In weit besteht eigentlich ein Unterschied zwischen den beiden Aachener
Lokal-Zeitungen?
Soweit ich das auf den Websites nachlesen konnte haben sie die gleichen
Chef und auch Online Redaktionen und das Online-Angebot ist auch
weitgehend gleich.
Also warum gibt es zwei Zeitungen?
Gruᅵ,
Manuel
Alles jetzt meine subjektive Meinung:
Erstmal ist das nach dem Krieg so entstanden, mᅵglich dass das in den
Ursprᅵngen sogar zwei verschiedene Pressehᅵuser waren, die Antwort diese
Frage lieᅵe sich sicherlich ergooglen.
Als ich in den neunziger Jahre in die Sahara gezogen bin, abonnierte ich
zunᅵchst die Heinsberger Zeitung, um aber sehr schnell auf die
Nachrichten umzuschwenken. Grᅵnde:
1. Zeitung noch rechtslastiger als Nachrichten
2. Nachrichten hatten den umfassenderen Lokalteil, waren in nicht ganz
so viele Einzelausgaben zersplittert, so hatte ich GK bis EK.
Heute: Austauschbar. Der eine Lokalartikel kommt mal in der einen einen
Tag spᅵter und umgekehrt, aber im Groᅵen und Ganzen kommt auf die Woche
gesehen das Gleiche.
Auch im ᅵberregionalen Teil fallen mir keine groᅵen Unterschiede mehr
auf, meine Schwᅵgerinnen beziehen die Zeitung, somit ist der Vergleich
mᅵglich.
Ich schᅵtze mal, der nᅵchste, Ausgaben einsparende Schritt wird sein,
tatsᅵchlich nur noch ein Blatt aufzulegen.
Hardy
--
Man muss gut ᅵberlegen, was man will. Es kᅵnnte passieren,
dass man es bekommt. (Meat Loaf)
> In weit besteht eigentlich ein Unterschied zwischen den beiden Aachener
> Lokal-Zeitungen?
Auf der Seite des "Zeitungsverlag Aachen" lᅵsst sich nachlesen,
wo noch ein Unterschied zwischen den beiden Zeitungen besteht:
<http://www.zeitungsverlag-aachen.de/verlag/g_strukturkonzept.php>
Die Lokalredaktionen sind nur noch in Aachen, Dᅵren und Alsdorf
getrennt.
> Also warum gibt es zwei Zeitungen?
Interessant ist da vielleicht die Historie, die "Nachrichten" wurden als
erstes Blatt nach der Nazizeit in Deutschland herausgegeben. Zuerst
unter Aufsicht der Besatzungsbehᅵrden, dann auch als erstes Blatt nach
dem Krieg in deutschen Hᅵnden. Da Blᅵtter damals anscheinend eine
Parteiausrichtung haben mussten (britisches Besatzungsrecht?) kamen die
Nachrichten als SPD-nah heraus und kurz danach die Aachener Zeitung
(damals noch "Aachener Volkszeitung") als christdemokratisches Blatt
heraus. Der Unterschied in der politischen Ausrichtung hat sich noch
lange gehalten. Allerdings kann ich diesen nun auch nicht mehr wirklich
feststellen. Kann aber auch daran liegen, dass es mir zunehmend schwerer
fᅵllt, in der Tagespolitik einen Unterschied zwischen den o.a. Parteien
auszumachen. Aber da schweife ich wohl ab. ;-)
Wir beziehen noch immer die Nachrichten, aber wahrscheinlich nur noch,
weil uns das Gelb auf der Titelseite besser gefᅵllt als das Blau der
Zeitung. Und - vielleicht - weil wir die Nachrichten als am lᅵngsten
ununterbrochen erscheinende Zeitung Deutschlands auch aus sentimentalen
Grᅵnden unter diesem Namen am Leben erhalten sehen wollen.
Tschᅵ wa
Achim
> Ich schᅵtze mal, der nᅵchste, Ausgaben einsparende Schritt wird sein,
> tatsᅵchlich nur noch ein Blatt aufzulegen.
Nein, nein, nein, der "Sinn" der zwei Tᅵten fᅵr die gleiche Sache ist
ein anderer. Mit dieser Strategie soll verhindert werden, dass sich ein
- von Aachener Zeitungsverlag - unabhᅵngiger Dritter, mit einem Angebot
in Aachen versucht. Es gab ja mal zu Urzeiten die NRZ und spᅵter setzten
viele Leser die Hoffnung auf Rheinische Post mit Aachener Lokalteil.
Diese Hoffnung braucht man sich auch nicht mehr zu machen, denn die RP
hat schon eine Beteiligung am Zeitungsverlag und ein Dritter ist nicht
zu sehen. Die Strategie, sich also selbst Konkurrenz zu machen hat bei
den Dummen Erfolg und wird sicher nicht aufgegeben.
Hoffnung habe ich eigentlich nur auf eine Online-Zeitung, die sich aus
Beitrᅵgen von Bᅵrgern fᅵllt. Aber, groᅵ ist die Hoffung nicht. Es wird
also nichts aus kritischer Berichterstattung. Es wird also bei der
ᅵblichen Hofberichterstattung bleiben, dazu der Vereins- und Sportkram
und die Abschrften aus den Polizeiberichten, in der Regel nicht mehr als
copy and paste und natᅵrlich die anderen, nicht regionalen Seiten, die
nun gar nichts kᅵnnen. Auch letztlch nur copy and paste von Reuthers und
anderen.
Wat'n Scheiss, aber so ist Aachen halt.
--
vG Richard
<Google>
Meinten sie Rheinische Pest?
</>
Hardy, da ist ja die Bild noch besser
--
Ich habe keine Angst vor Falten. Das ist doch bestimmt so ᅵhnlich
wie mit den Pickeln in der Pubertᅵt.
Und die habe ich ja auch ᅵberlebt.
(Heather Graham, blond)
Eine sehr schᅵne und vollstᅵndige Beschreibung der Produkte aus dem
Zeitungsverlag Aachen. Dem ist leider nichts hinzuzufᅵgen. Schade und
unverstᅵndlich zugleich, da hier eigentlich ein Markt jenseits der
Bild-Zeitung zu finden sein sollte, der sich ᅵber eine ernsthafte
Zeitung freute.
Jens
> Eine sehr schᅵne und vollstᅵndige Beschreibung der Produkte aus dem
> Zeitungsverlag Aachen. Dem ist leider nichts hinzuzufᅵgen. Schade und
> unverstᅵndlich zugleich, da hier eigentlich ein Markt jenseits der
> Bild-Zeitung zu finden sein sollte, der sich ᅵber eine ernsthafte
> Zeitung freute.
Traust du das der Landbevᅵlkerung nicht zu, sich ᅵhnlich zu freuen?
Ich stecke einfach in dem Dilemma, dass ich eine Tageszeitung lesen
mᅵchte, auch mit DSL6000 ist mir das via Netz zu unbequem.
Sowas mache ich gerne in der Badewanne.
Und sehr wichtig ist fᅵr mich der Lokalteil, auch der Totenzettel. Ist
ja nicht uninteressant zu wissen, wer sich endgᅵltig verabschiedet hat
von der Kundschaft.*vbeg*
Also bin ich auf die lokale Presse angewiesen. Da wᅵrde ich mich ᅵber
eine vernᅵnftig recherchierte und gestaltete Zeitung sehr freuen.
Aber leider sind die Produkte des Oecher Pressehauses davon weit entfernt.
Absolut albern die Montagszeitung, da wird man von den
Blᅵdballspielberichten bis hinunter zur C-Klasse totgeschlagen.
Dafᅵr mᅵssen Bᅵume sterben!!!123
Hardy, der sich aber mittlerweile damit abgefunden hat.
--
Da will man Flugzeuge vom Himmel holen, die ganze Bevᅵlkerung
unter Generalverdacht stellen und dann nerven diese roten Heinis in
Karlsruhe immer so rum und philosophieren ganz merkwᅵrdig.
