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Einstellungen Virtueller Arbeitsspeicher

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Helmut Suttor

unread,
Jun 26, 2003, 5:03:38 PM6/26/03
to

Hallo!

Ich habe in der Register-Karte "Virtueller
Arbeitsspeicher" die Option "Windows verwaltet die
Einstellungen für den virtuellen Speicher (empfohlen)"
aktiviert.

Da der Arbeitspeicher häuftig als (über)ausgelastet
gemeldet wird folgende Fragen.

1. Was gewinne ich, wenn ich im virtuellen
Arbeitsspeicher die andere Option ("Es gelten
benutzerdefinierte Einstellungen ....) aktiviere und wie
wären dann in meinem Fall unter Berücksichtigung der unten
aufgeführten Systemdaten die Benutzerdefinition im
Einzelnen auszugestalten?
2. Welche zusätzlichen Möglichkeiten gibt es den
Arbeitsspeicher zu erweitern, bzw. dort freie Kapazitäten
zu schaffen. Mir ist bekannt: Papierkorb leeren, Verlauf
leeren etc., Temporary Internetfiles löschen, Cookies
löschen das kenn ich. Gibt es noch andere Möglichkeiten?
Gibt es eine Art Checkliste dessen, was man tun kann?

Freundliche Grüße

Helut Suttor


Systeminformationen:

Betriebssystem: Windows Millenium

Arbeitsspeicher: Kapazität /belegt /frei
128 MB RAM / 55% / 45%

Festplatte (GB) 38,10 / 8,84 / 29,30

Helmut Rohrbeck

unread,
Jun 26, 2003, 6:19:47 PM6/26/03
to
"Helmut Suttor" <HSu...@t-online.de> schrieb:

> Ich habe in der Register-Karte "Virtueller
> Arbeitsspeicher" die Option "Windows verwaltet die
> Einstellungen für den virtuellen Speicher (empfohlen)"
> aktiviert.

Das ist die optimale Einstellung.

> Da der Arbeitspeicher häuftig als (über)ausgelastet
> gemeldet wird folgende Fragen.

Welche Meldung erscheint dann?
Bei Deiner Konfiguration dürfte eine Meldung über zu
geringen Arbeitsspeicher nicht auftreten, wohl aber
eine Meldung über zu wenig "Ressourcen".

> 1. Was gewinne ich, wenn ich im virtuellen
> Arbeitsspeicher die andere Option ("Es gelten
> benutzerdefinierte Einstellungen ....) aktiviere und wie
> wären dann in meinem Fall unter Berücksichtigung der unten
> aufgeführten Systemdaten die Benutzerdefinition im
> Einzelnen auszugestalten?

Nichts.

> 2. Welche zusätzlichen Möglichkeiten gibt es den
> Arbeitsspeicher zu erweitern, bzw. dort freie Kapazitäten
> zu schaffen.

Zusätzlichen Speicher einbauen.

> ...Mir ist bekannt: Papierkorb leeren, Verlauf


> leeren etc., Temporary Internetfiles löschen, Cookies
> löschen das kenn ich.

Das hat überhaupt keinen Einfluss auf die Speicherverwendung.

> Arbeitsspeicher: Kapazität /belegt /frei
> 128 MB RAM / 55% / 45%
>
> Festplatte (GB) 38,10 / 8,84 / 29,30

Alles in Ordnung.

Evtl. werden auf Deinem System zu viele im Hintergrund
automatisch laufende Programme geladen, die Ressourcen
verschwenden.
Die meisten "im Hintergrund" werkelnden Programme siehst Du gar
nicht im Taskmanager, den Du mit <Strg>+<Alt>+<Entf> aufrufst.
Gib in "Start|Ausführen" MSCONFIG ein und klicke auf "OK".
Öffne in diesem Programm die Registerkarte "Autostart", um zu
sehen, welche Programme beim Windowsstart geladen werden.
Hier kannst Du diese Programme deaktivieren bzw. wieder aktivieren.

Für Dich evtl. interessant:

http://support.microsoft.com/?kbid=300059
"How to Use the System Resource Meter Tool in Windows 98 and
Windows Millennium Edition"

http://support.microsoft.com/?kbid=259184
"Aktualisieren oder Erweitern des Computerspeichers"

http://support.microsoft.com/?kbid=259161
"Mögliche Geschwindigkeits- und Leistungseinbußen am Computer"

http://support.microsoft.com/?kbid=239094
"Various Error Messages Displayed and Slow Windows Performance
When Virtual Memory Is Enabled"

http://support.microsoft.com/?kbid=140679
"Definition der Einstellung "Standardnutzung dieses Computers"

--
MfG Helmut Rohrbeck www.helmrohr.de
Bitte nicht per Mail, sondern hier antworten!

dirk krause

unread,
Jun 27, 2003, 9:01:15 AM6/27/03
to
>"Helmut Suttor" <HSu...@t-online.de> schrieb:
>
>> Ich habe in der Register-Karte "Virtueller
>> Arbeitsspeicher" die Option "Windows verwaltet die
>> Einstellungen für den virtuellen Speicher (empfohlen)"
>> aktiviert.
>
>Das ist die optimale Einstellung.
>
>> 1. Was gewinne ich, wenn ich im virtuellen
>> Arbeitsspeicher die andere Option ("Es gelten
>> benutzerdefinierte Einstellungen ....) aktiviere und wie
>> wären dann in meinem Fall unter Berücksichtigung der
unten
>> aufgeführten Systemdaten die Benutzerdefinition im
>> Einzelnen auszugestalten?
>
>Nichts.

Frage dazu, an Helmut:
Nach meinen bisherigen Informationen ist es so, dass durch
die standardmäßig dynamischen Auslagerungsdateien die
Verwaltung der Datei (vergrößern, verkleinern)
Systemleistung beansprucht. Außerdem fördert dieser
Vorgang die Fragmentierung der Platte.
Ein feste Auslagerungsdaei, so heißt es, bietet
schnelleren Zugriff. Dazu kursieren dann noch verschiedene
Faustformeln für die Einstellung der Größe dieser festen
Auslagerungsdatei, die zwischen dem 2 und 3-Fachen des
realen Arbeitsspeichers liegen.
Zusätzlich wird angeraten, eine Defragmentierung vor der
Einrichtung der festen Datei durchzuführen.
Außer in der C´t habe ich diesen Hinweis auch in anderen
einschlägigen PC-Tips-Sammlungen gefunden. Und technisch
sieht das ja auch ganz logisch aus.

Dein Kommentar dazu ?

Gruß und Danke, sowie ein schönes Wochenende,
Dirk

Helmut Hullen

unread,
Jun 27, 2003, 10:26:00 AM6/27/03
to
Hallo, dirk,

Du (donausurfer) meintest am 27.06.03:

>>> Ich habe in der Register-Karte "Virtueller
>>> Arbeitsspeicher" die Option "Windows verwaltet die
>>> Einstellungen für den virtuellen Speicher (empfohlen)"
>>> aktiviert.
>>
>> Das ist die optimale Einstellung.

> Nach meinen bisherigen Informationen ist es so, dass durch


> die standardmäßig dynamischen Auslagerungsdateien die
> Verwaltung der Datei (vergrößern, verkleinern)
> Systemleistung beansprucht.

Stimmt. Wieviel Prozent macht das aus?

> Außerdem fördert dieser
> Vorgang die Fragmentierung der Platte.

Stimmt. Wieviel Prozent macht das aus?

> Ein feste Auslagerungsdaei, so heißt es, bietet
> schnelleren Zugriff.

Stimmt. Jedenfalls im Prinzip. Nicht in jedem Einzelfall.

> Dazu kursieren dann noch verschiedene
> Faustformeln für die Einstellung der Größe dieser festen
> Auslagerungsdatei, die zwischen dem 2 und 3-Fachen des
> realen Arbeitsspeichers liegen.

Und alle diese Ratschläge für feste Obergrenzen sind nur geeignet,
Folgeprobleme zu verursachen.

> Zusätzlich wird angeraten, eine Defragmentierung vor der
> Einrichtung der festen Datei durchzuführen.

Zu welchem höheren Zweck?
Nur sicherheitshalber: ich weiss, was Fragmentierung und
Defragmentierung ist.

> Außer in der C't habe ich diesen Hinweis auch in anderen
> einschlägigen PC-Tips-Sammlungen gefunden. Und technisch
> sieht das ja auch ganz logisch aus.

