Gestern und in der folgenden Nacht wird wohl die Eisenbahnbrücke an
der Uni Essen/Duisburg über die Segerothstraße dem Boden gleichgemacht.
(Meine heutigen Eindrücke auf http://u-heidenreich.de/unibridge/)
Schade eigentlich, denn das alte Stellwerk(?) hätte man durchaus als
Landschaftsmarke oder so stehen lassen dürfen ...
Heute Abend ab ca. 19 Uhr soll es dem Rest an den Kragen gehen.
Weiß hier vielleicht jemand, ob bei der Gelegenheit der deutlich
hässlicheren Unterführung an der Gladbecker auch noch der Garaus
gemacht wird? Der nördliche Pisstunnelausgang des U-Bahnhofs
"Rheinischer Platz" hat es meiner bescheidenen Meinung nach nämlich
bitter nötig, dadurch endlich zur Geschichte zu werden.
CU!
Ulrich
--
http://invalid.de/spank-the-mugu.html
bringt erste Erfolge: Die Mugus beginnen,
sich selbst abzuphishen.
> Gestern und in der folgenden Nacht wird wohl die Eisenbahnbr�cke an
> der Uni Essen/Duisburg �ber die Segerothstra�e dem Boden gleichgemacht.
> (Meine heutigen Eindr�cke auf http://u-heidenreich.de/unibridge/)
bedauerlich, aber wohl unabwendbar.
> Schade eigentlich, denn das alte Stellwerk(?) h�tte man durchaus als
> Landschaftsmarke oder so stehen lassen d�rfen ...
das grundstueck soll verkauft werden, da macht sich sowas eher schlecht.
hast du zufaellig auch in Stahlhausen fotografiert? da wurde dieses WE
die autobahnbruecke abgerissen.
--
frobnicate foo
Huch. Hier ist noch jemand?
>"Ulrich F. Heidenreich" <spamex1...@web.de> writes:
>
>> Gestern und in der folgenden Nacht wird wohl die Eisenbahnbrücke an
>> der Uni Essen/Duisburg über die Segerothstraße dem Boden gleichgemacht.
>> (Meine heutigen Eindrücke auf http://u-heidenreich.de/unibridge/)
>
>bedauerlich, aber wohl unabwendbar.
Wie man's nimmt. Meinereiner hätte gerne das Limbecker-EKZ auf dieser
ehemaligen Großmarktfläche und den Limbecker Platz als solchen bewahrt
und vergrößert gesehen. Und mehr in der Fläche als Brücke zwischen Uni
und Innenstadt, statt nun eher noch mehr als ein trennendes Bollwerk
zwischen Stadt und Segeroth.
Meiner Heimatstadt fhlen meiner Meinung nach innerstädtische Plätze. Der
Ribbeckplatz wich dem Rathaus. Der Porscheplatz ist keiner mehr und den
Limbecker hat es nun auch erwischt.
>hast du zufaellig auch in Stahlhausen fotografiert?
Nein.
>da wurde dieses WE die autobahnbruecke abgerissen.
Dieses erst? Ich hatte was vom letzten Läuten gehört. Da war hier die
A40 auch Richtung Dortmund gesperrt.
> Wie man's nimmt. Meinereiner h�tte gerne das Limbecker-EKZ auf dieser
> ehemaligen Gro�marktfl�che und den Limbecker Platz als solchen bewahrt
> und vergr��ert gesehen. Und mehr in der Fl�che als Br�cke zwischen Uni
> und Innenstadt, statt nun eher noch mehr als ein trennendes Bollwerk
> zwischen Stadt und Segeroth.
ja, selbstverstaendlich. aber das war ja durch den ablauf der planungen
soo einfach nicht drin, und man wollte halt auch die enge anbindung an
die innenstadt. so hundert meter ueber die strasse sind ein problem.
