Danke vorab und viele Grüße
Alex.
Natürlich! Die Fahrt nach Köln ist unkalkulierbar. Wenn Pünktlichkeit
wichtig ist, fahr mit dem Zug.
--
vG Richard
ROTFL!
-- Si"BTC"mon
> Witzkeks,
> guck Dir lieber autobahn.nrw.de an.
> Raymond
Leven Raymond,
da mache ich und höre dann im Radio, dass mal wieder ein LKW umgekippt
ist, ein Unfall in der Baustelle, ein weiss nicht, keine Ahnung oder
fahre los und stehe und mein Flieger geht in 2 Stunden ... und was mache
ich dann?
Genau, ich guck mir autobahn.nrw.de an und mach mir einen schönen Tag.
--
vG Richard
was gibt's da zu lachen ? die A4 ist die LETZTE Autobahn...
Die Bahn ist das Letzte.
Hardy
--
Die Methode war ja im wesentlichen "unser Gaul ist tot, also
schicken wir den Fuchs auf Stelzen raus und hängen ihm ein
Schild mit 'Wieher!' um". ;-)
Karsten Düsterloh
> tm schrieb:
> > On 31 Mrz., 22:51, Angelique Presse <angeli...@nurfuerspam.de> wrote:
> >> *prust*
> > was gibt's da zu lachen ? die A4 ist die LETZTE Autobahn...
>
> Die Bahn ist das Letzte.
Vielleicht könnte man kostengünstig eine Transrapidstrecke Aachen-Küln
errichten?
*hrhrhr*
Konrad
Von den ollen technikklauenden Chinesen?! Da würde der Dablei-Hamra
aber nicht mit fahren wollen! Der fährt nur mit koscher-Geklautem.
-- Si"Pferdekutsche"mon
> Vielleicht könnte man kostengünstig eine Transrapidstrecke Aachen-Küln
> errichten?
Kommt dem Beitrag im Radio heute morgen nahe, der eine spontane Einigung
im Kanzleramt verkündete, dass in NRW ein Transrapid gebaut würde. Und
zwar zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal-Vohwinkel auf der Trasse
der ollen Schwebebahn :) Nach kurzem, zweifelnden überlegen wird man dann
doch nach einigen Sekunden wach..
Oh ja, die Fahrgaeste freuen sich bestimmt, wenn sie
zwischen Frankfurt und Bruxelles zweimal umsteigen
muessen.
> Kommt dem Beitrag im Radio heute morgen nahe, der eine spontane Einigung
> im Kanzleramt verkündete, dass in NRW ein Transrapid gebaut würde. Und
> zwar zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal-Vohwinkel auf der Trasse
> der ollen Schwebebahn :) Nach kurzem, zweifelnden überlegen wird man dann
> doch nach einigen Sekunden wach..
Tja, wenn man damals dort beim U-Bahn-Bau nicht einen
fatalen Fehler gemacht haette, waere der Luftraum noch
frei fuer den Transrapid.
Christoph
Ach, komm, von wegen »fatal«! Das war doch nur ein kleiner Vorzeichenfehler.
Grüße,
Marc
>> Und zwar zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal-Vohwinkel
>> auf der Trasse der ollen Schwebebahn :) Nach kurzem, zweifelnden
>> überlegen wird man dann doch nach einigen Sekunden wach..
>
> Tja, wenn man damals dort beim U-Bahn-Bau nicht einen
> fatalen Fehler gemacht haette,
Eigentlich kann man bei geographischen Randbedingungen, wie sie in
Wuppertal vorliegen, beim U-Bahn-Bau überhaupt nur einen fatalen Fehler
machen: an die Idee mehr als zwei Minuten zu verschwenden.
>> Natürlich! Die Fahrt nach Köln ist unkalkulierbar. Wenn Pünktlichkeit
>> wichtig ist, fahr mit dem Zug.
Genua, wie heute auf der Fahrt von Horrem nach Aachen: Schienenbruch
und Lokschaden. Ich lach mich tot.
Corni
solche Sachen kannst du nie verhindern.
Letztlich ist interessant wie pünktlich/schnell/etc ein Verkehrsmittel
im Schnitt über alle Fahrten auf einer Strecke S in einem Zeitraum T ist.
Ob da zwischen Köln und Aachen die Bahn oder das Auto besser abschneidet
kann ich aber auch nicht sagen.
mfg
matthias
--
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei!
> Letztlich ist interessant wie pünktlich/schnell/etc ein Verkehrsmittel
> im Schnitt über alle Fahrten auf einer Strecke S in einem Zeitraum T ist.
