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Altes Röhrenradio

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Hans-Peter Hammerich

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May 9, 1999, 3:00:00 AM5/9/99
to
Hallo Leute !

Ich besitze ein altes Röhrenradio "Nordmende Arabella", was früher
einmal in eine Musiktruhe eingebait war. Schätze Baujahr ca 1960. Ich
möchte hieran über Plattenspieler (TA) oder Tonbandeingang eine
externe Musikquelle anschließen (z.B. CD-Player). Ist dieses überhaupt
möglich von Seiten der Elektronik ? (Bin hier blutiger Laie). Gibt es
eine Newsgroup, die sich speziell mit alten Röhrenradios beschäftigt
(habe viele Homepages, jedoch keine Newsgroup gefunden) ?

Gruss

Hans-Peter

Kai Kesper

unread,
May 9, 1999, 3:00:00 AM5/9/99
to Hans-Peter Hammerich

Hans-Peter Hammerich schrieb:

Hallo,

Falls dein Radio eine fünf-polige Din-Buchse für das Tonbandgerät
besitzt,
dann kannst du mit einem Adapter (Din-Stecker -> Chinch-Stecker) ein
CD-Spieler (oder auch z.B. Minidisk) daran anschließen.

Mit freundlichen Grüßen
Kai

Olav Woelfelschneider

unread,
May 10, 1999, 3:00:00 AM5/10/99
to
Kai Kesper <k...@kesper-online.de> wrote:
KK> Falls dein Radio eine fünf-polige Din-Buchse für das Tonbandgerät
KK> besitzt,

Und falls es nur die uralten Bananenbuchsen hat, gehts genauso, dann
macht man den Adapter eben selber. Um stereo auf mono zusammenzuführen
würde ich die beiden Signale mit je 100 Ohm zusammenführen, damit der
arme Ausgangsverstärker des CD-Players nicht so gebeutelt wird.

Die Gefahr ist allerdings, falls kleine Kinder dein Kabel finden, könnten
sie auf die Idee kommen die Bananenstecker in eine Steckdose zu pfriemeln.
PAFF! Nich' machen!

--
Olav "Mac" Wölfelschneider wo...@cardware.de
PGP fingerprint = 06 5F 66 B3 2A AD 7D 2D B7 19 67 3C 95 A7 9D AF
Mer muß doch nur emol e bissje nochdenke. -- Mundstuhl

Torsten Thurow

unread,
May 10, 1999, 3:00:00 AM5/10/99
to Kai Kesper
Ich möchte nur darauf hinweisen, das nicht alle Eingänge galvanisch
getrennt sind (erkennbar am Blitz). Es können erhebliche Spannungen
anliegen (durch Röhre) ! In diesem Fall muß noch ein Übertrager, oder
eine Optokopplerschaltung rein.

Bis dann
Torsten


Peter Dördelmann

unread,
May 11, 1999, 3:00:00 AM5/11/99
to
wo...@cardware.de meinte am 10.05.99 zum Thema "Altes Röhrenradio":

Hallo Olav,

KK>> Falls dein Radio eine fünf-polige Din-Buchse für das Tonbandgerät
KK>> besitzt,

OW> Und falls es nur die uralten Bananenbuchsen hat, gehts genauso, dann


bei alten Röhrenradios führen die Bananenbuchsen Netzpotential!!!


Grüße von Peter =8-)

Uwe Bredemeier

unread,
May 13, 1999, 3:00:00 AM5/13/99
to
On Tue, 11 May 1999 00:00:00 +0200, Peter_Do...@os4.maus.de
(=?ISO-8859-1?Q?Peter_D=F6rdelmann?=) wrote:


>
>bei alten Röhrenradios führen die Bananenbuchsen Netzpotential!!!
>

Wer hat dir das erzählt?

Gruß

Uwe

Clemens Riesser

unread,
May 13, 1999, 3:00:00 AM5/13/99
to
E sheyner Tag Peter,
PD>bei alten Röhrenradios führen die Bananenbuchsen
Netzpotential!!!

Nicht generell. Sobald die Röhrenendstufe einen
Ausgangstransformator hat natürlich nicht.


Zay unds derwayl gezunt

Clemens Riesser

Uli Engel

unread,
May 13, 1999, 3:00:00 AM5/13/99
to
Gude, Peter.

>
>bei alten Röhrenradios führen die Bananenbuchsen Netzpotential!!!

