TETRA Briefvorlage

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Dec 14, 2009, 4:31:20 PM12/14/09
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HLV Info 058 (Auszug)
14.12.2009/AT

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Dieses Schreiben ging heute an viele Kommunalpolitiker und kommunale Verwaltungen im Landkreis Bad T�lz-Wolfratshausen.


Bitte leiten Sie dieses Schreiben (falls keine Referenten in Ihrem Bereich bereit stehen, den entsprechenden Satz streichen) an alle Stellen weiter, die dar�ber zu entscheiden haben. Am besten als Brief mit pers�nlicher Vorsprache � es schadet nichts, wenn dieses Schreiben mehrmals ankommt.

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Hans Schmidt



Von:
Hans Schmidt
Gesendet: Sonntag, 13. Dezember 2009 11:43
Betreff: Einf�hrung des Beh�rden- und Sicherheitsfunks TETRA/BOS - Vorsicht und Vorsorge geboten

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Sehr geehrter� Damen und Herren� ,

- Oberb�rgermeister/B�rgermeister

- Stadtr�te/Gemeinder�te

- Kommandanten der Polizei

- Kommandanten der Feuerwehr

- Gesch�ftsf�hrer der Rettungsdienste,

- Gesch�ftsf�hrer weiterer Dienste,

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(wir bitten darum, dieses Schreiben beh�rdenintern an die verschiedenen betroffenen Organisationen weiterzuleiten, da wir nicht �ber alle Mailadressen verf�gen)

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der Ausbau des 9. Mobilfunknetzes im digitalen TETRA-Standard f�r Beh�rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)� wird allerorts geplant und oft von den kommunalen Politikern ohne Hintergrundwissen und unter Ausschluss der �ffentlichkeit genehmigt. Bei diesem digitalen �Tetra-Standart� handelt es sich um eine Technologie, die veraltet und zudem gesundheitssch�dlich ist. Sie erf�llt weder die Anspr�che von Polizei und Rettungskr�ften, noch ist sie zeitgem��.

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In den anliegenden Schriften erhalten Sie zu diesem Thema einige Informationen. Insbesondere soll auf Warnungen der Polizeigewerkschaft, des internationalen Feuerwehrverbandes und die Erfahrungsberichte von Besch�ftigten der Polizei in England hingewiesen werden. Die englische Polizei nutzt diese Technik bereits seit dem Jahr 2000 und berichtet in diesem Zusammenhang �ber gesundheitliche Sch�den. Diese finden aber wegen der derzeit geltenden Grenzwerte keine Ber�cksichtigung. Ganz im Gegenteil: Offizielle Stellen f�hren diese Grenzwerte sogar als Nachweis der Unsch�dlichkeit an.

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Dabei ist z.B. f�r den Schwarzwald und andere waldreiche Gebiete, h�chste Vorsicht geboten. Bereits im Jahr 1999 wurden in einer Studie der Universit�t Karlsruhe im Zusammenarbeit mit der Universit�t Wuppertal Sch�den an Nadelb�umen nachgewiesen, die durch TETRA-Strahlung verursacht wurden.

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Aufgrund dieser wichtigen Indizien r�umte das Bundesamt f�r Strahlenschutz (BfS) in seiner Presseerkl�rung vom 12.12.2008 in Bezug auf TETRA folgendes ein (w�rtliches Zitat): �Aufgrund des hier geschilderten unzureichenden Kenntnisstandes plant das BfS im Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt f�r den Digitalfunk der Beh�rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) die Durchf�hrung weiterer Forschungsvorhaben.�


Dabei ist aber von einem konsequenten Ausbaustop, den neben Umweltverb�nden auch viele Polizisten und Feuerwehrleute fordern, bis zu einer abschlie�enden Kl�rung nicht die Rede.

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Bei diesen TETRA-Sendeanlagen ist auch die Finanzierung der laufenden Unterhaltskosten bisher noch ungekl�rt. Im Gegensatz zu der derzeit verwendeten Technik sendet die TETRA-Technik 24 Stunden lang ununterbrochen, auch wenn kein einziges Funkgespr�ch stattfindet. Dies f�hrt zu hohen Unterhaltskosten, die man den jeweiligen Gemeinden aufzulasten versucht. Zudem m�ssen alle Feuerwehren, Katastrophenschutzorganisationen sowie das Deutsche Rote Kreuz selbst f�r die Anschaffung der neuen Funkger�te (St�ckpreis 800 - 2500 �) aufkommen.

