Das Haus Der Schlafenden Schönen

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Virgil Gardiner

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Aug 5, 2024, 12:53:53 PM8/5/24
to naganimac
Einalter verzweifelter Mann, der keinen Schlaf findet, und junge wundervolle Frauen, die narkotisiert wurden. In Das Haus der schlafenden Schnen erzhlt Vadim Glowna bedeutungsschwer von Angst, Begierde und Tod.

Die Zeit heilt nicht alle Wunden. Sie macht alles noch schlimmer. Sie macht das Leben zur Qual. Je mehr Zeit man hat, ber Schicksalsschlge nachzudenken, umso niedergeschlagener und verzweifelter wird man. So jedenfalls ergeht es Edmond, gespielt von Vadim Glowna, in Das Haus der schlafenden Schnen, geschrieben und gedreht von Vadim Glowna nach einer Romanvorlage von Yasunari Kawabata. Dieser Edmond, ein wohlhabender Unternehmer Ende 60, ist durch und durch bemitleidenswert. Seit bei einem Autounfall vor 15 Jahren seine Frau und seine Tochter starben, befindet er sich in einer einzigen groen Depression.


Er glaubt, seine Frau habe den Unfall mit Absicht verursacht, nur um ihn allein zurckzulassen. So qult er sich durch sein Leben, reich aber tot unglcklich. Einziger Silberstreif in seinem tristen Dasein wird ein zwielichtiges Etablissement. Dort knnen Mnner die Nacht verbringen und sich zu wunderschnen jungen nackten Frauen ins Bett legen. Aber nur das. Die Frauen sind narkotisiert und schlafen die ganze Zeit. Nichts kann sie aufwecken.


Der Tod wird als schner und geruhsamer als der Schlaf dargestellt. Etwas, wovor man sich nicht frchten muss. Den alten Edmond holen die narkotisierten Frauen heraus aus seiner Lethargie. Er ffnet sich ihnen. Schttet sein Herz aus, ringt mit seiner Geilheit und versucht, sich aus seiner Einsamkeit zu befreien. Glowna erzhlt dies in ruhigen, ausdauernden Bildern ohne schnelle Schnitte. Selbst in einer Szene, in der Edmond einer Frau auf der Strae hinterher rennt, verharrt die Kamera in den Einstellungen, obwohl beide schon vorbeigeeilt sind. Der Zuschauer wird mehr und mehr entfernter, neutraler Betrachter. Als sei man an Edmond gerade vorbeigelaufen. Ganz heran lsst Glowna den Zuschauer nicht an den Lebensmden. Obwohl man sieht, wie er sich nackt ber die schlafenden Frauen beugt und von seinem Schmerz wei, bleibt der alte Mann fremd.


Besonders in den nchtlichen Szenen mit den schlafenden Schnen, in denen er ja eigentlich viel von sich preisgibt. Diese Begegnungen werden von der Kamera wie barocke Gemlde abgebildet. Die pure Schnheit. Selbst der alte Edmond, der den Frauen aus seinem Leben erzhlt, passt nach einer Weile in diese makellose Komposition hinein. Was allerdings nicht passt, ist wie Edmond seine Erinnerungen preisgibt. Schildert er Erlebnisse mit seiner Mutter, mit seiner Frau oder aus seiner Kindheit, sieht man fortwhrend den alten Mann, der erzhlt. Der Zuschauer wartet ein ums andere Mal darauf, diese Erinnerungen in Rckblenden zu sehen und sie nicht nur zu hren. Leider merkt man dem Film an, dass er auf einer Romanvorlage basiert. Allzu oft berfrachtet der Regisseur Szenen mit inneren Monologen, in denen alles abgewgt und beschrieben wird, obwohl man es durch die Bildsprache bereits versteht. Oder er stellt interessante Schilderungen eben nicht dar. Erst kurz vor dem Ende zeigt Glowna kurz eine Szene, in der der kleine Edmond gemeinsam mit seiner Mutter vor dem Spiegel steht.


Warum der Regisseur, der viele Bilder genauestens inszeniert, in anderen Sequenzen dann aber nicht auf die Strke der Bilder vertraut, ist rtselhaft. So nimmt Glowna dem Haus der schlafenden Schnen die entscheidende Ausdruckskraft. Dem Zuschauer tut Edmond zwar leid, und der Film verbreitet auch eine wirklich niederschmetternde Stimmung. Aber wirklich mit Edmond leiden, kann man nicht. Seine intellektuellen Phrasen und die Distanz der Kamera schotten ihn vor dem Zuschauer ab.


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Muss dem Vorredner recht geben.

Irgendetwas fehlt ...

Die Atmossphre ist groteils, dank der herausragenden Kamerafhrung und der passenden Musik, gut eingefangen. Das dstere Berlin im Sptherbst, auch tagsber bewlkt. Die bedrckende scheinbar auswegslose Situation der Hauptfigur.