Wie denn das? Da würde ich ja alle paar Tage gebrutzelt. -- Oder versteh' ich
das Wort 'Netzpotential' falsch?

mfg u.e.

Wolfgang Wegner

unread,
May 14, 1999, 3:00:00 AM5/14/99
to
Hallo Clemens,

Clemens Riesser <Clemens...@GI.maus.de> wrote:
> E sheyner Tag Peter,
> PD>bei alten R?hrenradios f?hren die Bananenbuchsen
> Netzpotential!!!

> Nicht generell. Sobald die R?hrenendstufe einen
> Ausgangstransformator hat nat?rlich nicht.
Nee, anders'rum:
Sobald das Radio einen Netztransformator hat, der kein Spartrafo ist,
fuehren sie kein Netzpotential.

Wer sichergehen will, besorgt sich einen Schaltplan oder misst nach,
bei Radios fuer Allstrom kann man es aber gleich vergessen...

> Zay unds derwayl gezunt

> Clemens Riesser
Gruss,
Wolfgang

Uwe Bredemeier

unread,
May 14, 1999, 3:00:00 AM5/14/99
to
On Thu, 13 May 1999 09:53:00 +0200, Clemens...@GI.maus.de
(Clemens Riesser) wrote:


>PD>bei alten R=F6hrenradios f=FChren die Bananenbuchsen =
>
>Netzpotential!!!
>
>Nicht generell. Sobald die R=F6hrenendstufe einen =
>
>Ausgangstransformator hat nat=FCrlich nicht.
>

Wie verbinde ich nun Netzpotential, Bananenstecker für NF-Eingang und
Ausgangsübertrager miteinamder?

-- Erst Nachdenken, dann schreiben!


Eher trifft die Aussage auf Netztransformator zu. Es gab sogenannte
Allstromempfänger welche auch mit Gleichstrom gespeist werden können
und ergo nicht über einen Netztrafo verfügen. Die Dinger sind
gefährlich. (und sehr alt)

Gruß

Uwe


Alfred Jaeger

unread,
May 14, 1999, 3:00:00 AM5/14/99
to
Hello Uwe

UB>Wer hat dir das erzählt?
Ganz alte haben keine Netztrennung (schon selbst gesehen, "Allstromgerät"), je
nach Netzsteckerstellung kann das Chassis spannungsführend sein.

Grüße von ALF|

Clemens Riesser

unread,
May 15, 1999, 3:00:00 AM5/15/99
to
E sheyner Tag Wolfgang,
WW>Sobald das Radio einen Netztransformator hat, der kein
Spartrafo ist,
WW>fuehren sie kein Netzpotential.

Stimmt, an die Radios mit Spartrafo oder Allstromgeräte (für
Wechsel- und Gleichspannung geeignet) hatte ich gar nicht mehr
gedacht. Ich selbst hatte eine Phillips "Philetta" in
Allstromausführung. Diese Radios waren mit U-Röhren bestückt.
Dort wurden die Röhrenheizungen in Reihe geschaltet und hatten
einen Heizstrom ich glaube von 300 mA.

Clemens Riesser

unread,
May 15, 1999, 3:00:00 AM5/15/99
to
E sheyner Tag Uwe,
UB>Wie verbinde ich nun Netzpotential, Bananenstecker für
NF-Eingang und
UB>Ausgangsübertrager miteinamder?

In dem der Lautsprecherausgang auf einer Seite auf dem Chassis
lag. Das kam aber bei den Allstromgeräten nicht vor. Siehe
unten


UB>-- Erst Nachdenken, dann schreiben!

Jawollllll Herr Oberlehrer!

UB>Eher trifft die Aussage auf Netztransformator zu. Es gab
sogenannte
UB>Allstromempfänger welche auch mit Gleichstrom gespeist
werden können
UB>und ergo nicht über einen Netztrafo verfügen. Die Dinger
sind
UB>gefährlich. (und sehr alt)

Waren aber sehr weit verbreitet, da es auch nach dem 2. WK
immer noch Versorgungsnetze mit Gleichspannung gab. Die Geräte
durften keine Metallteile am Gehäuse haben die mit dem Chassis
verbunden waren.

Richard Raddatz

unread,
May 15, 1999, 3:00:00 AM5/15/99
to
>Sobald das Radio einen Netztransformator hat, der kein Spartrafo ist,
>fuehren sie kein Netzpotential.


