meine Freundin arbeitet in Eschweiler in der Innenstadt. Meist parkt Sie
auf dem kostenlosen Parkplatz am Talbahnhof (kennt vielleicht der Ein oder
Andere, ist aber auch nicht wichtig).
Wenn dafür keine Zeit mehr ist, parkt Sie schon mal im Bereich eines
Parkscheinautomaten, auch schon mal ohne Schein.
Dass das zu einer Knolle führen kann, ist klar. Aber: während Sie dann
schon mal ein "5 Euro-Knöllchen" bekommt, hat Sie heute eines für 25 Euro
bekommen!
"Ordnungswidrigkeit nach § 24 StVG"..."...parkten länger als 3
Stunden...ohne den erforderlichen Parkschein... § 13 (1), § 49 StVO."
An der selben Stelle hat Sie auch schon mal eine 5 Euro Knolle bekommen.
Kann das jemand erklären? 25 Euro für falsch parken ohne irgendeine
Behinderung, kein Behindertenparkplatz, usw...?
Wir wären für Erklärungen dankbar. Kann man da Widerspruch einlegen?
Beste Grüße
Markus und Kirsten
dort unter "Bußgeldkatalog-Verkehr" dann unter § 13 - das ganze scheint so
(leider) in Ordnung !
(tröste Dich: vorletztes Jahr habe ich in Lucca (Italien) für falsches Parken
eine Knolle von 120,-DM bekommen - und was ist passiert: ich fahre zwei Jahre
lang nicht mehr nach Italien - das haben die nun davon - alles "Wegelagerer"
sowohl in D als auch ÜBERALL !)
Ulf
Markus Hopp schrieb:
> Kann das jemand erklären? 25 Euro für falsch parken ohne irgendeine
> Behinderung, kein Behindertenparkplatz, usw...?
wenn die Ordnungsamthilfskraft zweimal vorbei kommt wirds teurer!
Schaut man einer dieser Hilfskräfte über die Schulter, so stellt man
fest, daß sie die Ventilstellung der Reifen in ihrem Datenlogger
notieren. Steht der Wagen beim zweiten mal noch so da wie beim ersten
Besuch, wird das alte Knöllchen eingezogen und ein neues, entsprechend
höheres geschrieben.
> Wir wären für Erklärungen dankbar. Kann man da Widerspruch einlegen?
lohnt nicht.
Ciao,
Werner
> Schaut man einer dieser Hilfskräfte über die Schulter, so stellt man
> fest, daß sie die Ventilstellung der Reifen in ihrem Datenlogger
??? Fuer sowas ist Geld da? Man, muessen die Einnahmen haben...
ich kannte das nur mit Kreidemarkierungen auf den Reifen - genauso
effektiv, aber billiger.
> > Schaut man einer dieser Hilfskräfte über die Schulter, so stellt man
> > fest, daß sie die Ventilstellung der Reifen in ihrem Datenlogger
> ??? Fuer sowas ist Geld da? Man, muessen die Einnahmen haben...
Ich kenn die Zahlen nicht, aber so 'nen Datenlogger dürfte sich schnell
rentieren.
> ich kannte das nur mit Kreidemarkierungen auf den Reifen - genauso
> effektiv, aber billiger.
Die reine Markierung sicher. Die gesparte Kreide wird auch nicht der
Grund für den Einsatz der Logger sein, sondern die minimierte
Bearbeitungzeit.
Früher hat die Hilfskraft die Zettel und Überweisungsträger ausgefüllt
und unter den Scheibenwischer geklemmt, dann später im Büro ihre
Durchschläge übertragen, abgeheftet und später mit dem Zahlungseingang
abgeglichen. Heute tippt sie die Daten in den Logger, expotiert die
Daten in das Knöllchen-Verfolgungs-System und macht Ferierabend.
Fazit er/sie verbringt 95% statt 50% der Arbeitszeit mit Streetwork. Die
paar Mios für die Logger und das Rechnersystem rechnen sich da schnell.
Selbst die nun immer fälligen Druck- und Portokosten dürften im
Vergleich zur gesparten Arbeitszeit nur Peanuts sein.
Da der Verwaltungsaufwand jetzt sehr viel geringer ist, könnten die
Knöllchenpreise eigentlich sinken... :-)
Ciao,
Werner
> Früher hat die Hilfskraft die Zettel und Überweisungsträger ausgefüllt
> und unter den Scheibenwischer geklemmt, dann später im Büro ihre
[..]
stimmt schon. Aber die Logger so zu entwickeln, dass sie eine
Reifen-Position-Merken-Funktion haben ... das find ich einfach stark.
> Da der Verwaltungsaufwand jetzt sehr viel geringer ist, könnten die
> Knöllchenpreise eigentlich sinken... :-)
ROTFL
Wir zahlen :-(
Markus