ich suche eine Routine, mit der ich innerhalb Access für statistische
Auswertungen die Lohnsteuer ermitteln kann. Diese Routine sollte auf den
Programmablaufplan des Bundesfinanzministeriums beruhen (jeweils für
2003,2004 und 2005).
Bisher nutze ich eine fertige frei verfügbare Excelroutine (peter-faber.de),
an die ich die Werte übergebe und wieder auslese.
Da ich die Statistiken aber als Runtime-Version nutzen möchte, würde ich das
Problem schon gern innerhalb Access mit VBA lösen.
Ich habe schon über Google gesucht, aber nichts aktuelles gefunden.
Natürlich könnte ich den PAP mit einigen Aufwand selbst umsetzen, aber
vieleicht gibts ja was Fertiges (zur freien Verfügung wie in Excel).
Die Routine soll kein Lohnprogramm ersetzen, sondern nur zu
Auswertungszwecke genutzt werden.
danke und schöne Grüße,
Peter Linke
"Peter Linke" <p...@baruthmark.info> schrieb im Newsbeitrag
news:%238bs5cx...@TK2MSFTNGP14.phx.gbl...
Meines Wissens nach, gibt es keine allgemeingültige Berechnungsformel, da
die Lohnsteuer von unterschiedlichen Faktoren abhängiog ist, wie
Einkommensgrenze, Steuerklasse und Anzahl der eingetragenen Kinder.
Mit deiner Excelfunktion sollte es jedoch möglich sein, in Excel eine
Tabelle zu generieren, die du dann nach Access Exportieren, oder von Access
aus importieren kannst.
Ansonsten würde ich dir empfehlen, dich im Internet nach Lohnsteuertabellen
im Textformat umzusehen, die du dann nach Access importieren kannst.
Gruß
Uli
vielen Dank für Deine Bemühungen, aber es gibt jedes Jahr beim
Bundesfinanzministerium (http://www.bundesfinanzministerium.de) einen
allgemeingültigen, angepassten Programmablaufplan, der die Grundlage aller
Lohnsteuerberechnungsprogramme verbindlich bildet.
Leider ist dieser PAP nur schematisch dargestellt.
Ich suche die Umsetzung als Access-Programm.
Die von mir angesprochenen Excelroutine hat diesen PAP umgesetzt.
> Meines Wissens nach, gibt es keine allgemeingültige Berechnungsformel, da
> die Lohnsteuer von unterschiedlichen Faktoren abhängiog ist, wie
> Einkommensgrenze, Steuerklasse und Anzahl der eingetragenen Kinder.
>
Der PAP berücksichtigt diese Faktoren alle.
> Mit deiner Excelfunktion sollte es jedoch möglich sein, in Excel eine
> Tabelle zu generieren, die du dann nach Access Exportieren, oder von
> Access aus importieren kannst.
Funktioniert, ist aber nicht ideal, da ich eine Umsetzung für Access-Runtime
anstrebe.
>
> Ansonsten würde ich dir empfehlen, dich im Internet nach
> Lohnsteuertabellen im Textformat umzusehen, die du dann nach Access
> importieren kannst.
Manuell bekomme ich die Infos aus meinem Lohnabrechnungsprogramm heraus.
mfg
Peter
> Die von mir angesprochenen Excelroutine hat diesen PAP umgesetzt.
Was spricht dagegen, diese nach Access zu portieren?
Gruß
....
> Funktioniert, ist aber nicht ideal, da ich eine Umsetzung für
> Access-Runtime anstrebe.
Deshalb hatte ich auch geschrieben, die Excel Tabelle nach Access
importieren
Importieren ist nicht gleich Verknüpfen.
Dann sollte der Verwendung einer Access-Runtime nichts im Wege stehen
Gruß
Uli
Nochmals vielen Dank,
Gruß
Peter
"Jörg Ackermann" <trashf...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3ct6pgF...@individual.net...
> Peter Linke wrote:
>
>
>> Die von mir angesprochenen Excelroutine hat diesen PAP umgesetzt.
>
> Was spricht dagegen, diese nach Access zu portieren?
Wie portieren ???
> Gruß
Peter Linke <p...@baruthmark.info> schrieb:
> Formeln und Bedingungen. Mir ist nicht bekannt, wie ich
> Excel-Tabellen inkl. der internen Excel-Formel nach Access portieren
> kann.
Portieren ist nicht Importieren. Portieren bedeutet vielmehr, dass Du Dir in
Excel anschaust, was dort gemacht / gerechnet wird und dies unter Access
nachbildest.
Wenn z.B. in Excel in der Zelle C1 stünde = A1 + B1 dann könnte man dies
unter Access auf einem Formular nachbilden. Dort würde man die Werte für Ab
und B jeweils in ein Textfeld schreiben. In einem weiteren Textfeld würde
man die Werte dieser beiden Textfelder addieren......
Insgesamt wird das dann u.U. ein aufwendiges Unterfangen. Ob sich das lohnt
kannst nur Du entscheiden.
CU
--
Thomas
Homepage: www.Team-Moeller.de
> Ich möchte nun eine Lösung, dass bereits während der Erfassung
> der Tagesdaten die anfallende Steuer für die jeweilige Person
> aktuell und kumulativ ausgewiesen wird und für spätere Kontrollen
> dokumentiert wird.
