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Datenpartition in Hyper V auf einem Server

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Brandis Erich

unread,
Mar 30, 2010, 5:49:20 AM3/30/10
to
Hallo NG,

folgender Aufbau schwebt mir vor:
1 x Small Business Server 2008 Premium.

HP Server mit 2 x CPU und 24 GB Ram.
Raidcontroller mit 256 MB.

2 x 146 GB SAS HDD als Raid1 für den Host mit Server2008 (bei
SBS2008Premium ja dabei) und zusätzlich darauf 1 x Terminalserver Server
2008 virtualisiert, auf der zweiten Partition.

Weiterhin 2 x 146 GB SAS HDD als Raid1, um den SmallBusinesServer2008 zu
virtualisieren.

Mir geht es nun um die Nutzdaten.
Diese würde ich entweder auf 3 x 1 TB (leider Sata) als Raid5 + 1xHotspare
Platte legen.
oder
die Platten als Raid10 mit jeweils 2 x 1 TB aufbauen.
Enscheidung dazu steht noch nicht fest.

Den Host möchte ich nicht in die Domäne mit aufnehmen.

Meine Frage dazu wäre, wie ich die Daten in die Domäne integriere?

Ich bin am überlegen, ob ich die Datenpartition als Pass-Through an den
SBS2008 anhänge
oder ob ich die Daten in eine VHD ablege und so in an den SBS anbinde.

Kann ich letztere Möglichkeit, also Daten in eine VHD, als
Sicherungskonzept einbinden (z.B. copy auf @nap-Nas)?

Die VHD mit der Pass-Through variante kann ich ja nicht sichern vom Host
aus, oder täusche ich mich da?

Momentan setze ich das ganze als Testsystem hier auf und danke für
Anregungen und Hinweise.

Schönen Tag noch.

Erich

Tobias Redelberger [MVP - SBS]

unread,
Mar 31, 2010, 6:40:52 AM3/31/10
to
Hi Brandis,

> folgender Aufbau schwebt mir vor:
> 1 x Small Business Server 2008 Premium.

Check.


> HP Server mit 2 x CPU und 24 GB Ram.
> Raidcontroller mit 256 MB.

Check.

vgl. a.:
http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenfürHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx


> 2 x 146 GB SAS HDD als Raid1 für den Host mit Server2008 (bei
> SBS2008Premium ja dabei) und zusätzlich darauf 1 x Terminalserver Server
> 2008 virtualisiert, auf der zweiten Partition.

Um Kosten für die zusätzlichen Festplatten zu sparen oder diese für den
eigentlichen Storage der VMs produktiv verwenden zu können würde ich Dir
einen Hypervisor auf Basis von einer Flash-Installation wie VMware ESXi bzw.
XenServer Express Edition vorschlagen, welche namhafte Hersteller
vorinstalliert für Ihre Server auf Flash-Chips mit ausliefern.

Am Beispiel eines HP ML350 G6:

HP 4GB Secure Digital Flash Media Kit
Hersteller-Nr.: 580387-B21
Source:
http://h18004.www1.hp.com/products/quickspecs/13241_div/13241_div.HTML


> Weiterhin 2 x 146 GB SAS HDD als Raid1, um den SmallBusinesServer2008 zu
> virtualisieren.
>
> Mir geht es nun um die Nutzdaten.
> Diese würde ich entweder auf 3 x 1 TB (leider Sata) als Raid5 + 1xHotspare
> Platte legen.
> oder
> die Platten als Raid10 mit jeweils 2 x 1 TB aufbauen.
> Enscheidung dazu steht noch nicht fest.

Wieviel Storage-Kapazität (in GB) benötigst Du wirklich?

Vergiss nicht, das Gigabyte (GB) überhaupt keine Aussage über die
Performance der Storage-Subsystem aussagen - und glaub mir, speziell in
einer Virtualisierungsumgebung benötigst Du ein sehr performantes
Storage-Subsystem (Stichwort: IOPS - s.
http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenfürHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx)

Beherzige also meinen Tipp von oben (Hypervisor auf Flash-Chip) und
investiere dafür in ein hochperformantes Storage-Subsystem, welches da z.B.
für 20..30 Users an einem SBS 2008 + TS mind. wäre:

RAID 10 mit 4xHDDs an RAID-Controller:
1x HP P410i/512 MB BBWC Controller
4x HP 600GB 6G SAS 15K LFF (3.5-inch)

s.a.:
http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenfürHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx


> Den Host möchte ich nicht in die Domäne mit aufnehmen.

Besser ist das, ansonsten hast Du ggf. folgendes Problem:

[..]
Do not join the instance of Windows Server 2008 that is running on the
parent partition to the Windows SBS 2008 domain.

If you install the primary and second servers on virtual machines on a
single physical computer, and you join the instance of Windows Server 2008
that is running on the parent partition to the Windows SBS 2008 domain, a
cyclic dependency is created between the parent and child partitions. If
this occurs, the domain controller on the virtual machine is unavailable,
and it can become more difficult to manage the parent operating system.
However, you can mitigate this issue if you have an additional Active
Directory domain controller on a different physical computer in the domain.
In this case, you can join the parent partition to the domain.
[..]
Source: http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd239199.aspx


> Meine Frage dazu wäre, wie ich die Daten in die Domäne integriere?

Was meinst Du mit "die Daten in die Domäne integriere"? Dein
Virtualisierungshost stellt den VMs lediglich virtuelle Festplatten zur
Verfügung, als ob es für die VMs lokale Festplatten wären.


> Ich bin am überlegen, ob ich die Datenpartition als Pass-Through an den
> SBS2008 anhänge
> oder ob ich die Daten in eine VHD ablege und so in an den SBS anbinde.

Pass-Through macht nur in sehr speziellen Fällen (große Umgebungen und
spezifizierte Leistungskenndaten) überhaupt Sinn und beraubt Dich der
Flexibilität von virtuellen Storage (hier VHD (Microsoft, Xen) oder VMD
(VMware)).

Ergo: IMO keine Pass-Through Disks.


> Kann ich letztere Möglichkeit, also Daten in eine VHD, als
> Sicherungskonzept einbinden (z.B. copy auf @nap-Nas)?

Das SBS Backup (basierend auf Windows Server Backup) benötigt ein
blockbasierendes Device, welches der VM zur verfüg gestellt wird. Dies kann
direkt der VM mittels iSCSI oder über den Host auch als NFS/iSCSI/FCoE usw.
bereitgestellt werden.

Ein NAS-Device basierend auf CIFS kann einem SBS 2008 NICHT direkt zur
Verfügung gestellt werden, wenn Du die Vorteile (Wizard-getrieben,
Full/Differential, integriert, SBSMonitoring usw.) nutzen willst.


--
Tobias Redelberger
StarNET Services (HomeOffice)
Frankfurter Allee 193
D-10365 Berlin
Tel: +49 (30) 86 87 02 678
Mobil: +49 (163) 84 74 421
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Web: http://www.starnet-services.net


Brandis Erich

unread,
Mar 31, 2010, 8:13:55 AM3/31/10
to
Am Wed, 31 Mar 2010 12:40:52 +0200 schrieb Tobias Redelberger [MVP - SBS]:

> Hi Brandis,

Hallo Tobias,
danke für die Antwort auf mein Posting und deine Mühe.

>> HP Server mit 2 x CPU und 24 GB Ram.
>> Raidcontroller mit 256 MB.
>
> Check.
>
> vgl. a.:
> http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenfürHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx

Danke.
Kannte ich ja bereits
Man liest sich ja vorher etwas ein, bei Leuten die sich da auskennen ;)
Die HW zum Testen lag aber bereits vor.



> Um Kosten für die zusätzlichen Festplatten zu sparen oder diese für den
> eigentlichen Storage der VMs produktiv verwenden zu können würde ich Dir
> einen Hypervisor auf Basis von einer Flash-Installation wie VMware ESXi bzw.
> XenServer Express Edition vorschlagen, welche namhafte Hersteller
> vorinstalliert für Ihre Server auf Flash-Chips mit ausliefern.

Geplant ist das ganze an einem/mehrere Remotestandort/e aufzustellen, mit
VPN Anbindung Site-to-Site.
Wie ist die Erfahrung mit der Remoteadministration des Host´s bei VMeare
und XenServer, falls es Probleme gibt?
Ich wollte deswegen auf Server 2008 und Hyper-V als Host setzten, um mich
direkt per RDP auf den Host aufschalten zu können.
Auch bezüglich der SIcherung wollte ich mit einem Script die VHD Dateien
auf ein Nas sichern.

> Am Beispiel eines HP ML350 G6:
>
> HP 4GB Secure Digital Flash Media Kit
> Hersteller-Nr.: 580387-B21
> Source:
> http://h18004.www1.hp.com/products/quickspecs/13241_div/13241_div.HTML

Ich hab hier als Testsystem einen HP DL180 G6 mit 8fachem Backplane und
einem P410 Controller.
Werde mal schauen, ob es da auch eine Flash Media Kit für den DL180G6 gibt.
Darauf ist dann z.B. XenServer vorinstalliert?
Management erfolgt dann wohl von einem CLient aus?

Auch hätte ich gerne die Option offen gehabt, Hardware wie ISDN-Karte oder
Modem für Fax,oder auch einen HW-Dongle, auf den Host einzurichten, wenn es
nötig ist.

Wird ja IMHO bei VMware(XenServer nicht durchgereicht?

> Wieviel Storage-Kapazität (in GB) benötigst Du wirklich?

Ist noch nicht genau absehbar.
Da wohl einige Bilder verwaltet werden, denke ich so um die 500 GB bis 1 TB
über 3 bis 4 Jahre gesehen.
Als Sicherung habe ich ein Qnap TS509 hier vor mir stehen mit 5 x 1 TB.
Sollte also für die Sicherung B2D genügen.

> Vergiss nicht, das Gigabyte (GB) überhaupt keine Aussage über die
> Performance der Storage-Subsystem aussagen

Ist bekannt ;)

> - und glaub mir, speziell in
> einer Virtualisierungsumgebung benötigst Du ein sehr performantes
> Storage-Subsystem (Stichwort: IOPS - s.
> http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenfürHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx)

Ack.
Deswegen dachte ich auch erst an Pass-Through bezüglich der Performance der
Sata Platten.
Auf den Sata Platten sollen rein die Nutzdaten liegen, also Homelaufwerke,
Allgemeine Daten für die User usw.
Dachte das dafür die Sataplatten mit 7200 Umdrehungen genügen sollten?!
Meine Perfomancetest mit iometer waren auf den Sataplatten aber wirklich
nicht so berauschend :(

> Beherzige also meinen Tipp von oben (Hypervisor auf Flash-Chip) und
> investiere dafür in ein hochperformantes Storage-Subsystem, welches da z.B.
> für 20..30 Users an einem SBS 2008 + TS mind. wäre:
>
> RAID 10 mit 4xHDDs an RAID-Controller:
> 1x HP P410i/512 MB BBWC Controller

HP P410 mit 256 MB und BBWC ist eingebaut.
Sollte passen?

> 4x HP 600GB 6G SAS 15K LFF (3.5-inch)

Hört sich gut an.
Werde mich mal über die Preise schlau machen und die meiner momentanen
Konstellation gegenüber stellen.
Ich hoffe mir wird nicht schlecht ;)

> s.a.:
> http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenfürHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx

Yup

>> Meine Frage dazu wäre, wie ich die Daten in die Domäne integriere?
>
> Was meinst Du mit "die Daten in die Domäne integriere"? Dein
> Virtualisierungshost stellt den VMs lediglich virtuelle Festplatten zur
> Verfügung, als ob es für die VMs lokale Festplatten wären.

Mir ging es darum, ob ich Daten über VHD oder in einer Pass-Through mit in
den Gast zum SBS2008 nehme.
Auch aus Sicht der Sicherung und eines nötigen Umzuges auf andere HW.
Als zusätzliche Sicherung dachte ich mir nämlich, ich fahre die Hosts (SBS
und TS) herunter und kopiere mit einem Script die VHD´s (+zugehörigen
Dateien) auf das Qnap Nas.
Was ja bei Pass-Through nicht geht.
Auch eine Überlegung war, das Qnap über ISCI an den SBS2008 anzubinden und
die Daten dort bereit zu stellen.
Da es aber auf dem Nas auch nur Sataplatten sind, spielt das wohl eher
keinen großen Unterschied.

> Pass-Through macht nur in sehr speziellen Fällen (große Umgebungen und
> spezifizierte Leistungskenndaten) überhaupt Sinn und beraubt Dich der
> Flexibilität von virtuellen Storage (hier VHD (Microsoft, Xen) oder VMD
> (VMware)).
>
> Ergo: IMO keine Pass-Through Disks.

OK, dachte ich mir schon.



>> Kann ich letztere Möglichkeit, also Daten in eine VHD, als
>> Sicherungskonzept einbinden (z.B. copy auf @nap-Nas)?
>
> Das SBS Backup (basierend auf Windows Server Backup) benötigt ein
> blockbasierendes Device, welches der VM zur verfüg gestellt wird. Dies kann
> direkt der VM mittels iSCSI oder über den Host auch als NFS/iSCSI/FCoE usw.
> bereitgestellt werden.

So habe ich mir das mit dem Qnap TS509 vorgestellt.
ISCI Anbindung an den SBS2008 und dann mit interner SBS Sicherung darauf
sichern.

Aber kann ich denn nicht auch die VHD Dateien bei heruntergefahrenen
Gastsystemen (SBS und TS) vom Server2008 Host aus wegsichern?
Zusichtlich, also als weitere Sicherung 1 x die Woche oder öfters ein copy
der VHD´s auf das NAS oder andere Platte?
Ist das supportet und geht das überhaupt?

> Ein NAS-Device basierend auf CIFS kann einem SBS 2008 NICHT direkt zur
> Verfügung gestellt werden, wenn Du die Vorteile (Wizard-getrieben,
> Full/Differential, integriert, SBSMonitoring usw.) nutzen willst.

Yup, ist bekannt.

Danke für deine Unterstützung, Tobias.

Tobias Redelberger [MVP - SBS]

unread,
Mar 31, 2010, 9:55:33 AM3/31/10
to
Hi Brandis,

>>> HP Server mit 2 x CPU und 24 GB Ram.
>>> Raidcontroller mit 256 MB.
>>
>> Check.
>>
>> vgl. a.:
>> http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenfürHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx
>
> Danke.
> Kannte ich ja bereits
> Man liest sich ja vorher etwas ein, bei Leuten die sich da auskennen ;)
> Die HW zum Testen lag aber bereits vor.

Fein :)

Über welche Anforderungen (Concurrent Users, Response-Time, Applications
usw.) reden wir in der jeweiligen Umgebung?


>> Um Kosten für die zusätzlichen Festplatten zu sparen oder diese für den
>> eigentlichen Storage der VMs produktiv verwenden zu können würde ich Dir
>> einen Hypervisor auf Basis von einer Flash-Installation wie VMware ESXi
>> bzw.
>> XenServer Express Edition vorschlagen, welche namhafte Hersteller
>> vorinstalliert für Ihre Server auf Flash-Chips mit ausliefern.
>
> Geplant ist das ganze an einem/mehrere Remotestandort/e aufzustellen, mit
> VPN Anbindung Site-to-Site.
> Wie ist die Erfahrung mit der Remoteadministration des Host´s bei VMeare
> und XenServer, falls es Probleme gibt?

Auch wenn ich ansonsten ein Freund von Microsoft-Produkten bin:

Besser als bei "RDP auf Server 2008 und Hyper-V als Host", da ein VMware
ESXi oder XenServer Express Edition mehr al BIOS denn als monströses OS
anzusehen und dadurch einfacher zu händeln ist.

Hintergrund: Die Console des Hypervisors (egal ob Hyper-V, ESXi oder
XenServer) sollte IMMER in einem getrennten Management-Netzwerk liegen,
welches über gesonderte Sicherheitsmechanismen (Firewall, VLAN, Admin-VPN
usw.) getrennt vom produktiven Netz betrieben werden sollte. Durch einen
nahezu wartungsfreie Hypervisor ala ESXi bzw. XenServer muss auf der Console
des Hypervisors eigentlich nur zu Zwecken eines Debuggings und
Support-Analysen (z.B. via iLO, RSA, IP-KVM usw.) zugegriffen werden. Die
restlichen Zugriffe finden authentifizierungsgesichert über verschlüsselte
Kanäle ausschliesslich via den jeweiligen, sehr funktionsmächtigen
Admin-Tools VMware vSphere-Client/vCenter bzw. Citrix XenCenter vom
Admin-PC/Server statt.


> Ich wollte deswegen auf Server 2008 und Hyper-V als Host setzten, um mich
> direkt per RDP auf den Host aufschalten zu können.

.. und Dich dann auch mit den Problemen, die ein vollwertiges Betriebssystem
(Microsoft Updates, Treiber, OS nahe Konfigurationen, Hyper-V fremde
Sicherheitsprobleme usw.) mit sich bringt, herumschlagen?

Microsoft Hyper-V == Vollwertiges Betriebssystem

Small-Footprint Hypervisor (ESXi bzw. XenServer Express) == ähnlich einem
BIOS

Frage: Mit welchen von beiden (Vollwertiges Betriebssystem vs. BIOS) musst
Du Dich tagtäglich mehr beschäftigen (aka "herumärgern")?