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Um den Rettungskr�ften eine wirklich effiziente Funktechnik zur Verf�gung zu stellen, b�te sich zwischenzeitlich eine Optimierung der bestehenden Technik an. Diese M�glichkeit w�re sehr preiswert umzusetzen, wird aber von der TETRA-Industrie blockiert. Als richtig zukunftsweisend empfiehlt sich die TETRA-2000-Technologie, eine Fortentwicklung des jetzigen TETRA-Standardes, bei der aber fast alle Risiken und Sicherheitsl�cken beseitigt sind. Nach den W�nschen der Industrie soll diese Technik erst angeboten werden, wenn der alte TETRA-Standard ausverkauft ist.

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Aus diesen Gr�nden appellieren wir an Sie, sich vor einer Abstimmung zu diesem Thema genau zu informieren und sich dabei bewusst zu sein, dass es sich juristisch um einen Bauantrag handelt, es aber politisch um den Schutz sowohl der Bev�lkerung als auch der Sicherheitskr�fte in unserem Land geht. Besondere Vorsicht ist bei bestehenden Sendemasten geboten, da diese oft aufger�stet werden ohne die betroffenen Gemeinden vorher davon zu informieren oder deren Zustimmung einzuholen.

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Diverse Gemeinden haben bereits erkannt, dass sie in der Verantwortung stehen und haben deshalb die Bauantr�ge f�r TETRA-Sendeanlagen abgelehnt. Dabei war f�r ihre Entscheidung ein weiterer wichtiger Beweggrund mitentscheidend, n�mlich der, dass keine Versicherung diese Technologie versichert und die Haftung f�r jegliche Sch�den ausschlie�lich beim Grundst�ckseigent�mer liegt.

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F�r Fragen stehen wir gerne zur Verf�gung. Weitergehend bieten wir an, bei Informationsveranstaltungen und Diskussionen �ber das F�r und Wider der Einf�hrung dieser Technologie bei Kommunen und Beh�rden mitzuwirken (z.B. als Teilnehmer an Podiumsdiskussionen, �ffentlichen Stadtrats-/Gemeinderatssitzungen, als Referenten).

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Mit freundlichen Gr��en

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Dr.-Ing. Hans Schmidt

Sprecher der mobilfunkkritischen Initiativen im Landkreis Bad T�lz-Wolfratshausen und Umgebung

Tel: 08171/29751

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5 Anlagen:

Anlage 1

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Begr�ndungen gegen die Einf�hrung von Tetra/BOS Mobilfunk und warum so ein Mast nicht zu genehmigen ist !:

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Tetra ist das 9.� (!)� Mobilfunknetz�

Tetra wurde bei der Grenzwerterstellung f�r Mobilfunk (f�r elekromagnetische Dispositionen f�r Menschen ) damals nicht ber�cksichtigt � daher h�here Strahlenbelastung der Menschen

Die Grenzwerte in Deutschland sind die h�chsten in Europa, z.B. Schweiz 100-fach niedriger - darum keine zus�tzliche Strahlenbelastung und �Aussch�pfung der Grenzwerte�

Dauerstrahlung der Sender ununterbrochen 24 Std.am Tag

teurer Unterhalt durch hohen Stromverbrauch, da Dauerstrahlung

Tetra ist ein veraltetes System � ca. 20 Jahre alt

Mangelnde Leistungsf�higkeit dieser Technologie

viel zu teuer auch f�r die Institutionen, die sich die n�tigen Handys neu anschaffen m�ssen , wie Feuerwehr , THW etc.

Taktungen liegen sehr nahe an den Gehirnfrequenzen und Muskelfrequenzen � damit sind gesundheitliche Beeintr�chtigungen und Sch�den zu erwarten bei den Anwendern und Anwohnern.

Bisherige Studien aus England weisen Gefahr f�r Nutzer und Anwohner nach

Gewerkschaft der Polizei GdP �Vorsitzender Konrad Freiberg hat schon 2003 vor den biologischen Risiken dieser Tetra Technik gewarnt (siehe Anlage 4)

Das Bundesamt f�r Strahlenschutz r�umt in einer Studie im Dez 2008 ein, dass bisher noch keine entwarnenden Studien vorhanden sind und sieht Forschungsbedarf innerhalb der n�chsten 5 Jahre ...

