Grundsätzliche Gedanken zur Ausrüstung

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eisi

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Apr 6, 2011, 4:37:13 PM4/6/11
to Newpix
Hallo liebe Newpixer,

leider ist es hier in letzter Zeit ein wenig ruhig geworden, aber
vielleicht liest ja die/der ein/e oder andere noch mit.

Wie ja die meisten hier wissen, habe ich zur Zeit die S100fs im
Einsatz und bin eigentlich noch immer sehr zufrieden damit. Jedoch
stellt sich bei mir immer wieder der Wunsch nach mehr
Gestaltungsmöglichkeiten und geringerem Rauschen bei höheren ISO-
Werten ein. Vor allem eine schnellere Fokussierung bei dunklerer
Umgebung wünsche ich mir immer öfters.

Nun stellt sich mir die Frage, ob sich ein Upgrade wirklich lohnt. Ja,
ich weiß, daß macht es bestimmt. ;-) Allerdings wollte ich nicht
gleich tausende von Euros versenken und nicht zu viele Einschränkungen
(wie z.B. Objektivwechsel) in Kauf nehmen.

Zum Beispiel die neuen Sony SLT-Modelle erscheinen mir sehr attraktiv,
da ich in Zukunft wohl auch das ein oder andere Video aufnehmen werde.

So, das soll es mal kurz gewesen sein zu diesem "leichten" Thema.
Würde mich freuen wenn sich jemand meldet.

VG eisi :-)

hellwach

unread,
Apr 7, 2011, 2:17:53 AM4/7/11
to new...@googlegroups.com
Ich fühle mich kompetent für eine Antwort, denn ich kenne deine Situation sehr gut.

In deinem Fall würde ich nicht in eine neue Bridge investieren. Sicher gab es da ziemliche Fortschritte beim Rauschverhalten, aber die Fokussieren wird dich enttäuschen. Da sind DSLR einfach um Welten besser. Meine 20D packt das Motiv sofort, auch unter schlechten Lichtverhältnissen und krallt sich daran fest.

Vielmehr rate ich dich zu einer Doppelsystem-Strategie. Du behältst deine S100 und steigst mit einer DSLR ein. Bei mir passt das alles perfekt in ein Rucksäckli. Mit dem Wagen hast du so immer alles dabei und kannst die Ausrüstung auch einmal eine Stunde herumschleppen.

Bei der DSLR musst du jetzt aufs Budget schauen. Vielleicht beginnst du mit einem Zoom, das am besten deinen Bereich für Sport- und ev. auch für Dämmerungsaufnahmen abdeckt. Ich habe noch ein altes 35-135 für nähere Bereiche und ein neueres 70-300 für grössere Abstände. Bei Faktor 1,6 wäre vielleicht so ein 50-200 gar nicht so schlecht.

Verbesserungen gab es in den letzten Jahren beim Autofokus sicher weniger als beim Sensor. Das Rauschverhalten bestimmt also mehr, ob du ein neueres oder älteres Modell kaufst. Auf Vollformat musst du wohl vom Preis her verzichten, obwohl Profis damit Wahnsinnsergebnisse bei hohen ISO-Zahlen erzielen.

Mit meiner Kombination  S100/20D bin ich ziemlich zufrieden. Die S100 deckt immer noch meinen ganzen Landschafts-, Makro- und vor allem WW-Bereich ab, der ja bei der DSLR ziemlich teuer ist. Dort spielen Rauschverhalten und Fokussierung auch eine geringere Rolle.

Möchte ich heute 1000 Franken in meine bestehende Kameraausrüstung investieren, wäre es in eine Kamera mit modernerem Sensor, denn da ist die 20D nur leicht besser als die S100. Also eine 50D oder 60D. Aber nicht in neuere Objektive. Die wären vielleicht auch noch ein Spürchen schneller, aber ich möchte ja mit wenig Geld viel erreichen.