Markus Gohl
> dem Krieg in deutschen Hᅵnden. Da Blᅵtter damals anscheinend eine
> Parteiausrichtung haben mussten (britisches Besatzungsrecht?) kamen die
> Nachrichten als SPD-nah heraus und kurz danach die Aachener Zeitung
> (damals noch "Aachener Volkszeitung") als christdemokratisches Blatt
> heraus. Der Unterschied in der politischen Ausrichtung hat sich noch
Genau. Ich weiss nicht ob es heute noch so ist, aber vor einigen Jahren
stand unter dem Blattnamen noch (in etwa):
Christlich - Demokratisch - Unabhᅵngig.
(ist jetzt bestimmt nicht ganz korrekt, aber so habe ich es im Kopf)
Woraus sich die Parteiausrichtung ableiten lies.
Gruᅵ
Richard
Ja, da gebe ich dir recht. Trotzdem, die Richtung der beiden Zeitungen
unterscheidet sich schon einigermaßen gründlich. Wer sie regelmäßg
liest, der weiß das, er ist nämlich nicht zu übersehen.
> Hoffnung habe ich eigentlich nur auf eine Online-Zeitung, die sich aus
> Beiträgen von Bürgern füllt. Aber, groß ist die Hoffung nicht. Es wird
> also nichts aus kritischer Berichterstattung.
Nein, anders: Bürger schreiben eine ganze Menge mehr Unsinn. Sorry,
aber ich weiß das. Sie schreiben aus dem Bauch heraus, ohne vernünftig
zu recherchieren. Es ist einfach Unfug, so etwas zu behaupten. Eine
von Bürgern geschriebene Zeitung liest KEIN MENSCH. Sie ist schlicht
uninteressant und langweilig.
> Es wird also bei der
> üblichen Hofberichterstattung bleiben, dazu der Vereins- und Sportkram
> und die Abschrften aus den Polizeiberichten, in der Regel nicht mehr als
> copy and paste und natürlich die anderen, nicht regionalen Seiten, die
> nun gar nichts können.
Ach ja, gääähn, Hofberichterstattung, für welchen Hof denn bitte? CDU?
SPD? Grüne? Linke? Ich kenne Redakteure, die jeweils einer der
Parteien nahestehen, und man merkt es einfach am Stil und an der
Tendenz, welchem. Wenn es wirklich so etwas wie Hofzensur geben würde,
warum setzt sie sich dann nicht durch? Warum liest man immer noch
Artikel, die aus einer ganzen Richtung kommen?
> Auch letztlch nur copy and paste von Reuthers und
> anderen.
Reuthers - eine ursprünglich Aachener Nachrichtenagentur. Naja, man
müsste tatsächlich den ganzen Agenturkram rausschmeißen und sich auf
die Lokalkompetenz berufen. Übrigens, lies doch einfach mal die
Autorennamen, die über den Artikeln stehen, dann vergleiche diese mal
mit überregional erscheinenden Tageszeitungen. Dann hört auch das
Gequatsche auf von der Mär, die AN oder AZ wären eine Provinz-
Postille. In Wahrheit ähneln die den überregionalen Qualitätszeitungen
viel mehr als man glaubt.
>
> Wat'n Scheiss, aber so ist Aachen halt.
Nee, so ist dat überall.
Nils
Eine von Bᅵrgern geschriebene Online-Zeitung nennt man ᅵbrigens Blog.
Mag sein dass an der mangelhaften Recherche was dran ist - aber es soll
durchaus vorkommen, dass Blogs von anderen gelesen werden.
Gruᅵ
Klaus
nun, das nennt man dann Meinung und eins ist mal sicher, die Meinungen
der Bᅵrger kommen in Az/An nicht vor.
> ohne vernᅵnftig
>> zu recherchieren.
naja, ich kann mich da durchaus erinnern, dass Bᅵrger auf diese Art ihre
insider Kenntnisse dargetan haben und das war gut. Ich glaube du
vertraust deinen Mitmenschen zu wenig.
> Es ist einfach Unfug, so etwas zu behaupten. Eine
>> von Bᅵrgern geschriebene Zeitung liest KEIN MENSCH. Sie ist schlicht
>> uninteressant und langweilig.
Das sehen nun wirklich ganz viele Menschen anders und *deine Meinung*
ist nun wirklich dabei nicht die maᅵgebende. Womi wir mal wieder bei der
Meinung wᅵren.
> Eine von Bᅵrgern geschriebene Online-Zeitung nennt man ᅵbrigens Blog.
> Mag sein dass an der mangelhaften Recherche was dran ist - aber es soll
> durchaus vorkommen, dass Blogs von anderen gelesen werden.
Ich wᅵrde eher sagen, dass ob der vorgenannten Grᅵnde sich auch die
"recherchierenden Zeitungen" aus Blogs bedienen, einschlieᅵlich aller
Enten, die dort verᅵffentlicht werden. Die Beispiele dafᅵr sind Legion.
Soviel also zu Sinn oder Unsinn und zur Recherchequalitᅵt.
--
vG Richard
> Interessant ist da vielleicht die Historie, die "Nachrichten" wurden
> als erstes Blatt nach der Nazizeit in Deutschland herausgegeben.
Korrekt.
> Zuerst unter Aufsicht der Besatzungsbehᅵrden, dann auch als erstes
> Blatt nach dem Krieg in deutschen Hᅵnden. Da Blᅵtter damals
> anscheinend eine Parteiausrichtung haben mussten (britisches
> Besatzungsrecht?) kamen die Nachrichten als SPD-nah heraus und kurz
> danach die Aachener Zeitung (damals noch "Aachener Volkszeitung") als
> christdemokratisches Blatt heraus.
Aachen ist den Amis ᅵbergeben worden, nicht den Briten. Obwohl die nach
dem offiziellen Ende des Schlamassels das Ruder in der Hand hatten.
> Der Unterschied in der politischen
> Ausrichtung hat sich noch lange gehalten. Allerdings kann ich diesen
> nun auch nicht mehr wirklich feststellen. Kann aber auch daran
> liegen, dass es mir zunehmend schwerer fᅵllt, in der Tagespolitik
> einen Unterschied zwischen den o.a. Parteien auszumachen. Aber da
> schweife ich wohl ab. ;-)
Tja... die Zeit, in der Zeitung zur Information genutzt worden ist,
gibt es halt nicht mehr. Ist leider alles nur noch reine
Meinungsmache/-formung.
> Wir beziehen noch immer die Nachrichten, aber wahrscheinlich nur
> noch, weil uns das Gelb auf der Titelseite besser gefᅵllt als das
> Blau der Zeitung. Und - vielleicht - weil wir die Nachrichten als am
> lᅵngsten ununterbrochen erscheinende Zeitung Deutschlands auch aus
> sentimentalen Grᅵnden unter diesem Namen am Leben erhalten sehen
> wollen.
Verstᅵndlich.
Um auf die ursprᅵngliche Frage zurᅵckzukommen: Man hat die Marken
beibehalten, nicht aber das Personal. Denn nicht der Letzte macht
heutzutage das Licht aus, sondern die zu Grabe getragene Marke.
S.
Das stimmt nicht. Vor etwa eine Woche eine ganze Seite Leserbriefe,
ohne Werbung, ständig diese dämliche Leserakademie.....
> > ohne vernünftig
> >> zu recherchieren.
>
> naja, ich kann mich da durchaus erinnern, dass Bürger auf diese Art ihre
> insider Kenntnisse dargetan haben und das war gut. Ich glaube du
> vertraust deinen Mitmenschen zu wenig.
Ja, das kommt vor, das reicht aber nicht, um eine Zeitung täglich mit
interessanten Inhalten zu füllen.
> > Es ist einfach Unfug, so etwas zu behaupten. Eine
> >> von Bürgern geschriebene Zeitung liest KEIN MENSCH. Sie ist schlicht
> >> uninteressant und langweilig.
>
> Das sehen nun wirklich ganz viele Menschen anders und *deine Meinung*
> ist nun wirklich dabei nicht die maßgebende. Womi wir mal wieder bei der
> Meinung wären.
