In Deutschland wie auch in Österreich, hat die Grippewelle begonnen, früher als in den vergangenen Jahren.
Eine
Impfung ist jetzt in der Regel noch sinnvoll; sie wird insbesondere für
Menschen über 60 Jahre, für chronisch Kranke und für Personen mit viel
Kontakt zu anderen empfohlen. Bislang hat das am Robert Koch-Institut
angesiedelte Nationale Referenzzentrum für Influenza vorwiegend eine
Virusvariante (Subtyp) nachgewiesen, die in früheren Jahren häufig mit
schwereren Krankheitsverläufen einherging und mehr Todesfälle
(insbesondere bei älteren Menschen) verursachte. "Daher ist jetzt die
Schutzimpfung vor allem für Ältere und Chronisch Kranke wichtig",
betont Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts.
Der
Impfschutz braucht zehn bis 14 Tage, bis er durch das körpereigene
Immunsystem aufgebaut wird. Risikopatienten, die bereits erkrankt sind
oder die Kontakt zu Influenzakranken hatten (zum Beispiel bei einem
Ausbruch in einer Gemeinschaftseinrichtung), sollten frühzeitig ihren
Arzt aufsuchen, der dann rasch die Diagnose stellen und je nach
individueller Risikoeinschätzung auch antivirale Arzneimittel zur
Therapie oder Prophylaxe verschreiben kann. Eine Infektion mit den
jeden Winter zirkulierenden Influenzaviren bedeutet für Menschen mit
Grundleiden, zum Beispiel Herzkreislaufkrankheiten oder chronischen
Lungenerkrankungen, und für ältere Menschen (über 60 Jahre) eine
erhöhte Gefährdung. Bei ihnen kommt es im Krankheitsverlauf häufiger zu
Komplikationen, zum Beispiel bakteriellen Lungenentzündungen, die
tödlich enden können.
Die aktuelle Influenzasituation in Österreich, können sie hier ersehen:
http://www.influenza.at/daten/daten0809/influenza_saison08-09.htm