herzlichen Dank! Du bist ja einer der Kandidaten, von dem ich eine
Antwort regelrecht erwartet habe ;-), da Du diesen Schritt ja schon
gemacht hast.
Du sprichst mir aus der Seele und ich denke auch, dass ich zuerst
einmal auf die Doppelstrategie setzen werde. Wobei die S100fs momentan
ja richtig gute Preise für eine Gebrauchte erreicht. ABER zum
verkaufen hänge ich noch zu sehr an ihr und mit dem zusätzlichen Erlös
könnte ich meinen gewohnten Brennweitenbereich (kann dann auch ein
wenig kleiner sein) und vor allem den Makrobereich noch nicht
abdecken.
Vollformat fällt auf jeden Fall raus. Denke wird wohl ganz normale
APS-C Consumer-Klasse werden.
Jetzt mal noch eine andere Frage. Man liest ja immer regelrechte
Schreckensgeschichten von den "Suppenzooms" (z.B. Sigma 18-200mm). Da
ich noch nicht den direkten Vergleich habe, außer Bilder im Netz
klicken, was sagt ihr zu einer solchen Kombi für den Einstieg?
Viele Grüße,
René
2011/4/7 hellwach <wilhelm....@gmail.com>:
Danke für eure Beiträge!
Christian, Du hast das schon gut erkannt, denn ich habe eigentlich
keine Lust dauernd Objektive zu wechseln ;-) Das war ja auch der Grund
warum ich mir damals die S100fs gegönnt habe und nicht angefangen habe
Linsen zu sammeln und dann immer einen riesen Eintopf mit mir
rumtragen zu müssen.
Du hast sicherlich recht damit, dass man selbst entscheiden muss wie
gut oder schlecht ein Objektiv für einen sein muss. Aus der Ecke kam
ja auch meine Frage, ob ein Superzoom wirklich schlechter wie das
Objektiv der S100 ist. Wenn das nicht der Fall ist, so kann gut damit
leben. Eine Festbrennweite mit großer Blendenöffnung würde ich dann
wohl auch für Portraits verwenden.
Peter, Du sprichst aber wieder einen Punkt an, der mich immer wieder
ins grübeln bringt und mich bis jetzt jedes Mal wieder bei der Bridge
verharren lies. Wie Du so passend schreibst, so passt Du Deine Motive
dem Brennweitenbereich an....dazu habe ich eigentlich keine Lust. Da
bin ich wohl zu verwöhnt und/oder bei einem Wechsel zu faul.
Ich denke, dass ich mal in "meinem" Fotoladen gehe, einfach mal
ausgiebig die verschiedenen Möglichkeiten ausprobiere und mir die
Ergebnisse zu Hause anschaue.
VG René
2011/4/8 hellwach <wilhelm....@gmail.com>:
schön auch von Dir wieder mal zu hören. :-)
> 18-55er Kitobjektiv, das bei der Cam dabei war. Der Punkt ist nämlich
> der: dieses ganze Reden um die Qualität des Objektivs ist für einen
> Nutzer wie unsereins relativ zweitrangig. Wir drucken nicht in
> Plakatgröße aus und wir schicken unsere Fotos auch nicht an Geo oder
> so. Da würde das vllt. eine Rolle spielen. Aber als "normaler"
> ambitionierter Amateur sind Bildgestaltung, Licht und richtiger
> Augenblick VIEL wichtiger. Stark grisseliges Rauschen fällt den Leuten
> auf, aber nach Farbsäumen kräht eigentlich kein Mensch.
Das ist genau der Punkt, bei dem ich denke: "So schlecht können die
Teile nicht sein, denn sonst würde die ja keiner kaufen".
> Die 6500fd nehme ich dagegen gerne auf Spaziergängen mit wo ich nicht
> so recht weiß, welche Brennweite ich brauchen werde.
Oder halt für den Urlaub, wo unsere "kleinen" eine mehr als
ausreichende Quali liefern und man sich nicht immer einen Kopf um
Platz und Klau machen muss.
> ich sie weiterhin gerne zum filmen, denn filmen mit SLR ist wirklich
> SCHWER. Speziell im Nahbereich (also zb. bei meinen Zwerghamstern),
> weil da die Tiefenschärfe so knapp ist. Du musst da händisch
> scharfstellen und auf die Distanz mach 1° Drehung am Fokusring extrem
> viel aus. Da brauchts Fingerspitzengefühl. Deswegen gibt es inzwischen
> für professionelles Videografieren eigene Objektive mit Fokusringen
> die eine längere Übersetzung haben sowie diverse anflanschbare große
> Knöpfe und Drehräder (Stichwort "Video-Rig"). Ist aber alles
> unbezahlbar.
Videos wird es bei mir wohl in Zukunft auch geben, aber das ist dann
wohl kein Nahbereich. Aus diesem Grunde finde ich die SLT-Modelle von
Sony auch sehr reizvoll, da sie durch den teildurchlässigen Spiegel
die Verwendung der Autofokussensoren auch im Videomodus ergmöglichen.
> Ich verwende nach langem Suchen nun Videopad.
Danke für den Tip, werde ich mir mal im Hinterkopf behalten.
Viele Grüße,
René
ich hatte eher vom Superzoom gesprochen. Aber mit den Kit-Objektiven
hast Du sicher recht.
War am Freitag Abend noch ein wenig im Fotogeschäft und habe mal ein
wenig rumprobiert. Muss da aber noch einmal hin und meine
Speicherkarte mitnehmen. Danach werde ich dann meine Entscheidung
fällen und schauen wann ich dann zuschlagen werde.
Hatte die Kleine a33 von Sony getestet. Eine schöne Kamera, die selbst
mit einem 18-200 auf dem Größen- und Gewichtsniveau der S100fs liegt.
Das Kitobjektiv ist eigentlich garnicht mal schlecht. Vor allem von
der Naheinstellgrenze war ich positiv überrascht. Aber wie gesagt, ich
werde mal noch einen ausführlichen Test machen und mich dann
entscheiden.
Einen Unterschied stellt man allerdings dann schon bei der
Geschwindigkeit des einfachen 18-200 im Vergleich zu anderen, aber
auch wesentlichen teureren Objektiven, fest.
Besonders die Fokussierung im Videomodus ist schon beeindruckend
schnell bei der Kleinen, wie auch die Serienbildgeschwindigkeit.
Jedoch hört man ohne externes Mikrophon den Fokusmotor schon relativ
stark auf einem Video.
So, ich mach dann mal hier weiter und wünsche euch noch einen schönen Sonntag!
VG René
2011/4/9 tina_6500 <martina...@vienna.at>: