folgende - vielleicht etwas ungewöhnliche - Frage an Euch:
Verwendet Ihr bei professionellen Anschreiben, also etwa an Behörden,
potentielle Arbeitgeber etc., die in der *Kopfzeile* selber entwickelte
*Grafiken, Logos, Schriftzüge, Symbole etc.* enthalten...?
Oder sieht das eher - solange man keine eigene Firma hat - lächerlich und
übertrieben aus?
Hintergrund meiner ernstgemeinten Frage: Ich befinde mich momentan im
Bewerbungsverfahren und muß daher professionell aussehende Anschreiben
fertigen. Ist bei derartigen Anschreiben an potentielle Arbeitgeber ein
eigenes Logo etc. angebracht oder wirkt sowas eher übertrieben...?
Vielen dank für Eure *ehrliche* Antwort...! ;-))
--
Viele Grüße
Susan
[Reply-Adresse wird nur sporadisch gelesen]
"Susan Seitz" <cand...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:fsefcg$5p9$02$1...@news.t-online.com...
Da Du, wie Deine Postings der letzten Stunden zeigen, mit Word eh noch
am Lernen bist (ich auch, obwohl ich es seit Jahrzehnten nutze),
solltest Du auch hier nicht übertreiben.
Ein Bewerbungsschreiben mit Logo oder so könnte leicht seinen Sinn
verfehlen und als Werbung im Papierkorb landen.
Schau Dir doch erst mal die eingebauten und hunderte von weiteren
fertigen Vorlagen an, die es bei MS oder z.B. über T-Online Seite zu
finden gibt.
Bei Schreiben an Behörden macht es m.E. Sinn sich an DIN Formen zu
halten, da dann alle wichtigen Bezugsdaten aufgeführt sind.
sportliche Grüße
Gert
Hallo Susan,
Du bewirbst Dich ja als Einzelperson, nicht als Firma. Und da Du kein "von"
im Namen hast, hast Du wohl auch eher kein Familienwappen. In diesem Falle
würde ich auf die Entwicklung eines Logos verzichten.
Du kannst Dir aber sehr wohl Gedanken um eine ansprechende Gestaltung Deines
Briefbogens machen: Wo soll die Adresse angeordnet sein? In der Ecke oder
als Zeile im Briefkopf? Willst Du eine Linie o.ä. als Schmuckelement
verwenden? Diese sollte dann aber z.B. auf dem Lebenslauf auch wieder
auftauchen. Du kannst auch eine schöne Schrift (keine verspielte, also kein
Comic Sans o.ä., aber eben auch nicht Times New Roman oder Arial) verwenden.
Dein Brief darf sich ruhig durch kreative, aber sachliche Gestaltung aus der
Masse der Bewerbungen abheben.
Viel Erfolg!
Ute
--
Ute Simon
Microsoft PowerPoint MVP Team und PowerPoint-User-Team
Schon gesehen? www.ppt-user.de/blogger und www.ppt-tv.de
Ute Simon wrote:
>... Diese sollte dann aber z.B. auf dem
> Lebenslauf auch wieder auftauchen. Du kannst auch eine sch�ne Schrift
> (keine verspielte, also kein Comic Sans o.�., aber eben auch nicht
> Times New Roman oder Arial) verwenden.
Meinst Du damit, dass mein Absender/ Adresskopf eine andere Schrift sein
sollte? Hmm, gab es da nicht so eine "Layout-Formel", dass man lieber bei
einer Schriftart bleiben sollte...und dann eben nur bei der Schriftgr��e
(Punkte) varieren soll.
Oder ist das (heute) problemlos m�glich, Briefkopf (Absender, Betreff,Bezug
etc.) in einer anderen Schriftart zu schreiben als der eigentliche Text
(Anschreiben)?
>
> Dein Brief darf sich ruhig durch kreative, aber sachliche Gestaltung
> aus der Masse der Bewerbungen abheben.
>
Und da wird es m.E. sehr schwierig - zumindest kommt es mir so vor. Eigenes
kreatives Entwickeln ist wirklich nicht meine St�rke (lol!).
Daher Anschlussfrage: Gibt es eine Referenzseite, wo man sich professionelle
Layout-Seiten (als Preview) anderer User anschauen und als Freeware dann
ggf. runterladen kann? Von welchen URLs holt Ihr Euch Eure Layouts f�r die
diversesten Situationen, k�nnt Ihr mir da was empfehlen? Bzw. wonach sollte
ich suchen...Dokumentenvorlagen f�r Word 2K2?
> Viel Erfolg!
> Ute
Das ist lieb, danke kann ich gerade echt brauchen...! ;-))
--
Viele Gr��e
"Susan Seitz" schrieb im Newsbeitrag
news:fshd86$86a$02$1...@news.t-online.com...