Reicht das für den Moment? Komm einfach, wenn du weitere Fragen hast.
--
Liebe Grüsse aus dem Emmental
Peter

eisi

unread,
Apr 7, 2011, 2:30:50 AM4/7/11
to new...@googlegroups.com
Moin Peter,

herzlichen Dank! Du bist ja einer der Kandidaten, von dem ich eine
Antwort regelrecht erwartet habe ;-), da Du diesen Schritt ja schon
gemacht hast.

Du sprichst mir aus der Seele und ich denke auch, dass ich zuerst
einmal auf die Doppelstrategie setzen werde. Wobei die S100fs momentan
ja richtig gute Preise für eine Gebrauchte erreicht. ABER zum
verkaufen hänge ich noch zu sehr an ihr und mit dem zusätzlichen Erlös
könnte ich meinen gewohnten Brennweitenbereich (kann dann auch ein
wenig kleiner sein) und vor allem den Makrobereich noch nicht
abdecken.

Vollformat fällt auf jeden Fall raus. Denke wird wohl ganz normale
APS-C Consumer-Klasse werden.

Jetzt mal noch eine andere Frage. Man liest ja immer regelrechte
Schreckensgeschichten von den "Suppenzooms" (z.B. Sigma 18-200mm). Da
ich noch nicht den direkten Vergleich habe, außer Bilder im Netz
klicken, was sagt ihr zu einer solchen Kombi für den Einstieg?

Viele Grüße,
René

2011/4/7 hellwach <wilhelm....@gmail.com>:

hellwach

unread,
Apr 7, 2011, 3:13:22 AM4/7/11
to new...@googlegroups.com
Schau mal, Eisi, normalerweise prahle ich nur mit eigenen Erfahrungen, drum hörst du von mir auch nichts Gescheites über Superzooms.

Superzoom für einen Sensor wie denjenigen der S100 ist sicher eine gute, kompakte Sache. Ich liebe ihn und kann auch gut mit den Farbsäumen leben.

Aber wie gut sind die für APS-C? Das Ding muss ja einiges grösser und klobiger sein. Welche Einflüsse hat das auf Abbildungsqualität, Lichtstärke und Fokussiergeschwindigkeit? Ich persönlich müsste schon ganz sicher sein, dass ich dafür keine zu grossen Kompromisse eingehen muss.

Schau mal, wo brauche ich meinen Weitwinkel? In der Landschaft, oft in Bodennähe, für Personenaufnahmen bei Reportagen, für Blümchen mit dem Supermakro, immer ganz nah und oft mit Klappdisplay. ISO selten über 400. Ideal für meine S100. Fazit: Für die Canon kaufe ich mir noch nicht so bald einen WW, die brauche ich für (Hunde-)Sport und Schnappschüsse aus Distanz. Hier wechsle ich auch selten die Objektive, denn ich finde das weiterhin schlimm. Ich entscheide mich fürs eine oder andere und passe dann meine Motive dem Brennweitenspektrum an.


Geht das so?

Agares

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Apr 7, 2011, 4:07:51 PM4/7/11
to Newpix
Hallo René,

Eine DSLR mit Superzoom. Das war das erste, was mir bei deiner
Problematik in den Sinn gekommen ist. Und offenbar hast du dir auch
schon deine Gedanken darüber gemacht. Nun stellt sich natürlich die
Frage, was taugt so ein Ding? Viel gutes liest man tatsächlich nicht
über Superzooms. Andererseits muss man immer abwägen, wie viel
Performance, die manche Leute so brauchen, man selbst wirklich
braucht. Ich habe kein Superzoom, denn mein 18-105mm Objektiv deckt
den für mich wichtigen Bereich ab. Dabei ist es relativ schwer, recht
billig gebaut, es produziert im Weitwinkel Farbsäume und im Tele eine
dicke Vignette. Stört das mich? Ja. Nutze ich deshalb lieber eine
zweite Kamera, oder wechsle andauernd Linsen? Nein.
Und das ist der springende Punkt für mich. Kein Superzoom ist perfekt,
nein sie sind meist sogar relativ schlecht. Doch dafür entfällt das
lästige Objektiv-Wechseln, man kann binnen einer Sekunde von
Weitwinkel in den Tele wechseln und hat dennoch eine gute DSLR am
hinteren Ende hängen. Es liegt also bei dir zu entscheiden, ob dir die
Stärken eines Superzooms genügen, um über die vorhandenen Schwächen
hinwegzusehen.

