Ich arbeite mit Word 2003 SP 3 und sollte eine Berichtsvorlage (kein
Formular mit Formularfeldern) erstellen, welche in den Kopfzeilen ab Seite 2
Querverweise auf zwei Textmarken von Seite 1 enthält. Also z.B. die
Kundennummer von Seite 1 sowie den Namen. Beides links ausgerichtet in der
Kopfzeile und die Seitenzahl rechts ausgerichtet.
Dies gelang mir auch, aber die Schriftgrösse des ersten Querverweises wird
mit 11 von Seite 1 übernommen, obwohl die Schriftgrösse in der Kopfzeile mit
9 definiert wäre. Der zweite Querverweis erscheint korrekt, aber er wird
durch einen Absatzwechsel um eine Zeile nach unten verschoben, so dass der
erste Querverweis in falscher Schriftgrösse oben steht, der zweite eine Zeile
tiefer daneben, ebenso die Seitenzahl auf der zweien Zeile ganz rechts. Dies
passiert immer dann, wenn ich auf die Seitenansicht wechsle und/oder die
Vorlage zum Test ausdrucke.
Was mache ich falsch?
Besten Dank im voraus.
Gruss
Romeo
On 11 Mrz., 13:37, Romeo Costeggioli
<RomeoCosteggi...@discussions.microsoft.com> wrote:
> Ich arbeite mit Word 2003 SP 3 und sollte eine Berichtsvorlage (kein
> Formular mit Formularfeldern) erstellen, welche in den Kopfzeilen ab Seite 2
> Querverweise auf zwei Textmarken von Seite 1 enthält. Also z.B. die
> Kundennummer von Seite 1 sowie den Namen. Beides links ausgerichtet in der
> Kopfzeile und die Seitenzahl rechts ausgerichtet.
> Dies gelang mir auch, aber die Schriftgrösse des ersten Querverweises wird
> mit 11 von Seite 1 übernommen, obwohl die Schriftgrösse in der Kopfzeile mit
> 9 definiert wäre.
Dieses Problem behebst Du, indem Du die Option "Formatierung bei
Aktualisierung beibehalten" aktivierst. Diese findest Du unter
"Einfügen | Feld" in der rechten unteren Ecke des Dialogfelds.
Solltest Du direkt Feldfunktionen schreiben, so musst Du folgenden
weiteren Schalter angeben, damit die Formatierung bei einer
Aktualisierung des Feldes beibehalten wird:
{ref TEXTMARKE \* MERGEFORMAT}
> Dies
> passiert immer dann, wenn ich auf die Seitenansicht wechsle und/oder die
> Vorlage zum Test ausdrucke.
Das ist ein korrektes Verhalten von Word. Jedes mal, wenn Du auf die
Seitenansicht wechselst und/oder die Vorlage zum Tests ausdruckst,
werden die Felder aktualisiert. Wenn Du dann die Option \* MERGEFORMAT
nicht verwendest, dann werden die Formatierungen wieder auf das Format
der Quellbezüge gesetzt.
Grüße,
Thomas
Besten Dank für Deine Tipps! Es sieht schon wesentlich besser aus, d.h. die
Schriftgrösse stimmt jetzt und beide Verweise auf die Textmarke 1 und 2
erscheineen im richtigen Format nebeneinander. In der Praxis sieht das in
etwa so aus:
271.00.XXX.XXX Muster Peter
Seite 2
Als Feldfunktion so:
{REF Textmarke1 \* CHARFORMAT \MERGEFORMAT } REF Textmarke2 \* CHARFORMAT
\*MERGEFORMAT ] Seite {Page \* CHARFORMAT]
Interessant ist, dass, obwohl ich MERGEFORMAT wie von Dir empfohlen durch
CHARFORMAT ersetzt habe, dahinter wieder ein MERGEFORMAT kommt, wobei das
bestimmt nicht die Ursache für den Abschnittswechsel ist.
Wie weiter?
Gruss
Romeo
Hingegen erscheint die Seitennummer, welche ich mittels einem rechtsbündigen
Tabulator am rechten Ende der Kopfzeile platzierte, immer noch einene Absatz
weiter unten, sobald ich auf Seitenasnicht gehe bzw. dei Vorlage ausdrucke.
"Ursula" wrote:
> Hallo Romeo
>
> Der zweite Querverweis erscheint korrekt, aber er wird
> > durch einen Absatzwechsel um eine Zeile nach unten verschoben, so dass der
> > erste Querverweis in falscher Schriftgrösse oben steht, der zweite eine Zeile
> > tiefer daneben, ebenso die Seitenzahl auf der zweien Zeile ganz rechts.
>
> Drücke Alt + F9, um die Feldfunktionen einzublenden.
> Ersetzte MERGEFORMAT mit CHARFORMAT, damit es in etwa so aussieht
> {REF Textmarke \* CHARFORMAT }
> Danach erneut Atl + F9 und mit F9 die Felder aktualisieren.
> Der referenzierte Text wird Übernahme der Formatierung
> eingefügt. Die Formatierung der Kopfzeile wird beibehalten.
