Batteriebetrieb und Stromaufnahme von GPS Mäusen

2 Aufrufe
Direkt zur ersten ungelesenen Nachricht

Carsten Kurz

ungelesen,
10.07.2002, 21:27:3210.07.02
an
Ich habe mal ein paar GPS-Mäuse an ein Labornetzteil gehängt. Normalerweise sind
diese Dinger für die Versorgung aus 5Volt vorgesehen.

Die Evermore Maus (baugleich Haicom 201 oder Holux 9090) verwendet offenbar
einen Längsregler. Die Stromaufnahme ist über den ganzen
Eingangsspannungsbereich konstant, ca. 60mA (was ganz schön wenig für so eine
Billigmaus ist).
Sie läuft erstaunlicherweise bis runter auf knapp über 3Volt, ohne sichtbare
Beeinträchtigung der Empfangsleistung. Die Holux 210PS ist etwas hungriger,
läuft aber auch bis knapp über 3 Volt. Sie verwendet wohl ebenfalls einen
Längsregler, die Stromaufnahme liegt bei etwa 150mA, schwankt aber mehr als bei
der 201.

Beide Mäuse lassen sich problemlos ohne weitere Regler direkt aus 3-4
Mignonzellen versorgen, sowohl Akkus als auch Alkali Batterien sind da möglich.
Wenn jemand Wert auf kleine Abmessungen legt, sind 3-4 Mikrozellen sinnvoll. Aus
4 aktuellen NiMH Zellen läuft die Evermore Maus damit rein rechnerisch ca. 10
Stunden, aus Batterien knapp das Doppelte, wobei hier schon 3 Zellen reichen.
Aus 4 NiMH Mignons kriegt man entsprechend etwa 25-30 Stunden, aus guten Alkalis
etwa 40-45h (das ist schon ein verdammt guter Wert ohne spezielle
Stromsparmaßnahmen!)
Durch den Längsregler hat man keinen Kapazitätsvorteil bei 4 Alkalis gegenüber 3
- man verschwendet bloß Energie dabei.

Die Holux GM-210PS erreicht aber durch ihre prinzipiell höhere Leistungsaufnahme
etwa 50% geringere Laufzeiten aus den gleichen Zellen.

Technisch geht wohl bei beiden Mäusen auch der Betrieb mit 3 Akkus, aber man
verschenkt damit wohl etwas Restkapazität im Bereich 3Volt. 4 Akkus oder 3
Alkali sind optimal.
Passende Batteriepacks für 3-4 Zellen gibts z.B. bei Conrad, Reichelt & Co.

Noch ein kleiner Tip: Wer ganz oder öfters auf Batteriebetrieb umschalten will -
das Gehäuse der Holux 9090 ist verschraubt. Es ist ganz einfach, den kompletten
Empfänger herauszunehmen und ggfs. mit Batteriepack in ein anderes kleines
Gehäuse umzubetten. Den Batteriestrom muss man dann nicht extern über den
MiniDin Stecker einleiten, sondern kann den direkt dort anlöten, wo das
Stromversorgungskabel am Empfänger ankommt, man sollte dann nur aufpassen, daß
man nicht gleichzeitig zu den Batterien am PS/2 Stecker Saft draufgibt.
Die HAICOM Mäuse sind meines Wissens nach verklebt, auf jeden Fall schwieriger
zu öffnen, obwohl das Gehäuse auf den ersten Blick identisch ist.

Alternativ könnte man wohl auch bei beiden Mäusen über den Betrieb aus einem
LiION Akku für Handys o.ä. nachdenken, wenn man z.B. für sein Handy einen
billigen Zweitakku besorgt, den man dann z.B. mit dem KFZ Lader des Handys
aufladen kann. Die übliche LiION Spannung von 3.7-4.2 Volt passt sehr gut zu den
Mäusen.

Zur weiteren Orientierung: Die Evermore Maus verbraucht etwas weniger als z.B.
ein Garmin eTrex Classic, die Holux GM210PS etwa genausoviel (der eTrex Classic
läuft aus zwei Zellen, etwa 2.1-3 Volt).