> Auch bezüglich der SIcherung wollte ich mit einem Script die VHD Dateien
> auf ein Nas sichern.

Das wäre ein Vorteil von Hyper-V, da dort schon ein "Windows Server Backup"
inkl. VSS-getriebenen Online-Sicherungsmechanismus kostenlos integriert ist,
welches bei anderen Hypervisoren ggf. kostenpflichtig mittels Agenten (z.B.
von Symantec BackupExec) zugekauft werden muss.


>> Am Beispiel eines HP ML350 G6:
>>
>> HP 4GB Secure Digital Flash Media Kit
>> Hersteller-Nr.: 580387-B21
>> Source:
>> http://h18004.www1.hp.com/products/quickspecs/13241_div/13241_div.HTML
>
> Ich hab hier als Testsystem einen HP DL180 G6 mit 8fachem Backplane und
> einem P410 Controller.

Tipp: Die 100er Serie von HP würde ich ausschliesslich zu Testzwecken und
nicht in produktiven Umgebungen einsetzen wollen, da diese einfach zu wenig
Funktionen aus der echten Serverserien wie die 300er Serie (da ab ML350)
oder 500/700er Serie mitbekommen haben (Unterstützung mittels HP
SmartStart/Firmware/Maintenance, Redundante Bauteile, verbesserte
Supportleistungen usw.)

> Werde mal schauen, ob es da auch eine Flash Media Kit für den DL180G6
> gibt.
> Darauf ist dann z.B. XenServer vorinstalliert?

Nur wenn Du diese bei einem Server mitbestellt.

Nachträglich musst Du die Installation auf das Flash-Medium selbst
durchführen, was jedoch mit den einschlägigen Medien seitens der Hersteller
(hier: HP, Dell, IBM usw.) und den Hypervisoren ESXi bzw. XenServer Express
sehr leicht möglich ist. Setz Dich diesbzgl. mit dem jeweiligen
Ansprechpartner des Serverherstellers in Verbindung, um detaillierte
Informationen bzgl. Dokumentation und Medien zu bekommen.


> Management erfolgt dann wohl von einem CLient aus?

Richtig (s.o. "VMware vSphere-Client/vCenter bzw. Citrix XenCenter")


> Auch hätte ich gerne die Option offen gehabt, Hardware wie ISDN-Karte oder
> Modem für Fax,oder auch einen HW-Dongle, auf den Host einzurichten, wenn
> es
> nötig ist.
>
> Wird ja IMHO bei VMware(XenServer nicht durchgereicht?

Andersherum wird ein Schuh draus: Microsoft Hyper-V unterstützt aktuell
NICHT ein Durchreichen jeglicher physikalischer Hardware.

VMware ESX (jedoch nicht ESXi) unterstützt hier SCSI-Devices sowie Serielle
Schnittstellen.

Bei XenServer ist mir aktuell nichts diesbzgl. bekannt.

Deswegen mein Tipp: Für Fax und USB-Dongels verwende Netzwerklösungen wie
LANCAPI (FAX) bzw. USBoverEthernet (Dongle).


>> Wieviel Storage-Kapazität (in GB) benötigst Du wirklich?
>
> Ist noch nicht genau absehbar.
> Da wohl einige Bilder verwaltet werden, denke ich so um die 500 GB bis 1
> TB
> über 3 bis 4 Jahre gesehen.
> Als Sicherung habe ich ein Qnap TS509 hier vor mir stehen mit 5 x 1 TB.
> Sollte also für die Sicherung B2D genügen.

Qnap TS509 (s. http://www.qnap.com/pro_detail_feature.asp?p_id=104) kann
iSCSI - Deswegen: Check.


>> Vergiss nicht, das Gigabyte (GB) überhaupt keine Aussage über die
>> Performance der Storage-Subsystem aussagen
>
> Ist bekannt ;)
>
>> - und glaub mir, speziell in
>> einer Virtualisierungsumgebung benötigst Du ein sehr performantes
>> Storage-Subsystem (Stichwort: IOPS - s.
>> http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenfürHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx)
>
> Ack.
> Deswegen dachte ich auch erst an Pass-Through bezüglich der Performance
> der
> Sata Platten.

Aktuell ist der Leistungsunterschied von "Pass-Through" und fixed VHD/VMD
unter 5% und deswegen zu vernachlässigen

Hintergrundinformationen:

Virtual Hard Disk Performance
http://download.microsoft.com/download/0/7/7/0778C0BB-5281-4390-92CD-EC138A18F2F9/WS08_R2_VHD_Performance_WhitePaper.docx


> Auf den Sata Platten sollen rein die Nutzdaten liegen, also Homelaufwerke,
> Allgemeine Daten für die User usw.
> Dachte das dafür die Sataplatten mit 7200 Umdrehungen genügen sollten?!

Wenn Du genügend davon zusammenschaltest, ja - aber dann steigt wieder die
relative Ausfallwahrscheinlichkeit, welches durch zusätzliche Maßnahmen
(Hotspares, zeitnahes Backup, 2477/2h Supportverträge usw.) teuer
aufgefangen werden muss.

Merke: 1x 15k == 2x 7,2k ~ gleiche Performance-Werte

Deswegen relativiert sich der erhoffte Kostenvorteil von SATA 7,2k und dreht
sich sogar ab einem gewissen Punkt sogar um.


> Meine Perfomancetest mit iometer waren auf den Sataplatten aber wirklich
> nicht so berauschend :(

S.o. (Stichwort: IOPS)


>> Beherzige also meinen Tipp von oben (Hypervisor auf Flash-Chip) und
>> investiere dafür in ein hochperformantes Storage-Subsystem, welches da
>> z.B.
>> für 20..30 Users an einem SBS 2008 + TS mind. wäre:
>>
>> RAID 10 mit 4xHDDs an RAID-Controller:
>> 1x HP P410i/512 MB BBWC Controller
>
> HP P410 mit 256 MB und BBWC ist eingebaut.
> Sollte passen?

Jepp, sollte bis zu einer gewissen Größe des RAID-Verbundes passen.

Die Performance Modelle von HP haben meistens jedoch schon die
512MB-Variante verbaut.


>> 4x HP 600GB 6G SAS 15K LFF (3.5-inch)
>
> Hört sich gut an.
> Werde mich mal über die Preise schlau machen und die meiner momentanen
> Konstellation gegenüber stellen.
> Ich hoffe mir wird nicht schlecht ;)

Wichtig sind die Leistungswerte, die Kapazitäten sollten erst DANN nach
Budget eingekauft werden.

Also mind. 4x15k und dann je nach Budget 146, 300, 450, 600 GB Festplatten.

Merke: Du kannst NICHT sparen, die Physik lässt sich nicht überlisten.
Kaufst Du zuwenig "IOPS" ein, wirst Du und/oder der Kunde NICHT mit dem
System arbeiten können, da es ggf. bis hin zu einem Systemstillstand, mind.
aber zu einem höheren Verschleiss der Festplatten (durch Dauerbelastung am
Maximum der Belastbarkeit) und dadurch zu einem früheren Ausfall kommen wird
(nicht nur kann).


>>> Meine Frage dazu wäre, wie ich die Daten in die Domäne integriere?
>>
>> Was meinst Du mit "die Daten in die Domäne integriere"? Dein
>> Virtualisierungshost stellt den VMs lediglich virtuelle Festplatten zur
>> Verfügung, als ob es für die VMs lokale Festplatten wären.
>
> Mir ging es darum, ob ich Daten über VHD oder in einer Pass-Through mit in
> den Gast zum SBS2008 nehme.
> Auch aus Sicht der Sicherung und eines nötigen Umzuges auf andere HW.
> Als zusätzliche Sicherung dachte ich mir nämlich, ich fahre die Hosts (SBS
> und TS) herunter und kopiere mit einem Script die VHD´s (+zugehörigen
> Dateien) auf das Qnap Nas.
> Was ja bei Pass-Through nicht geht.
> Auch eine Überlegung war, das Qnap über ISCI an den SBS2008 anzubinden und
> die Daten dort bereit zu stellen.
> Da es aber auf dem Nas auch nur Sataplatten sind, spielt das wohl eher
> keinen großen Unterschied.

Du kannst ggf. grossvolumige, nicht systemkritische und mit wenig
Zugriffslast versehene Daten auf langsameren Festplatten (SATA 7.2k oder via
iSCSI auf NAS-Device) auslagern.


>>> Kann ich letztere Möglichkeit, also Daten in eine VHD, als
>>> Sicherungskonzept einbinden (z.B. copy auf @nap-Nas)?
>>
>> Das SBS Backup (basierend auf Windows Server Backup) benötigt ein
>> blockbasierendes Device, welches der VM zur verfüg gestellt wird. Dies
>> kann
>> direkt der VM mittels iSCSI oder über den Host auch als NFS/iSCSI/FCoE
>> usw.
>> bereitgestellt werden.
>
> So habe ich mir das mit dem Qnap TS509 vorgestellt.
> ISCI Anbindung an den SBS2008 und dann mit interner SBS Sicherung darauf
> sichern.
>
> Aber kann ich denn nicht auch die VHD Dateien bei heruntergefahrenen
> Gastsystemen (SBS und TS) vom Server2008 Host aus wegsichern?

Bei einem supporteten VSS-Backup lassen sich mit Einschränkungen sogar
online Systeme vom Host wegsichern.

Hintergrundinformationen:

How to back up Hyper-V virtual machines from the parent partition on a
Windows Server 2008-based computer by using Windows Server Backup
http://support.microsoft.com/kb/958662/en-us


> Zusichtlich, also als weitere Sicherung 1 x die Woche oder öfters ein copy
> der VHD´s auf das NAS oder andere Platte?
> Ist das supportet und geht das überhaupt?

Du kannst zusätzlich zum LUN für den SBS 2008 ein weiteres LUN für die
Sicherung seitens des Hosts anlegen, solange die Kapazität und Performance
des iSCSI-Target ausreicht.


> Danke für deine Unterstützung, Tobias.

Man ist stets gerne zu Diensten

Brandis Erich

unread,
Mar 31, 2010, 11:11:46 AM3/31/10
to
Hallo Tobias Redelberger [MVP - SBS],


> Über welche Anforderungen (Concurrent Users, Response-Time, Applications
> usw.) reden wir in der jeweiligen Umgebung?

User von 3 bis 30.
Bei ab 15/20 Usern wird wohl die HW eine andere werden, je nach
Application.
Ich denke da an einen ML350 oder größer.
Früher hatten wir nur die HP ML350 im Einsatz, sind dann aber auf die DL180
umgeschenkt.
Die App´s sind Standard Office inklsv. Outlook, Schulverwaltungssoftware
sowie manchmal spezielle Branchensoftware.
Nichts grafisch Aufwendiges und auch noch keine Datenbanken.

> Auch wenn ich ansonsten ein Freund von Microsoft-Produkten bin:
>
> Besser als bei "RDP auf Server 2008 und Hyper-V als Host", da ein VMware
> ESXi oder XenServer Express Edition mehr al BIOS denn als monströses OS
> anzusehen und dadurch einfacher zu händeln ist.

Genau da bin ich gerade noch am testen.
Ich geh da schrittweise vor.
Die Testmaschine erstmal mit Hyper-V unter 2008 aufsetzen und darauf den
SBS2008 und TS testen.
Danach werde ich mir die ganze Sache unter VMware ESXi ansehen.
Schön wäre natürlich noch die Variante mit dem Flah Media Kit.
Für meine DL180G6 scheint es diesen aber nicht zu geben.
Leider.



> Hintergrund: Die Console des Hypervisors (egal ob Hyper-V, ESXi oder
> XenServer) sollte IMMER in einem getrennten Management-Netzwerk liegen,
> welches über gesonderte Sicherheitsmechanismen (Firewall, VLAN, Admin-VPN
> usw.) getrennt vom produktiven Netz betrieben werden sollte.

Dies hätte ich über die 2.Lan-Karte im DL180 realisiert, die in einer VLan
hängt und für uns über VPN zu erreichen wäre.
Test dazu sind noch angedacht.

> Durch einen
> nahezu wartungsfreie Hypervisor ala ESXi bzw. XenServer muss auf der Console
> des Hypervisors eigentlich nur zu Zwecken eines Debuggings und
> Support-Analysen (z.B. via iLO, RSA, IP-KVM usw.) zugegriffen werden. Die
> restlichen Zugriffe finden authentifizierungsgesichert über verschlüsselte
> Kanäle ausschliesslich via den jeweiligen, sehr funktionsmächtigen
> Admin-Tools VMware vSphere-Client/vCenter bzw. Citrix XenCenter vom
> Admin-PC/Server statt.

VMware vSphere habe ich kurz mal jetzt überflogen.
Pro Prozessor ab 1000,--€.
Habe hier zwei CPU´s in der Maschine, also wären das schon mal 2000,-€
Leider spielen Kosten heute eine große Rolle und mit Hyper-V wären das
schon mal 2000 Euro weniger.
Ob diese 2000Euros woanders mit Hyper-V verbraten werden, kann ich momentan
noch nicht beurteilen.
Testen und Abwarten ;)

>
>> Ich wollte deswegen auf Server 2008 und Hyper-V als Host setzten, um mich
>> direkt per RDP auf den Host aufschalten zu können.
>
> .. und Dich dann auch mit den Problemen, die ein vollwertiges Betriebssystem
> (Microsoft Updates, Treiber, OS nahe Konfigurationen, Hyper-V fremde
> Sicherheitsprobleme usw.) mit sich bringt, herumschlagen?

Ich hab eine masochistische Ader ;)
Ich würde den Host einmal zum laufen bringen, Image davon oder andere
Sicherung ablegen und das wars.
Evtl. die Windowsupdates einspielen.
Viel mehr soll da nicht drauf passieren.
Ist halt ein Server wie all die anderen
;)

> Microsoft Hyper-V == Vollwertiges Betriebssystem
>
> Small-Footprint Hypervisor (ESXi bzw. XenServer Express) == ähnlich einem
> BIOS
>
> Frage: Mit welchen von beiden (Vollwertiges Betriebssystem vs. BIOS) musst
> Du Dich tagtäglich mehr beschäftigen (aka "herumärgern")?

Ersterem.
Deswegen hätte ich wohl auch mehr Probleme mit einem ESXi, wenn es Probleme
damit gibt, weil die Erfahrung fehlt ;)

Ich kann dazu halt noch keine Bewertungen hier vorbringen, da sie mir die
Erfahrungen fehlen.



>> Auch bezüglich der SIcherung wollte ich mit einem Script die VHD Dateien
>> auf ein Nas sichern.
>
> Das wäre ein Vorteil von Hyper-V, da dort schon ein "Windows Server Backup"
> inkl. VSS-getriebenen Online-Sicherungsmechanismus kostenlos integriert ist,
> welches bei anderen Hypervisoren ggf. kostenpflichtig mittels Agenten (z.B.
> von Symantec BackupExec) zugekauft werden muss.

Die Kosten spielen halt gerade schon bei einer SBS Umgebung eine Rolle.
Da ist ein bestimmtes Budget vorhanden/geplant und da wird es schwierig
Sprünge im tausender Bereich zu vollziehen.

>>> Am Beispiel eines HP ML350 G6:
>>>
>>> HP 4GB Secure Digital Flash Media Kit
>>> Hersteller-Nr.: 580387-B21
>>> Source:
>>> http://h18004.www1.hp.com/products/quickspecs/13241_div/13241_div.HTML
>>
>> Ich hab hier als Testsystem einen HP DL180 G6 mit 8fachem Backplane und
>> einem P410 Controller.
>
> Tipp: Die 100er Serie von HP würde ich ausschliesslich zu Testzwecken und
> nicht in produktiven Umgebungen einsetzen wollen, da diese einfach zu wenig
> Funktionen aus der echten Serverserien wie die 300er Serie (da ab ML350)
> oder 500/700er Serie mitbekommen haben

Echt?

> (Unterstützung mittels HP
> SmartStart/Firmware/Maintenance, Redundante Bauteile, verbesserte
> Supportleistungen usw.)

Hast du damit so schlechte Erfahrungen gemacht?
Also wir setzen die DL180 mit 2 cpu´s und 12 GB Ram als TS ein, auf dem
teilweise 40 Benutzer arbeiten.
Ohne Probleme.
Vorher haben wir dies auf ML350ér gemacht.

>> Werde mal schauen, ob es da auch eine Flash Media Kit für den DL180G6
>> gibt.
>> Darauf ist dann z.B. XenServer vorinstalliert?
>
> Nur wenn Du diese bei einem Server mitbestellt.
>
> Nachträglich musst Du die Installation auf das Flash-Medium selbst
> durchführen, was jedoch mit den einschlägigen Medien seitens der Hersteller
> (hier: HP, Dell, IBM usw.) und den Hypervisoren ESXi bzw. XenServer Express
> sehr leicht möglich ist. Setz Dich diesbzgl. mit dem jeweiligen
> Ansprechpartner des Serverherstellers in Verbindung, um detaillierte
> Informationen bzgl. Dokumentation und Medien zu bekommen.