> Gruss
> Ursula
>
"Romeo Costeggioli" schrieb im Newsbeitrag
news:1982AF01-D4F8-4EEA...@microsoft.com...
[Word 2003]
> In der Praxis sieht das in etwa so aus:
>
> 271.00.XXX.XXX Muster Peter
>
> Seite 2
>
> Als Feldfunktion so:
>
> {REF Textmarke1 \* CHARFORMAT \MERGEFORMAT } REF Textmarke2 \* CHARFORMAT
> \*MERGEFORMAT ] Seite {Page \* CHARFORMAT]
>
> Interessant ist, dass, obwohl ich MERGEFORMAT wie von
> Dir empfohlen durch CHARFORMAT ersetzt habe,
> dahinter wieder ein MERGEFORMAT kommt, wobei das
> bestimmt nicht die Ursache für den Abschnittswechsel ist.
mit "Abschnittswechsel" meinst du eigentlich "Absatz"?
Charformat und Mergeformat dienen dazu, manuell (= direkt) zugewiesene
Formatierungen bei Aktualisierung des Feldinhalts beizubehalten.
Sinnvoller ist es, auf direkte Formatierungen zu verzichten und mit
Formatvorlagen zu arbeiten.
> Hingegen erscheint die Seitennummer, welche
> ich mittels einem rechtsbündigen Tabulator am
> rechten Ende der Kopfzeile platzierte, immer
> noch einene Absatz weiter unten, sobald
> ich auf Seitenasnicht gehe bzw. dei Vorlage ausdrucke.
Du solltest die Definition der Formatvorlage "Kopfzeile" sowie vorhandene
Tabstopps und Tabstoppzeichen überprüfen.
--
Viele Grüße
Lisa
MS MVP Word
On 13 Mrz., 22:18, "Lisa Wilke-Thissen" <wilke-this...@web.de> wrote:
> "Romeo Costeggioli" schrieb im Newsbeitragnews:1982AF01-D4F8-4EEA...@microsoft.com...
> [Word 2003]
>
> Charformat und Mergeformat dienen dazu, manuell (= direkt) zugewiesene
> Formatierungen bei Aktualisierung des Feldinhalts beizubehalten.
> Sinnvoller ist es, auf direkte Formatierungen zu verzichten und mit
> Formatvorlagen zu arbeiten.
Diesen Kommentar verstehe ich nicht vollständig. Aus meiner Sicht
übernimmt die ausgewertete Feldfunktion REF die Zeichenformatierung
der Quelle, wenn keine zusätzlichen Schalter verwendet werden.
Erste Frage: Stimmt das?
Zweite Frage: Ist es dann nicht sinnvoll, den Schalter \* MERGEFORMAT
zu verwenden, damit die Zeichenformatierungen auch bei einer
Aktualisierung bestehen bleiben?
Ein Beispiel:
Bei mir hatte ich folgendes Verhalten: Ich habe einem Absatz die
Absatzformatvorlage "0_Text" zugeordnet. Anschließend habe ich dem
Text innerhalb des Absatzes die Zeichenformatvorlage
"Textklasse_Eläuterung" zugeordnet. Innerhalb des so formatierten
Textes habe ich einen Verweis auf eine Literaturangabe [LIT08]. Diese
entsteht durch Verwendung einer Feldfunktion { ref r_LIT08 }. Die
Quelle der Feldfunktion befindet sich in einer Tabellenzelle, deren
Zeichenformatierung sich aus der Tabellenformatvorlage ergibt.
Wenn ich in diesem Aufbau das Feld { ref r_LIT08 \h } aktualisiere,
dann übernimmt er die Zeichenformatierung der Referenzquelle. Füge ich
ein \* MERGEFORMAT hinzu und weise der Range, die die Feldfunktion
enthält, wieder die Textklasse_Erläuterung zu, dann bleibt diese
Formatierung bei einer Aktualisierung bestehen. Das Verhalten
entspricht meines Wissens also der Spezifikation von MERGEFORMAT.
Kannst Du mir die beiden Fragen oben beantworten?
Grüße,
Thomas
"Thomas Baero" schrieb im Newsbeitrag
news:065f0951-eb4f-4b83...@d21g2000prf.googlegroups.com...
[Word 2003]
>> Charformat und Mergeformat dienen dazu, manuell
>> (= direkt) zugewiesene Formatierungen bei
>> Aktualisierung des Feldinhalts beizubehalten.
>> Sinnvoller ist es, auf direkte Formatierungen
>> zu verzichten und mit Formatvorlagen zu arbeiten.
> Diesen Kommentar verstehe ich nicht vollständig.
> Aus meiner Sicht übernimmt die ausgewertete
> Feldfunktion REF die Zeichenformatierung
> der Quelle, wenn keine zusätzlichen Schalter
> verwendet werden.
> Erste Frage: Stimmt das?
Jein. Sofern die Quelle mit einer Absatzformatvorlage formatiert ist,
übernimmt das REF-Feld die Merkmale der am Zielort zuständigen
Absatzformatvorlage.
Wurden am Quellort abweichende Zeichenformatierungen (direkt oder per
Zeichenformatvorlage) zugewiesen, übernimmt das REF-Feld diese.