Die Empfangsleistungen beider Mäuse sind nahezu identisch. Erstaunlich bei der
GM210 ist das extrem schnelle Kaltstartverhalten. Wo andere ältere Receiver bei
der Erstinbetriebnahme oder nach längeren Pausen teilweise 1h für den ersten Fix
brauchen, findet die 210PS schon nach 1-2min ihre Position. Die Evermore Maus
ist etwas langsamer, aber immer noch sehr gut. Die GM210PS unterstützt WAAS, die
Evermore Maus nicht. Auffälig ist, daß beide Mäuse, auch die GM210PS, offenbar
kein Höhenkorrekturmodell benutzen - die Höhenangaben sind prinzipiell und
deutlich zu hoch. Das findet sich auch beim GM251+ ClipOn Empfänger für den Palm
M500 (der ebenso wie die GM-210PS den SIRFII verwendet). Allerdings können beide
Mäuse offenbar feststellen, daß sie sich grade nicht bewegen ;-) Der ClipOn
Empfänger GM-251+ scheint ein falsch konfiguriertes Filter zu haben - der zeigt
ständig eine geringe Geschwindigkeit zufälliger Richtung an - obwohl seine
Firmware eigentlich identisch mit der GM210PS sein sollte. Der PalmV Companion
zeigt weder eine Geschwindigkeit im Stillstand, noch eine falsche Höhe. Der
Companion für den M500 dürfte ähnlich (gut) liegen.

Vorsicht bei Basteleien - eine Verpolung dürften alle Mäuse durchaus übel
nehmen! Wer sich gegen Verpolungen beim Einlegen der Batterien schützen will,
nimmt lieber noch eine Diode in Serie dazu!


--
Audio Visual Systems fon: +49 (0)2238 967926
Carsten Kurz fax: +49 (0)2238 967925
Fasanenweg 38a email: audio...@t-online.de
50259 Pulheim / Germany WGS84:N50°58'44.7" E06°47'03.5"

Rainer Emling

ungelesen,
11.07.2002, 15:37:2711.07.02
an
Hallo Carsten!

Danke fuer Dein Posting. Super Informationen!

Carsten Kurz schrieb:


> Die Evermore Maus (baugleich Haicom 201 oder Holux 9090) verwendet offenbar
> einen Längsregler. Die Stromaufnahme ist über den ganzen
> Eingangsspannungsbereich konstant, ca. 60mA (was ganz schön wenig für so eine
> Billigmaus ist).
> Sie läuft erstaunlicherweise bis runter auf knapp über 3Volt, ohne sichtbare
> Beeinträchtigung der Empfangsleistung. Die Holux 210PS ist etwas hungriger,
> läuft aber auch bis knapp über 3 Volt. Sie verwendet wohl ebenfalls einen
> Längsregler, die Stromaufnahme liegt bei etwa 150mA, schwankt aber mehr als bei
> der 201.

Ich habe eine "HI-201 E", seriell, mit Evermore Chipsatz, erstanden
bei Ebay, weitere Infos habe ich dazu leider nicht.

Hier ist das Foto einer baugleichen Modells, allerdings als USB:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1364269271

Ist der Hersteller Haicom oder ein anderer? (Die Bezeichnungen
unterscheiden sich von Herst. zu Herst. teilweise offenbar nur minimal).

An 5.0V braucht meine konstant 110mA, egal welcher Betriebszustand.

> Beide Mäuse lassen sich problemlos ohne weitere Regler direkt aus 3-4
> Mignonzellen versorgen, sowohl Akkus als auch Alkali Batterien sind da möglich.
> Wenn jemand Wert auf kleine Abmessungen legt, sind 3-4 Mikrozellen sinnvoll. Aus
> 4 aktuellen NiMH Zellen läuft die Evermore Maus damit rein rechnerisch ca. 10
> Stunden, aus Batterien knapp das Doppelte, wobei hier schon 3 Zellen reichen.

Da ich meine Maus auch am Palm einsetzen moechte habe ich schon
ueber eine Akkuversorgung mit einem Up/Down-Converter nachgedacht um
aus 4xAA konstant 5V zu bekommen.
Wenn das bei meiner auch so sein sollte dass die einen weiten
Eingangsspannungsbereich hat, dann koennte ich mir das freilich
sparen :-)

Noch was:
Da ich wg. dem Palm unbedingt eine serielle GPS-maus wollte
und mein Notebook aber kein PS/2 hat habe ich mir einen
USB-Stecker zum selberloeten gekauft und mir einen
USB-PS/2 Stromadapter gebaut. Die Datenleitungen
sind natuerlich unbelegt.
Funktioniert bestens!

