ich habe mir einen Bewegungsmelder gekauft, der beim Auslösen über das
Stromnetz des Hauses ein Signal an eine Alarmeinheit schickt, die
irgendwoanders im Haus an einer Steckdose hängt.
(In der Anleitung steht irgendwas von einem auf die Phase
aufmodulierten Signal)
Bei der Installation hat sich aber leider herausgestellt, daß
Bewegungsmelder und Alarmeinheit an demselben Stromkreis hängen
müssen. Und wir haben für jedes Stockwerk wohl einen getrennten
Stromkreis, da das Ganze immer nur innerhalb desselben Stockwerks
funktioniert. Damit fällt die Möglichkeit Bewegungsmelder im Keller
und Alarmeinheit im 1 Stockwerk erstmal weg.
Gibt es eine Möglichkeit, das Signal des Bewegungsmelders auf die
anderen Stromkreise zu übertragen?
ciao,
Michael
> Gibt es eine Möglichkeit, das Signal des Bewegungsmelders auf die
> anderen Stromkreise zu übertragen?
Phasenkoppler einbauen (lassen).
Gruß Dieter
> Phasenkoppler einbauen (lassen).
Und Trägerfrequenzsperren.
Lutz
> Von : michael...@gmx.net (Do, 24.04.03 13:17)
> Name: Michael Grandt
>
> Gibt es eine Möglichkeit, das Signal des Bewegungsmelders auf die
> anderen Stromkreise zu übertragen?
Kondensatoren, die dir der Elektriker in
den Verteilerkasten einbauen kann.
Phasenkoppler heißen die Dinger glaube ich.
Gruß, Gerald
MG>Gibt es eine Möglichkeit, das Signal des Bewegungsmelders auf die
MG>anderen Stromkreise zu übertragen?
Es gibt Koppeleinheiten, die direkt beim Zähler eingebaut werden, kosten ganz schön Geld und dürfen nur vom zugelassenen Elektriker eingebaut werden.
Neue Alarmanlage mit Funkbetrieb dürfte billiger sein.
Grüße ... Ali
>Dieter Wiedmann <Dieter....@t-online.de> wrote:
>
>> Phasenkoppler einbauen (lassen).
>
>Und Trägerfrequenzsperren.
Danke.
Wozu benötigt man denn diese Frequenzsperren genau?
Ich habe heute mit dem hiesigen Elektriker bzgl. einem
Kostenvoranschlag wegen der Sache gesprochen.
Von sich aus hat er die Trägerfrequenzsperren nicht erwähnt und als
ich ihn darauf angesprochen habe, war er auch nicht allzu überzeugt
davon, daß man so etwas zusätzlich zum Phasenkoppler benötigt.
Hab' mal ein bisschen zum Thema Trägerfrequenzsperren gegoogelt und
soweit ich das verstanden habe, sollen die doch Störungen, die von
außen kommen von Hausnetz fernhalten.
Aber wenn im Moment keine Störungen von außerhalb die Bewegunsmelder
(jetzt noch innerhalb einer Phase) beeinträchtigen, dann sollte das
nach Einbau eines Phasenkopplers doch auch nicht der Fall sein?
Bin in solchen Dingen allerdings recht ahnungslos und habe das, was
Google zu den Trägerfrequenzsperren ausgespuckt hat viellicht komplett
falsch interpretiert. :-)
ciao,
Michael
Hallo Alfred,
>Es gibt Koppeleinheiten, die direkt beim Zähler eingebaut werden, kosten ganz schön Geld und dürfen nur vom zugelassenen Elektriker eingebaut werden.
Laut meinen Recherchen bei Conrad & Co bewegen sich Phasenkoppler für
alle 3 Phasen im Bereich 30-35 EU. Das ist zwar nicht billig, aber
gerade noch im Rahmen.
