Wie ihr wißt, habe ich auf meinen Webseiten einiges zu wünschenswerten
Verkehrskonzepten für München veröffentlicht.
Um dies etwas zu vervollständigen, gibt es jetzt dort auch meine Ideen
zur Trambahn. Da ich mich schon eine Weile mit diesen Ideen beschäftige,
wurde es auch allmählich Zeit.
Dass man das Ganze auch unter dem Gesichtspunkt betrachten muß, wie
realistisch eine Umsetzung ist, ist mir klar. Aber ich halte es für
wenig sinnvoll, quasi im vorauseilendem Gehorsam gegenüber der
offiziellen Verkehrspolitik (oder gar gegenüber den Tramgegnern),
zuviele Kompromisse zu machen. Also habe ich das aufgeschrieben, was ich
für sinnvoll halte, was meiner Meinung nach München voran bringt und den
Bürgern eine nachhaltige Mobilität auch ohne Auto sichert.
Die Problematik des Dissens zur aktuellen Verkehrspolitik (und dazu
gehört auch der Dissens zwischen den "offiziellen" Konzepten und ihrer
nicht erfolgten Umsetzung) habe ich versucht in einem Vorwort zu
adressieren. Ansonsten beschränke ich mich auf eine Aufzählung möglicher
Linienwege und eine Netzgrafik. Zum Zusammenspiel der verschiedenen
Verkehrsmittel gehört natürlich auch, dass andere auf meinen Webseiten
vorhandenen Konzepte für München berücksichtigt sind.
So, und wo findet man das Tramkonzept?
Antwort: auf http://home.arcor.de/e.lauterbach/tram/
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
--
http://home.arcor.de/e.lauterbach/auskunft/ | Fahrplanauskunft
| Tarifrechner
gute Vorschlaege, aber
> den Bürgern eine nachhaltige Mobilität auch ohne Auto sichert.
dazu muesste man endlich auch unter der Woche
Abends durchgaengig nen bissl laenger fahren ...
(z.b. bis 2h mindestens)
bye
markus
Nun ja, meines Wissens gibt es einen Nachtverkehr. Auch unter der Woche
- wenn auch natürlich recht dünn. Oder was meinst du?
Im Gegenzug muß man auch das gesellschaftliche Problem sehen. Bestimmte
Bevölkerungsgruppen dehnen ihr Nachtleben immer weiter aus. Das kann
eigentlich nicht die Mehrheit oder auch nur eine maßgebliche Minderheit
sein, weil unter der Woche immer noch die überwältigende Mehrheit
morgens gegen acht oder halb neun oder vielleicht auch früher irgendwie
einigermaßen arbeitsfähig sein muß. Ich schaff das nicht wenn es mal 2
Uhr geworden ist - und habe es ehrlich gesagt auch nicht geschafft als
ich jünger war.
Wenn man sich das mal historisch anschaut, sind die Zeiten natürlich
immer später geworden. Warum - keine Ahnung. Früher hatte man
wahrscheinlich auch um 22 Uhr seinen Spaß. Vielleicht gibt es auch mal
wieder einen Gegentrend, denn Sinn macht es eigentlich nicht, dass der
Abend erst nach Mitternacht anfängt (oder von mir aus auch kurz vorher).
Das Problem ist vergleichbar mit den morgendlich Spitzen, weil alle
gleichzeitig anfangen. Auch ein gesellschaftliches Problem, das den ÖV
teuer macht (den IV auch). Das hat sich jedoch etwas abgeflacht, es gibt
aber z.B immer wieder Konflikte mit Schulanfangszeiten.
Man muß den ÖV schon so verstehen, dass er spezifische Vorteile bietet,
und die sind nunmal nicht so, dass er individuelle Wünsche beliebig
erfüllen kann. Damit hängt natürlich auch zusammen, dass Nachtverkehr
wahrscheinlich höhere Personalkosten verursacht.
Dass die Nachteulen wegen Alkohol und sonstigem, oder weil da viele
unter 18 unterwegs sind, eher dem ÖV zustreben ist klar. Im Wesentlichen
muß der ÖV aber auch dann gewinnen, wenn das Auto eine Alternative ist.
Ich glaube nicht so ohne Weiteres, dass jemand der wg. x Promille
Alkohol die Tram nimmt, dadurch auch tagsüber zum guten Kunden wird. Das
ist wieder eher das Motto, ÖV auls Ausweichverkehrsmittel zum Auto -
wenn die Straße (bzw der Autofahrer) voll ist, wenn die Karre in die
Werkstatt muß, etc.. So etwas ist zwar auch Zweck des ÖV, sollte aber
nicht seine Hauptaufgabe werden.
Im Grunde muß man natürlich unterscheiden zwischen Daseinsfürsorge und
ÖV als Wirtschaftsunternehmen. Das erste unterliegt fast ausschließlich
politischen Entscheidungen. Wenn die Politik entscheidet, dass nachts
bis 2 und länger unterwegs zu sein etwas ist, das man fördern sollte,
dann ist es Daseinsfürsorge und die Defizite sind entsprechend
auszugleichen. ... oder vielleicht erkennt aber ein Unternehmen auch,
dass zur Nachtzeit besonders zahlungskräftiges Publikum (oder die Kunden
von morgen?) unterwegs ist (Nachtzuschläge?) und macht mit Nachtverkehr
Gewinn.
Mein Fazit: Nachtverkehr ja, aber München tut da schon einiges und vor
einer Ausweitung gibt es vielleicht dann doch dringendere Probleme. Wer
seine Freiheit unterwegs zu sein auf diese Zeiten ausdehnt, muß muß halt
Kompromisse machen - sich auf den Takt einstellen, mal ein Stück zu Fuß
gehen oder auch mal Geld für ein Stück mit Taxi übrighaben. Und - zurück
zu meinem Konzept: ein dichteres Tramnetz ermöglicht vielleicht auch ein
dichteres Nachtnetz. Den U-Bahn-Nachtverkehr wäre nochmal um
Größenordnungen teurer.
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
--
-- Reiseberichte und andere Geschichten -- Bahnen in Bonn --
-- http://home.arcor.de/e.lauterbach/ --
-- Konzepte für den ÖPNV -- Stadtbahnen und Artverwandtes --
Edmund Lauterbach schrieb:
Schau ich mir mal durch. Den heutigen 93er Bus wuerde ich noch
Tramwuerdig
halten, eher sogar mehr als die Strecke zur Friedenspromenade.
Der faehrt mit Gelenkbussen und war immer wenn ich ihn sah rappelvoll.
Was ich (auf den ersten Blick) nicht so gut finde, ist die Pasinger
Strecke nicht zur Innenstadt.
Auch würde ich die Pasing-Freihamer Strecke in zwei Teile zerlegen:
Pasing-Altenburgstrasse 2 Linien, dann eine weiter wie der 72er Bus
und 1 Linie via S-Bahnhof Neuaubing nach Freiham
Welche Takte (in etwa) würdest Du vorsehen?
Hier meine derzeitgen Idee:
1 Moosach - Hbf - Goethepl. - Silberhornstr.
2 Moosach - Hbf - Stachus
3 Blutenburg - Hbf - Sendl.Tor - Isartor - Tivolistr., HVZ weiter zum
Scheidplatz
5 Marienplatz - Thalkirchner Bruecke (via Bus 52)
6 Aidenbachstr - Harras - Schwanthalerhoehe - Hbf - Theatiner -
Max-Weber-Pl - Zamilapark
7 Anhalter Platz - Stachus - Schwanseestr. - Langbuergener Str.
17 Muenchner Freiheit - Stachus - St.-Martins-Platz
abends und Sonntags nur Muenchner Freiheit - Sendlinger Tor
8 Wastl-Witt-Str. - Gondrellpl - Westendstr - Hbf Sued - Isartor -
Effnerpl - St.Emmeram
9 Neuaubing - Pasing - Hbf - Theatiner - MW-Platz - Ostbf - St.Veit -
Krkh. Neuperlach
19 Freiham - Pasing - Westendstr.
abends nur Freiham - Pasing
12 Muencher Freiheit - Ingolstaedter - Panzerwiese - Duelfer -
Aschenbrennerstr.
13 Muencher Freiheit - Funkkaserne - Euroindustriepark - Siedlung
Kieferngarten - Kieferngarten
22 Muencher Freiheit - Nordring - Fuerstenrieder - Lorettopl.
23 Cosimapark - Nordring - Fuerstenrieder - Aidenbachstr.
25 Gruenwald - MW-Platz - Hans-Stiessberger-Str.
Absichtlich auch wieder einstellige Nummern fuer die Durchmesserlinien
TP
Ja, ich habe die Verlängerung nach Haar ja mal angedeutet.
Das Problem Friedenspromenade ist auch, dass da viel gebaut wurde,
aber man den ÖV recht unattraktiv gehalten hat. Da gab es zwar vor x
Jahren ein Tramplanung, sogar mit einer (ehemals) freien Trasse
abseits der Straße auf dem letzten Stück, aber ... (siehe Vorwort auf
meiner Webseite). Da habe ich aber dann trotzdem eine Tram
eingezeichnet, damit sie die Leute vom Auto zurückgewinnt.
> Was ich (auf den ersten Blick) nicht so gut finde, ist die Pasinger
> Strecke nicht zur Innenstadt.
Gut, ich wollte auch mal unkonventionelle Idee drin haben. Ist
natürlich ein Bruch mit der Tradition. Würde man Pasing heute neu
bauen, ging es wahrscheinlich auch nur bis Westendstraße oder so.
Ich habe auch über sowas wie Tram auf der Donnersbergerbrücke
nachgedacht (breit genug ist sie ja).
Auch im Norden und Nordosten fallen mir ein paar Varianten ein. Aber
irgendwann muss man mal eine der Varianten festschreiben. Ich bin da
dann eher puristisch (wenige Ueberlagerungen, verzicht auf die ein
oder andere Direktverbindung) vorgegangen.