Ob der Schnitt, also das arithmetische Mittel, wirklich das geeignete
Maß ist, ist keineswegs so ohne weiteres klar. Es kommt eben immer
drauf an, warum man die Fahrt antritt. Speziell darauf, ob einen am
Ziel ein harter Termin erwartet oder nur der Wunsch, nicht allzu viel
später als Zeitpunkt T zu kommen.
Wer um 8:15 h in Köln sein _muss_, dem nützt es herzlich wenig, wenn der
8:10 h Zug in 95% der Fälle weniger als 5 Minuten Verspätung hat (also
im Sprachgebrauch der Bahn noch als "pünktlich angekommen" gezählt
wird). Mancher kriegt Stunk mit dem Chef, wenn er mehr als einmal im
Monat auch nur eine Minute zu spät ist. Andere wollen nur früh genug da
sein, damit sie guten Gewissens entsprechend früh Feierabend machen können.
So reicht für manche Zugfahrt eine Reserve von 15 Minuten, für andere
braucht man 15 Minuten plus die maximale Wartezeit bei einem verpassten
Anschluss, und für ganz wichtige Anlässe plant der leidgeprüfte
Bahnbenutzer ein, dass jeder einzelne Anschluss schiefgeht, und sich
irgendwo unterwegs auch noch ein Personenunfall ereignet.
Ich gehe davon aus Du liest de.etc.bahn.* nicht. Christoph macht das,
deshalb hat der auch ein anderes Hintergrundwissen.
Dort Schreibende haben beobachtet, das auch richtige U-Bahnen nicht
unbedingt unterirdisch verkehren und das "U" mehr für von Straßenraum
"unabhängig" steht. Da die anderen U-Bahn-Kriterien allesamt auch für
die Schwebebahn zutreffen wird diese in "Expertenkreisen" auch als
U-Bahn angesehen.
Ich zitiere aus dem schönsten Beitrag einer denkwürdige Diskussion vor
nunmehr fast 10 Jahren.
> 1. Es gibt 4 U-Bahnen in Deutschland (Naturgesetz).
> 2. Fuer die Wuppertaler Schwebebahn treffen alle nachfolgenden
> Kriterien fuer U-Bahnen zu. Folglich hat Wuppertal eine U-Bahn.
> 3. Muenchen und Nuernberg haben zwar wahrscheinlich U-Bahnen, es
> wird aber bezweifelt, dass die in Deutschland liegen.
> 4. Eine U-Bahn ist nur dann eine U-Bahn, wenn sie vom uebrigens
> Verkehr vollstaendig getrennt ist. Sonst sind es hoechstens
> "U-Bahnen" oder "U"-Bahnen.
> 5. Ausserdem haben richtige U-Bahnen weder Klingeln noch
> Strassenbahntueren.
> 6. Aus 4. und 5. folgt eindeutig, dass Frankfurt keine U-Bahn hat.
> 7. Nach 4. ist festzustellen, dass die Berliner U-Bahn durch den
> Gemeinschaftsbahnhof Wuhletal (mit S-Bahn / EBO /
> 2 Richtungsbahnsteige, gemeinsame Abfertigung) entweiht wird.
> 8. Dummerweise ergibt sich mit 4. und Norderstedt Mitte auch fuer die
>
> Hamburger U-Bahn ein Entweihung (Gemeinschaftsbahnhof mit
> AKN A2 / EBO / Zungenbahnsteig).
> 9. Jetzt habe ich ein Problem: Wie setzt sich 1. zusammen?!
> 10. Vielleicht so: Es gibt in Deutschland vier U-Bahn-_Staedte_:
> Ahrensburg, Hamburg, Wuppertal ... und Rendsburg wurde
> damals auch irgendwo erwaehnt.
http://groups.google.de/group/de.etc.bahn.stadtverkehr/msg/0f4d61f340e3d2dc
HTH.
> und für ganz wichtige Anlässe plant der leidgeprüfte
> Bahnbenutzer ein, dass jeder einzelne Anschluss schiefgeht, und sich
> irgendwo unterwegs auch noch ein Personenunfall ereignet.
Das geht ja nur, wenn man eine vorausgehende Übernachtung am Ziel
einplant, nur für den Fall, dass mal alles klappt ;-)))
Ich sage mal was zu Bahn und Aachen - Frankfurt (Flughafen). Das kann
man schon als "harten" Termin sehen.
