Hallo, hier mal meine Zusammenfassung zum Thema ;-)
*BUCHUNG und NUTZUNG*
Unbedingt auf die Bestätigungs-SMS warten.
...hat bei mir 2 Stunden gedauert, trotz der positiven Statusabfrage
kostete vorheriges surfen Geld.
Wer eine wackelige UMTS-Verbindung hat, kommt meist schon mit einem
USB-Verlängerungskabel weiter, so kann man den Stick besser
plazieren.
Bei Stick und Antenne gilt: Nicht nur die Position, sondern auch
Ausrichtung des Sticks/der Antenne ( _ oder |) spielt eine Rolle. Dies
nennt man Polarisation. Zwar gibt es durch Reflektionen des Signals an
Hauswänden etc. immer Empfang, doch durch die Ausrichtung kann man
dies ggf. verbessern.
*STICK*
Der Stick ist eigentlich ein Huawei;
Huawei E160 = Aldi Stick = Medion S4011 = Vodafon K3565
Den Vodafone-Stick gibt es ab 25-30 Euro inkl. Versand bspw. bei
Deltatecc, achtung nicht K3565-Z sondern -H für Huawei. Dieser hat
kein Net/Simlock (Stand 01.08.09) und kann durch ein Huawei
Firmwareupdate von der Vodafone-Einwahlsoftware befreit werden.
Mit dem günstigen Stick und 5-Euro Aufladung via Überweisung kann man
so sogar schon für 45 Euro einsteigen (Stick 25+SIM 15+ 5 Eur
Aufladung via Überweisung an eplus was meist funktioniert, siehe
Prepaid-Wiki.de)
*ANTENNE*
Die Einfachste Maßnahme, nicht lachen: Ein Nudelsieb und Klebeband ;-)
Ähnlich wie eine Satschüssel.
Eventuell kann man damit ein bisschen etwas erreichen. Wer es nicht
glaubt, sollte mal die zahlreichen WLAN-Foren durchforsten.
Diese Methode ist allerdings wirklich sehr behelfsmässig. Die
Ausrichtung ist nicht optimal, der Stick keine Richtantenne, und so
sind durch den Metallreflektor nur ein, zwei Balken mehr drinn. Dies
machte bei mir aber den Unterschied zwischen keiner Verbindung und
einer relativ guten Verbindung.
Die Sticks haben eine CRS5001 Buchse von SMK (Bei Vodafon im Gehäuse,
aufschrauben, ggf. loch bohren).
Zu Antennen:
"Bessere" Antennen gibt es nicht wirklich.
Sicher sind die Platinenantennen oder SMD-Antennen auf den Sticks
nicht sehr optimal, aber es gibt keine Antenne die einfach so besseren
Empfang hat.
Besserer Empfang wird immer durch Richtwirkung erziehlt, nicht durch
Länge, Form oder sonst irgendwas, auch wenn viele Händler den Eindruck
erwecken wollen.
Eine Antenne die relativ gleichmässig in alle Richtungen (also
Kugelförmig) empfängt und sendet ist bei der geringen Wellenlänge von
UMTS nur einige CM klein. Andere Antennen haben immer starke
Richtwirkung.
Es gibt Rundstrahler, Sektor- und andere Richtantennen.
Die Rundstrahler/Omniantennen decken zwar 360 Grad ab, aber nur auf
einer Ebene.
Beispiel WLAN: In einem Bürogebäude hat man so im 11. Stock überall
Empfang im Vergleich zur "Stummelantenne", aber im Stockwerk darunter
und darüber ist das Signal wesentlich schwächer oder nicht existent.
Die Sektorantenne deckt einen ganzen Bereich ab (bspw. Stadtviertel),
aber man benötigt mehrere in verschiedene Richtungen um den ganzen
Umkreis abzudecken.
Richtantennen wie zum Beispiel eine Biquad, Yagi oder Offset-
Satschüssel mit einfacher Quadantenne haben meist einen schmalen
vertikalen und horizontalen Öffnungswinkel. Im Gegensatz zu den
anderen Antennentypen sind diese also für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen
gedacht, da sie bevorzugt in eine Richtung wirken.