Die Universit�t Wuppertal hat 1999 Sch�den an Nadelb�umen durch Tetrabestrahlung nachgewiesen (das zeigt, wie alt diese Technik schon ist)

Tetra ist nur eingeschr�nkt notstromf�hig

Das Tetrasystem ist im Katastrophenfall ungeeignet (hoher Stromverbrauch, abh�ngig von Richtfunkstrecken, abh�ngig vom zentralen Steuerungsserver etc.), Bei Ausfall vom Zentralservern ist kein Katastrophenschutz mehr m�glich, z.B. Erdbeben etc.
Tetra 2000 z.B. arbeitet autark.

Wie beim Ausfall vom T-Mobile �Handynetz am 22.April 2009 kann auch das Tetra-Netz ausfallen. Die St�ranf�lligkeit gegen�ber dem jetzigen analogen Netz� ist extrem hoch. �������� http://www.noows.de/ausfall-im-t-mobile-handynetz-wird-uberpruft-7507

Laut Bundesamt f�r Strahlenschutz bezeichneten sich schon 6 % der Bev�lkerung im Jahre 2003 als elektrosensibel, das entsprach 4,8 Mio Deutsche, Tendenz steigt durch die zunehmende Belastung permanent. Mit einer fl�chendeckenden Einf�hrung von Tetra gibt es kaum �berlebensm�glichkeiten f�r elektrosensible Menschen mehr. Wo sollen elektrosensible� Menschen� noch hi ?

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Anlage 2

Erfahrungen mit TETRA-B�ndelfunk in Gro�britannien: Fallbeispiele Andy Davidson

Die Berichte der Polizeibeamten vermitteln uns mehrere Einsichten �ber die gesundheitlichen Auswirkungen einer regelm��ige Benutzung von TETRA-B�ndelfunk:

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�Es gibt (... ) von uns, die in (... ) stationiert sind, und (alle au�er einem) leiden an Symptomen, die von Kopfschmerzen �ber Zahnschmerzen, Neuralgien bis hin zu hohem Blutdruck reichen, und es gibt sogar einen Fall von Halskrebs. Es war dieser Krebsfall, der das Fass zum �berlaufen brachte und weshalb wir uns heute weigern diese Funkger�te in unseren Wagen und an Tatorten zu benutzen (wir setzen Metallpulver f�r die Abnahme von Fingerabdr�cken ein). Wir sind eine Gruppe von Leuten, die ihre Arbeit lieben, und wir sind keine Unruhestifter, aber wir sind felsenfest davon �berzeugt, dass diese Funkger�te uns umbringen."


�Auf einer Polizeistation reagierte das Dienstpersonal im h�chsten Stockwerk innerhalb von einer Woche mit Nasenbluten und Kopfschmerzen, nachdem ein Sendemast auf dem Dach des Geb�udes in Betrieb genommen war. Das waren Mitarbeiter, die nie zuvor derartige Probleme hatten."


�Ich arbeite im s�dlichen Stadtteil von Yorkshire und benutze das TETRA-System seit geraumer Zeit. Ich trage das Mobilteil auf meiner Schutzweste auf der linken Seite. Mir ist aufgefallen, dass - wenn ich von der Arbeit komme und mich umziehe -, dass genau an der Stelle auf der linken Brustseite, wo ich das Mobilteil trage, ein roter Punkt auf der Haut ist. Das macht mir Sorgen."

�Ich empfehle die Mobilteile nicht am K�rper zu tragen. Einige Polizeibeamten haben Aluminiumfolie zwischen das Mobilteil und ihre Brust gesteckt, und das scheint die Hautr�tungen zu unterbinden. Auf jeden Fall sollte man sich �ber die ,optimale' Funkh�he von 1,6 m im Klaren sein, denn darunter funktioniert die �bertragung ohnehin nicht richtig, und wenn es sich irgendwie vermeiden l�sst, sollte man mit dem Mobilteil nicht ,in Deckung gehen'. Stell das Mobilteil im Auto aus, und immer wenn es m�glich ist, trage es nicht am K�rper."


�Kurz nachdem das TETRA-System eingef�hrt worden war, litten ich und eine betr�chtliche Anzahl meiner Kollegen an negativen Gesundheitsfolgen wie z.B. Kopfschmerzen, Depressionen und Klingen (Pulsieren) in den Ohren. Und das Leiden geht weiter. Als ich mit den Polizeibeamten von Staffordshire sprach, berichteten sie von genau denselben Symptomen, an denen viele ihrer Kollegen litten und weiterhin leiden. Diese Symptome setzten bereits nur wenige Wochen, nachdem der TETRA-B�ndelfunk aktiviert worden war, ein."


