ich hoffe in dieser NG bin ich richtig.
Eine Maschine wir mit einem Siemens-Computer und
ROM-Programm angesteuert. Aus dem Programm
werden Datenslisten ausgedruckt. Diese Datenlisten
möchte ich auswerten und übernehmen.
Wie kann man einen AscII - Drucker simulieren?
Kennt jemand eine Lösung?
Danke für jede Hilfe,
Bernd Scheloske
Reiner
>-----Originalnachricht-----
>.
>
> Eine Maschine wir mit einem Siemens-Computer und
> ROM-Programm angesteuert. Aus dem Programm
> werden Datenslisten ausgedruckt. Diese Datenlisten
> möchte ich auswerten und übernehmen.
>
> Wie kann man einen AscII - Drucker simulieren?
> Kennt jemand eine Lösung?
Läuft auf dem PC ein DOS, ein Windows oder doch ein anderes
Betriebssystem ?
Falls es sich um DOS handelt, könntest du mittels eines
Spoolers den Ausdruck in eine Datei umlenken, falls das
Programm über den INT 17h und nicht direkt druckt.
--
Hans-Peter Grözinger
vielen Dank für Deine Anwort, dieser Computer startet ohne
erkennbarem Betriebssystem direkt mit einem Programm.
Ich vermute per ROM. Weitere Programme lassen sich
nicht installieren und starten.
Ich kann nur den Drucker durch einen PC ersetzen und
die gedruckten Daten auswerten (deshalb meine Frage
der Druckersimulation)!
Grüße,
Bernd
"Hans-Peter Grözinger" <hansp...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:OYYMTKyWCHA.1968@tkmsftngp11...
vielen Dank für Deine Antwort, leider habe ich keine
Möglichkeit irgendetwas an dem (alten) Computer
softwaremäßig zu verändern. Die einige Möglichkeit
ist das Druckerkabel und den angeschlossenen
Drucker zu ersetzen.
Grüße,
Bernd
"Reiner" <Reiner...@laposte.net> schrieb im Newsbeitrag
news:1265901c25b1f$24d4b9f0$3bef2ecf@TKMSFTNGXA10...
Bernd Scheloske wrote:
> Hallo Reiner,
>
> vielen Dank für Deine Antwort, leider habe ich keine
> Möglichkeit irgendetwas an dem (alten) Computer
> softwaremäßig zu verändern. Die einige Möglichkeit
> ist das Druckerkabel und den angeschlossenen
> Drucker zu ersetzen.
Du brauchst ...
a) eine IO-Karte, die einen Druckerport emulieren kann
8 Datenbit, je 4 Bit Handshake (4 rein, 4 raus)
b) einen Treiber fuer diese IO-Karte
c) ein Programm, das mit dieser Karte einen Drucker simulieren kann.
a und b kannst du kaufen.
c musst du hoechstwahrscheinlich selber machen.
MFG
Volkmar Kostka
Hint: Ich bin mir nicht sicher, ob du a) und b) mit einem ECP Port und
passendem Universaltreiber ersetzen kannst.
> Eine Maschine wir mit einem Siemens-Computer und
> ROM-Programm angesteuert. Aus dem Programm
> werden Datenslisten ausgedruckt. Diese Datenlisten
> möchte ich auswerten und übernehmen.
>
> Wie kann man einen AscII - Drucker simulieren?
> Kennt jemand eine Lösung?
Schreib erst mal ein kleines Progrämmchen, was alle Daten auf einem seriellen Port empfängt. Dabei alle Ausgangsleitungen des seriellen Ports anschalten, falls die Siemens Kiste einen Hardwarehandshake vom Drucker erwartet. Danach schaust Du erst mal, ob Du in den Daten irgend etwas entziffern kannst. Wenn Du Glück hast, sind es ASCII Daten mit ein paar Steuerzeichen. Wenn Du besonders grosses Glück hast sind an Steuerzeichen nur CR, LF und FF (Carriage Return, Line Feed und Form Feed) drin, dann hast Du es besonders einfach. Nicht benötigte Steuerzeichen rausfiltern, das ganze in ne .txt Datei geschrieben und danach kannst Du es mit Notepad editieren oder ausdrucken. Sollten Grafikdaten über den seriellen Port kommen, was ich allerdings nicht glaube, dann hast Du eine Sysiphos-Arbeit vor Dir. Wenn Du Daten beim Empfang verlierst, musst Du schaun, ob Du den Ausdruck per Hard- oder Softwarehandshake steuern kannst.