> Meiner Heimatstadt fhlen meiner Meinung nach innerst�dtische Pl�tze. Der
> Ribbeckplatz wich dem Rathaus. Der Porscheplatz ist keiner mehr und den
> Limbecker hat es nun auch erwischt.
es gibt ja noch den Viehofer, der auch kein richtiger platz ist :)
> Dieses erst? Ich hatte was vom letzten L�uten geh�rt. Da war hier die
> A40 auch Richtung Dortmund gesperrt.
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bolo/Bochum;art932,587455
--
frobnicate foo
>"Ulrich F. Heidenreich" <spamex1...@web.de> writes:
>
>> Wie man's nimmt. Meinereiner hätte gerne das Limbecker-EKZ auf dieser
>> ehemaligen Großmarktfläche und den Limbecker Platz als solchen bewahrt
>> und vergrößert gesehen. Und mehr in der Fläche als Brücke zwischen Uni
>> und Innenstadt, statt nun eher noch mehr als ein trennendes Bollwerk
>> zwischen Stadt und Segeroth.
>
>ja, selbstverstaendlich. aber das war ja durch den ablauf der planungen
>soo einfach nicht drin, und man wollte halt auch die enge anbindung an
>die innenstadt.
Irgendwie "fühle" ich das anders. Seit der Klotz dort steht, ist erst
recht nördlich davon "das Segeroth", welches in meiner Kinheit noch ein
Synonym zu "Slums" war. Die Uni sollte es damals irgendwie aufzuwerten
geholfen haben. Die Hartz-IV-Anstalt paßt auch noch goldrichtig dorthin.
>so hundert meter ueber die strasse sind ein problem.
Die Friedrich-Ebert-Straße sollte ursprünglich einmal nach Norden
verlegt werden. Also quasi auf den "Hinterhof" der Häuser nördlich
der jetzigen Lage. Ein Großteil des Raumes für den jetzigen Unipark
resultiert daraus, daß damals die Fläche dafür freigehalten wurde.
>> Meiner Heimatstadt fhlen meiner Meinung nach innerstädtische Plätze. Der
>> Ribbeckplatz wich dem Rathaus. Der Porscheplatz ist keiner mehr und den
>> Limbecker hat es nun auch erwischt.
>
>es gibt ja noch den Viehofer, der auch kein richtiger platz ist :)
Immerhin gibt der sich wenigstens alle Mühe.
Auch der Kennedyplatz hat nach der Umgestaltung mit Tiefgarage irgendwie
seinen ursprünglichen Charme verloren. Nuja: Und über die Kübelbäume auf
dem Willy-Brandt-Platz brauchen wir erst gar nicht zu diskutieren.
>> Dieses erst? Ich hatte was vom letzten Läuten gehört. Da war hier die
>> A40 auch Richtung Dortmund gesperrt.
>
>http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bolo/Bochum;art932,587455
Das nutzt mir jetzt auch nichts mehr :^) Trotzdem Danke für den Link.
CU!
Ulrich
--
http://invalid.de/spank-the-mugu.html
Pommesfrites essen macht fett.
Schokoeis essen macht dick.
Sie können es auch schaffen!
> frank paulsen in <news:h15ni9$fbv$2...@buer.dfakt.de>:
>
>>ja, selbstverstaendlich. aber das war ja durch den ablauf der planungen
>>soo einfach nicht drin, und man wollte halt auch die enge anbindung an
>>die innenstadt.
>
> Irgendwie "f�hle" ich das anders. Seit der Klotz dort steht, ist erst
> recht n�rdlich davon "das Segeroth", welches in meiner Kinheit noch ein
> Synonym zu "Slums" war. Die Uni sollte es damals irgendwie aufzuwerten
> geholfen haben. Die Hartz-IV-Anstalt pa�t auch noch goldrichtig dorthin.
sooo lang sind die altbauten und das Zollamt ja nun auch nicht weg, und
es stellt sich im nachhinein die frage, was da alles in der planung der
stadtentwicklung schiefgelaufen ist. jedenfalls kann man da jetzt besser
ein konzerthaus als ein geschaeftshaus hinbauen, zehn jahre zurueck
haette man mit dem aktuellen wissen um die entwicklung wesentlich freier
zur uni hin expandieren koennen.
nachher ist man immer schlauer.