Nein, das sehen erstaunlicherweise viele Menschen genauso - nämlich so
viele, dass die Beilage zur Rheinischen Post, die aus Leserbeiträgen
bestand, wegen Erfolglosigkeit schnell wieder eingestampft worden ist.
Es interessiert einfach keine Sau. Die AN/AZ machen das ja schon lange
- die Seite Leserakademie ist ein Beispiel. Reines Füllmaterial, um
hochbezahlte Journalisten einzusparen. Dementsprechend uninteressant
und langweilig ist das.
> > Eine von Bürgern geschriebene Online-Zeitung nennt man übrigens Blog.
> > Mag sein dass an der mangelhaften Recherche was dran ist - aber es soll
> > durchaus vorkommen, dass Blogs von anderen gelesen werden.
Ja, es gibt eine Handvoll guter, interessanter Blogs, von denen eine
Winzigkeit (Medienlese, BILDblog) auch erfolgreich ist -
komischerweise genau die, die von professionellen Journalisten gemacht
werden. Merkwürdig, oder?
> Ich würde eher sagen, dass ob der vorgenannten Gründe sich auch die
> "recherchierenden Zeitungen" aus Blogs bedienen, einschließlich aller
> Enten, die dort veröffentlicht werden. Die Beispiele dafür sind Legion.
> Soviel also zu Sinn oder Unsinn und zur Recherchequalität.
Ja, sowas kommt vor. Als Vorlage für einen guten Artikel. Dann wird
nachrecherchiert. Bei den Betroffenen angerufen, ob es wirklich so
ist, wie in einem Blog behauptet wird. Kein professioneller
Journalist, kein AN- oder AZ-Redakteur, wird sich allein auf einen
Blog verlassen, glaub's mir einfach. Enten gab es immer schon, mit
Blogs oder ohne. Sobald du Bürger ranlässt, werden es mehr, nicht
weniger. Die Leserbriefe in AN/AZ sprechen da eine deutliche Sprache.
So viel Unfug, der da behauptet wird., Unkenntnis pur.
Nils
Das ist schnell behauptet.
> Sie unterbieten tlw. vom Niveau und
> der Qualität der Berichterstattung wie auch des oft hanebüchenen
> Schreibstils sogar noch manches Blatt vom Lande. Ich fühle mich nach
> Lektüre dieser Blättchen weder über das Geschehen in der Region noch
> über jenes aus der weiten Welt halbwegs ausreichend informiert. Und
> wenn dann wieder solche Schoten wie "Motorradfahrer tot geblieben"
> kommen, ist es ja fast schon wieder drollig.
Diesen Ausdruck wirst du weder bei AZ noch bei AN finden. Ansonsten
hast du keine Ahnung. Wenn du dich mal ein bisschen mit den Artikeln
der beiden Zeitungen beschäftigst, wirst du schnell feststellen, dass
es oft dieselben Autoren sind, die auch in überregionalen, guten
Zeitungen schreiben.
> Vielleicht sollten sie
> künftig komplett die Gazette in Öcher Platt rausbringen...
> Hinzu kommt die ärgerliche Unterteilung in ein Dutzend Lokalausgaben
> pro Landkreis. Andere Zeitungen lösen das anders: Ein allgemeiner
> regionaler Teil und dann noch für jede Unterregion eine oder zwei
> Seiten. Wenn ich in Herzogenrath die Nordkreis-Version kaufe, erfahre
> ich aus Aachen bereits fast gar nichts, noch nicht einmal
> Veranstaltungstermine!
> Für mich sind also beide Blätter aus diesem Hause verzichtbar...leider
> aber konkurrenzlos. Und bei den derzeitigen Tendenzen auf dem
> Zeitungsmarkt besteht auch keine große Hoffnung, dass sich da nochmal
> was tut. Es wäre ja selbst eine Aachener Ausgabe des Express schon zu
> begrüßen, wenn ich auch absolut kein Yellowpress-Leser bin!
Damit hast du dich allerdings schön diskreditiert.
Nils
> F�r mich sind also beide Bl�tter aus diesem Hause verzichtbar...
Woll. Die Ausgabe zum Thread *mit MID* :-)
<4a0b2a5f$0$31869$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net>
war gratis.
Helmut
~
> F�r mich sind also beide Bl�tter aus diesem Hause verzichtbar...leider
> aber konkurrenzlos.
AOL.
Siehe MID
<4a09e70c$0$31874$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net>
Gru�,
Helmut
Ist Aachen nicht ein Synonym fᅵr gewollt und nicht gekonnt? So generell? ;D
N8,
Dirk
Hi,
ich dachte eher an "blubbernde Einfalt". Die Kommunalverwaltung jedenfalls
ist traurig, traurig. Da hat sich das Lokalkᅵseblatt eben angepaᅵt. Mit dem
Sterben der Fischgeschᅵfte lᅵᅵt eben auch der Bedarf an Fischeinwickelpapier
nach.
--
mfg,
gUnther
Das einzig traurige hier sind ihre Bürger, die sich keine Mühe geben,
den gängigen Klischees voll und ganz zu entsprechen. Das funktioniert
bei ihren einfältigen Bewohnern so: Ich wohne in einer kleinen Stadt,
da müsste es theoretisch ziemlich provinziell zugehen, daher tu ich
mal so, als stände ich drüber, in dem ich behaupte, alles sei hier
sehr provinziell. Wie billig.
Nils
Glaub mir, ich habe schon viele gesehen und auch gelesen, daher habe
ich schon Vergleichmöglichkeiten.
Und
> > wenn dann wieder solche Schoten wie "Motorradfahrer tot geblieben"
> > kommen, ist es ja fast schon wieder drollig.
>
> Diesen Ausdruck wirst du weder bei AZ noch bei AN finden. Ansonsten
> hast du keine Ahnung. Wenn du dich mal ein bisschen mit den Artikeln
> der beiden Zeitungen beschäftigst, wirst du schnell feststellen, dass
> es oft dieselben Autoren sind, die auch in überregionalen, guten
> Zeitungen schreiben.
Ist schon dreimal vorgekommen, daß ich genau diese Formulierung in den
Aachener Käsblättern gelesen habe. Einmal gedruckt, zweimal in der
Online-Ausgabe. Wurde zumindest in den zwei Online-Fällen
nachsträglich korrigiert. Vermutlich hat der Cheffe das gesehen und
gesagt "Jung, so kannste dat doch net schreibe!"
. Es wäre ja selbst eine Aachener Ausgabe des Express schon zu
> > begrüßen, wenn ich auch absolut kein Yellowpress-Leser bin!
>
> Damit hast du dich allerdings schön diskreditiert.
Wenn Du meinst...ich mein es nicht!
> Nils
Glaub mir: ich auch. Lese täglich mehr als eine, neben der AN und AZ.
> Und> > wenn dann wieder solche Schoten wie "Motorradfahrer tot geblieben"
> > > kommen, ist es ja fast schon wieder drollig.
>
> > Diesen Ausdruck wirst du weder bei AZ noch bei AN finden. Ansonsten
> > hast du keine Ahnung. Wenn du dich mal ein bisschen mit den Artikeln
> > der beiden Zeitungen beschäftigst, wirst du schnell feststellen, dass
> > es oft dieselben Autoren sind, die auch in überregionalen, guten
> > Zeitungen schreiben.
>
> Ist schon dreimal vorgekommen, daß ich genau diese Formulierung in den
> Aachener Käsblättern gelesen habe. Einmal gedruckt, zweimal in der
> Online-Ausgabe.
Das glaube ich erst, wenn du mir die Stelle zeigst. Gibt ja mehrere
Recherchemöglichkeiten, z.B. Epaper, genios, aber gedruckt taucht
diese Meldung weder in den Aachener Nachrichten noch in der Aachener
Zeitung auf. Noch nicht mal in den Leserbriefen...
> Wurde zumindest in den zwei Online-Fällen
> nachsträglich korrigiert.
Ach so, "nachträglich korrigiert." :-) Sorry, aber das glaube ich nun
wirklich rein gar nicht mehr. Jetzt wird es abstrus.
