Folgende Fragen haette ich gern beantwortet:
- Word zeigt unter verschiedenen Benutzern verschiedene
Performance. Beim Oeffnen von Filialdokumenten und der
Druckvorschau macht sich dieses
bemerkbar. Unsere Systembetreuung stellte mir bereits
mal ein neues Benutzerprofil zur Verfuegung. Das fuehrte
zu einer Verbesserung der Performance
in diesem extremen Fall von ueber 20 Minuten zu ca. 20
Sekunden. Nun beobachte ich erneut ein langsame
Verschlechterung der Performance unter diesem
Benutzerprofil (ce701), waehrend weniger benutzte
Benutzerprofile (z.B. kloos) noch eine bessere Performance
zeigen. - Frage: Wie ist das moeglich, dass die
Performance vom Benutzerprofil abhaengt? Wie kann so
etwas in Zukunft vermieden werden? Wie kann ich es jetzt
beheben?
- Vielleicht sollte ich noch ein paar Erfahrungen mit
Filialdokumenten Ihnen mitteilen:
# Sind die Filialdokumente in einem Zentraldokument nicht
expandiert, so kann es sein, dass man, nachdem man beim
Schliessen des Dokuments auf die automatische
Frage des Speicherns von Aenderungen mit "Ja" geantwortet
hat, die Verweise auf die Filialdokumente verloren gehen.
Hier erscheint mir ein Bug zu sein, den ich
in meiner Umgebung nun dadurch umgehe, indem ich beim
Schliessen die Event-Prozedur Document_Close() ausfuehren
lasse, die die Filialdokumente expandiert.
(Andere Loesungen?)
#Filialdokumente sollte aus einem Zentraldokument wohl nur
auf den folgenden Weg geloescht werden: In
Gliederungsansicht die Filialdokument expandieren -
Das Filialdokument als solches mit dem Button loeschen
(Text des Filialdokuments ist jetzt selektiert im
Zentraldokument) - selektierten Text loeschen.
Eine andere Methode hat zu einem schrecklichen Ergebnis
gefuehrt, dass vielleicht auch die beschriebene
Verschlechterung der Performance unter diesem
Benutzerprofil
ergeben hat. In Gliederungansicht kann man im exandierten
und nicht-expandierten Zustand der Filialdokument diese
selektieren, indem man auf das Filialdokument-
Symbol klickt. Mit der Loeschtaste verschwindet dann wie
gewuenscht das ganze Filialdokument im Zentraldokument.
Ich habe aber vor zwei Tagen erlebt,
dass das Zentraldokument in sofern durcheinander geriet,
dass mehrere Filialdokumente jetzt von einer aelteren
Version waren, die ich ich mehrfach bereits ueber-
schrieben hatte. - Wie konnte das passieren und sind meine
Anmerkungen zur einzig richtigen Art des Loeschens von
Filialdokumenten richtig?
Fuer Ihre Hilfe bedanke ich mich im voraus!
Mit freundlichen Gruessen
Reinhold Kloos
Reinhold Kloos wrote:
[..]
> - Vielleicht sollte ich noch ein paar Erfahrungen mit
> Filialdokumenten Ihnen mitteilen:
beteilige mich natürlich gerne am Erfahrungsaustausch:
Why Master Documents corrupt (by John McGhie)
http://www.mvps.org/word/FAQs/General/WhyMasterDocsCorrupt.htm
Gruss
.bob
..Word-MVP
--
/"\ ASCII Ribbon Campaign
\ /
X Against HTML
/ \ in e-mail & news
Vielen Dank fuer den Reply zu meiner Anfrage.
Die Ausfuehrungen ueber Zentral- und Filialdokumente, die
ich unter der angegebenen Web-Adresse lesen musste,
loesten schon einen gewissen Horror in ihrer Klarheit bei
mir aus:
Ein Dokument mit diesen Features habe nur zwei Zustaende,
naemlich kurz vorm korrupt sein oder bereits korrupt sein.
Viele meiner schmerzhafte Erfahrungen der letzten Monate
lassen sich nun auf eine Ursache zurueckfuehren. Ich fand
aber auch ein paar Workarounds ueber die ich mich gern bei
Interesse austauschen moechte.
Somit stehe ich nun vor der Wahl, meine ganze Dissertation
nach Tex hin umzusetzen oder bei Word zu bleiben. Ich
moechte aber mir diesen Aufwand ersparen, und waere daher
sehr erfreut darueber, wenn ich Loesungsideen fuer mein
Benutzerproblem bekäme, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit
durch falschen Umgang mit den Filialdokumenten entstanden
ist. Diese Umstaende hatte ich eingehend in meiner Anfrage
beschrieben.
Ich habe bereits die Dinge betreffend Registrierung,
Templates, Autotext, Benutzerdictonary, Startup-
Verzeichnis, Optionen "/r" und "/a", wie ich sie auf den
verschieden Webseiten fand, durchgefuehrt, ohne dass ich
die Performance wieder verbessern konnte.
Es stellt sich natuerlich auch die Frage, was die
naechstbeste Alternative zu Zentral- und Filialdokumente
unter Word ist. Oder ist gar eine Moeglichkeit bekannt,
wie man wirklich gut Worddokumente nach Tex umhebt?
Eine gewisse Loesung fuer einen flexiblen Einbau von
Literaturverweisen und Bibliographien habe ich bereits
fuer Word erarbeitet. Ich bin gerne dazu bereit, diese bei
Interesse zur Verfügung zu stellen. Über andere Loesungen,
wie man Literaturverzeichnisse aehnlich flexibel wie unter
Tex (vielleicht sogar mit Hilfe von BIB-Dateien erstellen
kann), würd ich mich natürlich unheimlich freuen.
Ein paar andere Dinge betreffend Filialdokumente, die ich
herausgefunden habe, sind:
+ jedes Dokument sollte auf den selben Vorlagen beruhen
(Normal.dot und gegf. eine eigene)
+ Der Inhalt von Filialdokumenten ist bereits als korrupt
zu bezeichnen, wenn einer der folgenden mir passierten
Faelle eintritt:
# Das Filialdokument laesst sich bei "speichern unter"
nur noch als Dot-File speichern
(Word faengt beim Speichern des Zentraldokuments mit
solchen
Filialdateien komplett
an zu spinnen. Niemals sollte man Word das Format
der Datei von
sich aus aendern lassen,
auch wenn Word dies anbietet. "Alle ablehnen!"
ist hier der einzige
Ausweg.)
# Eine Vorlage kann nicht mehr angehangen werden
(ist meistens der Fall,
wenn sich
das Filialdokument wie erwaehnt nicht mehr
richtig speichern
laesst)
# Bei der Makrobearbeitung stellt sich heraus,
dass man Module von Vorlagen
oder Dateien
nicht oeffnen kann, obwohl diese Dokumente nicht
geschuetzt sind
+ In allen geschilderten Faellen, habe ich eine neue Datei
erstellen
muessen, in den ich den
Inhalt kopierte.
Puh!
Mit Word umzugehen erfordert eine Vielzahl an Worten und
Extrakraft.
Vielen Dank fuer Eure Hilfe!
Reinhold Kloos
diesen Punkt möchte ich so nicht unterstreichen. Eigentlich sollte
überhaupt kein ("besonderes") Dokument auf der Normal.dot basieren. Eine
eigene *.dot ist immer die bessere Wahl.
--
Viele Grüße
Lisa
[MS MVP Word]
[Office XP SP2 | Win 2000 Pro SP3]