Nie, nicht, nie mit dem TGV planen. Die Verbundung sieht zwar prima aus,
aber der TGV hat folgende beiden Probleme
a) er ist allgemein verspätet, Gründe: u. a. in Frankreich wird mal
gerade gestreikt, o. ä., kommt vor aber nicht so oft
b) der TGV verspätet sich an der *Grenze*, sprich bei Personenkontrollen
kommt es zu Aufgriffen und Trallala, die regelmäßige daraus
resultierende Verspätung liegt bei gerne mehr als 20 Min.
Und damit ist der Anschluss in Köln dann Hopps. Ich Rate also den
Regionalverkehr zu nehmen, der ist erstaunlich pünktlich. Jedenfalls
habe ich noch *nie* Flugverspassangstschweiss auf der Stirn gehabt.
Aber, der Teufel ist ja ein Eichhörnchen.
--
vG Richard
Das der Thalys bei der Abfahrt in Köln pünktlich ist, könnte daran
liegen, dass er erst in Köln eingesetzt wird. Die REs/RBs Richtung
Aachen haben dann allerdings schon einen Großteil ihrer Strecke hinter
sich und dem entsprechend ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie
verspätet sind.
Von Aachen nach Kölle ist es dann halt genau umgekehrt. Der Thalys hat
den Großteil seiner Strecke hinter sich und der Regionalverkehr wird
gerade erst eingesetzt.
Ich persönlich muss aber sagen, dass ich mit dem Regionalverkehr
zwischen K und AC, abgesehen von begründeten Einzelfällen, in keine
Richtung besonders schlimme Erfahrungen gemacht habe.
Den Thalys AC->K habe ich einmal gebraucht, weil ich meinen RE verpasst
habe, da war er auch pünktlich.
> Ich persönlich muss aber sagen, dass ich mit dem Regionalverkehr
> zwischen K und AC, abgesehen von begründeten Einzelfällen, in keine
> Richtung besonders schlimme Erfahrungen gemacht habe.
Der NRW-Express (RE1) hat wohl eine größere Wahrscheinlichkeit zur
Unpünktlichkeit als der Rhein-Sieg-Express (RE9). Daher hängt die
Wahrnehmung der Pünktlichkeit auf der Verbindung K->AC wohl ganz
wesentlich davon ab, welche der beiden Linien regelmäßig besser Anschluss
an den vorausgehenden Reiseabschnitt bietet.
Gruß,
Karl
--
Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. (Die Ärzte)
PM bitte an die Absender-Adresse vor dem @web.de
>> und für ganz wichtige Anlässe plant der leidgeprüfte Bahnbenutzer ein,
>> dass jeder einzelne Anschluss schiefgeht, und sich irgendwo unterwegs
>> auch noch ein Personenunfall ereignet.
> Das geht ja nur, wenn man eine vorausgehende Übernachtung am Ziel
> einplant, nur für den Fall, dass mal alles klappt ;-)))
Ebend. Oder wenn es nur eine Station Bimmelbahn weit geht, so dass man
im Notfall die Strecke auch laufen könnte.
Einmal ist wer vor den Zug gesprungen und einmal gab's technische
Probleme mit einer Tür. Beides Dinge die man einfach nicht verhindrn
kann, dass sie mal auftreten.
> Gerade im Nahverkehr sollte
> es doch da aber auch andere Möglichkeiten geben, um das in den Griff zu
> bekommen; Die weiter oben so gescholtenen Franbzosen bekommen das (zumindest
> in der Pariser Metro) recht gut in den Griff; Da fährt dann halt alle 5
> Minuten eine Metro, und wenn man sie verpasst steht man halt nur kurz da bzw
> weicht auf ne Alternativlinie aus;
Nein, dieser Ansatz ist auf keinen Fall auf Aachen im speziellen, oder
schienengestützten Nahverkehr außerhalb extremer Ballungsräume im
allgemeinen zu übertragen. Züge können kaum wesentlich küzere Zeit
nacheinander fahren, als sie von einer Haltestelle bis zur nächsten
brauchen. Dagegen spricht schon das Blockstreckenkonzept, dass dein
Überleben im Bahnverkehr gewährleistet.
Und wer soll denn bitteschön die ganzen Züge bezahlen, die dann völlig
leer durch die Gegend gurken?
> Die Rechnung mit dem arithmetischen Mittel ist übrigens voll für den
> Allerwertesten; bisheriger Rekord: 60 (SECHZIG) Minuten Verspätung (bei
> einem Zug, der im Stundentakt verkehrt, RE 4). Nicht dass man dann zugeben
> würde, dass der ausfällt, nein nein, der hat dann ne Stunde Verspätung;
Und woher willst du wissen, dass das nicht tatsächlich der Fall war?