Gibt es leider für mein momentanes Testsytem auf einem DL180 nicht.
Mal schauen ob ich an einen ML350 ran komm zum testen.
*Freu* (wenn´s klappt;)

>
>> Management erfolgt dann wohl von einem CLient aus?
>
> Richtig (s.o. "VMware vSphere-Client/vCenter bzw. Citrix XenCenter")

Denken sie an die Kosten, denken sie an die Kosten ;)

Ich werde mir vSphere als Testversion laden und das ganze als VMWare
aufsezten.
Und dann testen,testen,testen.

> Andersherum wird ein Schuh draus: Microsoft Hyper-V unterstützt aktuell
> NICHT ein Durchreichen jeglicher physikalischer Hardware.

Aber ich habe die Möglichkeit den Host zu "missbrauchen".



> VMware ESX (jedoch nicht ESXi) unterstützt hier SCSI-Devices sowie Serielle
> Schnittstellen.

Richtig.
Und ist wieder Kostenpflichtig.
In nicht SBS Umgebungen keine Frage, aber SBS ist für viele halt ein
"Low-Budget-Schiene".

> Bei XenServer ist mir aktuell nichts diesbzgl. bekannt.

IMHO gibt es für den XenServer ja keinen Support?
Oder ist da mein Stand veraltet?

> Deswegen mein Tipp: Für Fax und USB-Dongels verwende Netzwerklösungen wie
> LANCAPI (FAX) bzw. USBoverEthernet (Dongle).

Ok, Lancapi von Lancom ist hier bereits bei uns im Haus im Einsatz.
Feine Sache, 64bit läuft einwandfrei.
USBoverEthernet für Dongle hab ich noch nicht probiert, nur darüber
gelesen.

> Qnap TS509 (s. http://www.qnap.com/pro_detail_feature.asp?p_id=104) kann
> iSCSI - Deswegen: Check.

Ja, IMHO ein feines Gerät.
Was gibt es da sonst noch für Empfehlungen bzw. Vergleichbares?

Cisco hat ja da auch so eine kleine Nas-Kiste im Angebot,
Cisco Small Business NSS3000
Leider hab ich da mit noch nie zu tun gehabt.


> Aktuell ist der Leistungsunterschied von "Pass-Through" und fixed VHD/VMD
> unter 5% und deswegen zu vernachlässigen
>
> Hintergrundinformationen:
>
> Virtual Hard Disk Performance
> http://download.microsoft.com/download/0/7/7/0778C0BB-5281-4390-92CD-EC138A18F2F9/WS08_R2_VHD_Performance_WhitePaper.docx

THX

>> Auf den Sata Platten sollen rein die Nutzdaten liegen, also Homelaufwerke,
>> Allgemeine Daten für die User usw.
>> Dachte das dafür die Sataplatten mit 7200 Umdrehungen genügen sollten?!
>
> Wenn Du genügend davon zusammenschaltest, ja - aber dann steigt wieder die
> relative Ausfallwahrscheinlichkeit, welches durch zusätzliche Maßnahmen
> (Hotspares, zeitnahes Backup, 2477/2h Supportverträge usw.) teuer
> aufgefangen werden muss.

Ich würde hier 4 x 500GB als Raid 10 für die Nutzdaten laufen lassen.
1TB Nutzdaten sollten vorerst mal für die nächsten Jahre ausreichen.

> Merke: 1x 15k == 2x 7,2k ~ gleiche Performance-Werte

Richtig, aber:
1 x HP Sata 7.2k 500 GB HDD = ab 200,- €
1 x HP SAS 15 k450GB HDD = ab 450,-€

Für die Gastsysteme, also den SBS und den TS nur SAS 15 HDD´s.
Aber für die Nutzdaten werde ich mal jetzt auf Sata setzen und testen ob
die Performance genügt.
Teuer werden kann es ja immer noch ;)

> Deswegen relativiert sich der erhoffte Kostenvorteil von SATA 7,2k und dreht
> sich sogar ab einem gewissen Punkt sogar um.

Ab einem gewissen Punkt würde ich sowieso nur auf SAS 15k gehen.
Und zwar, wenn man feststellt das es einfach zu träge ist.
Ich bastle und teste weiter.
(Hast du mit iometer in einer VM gute erfahrungen bezüglich der Werte
gemacht? oder testest du mit etwas anderem, wie HDtune?

>> Meine Perfomancetest mit iometer waren auf den Sataplatten aber wirklich
>> nicht so berauschend :(
>
> S.o. (Stichwort: IOPS)

Zustimm!!!

>> HP P410 mit 256 MB und BBWC ist eingebaut.
>> Sollte passen?
>
> Jepp, sollte bis zu einer gewissen Größe des RAID-Verbundes passen.

2 x 146GB SAS 15k HDD als Raid 1 für Host und TS(feste vhd)
2 x 146GB SAS 15k HDD als Raid 1 SBS2008(feste vhd)
4 x 500GB Sata 7,2k HDD als Raid 10 für Nutzdaten angebunden an SBS2008

Sollte der P410 schon schaukeln, denke ich.

> Die Performance Modelle von HP haben meistens jedoch schon die
> 512MB-Variante verbaut.

Ich muss doch mal nachfragen, warum wir von den ML350 auf die DL180
umgeschenkt sind.
Wir wohl eine reine Kostenfrage gewesen sein.



>>> 4x HP 600GB 6G SAS 15K LFF (3.5-inch)
>>
>> Hört sich gut an.
>> Werde mich mal über die Preise schlau machen und die meiner momentanen
>> Konstellation gegenüber stellen.
>> Ich hoffe mir wird nicht schlecht ;)
>
> Wichtig sind die Leistungswerte, die Kapazitäten sollten erst DANN nach
> Budget eingekauft werden.
>
> Also mind. 4x15k und dann je nach Budget 146, 300, 450, 600 GB Festplatten.

ACK.



> Merke: Du kannst NICHT sparen, die Physik lässt sich nicht überlisten.

Das Konto des Kunden aber leider oft auch nicht ;)

> Kaufst Du zuwenig "IOPS" ein, wirst Du und/oder der Kunde NICHT mit dem
> System arbeiten können, da es ggf. bis hin zu einem Systemstillstand, mind.
> aber zu einem höheren Verschleiss der Festplatten (durch Dauerbelastung am
> Maximum der Belastbarkeit) und dadurch zu einem früheren Ausfall kommen wird
> (nicht nur kann).

Ja, das ist ein Argument.
Deswegen fahre ich hier erstmal die Testumgebung.
Die 4 x 500GB Sataplatten fliegen bei nichtgefallen sofort aus dem System.
Dann kommen SAS-HDD´s rein und gut ist.


> Bei einem supporteten VSS-Backup lassen sich mit Einschränkungen sogar
> online Systeme vom Host wegsichern.
>
> Hintergrundinformationen:
>
> How to back up Hyper-V virtual machines from the parent partition on a
> Windows Server 2008-based computer by using Windows Server Backup
> http://support.microsoft.com/kb/958662/en-us

Ich danke dir, mein Freund ;)



>> Zusichtlich, also als weitere Sicherung 1 x die Woche oder öfters ein copy
>> der VHD´s auf das NAS oder andere Platte?
>> Ist das supportet und geht das überhaupt?
>
> Du kannst zusätzlich zum LUN für den SBS 2008 ein weiteres LUN für die
> Sicherung seitens des Hosts anlegen, solange die Kapazität und Performance
> des iSCSI-Target ausreicht.

Genau so habe ich das irgendwie vorgehabt.



>> Danke für deine Unterstützung, Tobias.
>
> Man ist stets gerne zu Diensten

Einen MVP-Orden hast du ja bereits ;)

Schönen Tag noch.

Tobias Redelberger [MVP - SBS]

unread,
Mar 31, 2010, 2:27:27 PM3/31/10
to
Hi Brandis,

>> Über welche Anforderungen (Concurrent Users, Response-Time, Applications
>> usw.) reden wir in der jeweiligen Umgebung?
>
> User von 3 bis 30.
> Bei ab 15/20 Usern wird wohl die HW eine andere werden, je nach
> Application.
> Ich denke da an einen ML350 oder größer.
> Früher hatten wir nur die HP ML350 im Einsatz, sind dann aber auf die
> DL180
> umgeschenkt.
> Die App´s sind Standard Office inklsv. Outlook, Schulverwaltungssoftware
> sowie manchmal spezielle Branchensoftware.
> Nichts grafisch Aufwendiges und auch noch keine Datenbanken.

Sollte alles mit der entsprechenden Hardware (2x CPU, genügend RAM,
hochperformantes Storage-Subsystem) machbar sein


>> Auch wenn ich ansonsten ein Freund von Microsoft-Produkten bin:
>>
>> Besser als bei "RDP auf Server 2008 und Hyper-V als Host", da ein VMware
>> ESXi oder XenServer Express Edition mehr al BIOS denn als monströses OS
>> anzusehen und dadurch einfacher zu händeln ist.
>
> Genau da bin ich gerade noch am testen.
> Ich geh da schrittweise vor.
> Die Testmaschine erstmal mit Hyper-V unter 2008 aufsetzen und darauf den
> SBS2008 und TS testen.
> Danach werde ich mir die ganze Sache unter VMware ESXi ansehen.
> Schön wäre natürlich noch die Variante mit dem Flah Media Kit.
> Für meine DL180G6 scheint es diesen aber nicht zu geben.
> Leider.

Solange Du einen ESX bzw. XenServer zum laufen bekommst, kannst du testweise
auch jede Flash-Card bzw. USB-Stick nehmen und darauf ESXi bzw. XenServer
Express Edition installieren - jedoch ausschließlich zu TESTZWECKEN.

Produktiv solltest Du ausschließlich supportete und deswegen ausgiebig vom
Hersteller getestet und freigegebene Hardware nehmen - alles andere ist
Selbstverstümmelung..


>> Hintergrund: Die Console des Hypervisors (egal ob Hyper-V, ESXi oder
>> XenServer) sollte IMMER in einem getrennten Management-Netzwerk liegen,
>> welches über gesonderte Sicherheitsmechanismen (Firewall, VLAN, Admin-VPN
>> usw.) getrennt vom produktiven Netz betrieben werden sollte.
>
> Dies hätte ich über die 2.Lan-Karte im DL180 realisiert, die in einer VLan
> hängt und für uns über VPN zu erreichen wäre.
> Test dazu sind noch angedacht.

Idealerweise nimmt man redundante Netzwerkverbindung jeweils für Console,
evtl. LiveMigration, VMs und ggf. iSCSI, was idealerweise 4..8
Ethernet-Ports pro Server macht.

Kleinstkonfigurationen (und das nötige, professionelle Netzwerkequipment
vorausgesetzt) lässt sich das auch mit 2 Ethernet-Ports als Team (ohne
iSCSI - dieses benötigt getrennte Anbindung, da kein Teaming supportet
wird).

Tiefgründigere Informationen erhältst Du (hier: am Beispiel von VMware, die
Theorie ist jedoch allgemeingültig) unter folgende Artikel-Serie::

The Great vSwitch Debate
http://kensvirtualreality.wordpress.com/2009/05/01/the-great-vswitch-debate-part-7/


>> Durch einen
>> nahezu wartungsfreie Hypervisor ala ESXi bzw. XenServer muss auf der
>> Console
>> des Hypervisors eigentlich nur zu Zwecken eines Debuggings und
>> Support-Analysen (z.B. via iLO, RSA, IP-KVM usw.) zugegriffen werden. Die
>> restlichen Zugriffe finden authentifizierungsgesichert über
>> verschlüsselte
>> Kanäle ausschliesslich via den jeweiligen, sehr funktionsmächtigen
>> Admin-Tools VMware vSphere-Client/vCenter bzw. Citrix XenCenter vom
>> Admin-PC/Server statt.
>
> VMware vSphere habe ich kurz mal jetzt überflogen.
> Pro Prozessor ab 1000,--€.
> Habe hier zwei CPU´s in der Maschine, also wären das schon mal 2000,-€
> Leider spielen Kosten heute eine große Rolle und mit Hyper-V wären das
> schon mal 2000 Euro weniger.
> Ob diese 2000Euros woanders mit Hyper-V verbraten werden, kann ich
> momentan
> noch nicht beurteilen.
> Testen und Abwarten ;)

Das hast Du jetzt leider missverstanden.

Für Deine gewünschte Basisfunktionalität (vgl. wie Microsoft Hyper-V)
benötigst Du lediglich die kostenlose Variante entweder von:

+ VMware (ESXi + VMware vSphere-Client)
- oder-
+ Citrix XenServer (XenServer Express Edition + Citrix XenCenter)

Beides u.a. jeweils kostenlos herunterladbar:

Download VMware ESXi 4 [includes VMware vSphere-Client]
http://vmware.com/download/esxi/

Citrix XenServer - Enterprise-class. Cloud-proven. Free.
http://www.citrix.com/English/ps2/products/feature.asp?contentID=1686939

Die XenServer Express Edition gibt es ab Version 5.5 nur noch vom jeweiligen
Serverhersteller, hier am Beispiel von HP und Dell:

HP integrated Citrix XenServer
https://h20392.www2.hp.com/portal/swdepot/displayProductInfo.do?productNumber=HPXS

Download XenServer Dell Edition 5.5
http://www.citrix.com/xenserver/dell


Hintergrundinformationen zu VMware ESXi:
[..]
Why is VMware making ESXi free?
VMware is making its standalone ESXi hypervisor available at no cost in
order to help companies of all sizes experience the benefits of
virtualization. Customers have shown tremendous interest in ESXi due to its
innovative architecture, simple setup, and high performance. Allowing IT
administrators to obtain VMware ESXi for free enables everyone to gain
access to VMware's datacenter technology and prove its value in their own
companies.
[..]
What is the difference between VMware ESX and VMware ESXi?
VMware ESX and VMware ESXi are both bare-metal hypervisors that install
directly on the server hardware. Both provide industry-leading performance
and scalability; the difference resides in the architecture and the
operational management of VMware ESXi. Although neither hypervisor relies on
an OS for resource management, VMware ESX relies on a Linux operating
system, called the service console, to perform two management functions:
executing scripts and installing third party agents for hardware monitoring,
backup or systems management. The service console has been removed from
ESXi, drastically reducing the hypervisor footprint and completing the
ongoing trend of migrating management functionality from the local command
line interface to remote management tools. The smaller code base of ESXi
represents a smaller “attack surface” and less code to patch, improving
reliability and security. The functionally of the service console is
replaced by remote command line interfaces and adherence to system
management standards.
[..]
How is VMware ESXi different than VMware vSphere?
VMware ESXi is a hypervisor that partitions a physical server into multiple
virtual machines. VMware vSphere is the industry’s first cloud operating
system that drastically reduces ongoing costs and increases control over
delivery of service levels while still preserving the flexibility to choose
between any type of OS, application and hardware architecture. VMware
vSphere offers organizations high availability and centralized management
functionality that span across multiple ESXi hosts such as live migration,
protection against hardware failures, power management, and automatic load
balancing. VMware vSphere relies on a hypervisor to partition servers.
Customers can choose to deploy either VMware ESX or VMware ESXi as part of
the VMware vSphere suite. All the functionality of VMware vSphere is
supported on both VMware ESX and VMware ESXi. In fact, VMware vSphere
supports server resource pools that contain both hypervisors.
[..]
Can I buy VMware ESXi preinstalled on servers?
VMware ESXi is the industry's first hardware-integrated hypervisor. Dell,
IBM, HP and Fujitsu-Siemens have already started shipping server units with
ESXi embedded. Several other OEMs such as NEC and Fujitsu have announced
that they will soon start shipping servers with ESXi. View the hardware
compatibility web page for a full list of the server models that have VMware
ESXi preinstalled.
[..]
Source: http://www.vmware.com/products/esxi/uses.html


>>> Ich wollte deswegen auf Server 2008 und Hyper-V als Host setzten, um
>>> mich
>>> direkt per RDP auf den Host aufschalten zu können.
>>
>> .. und Dich dann auch mit den Problemen, die ein vollwertiges
>> Betriebssystem
>> (Microsoft Updates, Treiber, OS nahe Konfigurationen, Hyper-V fremde
>> Sicherheitsprobleme usw.) mit sich bringt, herumschlagen?
>
> Ich hab eine masochistische Ader ;)
> Ich würde den Host einmal zum laufen bringen, Image davon oder andere
> Sicherung ablegen und das wars.
> Evtl. die Windowsupdates einspielen.
> Viel mehr soll da nicht drauf passieren.

Die Erfahrung zeigt jedoch dass dem nicht so ist.