Ehem.....selber habe ich schon jede Menge alter Trafos's dem Muell
uebergeben!

In seltenen Faellen haben die innere und aeusere Wicklungen so
einen Kontakt oder Wiederstand !
Isolierung schadhaft z.B.


Die Ausgangsspannung stimmt trotztdem!
Kein Spartrafo.

Tschau von Richard

Uwe Bredemeier

unread,
May 16, 1999, 3:00:00 AM5/16/99
to
On Sat, 15 May 1999 09:36:00 +0200, Clemens...@GI.maus.de
(Clemens Riesser) wrote:


>
>UB>-- Erst Nachdenken, dann schreiben!
>
>Jawollllll Herr Oberlehrer!
>

Nix mit Oberlehrer. Die Aussagen "Bei Röhrenradios liegt der
NF-Eingang an Netzspannung" und "Wenn das Radio einen
Ausgangsübertrager hat liegt der NF-Eingang nicht an Netzspannung"
sind so einfach falsch. (und gefährlich)

Die Autoren haben sich doch offensichtlich nie mit Schaltungstechnik
und Aufbau der Geräte beschäftigt, Warum schreiben die dann sowas?

Wenn ich doch keine Ahnung von etwas habe, halte ich die Klappe und
höre den Fachleuten zu.


Gruß

Uwe


Gerd Roethig

unread,
May 18, 1999, 3:00:00 AM5/18/99
to
Hallo,

Am Sat, 15 May 1999 01:40:00 +0200 schrieb Clemens...@GI.maus.de
(Clemens Riesser) :

>E sheyner Tag Wolfgang,
>WW>Sobald das Radio einen Netztransformator hat, der kein
>Spartrafo ist,


>WW>fuehren sie kein Netzpotential.

Eine Faustregel, die aber nicht unbedingt immer stimmen muß.
Einerseits kann die Isolation des Netztrafos schadhaft sein,
andererseits gab es viele unterschiedliche Netzteilschaltungen. Einige
Geräte hatten lediglich einen Trafo für die Heizspannungen, die
Anodenspannung kam direkt aus dem Netz (ich hab selber noch so ein
Teil herumstehen, ein Miniatur-Mittelwellenradio mit ECH81, EBF89 und
ECL82).

>Stimmt, an die Radios mit Spartrafo oder Allstromgeräte (für
>Wechsel- und Gleichspannung geeignet) hatte ich gar nicht mehr
>gedacht. Ich selbst hatte eine Phillips "Philetta" in
>Allstromausführung. Diese Radios waren mit U-Röhren bestückt.
>Dort wurden die Röhrenheizungen in Reihe geschaltet und hatten
>einen Heizstrom ich glaube von 300 mA.

Wenn Du das mal nicht mit der P-Röhrenreihe verwechselst. IIRC hatten
die U-Röhren 100 mA Heizstrom, die P-Röhren 300 mA.

Prinzipiell kann man aber auch die Anschlüsse an Allstromgeräten
nutzen, wenn man diese über einen Netztrenntrafo betreibt. Dieser
Hinweis steht denn auch meistens auf der Rückwand. Alternativ ließe
sich auch ein Audio-Trennübertrager verwenden, wenn man ihn noch mit
den geforderten Anschlußwerten (am Radio hat der NF-Eingang meist über
1 MOhm Eingangswiderstand) und der vorgeschriebenen
Überschlagfestigkeit gegen Netzspannung bekommt.

Im Zweifelsfall: IMMER mit einem Phasenprüfer VOR irgendwelchen
Experimenten nachmessen, dabei auch mal den Netzstecker umpolen (kein
Witz!). Am sichersten fährt man dann in jedem Fall mit einem
vorschriftsmäßigen Netztrenntrafo (werden von Zeit zu Zeit immer mal
preiswert angeboten).

Ciao

Gerd

Uli Engel

unread,
May 18, 1999, 3:00:00 AM5/18/99
to
Gude, Hans-Peter.

>über Plattenspieler (TA) oder Tonbandeingang eine externe Musikquelle
>anschließen (z.B. CD-Player)

Plattenspieler dürfte schlecht sein. Aber Tonband geht bei all meinen
alten Gurken hier. Mußt nur den Klinkenstecker auf Banane (oder hast Du da
schon DIN?) umbasteln.

mfg u.e.