Hast du mitgezählt, ob an dem Tag ein Zug weniger gekommen ist als im
Fahrplan steht? Oder wenigstens geprüft, dass zwischen dem 1 Stunde
verspätet gemeldeten und dem nächsten Plantermin für die RE4 nicht
vielleicht noch ein zweiter RE4 gefahren ist?
Wenn Züge ausfallen, sagt die Bahn das meiner Erfahrung nach auch.
Manchmal führen sie dann auch auf der Strecke Aachen -- M.Gladbach das
lustige, aber wenig beliebte "Umsteigespiel" durch, bei dem ein schon
enorm verspäteter RE1(?) in H'rath gestoppt und in Gegenrichtung wieder
losgeschickt wird. Eine RB macht dann den Zubringer von bzw. nach AC.
> Ersteren Fall hatte ich auch schon. Da hat man uns um Mitternacht in
> Eschweiler rausgeschmissen, und wir haben in der Kälte ewig auf die Taxen
> gewartet, die ersatzweise geordert worden waren. Klar kann die Bahn nichts
> dafür, daß sich da jemand vor den Zug schmeißt. Aber das mit den Taxen
> hätte besser organisiert sein können, denke ich. Denn da kamen nicht 10
> Taxen auf einmal, um alle Wartenden mitzunehmen, sondern erst kam mal - so
> nach 20 Minuten - eins, dann nach weiteren 15 Minuten kamen dann weitere 2.
> Ich hab dann nicht lange gefackelt und zugesehen, daß ich einen von den
> beiden Wagen reinkomme. Keine Ahnung, wann dann mal weitere Fahrzeuge
> gekommen sind... Wohlgemerkt, es war mitten in der Nacht.
Ist aber nett von der Bahn, dass sie Euch noch Taxen besorgt haben.
Ich habe es vor wenigen Jahren mal erlebt, dass sich zwischen Langerwehe
und Nothberg jemand vor den Feierabendzug (kurz nach 18 Uhr) aus
Richtung Köln geworfen hat und die Fahrgäste daher kurzerhand in Düren
aus dem Zug geworfen wurden. Begründung: Bustransfer nach Eschweiler, wo
dann ein neuer Zug nach Aachen warten sollte. Nach einer halben Stunde
trafen dann auch schon mehrere Bahnbusse mit übegelaufener Toilette
(zumindest rochen die so) ein.
In Eschweiler wusste freilich niemand davon, dass dort Endstation für
die Busse war. Noch besser: Der Bahnhof hatte bereits geschlossen und
rund 200 Passagiere durften ab dort ihre Weiterfahrt auf eigene Faust
organisieren. Ich hatte noch das Glück, mir mit drei Mädels, die
zufällig auch bis Aachen wollten, ein Taxi teilen zu können, aber der
Bahn wäre es egal gewesen.
Wenn es nach denen gegangen wäre, hätten die die Menschen dort
verschimmeln lassen...
Liebe Grüße,
Susie
Also entweder fahre ich immer zur richtigen oder du immer zur falschen Zeit.
Ich teile diese Erfahrungen zumindest nicht.
>
>> Den Thalys AC->K habe ich einmal gebraucht, weil ich meinen RE verpasst
>> habe, da war er auch pünktlich.
>
> Den hätte ich schon mehrfach gebraucht, ebenso wie den ICE. Leider durfte
> ich trotz Freigabe in mehreren Fällen erst einmal tatsächlich den ICE
>
Ehm vielleicht etwas ungünstig ausgedrückt. Ich habe den RE nicht wegen
der Bahn verpasst, sondern weil ich zu Hause zu spät losgegangen bin.
Wie wäre es mit einer größeren statistischen Basis?
<http://www.infi.de/re1b.html> (mehr als 600 Züge)
Bei der Ankunft in Aachen Hbf waren im Untersuchungszeitraum etwa 11%
aller Züge der Linie RE 1 um mindestens 15 Minuten verspätet.
Schlußfolgerung: Angelique fuhr im zur falschen Zeit. :-)
Grüße,
Marc
> Wie wäre es mit einer größeren statistischen Basis?
> <http://www.infi.de/re1b.html> (mehr als 600 Züge)
Schöne Auswertung. Wie aktuell sind die Daten, und ist die Datenbasis
öffentlich zugänglich?
