Ganz kurz, was mir dazu einf�llt:
Erstens: Josef, Du brauchst Dich nicht entschuldigen! Schlie�lich hat
jeder von uns auch noch ein Leben und das funkt halt gerne
dazwischen.Die Selbstausbeutung mu� auch irgendwo ihre Grenzen haben.
Was mich �rgert, ist, da� sonst niemand hier sich zur Debatte gemeldet
hat und alle nur auf Dein Engagement abstellen - wenn, dann sollte das
doch ein Projekt aller Beteiligten sein und wenn derartiges Schweigen
herrscht, glaub ich irgendwie nicht an ein ernsthaftes Interesse...
(Sorry, Leute, aber ihr wi�ts ja, ich mach aus meinem Herzen keine
M�rdergube ;-)
Und zweitens zum Konzept: Klar ist mir immer noch nicht, wie das mit
den Schreibrechten aussehen soll. Wollen wir jetzt eine �ffentliche
Kommentarfunktion oder nicht?
Wenn ja, m��ten wirklich mindestens 2 Leute st�ndig Dienst haben. Dann
allerdings geht sich das mit einer Redaktion aus insgesamt 2 Leuten
nicht aus.
Meineserachtens br�uchte man vier bis sechs Leute als Redaktion, damit
�berhaupt immer einer Dienst machen kann - mit weniger w�rs ein
Full-Time-Job. Zwei oder drei andere jeweils sollten zumindest f�r
kurze Nachfragen und Gegenchecks binnen 12 Stunden per Mail oder
Telefon erreichbar sein (Mail w�re dabei wichtiger - da man dann auch
fragliche Texte zur Beratung verschicken kann).
Wenn man dann aber noch die Kommentare moderieren will, wirds eng. Ab
einer gewissen Zugriffsrate w�re ein Redakteur nur f�r die Moderation
der Kommentare das Minimum - genau deswegen hat indymedia ja
abgeschalten.
D.h.: Ein offenes Forum k�nnte man h�chstens ganz am Anfang offen
halten, solange die Nutzerzahlen gering sind, dann w�rde man sich -
sofern die Site abhebt - was �berlegen m�ssen...
Schreibrechte k�nnte man f�r den eigentlich redaktionellen Teil
entweder nur den Redaktionsmitgliedern oder auch Leuten aus dem
beteiligten Umfeld geben - letzteres w�rde die Site von Anfang an
etwas lebendiger und aktueller gestalten, birgt aber die Gefahr des
Absinkens der redaktionellen Qualit�t. Schreibrechte nur f�r
Redaktionsmitglieder bedeutete aber nat�rlich eine verringerte
Reaktionsf�higkeit und Aktualit�t - und eben einer gr��eren Redaktion,
damit wirklich immer jemand Dienst haben kann.
Und: Die Trennung zwischen Nachrichten, Kommentar und Hintergrund ist
nat�rlich klassischen Modellen des Journalismus geschuldet und
prinzipiell gut. Nur: Erstens ist nat�rlich jeder noch so n�chterne
Nachrichtentext politisch gef�rbt und zweitens gibt es solche Texte
nicht auf lau - wer einen Text verfa�t, will zumindest entweder der
Welt etwas sagen (seine eigene Meinung, Werbung f�r die eigene
Organisation etc.) oder Geld daf�r bekommen (am besten beides ;-). F�r
klassischen Nachrichtenjournalismus m��ten wir daher auch etwas
bezahlen und das wird sich am Anfang wohl nicht ausgehen - oder?
Und drittens ad Suchmaschinen: Die finden uns sehr bald, wenn wir nur
guten origin�ren Content anbieten und diesen auch im Netz bewerben
(Social Networks, etc.). Meines Erachtens ist das immer noch die beste
Search Engine Optimization.
(Ceterum Censeo Anfang) Viertens: Bleib ich dabei, da� als Option
immer noch im Raum steht (weil ich es so beharrlich dorthin stelle),
sich vielleicht doch an bestehenden Projekten zu beteiligen...
(Ceterum Censeo Ende)
Okay, war jetzt gar nicht so kurz. ;-)
alles gute
bernhard redl