> Vermutlich hat der Cheffe das gesehen und
> gesagt "Jung, so kannste dat doch net schreibe!"
Der hat sicher besseres zu tun, als Online-Meldungen zu redigieren.
Nils
Och, viele hier tun genau dies sehr gut! :D
Nachtr�gliche Korrektur im Onlineangebot ist jedenfalls bei bild.de die
Tagesordnung. Lies mal Bildblog :-)
--
Mit freundlichen Gr��en
Holger Jeromin
> [...]
> Nur mal so aus Jux:
> Weltstadt K�ln, >1 Mio Einwohner: 40 Veedel
> Kaff Herzogenrath, 50 Tausend Scheintote: 52 Stadtteile!
> [...]
�hem. K�ln hat 86 Stadtteile und Herzogenrath drei.
Tim
Hi,
nein, lange Praxis. Oche tut gelegentlich sehr auf etepetete, etwa mit den
regelm��igen Pferdeschei�ereien, oder wenn die Alemannia mal wieder nen
neuen Bus kriegt. Aber sonst ist es sehr piefke. Wenn mal wo "repr�sentativ"
gebaut wird, kannst Du sicher sein, da� die sch�ne Rennstrecke nur wenige
Monate sp�ter f�r ein noch weit l�nger geplantes Kabelprojekt oder einen
Rohrbruch durch Erdverschiebungen wegen der Baustelle aufgehackt werden mu�.
Bei uns daheim gabs solche Dummheiten nicht, wenn schon, denn schon, soeine
Renovierung hielt dann l�nger als ein Neubau, selbst die Brachen wurden dann
gleich mit erschlossen, gleich gro�z�gig geplant und so gemacht, da� sogar
Anliegergassen fernab jeden Bewohners teure Laternen bekamen, noch bevor die
erste Baustelle ihre Bagger hatte. Kam die Anlieger teuer, mancher Bauer
hat da jetzt Klosettanschu� am R�benacker..., aber solche Stra�en sind nach
20 Jahren noch 1a. S�mtliche "weichen" Erschlie�ungen wurden konsequent
unter den B�rgersteigen verlegt, der teure Asphalt nur an strategischen
Stellen per Betonverrohrung f�r Gas, Kabel und Ampeln
"vorger�stet"....soweit ist Aachen noch in Jahrhunderten nicht. Guck Dir nur
das Trauerspiel am Boxgraben an.
--
mfg,
gUnther
Äh ja, ich meinte ja auch: sie geben sich jede Mühe, den gängigen
Klischees voll und ganz zu entsprechen.
Nils
Wo ist denn bei dir "daheim"? Also Boxgraben finde ich jetzt gar nicht
so schlimm, endlich ist der ganze Verkehr da mal weg, könnt von mir
aus so bleiben. Machen doch auch alles in einem: Kanäle, Glasfaser und
Straße mit nem Flüsterasphalt. Wo ist das Problem?
Nils
Hi,
Lippe...
>so schlimm, endlich ist der ganze Verkehr da mal weg, k�nnt von mir
>aus so bleiben. Machen doch auch alles in einem: Kan�le, Glasfaser und
>Stra�e mit nem Fl�sterasphalt. Wo ist das Problem?
Das Problem siehst Du in etwa einem jahr, wenn "dieses" vorbei ist, und die
ersten Wasserrohrbr�che passieren. Dann kommt das vergessene Kabelfernsehen
oder es mu� eine weitere Starkstromtrasse zur Bahn raufgelegt werden oder
sonsteine "Verge�lichkeit". Darauf wenigstens ist hier Verla�, vergessen
k�nnen die am Marschiertor. Die von Dir erw�hnten "S�chelchen" werden ja
nicht geplant gemacht, sondern mu�ten der Rohrverlegung weichen und werden
daher jetzt wieder "richtig" verlegt. Bis zur n�chsten Revision.
--
mfg,
gUnther
>> Wurde zumindest in den zwei Online-F�llen
>> nachstr�glich korrigiert.
>
> Ach so, "nachtr�glich korrigiert." :-) Sorry, aber das glaube ich nun
> wirklich rein gar nicht mehr. Jetzt wird es abstrus.
Alles klar, du hast absolut keine Ahnung. Jede Woche wird was bei den
online Angeboten nachkorrigiert und ... sei doch mal ganz ehrlich, dein
Tr�ten f�r diese Zeitungsimitate hat doch irgendeinen verbandelten
Hintergrund. Also, nix f�r unjut, lass mal stecken.
--
vG Richard
> Wo ist denn bei dir "daheim"? Also Boxgraben finde ich jetzt gar nicht
> so schlimm, endlich ist der ganze Verkehr da mal weg, k�nnt von mir
> aus so bleiben. Machen doch auch alles in einem: Kan�le, Glasfaser und
> Stra�e mit nem Fl�sterasphalt. Wo ist das Problem?
Das ist ein typisxches Beispiel Aachener D�melei, woanders wird das in 4
Wochen abgehandelt (ist aber nicht Deutschland) und nicht in �ber einem
Jahr. Das liegt an der traurigen Verwaltung, ich habe nichts
schlechteres als Aachen gesehen, korrupt, immer auf Vorteilsnahme und
-gabe aus, voller politischer G�nstlinge die versorgt werden sollten,
stinkfaul und in aller REegel keine Ahnung von dem was sie machen
sollen. Man k�nnte es einen Dreckstall nennen, w�re aber grandios
geschmeichelt.
--
vG Richard
Nee, da muss ich dich enttäuschen, mit dem Laden habe ich definitiv
nichts zu tun. So einfach kannst du es dir nicht machen. Ich finde es
immer sehr, sehr merkwürdig, mit was für "Argumenten" manche Leute
hier in der Newsgroup kommen, wenn man mal genauer nachfragt oder
nachrecherchiert. Da ist dann plötzlich von "nachträglichen
Korrekturen" die Rede, die natürlich nicht mehr nachvollzogen werden
können, so als ob da bis vor 10 Minuten der fragliche Satz noch
gestanden hätte, aber jetzt hat Cheffe mal eben schnell korrigiert...
Oder du behauptest plötzlich, ich hätte eine ganz andere Motivation,
meine Meinung hier zu äußern, die dir offensichtlich nicht gefällt.
Wie sieht es denn eigentlich bei dir aus, lieber Richard, hat mal
einer von denen schlecht über dich oder deinen Laden geschrieben, dass
du hier so negativ eingestellt bist? Könnte ja auch sein.
Nils
Bei einem 25.000-Mensch-Kaff von "Kernstadt" zu reden findest du also
nicht l�cherlich? Aber das in Stadt und Kreis Aachen _alles_ schlecht
hingegen in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis _alles_ gut ist, hast du uns ja
schon zu Gen�ge erkl�rt.
> Nur mal so aus Jux:
>
> Weltstadt K�ln,
LOL, nur weil K�ln eine knappe Million EinwohnerInnen und einen Dom hat
ist es noch lange keine Weltstadt.
>
> Logisch, wenn man darauf besteht, daďż˝ man in Plitschard und nicht in
> Herzogenrath, bestenfalls noch Herzogenrath-Merkstein, wohnt und somit
> bis Aachen-Zentrum �ber 52 andere Orte quert, liegt Aachen eben gef�hlt
> genauso weit weg wie M�nchen von Hamburg.
>
Und wo ist das Problem? Wenn die Leute nunmal gerne etwas
lokalpatriotisch sein wollen dann lass sie doch. Wo ich herkomme gibt es
z.B. auch viele Menschen die nicht aus Krefeld sondern Uerdingen kommen.
Es gibt halt solche und solche Menschen. Oder suchst du nur krankhaft
irgendwelche weiteren Gr�nde warum es dir hier nicht gefallen kann?
mfg
matthias
--
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerrei�en die Schranken
und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei!
psst!
Fakten st�ren nur ein einfaches Weltbild.
mfg
matthias
--
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerrei�en die Schranken
Naja - Mir fielen auf Anhieb schon mehr als 3 ein, Wikipedia listet 3
Ortsteile (wo da auch immer die begriffliche Trennung ist), aber
tats�chlich 52 Stadtteile (mit eigenen Ortsschildern, wie ich f�r alle
von mir besuchten Stadtteile als Augenzeuge best�tigen kann).