Viele Grüße
Gerhard
Es werden wesentlich weniger leere Züge "durch die Gegend gurken" weil
mehr Leute die Bahn nutzen würden, vor allem, wenn zusätzlich auch noch
die Preise reduziert würden. Das würde sich dann durch den Umsatz
rechnen, definitiv. Gerade bei den derzeit sehr hohen Treibstoffkosten
beim Individualverkehr.
Hardy
--
Gibt's eigentlich bald auch 'ne EU-Verordnung, welche folgende
Aufschrift auf Müslipackungen vorschreibt:
"Kann bei übermäßigem Verzehr zu Latzhose und schwerem
Birkenstock führen" (Steffen Breitbach )
Die Daten sind vom letzten Jahr. Den Monat weiß ich leider nicht mehr
genau, aber ich bin mir sicher, daß keine Streikauswirkungen in der
Statistik auftreten.
> und ist die Datenbasis
> öffentlich zugänglich?
Die Bahn veröffentlicht die aktuellen Zugverspätungen auf ihrer
Homepage. Von einem frei zugänglichen Archiv für solche Informationen
weiß ich aber nicht.
Grüße,
Marc
>> Ist aber nett von der Bahn, dass sie Euch noch Taxen besorgt haben.
>
> Was sollten sie tun? Uns in Eschweiler stehenlassen? Es war absehbar, daß da
> die nächsten Stunden kein Zug mehr fahren würde.
Naja... uns *haben* sie in Eschweiler stehen lassen...
War aber vermutlich auch keine böse Absicht von der Bahn, sondern wohl
nur deren übliche Planlosigkeit, wenn mal irgendwas nicht so läuft wie
vorgesehen.
> Wie ist das denn weitergegangen? Habt ihr das Taxi ersetzt bekommen?
Da wir zu viert im Autos saßen und jeder an einer anderen Stelle
rausgelassen wurde, wäre es etwas kompliziert geworden, wenn uns der
Taxifahrer jeweils den anteiligen Fahrpreis hätte quittieren sollen.
Daher habe zumindest ich die Sache dann auf sich beruhen lassen. So
furchtbar teuer war's nicht, als dass ich mich dafür noch weiter mit
irgendwelchen Bahnangestellten hätte rumärgern wollen.
Liebe Grüße,
Susie
> Ist aber nett von der Bahn, dass sie Euch noch Taxen besorgt haben.
>
> Ich habe es vor wenigen Jahren mal erlebt, dass sich zwischen Langerwehe
> und Nothberg jemand vor den Feierabendzug (kurz nach 18 Uhr) aus
> Richtung Köln geworfen hat und die Fahrgäste daher kurzerhand in Düren
> aus dem Zug geworfen wurden. Begründung: Bustransfer nach Eschweiler, wo
> dann ein neuer Zug nach Aachen warten sollte. Nach einer halben Stunde
> trafen dann auch schon mehrere Bahnbusse mit übegelaufener Toilette
> (zumindest rochen die so) ein.
>
> In Eschweiler wusste freilich niemand davon, dass dort Endstation für
> die Busse war. Noch besser: Der Bahnhof hatte bereits geschlossen und
> rund 200 Passagiere durften ab dort ihre Weiterfahrt auf eigene Faust
> organisieren. Ich hatte noch das Glück, mir mit drei Mädels, die
> zufällig auch bis Aachen wollten, ein Taxi teilen zu können, aber der
> Bahn wäre es egal gewesen.
>
> Wenn es nach denen gegangen wäre, hätten die die Menschen dort
> verschimmeln lassen...
18:00 ist aber doch noch lange nicht Feierabend für die Lokführer -
wahrscheinlich hättest du in Eschweiler nur warten müssen, bis ein Zug aus
Aachen kommt für den die Weiterfahrt aus dem selben Grund nicht möglich
war und der dann zurück nach Aachen gefahren wäre.
>> Wenn es nach denen gegangen wäre, hätten die die Menschen dort
>> verschimmeln lassen...
>
> 18:00 ist aber doch noch lange nicht Feierabend für die Lokführer -
> wahrscheinlich hättest du in Eschweiler nur warten müssen, bis ein Zug
> aus Aachen kommt für den die Weiterfahrt aus dem selben Grund nicht
> möglich war und der dann zurück nach Aachen gefahren wäre.
Die Strecke war zwischen Langerwehe und Nothberg in Richtung Aachen auf
unbestimmte Zeit gesperrt, deswegen hat man uns ja per Bus von Düren
nach Eschweiler gekarrt.