> Auch würde ich die Pasing-Freihamer Strecke in zwei Teile zerlegen:
> Pasing-Altenburgstrasse 2 Linien, dann eine weiter wie der 72er Bus
> und 1 Linie via S-Bahnhof Neuaubing nach Freiham
Das muss man im Zusammenhang mit dem Stadtbahnkonzept sehen. Vorschlag
war, eine Stadtbahnlinie bis Pasing (evtl bis Westbad) reinzuziehen
und sie mit einer Tramlinie zu überlagern.
> Welche Takte (in etwa) würdest Du vorsehen?
Habe ich mir noch keine abschließenden Gedanken zu gemacht. Auch wenn
ich Linienüberlagerungen wie z.zT. 20/21 oder 16/17 vermieden habe,
heisst das nicht, dass jede Tram bis zum Endpunkt durchfährt. Ich
möchte jedenfalls, dass Tram und U-Bahn den gleichen Fahrplanstandard
bieten, der aber m.E. auch bei der U-Bahn etwas gesteigert werden
sollte (auf einzelnen Strecken wie Neuperlach definitiv, während z.B.
Mangfallplatz schwierig ist). Bei der Tram wird das in der Innenstadt
dann schon recht dicht.
Die Stadtbahnlinien verkehren dann eher mit einem S-Bahn-Grundtakt
(auch um sie ggf. auf S-Bahn-Strecken problemloser fahren zu lassen).
Da sind dann auf Teilstücken natürlich auch Taktverdichter nötig (es
gibt aber auch zahlreiche Überlagerungen auf Teilstrecken).
Weiteres Problem sind Betriebshöfe. Für die Stadtbahn ist
wahrscheinlich dezentrale Abstellung notwendig, ein Betriebshogf wäre
nördlich des Olumpiagelände sinnvoll. Für die Tram lag Westendstraße
schon sehr gut, aber .... Ansonsten habe ich ja eine Gleisverbindung
nach Fröttmaning vorgesehen, um bei der Technischen Basis U-Bahn ggf.
auch eine Tramwerkstätte einrichten zu können. Ob man dann
Ständlerstraße in einen Betriebshof umwandeln kann/sollte ist eine
Überlegung wert. Ansonsten rechne ich sowieso damit, dass es bei der
Tram auch zu einer Abstellung außerhalb vom Betriebshof kommt
(eingezäunte Wendeanlage o.ä).
> Absichtlich auch wieder einstellige Nummern fuer die Durchmesserlinien
Ich habe den Konfliktpunkt der Numerierung ausgespart, musste aber
dann konsequenterweise wegen meines U-Bahn-Konzepts von den
10er-Nummern lassen.
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
--
-- Sparen mit dem MVV -- Stadtbahnen in Deutschland und anderswo --
-- http://home.arcor.de/e.lauterbach/ --
-- Konzepte für den ÖPNV -- Reiseberichte und andere Geschichten --
genau das meinte ich.
Aber unter der Woche faehrt wird alle Stunde
ein duennes nachtlinien-netz abgefahren.
Zudem braucht man in der Nachtlinie problemlos
vier mal so lang um von a nach b zu kommen.
(einfaches Beispiel : N33, Freiheit > Lindwurmstr. )
Ok, die Fahrzeiten der Ubahnen scheinen sich relativ
an die 'Sperrzeiten' (die ich ihn Gebieten die nicht primaer
Wohngebiete sind fuer schwachsinnig halte) auszurichten.
Jetzt schau Dir aber mal einen normalen armen
Studenten an der in Schwabing in einer Kneipe kellnert...
Die Kneipe macht evtl. um 1 zu - doch bis auch wirklich
der letzte Kunde samt dreck rausgekehrt ist dauert's bis
1:20... dann fahren keine ubahnen mehr!
Noch ein ok - muenchen ist nicht Berlin.
(wo die Ubahn relativ immer faehrt)
Aber Muenchen ist nicht so klein wie z.b. Leipzig
wo das gesamte Trambahnnetz nachts regelmaessig
abgefahren wird....(ubahn haben die ja nich..)
Selbst in Dresden (=noch kleiner) faehrt jede Stunde
das gesamte Trambahnnetz, und nicht irgendwelche
lahmen Busse die alle nase lang auf irgendwelche
anderen Anschluesse warten ...
So long..
bye,
Markus
> Noch ein ok - muenchen ist nicht Berlin.
> (wo die Ubahn relativ immer faehrt)
> Aber Muenchen ist nicht so klein wie z.b. Leipzig
> wo das gesamte Trambahnnetz nachts regelmaessig
> abgefahren wird....(ubahn haben die ja nich..)
Das Nachtnetz wird vom Stadtkämmerer gezahlt. Jetzt rate mal,
was der Sagen wird.
Gerhard
--
>> Was ist "faschiert"?
>Gehackt.
Also sind Faschisten Gehackte? Hä? Also die Ösis sind schon ein
seltsames Volk. ;-) Lars Renger in de.alt.fan.fastfood
Da ist eine ganze Menge an wegen angeblichem "Parallelverkehr"
eingestellten Strecken dabei. Wie sinnvoll die Tram zur Feinerschließung
zusätzlich zur U-Bahn sein kann, sieht man an der Arnulfstr oder Barerstr.
Die Strecken zur Schwanthlerhöhe/Westend und durchs Schlachthofviertel sind
IMO uneingeschränkt sinnvoll. Harras - Aidenbachstr. evtl auch noch, da die
U-Bahn hier im Tal verläuft, die Tram am Hochufer. Richtung
Lorettopl/Großhaden bin ich etwas skeptischer.
> 22 Blutenburg - Amalienburgstraße - Romanplatz - Arnulfstraße -
> Hauptbahnhof - Stachus - Sendlinger Tor - Isartorplatz - Lehel -
> Tivolistraße - Tucherpark
Verdistr. ist sicher etwas heikel durchzusetzen (eng und sehr
verkehrsreich), aber warum soll man es nicht fordern? Wünschenswert ist
eine Verbindung Amalienburgstr - S-Bahn ohne Frage.
> 28 Haderner Stern - Stiftsbogen - Gondrellplatz - Westendstraße -
> Elsenheimerstraße - Landsberger Straße - Hauptbahnhof - Stachus Nord -
> Lenbachplatz - Promenadenplatz - Marienhof - Marienplatz /
> Sparkassenstraße - Tal - Isartorplatz - Deutsches Museum - Zeppelinstraße
> / Lilienstraße - Mariahilfplatz - Candidplatz - Tierpark - Thalkirchen
> Blockwende Stiftsbogen / Guardinistraße.
Ich hielte Blumenau für etwas wichtiger als Hadern, allerdings weniger
Netzwirkung.
Die N-S-Durchquerung der Altstadt gefällt mir mit am besten von allen Ideen
;-).
Problematisch ist die Isarüberwuerung in Thalkirchen. Da wäre ein Neubau
der Thalkirchner Brücke fällig, die derzeitige ist zu schwach für eine
Tram. Ob sich der Auwand rentiert, weiß ich nicht recht.
> 32 Fröttmaning - Burmesterstraße - Kieferngarten - Heidemannstraße -
> Lieberweg - Harthof - Schleißheimer Straße - Goldschmiedplatz
> Verlängerung zum Flugplatz Oberschleißheim, Flugwerft, Schleißheimer
> Schloß, Oberschleißheim als Touristiklinie denkbar.
Warum nicht ab Münchner Freiheit? Zwei Linien durchs ex-Kasernengelände,
die sich nach außen Ri. Kieferngarten bzw. Hasenbergl gablen, entsprechen
IMO besser dem (vermuteten) Fahrgastaufkommen.
An manchen Stellen stimmts mit Angebot vs. Auslastung IMO noch nicht ganz.
Da kann man natürlich auf Teilabschnitten mit Verstärkerkursen den
doppelten Takt fahren (hast Du schon angedeutet, über Takte sagst Du ja
nichts), oder auch überlegen, was man mit den Teilllinien sonst noch machen
kann.
"Unterversorgt" sind IMO:
- eigentliche Osttangente nur 1 Linie, die zweite biegt zur alten 17-Süd
ab. Zwischen Silberhornstr. und Max-Weber-Platz bräuchte man wohl
Verstärkerzüge.
- nur eine Linie in der Fürstenrieder Str. Zwischen Waldfriedhof und
Romanplatz wären IMO zwei nötig. Vorschlag: man läßt die zweite
(Verstärker)Linie ab Romanplatz den 41er-Nord bis Moosach mit übernehmen.
- in der Dachauer Str. wäre auch noch eine Verstärkerlinie nötig.
- 28-Südost braucht evtl einen dichteren Takt als der Westabschnitt. Kann
man zum Romanplatz (für heutige Linie 16) oder Ri. Pasing oder in die
Dachauer Str. durchbinden.
- Sendlinger Tor - Martinsplatz könnte auch noch eine zweite Linie
aufnehmen (z.B. vom Romanplatz oder Dachauer Str.), da in der Barerstr zwei
Linien sind, fährt der 24er wohl nur im 10er-Takt.
Für "überversorgt" halte ich:
- Effnerplatz - Oberföhring
- Schwanthalerhöhe - Harras
Nicht gefällt mir, daß der Pasinger Ast von der Innenstadt abgetrennt wird.
Als Feinerschließung zusätzlich zur S-Bahn finde ich den sehr sinnvoll.
Noch so ein paar Gedankenspiele:
Für vom Aufkommen her tramwürdig halte ich noch den 53er-Bus, v.a. im
Westabschnitt (Nachfahren der Tram 37). Städtbaulich schwierig ist da der
Friedensengel und etwas heikel auch die Ludwigstr (auf die Schleife zum
Odeonsplatz würde ich verzichten). Oder man fährt 53-West - Uni -
Odeonsplatz - Marienplatz (auf Deiner Altstadtdurchquerung) - Isartor - Au
und läßt den Ostabschnitt als Bus.
Eine der Nordtangentenlinien könnte ich mir auch auf der Route des
54er-Busses zum Ostbf vorstellen.
