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Unterschied W2K zu .Net Terminalserver Anmeldung

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PB

unread,
Nov 21, 2003, 3:13:50 PM11/21/03
to
Terminal Server Login funktioniert im Lan für alle W2K
Server und den 2003 Terminalserver. Remote über VPN klappt
die Anmeldung nur noch bei den W2K Servern. Bei Verbindung
über VPN auf den 2003 Terminal Server wird die RDP
Verbindung aufgebaut, es kommt jedoch kein Login. Was
müssen wir für eine Anmeldung per VPN (gleicher Kanal wie
die funktionierenden W2K Server) ändern?

Daniel Melanchthon

unread,
Nov 23, 2003, 8:47:11 AM11/23/03
to
"PB" schrieb:
^^
Es wäre freundlich, wenn du hier deinen vollen Namen einsetzt.

[TS-Connect via VPN klapt nicht gegen W2k3]

Kriegst DU bei W2k3 eventuell nur einen schwarzen Bildschirm? Dein
Problem scheint dann die MTU zu sein. Eventuell hilft es, den QOS-
Agenten zu deinstallieren. Ansonsten musst Du ein par RegÄnderungen am
Client und Server vornehmen. Siehe auch "Steps to Improve Connectivity
over Inconsistent WAN Links" <http://www.thethin.net/mfupgrade.cfm>.

Bei einer WAN-Verbindung ist oft das Problem der TCP/IP-Stack des
Clients und des Servers. Beim Verbindungsaufbau wird die Session auf die
derzeitigen Verbindungswerte optimiert. Wenn jetzt im Laufe des Tages
die roundtrip Time sich ändert, kann das zu Verbindungsabbrüchen kommen.

Die Fehlermeldung, die der TS zurückgibt, ist in dieser Hinsicht
irreführend, es hat meistens nichts mit der Last auf dem TS zu tun. Zur
Nutzung von Terminal Servern über WAN-Links (insbesondere Internet) sind
folgende Anpassungen an der Registry des Terminal Servers sowie (wenn
möglich) an den Clients hilfreich (gilt für Windows NT/2k/XP - für Win9x
gibt es an anderer Stelle auch entsprechende Parameter, für W2k3 musst
Du den Parameter verifizieren):

REGEDIT4
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters]
"DeadGWDetectDefault"=dword:00000001
"EnablePMTUDiscovery"=dword:00000001
"EnablePMTUBHDetect"=dword:00000001
"TcpMaxDataRetransmissions"=dword:0000000a

Die ersten drei beheben Probleme im Umfeld von DSL-Anbindungen mit PPPoE
und/oder VPN-Clients und beziehen sich auf die MTU-Größe der IP-Packete.
Mit den entsprechenden Settings tuned Windows den IP-Stack selbständig
und paßt die MTU automatisch an, wenn Packetverluste unterwegs
auftreten. Die MTU muss daher nicht mehr explizit angepasst werden.

Der letzte Punkt betrifft das Phänomen, daß Clients bei intensiver
Nutzung mehrfach am Tage Verbindungsabbrüche beklagen. Sollte der Server
nicht rechtzeitig den Disconnect des Clients erkennen, hilft das
Einschalten von KeepAlive auf dem Terminalserver:

REGEDIT4
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server
"KeepAliveEnable"=dword:00000001

Gruß!
Daniel Melanchthon
--
SYMPLASSON Informationstechnik GmbH
Tel: +49 40 533071-51
Fax: +49 40 533071-99
http://www.symplasson.de

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