Ciao
Jens
>Schreib erst mal ein kleines Progrämmchen, was alle Daten auf einem
seriellen Port >empfängt. Dabei alle Ausgangsleitungen des seriellen Ports
anschalten, falls die Siemens >Kiste einen Hardwarehandshake vom Drucker
erwartet. Danach schaust Du erst mal, ob Du
Das ganze läuft leider über den Parallel-Port (RS 232 / Centronics). Einfach
ein
RS232-Datenkabel anzuschließen traue ich mich nicht, da ich mir nicht sicher
bin,
das der Port nicht beschädigt wird (dann steinigt mich der Kunde).
Ich hoffe das es eine IO-Karte / Adapterkabel oder irgendetwas gibt, das
diese Funktion sicher betreibt.
>in den Daten irgend etwas entziffern kannst. Wenn Du Glück hast, sind es
ASCII Daten mit >ein paar Steuerzeichen. Wenn Du besonders grosses Glück
hast sind an Steuerzeichen nur >CR, LF und FF (Carriage Return, Line Feed
und Form Feed) drin, dann hast Du es
Meine Hoffnung ist eine Epson LQ oder ähnliches Ausgabeformat. Die
Daten könnte ich danach beliebig auswerten.
>besonders einfach. Nicht benötigte Steuerzeichen rausfiltern, das ganze in
ne .txt Datei >geschrieben und danach kannst Du es mit Notepad editieren
oder ausdrucken. Sollten >Grafikdaten über den seriellen Port kommen, was
ich allerdings nicht glaube, dann hast Du >eine Sysiphos-Arbeit vor Dir.
Wenn Du Daten beim Empfang verlierst, musst Du schaun, ob >Du den Ausdruck
per Hard- oder Softwarehandshake steuern kannst.
>
>Ciao
>
> Jens
Vielen Dank für Deine Hilfe,
Bernd
So ein System war im Labor meines Vaters vor Jahren eingesetzt.
Wenn das Problem nach wievor besteht kann ich nachfragen, ob es den
Rechner (DOS-PC) noch gibt: bei diesem war eine I/O-Karte eingebaut, die
so angesteuert wurde, daß sie einen Drucker simulierte.
Das dahinterstehende Problem war exakt das, was du beschreibst: ein
altes (Labor-)Gerät mit nichtmodifizierbarer Software, dessen
ausgedruckte Daten weiterverarbeitet werden sollten.
Harald
Sorry für mein Unverständniss
Karlheinz
> Das ganze läuft leider über den Parallel-Port (RS 232 / Centronics).
Einfach ein
> RS232-Datenkabel anzuschließen traue ich mich nicht,
Ist auch besser so. Mechanisch mag das zwar passen, aber elektrisch sind der
serielle und der parallele Port zwei verschiedene Welten.
> Ich hoffe das es eine IO-Karte / Adapterkabel oder irgendetwas gibt, das
> diese Funktion sicher betreibt.
Gibt es, z. B. http://www.wut.de/e-2w000-ww-dade-000.php3
Wenn man die Druckerdaten auf die Weise erst mal zu einem seriellen Port
umgeleitet hat, kann man den Port dann mit Hyperterminal öffnen und sich die
Daten anschauen und speichern, usw., usw.
ich habe nur Bedenken das Standard-Druckerkabel mit
einem "Interlink-Kabel parallel" oder "Kabel für PC-
Direktverbindung parallel" zu tauschen und mir
den Port zu zerstören. Es ist lange her, aber ich hatte
mit dem Parallelport schon mal diverse Probleme.
Bernd
> Das ganze läuft leider über den Parallel-Port (RS 232 / Centronics). Einfach ein
> RS232-Datenkabel anzuschließen traue ich mich nicht, da ich mir nicht sicher
> bin, das der Port nicht beschädigt wird (dann steinigt mich der Kunde).
Also was denn nun??? RS-232 (seriell) oder Centronics (parallel)???
Ciao
Jens
Bernd Scheloske wrote:
> Hallo Karlheinz,
>
> ich habe nur Bedenken das Standard-Druckerkabel mit
> einem "Interlink-Kabel parallel" oder "Kabel für PC-
> Direktverbindung parallel" zu tauschen und mir
> den Port zu zerstören. Es ist lange her, aber ich hatte
> mit dem Parallelport schon mal diverse Probleme.
>
Solltest du auch haben.
Diese Kabel sind *nicht* druckerkompatibel.
In diesen Kabeln werden jeweils 4 Datenpins auf die 4 Statuspins
gelegt. Mir ist im Moment keine Moeglichkeit bekannt, einen Druckerport
mit der eingebauten Hardware zu simulieren.