> Ist halt ein Server wie all die anderen

Eben! :P

Ein ESXi oder XenServer Express Edition ist viel hardwarenäher und deswegen
pflegeleichter (s. Vergleich BIOS)


>> Microsoft Hyper-V == Vollwertiges Betriebssystem
>>
>> Small-Footprint Hypervisor (ESXi bzw. XenServer Express) == ähnlich einem
>> BIOS
>>
>> Frage: Mit welchen von beiden (Vollwertiges Betriebssystem vs. BIOS)
>> musst
>> Du Dich tagtäglich mehr beschäftigen (aka "herumärgern")?
>
> Ersterem.
> Deswegen hätte ich wohl auch mehr Probleme mit einem ESXi, wenn es
> Probleme
> damit gibt, weil die Erfahrung fehlt ;)

Bevor Du darüber sprichst, solltest Du einen ESXi erst einmal gesehen haben
(am besten vorinstalliert vom jeweiligen Serverhersteller auf supporteter
Hardware)


>>>> Am Beispiel eines HP ML350 G6:
>>>>
>>>> HP 4GB Secure Digital Flash Media Kit
>>>> Hersteller-Nr.: 580387-B21
>>>> Source:
>>>> http://h18004.www1.hp.com/products/quickspecs/13241_div/13241_div.HTML
>>>
>>> Ich hab hier als Testsystem einen HP DL180 G6 mit 8fachem Backplane und
>>> einem P410 Controller.
>>
>> Tipp: Die 100er Serie von HP würde ich ausschliesslich zu Testzwecken und
>> nicht in produktiven Umgebungen einsetzen wollen, da diese einfach zu
>> wenig
>> Funktionen aus der echten Serverserien wie die 300er Serie (da ab ML350)
>> oder 500/700er Serie mitbekommen haben
>
> Echt?

Jepp!


>> (Unterstützung mittels HP
>> SmartStart/Firmware/Maintenance, Redundante Bauteile, verbesserte
>> Supportleistungen usw.)
>
> Hast du damit so schlechte Erfahrungen gemacht?
> Also wir setzen die DL180 mit 2 cpu´s und 12 GB Ram als TS ein, auf dem
> teilweise 40 Benutzer arbeiten.
> Ohne Probleme.
> Vorher haben wir dies auf ML350ér gemacht.

Solange alles läuft, siehst Du den unterschied nicht, aber wenn erst mal ein
Fehler auftaucht (und glaub mir, er wird), dann wirst Du den Unterschied
hautnah erleben.

So zentrale Komponenten wie eine Virtualisierungsumgebung und darauf
lebenswichtige Anwendungen wie SBS + RDS würde ich NIE den Zufall
überlassen.


>>> Werde mal schauen, ob es da auch eine Flash Media Kit für den DL180G6
>>> gibt.
>>> Darauf ist dann z.B. XenServer vorinstalliert?
>>
>> Nur wenn Du diese bei einem Server mitbestellt.
>>
>> Nachträglich musst Du die Installation auf das Flash-Medium selbst
>> durchführen, was jedoch mit den einschlägigen Medien seitens der
>> Hersteller
>> (hier: HP, Dell, IBM usw.) und den Hypervisoren ESXi bzw. XenServer
>> Express
>> sehr leicht möglich ist. Setz Dich diesbzgl. mit dem jeweiligen
>> Ansprechpartner des Serverherstellers in Verbindung, um detaillierte
>> Informationen bzgl. Dokumentation und Medien zu bekommen.
>
> Gibt es leider für mein momentanes Testsytem auf einem DL180 nicht.
> Mal schauen ob ich an einen ML350 ran komm zum testen.
> *Freu* (wenn´s klappt;)

Schau z.B. in die jeweiligen Quickspecs von HP und zusätzlich in die HCL des
jeweiligen Herstellers des Hypervisors, ob Deine Serverplattform dafür
freigegeben wurde:

VMware Compatibility Guide
http://www.vmware.com/resources/compatibility/search.php?action=base&deviceCategory=server

XenServer Hardware Compatibility List
http://hcl.vmd.citrix.com/HCLHome.aspx

Certified for Windows Server 2008 R2
http://www.windowsservercatalog.com/results.aspx?bCatID=1333&avc=29


>>> Management erfolgt dann wohl von einem CLient aus?
>>
>> Richtig (s.o. "VMware vSphere-Client/vCenter bzw. Citrix XenCenter")
>
> Denken sie an die Kosten, denken sie an die Kosten ;)

S.o. - es ist für Dein Anfangsbedarf ebenso kostenlos.


>> Andersherum wird ein Schuh draus: Microsoft Hyper-V unterstützt aktuell
>> NICHT ein Durchreichen jeglicher physikalischer Hardware.
>
> Aber ich habe die Möglichkeit den Host zu "missbrauchen".

Das solltest Du tunlichst VERMEIDEN!

Einzig und allein die Hyper-V rolle ist auf einem Hyper-V Host empfohlen,
weil händelbar. alles andere wird zwangsweise zu Fehlern führen. wieso? Weil
es die Erfahrung gezeigt hat.

Deswegen: Hypervisor IMMER alleine laufen lassen, am Besten BIOS-nah!


>> VMware ESX (jedoch nicht ESXi) unterstützt hier SCSI-Devices sowie
>> Serielle
>> Schnittstellen.
>
> Richtig.
> Und ist wieder Kostenpflichtig.

Deswegen (und weil Du auch einen Hyper-V Server dafür NICHT verwenden
kannst) meine Empfehlung zu einer virtuellen FAX-Lösung ala LANCAPI und
USBoverEthernet für die Dongles


> In nicht SBS Umgebungen keine Frage, aber SBS ist für viele halt ein
> "Low-Budget-Schiene".
>
>> Bei XenServer ist mir aktuell nichts diesbzgl. bekannt.
>
> IMHO gibt es für den XenServer ja keinen Support?

Support bekommst Du egal wo, bei welchem Produkt und Land IMMER nur, wenn Du
vorher bezahlst. Jedoch kannst Du Support dazu buchen:

VMware ESXi 4 - Support
http://store.vmware.com/store/vmware/ContentTheme/pbPage.buyesxi/ThemeID.1120800

Citrix XenServer and Citrix Essentials – How to buy
http://www.citrix.com/English/ps2/products/subfeature.asp?contentID=1687136


>> Qnap TS509 (s. http://www.qnap.com/pro_detail_feature.asp?p_id=104) kann
>> iSCSI - Deswegen: Check.
>
> Ja, IMHO ein feines Gerät.
> Was gibt es da sonst noch für Empfehlungen bzw. Vergleichbares?

Kommt auf Deine Anforderungen daran an, aber QNAP macht schon passende
Geräte.


>>> Dachte das dafür die Sataplatten mit 7200 Umdrehungen genügen sollten?!
>>
>> Wenn Du genügend davon zusammenschaltest, ja - aber dann steigt wieder
>> die
>> relative Ausfallwahrscheinlichkeit, welches durch zusätzliche Maßnahmen
>> (Hotspares, zeitnahes Backup, 2477/2h Supportverträge usw.) teuer
>> aufgefangen werden muss.
>
> Ich würde hier 4 x 500GB als Raid 10 für die Nutzdaten laufen lassen.
> 1TB Nutzdaten sollten vorerst mal für die nächsten Jahre ausreichen.
>
>> Merke: 1x 15k == 2x 7,2k ~ gleiche Performance-Werte
>
> Richtig, aber:
> 1 x HP Sata 7.2k 500 GB HDD = ab 200,- €
> 1 x HP SAS 15 k450GB HDD = ab 450,-€

Du vergleichst hier aber Kapazität (erst sagen: ja ich weiss - und dann
trotzdem den Fehler machen *kopfschüttel*) über den Preis - und nicht IOPS
über den Preis, weil sonst würde es wie folgt aussehen:

2x HP Sata 7.2k 500GB HDD = 2x200,- EUR
1x HP SAS 15k 450GB HDD = 1x450,- EUR

Wie gesagt, Du kannst die Physik NICHT überlisten. Brauchst Du wegen den
Anwendungen und Userzahlen (vgl.
http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenfürHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx)
eben soviel IOPS, dann kannst Du nicht sparen und sagen, ich nehm trotzdem
die günstigeren (weil langsamer) HDDs - ES WIRD NICHT FUNKTIONIEREN!

Wenn Du Dir die Kapazität nicht leisten kannst, dann musst Du eben die
nächst-kleineren Festplatte (bei gleichen IOPS, sprich: Umdrehungen/s)
nehmen


Beispiel: Deine Szenario von 30 Usern auf einem Host in einer virtuellen
Umgebung mit SBS 2008 + RDS benötigt z.B. in etwa 900 IOPS, daraus folgt
folgende Festplattenkonstellationen:

Array: 6x15k RAID5 oder 9x10k RAID5 oder 11x7.2k RAID5 (an Hardware
RAID-Adapter mit mind. 256MB BBU-Cache)


Jeweilige HDD-Kosten bei mind. geforderten 900 IOPS:

Array:
6x15k RAID5 = 6x150 IOPS == 900 IOPS
Roh-Kapazität:
5x300GB ~ 1.500 GB
Preis:
6x HP 300GB SAS (516814-B21) = 6x400,- EUR == 2.400,- EUR

Array: (ggf. 512MB BBU-Cache nötig!)
9x10k RAID5 = 9x100 IOPS == 900 IOPS
Roh-Kapazität:
8x146GB ~ 1.168 GB
Preis:
9x HP 146GB SAS (507125-B21) = 9x 220,- EUR == 1.980,- EUR

Array: (ggf. 512MB BBU-Cache nötig!)
11x7.2k RAID5 = 11x75 IOPS == 900 IOPS
Roh-Kapazität:
10x160GB ~ 1.600 GB
Preis:
11x HP 160GB SATA (530888-B21) = 11x 170,- EUR == 1.870,- EUR


Achtung: 2x1TB RAID1 SATA 7.2k = 2x75 IOPS != benötigte 900 IOPS


Ergo: So viel günstiger bzw. ggf. teurer (je nach Konstellation, wie z.B.
mehr BBU-Cache) ist eine SATA 7.2k Lösung nicht, WENN man es mit den
richtigen (weil benötigten) Werten berechnet.


> Für die Gastsysteme, also den SBS und den TS nur SAS 15 HDD´s.
> Aber für die Nutzdaten werde ich mal jetzt auf Sata setzen und testen ob
> die Performance genügt.

Das wäre ein gangbarer Kompromiss (-> Aufteilen der IOPS)


>> Deswegen relativiert sich der erhoffte Kostenvorteil von SATA 7,2k und
>> dreht
>> sich sogar ab einem gewissen Punkt sogar um.
>
> Ab einem gewissen Punkt würde ich sowieso nur auf SAS 15k gehen.
> Und zwar, wenn man feststellt das es einfach zu träge ist.
> Ich bastle und teste weiter.

s.o. mein Beispiel.


> (Hast du mit iometer in einer VM gute erfahrungen bezüglich der Werte
> gemacht? oder testest du mit etwas anderem, wie HDtune?

IO teste ich nicht, sonder nehme die vom Hersteller zugesicherten Werte.

Zu wenig IOPS im laufenden Betrieb machen sich durch physikalischen Latenzen
seitens der Festplattenzugriffe (engl. "physical Latency" - >50ms führen zu
Problemen) und vermehrten Kommando-Blöcke in den jeweiligen Warteschlangen
(engl. "LUN queue depth" - >32 führen zu Problemen)

Hintergrundinformationen:

Scalable Storage Performance
http://www.vmware.com/files/pdf/scalable_storage_performance.pdf

Storage Performance Analysis and Monitoring
http://communities.vmware.com/docs/DOC-5490

Storage Queues and Performance
http://communities.vmware.com/docs/DOC-6490


>>> Meine Perfomancetest mit iometer waren auf den Sataplatten aber wirklich
>>> nicht so berauschend :(
>>
>> S.o. (Stichwort: IOPS)
>
> Zustimm!!!

Und wieso hältst Du Dich dann nicht daran? (s.o. Berechnung HDD-Kosten)


>>> HP P410 mit 256 MB und BBWC ist eingebaut.
>>> Sollte passen?
>>
>> Jepp, sollte bis zu einer gewissen Größe des RAID-Verbundes passen.
>
> 2 x 146GB SAS 15k HDD als Raid 1 für Host und TS(feste vhd)
> 2 x 146GB SAS 15k HDD als Raid 1 SBS2008(feste vhd)
> 4 x 500GB Sata 7,2k HDD als Raid 10 für Nutzdaten angebunden an SBS2008

Besser:

1x Flash-Card für Hypervisor (ESXi Embedded o. XenServer Express)
4x 146GB SAS 15k HDD als Raid 10 für SBS2008-System und TS-System+Data
(fixed VHD)
4x 500GB SATA 7,2k HDD als Raid 10 für SBS2008-User-Data


>> Die Performance Modelle von HP haben meistens jedoch schon die
>> 512MB-Variante verbaut.
>
> Ich muss doch mal nachfragen, warum wir von den ML350 auf die DL180
> umgeschenkt sind.
> Wir wohl eine reine Kostenfrage gewesen sein.

Hier vermutlich wurde lediglich die Anschaffungskosten betrachtet.

Merke: Anschaffungskosten sind in etwa nur 20% der Total-Cost-of-Ownership
(TCO)


>> Merke: Du kannst NICHT sparen, die Physik lässt sich nicht überlisten.
>
> Das Konto des Kunden aber leider oft auch nicht ;)

Dann kannst Du es auch nicht mit billigen SATA realisieren., es wird nicht
klappen.

Es bringt ja nichts, dass der Kunde etwas billiges gekauft hat, es muss auch
funktionieren, ansonsten war selbst das weniger Geld umsonst ausgegeben.

Oft erlebt, dass eine vermeintlich günstige Lösung (von einem vermeintlichen
Beratet) dann teuer nachgerüstet werden muss, ohne die gleiche Qualität
einer vorab besseren Lösung zu erbringen.


>> Kaufst Du zuwenig "IOPS" ein, wirst Du und/oder der Kunde NICHT mit dem
>> System arbeiten können, da es ggf. bis hin zu einem Systemstillstand,
>> mind.
>> aber zu einem höheren Verschleiss der Festplatten (durch Dauerbelastung
>> am
>> Maximum der Belastbarkeit) und dadurch zu einem früheren Ausfall kommen
>> wird
>> (nicht nur kann).
>
> Ja, das ist ein Argument.
> Deswegen fahre ich hier erstmal die Testumgebung.
> Die 4 x 500GB Sataplatten fliegen bei nichtgefallen sofort aus dem System.
> Dann kommen SAS-HDD´s rein und gut ist.

Nicht SAS sonder ein performantes Storage-Subsystem und dessen
wohldurchdachtes Design ist hier gefragt.

S.a.: http://www.vmware.com/files/pdf/scalable_storage_performance.pdf

Brandis Erich

unread,
Apr 1, 2010, 3:14:24 AM4/1/10
to
Guten Morgen, Tobias Redelberger [MVP - SBS],

> Sollte alles mit der entsprechenden Hardware (2x CPU, genügend RAM,
> hochperformantes Storage-Subsystem) machbar sein

Eine Frage noch zur RAM-Aufteilung:
Momentan sind für das Testsystem 24 GB Ram im Server verbaut.
Ich dachte, ich teile das so auf:
4 GB für Host (momentan Hyper-V)
8 GB für den Ts (64bit)
12 GB für den SBS (sowieso 64bit)

>>> Hintergrund: Die Console des Hypervisors (egal ob Hyper-V, ESXi oder
>>> XenServer) sollte IMMER in einem getrennten Management-Netzwerk liegen,
>>> welches über gesonderte Sicherheitsmechanismen (Firewall, VLAN, Admin-VPN
>>> usw.) getrennt vom produktiven Netz betrieben werden sollte.
>>
>> Dies hätte ich über die 2.Lan-Karte im DL180 realisiert, die in einer VLan
>> hängt und für uns über VPN zu erreichen wäre.
>> Test dazu sind noch angedacht.
>
> Idealerweise nimmt man redundante Netzwerkverbindung jeweils für Console,
> evtl. LiveMigration, VMs und ggf. iSCSI, was idealerweise 4..8
> Ethernet-Ports pro Server macht.

Da wirds beim DL180 schon knapp mit den Steckplätzen.

> Kleinstkonfigurationen (und das nötige, professionelle Netzwerkequipment
> vorausgesetzt) lässt sich das auch mit 2 Ethernet-Ports als Team (ohne
> iSCSI - dieses benötigt getrennte Anbindung, da kein Teaming supportet
> wird).
>
> Tiefgründigere Informationen erhältst Du (hier: am Beispiel von VMware, die
> Theorie ist jedoch allgemeingültig) unter folgende Artikel-Serie::
>
> The Great vSwitch Debate
> http://kensvirtualreality.wordpress.com/2009/05/01/the-great-vswitch-debate-part-7/

THX.
Lesestoff fürs Wochenende ;)

> Das hast Du jetzt leider missverstanden.
>
> Für Deine gewünschte Basisfunktionalität (vgl. wie Microsoft Hyper-V)
> benötigst Du lediglich die kostenlose Variante entweder von:
>
> + VMware (ESXi + VMware vSphere-Client)
> - oder-
> + Citrix XenServer (XenServer Express Edition + Citrix XenCenter)
>
> Beides u.a. jeweils kostenlos herunterladbar:
>
> Download VMware ESXi 4 [includes VMware vSphere-Client]
> http://vmware.com/download/esxi/
>
> Citrix XenServer - Enterprise-class. Cloud-proven. Free.
> http://www.citrix.com/English/ps2/products/feature.asp?contentID=1686939

OK, da hab ich wirklich etwas missverstanden.
Danke für die Info.