Was der Elektriker für den Einbau verlangt, ist natürlich eine andere
Sache. Wie aufwendig ist denn der Einbau eines Phasenkopplers? D.h.
mit wievielen Arbeitsstunden ist da zu rechnen? Ist das in 'ner
Viertelstunde gemacht, oder muß der Elekromensch dafür stundenlang den
Verteilerkasten zerlegen?
>Neue Alarmanlage mit Funkbetrieb dürfte billiger sein.
So etwas hatte ich zwar auch in Erwägung gezogen, aber wir haben
leider schon so viele Geräte, die im 433 MHz Bereich durch die Gegend
funken, daß sie sich teilweise schon gegenseitig stören.
ciao,
Michael
Nö, das hast du schon richtig erkannt.
Bzgl. des Einbauaufwands: ist eine Sache von wenigen Minuten.
Gruß Dieter
> >Es gibt Koppeleinheiten, die direkt beim Zähler eingebaut werden,
> >kosten ganz schön Geld und dürfen nur vom zugelassenen Elektriker
> >eingebaut werden.
> Laut meinen Recherchen bei Conrad & Co bewegen sich Phasenkoppler für
> alle 3 Phasen im Bereich 30-35 EU. Das ist zwar nicht billig, aber
> gerade noch im Rahmen.
> Was der Elektriker für den Einbau verlangt, ist natürlich eine andere
> Sache. Wie aufwendig ist denn der Einbau eines Phasenkopplers? D.h.
> mit wievielen Arbeitsstunden ist da zu rechnen?
Könnte 1-2 Stunden dauern oder weniger
> Ist das in 'ner
> Viertelstunde gemacht, oder muß der Elekromensch dafür stundenlang
> den Verteilerkasten zerlegen?
Wichtiger ist ob für das Teil überhaupt Platz im Verteilerkasten ist.
Bei sehr wenig PLatz wird es aufwendiger.
Wenn es eine Mietwohnung mußt du den Vermieter / besitzer mal vorher
kontaktieren oder er einverstanden ist.
Tschüss aus Eberbach / Odenwald
** Höchster Berg im Odenwald : Katzenbuckel 636 m **
## CrossPoint v3.11 R ##
>> Wozu benötigt man denn diese Frequenzsperren genau?
>
> Sie verhindern, daß die von Dir erzeugten Signale ins
> öffentliche Netz gelangen. Was erstmal nicht sooo tragisch wäre,
Würde ich so nicht sagen.
> dazu gibt es ja extra Vorschriften, in welchen Frequenzbereichen
> die Geräte arbeiten dürfen, ohne wichtige Dinge zu stören.
Eben, da sind einmal die Rundsteueranlagen (Nachspeicherheizung) der
EVUs. Die müssen laufen und da ist es einfach andere Signale zu
verbieten.
Lutz
Wenn da schon mal um die Signalübertragung im Hausstromnetz geht, wie ist es
dann mit den neuen LAN's übers Stromnetz?? Braucht man da auch die
Trägerfrequenzsperren?? Geht das über verschiedene Stromkreise oder braucht
man auch Phasenkoppler?? Wie ist das mit dem Internet aus der Steckdose,
werden da auf alle drei Phasen die gleichen Signale dann gelegt?? Wär mal
interessant ob sich da wer auskennt dazu.
MFG
Fuchs Michael
Sicher. Bei uns in Linz sinds schon fleißig am ausbauen. I glaub sogar dass
schon ein ganzer Stadtteil übers Stromnetz online gehen kann.
> Selbstverständlich braucht man Phasenkoppler, sobald das LAN
> über eine Phase hinausgeht.
Nein, nicht unbedingt. Soll auch funktionieren wenn die Leitungen der
entsprechenden Stromkreise auf einem m parallel liegen.
Lutz
> Wenn da schon mal um die Signalübertragung im Hausstromnetz
> geht, wie ist es dann mit den neuen LAN's übers Stromnetz??
Gab gerade einen entsprechende Thread in
de.comp.hardware.netzwerke.misc
Lutz
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mfg horst-dieter