Geert Schulte

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Kommentar zu A59907@BB
hallo hans-peter,

nachdem die diskussion zunehmend unfreundlicher wird, nun auch
mein beitrag zu deinem anliegen.

> Ich besitze ein altes Röhrenradio "Nordmende Arabella", was früher
> einmal in eine Musiktruhe eingebait war. Schätze Baujahr ca 1960. Ich
> möchte hieran über Plattenspieler (TA) oder Tonbandeingang eine
> externe Musikquelle anschließen (z.B. CD-Player). Ist dieses überhaupt
> möglich von Seiten der Elektronik ?

bei deinem chassis sollte es sich um den typ 5714x von mende handeln.
dieses chassis wurde ab 1958 in den geräten othello, tannhäuser, isabella,
exquisit und eben arabella eingebaut.

wenn es dieser typ ist, sollte folgende röhrenbestückung drauf sein:

ecc85,ech81,ef89,ef89,eabc80,ecc82,el84,el84,em34-35 und ein
trockengleichrichter.

das teil hat einen netztransformator, also keinen spartrafo, und verfügt
natürlich auch über einen nf-ausgangstrafo. die lautsprecherbuchsen für
einen externen 4-ohm-lautsprecher liegen einseitig auf dem chassis. dieses
ist bei intaktem netztrafo aber galvanisch vom netz getrennt.

die tb-dioden-buchse sollte eine dreipolige sein. pin 1=nf zum aufnehmen
mit externem tonbandgerät und pin 3= tonbandwiedergabe über dein radio.
der pin 2 in der mitte ist der masse-pin. dann sollten noch vier
bananenbuchsen vorhanden sein. von hinten betrachtet, links neben der
runden diodenbuchse, 2 mal ta-eingang (oben) und 2 mal tb-wiedergabe
parallelgeschaltet zu pin 3 der diodenbuchse (unten). du wirst leicht
herausfinden, welche die ta-nf-buchse ist... da, wo es am lautesten
brummt, hi.

pass aber auf, wo du deine finger reinsteckst!
----------------------------------------------
rechts neben der diodenbuchse/tb hast du 2 mal 2 bananenbuchsen.

das obere paar ist der 8000 ohm-lautsprecherausgang. jede buchse ist
direkt mit der anode einer der beiden verstärker-endröhren verbunden.
die anodenspannung beträgt an jeder röhre 275 volt. wenn du in jede buchse
einen finger steckst, kommen 550 volt zusammen. das brazzelt ganz
ordentlich ... von dem schock hast du länger was ... oder auch nicht!!!
hier kannst du nur lautsprecher über einen extra-übertrager anschliessen.

das untere paar ist für 4-ohm-lautsprecher gedacht. da kann nix passieren,
solange der ausgangstrafo in ordnung ist. windungsschlüsse kommen aber
gelegentlich vor. defekte kondensatoren ebenso ... also lieber vorher
messen.

gefahr für leib und leben besteht für dich und andere nur, wenn die
isolation des netztrafos schadhaft ist. welcher eingang geeignet ist,
hängt von der signalamplitude deines cd-spielers an seinem ausgang ab.
einfach ausprobieren...

aus deinem text entnehme ich, das deinem gerät die truhe abhanden gekommen
ist. falls du das ding betreiben willst, sei es mit oder ohne cd-
anschluss, musst du dafür sorgen, das niemand unbeabsichtigt in die
todbringende netzspannung langen kann. das geht schneller als man denkt!

wenn du den schaltplan des gerätes brauchst, schicke ich ihn dir ... oder
wenn du eine faxnummer hast geht es schneller.

noch eine bemerkung zum thema "netzspannung auf dem chassis ...":
-----------------------------------------------------------------

die warnungen in einigen kommentaren zu deinem anliegen sind berechtigt.
diese gleichstrom/allstromgeräte findet man gelegentlich noch.

- die lautsprecherbuchsen liegen normalerweise nicht direkt am chassis.
sie sind über einen kondensator (2,2nf) an masse gelegt. dieser kann
aber auch mal defekt sein.

- eine der ta-buchsen liegt dagegen in der regel direkt an masse. wenn
dann der netzstecker "richtig" rum eingestöpselt wir, hast du phase auf
masse und damit auch in der hand, wenn du am plattenspieler hantierst.
diese schweinegeräte sind mit äusserster vorsicht zu behandeln.
aber so ein teil hast du da ja nicht!