Gruesse,
Rainer

--
Rainer Emling
Email: rai...@emling.de
Digitalfoto-Homepage: http://www.emling.de
Digitalfoto-FAQ: http://www.dard.de

Carsten Kurz

ungelesen,
11.07.2002, 19:47:3211.07.02
an


> Ist der Hersteller Haicom oder ein anderer? (Die Bezeichnungen
> unterscheiden sich von Herst. zu Herst. teilweise offenbar nur minimal).

Wenn ich das richtig sehe, dann wird die Maus wohl von Evermore selbst gebaut,
jedenfalls die Elektronik. Kabelanschlüsse und Gehäuse werden wohl vom
jeweiligen Hersteller selbst übernommen. Wenn ich die Elektronik richtig deute,
dann gibt es für seriell und USB unterschiedliche 'Mainboards' (das HF Teil ist
immer gleich und steckbar). Es ist also leider nicht möglich, durch andere
Verdrahtung von Seriell auf USB oder umgekehrt zu wechseln.

> Da ich meine Maus auch am Palm einsetzen moechte habe ich schon
> ueber eine Akkuversorgung mit einem Up/Down-Converter nachgedacht um
> aus 4xAA konstant 5V zu bekommen.
> Wenn das bei meiner auch so sein sollte dass die einen weiten
> Eingangsspannungsbereich hat, dann koennte ich mir das freilich
> sparen :-)


Die Datenblätter, die man so bei den deutschen Händlern findet reden alle von
5Volt +- 0.25. Das ist aber mehr die Spezifikation für einen PS/2 oder USB Port.
Die Originalspecs von Evermore geben einen viel größeren Spanungsbereich an. Die
Maus arbeitet intern mit einiger Sicherheit auf 3-3.3 Volt Basis und verwendet
einen LowDrop Regler. In so einem kleinen Modul würde ein Schaltregler wohl
negative Auswirkungen auf das HF Teil haben. Solange der Regler bei niedrigen
Spannungen genug Saft liefert, ist das also okay. Die untere Grenze wird aber
wirklich nur knapp, wenn man mit 3 Akkus arbeitet, ansonsten ist das eigentlich
kein Problem mit 4-5.5 Volt aus 3/4 Alkalis/NiMHs.

> USB-Stecker zum selberloeten gekauft und mir einen

Das ist an für sich nix Besonderes. ;-) Interessieren würde mich dagegen, wo Du
einen USB Stecker zum Selberlöten gekriegt hast. Im Unterschied zu den Buchsen
findet man solche Teile nicht so einfach, ich muss da bisher immer ein Kabel
schlachten.

Ciao - Carsten

Hannes Frischat

ungelesen,
11.07.2002, 21:05:0111.07.02
an
Hallo Carsten,

ein guter Beitrag, hier noch zwei Ergänzungen:

>Die Evermore Maus (baugleich Haicom 201 oder Holux 9090)

In der bunten Welt der OEM weiss man nicht mehr so genau, von wem
eigentlich was ist - aber dass die 9090 ist eigentlich auch von
Haicom, zumindest nicht von Holux. So weit ich weiss, aber wie gesagt
... OEM macht (fast) alles möglich

> Allerdings können beide Mäuse offenbar feststellen, daß sie sich grade nicht bewegen ;-) Der ClipOn Empfänger GM-251+ scheint ein falsch konfiguriertes Filter zu haben - der zeigt ständig eine geringe Geschwindigkeit zufälliger Richtung an ..

Ich würde nicht sagen, dass das falsch ist, sondern anders, vielleicht
sogar redlicher.

Klar - wenn die Positionsangabe statistisch etwas schwankt, resultiert
eine kleine Geschwindigkeit. Muss ja so sein.

Wenn das wenig ist, kann man es ruhig zeigen, wenn die Position aber
öfters deutlich hüpft, wie beim PalmV Companion, wird das auffällig
und deshalb künstlich auf Null gesetzt, so lange die Geschwindigkeit
einen Schwellwert nicht überschreitet. Das ist aber nur Kosmetik und
hat mit der Funktion nichts weiter zu tun.

> Der PalmV Companion zeigt weder eine Geschwindigkeit im Stillstand, noch eine falsche Höhe. Der Companion für den M500 dürfte ähnlich (gut) liegen.

