Ich habe seit ungefaehr 2 Wochen das Problem, ohne etwas veraendert zu
haben, dass ich Ueberweisungen nicht taetigen kann, wenn das
Empfaengerkonto dieselbe BLZ wie mein eigenes Konto bei der Commerzbank hat.
Ich bekomme dabei die folgende Fehlermeldung:
Die Kombination Empfänger-BLZ und -Kontonummer ist ungültig. (9210);
Verarbeitung des Segmentes/Auftrags nicht möglich (9010)
Die Sender/Empfaenger BLZ ist dabei 49440043 und die Kontonummer
garantiert korrekt. Bei Ueberweisungen an Empfaenger mit einer anderen
BLZ habe ich das Problem nicht!!
Ich habe das Problem auf 4 verschiedenen Computern mit 5 verschiedenen
Konten und es wird langsam wirklich zum Problem, da einige Leute auf
ihre Zahlung warten und (zurecht) bald Mahnungen senden werden.
Ich habe die Commerzbank-Hotline angerufen und die meinen, es sei ein
Problem meiner Software. Ich solle mich an den Hersteller wenden und die
neuste Version installieren. Dies habe ich nun befolgt (ich habe nun
HBCIFM99 3.2.1.1, MDAC 2.8, DDBAC 3.0.2.0 installiert), das Problem
tritt jedoch immer noch auf.
Koennt ihr mir helfen? Ist das vielleicht ein reines bankseitiges
Problem? Wie koennte man so etwas verifizieren?
Viele Gruesse
Andreas
Es ist wohl so, dass es in Deutschland 7 und 9 stellige Kontonummern
gibt. Ich wollte an eine 7 stellige Kontonummer etwas ueberweisen;
Beispiel: 1234567. Money (oder HBCIFM99?) fuegt nun 3 Nullen vorne an:
0001234567. Ueberweise ich nun bankintern, dann ist offensichtlich der
Algorithmus bei der Commerzbank nicht in der Lage, diese Kontonummer
korrekt zuzuordnen.
Laut dem Mitarbeiter muss 1 Null vorne und 2 hinten angefuegt werden,
also: 0123456700. Bringt man die Kontonummer in Money manuell auf diese
Form, dann verschwindet die Fehlermeldung tatsaechlich. Ich hoffe nun,
dass ich die Betraege auch an die richtigen Konten gesendet habe.
Ist das nun ein Bug in Money oder HBCIFM99? Oder habe ich jahrelang die
Kontonummer in inkorrekter Weise angegeben?
Viele Gruesse
Andreas
Andreas Engels <a.en...@gmx.net> schreibselte:
> Die Kombination Empfänger-BLZ und -Kontonummer ist ungültig. (9210);
> Verarbeitung des Segmentes/Auftrags nicht möglich (9010)
Suche in der C:\windows\HBCILOG.TXT das Segment, das die Überweisung
betrifft, die Zeile beginnt mit HKUEB. Beginne die Suche am Ende der
HBCILOG.TXT, dann geht es schneller. Schicke mir bitte einen Auszug mit
jeweils ca. 10 Zeilen vor und ca. 15 Zeilen nach dem HKUEB-Segment zur
Auswertung zu.
> Die Sender/Empfaenger BLZ ist dabei 49440043 und die Kontonummer
> garantiert korrekt. Bei Ueberweisungen an Empfaenger mit einer anderen
> BLZ habe ich das Problem nicht!!
Welche HBCI-Protokoll-Version hast Du eingestellt? Ich arbeite hier mit
Version 2.2.
--
Gruß von der Schlei
Uli
Andreas Engels <a.en...@gmx.net> schreibselte:
> Es ist wohl so, dass es in Deutschland 7 und 9 stellige Kontonummern
> gibt. Ich wollte an eine 7 stellige Kontonummer etwas ueberweisen;
das ist nicht ganz korrekt beschrieben: Wir haben bei der Commerzbank
eine 7-stellige Stammnummer. Das erste Konto erhält dann den Zusatz
'00', das zweite '01' usw.. Das kannst Du sowohl in HBCIFM99 im
Ausgangskorb sehen, als auch aus Deinen Kontoauszügen entnehmen. Die
CoBa-Rechner mappen eine Überweisung auf die 7-stellige Stammnummer
automatisch auf das '00'-Konto.
> Beispiel: 1234567. Money (oder HBCIFM99?) fuegt nun 3 Nullen vorne an:
> 0001234567.
Das macht das HBCI-Modul, wenn Du in den Einstellungen das Auffüllen
auf 10 Atellen aktiviert hast.
> Ueberweise ich nun bankintern, dann ist offensichtlich der
> Algorithmus bei der Commerzbank nicht in der Lage, diese Kontonummer
> korrekt zuzuordnen.
So scheint es zu sein.