- ein beispiel für viele SABA SABINE L ...

denn wünsche ich dir viel spass beim basteln mit röhrengeräten ...
und uns allen, das die, die es besser wissen, nicht immer gleich als
schulmeister abgkanzelt werden. der ton macht die musik ... so haben alle
gut davon.

schoene grüsse aus dem norden

geert

Wolfgang Wegner

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Hallo Clemens,
Clemens Riesser <Clemens...@GI.maus.de> wrote:
> E sheyner Tag Uwe,
> UB>Nix mit Oberlehrer. Die Aussagen "Bei R?hrenradios liegt der
> UB>NF-Eingang an Netzspannung" und "Wenn das Radio einen
> UB>Ausgangs?bertrager hat liegt der NF-Eingang nicht an
> Netzspannung"
> UB>sind so einfach falsch. (und gef?hrlich)

> Na das erkl?r mir mal n?her.

> Ich habe, nach meiner Erinnerung, kein Radio mit
> Allstromversorgung bzw. Spartrafo gesehen deren
> *Lautsprecherausgangsbuchsen* (langes Wort) mit einem Punkt auf
> dem Chassis liegen. Daher, wenn kein anderer Fehler
Es ging doch bisher immer um den *Eingang*!
Den Lautsprecherausgang hast Du ins Spiel gebracht... :-)

> Zay unds derwayl gezunt

> Clemens Riesser
Gruss,
Wolfgang

Robert Stritzke

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Hallo Clemens,

CR>U-Röhren
CR>Dort wurden die Röhrenheizungen in Reihe geschaltet und hatten
CR>einen Heizstrom ich glaube von 300 mA.

100mA.
Das mit den 300mA sind die P-Röhren.

Tschüß, Robert


Edgar Fuß

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Wenn Du Deine Shift-Taste reparieren läßt, könnte man das vielleicht
lesen.

Clemens Riesser

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
E sheyner Tag Gerd,
GR>Wenn Du das mal nicht mit der P-Röhrenreihe verwechselst.
IIRC hatten
GR>die U-Röhren 100 mA Heizstrom, die P-Röhren 300 mA.

Au ja. Langsam lassen doch die Erinnerungen nach (30 Jahre).
ich hätte in meine alte Röhrentaschentabelle von Franzis
schauen sollen.

Clemens Riesser

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
E sheyner Tag Gerd,
GR>Hinweis steht denn auch meistens auf der Rückwand.
Alternativ ließe
GR>sich auch ein Audio-Trennübertrager verwenden, wenn man ihn
noch mit
GR>den geforderten Anschlußwerten (am Radio hat der NF-Eingang
meist über
GR>1 MOhm Eingangswiderstand) und der vorgeschriebenen
GR>Überschlagfestigkeit gegen Netzspannung bekommt.

Ich versuche mich gerade zu erinnern ob diese Allstromgeräte
bzw. Geräte mit Spartrafo oder nur mit Heiztrafo eigentlich
eine Phonoeingang hatten. Wenn Gert Schulte in seiner Mail
nicht die "Saba Sabine L" genannt hätte, müßte ich jetzt
passen.

Richtig Konkret erinnere ich mich nur an die Allstromgeräte
Philips "Philetta" und ein ähnliches Gerät von Grundig und die
hatten nach meiner Erinnerung keinen Phonoeingang. Vielleicht
kann uns aber Gert Schulte weiterhelfen.


GR>Im Zweifelsfall: IMMER mit einem Phasenprüfer VOR
irgendwelchen
GR>Experimenten nachmessen, dabei auch mal den Netzstecker
umpolen (kein
GR>Witz!). Am sichersten fährt man dann in jedem Fall mit einem
GR>vorschriftsmäßigen Netztrenntrafo (werden von Zeit zu Zeit
immer mal
GR>preiswert angeboten).

Im Prinzip ja. Ich denke aber die meisten Leute werden solche
nostalgischen Radios nur zum Rundfunk hören benutzen.

Clemens Riesser

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
E sheyner Tag Robert,
RS>100mA.
RS>Das mit den 300mA sind die P-Röhren.