>>http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bolo/Bochum;art932,587455
>
> Das nutzt mir jetzt auch nichts mehr :^) Trotzdem Danke f�r den Link.
das ist die frage, ob man diese gruppe nicht vieleicht auch fuer solche
ankuendigungen haeufiger nutzt. mal gucken, ob ich mich dran gewoehnen
kann, und ob danach noch andere leser auftauchen :)
--
frobnicate foo
>"Ulrich F. Heidenreich" <spamex1...@web.de> writes:
>
>> frank paulsen in <news:h15ni9$fbv$2...@buer.dfakt.de>:
>>
>>>ja, selbstverstaendlich. aber das war ja durch den ablauf der planungen
>>>soo einfach nicht drin, und man wollte halt auch die enge anbindung an
>>>die innenstadt.
>>
>> Irgendwie "fühle" ich das anders. Seit der Klotz dort steht, ist erst
>> recht nördlich davon "das Segeroth", welches in meiner Kinheit noch ein
>> Synonym zu "Slums" war. Die Uni sollte es damals irgendwie aufzuwerten
>> geholfen haben. Die Hartz-IV-Anstalt paßt auch noch goldrichtig dorthin.
>
>sooo lang sind die altbauten und das Zollamt ja nun auch nicht weg,
Zollamt? Sieh an, jetzt bist wiederum Du informierter als ich¹). :-p
Ich erinnere mich bei dem Bereich nur noch an den ehemaligen Großmarkt
(hauptsächlich deswegen, weil es dort eine Kneipe gab, wo man morgens
um acht schon frischgezapftes Pils bekommen konnte), die Planungen zur
Verlegung der Friedrich-Ebert-Straße und das Riesenloch, als Essen dort
die Straßenbahn unter die "U-Bahn" vergrub. Sowie das Verschwinden des
Kirmesplatzes, welcher sukzessive vom Ribbeckplatz zur ehemaligen
Feuerwache 1 wanderte und dann am Berliner Platz eigentlich seine Heimat
fand, bevor er jwd verbannt wurde.
>und
>es stellt sich im nachhinein die frage, was da alles in der planung der
>stadtentwicklung schiefgelaufen ist.
Irgendwie glaube ich nicht mehr an "schief gelaufen", sondern an
durchaus bebsichtigte Ausgrenzung des Essener Nordens. Eine andere
Alternative für das "Limbecker-Platz"-EKZ hätte ich zum Beispiel am
Nordende der Viehofer gesehen. Damit hätte jene eine Attraktivität
als Weg dorthin gewonnen, die sie seit ihrer Fußläufigkeit leider nie
erlangt hat. Stattdessen verbarrikadiert man aber lieber den Zugang
zum Berliner Platz. Mir wird jedesmal irgendwie anders, wenn ich die
Limbecker herunterflaniere und dann vor diese Wand laufe.
Mal abwarten, was der Komplex vielleicht ohne den insolventen
Ankermieter Karstadt noch zu bieten haben wird ...
>>>http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bolo/Bochum;art932,587455
>>
>> Das nutzt mir jetzt auch nichts mehr :^) Trotzdem Danke für den Link.
>
>das ist die frage, ob man diese gruppe nicht vieleicht auch fuer solche
>ankuendigungen haeufiger nutzt. mal gucken, ob ich mich dran gewoehnen
>kann, und ob danach noch andere leser auftauchen :)
Das ist sowieso eine andere Frage. Sind wir Kohlenpöttler eigentlich
alle zu dumm für's Usenet, um nrw.* nicht meiner Meinung nach durchaus
sinnvoll nutzen zu können? In nrw.verkehr klappt das doch ansatzweise
und durchaus ziemlich attraktiv; aber beim Rest der Hierarchie ist
einfach nur Hängen im Schacht.
CU!
Ulrich
__________
¹) Was stand eigentlich auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes
außer nur Schlächtereien: War da nicht auch was "zölliges"?