K�ln betreffend hat Tim allerdings recht.
Gru�,
Lars
> Wie sieht es denn eigentlich bei dir aus, lieber Richard, hat mal
> einer von denen schlecht �ber dich oder deinen Laden geschrieben, dass
> du hier so negativ eingestellt bist? K�nnte ja auch sein.
Schau mal, bei meiner, dir nun bekannten Meinung �ber die
Zeitungsimitate werde ich wohl kaum an irgendwelcher Berichterstattung
dort interessiert sein. Das Beste ist sowieso, man arbeitet in aller
Stille. Ich bin �brigens nicht negativ eingestellt, ich erkenne nur eine
ganz schlechte Zeitung, wenn ich sie lese. Da du hier mit deiner Meinung
so ganz alleine stehtst, w�re dies mir an deiner Stelle ein Grund zum
nachdenkn.
--
vG Richard
> Und wo ist das Problem? Wenn die Leute nunmal gerne etwas
> lokalpatriotisch sein wollen dann lass sie doch. Wo ich herkomme gibt es
> z.B. auch viele Menschen die nicht aus Krefeld sondern Uerdingen kommen.
> Es gibt halt solche und solche Menschen. Oder suchst du nur krankhaft
> irgendwelche weiteren Gr�nde warum es dir hier nicht gefallen kann?
Nun, Aachen und K�ln vergleichen zu wollen, da pisst du dir aber auf die
Schuhe. W�hrend Aachen sich so langsam an M�nchengladbach ann�hert und
schon abzusehen ist, wann auf diesem Niveau angekommen wird, h�lt K�ln
durchaus noch den Kontakt zu anderen deutschen Gro�st�dten.
--
vG Richard
Wenn Du mir nicht glaubst, was ich erzähle, ist eh jede weitere
Diskussion sinnlos. Ich weiß auf jeden Fall noch, was ich gelesen habe
und einen weiteren Zeitzeugen habe ich auch. Der hat mich in einem
Fall ja erst darauf aufmerksam gemacht. Tja, und auch, wenn DU meinst,
es sei abstrus, dass nachträglich korrigiert wird...dann ist es eben
abstrus...was auch wiederum zu den Blättchen passt.
So, und damit Punkt Absatz Aus!
Da sagst Du was wahres. Das ist mir auch schon aufgefallen, dass da
teilweise jeder Strassenzug sich gegenüber dem anderen abgrenzt. Das
meiste sind alte Wohnplatznamen, die auf früher dort stehende
Einzelgehöfte zurückgehen. Im Rahmen der Bodenausbeutung (Bergbau
schimpft sich das ja auch) wurden dann die dazwischen liegenden Äcker
und Wiesen zugebaut, meistens leider mit hässlichen und nichtssagenden
Gebäuden, und dann wurden diese Wohnplatznamen halt übernommen. Leider
spielt sich das Leben heutzutage aber nicht mehr ausschliesslich in
den Grenzen dieser Mini-Herzogtümer ab, sondern man ist zwangsweise
mobil geworden. Der tägliche Verkehrsinfarkt insbesondere im Nordkreis
spricht ja Bände. So denke ich schon, daß auch der Noppenberger ein
latentes Interesse am Geschehen in der Stadt Aachen hat, zumindest
wenn es über die üblichen Schützenvereinsstorys hinausgeht.
Apropos, kennt jemand ein paar nennenswerte mit lokalem Bezug?
Gruss
Arne
http://www.az-web.de/blogs/serendipity/
SCNR
Klaus
Warum stehe ich alleine da?
Du hast übrigens immer noch nicht die Autorennamen der AN/AZ mal mit
denjenigen anderer, regionaler wie überregionaler Zeitungen
verglichen. Dann wird dir was auffallen, lieber Richard. Na, gemerkt?
Es reicht auch, nach einzelnen Textpassagen in Google News zu suchen.
Siehst du, ganz einfach. Jetzt hast du einen kleinen Einblick
gewonnen, wie das Zeitungswesen in Deutschland funktioniert. Dass da
Aachener Nachrichten drüber steht, heißt ja nichts....
Ich wollte übrigens wissen, ob sie über deinen Laden mal schlecht
geschrieben haben, nicht, ob du daran interessiert wärst, dass sie mal
darüber schreiben.
Nils
> http://www.az-web.de/blogs/serendipity/
>
(Schᅵttel)
Du wolltest wohl Nils' These bzgl. der Qualitᅵt einer Bᅵrgerzeitung
belegen, was?
> SCNR
> Klaus
Arne
Wo tue ich das denn.
> da pisst du dir aber auf die
> Schuhe.
Das ist sogar mir als jemandem der K�ln nun wirklich nicht mag bewu�t.
> W�hrend Aachen sich so langsam an M�nchengladbach ann�hert und
> schon abzusehen ist, wann auf diesem Niveau angekommen wird,
Das einzige Was AC und MG unterscheidet ist doch die TH, oder? DIe
Zeiten als AC noch bedeutend war sind nun doch wirklich etwas l�nger
vorbei, so ungef�hr 1000 Jahre. Und ja ich mag AC dennoch ;)
> h�lt K�ln
> durchaus noch den Kontakt zu anderen deutschen Gro�st�dten.
>
Das ist wahr. Als Verkehrsknotenpunkt ist K�lle ganz gut zu gebrauchen.
mfg
matthias
--
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerrei�en die Schranken
Der Mensch ist aber hauptberuflich Journalist und arbeitet u.a. auch fᅵr
eine der beiden ᅵcher Postillen, ich vergesse nur immer wieder welche.
mfg
matthias
--
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreiᅵen die Schranken
Kann ja sein, daß da auch ein paar vernünftige Artikel dabei sind.
Aber es steht auch einfach sehr viel Dünnpfiff in den Aachener
Blättchen. Am besten, Du liest Dir mal verstärkt die Artikel eines
Herrn Mohne durch. Das ist schon rein stilistisch betrachtet
Schülerzeitungsniveau!
> http://klarmann.blogsport.de/
>
> Der Mensch ist aber hauptberuflich Journalist und arbeitet u.a. auch fᅵr
> eine der beiden ᅵcher Postillen, ich vergesse nur immer wieder welche.
Das ist kein Blog sondern eine Gesinnungstrᅵte und voll langweilig, weil
da stusst er nur das, was ihm sonst keiner abkauft ;-)))
--
vG Richard
> Dass da
> Aachener Nachrichten dr�ber steht, hei�t ja nichts....
Das hei�t wirlich nichts.
> Ich wollte �brigens wissen, ob sie �ber deinen Laden mal schlecht
> geschrieben haben, nicht, ob du daran interessiert w�rst, dass sie mal
> dar�ber schreiben.
Ich wollte dir zu verstehen gaben, dass es nicht so ist. Wir sibnd auch
nicht interessant und wenn doch, dann wei� es keiner und das ist gut so.
--
vG Richard
Gruᅵ
Christof
Hi,
Wimbledon hat grᅵnen Rasen und tut viel fᅵr die Bequemlichkeit...der Chio
dagegen hat auᅵer diversen Denkmal-Betonpferden und Plakatwᅵnden wenig
Spuren zu hinterlassen. Lebendige Pferde in der Innenstadt, ne Parade
vielleicht? Pustekuchen.
>
> > oder wenn die Alemannia mal wieder nen
> > neuen Bus kriegt.
>
> Was mich persᅵnlich mehr nervt. Aber mal im Ernst: Alle diese Ereignisse
> bringen durch haufenweise Touristen Geld in die Stadt. Warum sollte Aachen
> das also nicht fᅵrdern? Tun andere Stᅵdte doch auch. Ja, auch Kᅵln.