Biquads haben den Vorteil dass sie sehr flach sind, und aufgrund der
Wellenlänge nicht größer als ein DVD-Case. Im Prinzip sind ist eine
Biquad lediglich ein Draht der zu zwei quadraten gebogen wird und vor
einer Metallplatte (Reflektor) sitzt.
Der horizontale/vertikale Öffnungswinkel liegt so bei 30/40 Grad, und
lässt sich relativ gut ausrichten. Bei Offset-Satschüsseln ist der
Öffnungswinkel je nach Art 3-10 Grad, so dass man sehr genau arbeiten
muss. Zudem ist ohne direkte Sichtverbindung manchmal nur der Empfang
via Reflektion möglich, so dass der größere Öffnungswinkel sogar von
Vorteil sein kann, da man nur durch probieren herrausbekommt in welche
Richtung die Antenne zeigen muss und wie herum sie gedreht werden
muss.
Auf
http://brennpunkt-srl.de/ gibt es viele WLAN und UMTS-Antennen.
Da selbst die "CD-UMTS-Antenne" €14,90 Plus €5 Euro für den richtigen
Stecker kostet, lohnt es sich die BQsmart-Antenne (Normalerweise
€22,90+5 Euro) auf der Schnäppchenliste (
http://brennpunkt-srl.de/Schnaeppchenliste.html
) zu ergattern. Dort kostet die BQsmart lediglich 23,90 MIT Stecker.
(UMTS-BQsmart-Antenne ~12dBi mit 1,2m super low-loss Kabel und Stecker
nach Wahl* "ML" 23,90)
Problematisch wird es, wenn man sehr weit in der Pampa wohnt. Da kann
es sein dass man in der Wohnung mit einer Richtantenne nicht viel
weiter kommt, zumal moderne Fenster zwecks UV-Schutz beschichtet sind,
und das Signal sehr stark Dämpfen.
Es gibt Fensterunterführungskabel, doch diese sind relativ anfällig
bei häufigem schließen des Fensters, biegen und dämpfen zudem stark.
Sinvoller ist es eventuell ein dünnes USB Kabel im Fenster
einzuklemmen und den Stick gut einzupacken.
*ANDERE MODEMS/HANDIES*
Generell geht es wohl.
Das Problem ist jedoch, dass Aldi/Medion die richtige Abrechnung
eigentlich nur garantiert wenn die Medion-Software benutzt wird.
Inwiefern das jedoch nachprüfbar ist und ob die Software "nachhause
telefoniert" kann ich nicht sagen. Wann und ob Medion/Aldi dass
überhaupt machen wird ist auch nicht zu sagen.
Theoretisch klappt dass mit der Internetflatrate mit jedem UMTS/GPRS-
Modem/Handy, die Einstellungen, Kurzwahlen zur Buchung etc. kann man
im Prepaid-Wiki nachlesen;
http://www.prepaid-wiki.de/index.php5?title=ALDI_TALK#30-Tage-Internet-Flatrate
APN
internet.eplus.de
Name eplus
Passwort gprs
(Achtung, dies alles ist für die 30 Tage Flat!)
Statusabfrage: *123#
Buchung: *121*004#
Stornierung: *122#
Also am besten ohne (viel) Restguthaben auf dem Prepaidkonto testen.
*ROUTER*
Alternativ gibt es WLAN Router, die auch UMTS-Sticks ansprechen
können. So kann man den Router samt Antenne bspw. auf den Dachboden
stellen, und hat nicht das Problem mit dem Verlust durch lange
Antennenkabel.
Zudem reicht es bspw. auf dem Dachboden schon ohne Antenne, oder mit
der Antenne innen. Die höhere Lage, alten Einglasfenster und ggf.
freie Sicht auf den Sendemast sind optimal.
Aber auch bei Routern gilt, dass die Flatrate eigentlich nur
garantiert wird, wenn man die Einwahlsoftware nutzt- jedoch wählt sich
die Router-Box selbst ein! Also am besten ohne (viel) Restguthaben auf
dem Prepaidkonto testen.
Neben den raltiv teuren Fritzbox-Geräten gibt es bei Reichelt einen
Router der dies kann:
http://www.reichelt.de/?ARTICLE=89199
Alternativ kann man auch eine (entsperrte!) Surf@Home-Box von o2
verwenden, die man meist für weit unter 50 Euro bei Ebay, Hood oder
Kijiji etc. ergattern kann. Diese kann jedoch nur das langsame UMTS,
kein HSDPA- aber dies ist im eplus-Netz sowieso nicht oft verfügbar.