Klar! Es ist eben schon 30 Jahre her;-)

Uwe Bredemeier

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
On Mon, 17 May 1999 08:41:00 +0200, Clemens...@GI.maus.de
(Clemens Riesser) wrote:

>
>UB>Wenn ich doch keine Ahnung von etwas habe, halte ich die

>Klappe und höre den Fachleuten zu.
>

>Du solltest deinen agressiven Ton etwas bändigen. Solch ein
>Umgangston paßt mir in der Maus nicht.
>

Ups, -sorry wenn Ton als agressiv aufgefasst wurde. Das entspricht
eigentlich garnicht meinem Naturell.

Andererseits bringen mich diese "Einsatzpostings" nach dem Motto: -
Das ist einfach so - regelmäßig auf die Palme. Zumal dieser eine Satz
oftmals auch noch inhaltlich falsch ist bzw. am Ursprungsposting
vorbeigeht.

Der Fachmensch wird mindestens zwei Sätze verwenden. Einer in dem
steht wie es ist, im zweiten wird gesagt warum es ist. (Oder wo man
erfahren kann warum es ist)

Der Fachmann ist nämlich daran interessiert möglichst viele weitere
Fachmänner heranzubilden, weil er mit seiner Gefährtin nicht über sein
Fach reden kann, die hat (meist - leider) ein anderes ;-)

Man sollte bei den Elektronik Gruppen im Auge behalten, daß dort
sowohl Schüler, welche noch garnnicht wissen können was sie noch
wissen werden (müssen) als auch die absoluten Cracks Lesen und Posten.

Ich meinerseits habe mich in dieser Diskussion nicht als Fachmann
hervortuen können, da mir zwar Röhrengeräte vertraut sind, mein Kosmos
Radiomann hatte eine EF98, mein erster selbestgebauter NF-Verstärker
war mit einer ECC11 und einer EL12 besückt, etliche Röhrenradios sind
im täglichen Bertrieb, die Stereoanlage schmückt ein Telewatt VS71,
befreundete Musiker tragen ihre kranken Fender-Amps in meine
Werkstatt..
Allstromgeräte sind in meinem Horizont allerdings nicht aufgetaucht.
Diese sind offensichtlich regional unterschiedlich gestreut, wir
hatten in der Region nie ein Gleichstromnetz.
Im Wissen darum (daß mir das Wissen fehlt) mochte ich nicht weiter
eingreifen, - Ich mußte aber von der Palme wieder runter.

Danke an Geert für seinen ausführlichen Beitrag

Gruß

Uwe


Olav Woelfelschneider

unread,
May 20, 1999, 3:00:00 AM5/20/99
to
Da macht einer einen konstruktiven Beitrag, und Du meckerst rum.
Hätt ich nicht von Dir gedacht, Edgar...

Ein paar Großbuchstaben zum selber einsetzen: ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZÄÖÜ (-:

SCNR!

Geert Schulte

unread,
May 20, 1999, 3:00:00 AM5/20/99
to
Hallo Fans alter Technik,

> Von : Clemens Riesser @ GI (Mi, 19.05.99 09:07)

CR> Ich versuche mich gerade zu erinnern ob diese Allstromgeräte
CR> bzw. Geräte mit Spartrafo oder nur mit Heiztrafo eigentlich
CR> eine Phonoeingang hatten. Wenn Geert Schulte in seiner Mail
CR> nicht die "Saba Sabine L" genannt hätte, müßte ich jetzt
CR> passen.

CR> Richtig Konkret erinnere ich mich nur an die Allstromgeräte
CR> Philips "Philetta" und ein ähnliches Gerät von Grundig und die
CR> hatten nach meiner Erinnerung keinen Phonoeingang. Vielleicht
CR> kann uns aber Geert Schulte weiterhelfen.

Doch, einen TA-Eingang hatten die Allströmer meistens. Den Plattenspieler
gab es ja schon vor dem Radio. Da lassen sich noch andere Beispiele
nennen, als da sind:

- Körting "Trixor 2200 GL" mit Lautsprecherbuchse auf +275 V und TA-Buchse
mit einem Bein auf Masse/Phase

- Loewe Opta "Meteor 52" mit Lautsprecherbuchse und TA-Buchse an
Masse/Phase (das Gerät wurde 1952 noch als Allströmer gebaut)

- Grundig "AM FM Super 2003 GW" ... wie "Meteor 52" ...

- AEG "1062 GWU" mit Lautsprecherbuchsen auf Primässeite des AÜ mit
voller Anodenspannung und TA-Buchse auf Masse ...

- Siemens "SK 699 W" mit Spartrafo und TA-Buchse auf Masse ...