Dagegen wᅵr ja nix zu sagen, wenn der Wahnsinn nicht Methode hᅵtte. Diese
"Verkehrsplanung" aber ist ein ᅵrgernis. Ob es wirklich Touristen anlockt,
wenn der Bus sich durch enge Kurven quᅵlt und dann weitab vom Schuᅵ geparkt
werden muᅵ? Wieso nicht alle Autos in Parkhᅵuser zwingen und den
Innenstadtkern fᅵr Touristenbusse reservieren? Wenn die doch so wichtig
sind?
>
> > Bei uns daheim gabs solche Dummheiten nicht, wenn schon, denn schon,
> > soeine Renovierung hielt dann lᅵnger als ein Neubau, selbst die Brachen
> > wurden dann gleich mit erschlossen, gleich groᅵzᅵgig geplant und so
> > gemacht, daᅵ sogar Anliegergassen fernab jeden Bewohners teure Laternen
> > bekamen, noch bevor die
>
> Warum ziehst Du dann nicht wieder zu "uns daheim"?
Und warum lebst Du nicht auf der Platte, wenns Dir da so gut gefᅵllt?
--
mfg,
gUnther
Tja, keine Ahnung, vo "Magerau" ist :-)
>Andernorts verwendet man ganz normale Gehwegplatten, 40x40cm, fr�her
>50x50cm.
Das ist die Methode "Kostenstelle". Dagegen mit Asphalt ist es nur
"Bodenversiegelung". Vermutlich irgendeine Planungsverknotung.
>Die kann man ganz einfach mit 'nem Plattenheber rausheben, am Rand der
>Baustelle stapeln, das Gasrohr unter der Stra�e durchschie�en und dann
>die Platten wieder reinlegen.
Ganz so einfach ist es wohl nur hierzulande :-)
>Und wenn ein LKW im Gehweg versinkt, was hier in den letzten Monaten
>mindestens zwei Mal passiert ist, schmei�t man die kaputte(n)
>Gehwegplatte(n) auf die Deponie, kippt einen Eimer RCL ins Loch und legt
>('ne) neue Platte(n) drauf, fettich.
Damit n�chste Woche der n�chste LKW versinken kann. Logisch, w�rde ich dann
auch so machen.
>(Wem in Magerau-Zentrum ein exakt kreisrundes (Wie ausgestanzt),
>provisorisch mit Erde zugekipptes Loch im Asphalt auf dem Gehweg
>begegnet, wei�, wo ich wohne :) ).
L�cher haben Gr�nde, vermutlich ne ausgewaschene Stelle nach Rohrbruch oder
eine verrottende Baumscheibe oder so...das wird noch weitersacken, Asphalt
ist da nicht fest genug, "hohl" gelegt zu werden. Und f�r richtige
Plattenverlege mu� eine Ausschreibung laufen. Das dauert, kostet,
insbesondere die Anwohner werden dabei gemolken...Teer dagegen schmei�t der
Stra�enbau mal eben dabei.
>Die nachgeradezu k�nstlerische Vereinigung von Altert�mchen und Moderne,
>Kopfsteinpflaster und Asphalt (Im Asphalt kann man die Konturen jedes
>einzelnen Kopfsteines abgemalt sehen) hat irgendwie was, sollte man mit
>dieser Begr�ndung mal als UNESCO-Weltkulturerbe vorschlagen.
Erinnere mich noch selber mal mit dem Fahrrad in unterm Asphalt
rauskommenden Stra�enbahnschienen geklemmt zu haben. Mu� auf der
Heinrichsallee gewesen sein...lange her. Vielleicht liegen die immer noch
drunter. Da� Baus�nden gerne von weiteren Baus�nden versteckt werden, ist
eine Voraussetzung der Arch�ologie...wie sonst k�nnte man Ausgrabungen
machen? Sp�termal wird ein Arch�ologe diese Zeit die
Asphalt-Kaugummi-Aluschnipsel-�ra nennen. Anstatt Steinkeile wird er
gelegentlich ein Handy finden .-)
--
mfg,
gUnther
>>> Oder weil die erste Autobahn Deutschlands bei K�ln liegt (A555 K�ln <->
>>> Wesseling <-> Parkplatz K-S�d aka Bonn).
>> Klar, f�r Autofahrer relevant... Freiburg ist daf�r die gr�nste (politisch
>> gesehen) Stadt Deutschlands.
> Ich h�tte ungern eine Palette Lampen, eine Rolladenwelle, einen
> Rolladenantrieb und zwei Kisten Schaltermaterial mit dem Fahrrad von
> Bonn nach Aachen bef�rdert (Nicht nur weil mein Haar zum im Wind wehen
> lassen zu kurz ist), da ist mir die A555 schon lieber.
> [...]
Wenn Angelique das auch so hielte, w�rde sie ihre Elektroin-
stallationen wahrscheinlich auch selbst vornehmen, und Frei-
burgs Elektriker h�tten das Nachsehen. IMHO ist eine ar-
beitsteilige Gesellschaft schon etwas (sehr) Feines.
Tim
Hi,
kann doch. Ich bin zwar gelegentlich mal bis Birgden gekommen, aber stets
mit Eingeborenenhilfe oder Karte :-)
>Oder bis die LKW-Fahrer drin haben, da� Gehwege nicht auf eine Belastung
>von mehreren Tonnen auf einem Punkt von 20 bis 30cm Durchmesser
>ausgelegt sind.
Das lernen die nie. Ignoranz solcher Feinheiten ist Lehrstoff der
Fahrpr�fung. Genau wie Motorradfahrer auch "Unsterblichkeit" lernen.
>Au�erdem: *Jetzt* ist der Boden ja verdichtet, besser als man das mit
>einer R�ttelplatte hinkriegen w�rde. Nat�rlich nur auf besagten 20-30cm
>Durchmesser ... ;)
Du w�rdest staunen, wie wenig das wirkt. Selbst wo jahrelang ein Panzer
stand, kann eine R�ttelplatte noch wundersam versinken. Station�re Last
verdichtet nur die oberste Schicht, der "Rest" dagegen gbit nur sehr langsam
nach. Wenn �berhaupt. Denk nur an K�lns Archivbunker, der stand auch
monatelang auf hohlem Fundament, erst als irgendeinem die Fluppe aus der
Fresse fiel, gabs den entscheidenen Ruck...
>Mir 88, da soll eh ein Pflanzbeet hin. Ich hoffe, man ist so clever,
>B�ume mit Pfahlwurzel zu w�hlen, sonst wird der erste leider nicht
>angehen ...
Vielleicht wei� das die Stadt schon und hat das Loch vorgebohrt? Hast es nur
nicht gemerkt?
Pfahlwurzeln f�r normale Stra�enrandgew�chse kenne ich nur beim
L�wenzahn...oder beim Meerrettich. B�ume geh�ren nicht dazu. �blicherweise
ist unter der Stra�e ne Sandlage oder gar halbwegs giftiger Bauschutt mit
Kraftwerksfilterabfall, nix gesundes f�r B�ume. Vermutlich kommen da
irgendwelche Zwergkirschen rein. Oder gleich Anwohnerpflegschaften mit
Stiefm�tterchen :-)
..
>> Heinrichsallee gewesen sein...lange her.
>Wie kommen die denn da hin?
>Aachen und Stra�enbahn ...
>Ach ja, richtig, da war ja mal was, als Kaiser Herodes noch Legion�r war
...
Die wurden irgendwann in den 70gern einfach �berasphaltiert. Samt
Kopfsteinpflaster, das hielt aber nicht lange. Den Hansemann hat man mal
nachgeschmiert, die Heinrichsallee war damals schon Busspur, da wars wohl
Kompetenzgerangel und wurde �bersehen, den Bussen wars ja auch egal.
>> drunter. Da� Baus�nden gerne von weiteren Baus�nden versteckt werden, ist
>> eine Voraussetzung der Arch�ologie...wie sonst k�nnte man Ausgrabungen
>> machen?