> Bevor Du darüber sprichst, solltest Du einen ESXi erst einmal gesehen haben
> (am besten vorinstalliert vom jeweiligen Serverhersteller auf supporteter
> Hardware)

VMware/VirtualPC hab ich bisher nur zur Virtualisierung meiner Testsystem
hergenommen, installiert auf meiner Arbeitsstation.
Die Zeit, um sich damit intensiver auf Serverhardware auseinander zu
setzen, hat mir bisher gefehlt.

> So zentrale Komponenten wie eine Virtualisierungsumgebung und darauf
> lebenswichtige Anwendungen wie SBS + RDS würde ich NIE den Zufall
> überlassen.

Deswegen bin ich hier ;)
Ich teste und tausche mich vorher gerne aus, bevor ich es produktiv
einsetze.

> Schau z.B. in die jeweiligen Quickspecs von HP und zusätzlich in die HCL des
> jeweiligen Herstellers des Hypervisors, ob Deine Serverplattform dafür
> freigegeben wurde:
>
> VMware Compatibility Guide
> http://www.vmware.com/resources/compatibility/search.php?action=base&deviceCategory=server
>
> XenServer Hardware Compatibility List
> http://hcl.vmd.citrix.com/HCLHome.aspx
>
> Certified for Windows Server 2008 R2
> http://www.windowsservercatalog.com/results.aspx?bCatID=1333&avc=29

Der Osterhasi braucht gar nicht kommen am Wochenende.
Ich hab da schon was anderes vor.
Links vom Tobias wälzen ;)

> Das solltest Du tunlichst VERMEIDEN!
>
> Einzig und allein die Hyper-V rolle ist auf einem Hyper-V Host empfohlen,
> weil händelbar. alles andere wird zwangsweise zu Fehlern führen. wieso? Weil
> es die Erfahrung gezeigt hat.
>
> Deswegen: Hypervisor IMMER alleine laufen lassen, am Besten BIOS-nah!

Ok.
Aber wird da Microsoft nicht traurig sein?



>>>> Dachte das dafür die Sataplatten mit 7200 Umdrehungen genügen sollten?!
>>>
>>> Wenn Du genügend davon zusammenschaltest, ja - aber dann steigt wieder
>>> die
>>> relative Ausfallwahrscheinlichkeit, welches durch zusätzliche Maßnahmen
>>> (Hotspares, zeitnahes Backup, 2477/2h Supportverträge usw.) teuer
>>> aufgefangen werden muss.
>>
>> Ich würde hier 4 x 500GB als Raid 10 für die Nutzdaten laufen lassen.
>> 1TB Nutzdaten sollten vorerst mal für die nächsten Jahre ausreichen.
>>
>>> Merke: 1x 15k == 2x 7,2k ~ gleiche Performance-Werte
>>
>> Richtig, aber:
>> 1 x HP Sata 7.2k 500 GB HDD = ab 200,- €
>> 1 x HP SAS 15 k450GB HDD = ab 450,-€
>
> Du vergleichst hier aber Kapazität (erst sagen: ja ich weiss - und dann
> trotzdem den Fehler machen *kopfschüttel*) über den Preis

Nö, wieso?
Ich hab doch "fast" die gleiche Kapazität (450/500GB) hergenommen.
Ich hab eher die Umdrehungen und den Preis verglichen.

> - und nicht IOPS
> über den Preis, weil sonst würde es wie folgt aussehen:
>
> 2x HP Sata 7.2k 500GB HDD = 2x200,- EUR
> 1x HP SAS 15k 450GB HDD = 1x450,- EUR

Was ja immer noch 50 Euro billiger wäre ;)
Nein, im Ernst, ich bin auch für schnellere Systeme.
Ist halt momentan ein Testsystem.
Produktiv wird auf SAS gesetzt, dass haben mir schon die Messwerte mit
iometer gezeigt.

> Wie gesagt, Du kannst die Physik NICHT überlisten. Brauchst Du wegen den
> Anwendungen und Userzahlen (vgl.
> http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenfürHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx)
> eben soviel IOPS, dann kannst Du nicht sparen und sagen, ich nehm trotzdem
> die günstigeren (weil langsamer) HDDs - ES WIRD NICHT FUNKTIONIEREN!

S.O.

> Wenn Du

Möööp
Der Kunde/der Chef, nicht ich.
;)

Du packst also alles komplett auf ein Raid5?
Wäre es denn nicht besser zu teilen und evtl. für einige System auf RAID1 /
Raid10 zu gehen?
OK, das hat natürlich mehr Speicherverlust zu Folge als ein Raid5, würde
doch aber wieder Performance bringen?
Deswegen dachte ich mir, ich bringe den Host und die Gastsystem wie RDS/TS
und SBS2008 auf jeweils seperate Raid1 mit SAS 15k unter.

Alles auf Raid 5 gefiel mir eben aus Gründen der
Lese/Schreibgeschwindigkeit nicht so sehr.

>> (Hast du mit iometer in einer VM gute erfahrungen bezüglich der Werte
>> gemacht? oder testest du mit etwas anderem, wie HDtune?
>
> IO teste ich nicht, sonder nehme die vom Hersteller zugesicherten Werte.
>
> Zu wenig IOPS im laufenden Betrieb machen sich durch physikalischen Latenzen
> seitens der Festplattenzugriffe (engl. "physical Latency" - >50ms führen zu
> Problemen) und vermehrten Kommando-Blöcke in den jeweiligen Warteschlangen
> (engl. "LUN queue depth" - >32 führen zu Problemen)
>
> Hintergrundinformationen:
>
> Scalable Storage Performance
> http://www.vmware.com/files/pdf/scalable_storage_performance.pdf
>
> Storage Performance Analysis and Monitoring
> http://communities.vmware.com/docs/DOC-5490
>
> Storage Queues and Performance
> http://communities.vmware.com/docs/DOC-6490

OK

>>>> Meine Perfomancetest mit iometer waren auf den Sataplatten aber wirklich
>>>> nicht so berauschend :(
>>>
>>> S.o. (Stichwort: IOPS)
>>
>> Zustimm!!!
>
> Und wieso hältst Du Dich dann nicht daran? (s.o. Berechnung HDD-Kosten)

Weil die Sata Platten nur in dem Testsystem und nur für die Nutzdaten
verbaut sind.
BIs zum Produktivsystem ist noch alles offen.
Das war die momentane, bereits vorhandene HW-seitige Ausgangslage und noch
nicht der produktive Endzustand ;)

>> 2 x 146GB SAS 15k HDD als Raid 1 für Host und TS(feste vhd)
>> 2 x 146GB SAS 15k HDD als Raid 1 SBS2008(feste vhd)
>> 4 x 500GB Sata 7,2k HDD als Raid 10 für Nutzdaten angebunden an SBS2008
>
> Besser:
>
> 1x Flash-Card für Hypervisor (ESXi Embedded o. XenServer Express)

Für mein Testsystem, den DL180G6 gibts leider keine Flash-Card.

> 4x 146GB SAS 15k HDD als Raid 10 für SBS2008-System und TS-System+Data
> (fixed VHD)
> 4x 500GB SATA 7,2k HDD als Raid 10 für SBS2008-User-Data

Ich teste die ganze Sache auch noch auf VMware.
Die Sata werd ich aber schon mal auf SAS umstellen, auch für das
Testsystem.



>>> Merke: Du kannst NICHT sparen, die Physik lässt sich nicht überlisten.
>>
>> Das Konto des Kunden aber leider oft auch nicht ;)
>
> Dann kannst Du es auch nicht mit billigen SATA realisieren., es wird nicht
> klappen.
>
> Es bringt ja nichts, dass der Kunde etwas billiges gekauft hat, es muss auch
> funktionieren, ansonsten war selbst das weniger Geld umsonst ausgegeben.
>
> Oft erlebt, dass eine vermeintlich günstige Lösung (von einem vermeintlichen
> Beratet) dann teuer nachgerüstet werden muss, ohne die gleiche Qualität
> einer vorab besseren Lösung zu erbringen.

Ich hätte ja sogar noch hinten raus ein San oder ein Nas eingesetzt, aber
es muss sich IMHO ja in einem gewissen preislichen Rahmen bewegen.

>> Ja, das ist ein Argument.
>> Deswegen fahre ich hier erstmal die Testumgebung.
>> Die 4 x 500GB Sataplatten fliegen bei nichtgefallen sofort aus dem System.
>> Dann kommen SAS-HDD´s rein und gut ist.
>
> Nicht SAS sonder ein performantes Storage-Subsystem und dessen
> wohldurchdachtes Design ist hier gefragt.

Im SBS Umfeld bei 3 - 30 User?

> S.a.: http://www.vmware.com/files/pdf/scalable_storage_performance.pdf

Natürlich, aber da es sich um eine SBS Umgebung handelt, muss es auch
Preislich in einer SBS Umgebung angesiedelt sein und sollte IMHO den Rahmen
und die Komplexität nicht sprengen.
Ein "immer besser" kommt irgendwann zu einem Punkt, der bei SmallBusiness
einfach zu teuer wird.

Sonst könnte man gleich auf SRV2008 R2 und Exchange als Einzelprodukte
gehen, ohne den SBS und dessen Einschränkungen wie nur 75 User, fehlende
Vertrauensstellungen usw... als Kunde in Kauf zu nehmen.

Aber das gehört in eine andere NG ;)

Alexander Ortha [MS]

unread,
Apr 1, 2010, 4:59:58 PM4/1/10
to
Hallo Tobias,

moment...nach dem Lesen des Threads m�chte ich ein Einspruch einlegen :-)

Also auch einen Hyper-V Server kannst Du per Flash betreiben, allerdings nur
weil ein Hypervisor per Flash oder sonst wo (BIOS, USB, usw) liegt w�rde ich
daraus noch keinen Vor- oder Nachteil ableiten.
Und auch einen ESXi und Xen musst Du regelm��ig warten z.B. Patchen daher
w�re es f�r Erich evtl. schon von Vorteil direkt auf die Konsole zugreifen
zu k�nnen. OK, ob einem dann ein Command Prompt oder eine vollwertige GUI
entgegen springt, h�ngt vom eigenen Geschmack und/oder Know-How ab. Und
gerade beim Patchen muss auch bei allen weiteren Hypervisor entsprechender
HDD Platz vorgehalten werden.

Das Thema Security von Dir beschrieben wie getrennten Management Netzwerk
usw. stimme ich Dir zu. Allerdings empfehle ich immer auch die Parent
Partition unter Hyper-V in das AD zu integrieren um dadurch einfacher die
Security wie im Hyper-V Security Guide beschrieben per GPO zu setzten. Und
von der integrierten Security des AD profitiert werden k�nnte.

--
Mit freundlichen Gr��en / Kind regards - Alexander Ortha (Microsoft)

German Virtualization Blog
http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/default.aspx

This posting is provided "AS IS" with no warranties, and confers no rights.

"Tobias Redelberger [MVP - SBS]" <T.Rede...@starnet-services.net>
schrieb im Newsbeitrag news:#GAJgnN0...@TK2MSFTNGP02.phx.gbl...


> Hi Brandis,
>
>>>> HP Server mit 2 x CPU und 24 GB Ram.
>>>> Raidcontroller mit 256 MB.
>>>
>>> Check.
>>>
>>> vgl. a.:

>>> http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenf�rHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx


>>
>> Danke.
>> Kannte ich ja bereits
>> Man liest sich ja vorher etwas ein, bei Leuten die sich da auskennen ;)
>> Die HW zum Testen lag aber bereits vor.
>
> Fein :)
>

> �ber welche Anforderungen (Concurrent Users, Response-Time, Applications

> usw.) reden wir in der jeweiligen Umgebung?
>
>

>>> Um Kosten f�r die zus�tzlichen Festplatten zu sparen oder diese f�r den
>>> eigentlichen Storage der VMs produktiv verwenden zu k�nnen w�rde ich Dir


>>> einen Hypervisor auf Basis von einer Flash-Installation wie VMware ESXi
>>> bzw.
>>> XenServer Express Edition vorschlagen, welche namhafte Hersteller

>>> vorinstalliert f�r Ihre Server auf Flash-Chips mit ausliefern.


>>
>> Geplant ist das ganze an einem/mehrere Remotestandort/e aufzustellen, mit
>> VPN Anbindung Site-to-Site.
>> Wie ist die Erfahrung mit der Remoteadministration des Host�s bei VMeare
>> und XenServer, falls es Probleme gibt?
>
> Auch wenn ich ansonsten ein Freund von Microsoft-Produkten bin:
>
> Besser als bei "RDP auf Server 2008 und Hyper-V als Host", da ein VMware

> ESXi oder XenServer Express Edition mehr al BIOS denn als monstr�ses OS
> anzusehen und dadurch einfacher zu h�ndeln ist.


>
> Hintergrund: Die Console des Hypervisors (egal ob Hyper-V, ESXi oder
> XenServer) sollte IMMER in einem getrennten Management-Netzwerk liegen,

> welches �ber gesonderte Sicherheitsmechanismen (Firewall, VLAN, Admin-VPN

> usw.) getrennt vom produktiven Netz betrieben werden sollte. Durch einen
> nahezu wartungsfreie Hypervisor ala ESXi bzw. XenServer muss auf der
> Console des Hypervisors eigentlich nur zu Zwecken eines Debuggings und
> Support-Analysen (z.B. via iLO, RSA, IP-KVM usw.) zugegriffen werden. Die

> restlichen Zugriffe finden authentifizierungsgesichert �ber verschl�sselte
> Kan�le ausschliesslich via den jeweiligen, sehr funktionsm�chtigen

> Admin-Tools VMware vSphere-Client/vCenter bzw. Citrix XenCenter vom
> Admin-PC/Server statt.
>
>
>> Ich wollte deswegen auf Server 2008 und Hyper-V als Host setzten, um mich

>> direkt per RDP auf den Host aufschalten zu k�nnen.


>
> .. und Dich dann auch mit den Problemen, die ein vollwertiges
> Betriebssystem (Microsoft Updates, Treiber, OS nahe Konfigurationen,
> Hyper-V fremde Sicherheitsprobleme usw.) mit sich bringt, herumschlagen?
>
> Microsoft Hyper-V == Vollwertiges Betriebssystem
>

> Small-Footprint Hypervisor (ESXi bzw. XenServer Express) == �hnlich einem

> BIOS
>
> Frage: Mit welchen von beiden (Vollwertiges Betriebssystem vs. BIOS) musst

> Du Dich tagt�glich mehr besch�ftigen (aka "herum�rgern")?
>
>
>> Auch bez�glich der SIcherung wollte ich mit einem Script die VHD Dateien
>> auf ein Nas sichern.
>
> Das w�re ein Vorteil von Hyper-V, da dort schon ein "Windows Server

> Backup" inkl. VSS-getriebenen Online-Sicherungsmechanismus kostenlos
> integriert ist, welches bei anderen Hypervisoren ggf. kostenpflichtig
> mittels Agenten (z.B. von Symantec BackupExec) zugekauft werden muss.
>
>
>>> Am Beispiel eines HP ML350 G6:
>>>
>>> HP 4GB Secure Digital Flash Media Kit
>>> Hersteller-Nr.: 580387-B21
>>> Source:
>>> http://h18004.www1.hp.com/products/quickspecs/13241_div/13241_div.HTML
>>
>> Ich hab hier als Testsystem einen HP DL180 G6 mit 8fachem Backplane und
>> einem P410 Controller.
>

> Tipp: Die 100er Serie von HP w�rde ich ausschliesslich zu Testzwecken und

> nicht in produktiven Umgebungen einsetzen wollen, da diese einfach zu
> wenig Funktionen aus der echten Serverserien wie die 300er Serie (da ab

> ML350) oder 500/700er Serie mitbekommen haben (Unterst�tzung mittels HP

> SmartStart/Firmware/Maintenance, Redundante Bauteile, verbesserte
> Supportleistungen usw.)
>

>> Werde mal schauen, ob es da auch eine Flash Media Kit f�r den DL180G6

>> gibt.
>> Darauf ist dann z.B. XenServer vorinstalliert?
>
> Nur wenn Du diese bei einem Server mitbestellt.
>

> Nachtr�glich musst Du die Installation auf das Flash-Medium selbst
> durchf�hren, was jedoch mit den einschl�gigen Medien seitens der

> Hersteller (hier: HP, Dell, IBM usw.) und den Hypervisoren ESXi bzw.

> XenServer Express sehr leicht m�glich ist. Setz Dich diesbzgl. mit dem

> jeweiligen Ansprechpartner des Serverherstellers in Verbindung, um
> detaillierte Informationen bzgl. Dokumentation und Medien zu bekommen.
>
>
>> Management erfolgt dann wohl von einem CLient aus?
>
> Richtig (s.o. "VMware vSphere-Client/vCenter bzw. Citrix XenCenter")
>
>

>> Auch h�tte ich gerne die Option offen gehabt, Hardware wie ISDN-Karte
>> oder
>> Modem f�r Fax,oder auch einen HW-Dongle, auf den Host einzurichten, wenn
>> es
>> n�tig ist.