Aus Aachen kam sogar irgendwann ein Zug, aber der Lokführer guckte die
Menschenmassen nur groß an und meinte, er hätte nichts gehört, dass
irgendwer abgeholt werden sollte. Da seine Fahrtrichtung anscheinend
nicht gesperrt war, ist er nach wenigen Minuten kurzerhand
weitergefahren in Richtung Köln.
Gewartet haben wir erst in Düren eine halbe oder dreiviertel Stunde und
dann in Eschweiler nochmal bestimmt eine halbe Stunde. Da ich zuhause
Besuch sitzen hatte, hat's mir dann irgendwann gereicht und ich wollte
auch nicht die letzte sein, die nicht mit dem Taxi nach Hause fährt. So
schön ist der Bahnhof in Eschweiler auch nicht, dass ich da meinen Abend
verbringen möchte... ;-)
Liebe Grüße,
Susie
(die nach rund 3 Jahren Pendeln Bücher mit solchen Abenteuergeschichten
füllen könnte)
Wenn diese Möglichkeit bestanden hätte, wieso hat man dann nicht die
Reisenden informiert durch Lautsprecherdurchsagen?
Hardy
--
Die europäischen Finanzminister haben beschlossen,
das Eurosymbol durch das Viagra-Markenzeichen zu ersetzen.
Dies soll eine harte Währung symbolisieren...
Vielleicht hätte die Möglichkeit sogar bestanden, dass *irgendwann* ein
Zug gekommen wäre, der die verbleibenden Passagiere mitgenommen hätte.
Nur für die Lautsprecherdurchsage war schon längst keiner mehr am
Bahnhof. Der hatte um die Zeit schon komplett geschlossen.
Liebe Grüße,
Susie
Dafür muss niemand im Bahnhof sein, weiß ich von eclesia erotica.
Hardy
--
Nur - einem anderen Menschen durch besonders drastische Ausdrücke
etwas zu vermiesen, oder, schlimmer noch, ihn (den Menschen) über
ein einem nicht genehmes Gericht 'einzuordnen oder
abzuqualifizieren, dagegen wehre ich mich. Dorothee Hermann
> Es werden wesentlich weniger leere Züge "durch die Gegend gurken" weil
> mehr Leute die Bahn nutzen würden, vor allem, wenn zusätzlich auch noch
> die Preise reduziert würden.
Soviel Leute, dass man damit einen (wie vom Vorposter angeregten)
5-Minuten-Taktverkehr nennenswert auslasten können, wohnen aber in der
Zielgegend Aachen-Land gar nicht. Für rentable, dichte Netze im ÖPNV
braucht man dichte Bebauung in großen, zusammenhängenden Gebieten ---
und nicht 15 Minuten Überlandfahrt von A-Dorf nach B-Kaff mit zusammen
3000 Einwohnern.
> Das würde sich dann durch den Umsatz rechnen, definitiv. Gerade bei
> den derzeit sehr hohen Treibstoffkosten beim Individualverkehr.
Die Treibstoffkosten für leere Züge sind allerdings sogar noch höher.
Werden die "kleinen" Bahnhöfe zwischen MG und AC nicht inzwischen
sowieso von Duisburg aus überwacht, gesteuert und sonstwie versorgt?
Als ich vor mehrere Jahren (vor der Umstellung auf Zentralsteuerung) in
Erkatown fest hing [1], gab es jedenfalls Durchsagen --- auch wenn sie
zunächst nur unspezifisch waren ("Strecke gesperrt. Wir gucken mal, was
sich machen lässt.").
[1] WIMRE gab es einen "Personenschaden" in Lindern, und der
"mitnehmende" Güterzug stand dummerweise noch halb in dem Gleis [2], das
ein nachfolgender Personenzug nutzte. Damit war die Strecke MG-AC in
beide Richtungen still gelegt.
[2] Irgendwer hatte nicht daran gedacht, dass so ein Zug zunächst etwas
länger wird, wenn er nur _wenig_ weiter fährt: RATSCH!!!
Gruß
Norbert
Ich habe auch nichts von 5' geschrieben. Aber auch an den Wochenenden
sollte ein Verkehr weiterbestehen und ein Halbestundentakt wäre auch
vernünftig.
In Ballungsräumen lassen sich dann ganz sicher niedrige Taktzeiten
realisieren. Aber das stimmst du ja mit mir überein.
>> Das würde sich dann durch den Umsatz rechnen, definitiv. Gerade bei
>> den derzeit sehr hohen Treibstoffkosten beim Individualverkehr.
>
> Die Treibstoffkosten für leere Züge sind allerdings sogar noch höher.
Eben, deshalb mehr Züge zu niedrigeren Tarifen anbieten.