Den Companion für den M500 habe ich gerade im Test. Ein Gerät mit Vor-
und Nachteilen, von dem keine Wunder zu erwarten sind.

Schönen Gruß

Hannes


Hannes Frischat
Strassen-Navigation mit dem Palm Organizer
http://www.palmrouter.de

Rainer Emling

ungelesen,
12.07.2002, 17:18:4812.07.02
an
Hallo Carsten!

Carsten Kurz schrieb:


> Wenn ich das richtig sehe, dann wird die Maus wohl von Evermore selbst gebaut,
> jedenfalls die Elektronik. Kabelanschlüsse und Gehäuse werden wohl vom
> jeweiligen Hersteller selbst übernommen. Wenn ich die Elektronik richtig deute,
> dann gibt es für seriell und USB unterschiedliche 'Mainboards' (das HF Teil ist
> immer gleich und steckbar). Es ist also leider nicht möglich, durch andere
> Verdrahtung von Seriell auf USB oder umgekehrt zu wechseln.

So sehe ich das auch, denn soweit man das durch das
halbtransparente Gehaeuse sehen kann scheinen die Innereien
oft identisch zu sein, nur das Gehaeusedesign variiert
recht stark.

> Die Datenblätter, die man so bei den deutschen Händlern findet reden alle von
> 5Volt +- 0.25. Das ist aber mehr die Spezifikation für einen PS/2 oder USB Port.
> Die Originalspecs von Evermore geben einen viel größeren Spanungsbereich an.

Genau, das bezieht sich da ja nur auf den "Datenteil".
Was der HF-Teil benoetigt steht vermutlich nicht im Evermore-Datenblatt.
Aber wenn Du das mit 3V getestet hast dann sollte das gehen.
Kaputt gehen kann ja nix, selbst wenns nicht funktionieren sollte.

Hast Du zufaellig einen Link zum Datenblatt des Evermore-Chipsatzes?

> Die
> Maus arbeitet intern mit einiger Sicherheit auf 3-3.3 Volt Basis und verwendet
> einen LowDrop Regler. In so einem kleinen Modul würde ein Schaltregler wohl
> negative Auswirkungen auf das HF Teil haben.

..und waere fuer Low-Cost Maeuse vermutlich zu teuer.

> Solange der Regler bei niedrigen
> Spannungen genug Saft liefert, ist das also okay. Die untere Grenze wird aber
> wirklich nur knapp, wenn man mit 3 Akkus arbeitet, ansonsten ist das eigentlich
> kein Problem mit 4-5.5 Volt aus 3/4 Alkalis/NiMHs.

Dummerweise hat meine Maus ein Garantiesiegel, sonst haette ich die
schon laengst untersucht :-)

> Das ist an für sich nix Besonderes. ;-) Interessieren würde mich dagegen, wo Du
> einen USB Stecker zum Selberlöten gekriegt hast. Im Unterschied zu den Buchsen
> findet man solche Teile nicht so einfach, ich muss da bisher immer ein Kabel
> schlachten.

Ich habe auch im Web zig Laeden abgesucht und nix gefunden.
Fuendig wurde ich dann in einem kleinen Laden vor Ort:
Holzinger Electronic, Schillerstr., Muenchen
Die versenden m.W. aber nicht. Den gibts nur auf Nachfrage an
der hinteren Messtechnik-Theke und nicht bei den Bauteilen/Steckern,
also streng geheim und nur fuer Insider ;-)
Der Stecker hat 2,50 (!) gekostet und ist ohne Plastik-Griffstueck,
aber dennoch sehr massiv und robust. ..Schrumpfschlauch ist zu
empfehlen.

Carsten Kurz

ungelesen,
12.07.2002, 18:28:0312.07.02
an


> Genau, das bezieht sich da ja nur auf den "Datenteil".
> Was der HF-Teil benoetigt steht vermutlich nicht im Evermore-Datenblatt.

Doch, der Spannungsbereich wird dort für das gesamte Modul angegeben, nicht für
Digitalteil und HF-Teil getrennt.


> Aber wenn Du das mit 3V getestet hast dann sollte das gehen.
> Kaputt gehen kann ja nix, selbst wenns nicht funktionieren sollte.