Wie dir Peter rät, kannst du natürlich auch eine Weile mit zwei
Kameras arbeiten und die Vorteile aus beiden Welten vereinen.
Vielleicht stellst du nach einer Weile fest, dass dir ein Kit-Objektiv
bereits für die meisten Motive genügt. Dann würde ein besseres
Standard-Zoom-Objektiv vermutlich alle deine Bedürfnisse erfüllen. Es
würde mich auch nicht wirklich wundern, wenn du zwischen einem
Superzoom und dem Zoom der S100 kaum einen Unterschied erkennst. Eines
kann ich dir aber aus eigener Erfahrung vorhersagen: Wenn du bereits
jetzt keine Lust zum Objektiv-Wechsel hast, dann wird das mit 3 Linsen
in der Tasche nicht besser. Und nichts ist blöder, als aus Faulheit
und weil eben die falsche Linse montiert ist, ein Motiv zu verpassen.
Da nützt es auch nichts, wenn das Bild bei 100%-Ansicht etwas schärfer
gewesen wäre.

Übrigens, neben meinem 18-105mm benutze ich hauptsächlich noch meine
50mm Festbrennweite für 100€. Die ist extrem scharf und frei von
Abbildungsfehlern. Das mag ich sehr und es gibt quasi keinen
Ausschuss, weil ein Bild nicht scharf war. Aber sie hat noch nie etwas
fotografiert, was nicht in Ihrem Rahmen passte. Und das sind eine
Menge Sachen.

Ich hoffe, ich habe nicht mehr Verwirrung gestiftet, als schon da war.
Grüße Christian

On 7 Apr., 09:13, hellwach <wilhelm.hellw...@gmail.com> wrote:
> Schau mal, Eisi, normalerweise prahle ich nur mit eigenen Erfahrungen, drum
> hörst du von mir auch nichts Gescheites über Superzooms.
>
> Superzoom für einen Sensor wie denjenigen der S100 ist sicher eine gute,
> kompakte Sache. Ich liebe ihn und kann auch gut mit den Farbsäumen leben.
>
> Aber wie gut sind die für APS-C? Das Ding muss ja einiges grösser und
> klobiger sein. Welche Einflüsse hat das auf Abbildungsqualität, Lichtstärke
> und Fokussiergeschwindigkeit? Ich persönlich müsste schon ganz sicher sein,
> dass ich dafür keine zu grossen Kompromisse eingehen muss.
>
> Schau mal, wo brauche ich meinen Weitwinkel? In der Landschaft, oft in
> Bodennähe, für Personenaufnahmen bei Reportagen, für Blümchen mit dem
> Supermakro, immer ganz nah und oft mit Klappdisplay. ISO selten über 400.
> Ideal für meine S100. Fazit: Für die Canon kaufe ich mir noch nicht so bald
> einen WW, die brauche ich für (Hunde-)Sport und Schnappschüsse aus Distanz.
> Hier wechsle ich auch selten die Objektive, denn ich finde das weiterhin
> schlimm. Ich entscheide mich fürs eine oder andere und passe dann meine
> Motive dem Brennweitenspektrum an.
>
> Geht das so?
>
> Am 7. April 2011 08:30 schrieb eisi <eisi-onl...@gmx.de>:
>
>
>
>
>
>
>
>
>
> > Moin Peter,
>
> > herzlichen Dank! Du bist ja einer der Kandidaten, von dem ich eine
> > Antwort regelrecht erwartet habe ;-), da Du diesen Schritt ja schon
> > gemacht hast.
>
> > Du sprichst mir aus der Seele und ich denke auch, dass ich zuerst
> > einmal auf die Doppelstrategie setzen werde. Wobei die S100fs momentan
> > ja richtig gute Preise für eine Gebrauchte erreicht. ABER zum
> > verkaufen hänge ich noch zu sehr an ihr und mit dem zusätzlichen Erlös
> > könnte ich meinen gewohnten Brennweitenbereich (kann dann auch ein
> > wenig kleiner sein) und vor allem den Makrobereich noch nicht
> > abdecken.
>
> > Vollformat fällt auf jeden Fall raus. Denke wird wohl ganz normale
> > APS-C Consumer-Klasse werden.
>
> > Jetzt mal noch eine andere Frage. Man liest ja immer regelrechte
> > Schreckensgeschichten von den "Suppenzooms" (z.B. Sigma 18-200mm). Da
> > ich noch nicht den direkten Vergleich habe, außer Bilder im Netz
> > klicken, was sagt ihr zu einer solchen Kombi für den Einstieg?
>
> > Viele Grüße,
> > René
>
> > 2011/4/7 hellwach <wilhelm.hellw...@gmail.com>:

