich
im Laden kaufen kann und dem der RWTH entdeckt. Und hatte auch noch nie
Probleme damit. (Wobei ich auch nicht in der Post arbeite sondern die
Sendungen nur empfange *g*)

Ach ja und ich würde mir selbst mit dem besten blütenweißen Urwaldbaum
Papier nicht den A*rsch abwischen, wenn es eigentlich fürs Drucken
bestimmt ist. Dafür stimmt dann einfach die Konsistenz nicht...

mfg
matthias

--
[...]und über allem erhob sich eine pilzförmige Wolke. Dies geschah in
einer Welt, die vom grausamsten aller Götter, REALPOLITIK, geschaffen
worden war.
Illuminatus!-Der goldene Apfel, Shea&Wilson

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