>>
>> Wird ja IMHO bei VMware(XenServer nicht durchgereicht?
>

> Andersherum wird ein Schuh draus: Microsoft Hyper-V unterst�tzt aktuell

> NICHT ein Durchreichen jeglicher physikalischer Hardware.
>

> VMware ESX (jedoch nicht ESXi) unterst�tzt hier SCSI-Devices sowie

> Serielle Schnittstellen.
>
> Bei XenServer ist mir aktuell nichts diesbzgl. bekannt.
>

> Deswegen mein Tipp: F�r Fax und USB-Dongels verwende Netzwerkl�sungen wie

> LANCAPI (FAX) bzw. USBoverEthernet (Dongle).
>
>

>>> Wieviel Storage-Kapazit�t (in GB) ben�tigst Du wirklich?


>>
>> Ist noch nicht genau absehbar.
>> Da wohl einige Bilder verwaltet werden, denke ich so um die 500 GB bis 1
>> TB

>> �ber 3 bis 4 Jahre gesehen.


>> Als Sicherung habe ich ein Qnap TS509 hier vor mir stehen mit 5 x 1 TB.

>> Sollte also f�r die Sicherung B2D gen�gen.


>
> Qnap TS509 (s. http://www.qnap.com/pro_detail_feature.asp?p_id=104) kann
> iSCSI - Deswegen: Check.
>
>

>>> Vergiss nicht, das Gigabyte (GB) �berhaupt keine Aussage �ber die


>>> Performance der Storage-Subsystem aussagen
>>
>> Ist bekannt ;)
>>
>>> - und glaub mir, speziell in

>>> einer Virtualisierungsumgebung ben�tigst Du ein sehr performantes


>>> Storage-Subsystem (Stichwort: IOPS - s.

>>> http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareEmpfehlungenf�rHauptserver/tabid/2335/language/de-DE/Default.aspx)
>>
>> Ack.
>> Deswegen dachte ich auch erst an Pass-Through bez�glich der Performance

>> der
>> Sata Platten.
>
> Aktuell ist der Leistungsunterschied von "Pass-Through" und fixed VHD/VMD

> unter 5% und deswegen zu vernachl�ssigen


>
> Hintergrundinformationen:
>
> Virtual Hard Disk Performance
> http://download.microsoft.com/download/0/7/7/0778C0BB-5281-4390-92CD-EC138A18F2F9/WS08_R2_VHD_Performance_WhitePaper.docx
>
>
>> Auf den Sata Platten sollen rein die Nutzdaten liegen, also
>> Homelaufwerke,

>> Allgemeine Daten f�r die User usw.
>> Dachte das daf�r die Sataplatten mit 7200 Umdrehungen gen�gen sollten?!
>
> Wenn Du gen�gend davon zusammenschaltest, ja - aber dann steigt wieder die
> relative Ausfallwahrscheinlichkeit, welches durch zus�tzliche Ma�nahmen
> (Hotspares, zeitnahes Backup, 2477/2h Supportvertr�ge usw.) teuer

> aufgefangen werden muss.
>
> Merke: 1x 15k == 2x 7,2k ~ gleiche Performance-Werte
>
> Deswegen relativiert sich der erhoffte Kostenvorteil von SATA 7,2k und
> dreht sich sogar ab einem gewissen Punkt sogar um.
>
>
>> Meine Perfomancetest mit iometer waren auf den Sataplatten aber wirklich
>> nicht so berauschend :(
>
> S.o. (Stichwort: IOPS)
>
>
>>> Beherzige also meinen Tipp von oben (Hypervisor auf Flash-Chip) und

>>> investiere daf�r in ein hochperformantes Storage-Subsystem, welches da
>>> z.B.
>>> f�r 20..30 Users an einem SBS 2008 + TS mind. w�re:


>>>
>>> RAID 10 mit 4xHDDs an RAID-Controller:
>>> 1x HP P410i/512 MB BBWC Controller
>>
>> HP P410 mit 256 MB und BBWC ist eingebaut.
>> Sollte passen?
>

> Jepp, sollte bis zu einer gewissen Gr��e des RAID-Verbundes passen.


>
> Die Performance Modelle von HP haben meistens jedoch schon die
> 512MB-Variante verbaut.
>
>
>>> 4x HP 600GB 6G SAS 15K LFF (3.5-inch)
>>

>> H�rt sich gut an.
>> Werde mich mal �ber die Preise schlau machen und die meiner momentanen
>> Konstellation gegen�ber stellen.


>> Ich hoffe mir wird nicht schlecht ;)
>

> Wichtig sind die Leistungswerte, die Kapazit�ten sollten erst DANN nach

> Budget eingekauft werden.
>
> Also mind. 4x15k und dann je nach Budget 146, 300, 450, 600 GB
> Festplatten.
>

> Merke: Du kannst NICHT sparen, die Physik l�sst sich nicht �berlisten.

> Kaufst Du zuwenig "IOPS" ein, wirst Du und/oder der Kunde NICHT mit dem

> System arbeiten k�nnen, da es ggf. bis hin zu einem Systemstillstand,
> mind. aber zu einem h�heren Verschleiss der Festplatten (durch
> Dauerbelastung am Maximum der Belastbarkeit) und dadurch zu einem fr�heren

> Ausfall kommen wird (nicht nur kann).
>
>

>>>> Meine Frage dazu w�re, wie ich die Daten in die Dom�ne integriere?
>>>
>>> Was meinst Du mit "die Daten in die Dom�ne integriere"? Dein


>>> Virtualisierungshost stellt den VMs lediglich virtuelle Festplatten zur

>>> Verf�gung, als ob es f�r die VMs lokale Festplatten w�ren.
>>
>> Mir ging es darum, ob ich Daten �ber VHD oder in einer Pass-Through mit

>> in
>> den Gast zum SBS2008 nehme.

>> Auch aus Sicht der Sicherung und eines n�tigen Umzuges auf andere HW.
>> Als zus�tzliche Sicherung dachte ich mir n�mlich, ich fahre die Hosts
>> (SBS
>> und TS) herunter und kopiere mit einem Script die VHD�s (+zugeh�rigen


>> Dateien) auf das Qnap Nas.
>> Was ja bei Pass-Through nicht geht.

>> Auch eine �berlegung war, das Qnap �ber ISCI an den SBS2008 anzubinden

>> und
>> die Daten dort bereit zu stellen.
>> Da es aber auf dem Nas auch nur Sataplatten sind, spielt das wohl eher

>> keinen gro�en Unterschied.


>
> Du kannst ggf. grossvolumige, nicht systemkritische und mit wenig
> Zugriffslast versehene Daten auf langsameren Festplatten (SATA 7.2k oder
> via iSCSI auf NAS-Device) auslagern.
>
>

>>>> Kann ich letztere M�glichkeit, also Daten in eine VHD, als


>>>> Sicherungskonzept einbinden (z.B. copy auf @nap-Nas)?
>>>

>>> Das SBS Backup (basierend auf Windows Server Backup) ben�tigt ein
>>> blockbasierendes Device, welches der VM zur verf�g gestellt wird. Dies
>>> kann
>>> direkt der VM mittels iSCSI oder �ber den Host auch als NFS/iSCSI/FCoE

>>> usw.
>>> bereitgestellt werden.
>>
>> So habe ich mir das mit dem Qnap TS509 vorgestellt.
>> ISCI Anbindung an den SBS2008 und dann mit interner SBS Sicherung darauf
>> sichern.
>>
>> Aber kann ich denn nicht auch die VHD Dateien bei heruntergefahrenen
>> Gastsystemen (SBS und TS) vom Server2008 Host aus wegsichern?
>

> Bei einem supporteten VSS-Backup lassen sich mit Einschr�nkungen sogar

> online Systeme vom Host wegsichern.
>
> Hintergrundinformationen:
>
> How to back up Hyper-V virtual machines from the parent partition on a
> Windows Server 2008-based computer by using Windows Server Backup
> http://support.microsoft.com/kb/958662/en-us
>
>

>> Zusichtlich, also als weitere Sicherung 1 x die Woche oder �fters ein

>> copy
>> der VHD�s auf das NAS oder andere Platte?

>> Ist das supportet und geht das �berhaupt?
>
> Du kannst zus�tzlich zum LUN f�r den SBS 2008 ein weiteres LUN f�r die
> Sicherung seitens des Hosts anlegen, solange die Kapazit�t und Performance
> des iSCSI-Target ausreicht.
>
>
>> Danke f�r deine Unterst�tzung, Tobias.

Tobias Redelberger [MVP - SBS]

unread,
Apr 3, 2010, 5:32:58 AM4/3/10
to
Hi Alexander,

> moment...nach dem Lesen des Threads möchte ich ein Einspruch einlegen :-)


>
> Also auch einen Hyper-V Server kannst Du per Flash betreiben, allerdings
> nur weil ein Hypervisor per Flash oder sonst wo (BIOS, USB, usw) liegt

> würde ich daraus noch keinen Vor- oder Nachteil ableiten.

wird denn eine Installation von Hyper-V auf ein Flash-Medium vom PSS
supportet?

Hinweis: Eine "normale" Installation ohne Anpassungen wird vermutlich den
Flash-Speicher in kürzester Zeit "ruinieren", sprich mit den vielen, temp.
Schreibvorgängen die einzelnen Speicherzellen übermässig beanspruchen. Dies
wurde bei einem VMware ESXi bzw. XenServer Express Edition jeweils vom
Hersteller berücksichtig und dahingegen optimiert, das temp. Schreibvorgänge
ins RAM anstatt auf Flash-Zellen ausgelagert werden.


> Und auch einen ESXi und Xen musst Du regelmäßig warten z.B. Patchen daher
> wäre es für Erich evtl. schon von Vorteil direkt auf die Konsole zugreifen
> zu können

Das stimmt, aber die Patch-Zyklen reduzieren sich rein auf die für den
Hypervisor notwendige Schichten, nicht wie bei einem Microsoft OS (auch wenn
es ein Core ist) zusätzliche Dienste und Komponente - auch wenn sich
dahingehend im 2008-Umfeld viel getan hat, ist ein Microsoft OS trotzdem
noch nicht mit einem "light-weight footprint".


> gerade beim Patchen muss auch bei allen weiteren Hypervisor entsprechender
> HDD Platz vorgehalten werden.

Was meinst Du mit "HDD Platz vorgehalten werden"?

Für ein VMware ESXi embedded bzw. XenServer Express Edition Upgrade
benötigst Du keine weiteren (teuren) HDD Platz für ein
Upgrade/Neunbinstallation. CD/DVD rein , anklicken für "Installation auf
Flash-Medium" und warten.


> Das Thema Security von Dir beschrieben wie getrennten Management Netzwerk
> usw. stimme ich Dir zu. Allerdings empfehle ich immer auch die Parent
> Partition unter Hyper-V in das AD zu integrieren um dadurch einfacher die
> Security wie im Hyper-V Security Guide beschrieben per GPO zu setzten. Und

> von der integrierten Security des AD profitiert werden könnte.

Wieder ein Vorteil für einen "kleinen" Hypervisor, die kein eigenes AD
benötigen - speziell für das geschilderte Szenrio in diesem Thread, wo ALLES
auf einer physikalsichen Maschine laufen soll, ist eine AD-Integration ein
NO-GO.

Tobias Redelberger [MVP - SBS]

unread,
Apr 3, 2010, 6:44:49 AM4/3/10
to
Hi Erich,

>> Sollte alles mit der entsprechenden Hardware (2x CPU, genügend RAM,
>> hochperformantes Storage-Subsystem) machbar sein
>
> Eine Frage noch zur RAM-Aufteilung:
> Momentan sind für das Testsystem 24 GB Ram im Server verbaut.
> Ich dachte, ich teile das so auf:
> 4 GB für Host (momentan Hyper-V)
> 8 GB für den Ts (64bit)
> 12 GB für den SBS (sowieso 64bit)

Kommt auf die jeweilige zu erwartende Auslastung an.

Hinweise dazu gibt Dir der von mir schon gepostete Leitfaden.

SBS 2008 Hardware Recommendations (Primary Server only)²
http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInstall/SBS2008HardwareRecommendationsPrimaryServer/tabid/2453/language/de-DE/Default.aspx


>> Idealerweise nimmt man redundante Netzwerkverbindung jeweils für Console,
>> evtl. LiveMigration, VMs und ggf. iSCSI, was idealerweise 4..8
>> Ethernet-Ports pro Server macht.
>
> Da wirds beim DL180 schon knapp mit den Steckplätzen.

Deswegen u.a. auch keine DL100-Serie für produktive Systeme..

>> Bevor Du darüber sprichst, solltest Du einen ESXi erst einmal gesehen
>> haben
>> (am besten vorinstalliert vom jeweiligen Serverhersteller auf supporteter
>> Hardware)
>
> VMware/VirtualPC hab ich bisher nur zur Virtualisierung meiner Testsystem
> hergenommen, installiert auf meiner Arbeitsstation.
> Die Zeit, um sich damit intensiver auf Serverhardware auseinander zu
> setzen, hat mir bisher gefehlt.

VMware Workstation bzw. Microsoft VirtualPC sind zwar auch
Virtualisierungslösungen aber unterscheiden sich dann doch um Welten mit
einem echten Hypervisor..


>> VMware Compatibility Guide
>> http://www.vmware.com/resources/compatibility/search.php?action=base&deviceCategory=server
>>
>> XenServer Hardware Compatibility List
>> http://hcl.vmd.citrix.com/HCLHome.aspx
>>
>> Certified for Windows Server 2008 R2
>> http://www.windowsservercatalog.com/results.aspx?bCatID=1333&avc=29
>
> Der Osterhasi braucht gar nicht kommen am Wochenende.
> Ich hab da schon was anderes vor.
> Links vom Tobias wälzen ;)

Das leg ich Dir (und allen anderen Mitlesern) wirklich sehr nahe, um nicht
erst in produktiven Umgebungen ein blaues Wunder erleben zu müssen.


>> Einzig und allein die Hyper-V rolle ist auf einem Hyper-V Host empfohlen,
>> weil händelbar. alles andere wird zwangsweise zu Fehlern führen. wieso?
>> Weil
>> es die Erfahrung gezeigt hat.
>>
>> Deswegen: Hypervisor IMMER alleine laufen lassen, am Besten BIOS-nah!
>
> Ok.
> Aber wird da Microsoft nicht traurig sein?

Microsoft verdient mit einem Hypervisor nichts, deswegen werden sie auch
nicht traurig sein, wenn diese Schicht andere übernehmen.. ;)


>>>>> Dachte das dafür die Sataplatten mit 7200 Umdrehungen genügen
>>>>> sollten?!
>>>>
>>>> Wenn Du genügend davon zusammenschaltest, ja - aber dann steigt wieder
>>>> die
>>>> relative Ausfallwahrscheinlichkeit, welches durch zusätzliche Maßnahmen
>>>> (Hotspares, zeitnahes Backup, 2477/2h Supportverträge usw.) teuer
>>>> aufgefangen werden muss.
>>>
>>> Ich würde hier 4 x 500GB als Raid 10 für die Nutzdaten laufen lassen.
>>> 1TB Nutzdaten sollten vorerst mal für die nächsten Jahre ausreichen.
>>>
>>>> Merke: 1x 15k == 2x 7,2k ~ gleiche Performance-Werte
>>>
>>> Richtig, aber:
>>> 1 x HP Sata 7.2k 500 GB HDD = ab 200,- €
>>> 1 x HP SAS 15 k450GB HDD = ab 450,-€
>>
>> Du vergleichst hier aber Kapazität (erst sagen: ja ich weiss - und dann
>> trotzdem den Fehler machen *kopfschüttel*) über den Preis
>
> Nö, wieso?
> Ich hab doch "fast" die gleiche Kapazität (450/500GB) hergenommen.
> Ich hab eher die Umdrehungen und den Preis verglichen.

Du hast es immer noch nicht verstanden. Kapazität interessiert NICHT. Du
musst erst Deine IOPS mit dem Budget und Anforderungen in Einklang bringen,
dann ergibt sich die mögliche Kapazität automatisch.

Nicht rechnen: Ich brauche 1 TB an Datenvolumen, welche Festplatten sind da
die günstigsten..?

Sondern IMMER erst: Welche Anzahl an mind. IOPS benötigen meine VMs zusammen
unter Volllast und welche Festplatten-Konfiguration ergibt sich da heraus -
zusammen mit dem dann vorhandenem Budget erhältst Du daraus die mögliche
Kapazität.

Glaub mir: Du willst keinem Kunden nachträglich erklären müssen, wieso sein
achso teurer Server mit zig Cores und üppig RAM mit der ach so toll
angepriesenen Virtualisierungs- und Einsparmöglichkeiten doch so
grottenlangsam wie sein billig Server for 10 Jahren und deswegen so
unbenutzbar ist.

Nebenbei: Hochbelastete, weil zu langsame Festplatten sterben Dir nach
kurzer Zeit weg wie die Fliegen.. und dann hilft Dir auch kein RAID6 mit
Hotspare mehr..


>> - und nicht IOPS
>> über den Preis, weil sonst würde es wie folgt aussehen:
>>
>> 2x HP Sata 7.2k 500GB HDD = 2x200,- EUR
>> 1x HP SAS 15k 450GB HDD = 1x450,- EUR
>
> Was ja immer noch 50 Euro billiger wäre ;)
> Nein, im Ernst, ich bin auch für schnellere Systeme.
> Ist halt momentan ein Testsystem.

Frage: Wie berechnest Du, wie schnell Dein System wirklich sein muss?


> Produktiv wird auf SAS gesetzt, dass haben mir schon die Messwerte mit
> iometer gezeigt.