Im Gegensatz dazu die schlafenden Schnheiten, die Wrme und Geborgenheit ausstrahlen und wahrlich etwas berauschendes haben

Mglicherweise als hommage gedacht, hat der Film aufgrund von Morgenmnteln, Tee und Dekoration teilweise etwas "japanisches", was in diesem Fall eher unpassend wirkt, weil es eine andere Richtung einschlgt als der restliche Film.



Die Tatsache, dass es keine Rckblenden gab, fand ich nicht allzu schlimm.

Trotzdem gab es zu viel Unklarheit. Der Film schlgt Richtungen ein, die nicht weiter gefhrt werden. Man bekommt zwar durch diverse Monologe einen Einblick in Edmond, doch nicht genug, um ihn wirklich begreifen zu knnen. Die diversen Kurzmonologe der Charaktere haben etwas auergewhnliches, sind aber nur in der Buchform passend (habe die Romanvorlage zugegebenerweise nicht gelesen). Im Film wirken sie zum Teil berflssig.

Edmonds Beziehungen zu seinen Mitmenschen (Sekretrin, Chauffeur) ist ebenfalls unklar und darauf wird nicht richtig eingegangen.

Man sehnt sich nach irgendeiner Auflsung. Was hat es tatschlich mit den "Schlafenden", der Madame, Kogi oder Edmond auf sich?

Soviel Mysterien, die nicht aufgeklrt werden.

Vielleicht liegt das auch an der Romanvorlage.



Im Groen und Ganzen ist der Film atmosphrisch sehr eindrucksvoll (ich hatte sogar das Glck, den Film in einem leeren Kinosaal zu genieen), aber er wei nicht was er will. Zu viele Wege werden eingeschlagen, aber keiner beendet.


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Auch wenn Katzen ein sprichwrtlich dickes Fell haben, mgen viele von ihnen es im Winter am liebsten kuschelig warm. Wir zeigen, was Stubentiger und Freignger noch brauchen, um entspannt durch den Winter zu kommen. Zudem geben wir Tipps, wie Sie Ihre Katze in der kalten Jahreszeit rundum verwhnen.


Sie fragen sich, ob Ihr Schmusetiger berhaupt will, dass Sie ihn in der kalten Jahreszeit besonders umsorgen? Und ob Katzen eigentlich frieren? Eine Freignger-Katze, die das ganze Jahr ber viel Zeit im Freien verbringt, bereitet sich mit einem rechtzeitigen Fellwechsel instinktiv auf den Winter vor.


Klte kann ihr so schnell nichts anhaben. Trotzdem freut sie sich darber, wenn Sie ihr im Winter einen warmen Rckzugsort bieten. Es sollte Ihrem Freignger jederzeit offenstehen, sich bei Ihnen im Haus aufzuwrmen, wenn er friert.


Wenn drauen Temperaturen um den Nullpunkt herrschen und der Winterhimmel die ersten Schneeschauer zu uns auf die Erde schickt, mchten wir Menschen uns am liebsten den ganzen Tag unter einer Kuscheldecke verkriechen. Auch viele Freignger-Katzen halten sich im Winter gern fter im Haus auf und verbringen den Groteil des Tages mit Schlafen. Selbst Wohnungskatzen sind pltzlich viel mehr mit Dsen beschftigt als sonst.


Katzen schlafen normalerweise zwlf bis 16 Stunden am Tag. Im Winter sind dagegen 20 Stunden und mehr keine Seltenheit. Ein reichhaltiges Futterangebot und wenig Tageslicht machen Stubentiger mde. Auerdem sparen sie im Ruhemodus Energie, um ihre Krpertemperatur an die Klte anzupassen.


Richten Sie der Katze warme Liegepltze ein, damit sie nicht frieren muss und Kraft spart. Ein kuscheliges Bettchen auf einer Ihrer Fensterbnke oder eine Heizungsliege fr Katzen sind willkommene Schlafgelegenheiten. Damit die Katze im Winter nicht die schnen Seiten ihres Katzenlebens verschlft, lften Sie regelmig und bieten Sie ihr an, zu spielen. Das weckt die Lebensgeister und vertreibt den Winterblues.


hnlich wie beim Hund brauchen auch die Pftchen von Freignger-Katzen besonders viel Aufmerksamkeit und Pflege, damit sie nicht rissig werden. Um die von Streusalz, Schnee und Klte strapazierten Ballen zu pflegen, knnen Sie einen schonenden Pfotenbalsam verwenden.


Wer Katzen im Winter drauen halten mchte, sollte ihnen den Weg in die warme Wohnung jederzeit offenhalten. Das lsen Sie am einfachsten mit einer Katzenklappe. So kann Ihr Freignger selbst entscheiden, wann er genug von Schnee und Eis hat. ltere Katzen und Kitten sollten besser drinnen bleiben und im Warmen berwintern. Ihr betagtes Immunsystem beziehungsweise ihr zu dnnes Fell bieten nicht ausreichend Schutz vor der eisigen Klte des Winters.

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