>Unser Haus von 1927 besteht im wesentlichen aus der Bausubstanz Dreck in
>Pulverform und Dreck in Gro�keksform. Die Mauer zwischen Bad und
Das nennt man "Schlackesteine", ist die Fr�hform von Ytong. Durchaus stabil,
leicht und einigerma�en schalldicht. Blo� nicht gerade elastisch. F�r die
damalige Zeit aber schon das bessere Material. H�user, die noch billiger
hochgezogen wurden, hatten einfache Ziegelmauern und standen nicht lange im
Krieg...die Bodenersch�tterungen durch Luftminen und 500kg-Bomben legten die
flach, die Ziegel waren zu schmal f�r mehrere Stockwerke.
>Schlafzimmer haben wir mit 'nem Handfeger abgetragen, um sie durch eine
>stabile Gipskartonwand zu ersetzen, damit ein Heizk�rper daran h�lt ...
Dann wars auch keine tragende Wand. Auch nicht un�blich. Vieldfach wurden
ein paar dicke Ziegelw�nde mit solchen F�llungen kaschiert. Den
Schornsteinblock und die Au�enw�nde waren aber wohl keine Schlacke, oder?
>Nun gut, um 1927 gab es zwar in Buxtehude und Oberkassel bei Bonn schon
>lange Zementwerke, aber hier hat man wohl haupts�chlich darauf vertraut,
>da� die dickliche Farbe auf der Wand schon alles halten wird.
Der Zement war teuer und schwer, vielfach waren die Kellerdecken aber schon
halb gemauert und betoniert. Meinem Hoppa sein Haus hat jedenfalls sehr
stabile Kellerdecken, wimre 1909...und unsere Werkstatt war auch komplett
Beton (naja Holzdach), mit Stahlbetondecken, fest genug zum Aufh�ngen ganzer
Busse...der Sp�nebunker war sogar noch stabiler. gebaut um 1911 wimre...aber
das war ja auch Gesch�ft. Zum Wohnen baute man eben simpler...
>Im ersten Versuch ging das wohl schief, die Tr�mmer sind mir bei der
>fachgerechten Verlegung der E-Installation im Garten ausnahmslos
>begegnet. Im zweiten Anlauf lief es dann wohl besser, denn als ich in
>der Perm-Schicht angekommen war, begegneten mir auch Seifenhalter
>(sic!), man war also bis zum Fliesen bekommen, bis die W�nde unter der
>Last der Seife zusammengebrochen waren. Beim dritten Versuch hat man
Wohl eher hat man recht schnell umgebaut, das war damals �blich. In Hoppas
Haus sind auch mehrmals die Maurer gewesen. Mein Br�derchen baut derzeit
wieder um, die 60erjahre-Wohnzimmerzwischenwandriesenl�cke hat er wieder
verdengelt und sich so ein "Musikzimmer" getrennt von der "Bibliothek"
geg�nnt :-) Und da wo fr�her die Plumpsklos�ule lehnte, sind jetzt
Badezimmer "ins Treppenhaus" gebaut, daf�r ist die Treppe extern in einer
Art Raketenschacht ans Haus gelehnt ;-) Hoppas erstes Badezimmer kam auch
erst mit seiner Heirat, damals war das der letzte Schrei, warmes Wasser aus
einer emaillierten Handbrause, und Kohlezentralheizung. Seinem Vaters
Zoimmerkohle�fchen waren nicht mehr zeitgem��. Kannst Dir vorstellen,
wieviel da gekloppt wurde, um die Heizk�rper einzubauen.
Und auch meine Bude hier ist Baujahr1970, mit Fundamenten von vorm Krieg,
und jedes Zimmer hat seinen eigenen Kamin. Nutze ich gelegentlich f�r die
Zimmerklimaanlage, in einem liegen Kabels...
>dann wohl einen *ganzen* Sack Kalk unter den Sand gemischt, das hielt
>immerhin lange genug, da� ich das jetzt mit Rotband fixieren konnte.
Tja, kommt drauf an. sag nichts gegen Kalk, damit haben die R�mer ihr
r�misches Gu�mauerwerk gemacht, wenn Du nicht glaubst, da� sowas lange
steht, fahr mal nach Trier...
>
>Entsprechend ist mein Schrauben- und D�belsortiment:
>5er Bohrer
>8er D�bel
Das kenne ich auch. Liegt aber haupts�chlich daran, da� Dein Maschinenpark
aussieht wie bei Hempels, ne abgewichstee Schlagbohrmaschine mit
rundgenudeltem Schlagwerk und schwachem Boschmotor. Mit dem ordentlichen
Bohrhammer kriegt man auch in W�rfelzucker noch 5mm-L�cher rein.
Kann man immer leicht erkennen, wenn soein Maschinchen weit h�rbar ist,
macht es auch lokal viel kaputt. In Gasbeton oder Schlacke ist Krach
garnicht n�tig, mit kurzen, harten St��en pulverisiert das Material vor dem
Bohrer, anstatt rundherum. Wichtig ist, da� man oft rauszieht und das Loch
ausbl�st, denn der Abtrag wird vom Bohrer sonst verdr�ngt und ist h�rter als
das Material rundherum, das vergr��ert dann die Schadensstelle. Im
Extremfall kriegt man ein Loch wie von einer RAM. Damit D�bel in sowas
halten, blase ich erstmal aus, dann f�lle ich frische L�cher erstmal mit
Reparaturm�rtel, dann kommt der D�bel rein :-)
--
mfg,
gUnther
Na die fᅵr die anreisenden Zuschauer. Die Soers liegt weit vom Schuᅵ, direkt
neben der Staatsmacht, am Ende eines Industriegebiets. Parklandschaft? Nee,
Parkplatzhecke.
> Gibt es Tennisspieler-Paraden in Wimbledon? Gᅵbe es die Pferdeparaden,
wᅵrde
> Dich das sicher auch stᅵren, weil die Pferde Dreck machen, Wege
> blockieren,...
Nee, wᅵrde es nicht. Kᅵnnte doch einfach wegbleiben. Doch so abgelegen wie
das da zugeht, ist mir die Sache das nicht wert.
> > Und warum lebst Du nicht auf der Platte, wenns Dir da so gut gefᅵllt?
>
> Auf der Platte?
> -v, bitte
umggs fᅵr "Pennerdasein"
--
mfg,
gUnther
Meine gᅵt, disqualifizierst du dich eigentlich gerne selbst? Du musst
ja Dᅵsseldorf wirklich nicht mᅵgen aber was haben dir die Menschen
getan, dass du sie in ihrer Gesamtheit so niedermachen musst?
Du DᅵsseldorferInnen genauso wie die KᅵlnerInnen die ich kenne sind
eigentlich alles nette Menschen. Aber eins ist mir bei fast allen
KᅵlnerInnen aufgefallen, was ich so sonst noch nicht erlebt habe. Sie
halten Ihre Stadt fᅵr den Nabel der Welt. Und dafᅵr besteht nun wirklich
keine Veranlassung.
Aber ich vergaᅵ ja, alles was nicht deinen heimatlichen Gefilden
entspringt ist ja scheiᅵe.
> Auf deiner Kᅵnigsallee
> finden keine Modenschau'n statt!
> Hier, wo das Herz noch zᅵhlt,
> nicht das groᅵe Geld!
> Wer wohnt schon in Dᅵsseldorf?
>
Ich sach nur
http://www.mercer.com/referencecontent.htm?idContent=1173105#Top_50_cities:_Quality_of_living
Zu Kᅵlle fᅵllt mir eigentlich nur
http://www.titanic-magazin.de/postkarten.html?&card=7236&cHash=2d99a1f7c1
ein.
mfg
matthias
--
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreiᅵen die Schranken
und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei!
Verstehe ich das richtig? Weil K�ln einen g�nstig gelegenen P+R
Parkplatz, ein Touribrauhaus in der N�he vom HBF und eine Autobahn hat
und du die K�lnerInnen magst ist diese Ansammlung von H�usern am RHein
eine Weltstadt? Ich w�rde die Kriterien da ja etwas h�rter ziehen, aber
wenn du meinst.
mfg
matthias
--
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerrei�en die Schranken
Der- oder diejenige w�re ja auch sch�n dumm, schlie�lich kann man sich
so immer noch auf das berufen, was als einziges K�ln international
wenigstens ein bisschen interessant macht n�mlich den Dom (oder je nach
pers�nlichen Vorlieben vielleicht auch noch den ROsenmontagszug).