Noch was wäre Isartor - Fraunhoferstr - Schlachthofviertel - Implerstr (da
gibts heute überhaupt nichts, vor dem Krieg war da die Tram 30).
Evtl könnte man die bei Dir an der Donnersberger Brücke endende Linie ins
Westend und zum Harras verlängern. Dann könnte die Pasinger Linie zum Hbf
fahren. Tram am Ring ist aber eine etwas schwierige Sache, obwohl man nur
"außen" über die Donnersberger Br. müßte und danach, wo der Ring im Tunnel
verschwindet, oberirdisch weiterfahren würde.
Gruß,
Christoph
Klar. Aber man geht irgendwie davon aus, dass die meisten Leute, die
es sich leisten nachts herumzutreiben, mehr Zeit haben als tagsueber.
Die zu dieser Zeit Werktätigen trifft es natürlich härter ...
>
> Jetzt schau Dir aber mal einen normalen armen
> Studenten an der in Schwabing in einer Kneipe kellnert...
... aber das Problem haben Schichtarbeiter schon viel länger. Auch zu
Zeiten, als es überhaupt keinen Nachtverkehr gab (nur wirklich grosse
Firmen haben für sowas eigenen Werksbusse).
> Noch ein ok - muenchen ist nicht Berlin.
> (wo die Ubahn relativ immer faehrt)
Meines Wissens nicht. Als ich die beiden letzten Male da war, musste
man sich auf die letzte U-Bahn sputen oder Nachtbusse mit dem oben
beschriebenen Effekt (selten, zu lange unterwegs) nehmen. Und das war
nicht ganz weit draussen, sondern z.B. Prenzlauer Berg, wo ja schonmal
auch nachts noch Leute rumlaufen.
Nach http://www.bvg.de/fun/nachts01.html ist das auch heute noch so:
"U-Bahn Linien in den Nächten vom Freitag zum Samstag, sowie Samstag
zum Sonntag und zu Feiertagen" (ok, etwas mehr als München - aber der
Unterschied ist halt da - die Entfernungen und Fahrzeiten sind im
flächenmäßig deutlich grösserem Berlin auch ganz anders).
> Aber Muenchen ist nicht so klein wie z.b. Leipzig
> wo das gesamte Trambahnnetz nachts regelmaessig
> abgefahren wird....(ubahn haben die ja nich..)
> Selbst in Dresden (=noch kleiner) faehrt jede Stunde
> das gesamte Trambahnnetz,
Die Oststädte haben bzgl Tram die bessere Tradition. Aber wurde da
zuletzt nicht auch am Nachtnetz ziemlich gekürzt?
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
--
-- Sparen mit dem MVV -- Stadtbahnen in Deutschland und anderswo --
-- http://home.arcor.de/e.lauterbach/ --
-- Konzepte für den ÖPNV -- Reiseberichte und andere Geschichten --
Wie kommst du denn auf den schmalen Pfad? Es gibt am Wochenende zwei
U-Bahnen, die nachts durchfahren (oder hat sich das mittlerweile
wirklich geändert? Ich bin jetzt seit etwas über einem Jahr in
München), es gibt dafür aber ein recht dichtes Netz an Nachtbussen.
Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass unter der Woche die letzte
U-Bahn in Berlin mittlerweile früher fährt als in München.
Ralph
--
DYSLEXICS OF THE WORLD, UNTIE!
Hat sich mittlerweile geändert. Bis auf einige wenige schwach ausgelastete
Äste (etwa Rohrdamm - Spandau) fahren am Wochenende alle Linien die ganze
Nacht.
> Ich bin jetzt seit etwas über einem Jahr in
> München), es gibt dafür aber ein recht dichtes Netz an Nachtbussen.
Ein dichtes, aber auch langsames Netz bis in die letzten Außenbezirke.
> Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass unter der Woche die letzte
> U-Bahn in Berlin mittlerweile früher fährt als in München.
Das ist richtig.
Gruß,
Christoph
Ja, bewußt. Zum einen hatten die da natürlich häufig ihren Sinn. Zum
anderen rechne ich damit, dass dort wohl mal Tram war an die sich
zumindest die älteren Anwohner noch erinnern, im Zweifelsfall die
geringeren Widerstände sind.
> Wie sinnvoll die Tram zur Feinerschließung
> zusätzlich zur U-Bahn sein kann, sieht man an der Arnulfstr oder Barerstr.
Obwohl ich hier wirklich wenig direkte Konkurrenz zur U-Bahn sehe.
> Die Strecken zur Schwanthlerhöhe/Westend und durchs Schlachthofviertel sind
> IMO uneingeschränkt sinnvoll. Harras - Aidenbachstr. evtl auch noch, da die
wenn überhaupt gibt es in der Plinganserstr eine Konkurrenz zur S-Bahn,
wenn
- die mal im 10 Minuten-Takt fährt,
- wegen der Verlegung des Halts Siemenswerke evtl ein Halt dazukommt.
> U-Bahn hier im Tal verläuft, die Tram am Hochufer. Richtung
> Lorettopl/Großhaden bin ich etwas skeptischer.
Ich auch - aber ich wollte mal ein paar Pflöcke einrammen. Falls das
nicht realisiert wird, sollte man sich überlegen, ob man westlich des
S-bahn-Halts Harras wenden kann, um die Tram näher an die S-Bahn zu
bringen.
Klinikum Großhadern ist drin, um eine zusätzliche Verbindung zur
Tram/Stadtbahn zu schaffen. Den Lorettoplatz-Ast könnte man natürlich
auch - wie in der offiziellen Planung - an die Westtangente hängen.
> > 22 Blutenburg - Amalienburgstraße - Romanplatz - Arnulfstraße -
> > Hauptbahnhof - Stachus - Sendlinger Tor - Isartorplatz - Lehel -
> > Tivolistraße - Tucherpark
>
> Verdistr. ist sicher etwas heikel durchzusetzen (eng und sehr
> verkehrsreich), aber warum soll man es nicht fordern? Wünschenswert ist
> eine Verbindung Amalienburgstr - S-Bahn ohne Frage.
Das steht auch schon so im Stadtbahnkonzept. Damals provoziert durch die
glorreichen Versprechungen wie ruhig es auf der Verdistraße wird, wenn
die A99 fertig ist. Nun ja, man weiß ja, was raus kommt, wenn man
Politiker beim Wort nimmt. Bekannterweise ist ja die Verdistraße
zwischenzeitlich quasi zur Fußgängerzone verkommen und kann daher durch
eine Tram belebt werden.
> > 28 Haderner Stern - Stiftsbogen - Gondrellplatz - Westendstraße -
> > Elsenheimerstraße - Landsberger Straße - Hauptbahnhof - Stachus Nord -
> > Lenbachplatz - Promenadenplatz - Marienhof - Marienplatz /
> > Sparkassenstraße - Tal - Isartorplatz - Deutsches Museum - Zeppelinstraße
> > / Lilienstraße - Mariahilfplatz - Candidplatz - Tierpark - Thalkirchen
> > Blockwende Stiftsbogen / Guardinistraße.
>
> Ich hielte Blumenau für etwas wichtiger als Hadern, allerdings weniger
> Netzwirkung.
Warum die tram nicht nach Blumenau fährt, erschliesst sich aus
http://home.arcor.de/e.lauterbach/ubahn/
Blumenau ist trotz der für Hadern notwendigen Autobahnquerung auch nicht
unproblematisch. Entlang der Autobahn ist eng, die Alternbactive wäre
hoch zum Hönigschmidplatz und dann zur Blumenau.
> Die N-S-Durchquerung der Altstadt gefällt mir mit am besten von allen Ideen
> ;-).
Na ja, so richtig Nord-Süd ist das auch nicht.
> Problematisch ist die Isarüberwuerung in Thalkirchen. Da wäre ein Neubau
> der Thalkirchner Brücke fällig, die derzeitige ist zu schwach für eine
> Tram. Ob sich der Auwand rentiert, weiß ich nicht recht.
Ja, ist wohl eine typische Fehlplanung. Ok, die Brücke ist aus Holz.
Aber als explizit schön würde ich sie nicht bezeichnen. Eine tramfähige
Brücke wäre auch keine viel stärker optische Belastung. Vielleicht
brennt sie auch nochmal ab ...
Wünschenswert wäre eine Verbindung zur U-Bahn schon.
> > 32 Fröttmaning - Burmesterstraße - Kieferngarten - Heidemannstraße -
> > Lieberweg - Harthof - Schleißheimer Straße - Goldschmiedplatz
> > Verlängerung zum Flugplatz Oberschleißheim, Flugwerft, Schleißheimer
> > Schloß, Oberschleißheim als Touristiklinie denkbar.
> Warum nicht ab Münchner Freiheit? Zwei Linien durchs ex-Kasernengelände,
> die sich nach außen Ri. Kieferngarten bzw. Hasenbergl gablen, entsprechen
> IMO besser dem (vermuteten) Fahrgastaufkommen.
Habe ich drüber nachgedacht. Aber wie schon geschrieben - im
Zweifelsfall habe ich vom Konzept her eher für das puristische
entschieden, und ggf. für höheren Bedarf die Option Verstärker
offengelassen.
Trotzdem mal ausdormuliert:
# Tucherpark - Englischer Garten - Münchner Freiheit - Parkstadt
Schwabing - Funkkaserne - Heidemannstraße - Lieberweg - Harthof -
Schleißheimer Straße - Goldschmiedplatz
* dafür dann die Linie durchs Lehel weiter über Effnerplatz bis
Cosimabad
> An manchen Stellen stimmts mit Angebot vs. Auslastung IMO noch nicht ganz.
Siehe Satz vorher. Das das tlw problematisch ist, da auch Verstärker
eine bestimmte Mindeslänge (und passende Wendeanlagen) haben sollten,
ist mir klar.