Wieviel Prozent macht das aus?

Viele Grüße!
Helmut

dirk krause

unread,
Jun 27, 2003, 2:07:24 PM6/27/03
to
Lieber Helmut,

danke für Deine prompte Antwort.
Mit den Prozent-Fragen hast Du natürlich recht. Viele
´Tuning- Tipps´ versprechen viel und bieten dann eher
wenig.
Allerdings hatte ich bisher (wenigstens ;-) keine Probleme
mit den festen Auslagerungsdateien ...

Gruß von der Alb

Dirk

P.S.: Hab´noch´n anderes Problem, siehe in den NG weiter
oben. Vielleicht fällt Dir dazu was ein ?

Helmut Rohrbeck

unread,
Jun 27, 2003, 2:55:29 PM6/27/03
to
"dirk krause" <donau...@web.de> schrieb:

>>> Ich habe in der Register-Karte "Virtueller
>>> Arbeitsspeicher" die Option "Windows verwaltet die
>>> Einstellungen für den virtuellen Speicher (empfohlen)"
>>> aktiviert.
>>
>> Das ist die optimale Einstellung.
>>
>>> 1. Was gewinne ich, wenn ich im virtuellen
>>> Arbeitsspeicher die andere Option ("Es gelten
>>> benutzerdefinierte Einstellungen ....) aktiviere und wie
>>> wären dann in meinem Fall unter Berücksichtigung der unten
>>> aufgeführten Systemdaten die Benutzerdefinition im
>>> Einzelnen auszugestalten?
>>
>> Nichts.
>
> Frage dazu, an Helmut:
> Nach meinen bisherigen Informationen ist es so, dass durch
> die standardmäßig dynamischen Auslagerungsdateien die
> Verwaltung der Datei (vergrößern, verkleinern)
> Systemleistung beansprucht. Außerdem fördert dieser
> Vorgang die Fragmentierung der Platte.
> Ein feste Auslagerungsdaei, so heißt es, bietet
> schnelleren Zugriff. Dazu kursieren dann noch verschiedene
> Faustformeln für die Einstellung der Größe dieser festen
> Auslagerungsdatei, die zwischen dem 2 und 3-Fachen des
> realen Arbeitsspeichers liegen.

Totaler Blödsinn. Das würde bedeuten, dass Du bei z.B. 128 MB
RAM eine feste Auslagerungsdatei mit 256 oder sogar 384 MB
anlegst, die Windows normalerweise bei dieser Speichergröße nie
verwendet.

> Zusätzlich wird angeraten, eine Defragmentierung vor der
> Einrichtung der festen Datei durchzuführen.

Quatsch. Unter Windows 98 spielt es keine Rolle, ob die
Auslagerungsdatei defragmentiert wird, denn sie wird als
"virtueller Speicher" genauso adressiert, wie der physische
Speicher, dabei ist völlig wurscht, wo die Segmente sich
befinden.

> Außer in der C´t habe ich diesen Hinweis auch in anderen
> einschlägigen PC-Tips-Sammlungen gefunden. Und technisch
> sieht das ja auch ganz logisch aus.
>
> Dein Kommentar dazu ?

diese idiotischen "Tipps" geistern immer wieder
sporadisch durch die News Groups und stammen noch
aus "Windows 95"-Zeiten, als PCs 16 oder 32 MB
Speicher hatten. Da Win95 eine andere Speicher-
verwaltung verwendet als Win98, waren damals diese
Tipps ok.