Nochmal, das hat nichts mit SAS zu tun, sondern mit einem performanten
Storage-Subsystem - es gibt durchaus auch Lösungen auf SATA basierend (z.B.
IBM XIV http://www-03.ibm.com/systems/de/storage/disk/xiv/index.html) -
wobei natürlich SAS/FC-Festplatten sehr oft die bessere, weil
hochperformante, durch das SCSI-Protokoll professionellere und mit
ausgesuchten Bauteilen qualitativ hochwertigere Lösung ist)

Again: 2x 15k SAS == 3x 10k SAS/SATA == 4x 7.2k SATA/VHDSR == 300 IOPS
(Verallgemeinerte Werte zur Veranschaulichung)


>> Wenn Du
>
> Möööp
> Der Kunde/der Chef, nicht ich.

Du bist doch dann der "Depp", der den Kopf hinhalten bzw. begründen muss,
wieso der "ganze Mist" nicht sauber läuft.. ;)


> Du packst also alles komplett auf ein Raid5?
> Wäre es denn nicht besser zu teilen und evtl. für einige System auf RAID1
> /
> Raid10 zu gehen?

Du sollst jetzt nicht daraus den Schluss zeihen, dass es immer nur
schwarz/weiss gibt.

In dem von Dir geschildertem Fall, bei dem es "lediglich" um einen SBS + RDS
mit max. 30 Usern geht, und das zu vermutende Lastprofil des SBS (viele
IOPS) mit dem RDS (viel RAM + CPU-Zyklen) NICHT korreliert, ist es durchaus
möglich den max. Nutzen (n-1) aus den vorhandenen Festplattenkapazität bei
trotzdem ausreichenden Leistungsreserven (die von mir genannten
IOPS-Zahlen - 75/100/150 je 7.2k/10k/15k - sind für eine einfachere
Berechnung mit genügend Restreserve, egal welcher RAID-Level, anwendbar -
auch wenn natürlich in der Spitze ein RAID10 im Schreibmodus immer schneller
als ein vgl. RAID5 sein wird)

> Deswegen dachte ich mir, ich bringe den Host und die Gastsystem wie RDS/TS
> und SBS2008 auf jeweils seperate Raid1 mit SAS 15k unter.

Dann hast Du aber lediglich 2 einzelne Datentöpfe die max. jeweils 300 IOPS
bereitstellen.

Was aber nun, wenn Du in Spitzenzeiten (wie z.B. Backup/Restore,
Batch-Aufträge, morgendliche Anmeldung usw.) ein erhöhtes Aufkommen von z.B.
500 IOPS benötigst, so dass keine Latenzen bis hin zum Abbruch einzelner
Tasks kommt?

In überschaubaren und kleineren Installationen (<5 VMs je LUN) ist ein
Ressourcenpool, der ALLEN VMs und Anwendungen ein Maximum an Performance zur
Verfügung stellt, ausgewogener und einfacher zu händeln als viele Einzelne
Inseln, die jedoch bei Bedarf NICHT zusammengefasst werden können.

Merke: Ein Vorteil der Virtualisierung ist nun mal ein gemeinsamer
Ressourcenpool der dynamisch den Anwendungen zur Verfügung gestellt und
angepasst werden kann.


> Alles auf Raid 5 gefiel mir eben aus Gründen der
> Lese/Schreibgeschwindigkeit nicht so sehr.

Die Lesegeschwindigkeit kann u.U. auf einem RAID5 sogar um einiges besser
sein als auf einem RAID10, da bei einer gut gewählten Konstellation von
Anzahl der Festplatten, Clustergröße und zu erwartendem Leseverhalten mehr
Festplatten bei einem RAID5 im aktiven Zugriff (z.B. beim sequentiellen
Zugriff wie dem Streaming) als bei einem RAID10 mit gleicher
Festplattenanzahl sind.


>>> (Hast du mit iometer in einer VM gute erfahrungen bezüglich der Werte
>>> gemacht? oder testest du mit etwas anderem, wie HDtune?
>>
>> IO teste ich nicht, sonder nehme die vom Hersteller zugesicherten Werte.
>>
>> Zu wenig IOPS im laufenden Betrieb machen sich durch physikalischen
>> Latenzen
>> seitens der Festplattenzugriffe (engl. "physical Latency" - >50ms führen
>> zu
>> Problemen) und vermehrten Kommando-Blöcke in den jeweiligen
>> Warteschlangen
>> (engl. "LUN queue depth" - >32 führen zu Problemen)
>>
>> Hintergrundinformationen:
>>
>> Scalable Storage Performance
>> http://www.vmware.com/files/pdf/scalable_storage_performance.pdf
>>
>> Storage Performance Analysis and Monitoring
>> http://communities.vmware.com/docs/DOC-5490
>>
>> Storage Queues and Performance
>> http://communities.vmware.com/docs/DOC-6490
>
> OK

Und wieder: Das leg ich Dir (und allen anderen Mitlesern) wirklich sehr
nahe, um nicht erst in produktiven Umgebungen ein blaues Wunder erleben zu
müssen.

Hier werden nämlich die Hintergründe dargestellt, wie und wann ein
Storage-System langsam ist und welche Folge daraus entstehen und wenn eben
nicht.


>>> 2 x 146GB SAS 15k HDD als Raid 1 für Host und TS(feste vhd)
>>> 2 x 146GB SAS 15k HDD als Raid 1 SBS2008(feste vhd)
>>> 4 x 500GB Sata 7,2k HDD als Raid 10 für Nutzdaten angebunden an SBS2008
>>
>> Besser:
>>
>> 1x Flash-Card für Hypervisor (ESXi Embedded o. XenServer Express)
>
> Für mein Testsystem, den DL180G6 gibts leider keine Flash-Card.

Dann verwende für Dein Testsystem einen simplen USB-Stick, der einen
gewissen Qualitätsanspruch genügend sollte.

Später solltest Du jedoch für einen produktiven Einsatz ausschliesslich
zertifizierte und vom Hersteller speziell für dessen Hypervisoranpassung
freigegebene Flash-Speichermedien verwenden.


>> 4x 146GB SAS 15k HDD als Raid 10 für SBS2008-System und TS-System+Data
>> (fixed VHD)
>> 4x 500GB SATA 7,2k HDD als Raid 10 für SBS2008-User-Data
>
> Ich teste die ganze Sache auch noch auf VMware.
> Die Sata werd ich aber schon mal auf SAS umstellen, auch für das
> Testsystem.

Wieso auf SAS umstellen? Wie oben genannt liegt es nicht an der
SAS-Schnittstelle sondern an der Festplattenkonstellation und dessen
Anforderungen.

Solange Du die hochperformanten Teile der Anwendungen (z.B.
Auslagerungsdatei, Datenbanken, Warteschlangen usw.) auf schnellen Speicher
installiert, kannst Du weniger anspruchsvolle Teile (z.B. wenig in Anspruch
genommene File-Dienste usw.) auf langsameren Speicher auslagern.


> Ich hätte ja sogar noch hinten raus ein San oder ein Nas eingesetzt, aber
> es muss sich IMHO ja in einem gewissen preislichen Rahmen bewegen.

Ein SAN bzw. zentrales Storage braucht es nur, wenn Du mehrere Hosts (z.B.
aus Last- und Redundanzverteilungszwecken) auf die selbe Datenbasis
zugreifen lassen willst. Vorher nicht.

Ein NAS kann höchstens ein externen Datenspeicher zum Auslagern oder Backup
darstellen, da meist die geforderten Kennzahlen für eine
Virtualisierungslösung damit nicht realisierbar sind.


>>> Ja, das ist ein Argument.
>>> Deswegen fahre ich hier erstmal die Testumgebung.
>>> Die 4 x 500GB Sataplatten fliegen bei nichtgefallen sofort aus dem
>>> System.
>>> Dann kommen SAS-HDD´s rein und gut ist.
>>
>> Nicht SAS sonder ein performantes Storage-Subsystem und dessen
>> wohldurchdachtes Design ist hier gefragt.
>
> Im SBS Umfeld bei 3 - 30 User?
>
>> S.a.: http://www.vmware.com/files/pdf/scalable_storage_performance.pdf
>
> Natürlich, aber da es sich um eine SBS Umgebung handelt, muss es auch
> Preislich in einer SBS Umgebung angesiedelt sein und sollte IMHO den
> Rahmen
> und die Komplexität nicht sprengen.
> Ein "immer besser" kommt irgendwann zu einem Punkt, der bei SmallBusiness
> einfach zu teuer wird.

Es geht nicht um teuer oder besser, sondern um das Minimum, dass der
Virtualisierungslösung für ein gegebenes bzw. zu erwartenden
Anwendungsszenario zur Verfügung gestellt werden MUSS, ansonsten wird es
nicht funktionieren.


> Sonst könnte man gleich auf SRV2008 R2 und Exchange als Einzelprodukte
> gehen, ohne den SBS und dessen Einschränkungen wie nur 75 User, fehlende
> Vertrauensstellungen usw... als Kunde in Kauf zu nehmen.

Virtualisierungslösung sind nicht "per se" günstiger in der Anschaffung,
sondern flexibler im Einsatz und stehen dadurch dann meist (wenn sie gut
durchdacht und sauber realisiert sind) in den TCO besser dar.

Alexander Ortha [MS]

unread,
Apr 3, 2010, 7:23:05 PM4/3/10
to
Hallo Tobias,

vielleicht kann man sich mal direkt austauschen. Würde mich freuen.
Einige Anmerkungen inline...

--
Mit freundlichen Grüßen / Kind regards - Alexander Ortha (Microsoft)

This posting is provided "AS IS" with no warranties, and confers no rights.

"Tobias Redelberger [MVP - SBS]" <T.Rede...@starnet-services.net>

schrieb im Newsbeitrag news:uJtswCx...@TK2MSFTNGP05.phx.gbl...


> Hi Alexander,
>
>> moment...nach dem Lesen des Threads möchte ich ein Einspruch einlegen :-)
>>
>> Also auch einen Hyper-V Server kannst Du per Flash betreiben, allerdings
>> nur weil ein Hypervisor per Flash oder sonst wo (BIOS, USB, usw) liegt
>> würde ich daraus noch keinen Vor- oder Nachteil ableiten.
>
> wird denn eine Installation von Hyper-V auf ein Flash-Medium vom PSS
> supportet?

Schwieriges Thema, wenn es ein vorinstallierter Server von einem HW
Hersteller ist dann auf jeden Fall. Oder der Kunde hat einen Support
Vertrag. Für "normale" Kunden bin ich mir nicht sicher.

>
> Hinweis: Eine "normale" Installation ohne Anpassungen wird vermutlich den
> Flash-Speicher in kürzester Zeit "ruinieren", sprich mit den vielen, temp.
> Schreibvorgängen die einzelnen Speicherzellen übermässig beanspruchen.
> Dies wurde bei einem VMware ESXi bzw. XenServer Express Edition jeweils
> vom Hersteller berücksichtig und dahingegen optimiert, das temp.
> Schreibvorgänge ins RAM anstatt auf Flash-Zellen ausgelagert werden.

Und genau deshalb müssen entsprechende Reg-Einträge vorgenommen werden.
Damit auch hier alles im RAM gehalten wird.

>
>
>> Und auch einen ESXi und Xen musst Du regelmäßig warten z.B. Patchen daher
>> wäre es für Erich evtl. schon von Vorteil direkt auf die Konsole
>> zugreifen zu können
>
> Das stimmt, aber die Patch-Zyklen reduzieren sich rein auf die für den
> Hypervisor notwendige Schichten, nicht wie bei einem Microsoft OS (auch
> wenn es ein Core ist) zusätzliche Dienste und Komponente - auch wenn sich
> dahingehend im 2008-Umfeld viel getan hat, ist ein Microsoft OS trotzdem
> noch nicht mit einem "light-weight footprint".

Moment, Patch ist gleich Patch, egal ob für OS, Hypervisor, Treiber oder
sonst was. Ein 32MB ESXi braucht nach meinen letzten Informationen ca. 3-4
GB an Patches. Schau mal hier, aber hast Du sicher schon gesehen:
http://blogs.technet.com/virtualization/archive/2009/08/12/hypervisor-footprint-debate-part-1-microsoft-hyper-v-server-2008-vmware-esxi-3-5.aspx
Auch wenn ich nicht mit allen Aussagen übereinstimme, ist auch hier ein
Körnchen Wahrheit drin.

>
>
>> gerade beim Patchen muss auch bei allen weiteren Hypervisor
>> entsprechender HDD Platz vorgehalten werden.
>
> Was meinst Du mit "HDD Platz vorgehalten werden"?
>
> Für ein VMware ESXi embedded bzw. XenServer Express Edition Upgrade
> benötigst Du keine weiteren (teuren) HDD Platz für ein
> Upgrade/Neunbinstallation. CD/DVD rein , anklicken für "Installation auf
> Flash-Medium" und warten.

Und wo werden dann die Patches gespeichert? Siehe meine Anmerkung oben


>
>
>> Das Thema Security von Dir beschrieben wie getrennten Management Netzwerk
>> usw. stimme ich Dir zu. Allerdings empfehle ich immer auch die Parent
>> Partition unter Hyper-V in das AD zu integrieren um dadurch einfacher die
>> Security wie im Hyper-V Security Guide beschrieben per GPO zu setzten.
>> Und von der integrierten Security des AD profitiert werden könnte.
>
> Wieder ein Vorteil für einen "kleinen" Hypervisor, die kein eigenes AD
> benötigen - speziell für das geschilderte Szenrio in diesem Thread, wo
> ALLES auf einer physikalsichen Maschine laufen soll, ist eine
> AD-Integration ein NO-GO.

Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass eines benötigt wird, sondern dass
eines u.u. sinnvoll wäre. Schließlich kannst Du ja auch alles Einstellungen
für die Security aus dem Hyper-V Security Guide auch so setzten.
Das ist eine philosophische Frage, bei einer 1-Server Lösung ohne SBS 2008
wäre es wahrscheinlich nicht sinnvoll. Aber wenn ich das Whitepaper zu SBS
2008 und Hyper-V richtig in Erinnerung habe, muss hier der SBS auf die
Parent Partition drauf. Kann mich gerade aber auch irren :-)

Und zusammen genommen, sehe ich immer noch nicht den wirklichen Vorteil
eines ESXi gegenüber Hyper-V Server. Und spätestens bei HA und mehreren
Servern sehe ich Vorteile :-)

Tobias Redelberger [MVP - SBS]

unread,
Apr 4, 2010, 7:32:42 AM4/4/10
to
Hi Alexander,

> vielleicht kann man sich mal direkt austauschen. Würde mich freuen.

gerne, je nach dem wo sich die nächste Möglichkeit ergibt..?

Es ist immer wieder, auch für einen persönlich, aufschlussreich, wenn sich
unterschiedliche Sichtweisen gegenseitig befruchten.


>>> moment...nach dem Lesen des Threads möchte ich ein Einspruch einlegen
>>> :-)
>>>
>>> Also auch einen Hyper-V Server kannst Du per Flash betreiben, allerdings
>>> nur weil ein Hypervisor per Flash oder sonst wo (BIOS, USB, usw) liegt
>>> würde ich daraus noch keinen Vor- oder Nachteil ableiten.
>>
>> wird denn eine Installation von Hyper-V auf ein Flash-Medium vom PSS
>> supportet?
>
> Schwieriges Thema, wenn es ein vorinstallierter Server von einem HW
> Hersteller ist dann auf jeden Fall. Oder der Kunde hat einen Support
> Vertrag. Für "normale" Kunden bin ich mir nicht sicher.
>
>>
>> Hinweis: Eine "normale" Installation ohne Anpassungen wird vermutlich den
>> Flash-Speicher in kürzester Zeit "ruinieren", sprich mit den vielen,
>> temp. Schreibvorgängen die einzelnen Speicherzellen übermässig
>> beanspruchen. Dies wurde bei einem VMware ESXi bzw. XenServer Express
>> Edition jeweils vom Hersteller berücksichtig und dahingegen optimiert,
>> das temp. Schreibvorgänge ins RAM anstatt auf Flash-Zellen ausgelagert
>> werden.
>
> Und genau deshalb müssen entsprechende Reg-Einträge vorgenommen werden.
> Damit auch hier alles im RAM gehalten wird.

Mir ist aktuell auch kein Whitepaper o.ä. bekannt, welches ein genaues
Vorgehen bzgl. einer Installation eines Hyper-V Servers auf einem
Flash-Medium (Vorteil: Mehr HDD-Budget für VMs) beschreibt. Hast Du da mehr
Informationen?


>>> Und auch einen ESXi und Xen musst Du regelmäßig warten z.B. Patchen
>>> daher wäre es für Erich evtl. schon von Vorteil direkt auf die Konsole
>>> zugreifen zu können
>>
>> Das stimmt, aber die Patch-Zyklen reduzieren sich rein auf die für den
>> Hypervisor notwendige Schichten, nicht wie bei einem Microsoft OS (auch
>> wenn es ein Core ist) zusätzliche Dienste und Komponente - auch wenn sich
>> dahingehend im 2008-Umfeld viel getan hat, ist ein Microsoft OS trotzdem
>> noch nicht mit einem "light-weight footprint".
>
> Moment, Patch ist gleich Patch, egal ob für OS, Hypervisor, Treiber oder
> sonst was. Ein 32MB ESXi braucht nach meinen letzten Informationen ca. 3-4
> GB an Patches. Schau mal hier, aber hast Du sicher schon gesehen:
> http://blogs.technet.com/virtualization/archive/2009/08/12/hypervisor-footprint-debate-part-1-microsoft-hyper-v-server-2008-vmware-esxi-3-5.aspx
> Auch wenn ich nicht mit allen Aussagen übereinstimme, ist auch hier ein
> Körnchen Wahrheit drin.