> Zweite Frage: Ist es dann nicht sinnvoll,
> den Schalter \* MERGEFORMAT zu verwenden,
> damit die Zeichenformatierungen auch bei
> einer Aktualisierung bestehen bleiben?
MERGEFORMAT soll dafür sorgen, dass Formatierung, die dem Feldergebnis
zugewiesen wurde, auch bei Aktualisierung des Ergebnisses beibehalten wird.
Allerdings arbeitet dieser Schalter relativ unzuverlässig - besonders, wenn
sich die Inhaltsmenge ändert, also der Querverweis z.B. vor Aktualisierung
aus zwei, anschließend aus drei Wörtern besteht.
Deshalb ist es sinnvoller, CHARFORMAT zu verwenden. Dieser Schalter übergibt
die Formatierung des ersten Zeichens aus der Feldfunktion, d.h. das Ergebnis
des Querverweises wird so formatiert, wie das beispielsweise das R von REF
formatiert ist.
> Ich habe einem Absatz die Absatzformatvorlage
> "0_Text" zugeordnet. Anschließend habe ich dem
> Text innerhalb des Absatzes die Zeichenformatvorlage
> "Textklasse_Eläuterung" zugeordnet.
(In mancher Hinsicht ist das (leider) einer direkten Zeichenformatierung
gleichzusetzen. Wenn du den Text markierst und Strg+Leertaste betätigst,
werden die per Zeichenformatvorlage zugewiesenen Formatierungen genauso
zurückgesetzt, wie es mit direkter Formatierung geschieht.)
> Innerhalb des so formatierten Textes habe ich
> einen Verweis auf eine Literaturangabe [LIT08].
> Diese entsteht durch Verwendung einer Feldfunktion
> { ref r_LIT08 }. Die Quelle der Feldfunktion befindet
> sich in einer Tabellenzelle, deren Zeichenformatierung
> sich aus der Tabellenformatvorlage ergibt.
(Die in Tabellenformatvorlagen festgelegten Schriftformatierungen werden
meist durch die in "Standard" definierten Merkmale überschrieben, weshalb
man sich in Tabellenformatvorlagen auf die Festlegung Tabellen-spezifischer
Merkmale beschränken sollte und Tabelleninhalte über Absatz- und
Zeichenformatvorlagen formatieren sollte.)
> Wenn ich in diesem Aufbau das Feld { ref r_LIT08 \h }
> aktualisiere, dann übernimmt er die Zeichenformatierung
> der Referenzquelle. Füge ich ein \* MERGEFORMAT hinzu
> und weise der Range, die die Feldfunktion enthält,
> wieder die Textklasse_Erläuterung zu, dann bleibt diese
> Formatierung bei einer Aktualisierung bestehen. Das
> Verhalten entspricht meines Wissens also der Spezifikation
> von MERGEFORMAT.
So ist es in der Tat gedacht. Da MERGEFORMAT aber - wie erwähnt -
unzuverlässig arbeitet, ist CHARFORMAT vorzuziehen.
--
Viele Grüße
Lisa
MS MVP Word
Microsoft Excel - Die Expertentipps:
http://tinyurl.com/cmned
On 16 Mrz., 18:11, "Lisa Wilke-Thissen" <wilke-this...@web.de> wrote:
[Unterschiede zwischen CHARFORMAT und MERGEFORMAT]
Wieder was gelernt. Danke. Und ob ich jetzt CHARFORMAT + Leerzeichen
oder MERGEFORMAT + Leerzeichen in die Feldfunktion schreibe, macht
auch keinen großen Unterschied. Da bevorzuge ich doch gerne von jetzt
an CHARFORMAT.
Grüße,
Thomas
"Thomas Baero" schrieb im Newsbeitrag
news:59f967c7-0422-4519...@e23g2000prf.googlegroups.com...
[Unterschiede zwischen CHARFORMAT und MERGEFORMAT]
> Und ob ich jetzt CHARFORMAT + Leerzeichen oder
> MERGEFORMAT + Leerzeichen in die Feldfunktion
> schreibe, macht auch keinen großen Unterschied.
> Da bevorzuge ich doch gerne von jetzt an CHARFORMAT.
aber dran denken: CHARFORMAT übernimmt das Format des ersten Zeichens aus
der Feld*funktion*.
MERGEFORMAT übernimmt (bzw. sollte übernehmen) das Format des
Feld*ergebnisses*.
On 18 Mrz., 07:02, "Lisa Wilke-Thissen" <wilke-this...@web.de> wrote:
[CHARFORMAT und Formatierung der Feldfuntion und des Feldergebnisses]
Yup, habe ich beachtet. Als "Feld-selber-Schreiber" ist mir dieses
Vorgehen sogar lieber. Ich habe das Gefühl der größeren Kontrolle mit
CHARFORMAT. Denn es scheint mir offensichtlicher, das erste Zeichen zu
formatieren (das kann ich dann auch immer wieder gut überprüfen) als
das Ergebnis der berechneten Feldfunktion.
Grüße,
Thomas