> Da kann man natürlich auf Teilabschnitten mit Verstärkerkursen den
> doppelten Takt fahren (hast Du schon angedeutet, über Takte sagst Du ja
> nichts), oder auch überlegen, was man mit den Teilllinien sonst noch machen
> kann.
Die jetzige Version mit verkürzten Zusatzlinien 20/21 17/16 erlaubt eine
einfache Fahrplangestaltung. Bindet man Verstärkerlinien auf beiden
Seiten an unterschiedliche Hauptlinien, wird es schwieriger (man schafft
aber mehr umsteigefreie Verbindungen).
> "Unterversorgt" sind IMO:
> - eigentliche Osttangente nur 1 Linie, die zweite biegt zur alten 17-Süd
> ab. Zwischen Silberhornstr. und Max-Weber-Platz bräuchte man wohl
> Verstärkerzüge.
[Zitate umsortiert]
> - nur eine Linie in der Fürstenrieder Str. Zwischen Waldfriedhof und
> Romanplatz wären IMO zwei nötig.
> Eine der Nordtangentenlinien könnte ich mir auch auf der Route des
> 54er-Busses zum Ostbf vorstellen.
Ok. Wie wär's mit eine Spaltung der Osttangente. Neben einer Verbindung
Grünwald - St.Emmeram wie gehabt eine zweite. Dazu dein Wunsch bzgl Bus
54 und doppelte Linie auf der Fürstenrieder:
# Forstenrieder Allee - Fürstenrieder Straße - Laim - Romanplatz
-Rotkreuzplatz - Leonrodplatz - Hohenzollernplatz - Kurfürstenplatz -
Josefstraße - Englischer Garten - Tivolistraße - Herkomerplatz -
Galileoplatz - Prinzregentenplatz - Ostbahnhof - Welfenstraße -
Ostfriedhof - Wettersteinplatz
* optional anstatt Forstenrieder Allee den Ast Lorettoplatz / Klinikum
Großhadern.
> Vorschlag: man läßt die zweite
> (Verstärker)Linie ab Romanplatz den 41er-Nord bis Moosach mit übernehmen.
zwischen Amalienburgstr und Moosach ist eine Stadtbahn vorgesehen. Ob
man da Tram fahren kann, hängt davon ab, ob dazwischen eine
Systemwechselstelle ist oder nicht.
Für die andere Linie der Westtangent bliebe daher erstmal:
# Boschetsrieder Straße - Fürstenrieder Straße - Laim - Romanplatz -
Amalienburgstraße
> - in der Dachauer Str. wäre auch noch eine Verstärkerlinie nötig.
Verstärker wäre vielleicht:
# Westfriedhof - Dachauer Straße - Hauptbahnhof - Stachus - Sendlinger
Tor - Isartorplatz - Deutsches Museum - Max-Weber-Platz - Einsteinstraße
- Steinhausen
* Oder man macht das auch mit Stadtbahn: ... Olympiapark Nord /
Moosacher Str. - Olympiastadtion (ex S-Bf) - Olympiapark West (oder wie
sie gerade heißt) - Dachauer Str - Hbf Nord - Lenbachplatz - Marienhof
(steht so im Stadtbahnkonzept mit optionaler Führung über
Ackermannschleife statt Olympiapark West)
> - 28-Südost braucht evtl einen dichteren Takt als der Westabschnitt. Kann
> man zum Romanplatz (für heutige Linie 16) oder Ri. Pasing oder in die
> Dachauer Str. durchbinden.
> - Sendlinger Tor - Martinsplatz könnte auch noch eine zweite Linie
> aufnehmen (z.B. vom Romanplatz oder Dachauer Str.), da in der Barerstr zwei
> Linien sind, fährt der 24er wohl nur im 10er-Takt.
Wie wär's mit:
# Romanplatz - Arnulfstraße - Hauptbahnhof - Stachus - Sendlinger Tor -
Fraunhoferstr - Falkenstr - Candidplatz - Tierpark
> Für "überversorgt" halte ich:
> - Effnerplatz - Oberföhring
> - Schwanthalerhöhe - Harras
zu über- / unterversorgt ist natürlich zu sagen, dass das keine Planung
für nächstes Jahr ist und sich die Verkehrströme verschieben (schau dir
an, wie lange man ohne 17 auskam). Bei Oberföhring werden irgendwann die
Kasernengelände bebaut werden und die Wohnbebauung an der alten Messe
nimmt auch noch zu.
Trotzdem mal ein entsprechndes Gedankenspiel: Den Ast nach
Johanneskirchen kann man der Stadtbahn überlassen, dann fährt ab
Cosimabad (s.o.) nur eine Linie.
Zu Schwanthalerhöhe siehe unten.
> Nicht gefällt mir, daß der Pasinger Ast von der Innenstadt abgetrennt wird.
> Als Feinerschließung zusätzlich zur S-Bahn finde ich den sehr sinnvoll.
Nun ja, die "Feinerschließung" ist immer auch ohne Führung durch die
City gegeben. umsteigpunkte gibt es genug. Dass Pasing eine
Direktverbindung hat, ist historisch bedingt. Das kann als Grund
ausreichen, ist aber nicht zwingend.
[Zitate umsortiert]
> Evtl könnte man die bei Dir an der Donnersberger Brücke endende Linie ins
> Westend und zum Harras verlängern. Dann könnte die Pasinger Linie zum Hbf
> fahren. Tram am Ring ist aber eine etwas schwierige Sache, obwohl man nur
> "außen" über die Donnersberger Br. müßte und danach, wo der Ring im Tunnel
> verschwindet, oberirdisch weiterfahren würde.
Also ungefähr so:
# Parkstadt Solln - Drygalskiallee - Lochhamer Straße - Aidenbachstraße
-Boschetsrieder Straße - Plinganser Straße -Harras - Ganghoferstraße -
Schwanthalerhöhe - Gollierplatz - Donnersbergerbrücke - Rotkreuzplatz -
Leonrodplatz - Hohenzollernplatz - Kurfürstenplatz - Herzogstraße -
Münchner Freiheit - Parkstadt Schwabing - Funkkaserne - Heidemannstraße
- Kieferngarten - Burmesterstraße - Fröttmaning
Auch wenn die Pasinger Line zur Innenstadt fährt, sehe ich das
Auskreuzen an der Westendstraße immer noch als gute Idee. Also z.B.:
# Freiham - Neuaubing - Pasing - Agnes-Bernauer-Straße - Siglstraße -
Westendstraße - Kazmairstraße - Schwanthalerhöhe - Theresienhöhe -
Hauptbahnhof - Stachus Nord - Lenbachplatz - Promenadenplatz - Marienhof
- Maximilianstraße - Max-Weber-Platz - Einsteinstraße - Ostbahnhof -
Rosenheimer Straße - Ramersdorf - Langenbürgener Straße - Krankenhaus
Perlach - Ständlerstraße - Neuperlach Zentrum - Kafkastraße -
Otto-Hahn-Ring - Neuperlach Süd
* der Ast über die Albert-Roßhaupter-Str fällt entweder wed (s.o) oder
er wird von der Linie über die Thalkirchner Str übernommen.
Die Thalkirchner Str ist auch so ein Teilstück, wo ich mich schwertue,
die Fahrgastentwicklung zu prognostizieren, wenn es da eine deutlich
bessere Anbindung gibt als einen Bus, der am Sendlinger Tor startet.
> Noch so ein paar Gedankenspiele:
> Für vom Aufkommen her tramwürdig halte ich noch den 53er-Bus, v.a. im
> Westabschnitt (Nachfahren der Tram 37). Städtbaulich schwierig ist da der
> Friedensengel und etwas heikel auch die Ludwigstr (auf die Schleife zum
> Odeonsplatz würde ich verzichten). Oder man fährt 53-West - Uni -
> Odeonsplatz - Marienplatz (auf Deiner Altstadtdurchquerung) - Isartor - Au
> und läßt den Ostabschnitt als Bus.
Ich habe sogar mal über ein tram über der U3/6 nachgedacht, so ungefähr
zwischen Goetheplatz und Uni (oder noch weiter).
Trotzdem halte ich das für schwierig, auch die Trasse des 53ers
insgesamt, ebenso wie ein Anbindung von Norden kommend in der City
(schau mal auf die Marienhof-Grafik auf
http://home.arcor.de/e.lauterbach/cityoev/).
> Noch was wäre Isartor - Fraunhoferstr - Schlachthofviertel - Implerstr (da
> gibts heute überhaupt nichts, vor dem Krieg war da die Tram 30).
Das halte ich schon deshalb für schwierig, weil da noch nichtmal ein Bus
verkehrt (ich weiß, die Arnulfstr ist da ein Gegenbeispiel). Außerdem
ist die Auenstr wegen des MIV problematisch.
Die Baaderstr(-Reichenbachbr) ist theorethisch eine Alternative zur von
mir vorgeschlagenen Trasse Ludwigsbr-Lilien/Zeppelinstr.
Ich werde mal überlegen, ob ich quasi zum mehr puristischen Konzept auch
ein erweitertes ins Netzt stelle. Die hier genannten Alternativen plus
vielleicht die erwähnten Optionen (Haar, Isartalbahnrampe?). Da ich das
nicht umsetzen kann, sehe ich es sowieso eher als Angebot und Anstoß für
Leute, die auf dieser Basis weiterdenken.
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
--
-- Reiseberichte und andere Geschichten -- Bahnen in Bonn --
-- http://home.arcor.de/e.lauterbach/ --
-- Konzepte für den ÖPNV -- Stadtbahnen und Artverwandtes --
>
> > Ich bin jetzt seit etwas über einem Jahr in
> > München), es gibt dafür aber ein recht dichtes Netz an Nachtbussen.
>
> Ein dichtes, aber auch langsames Netz bis in die letzten Außenbezirke.
Hm. Es kommt sicherlich etwas darauf an, wo. Es gibt Nachtbuslinien,
die sind so flott, daß man da selbst mit der U-Bahn Probleme hätte -
gerade in die Außenbezirke. Ich habe auf der BVG-Homepage aber leider
keinen Schnitt für die Reisegschwindigkeit im Nachtnetz gefunden.