> Meinst Du damit, dass mein Absender/ Adresskopf eine andere Schrift sein
> sollte? Hmm, gab es da nicht so eine "Layout-Formel", dass man lieber bei
> einer Schriftart bleiben sollte...und dann eben nur bei der Schriftgröße
> (Punkte) varieren soll.
Absenderangaben und Logo als relativ individuelle (ggf. firmenspezifische)
Bestandteile dürfen und sollen sich durchaus abheben vom Rest des
Dokuments - natürlich in positivem Sinne - und unter Beachtung evtl.
vorhandener DIN-Empfehlungen und typografischer Regeln harmonisch ins
Gesamtbild einfügen.
>> Dein Brief darf sich ruhig durch kreative, aber sachliche Gestaltung aus
>> der Masse der Bewerbungen abheben.
>
> Und da wird es m.E. sehr schwierig - zumindest kommt es mir so vor.
> Eigenes kreatives Entwickeln ist wirklich nicht meine Stärke (lol!).
Letztlich kommt es auch darauf an, als was, als wer und worum du dich
bewirbst.
Anscheinend geht es schon mal nicht um einen künstlerisch/kreativen Beruf.
Du musst nicht u.a. über den Briefkopf zeigen, was du kannst ...
Suchst du eine Festanstellung, sind möglicherweise andere Aspekte zu
berücksichtigen, als wenn du dich selbständig machst und bei potentiellen
Auftraggebern bewirbst.
In letzterem Fall würde ich mich professionell beraten lassen - z.B. bei
einem Werbegrafiker.
Auch kann man sich in Druckereien/Copy-Shops über dortige Brief- und
Visitenkarten-Muster einen Eindruck verschaffen, was dem eigenen
Geschmack/der eigenen Persönlichkeit am ehesten entspricht.
--
Viele Grüße
Lisa
MS MVP Word
Das stimmt! ;-))
> Suchst du eine Festanstellung, sind möglicherweise andere Aspekte zu
> berücksichtigen, als wenn du dich selbständig machst und bei
> potentiellen Auftraggebern bewirbst.
> In letzterem Fall würde ich mich professionell beraten lassen - z.B.
> bei einem Werbegrafiker.
> Auch kann man sich in Druckereien/Copy-Shops über dortige Brief- und
> Visitenkarten-Muster einen Eindruck verschaffen, was dem eigenen
> Geschmack/der eigenen Persönlichkeit am ehesten entspricht.
>
Gute Idee!
Eine - vielleicht leicht OT - Anschlussfrage dazu:
1) Was für Papier (wie schwer) sollte man verwenden (ohne gleich zu
verarmen...lol!). Klar, es gilt wohl die "Regel" je mehr g/qcm desto besser.
Was für Papierstärken verwendet Ihr im Regelfall, im geschäftlichen Verkehr
so...?
2) Da ich momentan finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet bin geht es
auch um die finanzielle Seite. Da ich z. Zt. Unmengen von Papier, DIN-A4
Briefumschläge, Bewerbungsmappen verwende, geht das so richtig ins Geld
(aber schon klar, es geht ja um die eigene Zukunft!).
Bislang habe ich das "Material" im Kaufhaus besorgt, was wohl nicht gerade
schlau war. Deswegen die Frage: Da ich über eine Freundin evt. in die Metro
kommen würde, stellt sich die Frage, ob das da günstiger (bei gleicher
Qualiät) wegen Großmenge wäre...
Eine andere Option, die mir eingefallen ist, wäre vielleicht McPaper. Hat
vielleicht von Euch jemand schonmal was derartiges dort gekauft und kann mir
sagen, ob es sich lohnt, dort das Bewerbungsmaterial (im Gegensatz zu
Kaufhäusern) zu kaufen. Oder ist es so, dass McPaper in etwa im selben
Preissegment liegt, wie der "normale" Handel...
Da ich mich momentan auf dem Lande weit ab vom Schuss (Pampa im warsten
Sinne) befinde, würde ich mich über einen Tip sehr freuen...
Schonmal ein schönes und sonniges Wochenende! ;-))
--
Viele Grüße
Hallo Susan,
normales Briefpapier hat 80 g/m2, Farbdruckerpapier 90 g/m2. Das reicht
durchaus. Schwerere Papierqualitäten wirken m.E. zu steif (du willst ja
Deine Bewerbung nicht auf Pappkarton abgeben ;-) ). Auch die alte Regel, für
das Anschreiben ein Papier mit Wasserzeichen zu verwenden, halte ich für
veraltet. Es sei denn, Du bewirbst Dich in einer seeehr konservativen
Branche. Lass Dir ein Papiermuster zeigen und fass es an, ob es sich
angenehm glatt anfühlt, das muss trotzdem nicht die Welt kosten.
Viele Grüße