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Experiment Ausgeliefert Sein 27

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Jacalyn Loston

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Dec 27, 2023, 2:34:43 PM12/27/23
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The data for Experiment: Ausgeliefert sein 25 was compiled by the Internet Adult Film Database."Internet Adult Film Database" in the text above should be linked to:

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Das nächste öffentliche Setting, welchem ich mich widmen möchte, ist der Arbeitsplatz oder auch der generelle Arbeitsmarkt. Die schiere Brandbreite an Filmen, Büchern, Seminaren und Broschüren, die sich mit genau diesem Thema auseinandersetzten, sollte Hinweis genug sein, wie groß das Problem zu sein scheint. Doch wird hier nur eine bestimmte Seite der vielen verschiedenen frauenfeindlichen Realitäten von arbeitenden Frauen und Müttern beleuchtet, nämlich die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Dass das Problem über dieses bereits sehr ernste Thema hinausgeht, ist allerdings die traurige Wahrheit. Besonders debattiert wurden dabei in den letzten Jahren die Entlohnung und die Verteilung von Führungspositionen an Frauen im Vergleich zu Männern. Im Jahr 2021 verdienten Frauen im Durchschnitt 12 Prozent weniger als Männer.[9] Zwar hat sich die Gender Pay Gap somit in den letzten Jahren etwas verringert, allerdings ist hier immer noch ein bemerkenswert großer Unterschied zwischen der Bezahlung von Männern und Frauen vorzufinden. In Führungspositionen spezifisch ist der Gehaltsunterschied noch deutlicher zu erkennen, da Männer durchschnittlich mindestens 21 Prozent mehr verdienen als Frauen.[10] Aber auch der Einsatz dieser weiblichen Aufsichts- oder Führungspersonen fällt mit 27 Prozent sehr gering aus.[11] Diese Unterrepräsentation ist äußerst fraglich, wenn gleichzeitig knapp die Hälfte aller Beschäftigten mit akademischen Abschlüssen weiblich sind.[12]



Experiment Ausgeliefert Sein 27

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Wie sieht das Leben unter israelischer Besatzung aus? Was bedeutet es, alltäglich Schikanen, Kontrollen und Hindernissen ausgeliefert zu sein? Wie tief verwurzelt ist dieser jahrzehntelange Konflikt in der Gesellschaft? Gibt es Lösungsansätze, und welche Rolle spielen dabei internationale BeobachterInnen?


Das erste Kapitel handelt von der Wandlung des Künstlerbildes in der öffentlichen Wahrnehmung. Um traditionell gesellschaftlich verpöntes, kommerzielles Interesse eines Künstlers auszuschließen, wandeln die Autoren in einem genialen Schachzug pekuniäre Beweggründe in transzendentale Motive um. Künstlerbiografien werden homogenisiert auf das Publikum zurecht geschnitten. Zur universellen Eigenschaft wird das Motiv der nationalen Identität, die, anders als der Künstler selbst oder sein Werk, weder ästhetisch noch moralisch debattierbar ist. Anhand der Beispiele von Rossetti und Turner dokumentiert Codell die beeindruckende biografische Manipulation der Künstlerleben und die gleichzeitige Erschaffung sozialer Rollenmodelle. Auch die literarisch geprägte Vorstellung vom Atelier als Sündenpfuhl wird korrigiert: Die Arbeitsstätte des Künstlers mutiert zur Metapher für dessen Tugenden, zur Stätte seiner Kreativität, die sich dort in unermüdlicher geistiger und körperlicher Arbeit manifestiert. Codell gibt jedoch zu bedenken, dass entsprechende Atelierfotos die Künstler in den seltensten Fällen tatsächlich bei der Arbeit zeigen. Mit beabsichtigter Distanz zum handwerklichen Herstellungsprozess posieren sie in edlem Zwirn vor ihren Werken, lediglich anhand der Attribute Pinsel und Palette als Künstler erkennbar, oder lassen sich gar in ein Buch vertieft und von ihren Bildern abgewandt fotografieren.


Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Charakter der Autobiografie. Anhand populärer historischer Modelle, wie Vasaris Viten oder Cellinis Memoiren, wird eine Genealogie konstruiert, die den spätviktorianischen Künstler-Autor zum legitimen Erben der Renaissancekunst werden lässt. Im res gestae Stil, mit zahlreichen Abschweifungen, Klatsch und Tratsch, und einer Fülle strategisch platzierter Anekdoten wird ein Flickwerk aus vergangenen Ereignissen, Reisen, Freundschaften und Abenteuern montiert. Am Beispiel von William Holman Hunt, der offen seine zentrale Stellung innerhalb der britischen Kunstgeschichte einfordert, den Mythos des leidenden Genies aufrechterhält, gleichzeitig auch erfolgreicher Unternehmer ist, erläutert Codell anschaulich die widersprüchlichen Rollen, die Künstler-Autoren nach Cellinis Vorbild einnehmen (138-139). Mit der einfühlsamen Untersuchung der Autobiografien viktorianischer Künstlerinnen wie Howitt, Jopling, Canziani, Ward und Butler folgt eine der besten Passagen des Buches. Schwach hingegen die allzu kurzen Ausführungen zu "jouissance" in der speziellen Erotik des Klatsches. (167-168). Das von Lacan für die Psychoanalyse entwickelte Konzept der "jouissance" wurde von Roland Barthes in die Literaturtheorie eingeführt [1]. Er wird mit keiner Silbe erwähnt.


Die Familienbiografie ist Thema des vierten Kapitels. Codell erläutert das innewohnende Konfliktpotenzial eines Autors, der, mit der ihm als Familienmitglied eigenen Autorität, intimes Wissen weniger zur wahrheitsgetreuen, als vielmehr zur sympathischen Darstellung des Künstlers nutzt. Ein ebenfalls nur scheinbar objektiver Paratext aus Fotos dokumentiert die Rolle des Künstlers als typisch englischer Paterfamilias innerhalb einer konventionellen häuslichen Ordnung, sein soziales Netzwerk und seine wirtschaftlichen Erfolge. Die Bilder mit Ehefrau und Kinderschar dienen darüber hinaus als Beweis seiner "Normalität" und widerlegen hartnäckige Gerüchte über eine latente Homosexualität in Künstlerkreisen. In einer äußerst fragwürdigen Interpretation der ihrer Meinung nach extrem unvorteilhaften, von John Guille Millais jedoch als "The Best Photograph of Millais" betitelten Abbildung (200) führt Codell in diesem Zusammenhang die angebliche Inkongruenz von Titel und Foto auf Spannungen in der Vater-Sohn-Beziehung zurück. Vorzüglich hingegen ihre Erläuterungen zu Georgiana Burne-Jones, die den Charakter ihres Mannes in den hagiographischen "Memoirs" mystifiziert und König Artus, Ruskin und Rossetti kurzerhand zu seinen wirklichen, weil geistigen Vätern macht (186ff).


Cirrus Logic, seine zweite Firma, die Spezialchips herstellt, wurde schon bei der Börseneinführung 1989 mit rund 150 Millionen Dollar bewertet. Nötig hätte es der gebürtige Iraner also nicht.


Doch inzwischen hat ihn erneut das Gründerfieber gepackt. Momenta, sein neuestes Unternehmen im kalifornischen Mountain View, soll es in 1000 Tagen bis zur Unsterblichkeit schaffen, wie der erfolgsverwöhnte Boß verkündete. Das Produkt der Firma aus dem Silicon Valley: ein Mobil-PC im Aktentaschenformat, genannt Pentop, der wahlweise über die (mitgelieferte) Tastatur oder, auf einer hochklappbaren berührungsempfindlichen LCD-Bildfläche, mit einem elektronischen Schreibstift bedient wird.