> Ist das nun ein Bug in Money oder HBCIFM99? Oder habe ich jahrelang
> die Kontonummer in inkorrekter Weise angegeben?
Weder - noch. Du musst in Money die Kontonummer korrekt eingeben und
die hat nunmal bei der CoBa neun Stellen! Das HBCI-Modul füllt dann -
wenn aktiviert (empfohlen!) - mit führenden '0'en auf 10 Stellen auf.
Achte darauf, bei eigenen Forderungen dem Zahlungspflichtigen Deine
Kontonummer mit '00'-Zusatz mitzuteilen, dann sind Fehler gleich
ausgeschlossen ;-)!
> das ist nicht ganz korrekt beschrieben: Wir haben bei der Commerzbank
> eine 7-stellige Stammnummer. Das erste Konto erhält dann den Zusatz
> '00', das zweite '01' usw.. Das kannst Du sowohl in HBCIFM99 im
> Ausgangskorb sehen, als auch aus Deinen Kontoauszügen entnehmen. Die
> CoBa-Rechner mappen eine Überweisung auf die 7-stellige Stammnummer
> automatisch auf das '00'-Konto.
Ich hatte dem Mitarbeiter der CoBa auch die Frage gestellt, ob in jedem
Fall die vollstaendige Kontonummer durch anhaengen von "00" an die
Stammnummer erhalten wird. Dieser meinte, dass das in der Regel so sei,
aber nicht zwingend so sein muss (vielleicht kann man bei der CoBa eine
Art "default" Konto festlegen?).
Es waere interessant, zu wissen, in welchem Format Starmoney der CoBa
nun die Kontonummer sendet. Vielleicht koenntest Du HBCIFM99 dann
entsprechend anpassen (ich sehe hier zwar kein echtes Problem, aber ich
habe immerhin auch 2 Wochen fuer die Klaerung dieser Sache benoetigt).
>
> Das macht das HBCI-Modul, wenn Du in den Einstellungen das Auffüllen
> auf 10 Atellen aktiviert hast.
>
Warum empfiehlst Du, dass man dies aktiviert haben sollte?
Uebrigens, ich benutze das HBCI-Protokoll 2.1. Zwischenzeitlich hatte
ich mal auf 2.2 umgestellt, um zu sehen, ob man damit das Problem
beheben kann; der Mitarbeiter hat sich dann das uebertragene Format
angesehen und festgestellt, dass es nicht ganz konform ist, aber wohl
trotzdem akzeptiert wird. Er empfahl mir dennoch den Wechsel zurueck zu
2.1. Welche Vorteile hat 2.2 gegenueber 2.1 ueberhaupt?
Viele Gruesse
Andreas
Hi Uli! (and all another Users)
Sicherlich verrate ich dir jetzt nichts Neues, aber Money hatte bisher
immer 10 stellige KTO-Nummern übertragen. Das bezieht sich wohl auf den
Stöckl/VIPZKA Decoder und dem ZKA-Standard. Wenn kürzere KTO-Nummern in
Money verwendet wurden, dann hat der VIPZKA Decoder diese schon immer mit
Nullen vorne aufgefüllt und verschickt, ohne das man dazu etwas tun mußte.
Da es aber auch diesbezüglich schon früher einige Banken gab die aus der
Rolle gefallen sind (bei BTX/ZKA) wie zB. DIBA mit Unterkontonummern (oder
wars die Deutsche Bank??) hatte Herbert Schmitt und wir anderen schon immer
die Empfehlung gegeben in den Empfängerdetails/Überweisungsdaten generell
10stellige KTO Nummern zu verwenden. Ich habe das schon immer befolgt und
diesbezüglich niemals Probleme gehabt. Meine KTO-Nummer bei Sparda ist auch
7stellig (1234567) und jedem Gläubiger auf Formularen habe ich schon immer
die 0001234567 dann angegeben.
Auch bei Einzahlungen fülle ich selber beim Eintragen schon in Money eine
geforderte 123456789 zB auf 0123456789 auf und das Geld ist immer richtig
überwiesen worden. Sogar auf Einzahlungsbelegen, die ich in den Post-Kasten
der Bank werfe hab ich mich daran gewöhnt alle 10 Stellen einzutragen,
vorne mit Nullen aufgefüllt, sofern diese Formulare nicht bereits
vorgedruckt sind.
Bei HBCI ist das nun etwas komplexer geworden, da ja plötzlich auch diverse
Kontoarten unterstützt werden, wovon man bei ZKA/BTX nur geträumt hätte.
(Kreditkonten, Sparkonten, etc.
Insofern ist die verwendete Syntax der KTO-Nummer nun wirklich wichtig
geworden ;-)))
mfG Olaf Schultze
"Andreas Engels" <a.en...@gmx.net> wrote in message
news:OZ6bp1iU...@TK2MSFTNGP12.phx.gbl...