Bestimmt. Jedoch untergräbt sich der Artikel selbst, in dem die absolute
Anzahl an Patches hier für ESXi spricht: 13 (ESXi) zu 26 (Hyper-V).

Der "faux-pas" bzgl. dem Qualitätsmanagement seitens VMware und dem "ESX 3.5
Rollup 2" war jedoch schon der Hammer und unsere Installationen waren nur
deswegen verschont, da wir nicht sofort die aktuellsten Patche einspielen
und auch erst intern testen.


>>> gerade beim Patchen muss auch bei allen weiteren Hypervisor
>>> entsprechender HDD Platz vorgehalten werden.
>>
>> Was meinst Du mit "HDD Platz vorgehalten werden"?
>>
>> Für ein VMware ESXi embedded bzw. XenServer Express Edition Upgrade
>> benötigst Du keine weiteren (teuren) HDD Platz für ein
>> Upgrade/Neunbinstallation. CD/DVD rein , anklicken für "Installation auf
>> Flash-Medium" und warten.
>
> Und wo werden dann die Patches gespeichert? Siehe meine Anmerkung oben

Ich weiss nicht, wie sich die oben erwähnten Zahlen zusammenstellen, aber es
wird schon ein großer Prozentsatz dem reinem Installer (wie MSI-Packete
auch) zukommen und weniges dem eigentlichen "footprint" der zu
aktualisierenden Dateien.


>>> Das Thema Security von Dir beschrieben wie getrennten Management
>>> Netzwerk usw. stimme ich Dir zu. Allerdings empfehle ich immer auch die
>>> Parent Partition unter Hyper-V in das AD zu integrieren um dadurch
>>> einfacher die Security wie im Hyper-V Security Guide beschrieben per GPO
>>> zu setzten. Und von der integrierten Security des AD profitiert werden
>>> könnte.
>>
>> Wieder ein Vorteil für einen "kleinen" Hypervisor, die kein eigenes AD
>> benötigen - speziell für das geschilderte Szenrio in diesem Thread, wo
>> ALLES auf einer physikalsichen Maschine laufen soll, ist eine
>> AD-Integration ein NO-GO.
>
> Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass eines benötigt wird, sondern dass
> eines u.u. sinnvoll wäre. Schließlich kannst Du ja auch alles
> Einstellungen für die Security aus dem Hyper-V Security Guide auch so
> setzten.
> Das ist eine philosophische Frage, bei einer 1-Server Lösung ohne SBS 2008
> wäre es wahrscheinlich nicht sinnvoll. Aber wenn ich das Whitepaper zu SBS
> 2008 und Hyper-V richtig in Erinnerung habe, muss hier der SBS auf die
> Parent Partition drauf. Kann mich gerade aber auch irren :-)

Jepp, tust Du.. ;)

Hier stehen die supporteten (und sinnvollen) Szenarien im Überblick:

Scenarios for Deploying Windows Small Business Server 2008 in a Hyper-V
environment
http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd239210.aspx

SBS 2008 and Virtualization
http://blogs.technet.com/sbs/archive/2008/09/15/sbs-2008-and-virtualization.aspx


> Und zusammen genommen, sehe ich immer noch nicht den wirklichen Vorteil
> eines ESXi gegenüber Hyper-V Server. Und spätestens bei HA und mehreren
> Servern sehe ich Vorteile :-)

In diesem Thread sehe ich den klaren (Kostenvorteil-)Vorteil - und deswegen
auch meine Empfehlung hinzu ESXi embbeded bzw. XenServer Express - für eine
Installation auf ein Flash-Medium (welches augenscheinlich aktuell nicht
oder nur mit "bastelartigen" Kniffen für ein Hyper-V möglich ist) und
verwenden der Einsparung für ein besseres Storage-Subsystem (welches
ansonsten vermutlich bzgl. den Mehrkosten für die beiden HDDs bzgl.
OS/Hyper-V fatalerweise leiden würde).

Nicht das der falsche Eindruck entsteht: Ich bin immer ergebnisoffen was
eine Lösung angeht und wir hatten in den letzten zwei Jahren vermehrt
unterschiedlichste Umsetzungen von Virtualisierungslösung (sei es VMware,
Xen, Hyper-V oder DAS, FC-SAN, iSCSI-SAN oder herkömmliche
Client-Server-Lösungen). Aber im aktuellen Fall sehe ich klare Vorteile in
meiner geschilderten Umsetzung.

Gerne lass ich mich jedoch mit guten Argumenten am aktuellen Beispiel vom
Gegenteil überzeugen bzw. neue Anstöße geben.

Bernd Pfann [MS]

unread,
Apr 5, 2010, 6:37:09 AM4/5/10
to

"Tobias Redelberger [MVP - SBS]" <T.Rede...@starnet-services.net> wrote
in message news:uJtswCx...@TK2MSFTNGP05.phx.gbl...

> Hi Alexander,
>
>> moment...nach dem Lesen des Threads möchte ich ein Einspruch einlegen :-)
>>
>> Also auch einen Hyper-V Server kannst Du per Flash betreiben, allerdings
>> nur weil ein Hypervisor per Flash oder sonst wo (BIOS, USB, usw) liegt
>> würde ich daraus noch keinen Vor- oder Nachteil ableiten.
>
> wird denn eine Installation von Hyper-V auf ein Flash-Medium vom PSS
> supportet?
Es kommt drauf an, wie das Flash Medium "sichtbar" wird. Erfolgt z.B. ein
Mapping auf SATA oder IDE dann ist das Flash-Medium eine reine Festplatte
und somit auch supported. (ohne hier für PSS sprechen zu wollen)
Ob es dann aufgrund der Schreibvorgänge schneller kaputt geht oder nicht ist
uns wiederum wurscht. Hyper-V R2 supported den Boot von einem USB Flash
Device - das wird von uns voll unterstützt.
http://technet.microsoft.com/en-us/library/ee731893(WS.10).aspx
http://blogs.msdn.com/virtual_pc_guy/archive/2009/11/18/booting-hyper-v-r2-off-a-usb-stick.aspx

Alle anderen Lösungen liegen beim Hersteller der Lösung, bzw. des Servers.
Bisher habe ich Lösungen gesehen bei denen das Flash-Medium an einem der
Platten-Ports aufgetaucht ist und alles hat problemlos funktioniert.

>
> Hinweis: Eine "normale" Installation ohne Anpassungen wird vermutlich den
> Flash-Speicher in kürzester Zeit "ruinieren", sprich mit den vielen, temp.
> Schreibvorgängen die einzelnen Speicherzellen übermässig beanspruchen.
> Dies wurde bei einem VMware ESXi bzw. XenServer Express Edition jeweils
> vom Hersteller berücksichtig und dahingegen optimiert, das temp.
> Schreibvorgänge ins RAM anstatt auf Flash-Zellen ausgelagert werden.

Ich betreibe seit 11 Monaten ein Testsystem welches Hyper-V R2 auf einer 8GB
CF-Card hält und das läuft bisher ohne Probleme - und auch ohne Anpassungen.
Eine wöchtenliche Kontrolle der SMART Parameter zeigt ebenfalls keine
Äuffälligkeiten. Optional könnte man sicherlich \windows\temp und Pagefile
auf ein Festplatten-Array umlegen. Nach meiner bisherigen Analyse des
Servers - und auch der Dell-Lösung, scheint aber es auf einer Hyper-V
Systempartition eher ruhig zuzugehen.

>> Und auch einen ESXi und Xen musst Du regelmäßig warten z.B. Patchen daher
>> wäre es für Erich evtl. schon von Vorteil direkt auf die Konsole
>> zugreifen zu können
>
> Das stimmt, aber die Patch-Zyklen reduzieren sich rein auf die für den
> Hypervisor notwendige Schichten, nicht wie bei einem Microsoft OS (auch
> wenn es ein Core ist) zusätzliche Dienste und Komponente - auch wenn sich
> dahingehend im 2008-Umfeld viel getan hat, ist ein Microsoft OS trotzdem
> noch nicht mit einem "light-weight footprint".

Yep, aber dennoch eine deutlich geringere Frequenz was Patches anbelangt
welche einen Neustart benötigen. Auch hier habe ich einige Tests am laufen.
Der bisherige maximale Zeitraum waren 88 Tage und dann ein Patch welcher
auch den Core zum Neustart gezwungen hat. Aktuell bin ich wieder am testen
und der Core läuft seitdem ohne Neustart, 52 Tage haben wir schon. Wenn ich
die Maschine im Jahr 5x neu starten muss, ist das für mich OK. Die ESX
Maschinen bei einem meiner großen Kunden machen das auch so oft ... oder
öfters.

>> gerade beim Patchen muss auch bei allen weiteren Hypervisor
>> entsprechender HDD Platz vorgehalten werden.
>
> Was meinst Du mit "HDD Platz vorgehalten werden"?
>
> Für ein VMware ESXi embedded bzw. XenServer Express Edition Upgrade
> benötigst Du keine weiteren (teuren) HDD Platz für ein
> Upgrade/Neunbinstallation. CD/DVD rein , anklicken für "Installation auf
> Flash-Medium" und warten.
>
>
>> Das Thema Security von Dir beschrieben wie getrennten Management Netzwerk
>> usw. stimme ich Dir zu. Allerdings empfehle ich immer auch die Parent
>> Partition unter Hyper-V in das AD zu integrieren um dadurch einfacher die
>> Security wie im Hyper-V Security Guide beschrieben per GPO zu setzten.
>> Und von der integrierten Security des AD profitiert werden könnte.
>
> Wieder ein Vorteil für einen "kleinen" Hypervisor, die kein eigenes AD
> benötigen - speziell für das geschilderte Szenrio in diesem Thread, wo
> ALLES auf einer physikalsichen Maschine laufen soll, ist eine
> AD-Integration ein NO-GO.
>

Ich würde den Hyper-V Server in einer Workgroup belassen und dieses Script
zur Konfiguration verwenden ...
http://code.msdn.microsoft.com/HVRemote
Damit bewegen wir uns im supporteten Bereich. Neulich habe ich bei einem
Partner folgende Konfiguration gesehen, welche aber nicht den Empfehlungen
von Microsoft entspricht:
Hyper-V Server ist Domain-Member und der SBS läuft auf diesem. Der SBS wurde
so konfiguriert, dass er immer mit einer Verzögerung von 10s mit dem Host
selbst neu gestartet wird und wenn der Host runter fährt wird der SBS
gestopped (kein Save). Für den Fall, dass es Start-Probleme mit dem SBS gibt
wird mit HVremote der Hyper-V Server und eine Windows 7 Workstation im
Netzwerk in der "Workgroup" Konfiguration verwendet. Damit ich dann auch der
Zugriff und eine Rekonfiguration ohne AD/SBS möglich. Aber wie gesagt, //
keine Empfehlung von Microsoft // aber laut dem Consultant problemlos und
mehrfach im Einsatz.
Wir anstatt des Hyper-V Servers ein Windows Server FULL eingesetzt, dann
reicht eine RDP Session auf einen lokalen User um an das Hyper-V GUI zu
kommen.
--
Mit freundlichen Grüßen / Kind regards - Bernd Pfann (Microsoft)

Bernd Pfann [MS]

unread,
Apr 5, 2010, 6:43:59 AM4/5/10
to
"Brandis Erich" <er...@faulhaber-edv.punkt.de> wrote in message
news:8ud9e7xfmabk$.xi5wa61ilvdh$.dlg@40tude.net...

> Hallo NG,
>
> folgender Aufbau schwebt mir vor:
> 1 x Small Business Server 2008 Premium.
>
> HP Server mit 2 x CPU und 24 GB Ram.
> Raidcontroller mit 256 MB.
>
> 2 x 146 GB SAS HDD als Raid1 für den Host mit Server2008 (bei
> SBS2008Premium ja dabei) und zusätzlich darauf 1 x Terminalserver Server
> 2008 virtualisiert, auf der zweiten Partition.
>
> Weiterhin 2 x 146 GB SAS HDD als Raid1, um den SmallBusinesServer2008 zu
> virtualisieren.
>
> Mir geht es nun um die Nutzdaten.
> Diese würde ich entweder auf 3 x 1 TB (leider Sata) als Raid5 + 1xHotspare
> Platte legen.
> oder
> die Platten als Raid10 mit jeweils 2 x 1 TB aufbauen.
> Enscheidung dazu steht noch nicht fest.
[...]
Es gibt RAID Controller (3ware, Acrea, HP, ....) welche die Konfiguration
von sog. Units erlauben. Diese Units tauchen dann für das Betriebssystem als
eigenständige Festplatte auf (keine Partition). Das hat den Vorteil, dass
ALLE Platten in einem Server für ein RAID Array verwendet werden können,
durch die Verwendung von Units ist es dann möglich aus diesem großen Array
die notwendigen Laufwerke zu "schneiden". Ich habe z.B. einen RAID6 mit 8
Platten und darauf eine Unit mit 50GB für das OS und eine weitere Unit mit
dem Rest für die VMs. Somit hält sich der Verschnitt minimal und es läßt
sich durch die Verwendung von mehr Festplatten eine bessere Performance
erzielen. Diese Units sind für das OS UNTERSCHIEDLICHE Laufwerke und keine
Partitionen, du kannst also die kleine Unit mit 50GB normal für das OS
nehmen und die 2te Unit dann als GPT (falls Du die 2TB übersteigst).

Solltest Du maximale Performance benötigen, dann einfach einen RAID 10 aus 8
Platten und darauf 50GB für das OS und der Rest als 2te Unit mit den VMs.

Wichtig: Das ist eine Funktion des Controllers und hat nix mit der
Möglichkeit zu tun eine Festplatte zu partitionieren!

Andy Wendel

unread,
Apr 9, 2010, 4:31:18 AM4/9/10
to
Hallo Bernd,

ich darf mich auch mal einmischen


> Ich würde den Hyper-V Server in einer Workgroup belassen und dieses
> Script
> zur Konfiguration verwenden ...

mmmhhh - das sehr ich etwas anders - wenn ich meine HyperV-Server mit dem
SCVMM administrieren will ( oder SCE2010/DPM2010 ) - will gerade der SCVMM
in einer Domäne sein - und dann greife ich mit einem Domänen-Mitglied auf
ein Workgroup-Mitglied zu?

Das gibt doch Auth.-Fenster ohne Ende...

Oder sehe ich das falsch...?

Andy


--
Andy Wendel
Senior Trainer & Consultant
Traicen GmbH
http://www.traicen.com


Bernd Pfann [MS]

unread,
Apr 9, 2010, 6:07:31 AM4/9/10
to

"Andy Wendel" <an...@lifesavers.de> wrote in message
news:26b64af47da58...@news.microsoft.com...


> Hallo Bernd,
>
> ich darf mich auch mal einmischen
>
>
>> Ich würde den Hyper-V Server in einer Workgroup belassen und dieses
>> Script
>> zur Konfiguration verwenden ...
>
> mmmhhh - das sehr ich etwas anders - wenn ich meine HyperV-Server mit dem
> SCVMM administrieren will ( oder SCE2010/DPM2010 ) - will gerade der SCVMM
> in einer Domäne sein - und dann greife ich mit einem Domänen-Mitglied auf
> ein Workgroup-Mitglied zu?
>
> Das gibt doch Auth.-Fenster ohne Ende...
>
> Oder sehe ich das falsch...?
>

Nein, da hat Du 100% recht, aber wollte das der TO machen? Wenn ich mich
richtig erinnere sollte auf einen Host ein SBS und ein TS virtualisiert
werden. Also läuft das AD in er VM auf dem Host der in diesem Mitglied ist.
Sollte das AD (sprich der SBS) nicht starten, dann hast Du ein Problem (mehr
oder weniger). In diesem Kontext ist die Aussage zu verstehen. Generell
nehme ich immer alle Hyper-V Hosts in eine Domäne auf, dass hier war aber
ein anderer Zusammenhang.

Andy Wendel

unread,
Apr 9, 2010, 6:15:59 AM4/9/10
to
Hallo Bernd,


> Nein, da hat Du 100% recht, aber wollte das der TO machen? Wenn ich
> mich richtig erinnere sollte auf einen Host ein SBS und ein TS

> virtualisiert werden. Also l�uft das AD in er VM auf dem Host der in


> diesem Mitglied ist. Sollte das AD (sprich der SBS) nicht starten,
> dann hast Du ein Problem (mehr oder weniger). In diesem Kontext ist
> die Aussage zu verstehen. Generell nehme ich immer alle Hyper-V Hosts

> in eine Dom�ne auf, dass hier war aber ein anderer Zusammenhang.

Danke....

So gehe ich auch immer vor...

Gru�

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