Angelique Presse schreibt:
> [...]
>
>> Ich sach nur
>> http://www.mercer.com/referencecontent.htm?idContent=1173105#Top_50_cities:_Quality_of_living
>
> Halte ich f�r wenig aussagekr�ftig ehrlich gesagt,
Allein schon, wenn man Lebensqualit�t mit vier signifikanten Stellen
mi�t ... Selbst unser 6000-Euro-Elektrometer hat nur eine Stelle
mehr. Das ist wie die 76,5% Faltenreduzierung von Snakeoil of Olaz,
oder die "8.274.527 Einwohner (Stand: 2007)" von New York laut
Wikipedia.
Tsch�,
Torsten.
--
Torsten Bronger, aquisgrana, europa vetus
Jabber-ID: torsten...@jabber.rwth-aachen.de
Darf ein Arzt auf die Aussage hin schon 5 mg Haloperidol geben?
Gruᅵ, Dirk
Ich habe jetzt gerade keine Lust nachzuschlagen, aber zumindest in alten
Versionen dieser Studie stand ganz klar dabei, dass sowas nicht
berᅵcksichtigt werden kann. Ein Mensch mag lieber Berge, der andere
lieber die See, einer lieber Hitze der andere lieber Kᅵlte, einer den
Karneval ein anderer das Oktoberfest. Die Liste lieᅵe sich beliebig
lange fortsetzten. Deshalb geht es in dieser Studie um ein paar wenige
Faktoren, die relativ gut messbar sind (Sicherheit, medizinische
Versorgung, irgendwas mit Arbeitsplᅵtze und noch was was mir gerade
nicht einfᅵllt). Ob man den MacherInnen immer noch methodische Fehler
vorwerfen kann weiᅵ ich nicht und natᅵrlich ist das nicht der ultimative
Weisheit letzter Schluss aber eine gewisse Ausagekarft traue ich dem
ganzen schon zu. Das Person X sich dennoch in Kᅵln immernoch viel wohler
fᅵhlen kann als in Wien bleibt daher natᅵrlich unbestritten-
Ich glaube du hast Angelique falsch verstanden. IMHO wollte sie nicht
sagen, dass FR eine Weltstadt ist, sondern, dass wenn die von Hauke
genannten Punkte ausreichen um aus einer Stadt eine Weltstadt zu machen,
dann ist FR eine. Und wer dann die Drogen verabreicht bekommen sollte,
ist eigentlich offensichtlich :)
Da du es ja offensichtlich nicht schaffst die Seite selber zu lesen
zitiere ich einfach mal:
"Mercer hardship allowance recommendations
Mercer evaluates local living conditions in all the 420 cities it
surveys worldwide. Living conditions are analysed according to 39
factors, grouped in 10 categories:
*
Political and social environment (political stability, crime, law
enforcement, etc)
*
Economic environment (currency exchange regulations, banking
services, etc)
*
Socio-cultural environment (censorship, limitations on personal
freedom, etc)
*
Health and sanitation (medical supplies and services, infectious
diseases, sewage, waste disposal, air pollution, etc)
*
Schools and education (standard and availability of international
schools, etc)
*
Public services and transportation (electricity, water, public
transport, traffic congestion, etc)
*
Recreation (restaurants, theatres, cinemas, sports and leisure, etc)
*
Consumer goods (availability of food/daily consumption items,
cars, etc)
*
Housing (housing, household appliances, furniture, maintenance
services, etc)
*
Natural environment (climate, record of natural disasters)
The scores attributed to each factor allow for city-to-city comparisons
to be made. The result is a Quality of Living Index which compares the
relative differences between any two locations. For the indices to be
used in a practical manner, Mercer has created a grid that allows
companies to link the resulting index to a Quality of Living Allowance
amount by recommending a percentage value in relation to the index."
Meine Aussgae zu den kriterien war also nicht ganz richtig. Wie genau
jetzt sowas wie Klima oder Kultur bewertet wird habe ich aber auch nicht
gefunden.
> Wenn sie zugeben, sowas nicht berücksichtigen zu können, sagen sie doch
> gleichzeitig, daß ihre Studie für'n A*** ist.
Nein sie liefert nur etwas anderes als du hineininterpretieren willst.
> Was habe ich von einer Stadt
> wie Hamburg mit tollem kulturellen Angebot, Sauberkeit, der Alster etc.,
> wenn ich mich da einfach nicht wohlfühle?
>
Das das ungünstig ist, will ich ja gar nicht bestreiten ;)
>> Die Liste ließe sich beliebig
>> lange fortsetzten. Deshalb geht es in dieser Studie um ein paar wenige
>> Faktoren, die relativ gut messbar sind (Sicherheit, medizinische
>> Versorgung, irgendwas mit Arbeitsplätze und noch was was mir gerade
>> nicht einfällt).
>
> Und warum ist Freiburg dann nicht in der Liste?
>
Vielleicht daran, dass Freiburg nicht zu den untersuchten Städten
gehört? Übrigens IMHO ein Punkt der wirklich zu kritisieren ist, dass
man nicht schnell erkennen kann, welche Städte denn untersucht wurden.
>> Ob man den MacherInnen immer noch methodische Fehler
>> vorwerfen kann weiß ich nicht und natürlich ist das nicht der ultimative
>> Weisheit letzter Schluss aber eine gewisse Ausagekarft traue ich dem
>> ganzen schon zu.
>
> Ich nicht. Denn in sämtlichen Städten, in denen die Lebensqualität angeblich
> so hoch ist, würde ich nicht leben wollen.
Heißt das Ranking "Angeliques´Lieblingsstädte"?
Sagst du auch, dass ein Filmpreis nichts taugt, nur weil er Filme
auszeichnet, die du nicht magst?
Nochmal es geht mit dieser Studie nicht darum auszusagen, dass alle
Menschen der Welt am liebsten in Wien leben möchten. Wenn für dich bspw.
das wichtigste an einer Stadt ist, dass dort russisch gesprochen wird
kommt natürlich keine der Städte in den Top50 in betracht. Persönliche
Vorlieben _kann_ man nicht über ein Ranking abbilden. Man kann über ein
Ranking nur abbilden wie gewisse Kriterien (die möglichst scharf
bewertet werden können) erfüllt werden.
> Nichtmal in Paris würde ich es länger als ein paar Jahre aushalten, denke
> ich.
>
na und?
Damit du mich hier nicht falsch verstehst, ich will gar nicht dieses
Ranking blind verteidigen oder dich überzeugen, dass du es gut findest.
Aber ein Ranking schlecht zu finden, weil es etwas nicht liefert, was es
gar nicht liefern will, ist schon ein bisschen weit hergeholt. Wenn du
sagst, dass die Aussage dieses Rankings für dich keine Relevanz hat,
weil für dich entscheidene Punkte nicht berücksichtigt werden, ok. Aber
zu sagen die Aussage "Stadt X ist gemessen an den Punkten a-w 'besser'
als Stadt Y" ist so nicht haltbar weil ich Stadt Y viel lieber mag als
Stadt X ist merkwürdig.
mfg
matthias
--
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
Angelique Presse schreibt:
> [...]
>
> Und so geht mir das irgendwie mit allen Punkten. Solange die nicht
> aufschl�sseln, welche Stadt wof�r wie viele Punkte bekommt (oder
> habe ich das nur nicht gefunden?), finde ich die Kriterien total
> schwachsinnig.
Und sobald die es aufschl�sseln, ist gerade die Aufschl�sselung der
einzig interessante Teil. Es es kommt ja noch die Gewichtung dazu,
eventuell sogar noch ignorierte Abh�ngigkeiten der einzelnen
Kriterien, und dann zerf�llt das ganze in Willk�r.
Blo�: Der Leser will eine Rangfolge. Statistisches Fastfood
sozusagen, was leicht zu konsumieren ist, und au�erdem noch den
Charme einer Sport-Ligatabelle hat.