Der öffentliche Verkehr wird erst dann interessant, wenn ich überhaupt
kein Auto benötige. Das ist aber vielerorts nicht möglich.
Hardy
--
Ich habe keine Angst vor Falten. Das ist doch bestimmt so ähnlich
wie mit den Pickeln in der Pubertät.
Und die habe ich ja auch überlebt.
(Heather Graham, blond)
Der Fahrdienstleiter im Stellwerk (am Bahnuebergang) ist
immer da und kann mit Sicherheit auch Durchsagen machen
(macht er vermutlich auch im Normalfall). Allerdings ist
er fuer die Fahrgaeste schwierig zu erreichen, um ihn
ggf. daran zu erinnern (hinlaufen ist weit, diese neuen
rot-blauen Sprechsaeulen laufen woanders auf und mit den
Signalfernsprechern kann man als Fahrgast nix anfangen).
Christoph
Die Betriebszentrale in Duisburg steuert alles zwischen
Koeln-Ehrenfeld und Nothberg, zwischen Eilendorf und
Aachen Hbf, und zwischen Uebach-Palenberg und Rheydt
(jeweils einschliesslich). Allerdings kommen die Ansagen
nicht von dort, sondern zumindest fuer die Strecke bis
Langerwehe von Koeln-Deutz.
Christoph
>>> Wie ist das denn weitergegangen? Habt ihr das Taxi ersetzt bekommen?
>> Da wir zu viert im Autos saßen und jeder an einer anderen Stelle
>> rausgelassen wurde, wäre es etwas kompliziert geworden, wenn uns der
>> Taxifahrer jeweils den anteiligen Fahrpreis hätte quittieren sollen.
>> Daher habe zumindest ich die Sache dann auf sich beruhen lassen. So
>> furchtbar teuer war's nicht, als dass ich mich dafür noch weiter mit
>> irgendwelchen Bahnangestellten hätte rumärgern wollen.
>
> Und genau darauf spekulieren die wohl...
Normalerweise gehöre ich auch eher zu denen, die Motz machen, wenn
irgendwas so überhaupt nicht geht.
Aber wenn Du über ein, zwei Jahre mit der Bah zwischen Bonn, Köln und
Aachen gependelt bist, dann neigst Du irgendwann dazu, froh zu sein,
dass Du überhaupt noch irgendwann zuhause ankommst.
Wenn ich jedes Mal eine Welle gemacht hätte, wenn ich irgendwohin zu
spät kam, weil sich auf dem weiter oben beschriebenen Streckenabschnitt
wieder jemand vor den Zug geworfen hat, oder wenn in Sindorf eine
Oberleitung runtergefallen ist oder kurz vor Düren an einer Baustelle
was im Weg steht (im Hochsommer mit Stehtplatz besonders schön), oder
wenn der Zug vor einem liegengeblieben ist, oder wenn erst der
verspätete Thalys vorbeigelassen werden muss...
... irgendwann hörst Du da einfach auf, Dich drüber aufzuregen.
Liebe Grüße,
Susie
Warum sollte sich nicht jeder den vollen Preis quitieren lassen?
Ist doch nur ein Ausgleich für erlittenen Ungemach.
Und genau auf diesen Mechanismus baut die Firma Mehdorn...
Hardy
--
If They Don't Have Chocolate In Heaven, I Ain't Going.
Wenn's keine Schokolade im Himmel gibt, gehe ich nicht hin.
Peter Fritz
>> Da wir zu viert im Autos saßen und jeder an einer anderen
>> Stelle rausgelassen wurde, wäre es etwas kompliziert
>> geworden, wenn uns der Taxifahrer jeweils den anteiligen
>> Fahrpreis hätte quittieren sollen. Daher habe zumindest
>> ich die Sache dann auf sich beruhen lassen. So furchtbar
>> teuer war's nicht, als dass ich mich dafür noch weiter mit
>> irgendwelchen Bahnangestellten hätte rumärgern wollen.
> Warum sollte sich nicht jeder den vollen Preis quitieren lassen?
> Ist doch nur ein Ausgleich für erlittenen Ungemach.
Weil der Sachbearbeiter, der die Quittungen abrechnet, viel-
leicht stutzig wird über die Quadrilokation des Taxis (oder
dessen exorbitanten Fahrpreis). Und eine Strafanzeige wegen
Betrugs oder ähnliches zu riskieren ist bei ein paar Euro
"Ausgleich" nicht unbedingt empfehlenswert.