hellwach

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Apr 8, 2011, 2:06:38 AM4/8/11
to new...@googlegroups.com
Gerade noch ein Argument für die S100: Langes Tele mit Stabi. Darüber bin ich oft froh, zB für Landschaften oder sonst Unbewegtes. Für eine DSLR wäre das wohl ziemlich kostspielig.

tina_6500

unread,
Apr 8, 2011, 4:46:21 AM4/8/11
to Newpix
Hallo!

Ich verwende ja auch neben meiner Canon 500D noch meine 6500fd. Ich
kann Dir nur berichten, wie sich das bei mir inzwischen eingependelt
hat. Für Aufnahmen meiner Haustiere (Zwerghamster, dh. flink und
schwer zu fotografieren) und von den Feldhamstern in meinem Garten
nehme ich bevorzugt die Canon. Für die Feldhamster mit 70-200er
Telezoom. Der Crop1,6 der Canon macht daraus dann 112-320 und das
300er Tele ist im Vergleich a) sauteuer und b) sauschwer. Für die
"Heimaufnahmen" der Zwerge verwende ich offen gesagt das kleine
18-55er Kitobjektiv, das bei der Cam dabei war. Der Punkt ist nämlich
der: dieses ganze Reden um die Qualität des Objektivs ist für einen
Nutzer wie unsereins relativ zweitrangig. Wir drucken nicht in
Plakatgröße aus und wir schicken unsere Fotos auch nicht an Geo oder
so. Da würde das vllt. eine Rolle spielen. Aber als "normaler"
ambitionierter Amateur sind Bildgestaltung, Licht und richtiger
Augenblick VIEL wichtiger. Stark grisseliges Rauschen fällt den Leuten
auf, aber nach Farbsäumen kräht eigentlich kein Mensch.

Die 6500fd nehme ich dagegen gerne auf Spaziergängen mit wo ich nicht
so recht weiß, welche Brennweite ich brauchen werde. Außerdem nehme
ich sie weiterhin gerne zum filmen, denn filmen mit SLR ist wirklich
SCHWER. Speziell im Nahbereich (also zb. bei meinen Zwerghamstern),
weil da die Tiefenschärfe so knapp ist. Du musst da händisch
scharfstellen und auf die Distanz mach 1° Drehung am Fokusring extrem
viel aus. Da brauchts Fingerspitzengefühl. Deswegen gibt es inzwischen
für professionelles Videografieren eigene Objektive mit Fokusringen
die eine längere Übersetzung haben sowie diverse anflanschbare große
Knöpfe und Drehräder (Stichwort "Video-Rig"). Ist aber alles
unbezahlbar. Vom Aussehen sind die fertigen Videos durch die knappe
Tiefenschärfe super - aber nur wenn man es denn hinkriegt, daß die
Schärfe dort sitzt wo sie soll. Mit anderen Worten: ja, es kann toll
werden, aber es ist dann richtig Arbeit. Zum Schneiden braucht man
übrigens auch bessere Software, Windows Movie Maker (und die meiste
andere Free-Software) kann leider nicht mit hochauflösenden 2:3 Videos
umgehen. Ich verwende nach langem Suchen nun Videopad.