Ansonsten kann man sich über den 30' _all_nächtlich - in vielen
Bereichen auch häufiger - nicht beschweren.
>
> > Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass unter der Woche die letzte
> > U-Bahn in Berlin mittlerweile früher fährt als in München.
>
> Das ist richtig.
... und konsequent, wenn es (k)ein Ntez gibt, daß auf die
Fahrgastströme und -anzahlen besser ausgerichtet ist.
Fabian, der sich das "Verteidigen" nicht verkneifen konnte ;-)
Ack.
> > Wie sinnvoll die Tram zur Feinerschließung
> > zusätzlich zur U-Bahn sein kann, sieht man an der Arnulfstr oder
> > Barerstr.
>
> Obwohl ich hier wirklich wenig direkte Konkurrenz zur U-Bahn sehe.
Deshalb ja auch "angeblichem Parallelverkehr.
> Ich auch - aber ich wollte mal ein paar Pflöcke einrammen. Falls das
> nicht realisiert wird, sollte man sich überlegen, ob man westlich des
> S-bahn-Halts Harras wenden kann, um die Tram näher an die S-Bahn zu
> bringen.
> Klinikum Großhadern ist drin, um eine zusätzliche Verbindung zur
> Tram/Stadtbahn zu schaffen. Den Lorettoplatz-Ast könnte man natürlich
> auch - wie in der offiziellen Planung - an die Westtangente hängen.
Den ich auch da nicht für besonders wichtig halte.
> > Die N-S-Durchquerung der Altstadt gefällt mir mit am besten von allen
> > Ideen ;-).
>
> Na ja, so richtig Nord-Süd ist das auch nicht.
Nein, aber immerhin nach >60 Jahren wieder in N-S-Richtung über den
Marienplatz ;-)
> > Problematisch ist die Isarüberwuerung in Thalkirchen. Da wäre ein
> > Neubau der Thalkirchner Brücke fällig, die derzeitige ist zu schwach
> > für eine Tram. Ob sich der Auwand rentiert, weiß ich nicht recht.
>
> Ja, ist wohl eine typische Fehlplanung. Ok, die Brücke ist aus Holz.
> Aber als explizit schön würde ich sie nicht bezeichnen. Eine tramfähige
> Brücke wäre auch keine viel stärker optische Belastung. Vielleicht
> brennt sie auch nochmal ab ...
> Wünschenswert wäre eine Verbindung zur U-Bahn schon.
Ja. Das fehlen irgendeiner Querverbindung über die Isar südlich der
Brudermühlbrücke ist IMO ein Defizit im ÖPNV, wenn man sieht, was sich an
Autos über den Harlachinger Berg quält. Immerhin sieht das Stadtbahnkonzept
ja eine Verbindung über die Großhesseloher Brücke vor.
> > An manchen Stellen stimmts mit Angebot vs. Auslastung IMO noch nicht
> > ganz.
>
> Siehe Satz vorher. Das das tlw problematisch ist, da auch Verstärker
> eine bestimmte Mindeslänge (und passende Wendeanlagen) haben sollten,
> ist mir klar.
Mir ging es da eher darum, darauf hinzuweisen, wo ich ein Ungleichgewicht
in der Bedienung der beiden Linienhälften sehe (etwa Dachauer Str, heute
3,5er Takt vs. Senlinger Tor - Max-Weber-Pl, heute 10er-Takt). Natürlich
kann man da einfach einen Verstärker Westfriedhof - Sendlinger Tor fahren.
Evtl. kann man mit dem Verstärker aber noch kreativer umgehen. Als
Denkanstoß, ob in dieser Richtung noch neue (gute) Idden rauskommen, war
das gemeint.
> > "Unterversorgt" sind IMO:
> > - eigentliche Osttangente nur 1 Linie, die zweite biegt zur alten
> > 17-Süd ab. Zwischen Silberhornstr. und Max-Weber-Platz bräuchte man
> > wohl Verstärkerzüge.
> [Zitate umsortiert]
> > - nur eine Linie in der Fürstenrieder Str. Zwischen Waldfriedhof und
> > Romanplatz wären IMO zwei nötig.
> > Eine der Nordtangentenlinien könnte ich mir auch auf der Route des
> > 54er-Busses zum Ostbf vorstellen.
> Ok. Wie wär's mit eine Spaltung der Osttangente. Neben einer Verbindung
> Grünwald - St.Emmeram wie gehabt eine zweite. Dazu dein Wunsch bzgl Bus
> 54 und doppelte Linie auf der Fürstenrieder:
> # Forstenrieder Allee - Fürstenrieder Straße - Laim - Romanplatz
> -Rotkreuzplatz - Leonrodplatz - Hohenzollernplatz - Kurfürstenplatz -
> Josefstraße - Englischer Garten - Tivolistraße - Herkomerplatz -
> Galileoplatz - Prinzregentenplatz - Ostbahnhof - Welfenstraße -
> Ostfriedhof - Wettersteinplatz
> * optional anstatt Forstenrieder Allee den Ast Lorettoplatz / Klinikum
> Großhadern.
eine schöne Dreiviertelringlinie ;-)
> > Vorschlag: man läßt die zweite
> > (Verstärker)Linie ab Romanplatz den 41er-Nord bis Moosach mit
> > übernehmen.
>
> zwischen Amalienburgstr und Moosach ist eine Stadtbahn vorgesehen. Ob
> man da Tram fahren kann, hängt davon ab, ob dazwischen eine
> Systemwechselstelle ist oder nicht.
Beides zugleich ist sicher nicht nötig.
> Für die andere Linie der Westtangent bliebe daher erstmal:
> # Boschetsrieder Straße - Fürstenrieder Straße - Laim - Romanplatz -
> Amalienburgstraße
bis Romanplatz reicht vermutlich.
> > - in der Dachauer Str. wäre auch noch eine Verstärkerlinie nötig.
>
> Verstärker wäre vielleicht:
> # Westfriedhof - Dachauer Straße - Hauptbahnhof - Stachus - Sendlinger
> Tor - Isartorplatz - Deutsches Museum - Max-Weber-Platz - Einsteinstraße
> - Steinhausen
> * Oder man macht das auch mit Stadtbahn: ... Olympiapark Nord /
> Moosacher Str. - Olympiastadtion (ex S-Bf) - Olympiapark West (oder wie
> sie gerade heißt) - Dachauer Str - Hbf Nord - Lenbachplatz - Marienhof
> (steht so im Stadtbahnkonzept mit optionaler Führung über
> Ackermannschleife statt Olympiapark West)
Letzteres ist sicher auch keine Schlechte Idee. Das ehemalige
Kasernengelände im Bogen der Ackermannstraße wird ja mit Wohnungen in
größerem Stil bebaut. Die ÖV-Anbindung ist da IMO noch steigerungsfähig.
> > - 28-Südost braucht evtl einen dichteren Takt als der Westabschnitt.
> > Kann man zum Romanplatz (für heutige Linie 16) oder Ri. Pasing oder in
> > die Dachauer Str. durchbinden.
> > - Sendlinger Tor - Martinsplatz könnte auch noch eine zweite Linie
> > aufnehmen (z.B. vom Romanplatz oder Dachauer Str.), da in der Barerstr
> > zwei Linien sind, fährt der 24er wohl nur im 10er-Takt.
> Wie wär's mit:
> # Romanplatz - Arnulfstraße - Hauptbahnhof - Stachus - Sendlinger Tor -
> Fraunhoferstr - Falkenstr - Candidplatz - Tierpark
Ich dachte in erster Linie an den "inneren" Abschnitt Marienplatz -
Mariahilfplatz (in etwa, oder Kolumbusplatz). Der Bus fährt heute in recht
dichtem Takt und ich halte das Fahrgastaufkommen für evtl. noch
steigerungsfähig, wenn da eine Tram über den Marienplatz hinaus fährt (s.u.
Thalkirchner Str).
> > Nicht gefällt mir, daß der Pasinger Ast von der Innenstadt abgetrennt
> > wird. Als Feinerschließung zusätzlich zur S-Bahn finde ich den sehr
> > sinnvoll.
>
> Nun ja, die "Feinerschließung" ist immer auch ohne Führung durch die
> City gegeben. umsteigpunkte gibt es genug. Dass Pasing eine
> Direktverbindung hat, ist historisch bedingt. Das kann als Grund
> ausreichen, ist aber nicht zwingend.
> [Zitate umsortiert]
> > Evtl könnte man die bei Dir an der Donnersberger Brücke endende Linie
> > ins Westend und zum Harras verlängern. Dann könnte die Pasinger Linie
> > zum Hbf fahren. Tram am Ring ist aber eine etwas schwierige Sache,
> > obwohl man nur "außen" über die Donnersberger Br. müßte und danach, wo
> > der Ring im Tunnel verschwindet, oberirdisch weiterfahren würde.
>
> Also ungefähr so:
> # Parkstadt Solln - Drygalskiallee - Lochhamer Straße - Aidenbachstraße
> -Boschetsrieder Straße - Plinganser Straße -Harras - Ganghoferstraße -
> Schwanthalerhöhe - Gollierplatz - Donnersbergerbrücke - Rotkreuzplatz -
> Leonrodplatz - Hohenzollernplatz - Kurfürstenplatz - Herzogstraße -
> Münchner Freiheit - Parkstadt Schwabing - Funkkaserne - Heidemannstraße
> - Kieferngarten - Burmesterstraße - Fröttmaning
Ja
> Auch wenn die Pasinger Line zur Innenstadt fährt, sehe ich das
> Auskreuzen an der Westendstraße immer noch als gute Idee. Also z.B.:
> # Freiham - Neuaubing - Pasing - Agnes-Bernauer-Straße - Siglstraße -
> Westendstraße - Kazmairstraße - Schwanthalerhöhe - Theresienhöhe -
> Hauptbahnhof - Stachus Nord - Lenbachplatz - Promenadenplatz - Marienhof
> - Maximilianstraße - Max-Weber-Platz - Einsteinstraße - Ostbahnhof -
> Rosenheimer Straße - Ramersdorf - Langenbürgener Straße - Krankenhaus
> Perlach - Ständlerstraße - Neuperlach Zentrum - Kafkastraße -
> Otto-Hahn-Ring - Neuperlach Süd
Ack.
