R.ko...@googlemail.com
unread,Aug 26, 2008, 9:50:35 AM8/26/08Sign in to reply to author
Sign in to forward
You do not have permission to delete messages in this group
Either email addresses are anonymous for this group or you need the view member email addresses permission to view the original message
to Modellfluggruppe Schildberg e.V.
Als Modellflieger interessiert nicht nur was klein und handlich ist,
sondern auch was viele Tonnen wiegt und fliegt. Natürlich auch, wenn
das abstürzt. So mancher crash mit einem Flugmodell zieht ebenso
Ursachenforschung nach sich, wie bei einem Großflugzeug. Letztlich
sind Flieger alle den gleichen aerodynamischen Gesetzen unterworfen.
Diese Gesetze zu befolgen ist oberste Priorität.
Nun haben sich viele auf der sicheren Seite gedacht mit immer mehr
Technik. Doch diese ist nur Hilfsmittel zum Fliegen, die Gesetze der
Aerodynamik gelten immer.
Wir wissen, wenn der Vortrieb nicht genügend ist, reißt die Strömung
ab, das Flugzeug bäumt sich auf und knallt zu Boden. So geschehen bei
dem crash kürzlich in Madrid mit vielen Toten. Warum nun die Turbine
keinen Schub gab, oder gar wie es heißt Umkehrschub machte, ist noch
nicht geklärt. Bei Lauda-Air geschah das mit einem Flieger mitten in
der Luft mit fatalen Folgen.
Ähnlich verlief auch der crash mit der Concorde. Ein Triebwerk brannte
und der Vogel bäumt sich auf und schlug bei Gonasse in den Boden.
Hier zeigte sich, daß die Concorde eine Fehlkonstruktion war. Das
hintere Fahrwerk befindet sich vor den Einsaugschächten des
Triebwerks. Flog ein Reifen auseinander, was öfter vorkam, saugte das
Triebwerk den Gummi ein. Was das beim Start bedeutet, konnte jeder
merken. Die TU 144 hatte das Fahrwerk zwischen den beiden Triebwerken,
Hier haben die Konstrukteure wohl scharf nachgedacht. Doch letztlich
kam der Vogel auch zum Abstellhangar wegen seinem enormen Durst. Doch
dies plagt ja die gesamte Luftfahrt, wie der beigefügte Artikel
beweist. Grund genug über den Fortschritt in der Luftfahrt
nachzudenken und den technischen Fortschritt anzukurbeln. Wir
Modellflieger haben und werden dazu auch in Zukunft einen wesentlichen
Beitrag leisten. Um eine Tonne mit dem Binnenschiff zu bewegen,
braucht es ein Liter Öl, mit der Bahn zwei Liter, mit dem LKW 10 Liter
und mit dem Flieger 60 Liter.-
R.