lg, tina

eisi

unread,
Apr 8, 2011, 4:52:11 AM4/8/11
to new...@googlegroups.com
Guten Morgen die Herren :-)

Danke für eure Beiträge!

Christian, Du hast das schon gut erkannt, denn ich habe eigentlich
keine Lust dauernd Objektive zu wechseln ;-) Das war ja auch der Grund
warum ich mir damals die S100fs gegönnt habe und nicht angefangen habe
Linsen zu sammeln und dann immer einen riesen Eintopf mit mir
rumtragen zu müssen.
Du hast sicherlich recht damit, dass man selbst entscheiden muss wie
gut oder schlecht ein Objektiv für einen sein muss. Aus der Ecke kam
ja auch meine Frage, ob ein Superzoom wirklich schlechter wie das
Objektiv der S100 ist. Wenn das nicht der Fall ist, so kann gut damit
leben. Eine Festbrennweite mit großer Blendenöffnung würde ich dann
wohl auch für Portraits verwenden.
Peter, Du sprichst aber wieder einen Punkt an, der mich immer wieder
ins grübeln bringt und mich bis jetzt jedes Mal wieder bei der Bridge
verharren lies. Wie Du so passend schreibst, so passt Du Deine Motive
dem Brennweitenbereich an....dazu habe ich eigentlich keine Lust. Da
bin ich wohl zu verwöhnt und/oder bei einem Wechsel zu faul.

Ich denke, dass ich mal in "meinem" Fotoladen gehe, einfach mal
ausgiebig die verschiedenen Möglichkeiten ausprobiere und mir die
Ergebnisse zu Hause anschaue.

VG René

2011/4/8 hellwach <wilhelm....@gmail.com>:

eisi

unread,
Apr 8, 2011, 5:02:00 AM4/8/11
to new...@googlegroups.com
Hi Tina,

schön auch von Dir wieder mal zu hören. :-)

> 18-55er Kitobjektiv, das bei der Cam dabei war. Der Punkt ist nämlich
> der: dieses ganze Reden um die Qualität des Objektivs ist für einen
> Nutzer wie unsereins relativ zweitrangig. Wir drucken nicht in
> Plakatgröße aus und wir schicken unsere Fotos auch nicht an Geo oder
> so. Da würde das vllt. eine Rolle spielen. Aber als "normaler"
> ambitionierter Amateur sind Bildgestaltung, Licht und richtiger
> Augenblick VIEL wichtiger. Stark grisseliges Rauschen fällt den Leuten
> auf, aber nach Farbsäumen kräht eigentlich kein Mensch.

Das ist genau der Punkt, bei dem ich denke: "So schlecht können die
Teile nicht sein, denn sonst würde die ja keiner kaufen".

> Die 6500fd nehme ich dagegen gerne auf Spaziergängen mit wo ich nicht
> so recht weiß, welche Brennweite ich brauchen werde.

Oder halt für den Urlaub, wo unsere "kleinen" eine mehr als
ausreichende Quali liefern und man sich nicht immer einen Kopf um
Platz und Klau machen muss.