1. Auf Deiner Windows 98 CD gibt es im Verzeichnis
\tools\reskit den "Windows 98 Resource Kit".
Wenn Du Interesse für die Funktion Deines BS hast,
installiere ihn auf Deine Festplatte. Du findest dann
im Programm-Verzeichnis das "Resource Kit Online Book",
in dem Du Dich umfassend über die Funktion der
verschiedenen Speicher-Komponenten informieren
kannst.
2. Die Standardeinstellungen von Windows für die
Auslagerungsdatei sind völlig in Ordnung. Wenn Du schon
unbedingt daran werkeln willst:
Installiere Dir über "Windows Setup" unter "Systemprogramme"
den "Systemmonitor", wenn er noch nicht installiert ist.
Du findest ihn unter Programme|Zubehör|Systemprogramme.
Starte den Systemmonitor und wähle unter "Bearbeiten"
den Punkt "Datenquelle hinzufügen". Füge aus der Rubrik
"Speichermanager" die Datenquellen
"Größe der Auslagerungsdatei" und
"Belegt von Auslagerungsdatei" hinzu.
Wähle unter "Ansicht":
"Immer im Vordergrund", " Numerische Anzeige" und
"Titelleiste ausblenden". Danach kannst Du das Anzeigefenster
bis auf Briefmarkengröße verkleinern, so daß Du nur die
beiden Datenfelder siehst. Ziehe eine Verknüpfung für
den Systemmonitor in den Autostartordner und beobachte
die beiden Werte eine Woche lang, während Du mit
Deinen Programmen arbeitest. Merke Dir die dabei
auftretende max. Größe der Auslagerungsdatei, z.B.
40 MB. Diese Größe stellst Du dann in der Systemsteuerung
unter "Leistungsmerkmale|Virtueller Arbeitsspeicher"
als "Minimum" ein, indem Du den Punkt "Es gelten
benutzerdefinierte Einstellungen ..." aktivierst. Als
"Maximum" wird dabei der verfügbare Platz auf der
Festplatte angezeigt, dies änderst Du nicht. Nach
einem Windows-Neustart ist wieder der Punkt
"Windows verwaltet die Einstellungen ..." aktiv,
jedoch jetzt mit dem von Dir gesetzten Minimum,
aber ohne Maximum. Wenn Du jetzt Deinen System-
monitor beobachtest, wirst Du feststellen, daß
Windows die Größe der Swap-Datei praktisch nie
ändert. Dadurch wird sie nie fragmentiert und
es finden keine Festplattenaktivitäten mehr im
Hintergrund statt. Auf diese Weise ist die Swap-
Datei optimiert.

Helmut Hullen

unread,
Jun 27, 2003, 2:56:00 PM6/27/03
to
Hallo, dirk,

Du (donausurfer) meintest am 27.06.03:

> Allerdings hatte ich bisher (wenigstens ;-) keine Probleme


> mit den festen Auslagerungsdateien ...

Freu Dich. So etwa monatlich jammert hier jemand wegen Folgeproblemen,
die er sich mit einer festen Obergrenze eingefangen hat.

Viele Grüße!
Helmut

Jerry

unread,
Jul 2, 2003, 3:41:56 AM7/2/03
to
Hm. Will mich zwar nur ungerne als Klugschei**er
darstellen, aber:

Wenn man die Auslagerungsdatei anpasst ( das mit dem
Beobachten der Grösse via Systemmonitor ist übrigends
eine Hervorragende Idee ) kann das ein System weitaus
beschleunigen.
Ausserdem KANN die Auslagerungsdatei nicht fragmentiert
werden. Im Defrag-Programm sieht man das wunderbar.
Festgelegter Speicher, Monoblock, die Grösse der
Auslagerungsdatei. Um eine Platte optimal defragmentieren
zu können sollte man vorübergehend die Auslagerungsdatei
deaktivieren oder so gross schrauben, dass sie
automatisch an das "Ende" der Festplatte gesetzt wird.
Später wieder die Grundeinstellung aktivieren. Fertig.

Zumindest läuft das hier auf 100 Rechnern so wunderbar.

Helmut Hullen

unread,
Jul 2, 2003, 7:03:00 AM7/2/03
to
Hallo, Jerry,

Du (SDaxxter) meintest am 02.07.03:

> Wenn man die Auslagerungsdatei anpasst ( das mit dem
> Beobachten der Grösse via Systemmonitor ist übrigends
> eine Hervorragende Idee ) kann das ein System weitaus
> beschleunigen.

Um wieviel Prozent?

> Ausserdem KANN die Auslagerungsdatei nicht fragmentiert
> werden. Im Defrag-Programm sieht man das wunderbar.
> Festgelegter Speicher, Monoblock, die Grösse der
> Auslagerungsdatei. Um eine Platte optimal defragmentieren
> zu können sollte man vorübergehend die Auslagerungsdatei
> deaktivieren oder so gross schrauben, dass sie
> automatisch an das "Ende" der Festplatte gesetzt wird.

Was ist "optimal"?

Viele Grüße!
Helmut

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