> * der Ast über die Albert-Roßhaupter-Str fällt entweder wed (s.o) oder
> er wird von der Linie über die Thalkirchner Str übernommen.
> Die Thalkirchner Str ist auch so ein Teilstück, wo ich mich schwertue,
> die Fahrgastentwicklung zu prognostizieren, wenn es da eine deutlich
> bessere Anbindung gibt als einen Bus, der am Sendlinger Tor startet.
Steigerunsfähig sicher, fragt sich nur wie stark.
> > Noch so ein paar Gedankenspiele:
> > Für vom Aufkommen her tramwürdig halte ich noch den 53er-Bus, v.a. im
> > Westabschnitt (Nachfahren der Tram 37). Städtbaulich schwierig ist da
> > der Friedensengel und etwas heikel auch die Ludwigstr (auf die Schleife
> > zum Odeonsplatz würde ich verzichten). Oder man fährt 53-West - Uni -
> > Odeonsplatz - Marienplatz (auf Deiner Altstadtdurchquerung) - Isartor -
> > Au und läßt den Ostabschnitt als Bus.
>
> Ich habe sogar mal über ein tram über der U3/6 nachgedacht, so ungefähr
> zwischen Goetheplatz und Uni (oder noch weiter).
> Trotzdem halte ich das für schwierig, auch die Trasse des 53ers
> insgesamt, ebenso wie ein Anbindung von Norden kommend in der City
> (schau mal auf die Marienhof-Grafik auf
> http://home.arcor.de/e.lauterbach/cityoev/).
Der neuralgische Punkt ist da zwischen Franziskaner und Hauptpost. Da hat
schon die 1,5m breite Radlfurt für Platzprobleme gesorgt. Eine
Oberflächenerschließung für Kurzstrecken wäre aber sicher nicht falsch
angesichts der Auslastung bzw. Überlastung der U3/6.
> > Noch was wäre Isartor - Fraunhoferstr - Schlachthofviertel - Implerstr
> > (da gibts heute überhaupt nichts, vor dem Krieg war da die Tram 30).
>
> Das halte ich schon deshalb für schwierig, weil da noch nichtmal ein Bus
> verkehrt (ich weiß, die Arnulfstr ist da ein Gegenbeispiel). Außerdem
> ist die Auenstr wegen des MIV problematisch.
Ack. Ist nur eine weitere Idee. Die Umwege im jetzigen Netz sind auch nicht
so groß.
> Die Baaderstr(-Reichenbachbr) ist theorethisch eine Alternative zur von
> mir vorgeschlagenen Trasse Ludwigsbr-Lilien/Zeppelinstr.
Da gefällt mir die Lilienstr. besser.
> Ich werde mal überlegen, ob ich quasi zum mehr puristischen Konzept auch
> ein erweitertes ins Netzt stelle. Die hier genannten Alternativen plus
> vielleicht die erwähnten Optionen (Haar, Isartalbahnrampe?). Da ich das
> nicht umsetzen kann, sehe ich es sowieso eher als Angebot und Anstoß für
> Leute, die auf dieser Basis weiterdenken.
Schon klar. Mehr als ein offensiver Denkanstoß kann es nicht sein.
Gruß,
Christoph
> > Ich auch - aber ich wollte mal ein paar Pflöcke einrammen. Falls das
> > nicht realisiert wird, sollte man sich überlegen, ob man westlich des
> > S-bahn-Halts Harras wenden kann, um die Tram näher an die S-Bahn zu
> > bringen.
> > Klinikum Großhadern ist drin, um eine zusätzliche Verbindung zur
> > Tram/Stadtbahn zu schaffen. Den Lorettoplatz-Ast könnte man natürlich
> > auch - wie in der offiziellen Planung - an die Westtangente hängen.
>
> Den ich auch da nicht für besonders wichtig halte.
Ich bin auch gerne bereit zuzugeben, dass ich ein bisschen nach dem
Motto "wegnehmen kann man immer noch" und "vielleicht braucht man
irgendwann mal Verhandlungsmasse" konstruiert habe. Dazu dass
Argument, das es da noch ein Stück Trasse gibt, und dass Friedhoefe
traditionell mit der Tram erreichbar sind (der Waldfriedhof ist zu
gross um ihn nur von gleichnamiger Haltestelle aus zu erschliessen).
> > > Die N-S-Durchquerung der Altstadt gefällt mir mit am besten von allen
> > > Ideen ;-).
> >
> > Na ja, so richtig Nord-Süd ist das auch nicht.
>
> Nein, aber immerhin nach >60 Jahren wieder in N-S-Richtung über den
> Marienplatz ;-)
aber nicht in S-N ;-)
[Tierparkbrücke]
> > Ja, ist wohl eine typische Fehlplanung. Ok, die Brücke ist aus Holz.
> > Aber als explizit schön würde ich sie nicht bezeichnen. Eine tramfähige
> > Brücke wäre auch keine viel stärker optische Belastung. Vielleicht
> > brennt sie auch nochmal ab ...
> > Wünschenswert wäre eine Verbindung zur U-Bahn schon.
>
> Ja. Das fehlen irgendeiner Querverbindung über die Isar südlich der
> Brudermühlbrücke ist IMO ein Defizit im ÖPNV, wenn man sieht, was sich an
> Autos über den Harlachinger Berg quält. Immerhin sieht das Stadtbahnkonzept
> ja eine Verbindung über die Großhesseloher Brücke vor.
Meist ist ja nicht nur die Isar sondern auch die Hangkante das
Problem. Das mit der Verbindung durch die Lindenschmittstraße hoch
habe ich mir schon überlegt (und angeschaut), Harlachinger Berg oder
die andere Seite in Thalkirchen sind da deutlich problematischer.
Deshalb auch schade wg. der Isartalbahn - für Radfahrer natürliche
eine schöne Sache.
> Mir ging es da eher darum, darauf hinzuweisen, wo ich ein Ungleichgewicht
> in der Bedienung der beiden Linienhälften sehe (etwa Dachauer Str, heute
> 3,5er Takt vs. Senlinger Tor - Max-Weber-Pl, heute 10er-Takt). Natürlich
> kann man da einfach einen Verstärker Westfriedhof - Sendlinger Tor fahren.
> Evtl. kann man mit dem Verstärker aber noch kreativer umgehen. Als
> Denkanstoß, ob in dieser Richtung noch neue (gute) Idden rauskommen, war
> das gemeint.
Hatte ich schon verstanden, deshalb auch meine Anmerkung dazu, dass
eine intellegenter Umgang mit Verstärker (zusätzliche umsteigefreie
Verbindungen) das Fahrplanmachen schwieriger macht.
Ich habe im Prinzip versucht, zu grosse Bogen zu vermeiden. Zumindest
bei den Durchmesserlinien. Sonst wird nämlich das Prinzip
"umsteigefrei" entwertet. (also z.B. Barer Str - Sendlinger Tor -
Tivolistr). Das beisst sich dann eventuell etwas mit dem
Zusammenhängen gleich stark belasteter Linien.
> > Ok. Wie wär's mit eine Spaltung der Osttangente. Neben einer Verbindung
> > Grünwald - St.Emmeram wie gehabt eine zweite. Dazu dein Wunsch bzgl Bus
> > 54 und doppelte Linie auf der Fürstenrieder:
> > # Forstenrieder Allee - Fürstenrieder Straße - Laim - Romanplatz
> > -Rotkreuzplatz - Leonrodplatz - Hohenzollernplatz - Kurfürstenplatz -
> > Josefstraße - Englischer Garten - Tivolistraße - Herkomerplatz -
> > Galileoplatz - Prinzregentenplatz - Ostbahnhof - Welfenstraße -
> > Ostfriedhof - Wettersteinplatz
> > * optional anstatt Forstenrieder Allee den Ast Lorettoplatz / Klinikum
> > Großhadern.
>
> eine schöne Dreiviertelringlinie ;-)
Darf es dann auch schonmal sein.
> > Für die andere Linie der Westtangent bliebe daher erstmal:
> > # Boschetsrieder Straße - Fürstenrieder Straße - Laim - Romanplatz -
> > Amalienburgstraße
>
> bis Romanplatz reicht vermutlich.
Ich wollte da nicht zuviel wenden lassen, da ja der Verstärker dort
wenden soll. Außerdem wird an der Amalienburgstr die Stadtbahn
erreicht.
> > # Westfriedhof - Dachauer Straße - Hauptbahnhof - Stachus - Sendlinger
> > Tor - Isartorplatz - Deutsches Museum - Max-Weber-Platz - Einsteinstraße
> > - Steinhausen
> > * Oder man macht das auch mit Stadtbahn: ... Olympiapark Nord /
> > Moosacher Str. - Olympiastadtion (ex S-Bf) - Olympiapark West (oder wie
> > sie gerade heißt) - Dachauer Str - Hbf Nord - Lenbachplatz - Marienhof
> > (steht so im Stadtbahnkonzept mit optionaler Führung über
> > Ackermannschleife statt Olympiapark West)
>
> Letzteres ist sicher auch keine Schlechte Idee. Das ehemalige
> Kasernengelände im Bogen der Ackermannstraße wird ja mit Wohnungen in
> größerem Stil bebaut. Die ÖV-Anbindung ist da IMO noch steigerungsfähig.
Ja, man hat dann die Wahl zwischen Westfriedhof und obiger Trasse. 3
Linien in der inneren Dachauer sind dann vielleicht etwas viel. Man
koennte auch die Stadtbahn durch Tram bis Moosacher Str verstärken.