Für eine Kontrolle müßtest Du doch die tägliche Arbeitszeit,
wenigstens aber den täglichen Verdienst nachweisen und folglich
erfassen. Du hast dabei also zwei Tabellen, zwischen denen eine
1:n-Beziehung besteht, nämlich den Personalstammsatz und den
Datensatz aus der täglichen Arbeitszeit- bzw. Verdiensterfassung.
Mit einem Datumsfeld in den Arbeitszeitsätzen und einer Abfrage
läßt sich der Bruttolohn dann für jeden beliebigen Tag abrufen.
> Es handelt sich deshalb nicht um eine Darstellung der
> Lohnsteuertabelle sondern um eine Berechnungsroutine mit vielen
> Formeln und Bedingungen. Mir ist nicht bekannt, wie ich Excel-
> Tabellen inkl. der internen Excel-Formel nach Access portieren
> kann.
Das geht auch nicht, Du wirst um die Formulierung einer VBA-Routine
oder eines VBA-Moduls nicht herumkommen, die diesen Ablaufplan
implementieren.
> Ich muss auch sagen, dass ich das noch nie tiefgründig probiert
> habe. Sollte es möglich sein, die Tabelle inkl. der Formeln so
> nach Access zu portieren, dass jederzeit die Berechnungen neu
> vorgenommen werden können, dann würde ich mich über ein paar
> Tips über die Herangehensweise sehr freuen.
Es war ein Fehler, nicht von vornherein eine VBA-Routine zu ent-
wickeln. Besser ist es aber, solche Anwendungen auf Access
aufzusetzen und ggfs. Daten nach Excel zu exportieren. Die Access-
Anwendung könnte ihre Daten etwa in benannte Bereiche eines Excel-
Rechenblattes eintragen, so daß sich dessen Formatierung anpassen
läßt, ohne im Access-VBA-Code Zelladressen nachpflegen zu müssen.
CU
--
Lars P. Wolschner lars.wo...@nexgo.de
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Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462 (eplus)
"Peter Linke" <p...@baruthmark.info> schrieb im Newsbeitrag
news:OiFyF03R...@TK2MSFTNGP12.phx.gbl...
> Hallo Uli,
>
> vielen Dank für Deine Bemühungen, aber es gibt jedes Jahr beim
> Bundesfinanzministerium (http://www.bundesfinanzministerium.de) einen
> allgemeingültigen, angepassten Programmablaufplan, der die Grundlage aller
> Lohnsteuerberechnungsprogramme verbindlich bildet.
> Leider ist dieser PAP nur schematisch dargestellt.
Dieser Ablaufplan, beinhaltet zu ca 95 % das fertige Listing
Lediglich an den Darstellungen, wo auf die nächste volle Zahl auf- oder
abegrundet werden soll, mußt du etwas kreativ sein. Den Rest kannst du mehr
oder weniger so abschreiben.
> Ich suche die Umsetzung als Access-Programm.
> Die von mir angesprochenen Excelroutine hat diesen PAP umgesetzt.
Ich hab den Ablaufplan von 2005 auch in Access umgesetzt. (Ca 2 Stunden)
>> Meines Wissens nach, gibt es keine allgemeingültige Berechnungsformel, da
>> die Lohnsteuer von unterschiedlichen Faktoren abhängiog ist, wie
>> Einkommensgrenze, Steuerklasse und Anzahl der eingetragenen Kinder.
>>
>
> Der PAP berücksichtigt diese Faktoren alle.
Ja stimmt, deshalb hat der Funktionasaufruf auch 20 Argumente, von den
allerdings bis zu 17 Optional sind.
>> Mit deiner Excelfunktion sollte es jedoch möglich sein, in Excel eine
>> Tabelle zu generieren, die du dann nach Access Exportieren, oder von
>> Access aus importieren kannst.
> Funktioniert, ist aber nicht ideal, da ich eine Umsetzung für
> Access-Runtime anstrebe.
>>
>> Ansonsten würde ich dir empfehlen, dich im Internet nach
>> Lohnsteuertabellen im Textformat umzusehen, die du dann nach Access
>> importieren kannst.
>
> Manuell bekomme ich die Infos aus meinem Lohnabrechnungsprogramm heraus.
Es fehlt noch die Plausiblitätsprüfung der übergebenen Argumente in meiner
Routine.
Desweiteren werde ich noch 8 weitere Argumente einbauen, in denen man die
Steuerelementnamen für die Ausgabewerte angeben kann.
Die Funktion erzeugt insgesamt 9 Ergebniswerte, von denen 1 (die
einzubehaltende Lohnsteuer) von der Funktion selbst zurückgeliefert wird.
Gruß
Uli
Peter Linke schrieb:
> ich suche eine Routine, mit der ich innerhalb Access für statistische
> Auswertungen die Lohnsteuer ermitteln kann. Diese Routine sollte auf
> den Programmablaufplan des Bundesfinanzministeriums beruhen (jeweils
> für 2003,2004 und 2005).
schau Dir vielleicht mal das hier an:
http://www.access-paradies.com/home/ap_access_tools_cd_vol_1_vb_projekte.php
Für 25 Euronen kriegst Du jede Menge Material u.a. auch eine
Steuerberechnung.
Ob die nun unbedingt das ist, was Du brauchst, kann ich nicht
beurteilen. Aber bei dem Preis (entsprechend gerade mal einer halben
Stunde Entwicklerlohn) kannst Du eigentlich nix falsch machen.
mfg,
Michel