Achtung: Die alten o2 Surf@Home-Kisten können teilweise kein GPRS :-)
Dazu muss man erst die interne PCMCIA-Karte ausbauen, in ein Notebook
stecken und die Firmware aktualisieren etc., dazu gibt es im Netz ein
paar Anleitungen, bei Bedarf einfach mal suchen...
*LINUX*
Im übrigen funktionieren die Huawei-Sticks auch problemlos unter
Linux, mittlerweile sollten die gängigen Distributionen dass von Haus
aus können.
Initialisieren mit
usb_modeswitch -v 0x12d1 -p 0x1001 -H1
wvdia.conf
[Dialer Defaults]
Modem = /dev/ttyUSB0
Baud = 57600
Init1 = ATZ
Init2 = AT+CGDCONT=1,,"
internet.eplus.de"
Carrier Check = no
Dial Command = ATDT
Phone = *99***3#
Username = eplus
Password = gprs
(oder ***1# oder nur *99#, je nach Stick/Modem)
Modembefehle für UMTS-Sticks lt. "-rendo-":
http://rendo.info/?m=200805
http://209.85.129.132/search?q=cache:pSU5gPq2XRMJ:rendo.info/%3Fm%3D200805+%22Force+3G+network+selection+using+AT+Command%22&hl=en&ct=clnk&cd=2&client=
UMTS erzwingen durch trennen und neu verbinden:
at+cops? —> to check what is my network now, which is Indosat
GSM network
+COPS: 0,0,”IND INDOSAT”,0
OK
at+cops=1,0,”IND XL”,2 —> to force releasing current
network
+CME ERROR: no network service
at+cops?
+COPS: 1 –> it is indicated that our manual selection failed
OK
at+cops=1,0,”IND INDOSAT”,2 —> to force/manually
select Indosat 3G coverage
OK
at+cops? —> to verify that we are already in 3G network
+COPS: 1,0,”IND INDOSAT”,2
OK
------
Alle Befehle
Finally, here is the AT+COPS description. For full complete AT command
description, please refer to 3GPP TS 27.007 specifications.
Command:+COPS=[< mode >[,< format >[,< oper >[,< AcT >]]]]
Possible response: +CME ERROR: < err >
Command:+COPS?
Possible response:+COPS: < mode >[,< format >,< oper >[,< AcT >]]
+CME ERROR: < err >
Command:+COPS=?
Possible response:+COPS: [list of supported (< stat>,long alphanumeric
< oper> ,short alphanumeric < oper>,numeric < per>[,< AcT>])s][,,(list
of supported < mode>s),(list of supported < format>s)]
+CME ERROR: < err>
Defined values
< mode>:
0 automatic (< oper> field is ignored)
1 manual (< oper> field shall be present, and < AcT> optionally)
2 deregister from network
3 set only < format> (for read command +COPS?), do not attempt
registration/deregistration (< oper> and < AcT> fields are ignored);
this value is not applicable in read command response
4 manual/automatic (< oper> field shall be present); if manual
selection fails, automatic mode (< mode>=0) is entered
< format>:
0 long format alphanumeric < oper>
1 short format alphanumeric < oper>
2 numeric < oper>
< oper>: string type; < format> indicates if the format is
alphanumeric or numeric; long alphanumeric format can be upto 16
characters long and short format up to 8 characters (refer GSM MoU SE.
13 [9]); numeric format is the GSM Location Area Identification number
(refer TS 24.008 [8] subclause 10.5.1.3) which consists of a three BCD
digit country code coded as in ITU T E.212 Annex A [10], plus a two
BCD digit network code, which is administration specific; returned <
oper> shall not be in BCD format, but in IRA characters converted from
BCD; hence the number has structure: (country code digit 3)(country
code digit 2)(country code digit 1)(network code digit 3)(network code
digit 2)(network code digit 1)
< stat>:
0 unknown
1 available
2 current
3 forbidden
< AcT> access technology selected:
0 GSM
1 GSM Compact
2 UTRAN
Gruß
Marcus