> ich sie weiterhin gerne zum filmen, denn filmen mit SLR ist wirklich
> SCHWER. Speziell im Nahbereich (also zb. bei meinen Zwerghamstern),
> weil da die Tiefenschärfe so knapp ist. Du musst da händisch
> scharfstellen und auf die Distanz mach 1° Drehung am Fokusring extrem
> viel aus. Da brauchts Fingerspitzengefühl. Deswegen gibt es inzwischen
> für professionelles Videografieren eigene Objektive mit Fokusringen
> die eine längere Übersetzung haben sowie diverse anflanschbare große
> Knöpfe und Drehräder (Stichwort "Video-Rig"). Ist aber alles
> unbezahlbar.

Videos wird es bei mir wohl in Zukunft auch geben, aber das ist dann
wohl kein Nahbereich. Aus diesem Grunde finde ich die SLT-Modelle von
Sony auch sehr reizvoll, da sie durch den teildurchlässigen Spiegel
die Verwendung der Autofokussensoren auch im Videomodus ergmöglichen.

> Ich verwende nach langem Suchen nun Videopad.

Danke für den Tip, werde ich mir mal im Hinterkopf behalten.

Viele Grüße,
René

tina_6500

unread,
Apr 9, 2011, 5:02:08 AM4/9/11
to Newpix
> > 18-55er Kitobjektiv, das bei der Cam dabei war. Der Punkt ist nämlich
[...]
> Das ist genau der Punkt, bei dem ich denke: "So schlecht können die
> Teile nicht sein, denn sonst würde die ja keiner kaufen".

Jein. Oft ist die Kamera mit Kitobjektiv günstiger als ohne, zumindest
bei den 3- und 4-stelligen Serien von Canon. Grund: in den
Mediamärkten/großen Ketten/beim Billigstbieter werden die Cams in
Massen mit Kit an DSLR-Einsteiger im Sonderangebot verhökert. Den Body
alleine bekommt man meist nur im Fachgeschäft und da ist halt der
Grundpreis dann oft um 50,- höher als mit Kit in der Kette.

Ich finde das Kitobjektiv trotzdem besser als seinen Ruf. Außerdem
sollte man noch dran denken, daß mit (ich glaube) der 450D damals ein
neues Kit eingeführt wurde, das besser ist als das Vorgängerkit, aber
der Ruf sich wahrscheinlich nicht so schnell ändert. Bei der Canon
600D soll glaub ich wieder eine neue Version des Kitobjektivs
dabeisein.

Von Gewicht und Größe her ist eine 500D mit Kit kaum mehr als die
6500fd.

lg, tina

eisi

unread,
Apr 10, 2011, 7:07:25 AM4/10/11
to new...@googlegroups.com
Hi Tina,

ich hatte eher vom Superzoom gesprochen. Aber mit den Kit-Objektiven
hast Du sicher recht.

War am Freitag Abend noch ein wenig im Fotogeschäft und habe mal ein
wenig rumprobiert. Muss da aber noch einmal hin und meine
Speicherkarte mitnehmen. Danach werde ich dann meine Entscheidung
fällen und schauen wann ich dann zuschlagen werde.

Hatte die Kleine a33 von Sony getestet. Eine schöne Kamera, die selbst
mit einem 18-200 auf dem Größen- und Gewichtsniveau der S100fs liegt.
Das Kitobjektiv ist eigentlich garnicht mal schlecht. Vor allem von
der Naheinstellgrenze war ich positiv überrascht. Aber wie gesagt, ich
werde mal noch einen ausführlichen Test machen und mich dann
entscheiden.

Einen Unterschied stellt man allerdings dann schon bei der
Geschwindigkeit des einfachen 18-200 im Vergleich zu anderen, aber
auch wesentlichen teureren Objektiven, fest.

Besonders die Fokussierung im Videomodus ist schon beeindruckend
schnell bei der Kleinen, wie auch die Serienbildgeschwindigkeit.
Jedoch hört man ohne externes Mikrophon den Fokusmotor schon relativ
stark auf einem Video.

So, ich mach dann mal hier weiter und wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

VG René

2011/4/9 tina_6500 <martina...@vienna.at>:

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