�Seitdem das TETRA-System zu Jahresbeginn aktiviert wurde, habe ich viel h�ufiger Kopfschmerzen gehabt als je zuvor; einmal hielten die Kopfschmerzen sogar zwei Tage lang an. Ich habe in der Vergangenheit ganz selten Kopfschmerzen gehabt. So zum Spa� habe ich gemeint, dass das neue Funkger�t mir ,mein Hirn br�t'."


Ein anderer Polizeibeamter machte folgende Aussage:
�In der Vergangenheit hat Motorola, der Hauptproduzent von Airwaves TETRA-Ger�ten, einen f�hrenden Wissenschaftler beauftragt, die Gesundheitsfolgen von Mikrowellenfunksystemen zu untersuchen. Es wurde empfohlen, diese Frequenz nicht zu benutzen, da sie zu Kopfschmerzen, Krebs, dem Zusammenbrechen des Immunsystems und dergleichen f�hren k�nnte ... Kommt uns das nicht bekannt vor?! Da das nicht die Empfehlung war, die die Auftraggeber h�ren wollten, wurden ihm die Forschungsgelder entzogen und seine Empfehlung ignoriert. Die n�chsten Wissenschaftler, die mit der Risikoabsch�tzung beauftragt wurden, kamen zu derselben Schlussfolgerung und erlitten dasselbe Schicksal. Der erste der erw�hnten Wissenschaftler war Prof. Ross Adey, der auch an der Mikrowellenwaffentechnologie des US-amerikanischen Milit�rs mitgearbeitet hat."


Es ist interessant zu beachten, dass im Jahre 2001 Barrie Tower, ein Wissenschaftler und Ex-Milit�rexperte f�r Mikrowellentechnologie, in einem von der britischen Polizistenvereinigung in Auftrag gegebenen Spezialreport vorausgesagt hat, dass: �innerhalb kurzer Zeit, etwa zwischen 0 bis 2 Jahren, sich ungef�hr 310 Polizeibeamte, die den TETRA-B�ndelfunk benutzen, krank melden werden. Von diesen Betroffenen werden 30 auch in Zukunft mit Krankheiten Anlass zur Sorge geben, und in dieser letzteren Gruppe werden auch ein paar Krebsf�lle auftreten."

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Anlage 3

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Erfahrungen mit TETRA-B�ndelfunk in Gro�britannien: Fallbeispiele Andy Davidson

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Was Anwohner von TETRA-Basisstationen sagen

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Fallbeispiele


Fallbeispiel 1: Schule in Littlehampton, Sussex, Gro�britannien


Zwei Schulen f�r Kinder zwischen 5 und 11 Jahren liegen im 150-m Umkreis einer beachtlichen Telekommuni�kationsbasisstation neben der �rtlichen Polizeistation. Die TETRA-Antennen wurden im Herbst 2003 hinzugef�gt. An dem Tag, als die Antennen in Betrieb genommen wurden, mussten 11 Kinder wegen Kopfschmerzen, �belkeit und Nasenbluten nach Hause geschickt werden. W�hrend der Weihnachtsferien wurden die Sender abgeschaltet, und alle Symptome verschwanden.


Im Januar wurde der TETRA-Funk wieder aktiviert, und die Symptome kehrten auch prompt zur�ck. Eltern aus den umliegenden H�usern, die �hnliche Symptome entwickelten, starteten eine inoffizielle Umfrage, um herauszufinden, wie weit verbreitet das Problem war. Aus den H�usern der umliegenden Stra�en wurden 123 Frageb�gen zur�ckgeschickt, in denen 64 % von einem gest�rten Fernsehempfang berichteten, 42 % von Schlafst�rungen, 45 % von Kopfschmerzen, �belkeit und Nasenbluten. 24 % der Anwohner hatten �berhaupt keine Symptome zu verzeichnen.

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Abb. 3-1:��� Gesundheitszustand der Umfrageteilnehmer

Gesamtzahl der Umfrageteilnehmer: 346

Anzahl der Umfrageteilnehmer mit Beschwerden: 262

(Quelle: TETRAwatch 2004)

Anlage 4

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Original-URL des Artikels:�http://www.golem.de/0208/21066.html��� Ver�ffentlicht:�02.08.2002 17:54




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Anlage 5

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28. September 2009


Ver�ffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung. von: sut


Ortschaftsrat lehnt Funkmast begr�ndet ab

http://www.badische-zeitung.de/schopfheim/ortschaftsrat-lehnt-funkmast-begruendet-ab

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Omega Group

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Dec 14, 2009, 4:38:50 PM12/14/09
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