So läßt sich wohl von jedem Hersteller ein Typ ausgraben, der diese
gefährliche Variante gebaut hat. Die TA-Buchse selbst war ja schon in den
Gleichstromgeräten der 30-er Jahre vorhanden. Sie wurde meist bei
kleineren billigen Nur-Empfängern eingespart. Der Netztrafo hat sich bis
Mitte der 50-er Jahre endgültig durchgesetzt.

CR> Ich denke aber die meisten Leute werden solche
CR> nostalgischen Radios nur zum Rundfunk hören benutzen.

Ja, das sehe ich auch so. Aber gerade für diese Leute ist es gefährlich,
weil wir heute einen hohen Sicherheitsstandard haben. Diese Leute rechnen
gar nicht damit, das die Berührung der Buchsen an der Rückseite des
Gerätes das Leben kosten kann. Wer so ein Teil bei sich aufstellt, und
vielleicht noch kleine Kinder hat, sollte die Beschaltung der TA- und LS-
Buchsen abnehmen und isolieren. Wenn es später wieder "oregenool" sein
muß, kann man es ja zurückbauen.

Na denn, es gibt immer noch Menschen die Freude daran haben, sich mit
diesen Dingen zu befassen ... und das ist gut so.

Schöne Grüße auch an Edgar ... für Dich habe ich extra meine Shift-Taste
reparieren lassen ... hi. Die Kleinschreiberei ist durch mein anderes
Hobby, die Tastfunkerei, in Fleisch und Blut übergegangen.

Schöne Grüße

Geert

Clemens Riesser

unread,
May 21, 1999, 3:00:00 AM5/21/99
to
E sheyner Tag Geert,
GS>Doch, einen TA-Eingang hatten die Allströmer meistens. Den
GS>Plattenspieler gab es ja schon vor dem Radio. Da lassen sich
noch
GS>andere Beispiele nennen, als da sind:

Uiii, was Du da noch alles ausgegraben hast. Ich habe meine
Lehre als Rundfunkflicker Anfang der Sechziger in
Cuxhaven begonnen und, wie schon gesagt reicht meine Erinnerung
nur noch an die Philetta un ein ähnliches Teil von Grundig. Ich
denke das waren Geräte die auch gerne von Seeleuten benutzt
wurden. Die Philetta hatte ein ganz ordentliches KW-Teil.

Clemens Riesser

unread,
May 21, 1999, 3:00:00 AM5/21/99
to
E sheyner Tag Geert,
GS>kleineren billigen Nur-Empfängern eingespart. Der Netztrafo
hat sich bis
GS>M
Ich denke dann hatte sich auch in den meisten Gebieten der BRD
220 V / 50 Hz. durchgesetzt.

Geert Schulte

unread,
May 23, 1999, 3:00:00 AM5/23/99
to
Hallo Clemens,

> Von : Clemens Riesser @ GI (Fr, 21.05.99 10:02)

> Uiii, was Du da noch alles ausgegraben hast. Ich habe meine
> Lehre als Rundfunkflicker Anfang der Sechziger in
> Cuxhaven begonnen und, wie schon gesagt reicht meine Erinnerung
> nur noch an die Philetta un ein ähnliches Teil von Grundig.

Das war gar nicht schwer. Ich habe auch eine Lehre als Radio-und
Fernsehklempner absolviert (1971-74). Vom Sperrmüll habe ich alles
aufgesammelt, was wie ein Radio aussah. Eines Tages haben wir Lehrlinge
die Werkstatt aufgeräumt, und den ganzen Schrott auf den Müllplatz
gefahren. Beim Abladen fuhr ein Kleinlaster unseres örtlichen Radio-
Großhändlers vor und kippte uns seinen Schrott vor die Füße. Unter anderem
Ordnerweise Schaltpläne von Radiogeräten bis zurück in die 30-er Jahre.
Die habe ich mir alle aus dem Haufen rausgebuddelt und mitgenommen.
Das hat sich im Laufe der Jahre bei vielen Reparaturen und Restaurationen
bezahlt gemacht. Sie sind zwar nicht komplett, aber damit lassen sich auch
viele Chassis reparieren, die sich im Laufe der Jahre nur wenig gewandelt
haben. Die haben einen Ehrenplatz in meiner Bastelkammer, und von Zeit zu
Zeit versinke ich gerne in die Vergangenheit...

Schöne Grüße

Geert

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