Tim
Diese Gefahr würde ich in diesem Fall nicht so groß sehen. Schließlich
könnte das Taxi auch mehrfach gefahren sein und die Quittungen werden
getrennt eingereicht.
Und meines Wissens steht da auch nur der Name des Taxiunternehmens auf
der Quittung und höchstens das Unterschriftgekrakel.
Hardy
--
Wir haben nie eine Dividendengarantie abgegeben. (Ron Sommer)
>> Weil der Sachbearbeiter, der die Quittungen abrechnet,
>> viel- leicht stutzig wird über die Quadrilokation des
>> Taxis (oder dessen exorbitanten Fahrpreis).
> Diese Gefahr würde ich in diesem Fall nicht so groß
> sehen. Schließlich könnte das Taxi auch mehrfach gefahren
> sein und die Quittungen werden getrennt eingereicht.
> Und meines Wissens steht da auch nur der Name des
> Taxiunternehmens auf der Quittung und höchstens das
> Unterschriftgekrakel.
Ja, aber:
a) die Tätigkeit des Sachbearbeiters besteht ausschließlich
darin, diese Quittungen zu prüfen, und
b) die einzige Möglichkeit außer Arbeitsgeschwindigkeit, mit
der er gegenüber seinem Arbeitgeber positiv auffallen
kann, ist zweifelhafte Abrechnungen aufzuspüren.
Tim
> a) die Tätigkeit des Sachbearbeiters besteht ausschließlich
> darin, diese Quittungen zu prüfen, und
Wenn das mit dem ausschließlich stimmt, bin ich allerdings _wirklich_
schockiert: Das bedeutet doch dann, dass es sich rentiert für Abrechnung
von Kundenquittungen einen Sachbearbeiter vorzuhalten.
Das spricht dann aber eine noch deutlichere Sprache, wie alles hier an
dieser Stelle vorher gehörte über Zugverspätungen...
Hardy
--
Aber aus dem Preis auf die Qualität schließen zu wollen ist völlig
unsinnig. Oder meinst du wirklich, Damenbekleidung ist plötzlich von
extrem schlechter Qualität, nur weil der Sommer vorbei ist
oder der Händler nicht an der Kö in Ddf residiert
sondern irgendwo auf der grünen Wiese? (Konrad Wilhelm)
Hi,
Einen? Die haben ganze Abteilungen solcher "Quittungsprüfer". Und wenn
das noch nicht reicht, kommt wenig später die Revision und macht (einen
Teil) nocheinmal. Alle paar hundert Angestellte ist solche "Arbeit"
eine volle Stelle. Und die Bahn hat nicht nur eigene Angestellte,
sondern noch weit mehr Kunden.
--
mfg,
gUnther
>> a) die Tätigkeit des Sachbearbeiters besteht ausschließlich
>> darin, diese Quittungen zu prüfen, und
> Wenn das mit dem ausschließlich stimmt, bin ich allerdings
> _wirklich_ schockiert: Das bedeutet doch dann, dass es sich
> rentiert für Abrechnung von Kundenquittungen einen
> Sachbearbeiter vorzuhalten.
> Das spricht dann aber eine noch deutlichere Sprache, wie
> alles hier an dieser Stelle vorher gehörte über
> Zugverspätungen...
Wenn man wie die Deutsche Bahn letztes Jahr 1,835 Mrd. Rei-
sende transportiert hat, wird man wohl nicht daran vorbei-
kommen, den ein oder anderen Mitarbeiter zu spezialisieren.
Wie der "Prozess Reklamationsmanagement" bei der Bahn kon-
kret gestaltet ist, weiß ich allerdings aus eigener Anschau-
ung nicht.
Tim
Wir haben seinerzeit mal zu viert in Hamm gesessen und den Anschlusszug
nach Soest aufgrund Verspätung des vorherigen Zuges nicht mehr bekommen.
Da das der letzte Zug für den Tag nach Soest war, hätten wir die Nacht
in Hamm verbringen müssen.
Wir haben jedoch dort am Bahnhof noch jemanden vom Bahn-Service
gefunden, der uns dann eine Bescheinigung gab, mit der wir uns ein Taxi
nehmen konnten. Der Fahrer hat uns dann alle am selben Ort in Soest
rausgelassen und den Betrag von uns für die Quittung bestätigen lassen.
Mit der Abrechnung hatten wir nichts zu tun, diese Bescheinigung reichte
dem Fahrer, um das direkt mit der Bahn zu verhackstücken.
Ärger hatten wir damit keinen.
Gruss, Markus
--
Wer den Teufel reinlegen will, sollte nicht mit Steinen werfen.
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