> > > - 28-Südost braucht evtl einen dichteren Takt als der Westabschnitt.
> > > Kann man zum Romanplatz (für heutige Linie 16) oder Ri. Pasing oder in
> > > die Dachauer Str. durchbinden.
> > > - Sendlinger Tor - Martinsplatz könnte auch noch eine zweite Linie
> > > aufnehmen (z.B. vom Romanplatz oder Dachauer Str.), da in der Barerstr
> > > zwei Linien sind, fährt der 24er wohl nur im 10er-Takt.
> > Wie wär's mit:
> > # Romanplatz - Arnulfstraße - Hauptbahnhof - Stachus - Sendlinger Tor -
> > Fraunhoferstr - Falkenstr - Candidplatz - Tierpark
>
> Ich dachte in erster Linie an den "inneren" Abschnitt Marienplatz -
> Mariahilfplatz (in etwa, oder Kolumbusplatz). Der Bus fährt heute in recht
> dichtem Takt und ich halte das Fahrgastaufkommen für evtl. noch
> steigerungsfähig, wenn da eine Tram über den Marienplatz hinaus fährt (s.u.
> Thalkirchner Str).
Der Bus hat aber an der Haltestelle Kolumbusplatz einen ziemlichen
Fahrgastwechsel.
Nun ja - dein Vorschlag bring mich auf eine Idee. Thomas Purket hat
vorgeschlagen eine Tramlinie durch die Straße "Am Einlaß" zum
Marienplatz zu führen. Das mach ich jetzt nicht, weil dann vielleicht
doch irgenwann die Schranne im Weg steht. Wie wäre es mit einer
Ringlinie:
# Marienhof - Marienplatz - Tal - Isartor - Deutsches Museum -
Zeppelinstr - Mariahilplatz -(rechts)- Frauenhoferstr -(rechts)-
Müllerstr -(links)- Corneliusstr -(rechts)- Viktualienmarkt -
Sparkassenstr - Marienhof
* Die Linie nicht gegenläufig, so dass entlang Viktualienmarkt nur ein
Gleis liegt.
* Variante wäre ab U Frauenhofer durch die Reichbachstr zum
Gärtnerplatz und dann auf die Corneliusstr.
* Die Linie kann am Marienhof mit dem Verstärker zum Romanplatz
verknüpft werden, so daß sich quasi eine große "Blockwende" ergibt.
> > Ich habe sogar mal über ein tram über der U3/6 nachgedacht, so ungefähr
> > zwischen Goetheplatz und Uni (oder noch weiter).
> > Trotzdem halte ich das für schwierig, auch die Trasse des 53ers
> > insgesamt, ebenso wie ein Anbindung von Norden kommend in der City
> > (schau mal auf die Marienhof-Grafik auf
> > http://home.arcor.de/e.lauterbach/cityoev/).
>
> Der neuralgische Punkt ist da zwischen Franziskaner und Hauptpost. Da hat
> schon die 1,5m breite Radlfurt für Platzprobleme gesorgt. Eine
Exakt. Aus meiner Sicht ziemlich hoffnungslos. Deshlab war ich ja auf
den Hofgraben ausgewichen, was aber in einer Verknüpfung nach Norden
nicht ganz soviel Sinn macht.
> Oberflächenerschließung für Kurzstrecken wäre aber sicher nicht falsch
> angesichts der Auslastung bzw. Überlastung der U3/6.
Ich hatte ja in meinem U-Bahn-Konzept das Äquivalent zu U6Süd unter
der Theresienwiese und über Hbf - Odeonsplatz geführt. Damit sich die
Last zwischen den U-Bahn-Innenstadtstrecken etwas besser verteilt. Mit
dem Stadion kommer natürlich jetzt neue Lasten.
> Schon klar. Mehr als ein offensiver Denkanstoß kann es nicht sein.
So ist es gedacht. Die offizielle Verkehrspolitik gibt sich deutlich
ÖV-lastiger als sie ist. Und da Schweigen meist als Zustimmung
gedeutet ist und ADAC und Sympathisanten meist recht laut sind,
braucht man einfach möglichst viel geäußerte Gegenpositionen.
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
--
http://home.arcor.de/e.lauterbach/auskunft/ | Fahrplanauskunft
| Tarifrechner
> > > Klinikum Großhadern ist drin, um eine zusätzliche Verbindung zur
> > > Tram/Stadtbahn zu schaffen. Den Lorettoplatz-Ast könnte man natürlich
> > > auch - wie in der offiziellen Planung - an die Westtangente hängen.
> >
> > Den ich auch da nicht für besonders wichtig halte.
>
> Ich bin auch gerne bereit zuzugeben, dass ich ein bisschen nach dem
> Motto "wegnehmen kann man immer noch" und "vielleicht braucht man
> irgendwann mal Verhandlungsmasse" konstruiert habe. Dazu dass
> Argument, das es da noch ein Stück Trasse gibt, und dass Friedhoefe
> traditionell mit der Tram erreichbar sind (der Waldfriedhof ist zu
> gross um ihn nur von gleichnamiger Haltestelle aus zu erschliessen).
Falsch ist der Ast IMO nicht. Nur u.U. verzichtbar.
> [Tierparkbrücke]
> > > Ja, ist wohl eine typische Fehlplanung. Ok, die Brücke ist aus Holz.
> > > Aber als explizit schön würde ich sie nicht bezeichnen. Eine
> > > tramfähige
> > > Brücke wäre auch keine viel stärker optische Belastung. Vielleicht
> > > brennt sie auch nochmal ab ...
> > > Wünschenswert wäre eine Verbindung zur U-Bahn schon.
> >
> > Ja. Das fehlen irgendeiner Querverbindung über die Isar südlich der
> > Brudermühlbrücke ist IMO ein Defizit im ÖPNV, wenn man sieht, was sich
> > an Autos über den Harlachinger Berg quält. Immerhin sieht das
> > Stadtbahnkonzept ja eine Verbindung über die Großhesseloher Brücke vor.
>
> Meist ist ja nicht nur die Isar sondern auch die Hangkante das
> Problem. Das mit der Verbindung durch die Lindenschmittstraße hoch
> habe ich mir schon überlegt (und angeschaut), Harlachinger Berg
m.W. 12%-Steigung auf der Straße. Die steilsten mir bekannten Trams haben
irgendwas bei 10%. Da müßte man also den Hang umgraben, eine aussichtslose
Angelegenheit (hinzu kommt noch die Kehre bei der Harlachinger Kirche, die
für die Tram zu eng sein könnte)
> oder
> die andere Seite in Thalkirchen sind da deutlich problematischer.
da weiß ich nicht, wie steil, aber sicher nicht umproblematisch.
> Ich habe im Prinzip versucht, zu grosse Bogen zu vermeiden. Zumindest
> bei den Durchmesserlinien. Sonst wird nämlich das Prinzip
> "umsteigefrei" entwertet. (also z.B. Barer Str - Sendlinger Tor -
> Tivolistr). Das beisst sich dann eventuell etwas mit dem
> Zusammenhängen gleich stark belasteter Linien.
Ack.
> > > # Westfriedhof - Dachauer Straße - Hauptbahnhof - Stachus -
> > > Sendlinger Tor - Isartorplatz - Deutsches Museum - Max-Weber-Platz -
> > > Einsteinstraße - Steinhausen
> > > * Oder man macht das auch mit Stadtbahn: ... Olympiapark Nord /
> > > Moosacher Str. - Olympiastadtion (ex S-Bf) - Olympiapark West (oder
> > > wie sie gerade heißt) - Dachauer Str - Hbf Nord - Lenbachplatz -
> > > Marienhof (steht so im Stadtbahnkonzept mit optionaler Führung über
> > > Ackermannschleife statt Olympiapark West)
> >
> > Letzteres ist sicher auch keine Schlechte Idee. Das ehemalige
> > Kasernengelände im Bogen der Ackermannstraße wird ja mit Wohnungen in
> > größerem Stil bebaut. Die ÖV-Anbindung ist da IMO noch
> > steigerungsfähig.
>
> Ja, man hat dann die Wahl zwischen Westfriedhof und obiger Trasse. 3
> Linien in der inneren Dachauer sind dann vielleicht etwas viel. Man
> koennte auch die Stadtbahn durch Tram bis Moosacher Str verstärken.
Wirklich gut erschließt das das Neubaugebiet alles nicht.
> Nun ja - dein Vorschlag bring mich auf eine Idee. Thomas Purket hat
> vorgeschlagen eine Tramlinie durch die Straße "Am Einlaß" zum
> Marienplatz zu führen. Das mach ich jetzt nicht, weil dann vielleicht
> doch irgenwann die Schranne im Weg steht. Wie wäre es mit einer
> Ringlinie:
> # Marienhof - Marienplatz - Tal - Isartor - Deutsches Museum -
> Zeppelinstr - Mariahilplatz -(rechts)- Frauenhoferstr -(rechts)-
> Müllerstr -(links)- Corneliusstr -(rechts)- Viktualienmarkt -
> Sparkassenstr - Marienhof
Eine Linie, die es nur in einer Richtung gibt, kann zwar beim Fahrgast
etwas Verwirrung stiften, aber trotzdem warum nicht? Oder man fährt beide
Richtungen übers Isartor.
> > Oberflächenerschließung für Kurzstrecken wäre aber sicher nicht falsch
> > angesichts der Auslastung bzw. Überlastung der U3/6.
>
> Ich hatte ja in meinem U-Bahn-Konzept das Äquivalent zu U6Süd unter
> der Theresienwiese und über Hbf - Odeonsplatz geführt. Damit sich die
> Last zwischen den U-Bahn-Innenstadtstrecken etwas besser verteilt. Mit
> dem Stadion kommer natürlich jetzt neue Lasten.
Kenne ich. Auch ohne Stadion würde ich aber den stärksten Querschnitt eher
vom Marienplatz (oder evtl Sendlinger Tor) nach Norden vermuten, also bis
zur Uni oder sogar Münchner Freiheit. Da hilft das Ableiten einer
(Teil)Linie von Süden her auf die U4/5 nur begrenzt.