Eine Moeglichkeit waere, einen Adapter fuer zB Drucker auf USB zu ver-
wenden (falls so was existiert - neue Dricker an alter HW).
Dann stellt sich immer noch die Frage der SW.
MFG
Volkmar Kostka
> Du brauchst ...
> a) eine IO-Karte, die einen Druckerport emulieren kann
> 8 Datenbit, je 4 Bit Handshake (4 rein, 4 raus)
> b) einen Treiber fuer diese IO-Karte
> c) ein Programm, das mit dieser Karte einen Drucker simulieren kann.
>
> a und b kannst du kaufen.
> c musst du hoechstwahrscheinlich selber machen.
Wo kann man a+b kaufen? Mein Händler hat bis
jetzt noch nichts gefunden.
Mfg,
Bernd Scheloske
> > Du brauchst ...
> > a) eine IO-Karte, die einen Druckerport emulieren kann
> > 8 Datenbit, je 4 Bit Handshake (4 rein, 4 raus)
> > b) einen Treiber fuer diese IO-Karte
> > c) ein Programm, das mit dieser Karte einen Drucker simulieren kann.
>
> Wo kann man a+b kaufen? Mein Händler hat bis
> jetzt noch nichts gefunden.
Würde mich auch interessieren. Zu a) fällt mir
http://www.wut.de/e-12101-ww-dade-000.php3 ein, aber die ist ohne Treiber.
(Und nachdem ich einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte, diese Karte unter
DOS direkt zu programmieren, möchte ich noch hinzufügen: sie ist bösartig.)
Vielleicht sind solche Hardware-Fragen in einer Visual C Newsgroup aber auch
einfach nicht besonders gut aufgehoben?
jetzt misch ich mich auch mal ein.
Wenn's um die guten alten PC Schnittstellen geht, dann hilft
"Parallel Port Central" immer weiter. Und siehe da:
> If you have a (usually old) device that sends data to a line
> printer, and you want to instead read the data into a PC, you
> have a couple of options. One is to buy or make a
> parallel-to-serial converter and read the data at a serial port,
> using a terminal emulator or software you write. LPTCAP is
> another approach, consisting of circuits and software for
> reading the data into a PC's parallel port. FromKris
> Heidenstrom
Das scheint mir doch sehr gut zu passen.
Links:
Parallel Port Central: http://www.lvr.com/parport.htm
LPTCAP: http://home.clear.net.nz/pages/kheidens/lptcap/lptcap.htm
Viel Spaß,
Manni
Haendler suchen, der Karten fuer Messwertverarbeitung anbietet.
Da gibt es Karten fuer allgemeine IO Ausgaben, zB 32 Bit IO, frei
programmierbar mit oder ohne DA/AD Wandler etc.
Hab' selber noch eine als DOS-Tagen im Schrank liegen(allerdings
ISA Bus).
MFG
Volkmar Kostka
Hint
(ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit etc, Ergebnis von 5 Minuten Suche):
http://www.pci-card.com/neuep.htm - PCI 1616
> Haendler suchen, der Karten fuer Messwertverarbeitung anbietet.
> Da gibt es Karten fuer allgemeine IO Ausgaben, zB 32 Bit IO, frei
> programmierbar mit oder ohne DA/AD Wandler etc.
Wenn ich mir aus meiner Perspektive als Programmierer noch einmal die
ursprüngliche Aufgabenstellung anschaue (die Parallelport-Druckerausgaben
aus einer nicht änderbaren "Black Box" abfangen und auf einem PC auswerten),
dann denke ich immer noch, daß die einfachste Lösung sich mit einem externen
Centronics-RS232-Konverter realisieren läßt. Das erscheint vielleicht wie
ein Umweg, hat aber den entscheidenden Vorteil, daß man die Sorte Geräte
wirklich kaufen kann und sich danach auch keine Sorgen um passende
Windows-Treiber machen muß.
Abgesehen von dem W&T-Gerät, das ich hier schon einmal erwähnt hatte, hat
eine kurze Yahoo-Suche noch diesen "ParaCom2" von Sphinx Computer ergeben:
http://www.sphinxcomputer.de/html_d/produkte/sphinx/konverter.html#ParaCom2
Fragt sich nur, in welche Richtung der Converter arbeitet.
Paralleler Drucker an serieller Schnittstelle ist ungeeignet.
Serieller Drucker an parallele Schnittstelle waere geeignet.
MFG
Volkmar Kostka