Ich bin ziemlich sicher, daß der Spannungsregler für die gesamte Maus innerhalb
des HF-Teils sitzt. Erstens findet man auf dem Digitalteil nichts was nach
Regler aussieht, zweitens gehen direkt neben der Kabelzuführung 4 Steckkontakte
zum HF-Teil, drittens ist an der mehrpoligen Interfaceleiste des HF Teils ein
Pin mit 'DVcc bezeichnet'. Man darf annehmen, daß dort die Spannungsversorgung
des Digitalteils rauskommt (denn warum sollte DVcc AUS dem Digitalteil INs HF
reingehen?).
Der HF Teil ist komplett gekapselt, deswegen kann man da auch nicht nach einem
Regler suchen. Aber die Tests sind eindeutig. Es ist auch im Grenzbereich kein
schlechterer Empfang festzustellen. Ist auch bei heutigen Designstandards nicht
üblich, daß man ein komplexes Modul spannungsmäßig ausserhalb der Toleranzen
betreiben kann - da wird ein Resetgenerator integriert sein, der vor dem
eigentlichen Versagen der Elektronik das Modul in den Reset treibt und dort
hält, bis wieder die Einschaltspannung da ist.


> Hast Du zufaellig einen Link zum Datenblatt des Evermore-Chipsatzes?

Nein, beim Hersteller gibt es nur eine vereinfachte Darstellung. Für die
Spannungsverhältnisse ist das Datenblatt des Chipsatzes eh nicht so relevant,
das steckt mehr im Systemdesign bzw. in den Eigenschaften des konkreten
Spannungsreglers.
Aber es gibt bei Evermore ein Datenblatt zur Maus, und da steht eben
interessanterweise ein relativ großer Spannungsbereich, im Unterschied zu den
modifizierten Datenblättern von Holux, Haicom & Co., die man bei den meisten
Händlern saugen kann.

> ..und waere fuer Low-Cost Maeuse vermutlich zu teuer.

Nein, in den Stückzahlen macht das keinen Unterschied mehr. Wenn man eine Maus
für PS/2 oder USB baut, dann entscheidet man sich sinnvollerweise für einen
Linearregler, um Probleme im HF Teil zu vermeiden. Lediglich Module für einen
viel größeren Eingangsbereich, wie z.B. die Garmin 35HV oder allgemein die
Garmin Geräte mit 10-36 Volt verwenden einen Schaltregler zumindest zur
Vorregelung oder für den Digitalteil.

Meiner Einschätzung nach bezieht sich 'BilligMaus' auch tatsächlich mehr auf den
Preis, den schlecht ist die Evermore Maus mitnichten. Allemal besser als die
Holus GM200, und, von einigen Spezialitäten abgesehen, die für den KFZ Bereich
nicht wichtig sind (wenn man mal von der Eignung für den Ausseneinsatz absieht),
auch besser als die etwas veraltete Garmin GPS35.

> Dummerweise hat meine Maus ein Garantiesiegel, sonst haette ich die
> schon laengst untersucht :-)

Wie gesagt, einige der Evermore Clones sind verklebt oder verschweisst. Die von
Holux ist zufälligerweise verschraubt.

> Holzinger Electronic, Schillerstr., Muenchen

Na aber Holzinger ist nun nicht gerade eine Klitsche, die sind schon überreginal
bekannt.
Gut zu wissen.

Helmuth Schutzeich

ungelesen,
13.07.2002, 03:14:1813.07.02
an
Hi Rainer,

You (Rainer Emling) wrote:
> Holzinger Electronic, Schillerstr., Muenchen
> Die versenden m.W. aber nicht. Den gibts nur auf Nachfrage an
> der hinteren Messtechnik-Theke und nicht bei den Bauteilen/Steckern,
> also streng geheim und nur fuer Insider ;-)
>

Jeder Elektronikbastler in München und Umgebung kennt Holzinger und die
Schatztruhe "hintere Theke"! :-)))
Normalerweise wird man auch bei Reichelt fündig.

Lieben Gruß, Helmuth

--
Home page: http://www.schutzeich.de/index.htm
Virtual Access 5.51 build 315, Windows 2000 build 2600
Edited: Sat, 13 Jul 2002 08:31 +0200 CET
Antworten bitte nur in der NG

Rainer Emling

ungelesen,
23.07.2002, 17:43:3423.07.02
an
Korrektur: Es war Hartnagel (direkt gegenueber), nicht Holzinger!
Allen antworten
Dem Autor antworten
Weiterleiten
0 neue Nachrichten