Gruß,
Christoph
Ja, Ackermannbogen ist schon problematisch. Die offizielle Planung sieht
da wohl kaum eine ÖV-Erschlißung vor.
> > # Marienhof - Marienplatz - Tal - Isartor - Deutsches Museum -
> > Zeppelinstr - Mariahilplatz -(rechts)- Frauenhoferstr -(rechts)-
> > Müllerstr -(links)- Corneliusstr -(rechts)- Viktualienmarkt -
> > Sparkassenstr - Marienhof
>
> Eine Linie, die es nur in einer Richtung gibt, kann zwar beim Fahrgast
> etwas Verwirrung stiften, aber trotzdem warum nicht? Oder man fährt beide
> Richtungen übers Isartor.
Mir ist noch eingefallen, dass der Anschluss Richtung Romanplatz nicht
so optimal ist wegen der Gleisführung im Bereich Stachus / Hbf. Besser
anschliebar ist Dachauer Str, allerings würde das nicht über Hbf führen,
sondern nur Stachus Nord - Hbf Nord; ok, geht vielleicht für einen
Verstärker.
Den Verstärker vom Romanplatz könnte man ganz normal zum Sendlinger Tor
führen und dann aber Müllerstr eine Schleife in Gegenrichtung:
# ... Sendlinger Tor - Fraunhoferstr - Mariahilfpl - Lilienstr -
Deutsches Museum - Isartor - Reichenbachpl - Sendlinger Tor ...
Ob man einen Verstärker nach Steinhausen braucht, muß man erst sehen.
Wie bei allen bisher nicht vorhandenen Strecken sind Prognosen Richtung
Steinhausen - Riem schwierig.
> > Ich hatte ja in meinem U-Bahn-Konzept das Äquivalent zu U6Süd unter
> > der Theresienwiese und über Hbf - Odeonsplatz geführt. Damit sich die
> > Last zwischen den U-Bahn-Innenstadtstrecken etwas besser verteilt. Mit
> > dem Stadion kommer natürlich jetzt neue Lasten.
>
> Kenne ich. Auch ohne Stadion würde ich aber den stärksten Querschnitt eher
> vom Marienplatz (oder evtl Sendlinger Tor) nach Norden vermuten, also bis
> zur Uni oder sogar Münchner Freiheit. Da hilft das Ableiten einer
> (Teil)Linie von Süden her auf die U4/5 nur begrenzt.
Der stärkste Querschnitt ist definitiv zwischen Odeonsplatz und Uni (in
ganzen Münchner U-Bahn-Netz). Trotzdem muß man das nicht zusätzlich noch
durch starke Südäste belasten. Und man zum Teil am Harras oder
Implerstraße wenden kann, hilft das auch gegen Störanfälligkeit (Harras
müßte eine Wendeanlage haben, Implerstr wohl nicht - aber da wollte ich
sowieso stark umbauen ;-)).
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
--
> > > Ja, man hat dann die Wahl zwischen Westfriedhof und obiger Trasse. 3
> > > Linien in der inneren Dachauer sind dann vielleicht etwas viel. Man
> > > koennte auch die Stadtbahn durch Tram bis Moosacher Str verstärken.
> >
> > Wirklich gut erschließt das das Neubaugebiet alles nicht.
>
> Ja, Ackermannbogen ist schon problematisch. Die offizielle Planung sieht
> da wohl kaum eine ÖV-Erschlißung vor.
Eine zündende Idee habe ich auch nicht. Das beste scheint mir, den 53er
(egal ob als Tram oder wahrscheinlicher Bus) vom Nordbad zu verlängern,
entweder bis Ackermannbogen oder aber gleich weiter über Ackermannstr -
Karl-Theodor-Str zum Scheidplatz.
Die in die Innenstadt führenden Linien (U2, Tram 27 oder Tram 20) sind nur
noch bedingt in noch fußläufiger Entfernung, auch zur Tangentialverbindung
an der Infanteriestr. ist es ein gutes Stück.
> > > # Marienhof - Marienplatz - Tal - Isartor - Deutsches Museum -
> > > Zeppelinstr - Mariahilplatz -(rechts)- Frauenhoferstr -(rechts)-
> > > Müllerstr -(links)- Corneliusstr -(rechts)- Viktualienmarkt -
> > > Sparkassenstr - Marienhof
> >
> > Eine Linie, die es nur in einer Richtung gibt, kann zwar beim Fahrgast
> > etwas Verwirrung stiften, aber trotzdem warum nicht? Oder man fährt
> > beide Richtungen übers Isartor.
>
> Mir ist noch eingefallen, dass der Anschluss Richtung Romanplatz nicht
> so optimal ist wegen der Gleisführung im Bereich Stachus / Hbf. Besser
> anschliebar ist Dachauer Str, allerings würde das nicht über Hbf führen,
> sondern nur Stachus Nord - Hbf Nord; ok, geht vielleicht für einen
> Verstärker.
> Den Verstärker vom Romanplatz könnte man ganz normal zum Sendlinger Tor
> führen und dann aber Müllerstr eine Schleife in Gegenrichtung:
> # ... Sendlinger Tor - Fraunhoferstr - Mariahilfpl - Lilienstr -
> Deutsches Museum - Isartor - Reichenbachpl - Sendlinger Tor ...
Langsam wird es richtig sophisticated ;-)
> Ob man einen Verstärker nach Steinhausen braucht, muß man erst sehen.
> Wie bei allen bisher nicht vorhandenen Strecken sind Prognosen Richtung
> Steinhausen - Riem schwierig.
Ja. Denke aber, daß eine Linie reicht. Bis zum Dt. Museum bzw. zur
Lilienstr ist eine zweite (oder sogar dritte) Linie vorgesehen und hinterm
Max-Weber-Platz ist vermutlich nicht so viel los.
> Der stärkste Querschnitt ist definitiv zwischen Odeonsplatz und Uni (in
> ganzen Münchner U-Bahn-Netz).
Dann bin ich da also richtig gelegen mit meiner Schätzung ;-)
> Trotzdem muß man das nicht zusätzlich noch
> durch starke Südäste belasten.
Klar. Gedanken über eine zusätzliche Oberflächenerschließung sind dann
offenbar berechtigt. Eine Lösung zwischen Odeonplatz und Marienplatz sehe
ich aber nicht.
Gruß,
Christoph
Auf Basis der hier stattgefundenen Diskussion habe ich eine zweite
Version in Netz gestellt. URL wie gehabt.
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
--
E...@directbox.com (Fabian Walf) wrote in
news:d5e4e99d.03082...@posting.google.com:
> Hm. Es kommt sicherlich etwas darauf an, wo. Es gibt Nachtbuslinien,
> die sind so flott, daß man da selbst mit der U-Bahn Probleme hätte -
> gerade in die Außenbezirke. Ich habe auf der BVG-Homepage aber leider
> keinen Schnitt für die Reisegschwindigkeit im Nachtnetz gefunden.
> Ansonsten kann man sich über den 30' _all_nächtlich - in vielen
> Bereichen auch häufiger - nicht beschweren.
Hängt halt sehr davon ab, wo genau es hingehen soll, auch unter tags. Wenn
Du von West nach Ost mit 3x umsteigen eineinhalb Stunden brauchst, mit dem
Auto dank breiter Strassen aber nur eine halbe Stunde, dann bist Du oft
geneigt, dem Auto den Vorzug zu geben. Andererseits fährt Dich der Nachtbus
problemslos bis an die Stadtgrenze nach Zehlendorf, und falls Du doch in
sehr entlegenen Gebieten wohnst, dann rufen sie Dir auch ein Taxi zu
Weiterfahrt ;)
Um nicht allzu sehr offtopic zu werden, ich habe mich früher auch sehr
geärgert, daß Du um 1:05 Uhr am Odeonsplatz die letzte U5 Richtung Max-
Weber-Platz sehr oft verpasst hast, und dann entweder fluchend auf die
N19er am Opernplatz warten oder zu Fuß laufen durftest. ;)
Grüße,
Johannes
Sehr schön. Mir gefällt auch Dein Vorwort:
| Vielleicht gibt es doch irgendwann mal eine Verkehrswende, dann besteht
| eine Chance. Und wenn nicht, kann man hier zumindest nachlesen, was man
| haben könnte, wenn die Prioritäten anders - richtiger - wären.
Gruß,
Christoph
Edmund Lauterbach schrieb:
>
> Edmund Lauterbach wrote:
> >
> > So, und wo findet man das Tramkonzept?
> > Antwort: auf http://home.arcor.de/e.lauterbach/tram/
>
> Auf Basis der hier stattgefundenen Diskussion habe ich eine zweite
> Version in Netz gestellt. URL wie gehabt.
Auch mein Netz wirds in Baelde geben.
TP
> Aber Muenchen ist nicht so klein wie z.b. Leipzig
> wo das gesamte Trambahnnetz nachts regelmaessig
> abgefahren wird....(ubahn haben die ja nich..)
In Leipzig fahren statt Straßenbahnen "Nightliner" genannte Nachtbusse
täglich 1:11, 2:22 und 3:00 Uhr am Hauptbahnhof ab.
> Selbst in Dresden (=noch kleiner) faehrt jede Stunde
> das gesamte Trambahnnetz, und nicht irgendwelche
> lahmen Busse die alle nase lang auf irgendwelche
> anderen Anschluesse warten ...
In Dresden gibt es unter der Bezeichnung "GuteNachtLinie" täglich
Nachtverkehr mit Straßenbahnen und Stadtbussen, in Nächten zu arbeitsfreien
Tagen auch Busse ins Umland. Teilweise wird häufiger als stündlich
gefahren. Manche Straßenbahnlinien fahren verkürzte Strecken mit Anschluss
an andere Straßenbahnlinien, die Straßenbahnlinie 9 verkehrt nicht.
--
Hannes Kuhnert