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Verschiedene Gastsysteme greifen auf ein physikalisches Laufwerk z

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Stef-Lu

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Feb 8, 2010, 7:47:01 AM2/8/10
to
Hallo zusammen,
nachdem ich nun diverse Tests mit Hyper-V gemacht habe, bin ich wirklich
begeistert was da alles geht.
Jetzt stellt sich nur noch eine Frage:
Wie kann ich von den Gast Betriebssystemen aus, physikalisch direkt auf das
Wirt Betriebssystem zugreifen? (sozusagen als Ablageort, oder als
Transferordner)
Bei VM Ware gibt es einen Befehl dem ich im Gast System eingeben kann
(\\.host) Damit kann ich eine Verbindung vom Gastbetriebssystem auf einen
vorher definierten Ort (in der Option bzw. Einstellung der virtualisierten
Maschine) der physikalischen Platte des Host Rechners herstellen.
Der Grund weswegen ich Frage ist der, dass mir momentan keine Möglichkeit
einfällt, wie ich Daten von einem USB Stick in meine virtuelle Maschine
bringe.
Schön wäre es doch, wenn ich nun in meinem Host Betriebssystem (denn dort
funktioniert ja der USB Anschluss) die Daten vom USB Stick an einen Ort
ablegen kann, den ich vom Gast Betriebssystem direkt erreichen kann.
(Verbundenes Laufwerk, oder sonst was.)
Das Problem viel mir ebenfalls auf, weil ich Windows 2008 Standard als
Gastbetriebssystem ohne jegliches Servicepack installiert habe. Mein Host hat
Windows 2008 X64 R2 drauf. Ich hatte dann keinen Zugriff aufs Netzwerk, da
der Netzwerkadapter in der Virtuellen Maschine nicht installiert wurde und
somit nicht funktionierte. Ich habe dann hin und her überlegt und brannte
dann das Servicepack 2 auf eine CD. das CD Laufwerk ist ja direkt in der
Virtuellen Maschine erreichbar. Nach Installation des SP2 wurde dann auch
automatisch der (virtuelle) Netzwerkadapter erkannt und eingerichtet.
So umständlich kann das aber doch nicht sein, dass ich immer irgendwas
brennen muss, wenn ich nicht über ein (intern) erreichbares Netzwerk verfüge.

Wir geht man in so einem Fall vernünftig vor?
Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.
Gruß Stefan

RCan

unread,
Feb 8, 2010, 1:17:20 PM2/8/10
to
Hi Stef-Lu,

generell ist der Hyper-V erstmal als sicher konfiguriert, dies bedeutet das
sofern du es nicht explizit via Netzwerk erlaubst, keinerlei Daten
Kommunikation zwischen Host/Guest erlaubt ist.

Sofern du Kommunikation zwischen Host/Guest benötigst, musst du diesen via
Netzwerk konfigurieren. Eine andere mögliche Art Daten vom Host auf den
Guest zu übermitteln ist mittels ISO Abbilder. Hierzu gibt es diverse
(freeware z.b. IMGBurn) tools womit du on-the-fly eine ISO erstellen kannst
und diese dann der VM direkt zur Verfügung stellen kannst. Du kannst auch
direkt ISO in die VM durchreichen, ohne erst eine CD brennen zu müssen.

Oder du konfigurierst deine virtuelle Netze, so das du eine TCP
kommunikation via SMB die daten kopieren kannst. Die ISO variante ist
deutlich performanter.

Bei Fragen bitte einfach nochmal melden

Gruß
Ramazan

"Stef-Lu" <Ste...@discussions.microsoft.com> wrote in message
news:4CA89EF8-F2E2-4A1B...@microsoft.com...

Stef-Lu

unread,
Feb 9, 2010, 6:17:01 AM2/9/10
to
OK, vielen Dank für den Hinweis.
Momentan hat unser Host mit Windows 2008 X64 R2 keine IP Adresse im
physikalischen Netzwerkadapter hinterlegt. Diese Netzwerkadapter fungiert
momentan quasi als Switch. Das ist der Grund, weswegen ich vom
Gastbetriebssystem per Netzwerk nicht auf den Host komme, da er vom
vorgeschalteten Router auch keine IP Adresse per DHCP bekommt, weil es
abgeschaltet ist. Spricht eigentlich irgendwas dagegen, dass wir aus der
Range des (virtuellen) Domänencontrollers (Gastbetriebssystem), nun auf dem
Host eine feste IP Adresse in dem physikalischen Netzwerkadapter eintragen?

Gruß Stefan

RCan

unread,
Feb 9, 2010, 3:40:50 PM2/9/10
to
nein auf keine Fall, es ist zwar gegen die Best Practice, den physikalischen
Adapter zwischen Host und VM Kommunikation zu sharen, aber du kannst
natürlich dem vSwitch einE IP geben.

Nochmal zu verifizieren :
Da du R2 einsetzt, hast du in der GUI die Option "Allow host operation
system to share adapter" womit du auch die NIC dediziert (nicht aktiviert)
für Hyper-V zu geben kannst.

Sofern du 2 x Adapter im selben Subnetz hast (Public), dann würde ich ein
external Netzwerk im Hyper-V konfigurieren (Option nicht aktivieren) und
somit verschwinden dann u.a. die TCP/IP protokolle -> BEST PRACTICE => NIC
ist nun exklusive für Hyper-V/VM kommunikation.

Wenn du "nur" 1 Adapter im public Netzwerk hast, dann musst du diese Option
aktivieren und somit wird dir ein zusätzlicher virtuelle NIC (Switch)
erstellt. Hier kannst du nun (nicht am physikalischen Adapter) deine IP
settings durchführen.

Hoffe das ist soweit klar.

Gruß
Ramazan

"Stef-Lu" <Ste...@discussions.microsoft.com> wrote in message

news:A1FDFAA5-6A3C-4623...@microsoft.com...

Stef-Lu

unread,
Feb 10, 2010, 6:48:01 AM2/10/10
to
Wunderbar und vielen Dank für die Rückmeldung.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nach Aktivierung der Hyper V
Funkionen nicht mehr beim Host in der Netzwerkumgebung nachgeschaut und somit
gar nicht mitbekommen habe, dass dort plötzlich auch ein „Virtueller
Netzwerkadapter“ aufgetaucht ist.
Diesen habe ich nun eine feste IP Adresse von der Range aus der Domäne
vergeben. Nun kann ich aus der „virtuellen“ Umgebung per Netzwerkfreigabe in
das Host Betriebssystem connecten.
Sollte ich mal keine Netzwerkverbindung von der virtuellen Maschine auf den
Host haben, werde ich mich für die iso Möglichkeit entscheiden.
Nochmals vielen Dank für die Unterstützung und Deine Mühen.
Ich wünsche noch einen schönen Tag.
Gruß Stefan
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