Mit seinem Pentop liegt Momenta voll im Trend: Solche Griffel-Computer, die handschriftliche Eingaben verarbeiten können (SPIEGEL 26/1991), gelten vielen als der nächste große Sprung in der Datenverarbeitung (Business Week).


Die US-Fachzeitschrift PC Computing fühlte sich allerdings bereits veranlaßt, allzu hohe Erwartungen auf der Anwenderseite zu dämpfen: Bis zum Sieg der einstweilen lahmenden Pen-Revolution, vertröstete das Blatt seine Leser, werde noch eine lange, lange Zeit vergehen.






Selbst spektakuläre Frühstarts können nicht darüber hinwegtäuschen, daß die angeblich intuitiv handhabbaren Stift-Computer ihre Bewährungsprobe noch nicht bestanden haben. Im Juni hatte das US-Unternehmen NCR, mit viel pen-revolutionärem Theaterdonner, seinen tastenlosen Notepad präsentiert, einen Stift-PC mit dem kraftvollen Intel-Mikroprozessor 386SL.


Das Gerät, entwickelt in der deutschen NCR-Niederlassung in Augsburg, konnte allerdings dann nicht wie geplant ausgeliefert werden. So zeigte sich etwa, daß die benötigten Spezial-Bildschirme beim Zusammenbauen zu leicht verschmutzten; wie für die Mikrochip-Produktion mußten eigens besondere Reinräume eingerichtet werden.


Der Momenta-Pentop soll in Deutschland Anfang Januar 1992 ausgeliefert werden, wie Jürgen Tepper ankündigte, Chef der frischgegründeten Frankfurter Filiale des Unternehmens. Die Handschrifterkennung ist dabei weniger wichtig, geworben wird vor allem mit der neuen Vielseitigkeit (Tepper) des Sechspfünders.


Als portablen Arbeitsplatzrechner für Angestellte preist Momenta-Chef Kamran Elahian seinen Pentop. So ließen sich flüchtige handschriftliche Notizen auch schlicht als Grafik abspeichern und jederzeit wieder nachschlagen. Wer in eine Sitzung muß, erklärt Momenta-Chef Elahian die Pentop-Idee, läßt die Tastatur auf dem Schreibtisch und greift zum Stift.


Alibaba und Amazon hoffen, in den nächsten Jahrzehnten Milliarden von Verbrauchern auf der ganzen Welt zu bedienen. Gleichzeitig wollen sie Millionen von Unternehmen die Möglichkeit geben, mit ihnen zu wachsen. Nicht geringer sollte daher die Ambition einer jeden Branche ausfallen, in der die ehemaligen E-Commerce Unternehmen heute disruptiv wirken. In Zukunft wird sich jede Branche mit einem engmaschigen Netz aus digitalen und analogen Funktionen auseinandersetzen müssen. Es ist daher nun an der Zeit, über geteilte und gemeinsame digitale Infrastrukturen in allen Branchen zu sprechen, welche Grundlagen für gemeinschaftliches Wirtschaften und systemische Effizienzen schaffen. Nur so kann man bestehenden Plattformen die Stirn bieten.


Die Bahn hat dieses Manko in einen Vorteil verwandelt. Statt auf Sicht zu fahren, setzte sie von Anfang an auf technische Sicherungen. So ist das gesamte Schienennetz mit seinen über 70000 Gleiskilometern in lauter Blockabschnitte von einem bis fünf Kilometer Länge eingeteilt. Ein Zug darf in den nächsten Abschnitt nur hineinrollen, wenn dieser bereits frei ist. Andernfalls muß er an einem Haltesignal stehen bleiben. Sollte der Lokführer das Signal übersehen, bemerkt das die automatische Zugüberwachung und stoppt das Gefährt. Desgleichen lassen sich Züge bremsen, wenn sie zu schnell an Kurven heranbrausen.

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